Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2718 (19.9.1926)
- Date
- 1926-09-19
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 Wien, Sonntag sprechend der erhöhten Steuer etwas höher steNen dürfte, wird noch vom gemeinsamen Ausschuß festgesetzt werden, welcher auch die Liberierungen fiir den Julaudkonsnm durchführen wird. Im übrigen übernimmt der neue Kartellvertrag alten Bestimnungen M 3enttalveriauss!-urkau skr Naphthavroliatte in Wien. Wiener Verhandlungen über die Verlängerung des polnischen Petroleumkartells. In den letzten Tagen fanden in Wien zwischen den leitenden Persönlichkeiten der polnischen Petroleumuutcrnehmungen eingehende Konferenzen statt, die eine weitere Ausgestaltung und Verlängerung des P e t r o l e u m k a r t e l l s zum Gegenstand hatten, das am Ende dieses Jahres abläuft. Bei den Verhandlungen in Wien trat, wie wir erfahren, die Tendenz zutage, das Kartell auf weitere fünf Jahre zu verlängern. Der endgültige Beschluß darüber wird in der am 27. September in Krakau stattfindenden Kartellkonferenz fallen. In der obenerwähnten Konferenz wurde beschlossen, für das polnische Inland ein Ze n t r a l v e r k a u f s b u r e a u fiir Petroleum, Benzin. Paraffin und Erdöl mit dem Sitz in Warschau zu errichten. Mit Rücksicht auf die Interessen derjenigen Raffinerien, die über eine eigene Rohölbasis nicht verfügen, wurde auch beschlossen, eine Rohöleinkaufszentrale mit dem Sitze in Warschau zu gründen, die die Aufgabe haben wird, jene Rohölkontingente, welche die im Kartell vereinigten Gesellschaften nicht selbst verarbeiten, den innerhalb des Kartells befindlichen Raffinerien. die kein eigenes Rohöl besitzen, zur Verfügung zu stellen, so daß das überschüssige Rohöl nicht mehr an Außenseiter ' gelangen würde. Bezüglich des Exportes besteht die Absicht, ein Zentralv e r k a u f s b u r e a u für Paraffin ins Loben zu rufen, das später auch Petroleum und Gasöl in den Bereich seiner Tätigkeit ziehen wird. Das Zentralverkaufsbureau wird eine Expositur in Wien errichten, welcher die Aufgabe zufällt, den Verkauf der polnischen Naphthaprodukte nach einer Reihe europäischer Staaten zu besorgen. Die Wiener Börse, die Freitag ziemlich matt war, blieb gestern mit Rücksicht auf den Jom Kippur geschlossen. Es entwickelte sich auch bei den Banken kein nennenswerter Verkehr in Effekten, so daß keine Kurse im privaten Handel festgestellt werden konnten. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über C a t h v s o I Ge ellschatt m. b. H.. W en, 8- B-z. Josefstäarerstroße 30 Schwechater Seifenfabrik Ges. m b. H. m Schwechat M. L ö w v L C o. (Alleininhaber Moritz Löwy) Wien. 13 Bez.. Hietzinger Heuvistraß 57, Ing. Oskar Meise! Teilhaber der Firma Holzindustrie Ino. Oskar Meise' L Comv.. Wien, 2 Bez.. Heine'raße 32. HerchZiegelheim. Buchhändler 2. Be,. Große Sckiffgasse 18. Neusiedler Aktien-Gesellschast für Papiersabrikation. Wie wir erfahren, hat der bisherige Besitz des Bankhauses Petschek Wiener Morsenzettung u. Co. in Prag an Aktien der Neusiedler Aktien-Gcsellschaft fiir Papiersabrikation durch die in letzter Zeit erfolgten Erwerbungen eine wesentliche Der st a rkung erfahren. Diese Besitzverstarkung wird darin ihren Ausdruck finden, daß für diese Gruppe, welche bereits bisher durch Dr. Otto Petschek in der Verwaltung vertreten war, eine ihrem Aktienbesitz entsprechende Vertretung in der Verwaltung geschaffen wird. Die österreichische Bankgruppe Ibleibt weiter in der Verwaltung. Oesterreichische Nationalbank. Die Oesterveichische Nationalbank teilt mit, daß sie an Stelle der bisherigen Frachtenzahlungsbcistätigungen ab 1. Oktober 1926 bei ihrer Hauptanstalt in Wien und bei ihren Zweiganstalten auf ausländische Währung und aus Schilling lautende .Fracht- und Nachnahme-Verrechnungsscheine" ausgeben wird. Die auf ausländische Wahrung lautenden (gelbbraunen) VerrechuungSscheine werden nrcht nur zur Bezahlung von Frachten und Spesen an die Kassen der österreichischen Bundesbahnen, der Graz-Köflacher Cisenbahwgesellschaft und der DonamDampfichisfahrtsgesellschaft. sondern auch zur Begleichung von Nachnahmen an diese drei Verkehrsanstalten verwendet werden können; die auf Schilling lautenden (violetten) Verrechnungsscheine werde»! zur Bezahlung von Bahnfrachten und Bahnfpei>err bei allen Kassen der österreichischen Bundesbahnen, z>ur Bezahlung von Waren- und Wertnachnahmen jedoch nur bei österreichischen auf ausländischem Gebiete liegenden Bahnkassen dieser Verkehrsanstalt verwendbar fein. Die Devisenmärkte, wie stets am Samstag geschMtslos, brachten keine nennenswerten Veränderungen. Nach dem starken Freitagsrückgang der lateinischen Devisen trat gestern eine kleine Erholung ein. Die Lira stieg in Zürich bei recht reger Nachfrage auf 18.8E2.5, der französische Franken war bei einem Schlußkurs von 14.60 leicht gebessert. Dagegen ging Brüssel auf 14.10 zurück. Anhaltend fest ist der Leu, der eine neue Steigerung auf 2.76,25 Parität Zürich veyzeichnen konnte. Bei leicht erniedrigtem Dollarkurs (517.37) notierte auch der Schilling schwächer (72.97,6 gegen 73 am Freitag). Einführung eines Goldfranken in Belgien? Der Brüsseler „Libre Belgigue" zufolge, plant die belgische Regierung für die nächste Zeit erne radikale Maßnahme zur Stabilisierung der Währung, wahrscheinlich durch Schaffung des G o l d f r a n k e n. Die Regierung, die immer noch überzeugt sei, daß zur Sanierung des belgischen Franken die Ratifizierung des Washingtoner Schuldenabkömmens erforderlich sei, wolle dadurch verhindern, daß die belgische Währung in einen neuen Frankensturz hineingezogen werde. Die Regierung beabsichtigt ferner, demnächst eine Regie fiir das Telephon- und Telegraphenwesen einzurichten. Errichtung einer Kaffeebörse in Prag. Der Verband des tschechoslowakischen Großhandels (Kolonialsektion) wird am 22. d. eine Sitzung abhalten, ttt welcher die Frage der Errichtung einer Kaffeebörse in Prag zur Diskussion gelangen wird. Frachtermäßigungen in der Tschechoslowakei. Wie die „Prager Presse" aus industriellen Kreisen erfährt, stcht eine wesentliche F r a ch t e r m ä ß i g u n g für Zuckerrüben und Rübenschnitzel unmittelbar bevor. Für Kohle wird im Falle der Ausfuhr über Deutschland bis Ende des Jahres eine weitere Frachtermäßigung zugestanden werden. Die tschechoslowakischen Staatsbahnen bewilligen eine Frachtermäßigung für Braunkohle im Falle der Beförderung von Teplitz-Waldtor nach Jnzersdovf-Ort und von Osseg nach Vöcklabruck. Harriman will die Polnischen Porzellansabriken übernehmen. Wie die Blätter melden, hat sich die größte Pogzettanfabrik Polens, die Aktiengesellschaft C m i e l o w, welche in der letzten Zeit in finariizielle Schwierigkeiten geraten war, au das amerikanische FinauZkousortium Harriman u. Co. mit dem Vorschläge ge- 19. September 19- Nr. 271t wendet, die Sanierung der Fabrik vorzunehmen. Die Harriman-« Gruppe, welche, wie bereits berichtet, vor kurzem die Zinkhütten der Firma Mesche in Oberschlesien sowie eine in Oberschlesien bestehenden PorMansabrik der Firma Gi-sche übernommen hat, zeigt für diesen Vorschlag großes Interesse.und plant eine Fusionierung der in Polen befindlichen Porzellansabriken. Die Verhandlungen über den europäischen Eisentrust unterbrochen. Aus Paris wird gemeldet: Die am 17. d. begonnenen Verhandlungen zur Bildung der internationalen Rohstahlgemeinschaft konnten nicht zu Ende geführt werden, da die den belgischen Vertretern augebotene Beteiligungsmenge den Forderungen dieser Gruppe nicht entsprach. Ein Zeitpunkt für den Wiederzusammentrüt der Konferenz ist nicht festgesetzt worden. , Verkauf des türkischen Sprengstoffmonopols an eine französische Gruppe. Die türkische Regierung hat einer französischen Gruppe, und zwar den in einer Interessengemeinschaft zuj'ammengöschlossenen Gesellschaften l'Azote Francais und Explcsifs Mine- Ute das Sprengstoffmonopol übertragen. Um dieses Monopol hatten sich auch deutsche und englische Firmen beworben. Ueber die Höhe des Kaufpreises wevden keine näheren Angaben gemacht. Aeghptisch-syrischer Handelsvertrag. Es finden Verhandlungen ztvecks Abschlusses eines Handelsvertrages zwischen Aegypten und Syrien statt. Eine ständige Jndnstrioausstellmljg in Kairo. Unter der Aegide des Departements für Handel und Industrie besteht in Kairo (43, Kasr-El-Nil Street) eine ständige Ausstellung ägyptischer JndustrieevZ'eugnisse. Die leistungsfähigsten Firmen des Landes zahlen zu den Ausstellern. Schaustellungen arabischer Keramiken, orientalischer Möbel und DekoratiouSgegerOände, arabischer Kosmetiken wechseln mit der Schaustellung 'moderner Judustriearbeiten in europäischem Stil. Ausländische Börsen. Berlin. Die Besprechungen zwischen Stresemann und Briand 'lasseit die außenpolitische Lage als recht günstig erscheinen. Der unerwartete Abbruch der Verhandlungen über den internatioualen Eisenpakt konnte daher die freundliche Beurteilung der allgemeinen Lage nicht erheblich beeinflussen. Es kam auf verschiedenen Umsatzgebieten zu verhältnismäßig lebhaftem Geschäft trotz des schwachen Börsenbe>suches. Bankaktien konnten sich durchwegs befestigen. Für die Freigäbewerte erhielt sich das Interesse. Schisifahrtsaktien konnten meist 1 bis 2 Prozent gewinnen. Bevorzugt waren einzelne Spezialwerte, so namentlich die Waggonaktien auf Grund der noch unbestätigten Nachrichten vom geplanten Zusammenschluß der Waggonfabriken. Käliaktien lagen' seist. Bei lebhaftem- Geschäft wurden rumänische, serbische und türkische Werte zu nanchaft höheren Kursen aus dem Markt genommen. Auf dem Markte der Deutschen Fonds traten bei ruhigem Geschäfte und fester Stimmung wesentliche Veränderungen nicht ein. Geld stand reichlich zur Verfügung. TaggM notierte 3,5 bis 5 und Monatsgeld 5,75 bis 7 Prozent. — In Budapest war mit Rücksicht auf den Jom Kippur keine Börse, — Prag hatte wie jeden Samstag börsenisreien Tag. Sie Deviseiiiiirle. Zürich. 18. September. ^Devisenkurse von 12 Uhr.) Bark- 14.60 a4.57'/2) Lonoon 25.12»/, <25.117/»), '"ew-Aorl 617.37 (517.50). Brussel 14.10 <14.20), MaUano 18 82V, '1872'/,). Madrid 78.90 <78.75. Holland 207.40 207.38'/.). ^crltn 1.23 25 (123.2L1/* i Wie." 72 97‘/a (73.—), Stockholm 138.40 (138 37), Oslo 113.40 113.38»/., Kopenhagen 137.48»/. (187.43'/.), Sofia 3.75 (3.73'/*), Brag 15.83'/, (15.34'/.-, Warschan (—.—). Budapest O.U07245 ro.007245;, Belgrad 9.14'/, (9.14‘/,), Bukarest 2.76'/. „(2.71'/.) Buenos 'Aires 21050 <209.65/. Redaktion u. Administration: Wien, Kärntner siTasse 28 Nr-2S Wien’ se^ma l.J^rgang Ausweis Nr. 26. Summe der Eingänge vom I. bis 15. September 1928 ..S. 2183.20 Summe oer Eingänge von Nosch - Äafchanah 5686 . .„ 126.270.70 Spezifikation der Eingänge nach Bezirken und Gruppen geordnet: 1. Bezirke. Gelles 8. E. Klarmann 9, durch R. Mühlstock: E. Ehrenstein 6, K. Klemperer 6. A. Spitzer 27.90, A- Bugiansky 11.47, F. u. W. Eckstein 10. durch Grete Tänezer und Th. Benedikt: K. Feilendorf 5. Kremsr Neuner Alben 10, Zgnaz und Karl Nephan 1 .60, Jakob und Karl Sachs 10.56, Norbert Sachs 9.58. JnnsbrnÜt. A. Neumann 5. K. Siegert 5, R. Glaier 10, Dr. M. Scheuer 5. E. Diamant 10, E. Stiaßny 5, S. Graubart 10. R. Metsel 22.50: FamMenfeierlichkeiten: 171 S. Sammlg. b. Hochzeit Bergner-Oberwerger 5, durch Lazar Kranz Sammlg. b. Hochzeit Mandel 6, durch Fritz Eckstein und Frl. Elsa Löwy Sammlg. b. Hochzeit Löwv 100. Salzburg: anl. Bar-Mizwah Hugo Schwarz von Walter Schwarz 60. Tempelspenden: 73,40 S. Srmon Kobl'tz, Purke-sdorf 5 Dr. Cbaim Tartakower 6, Bethaus Ennsgasse 24 80 Salzburg: Walter Schwarz 20. Baumspenden: 42,80 S. Klosterneuburg: ,*>80 Salzburg: Zion. OrtSiruppe Salzburg ipendet ant. des 70. Geburtstaues des Henn Kultus- Präsidenten Rudolf Löwy 1 Baum — 9, 3 Bäume auf Namen Frau Anitta Müller-Cohen 28. Zentrale... Tcheleth-Lawan-Prater ....... N 7501 Sektion Prarer. V 34.40 111. Bezirk.. 18- Yi /VIII. Bezirk. . w 110.67 XVIII. Bezirk .. . . 50.— 2. Gruppen. Z. M V. Hyrkania. 711 Kartell der Z. T. V... . . a 81.20 Erez Israel. n 2810 Jüd. Pfadfinderbund Brith Hamischmar » 22.68 Jugendgruvve Leovoidiradt. 71.77 Jungzionistljche Ortsgruvve VI/VI1I . . „ 32.62 3. Provinz. Erlaa.. .. . ©.' 5.— Innsbruck ...... . n 111.20 Klosterneuburg ... u 6 80 Krems ... 7463 Leoben .... . 18.40 Mödling. 193.20 Salzburg .. ... . „ 200.- Allgemeine Spenden: 318,75 S. Dr. Benno Schwoner 20. Zwt Karner 7.05. Friedrich Grübel 20, Zitron 20 durch N sson Taffet Spende von Jetmschua Freudenbeim 18. Erlaa: Sieamund Salomon 5. Krems: 11. Mödling: TeU des Stexen Koierneth am Reinertrag der Akademie in eer H' terbiübl 133.20 Salzburg: Reinert'aa der Ftlmauftühr-ma Vöi'ichach 60. Selbittontinpent Dora Schwarz 20. Bersichelungsabteilmtg 100') Büchsen: 545,48 S. Max Schattner 5. Brüeer Sck'ffmann 30. Leerung im Rothschild-Spital durch Isidor Lebenwhn 28.!«. Sektion Vl/VM durch w«ä. Verständig: A. Schächter 10, weck. M Siitzker 6.14. R. Sammlungen bei Veranstaltungen: 41,77 S. Sammlg. b. Vortrag Chajes durch Jugendgruppe Leopold- ,<abt 41.77. Rabattsektion. Der Rabattseltion sind ferner be'getreten r Heilmann. Kohn & Söhne. 1 Bez.. Franz-Josefs-Kat 9, Männer- und KnabencleiderhauS. Eduard Kunstadi, 1. Bez., Fleischmarkt 26, Seidenwaren. Wilhelm Löbl, 1. Bez. Schottengosse 4, Henenwäche, % Svira, 7. Bez. Siebenüerngasie 1. Möbelfabrik, Schwarz & ©Toner, 1. Bez., Kärnineroraße 32, Wätche, Felix S. Stern, 1. Be-,. Rathautzstraße 1b. Buchdurckerei. In der nächsten Nummer folgen die weiteren Firmen. Ein Beweis für die Durchschlagskraft dieses Gedankens: D ie i n der Schweiz seit 25 Jahren b e st eh end e Rabattorganisation hat im Jahre 1925 über zwölf Millionen Franken an die Konsumenten ausgezahlt. Auf die erstell Mitteilungen hin haben bereits eine Reihe von Gesinnungsgenossen ihren Beitritt als Konsumenten angemeldet. Wir habendas erste Firmenverzeichnis zum Druck übergeben. Inzwischen aber haben wir zur Befriedigung des allernotwendigsten Bedürfnisses eine Reihe von Firmenverzeichnissen im Bureau Herstellen lassen. Manche Gesinnungsgenossen haben schon als Mitglieder der Rabattsektion Käufe durchgeWrt. Lehren der letzten Büchsenleerung (Juni 1926). 1. Prozentsatz der positiven Leerung: Das von uns angestrchte Ziel geht dahin, eine hundertprozentige Leerung zu erzielen, d. h. es darf keine nicht ausgesuchte (wenn nötig mehrmals ausgesuchte) Büchse geben. Wichtig :st daher auch die Feststellung der Tatsache, wieviel Prozent der zu leerenden Buchsen mit positivem Erfolg geleert wurden. Für die letzte Leerung (die im Jum) führen wir die Gruppen nach der Höhe des erzielten positiven Ergebnisses an. E 8 leerte: Zton Sektion und Flauengruppe XlX 21 Sprengel (68»/, der posil'ven Leerungen). Frau Dr. Hwichhorn 1 (68», Jugeneqluppe II 27 (67), Britli Haml'cknnar 12 (67), Zetrenu 12 »66), Erez Israel 6 (66), Prater (Keren-Kajemeth- ArbeitSgemein'chast oer Jugend) 43 (61), Jedidäa 6 (81). Massadah 6 (61), Makkabi IX 15 (60), Bund jüd. Jungwanderer 16 (59>. Lese- und Redehalle 15 (58V»), Brith Hazoiirn 12 (56), Blau-Weiß 41 (53) Mirjam 6 (53). Hasmonäa 20 (51). Kulturaruppe XX 19 (51). Theodor Herz! 5 (50), Zwischenbrücken (Sektion und Jugendoruppe) 13 (47), Jwriah 10 (46), Frl. Erna Haber 8 (45), Jüd. Realgymnasium 6 (33). Bez Sekt. VI/VlII und I. A. V sind in obiger Statistik nicht angesührt. da sie zur Zeit der Zusammenstellung noch nicht verrechnet halten. 2. Da8 Resultat der Junileeiung war um zirka 2500 S. höher als das der Märzleerung. Dies, wiewohl ein Teil auf Sommerfrische war Der Durchschnitt der einzelnen Büchse war jedoch niedriger als früher. Das gute Re'ultat ist daher nur eine Folge der energischen uno raschen Durckiführung der Leerung. Keren-Kajemeth-Kurse für unsere Mitarbeiter. Im Oktober veranstaltet der Keren Kajemeth für seine Mitarbeiter Kurse, um ihnen die Kenmnis der mir dem Bodenproblem zusammenhängenden Fragen zu vermitteln. Programm (ungefähr): 1. Das Wesen der Bodenreform. 2. Die Bodenreform in Rom und Griechenland. 3. Die Bodengesetze der Bibel. 4. Die Bodengesctze des Talmud. 5. Stellung Dr. Franz OvvenheimerS zum Bodenvroblem. 6. Stellung des Keren Kajemeth im System des Palästinaaufbaues. 7. Die Geschichte des Keren Kajemeih. Vortragen werden die Gesinnungsgenossen Adolf Böhm, Dr. Leo G o l d h a m m e r, Dr. David R o t h b l u m. Dr. Nissan G o l ö st e i n, Dr. Israel W a l d m a n n und Dr. Chaim Tartakower. Sparverein Alijah. Am Montag den 6. d. wurde in den Räumen des Keren Kajemeth der in der „Wiener Morgenzeitung" angvknndigte Sparverein Alna gegründet. Folgende Grundsätze wurden festgelegt: 1. Jedes Mitglied trägt monatllch 10 S. bei, außerdem 50 Groschen zum Decken der Spesen. 2. Der Sparverein erstreckt sich auf einen Zeitraunl von 30 Monaten. 3. Einzahlungsbeginn 1. Oktober 1926, ferner Eingahlungstag jeden Menstag nach dem 1. eines jeden Monats. 4. Das Sparen erstreckt sich nur auf Deckung der Fahrtspesen. 5. Die Einzahlung erfolgt nlittels Sparkarten, die zligleich Mitgliedskarten srnd. Me Einzahlung erfolgt beim Keren Kajemeth, Wien. Das Sammeln ersolat durch Sparbüchsen. 6. Be: Austritt eines Mitgliedes erhält es den eingezahlten Betrag aMglich 10 Prozent zurück. 7. Bei verspäteter Einzahlung muß das Mitglied 5 Prozent Zuschlag entrichten. 8. Wer durch drei Monate mit der Einzahlung im Rückstand ist, wird ausgeschlossen, der eingezahlte Betrag wird nach Abzug von 10 Prozent ihm retourniert. Hweck des Vereines ist, den Mitgliedern, die ke-ine Aussicht haben, lhr Schicksal für die Dauer mit Erez Israel zu verknüpfen, die Möglichkeit zil gewähren, das Land nnt eigenen Augen zu sehen. Vorteile: Ermäßigung und Erleichteruilg bei der gemeinsamen Fahrt ins Land; Führung und Anleitung im Lande selbst. Die provisorische Leitung wurde den Gesinnungsgenossen Lebens o h n und Dov R o s e n b l u m, welche zusanlmen mit der Leitung des Keren Kajemeth die Geschäfte führen werden, übergelben. Anmeldungen und Zahlungeil iverden entgegengenommen im Bureau des Oberen Kajemeth, Wien, 1. Bez., Kärntnerstraße 28.