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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-19 · Heft 2718 (19.9.1926) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2718 (19.9.1926)
Date
1926-09-19
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Sette 10 Wen, Sonntag Wiener Morgen-ettims 18. September 1926 Nr. 2718 neue Autos I Steyr, ausgestellt Kämtnerrlng 7 1 Daimler, ausgestellt I., Kämtnerrlng 13 1 Perl, ausgestellt I., Burgring 1 sind au gewinnen mit Schilling-Losen der Invallden-Lotterie Weltef: 3 kg Feingold, 1 Ehrbar-Flügel etc. Oesamitrefferwert 8 80.000 Lose ln allen Trafiken, Wechselstuben etc. Lotteriebur, au r VIL, Lerchenfelderstr. 1. Tel 38-5-80 ZIKHUNO 3 0. SIPTIMBIRU1I UeberbrStfte Meererkrabe». Drei kühne Brückenprojekte, die dem internationalen Verkehr zwischen Westeuropa und Skandinavien dienen sollen, harren der Ausführung: die deutsche Brücke über den Fehmarnsund nach der Insel Fehmarn, die dänische Brücke über den Kleinen Belt und die dänische Brücke über den M a s n e d s u n d. Das deutsche Projekt ist bereits vor Jahren vom preußischen Landtag beschlossen worden. Mm ist mit dem Bau eines der gigantischen dänischen Wevke, das die größte Brücke des europäischen Festlandes werden soll, begonnen worden, mit der Brücke Wer den Kleinen Belt von Middolfart auf Fünen nach Sno^hos in Jütland. Vor dem Bau ist gewarnt worden mit dem Hinweis auf die - Firth-of-Tay-Brücke bei Edinburg in Schottland, deren Mittelteil in der Nacht zum 28. Dezember 1879 während eines furchtbaron Orkans durchbrach, wobei der Expreßzug von Dundee in den Tayfjords stürzte und 200 Passagiere ihr Leben verloren. Im Kleinen Belt herrscht eine ständige, ziemlich starke Strömung, die für die Betonsundamente. die, fertig gegossen, im Belt versenkt werden sollen, verhängnisvoll werden kann. Man hat lange gezögert, hält aber nach gewissenhafter Prüfung das Projekt für durchführbar. Die Kleine-Brlt-Brücke, die 33 Meter hoch Wer den Meeresspiegel gelegt wird, wird mächtige Brückenbogen für die Durchfahrt der größten Schiffe haben. Der dritte Brückenbauplan, wohl der gewagteste, ist der von der dänischen Insel S e e l a nd nach der Insel Fal st e r. über den M a s n e d s u n d von Vordingborg nach Orehoved. Er tritt neuerdings in die öfsenrliche Erörterung. Die Baukosten dieses Riesenwerkes werden neuerdings aus etwa 22 Millionen Kronen veranschta-gt. Kn neues moöerncs Verfahren zur Ungezieferbeiömpfung. Das liebechandnehnien tierischer Schädlinge, wie Ratten und Mäuse, sowie Ungeziefer aller Art (Wanzen, Motten, SchMäuse, Schaben uiw.), Hai eine sachgemäße 2chäÄingsbekänrpstmg (Entwesung) dringend notwendig gemacht. Bis vor kurzem war das Ausschweseln, das ist die Er.-eu.Ping von Bevbrennungsprovukten des Schwese's (Schwefeldioxid) am Or:e der Entwesung, das meist geübte Verfahren. Dieses hat sich aber nicht nur wogen der starken chemischen Aktiviiä: dieses Gases (Zerstörung von' Gewoben und Farbstoffen) als unaeeignet erwiesen, sondern auch deshalb, weil es nur die ausgeschlüpften Tiere töter, nicht aber die Brut. Man mußte ein Verfahren ausarbeiten, daß wegen seiner völligen Sicherheit auch von den Behörden erlaubt wurde. Ein solches ist mmmchr im Zyklon B iBlausäureversahren) durch die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung, Wien, 3. Bez., Erdbergstraße 35, Telephon Nr. 91-0-07, geschahen worden. Dieses ausgezeichnete Verfahren hat seinen Siegeslauf durch die ganze Welt, angetreten. Durch dieses Verfahren ist eine Tchädlingsbekämpsting in industriÄlen und gewerblichen Betrieben ohne Schädigung der Waren und ohne Störung des Betriebes möglich. Es wiriü die Mehlmotte, die in den Mühlen ungeheuren Schaden anrichtet, ebenso vernichtet wie die Schokolademotte in den Schokdladesabriken. als auch die verschiedensten Arten der Motten in Lagerhäusern, Pelzlagern uiw. Die Tatsache der Ausgasung einzelner Zimmer bei in vollem Betrieb befindlichen, Hotels und in Privathänsern vermag wohl die ängst'ichsten Gemüter zu beruhigen. Es ist daher zu wünschen, daß auch m, Oesterreich eine so wichtige Errungenschaft der chemischen Industrie möglichst rasch und ausgiebig Fuß saßt. bildung auch mit den Akzenten des sprachlichen Vortrages zufammenhängen. Hat doch schön im 11. Jahrhundert der hebräische Grammatiker R. Jahuda Hajug eine ganz komplizierte Einteilung der hebräischen Akzente in zwölf Hauptakzente, acht Diener usw. vorgenommen, eine Gliederung, die wiederum an die griechische Prosodie irgendwie erinnert. Und wie in den Akzenten zeigt sich auch in der Tonalität manche Aohnlichkeit mit den Griechen, die eben aus der Nachbarschaft der beiden Völker in bezug aus Alter und ursprüngliches Territorium erklärlich erscheint. Zwischen den jüdischen Tropen, den arabischen Magamen und dem griechischen Meloskomplex bestehen Zusammenhänge, auf die nicht erst A. Z. Jdellsohn hingswiesen hat. Schon der verstorbene wiener Obevkantor Joses Singer hat sie vor gerade 40 Jahren in seiner Broschüre „Ueber die Tonarten des traditionellen Synagogengesanges" geahnt. Er spricht dort von den Zeichen der „Neginoth", welche eine Gruppe von mehreren Tönen umfassen, er vergleicht chie jüdische Melodie der „Steiger" mit den griechischen und den Kirchentonarten und glaubt, zur Erkenntnis zu gelangen, daß die alten Synagogalmelodien auf den folgenden drei Steigerskalen beruhen: Aus dem (sicherlich alten) Jischtabachsteiger (C, Des, E, F, G, As, B, C), dem Mogen-omaus-Steiger (C, D, Es, F, G, As, B, C) und dem Adonoj-moloch-Steiger (C, D, E, F, G, A, B, C). In dieser prinzipiellen Auswahl paart Singer Erkenntnis mit Irrtum: Seine Steiger sind nicht spezifisch jüdische und nicht die einzigen jüdischen Tonartenmelodien. Doch es sind immerhin noch im Geiste des Altertums und des Orients wurzelnde Melodietypen, an welchen das Judentum durch die Jahrtausende festgehalten haben dürste. E r w i n F e l b e r. Wiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiilliliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiiiiiiiiiiiinimiliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii,,,,,,^ I Mode und Kunstgewerbe I Üllüllllülllllllill ln dieser Rnbrlk eratJteinen nnigetiliOte Anzeigen lllllllllllllllllHIlP Die elegante Damenwelt bewundert jetzt die neunten Herbstmodelle 'des seit 30 Jahren beistehenden Modelkhauses Bela Honigs Nachf. Feuer u. Cngler, 2. Bez., Taborstraße 2 2, Die Firmenchefs, deren auserlesener Geschmack allgemein beikannt ist, beschäftigen in ihrem Atelier erstklassig geschulte Spezialkräfte, die entrückende Modelle aus allevfeinstem Material Herstellen. Trotz feinster Qualität sind die Preise konkurrenzlos billig. In den eleganten, neu renovierten Verkaufsräumen sind die modernsten Kleider. Mäntel, Blusen, Schoßen usw.. fertig oder nach Maß, individuellen Wünschen entsprechend hergestellt. erhältlich. Die Ateliers der Firma Feuer u. Engler kreiren Modelle, welche Wiener Geschmack mit Pariser Schick Aücklich verbinden. * Filzhüte — die große Mode! Anläßlich der Wiener Messe hat die feit 60 Jahren ^sichende, allgemein beliebte Hutfirma Karl Ceschka u. Sohne, 7. Bez., Kaiferstraße 123. ihren Kunden die allerneuesten Hutmodelle für Damen und Herren vovgeführt. Die herrschenden Modefarben sind — wie aus Paris gemeldet wird — Modebraun für Herren- und Bordeaux für Damenhüte. Wir empfehlen unseren Lesern, vor Deckung ihres Bedarfes die Schaufenster und Lagerräume der Firma Karl Ceschka zu besichtigen. ffiUB für leine ßetrengarMen . WIEN, III. 8almg. 5 np affir’ lllul 6704 Solide Preise! zu besichtigen Im 6715 Modenhaus Bela Honigs HadiUI.JaM.22 Oegr. 1897 Feinste Ausführung' Solide Preise Sohtldernud Sohriftenmaler 6700 ANTON STEPHAN %SSkISioSSiTä Telephon 47-8-55 — Oegründet 1874 Beete Bedienung. Prima Referenzen. Solide Prelee. AfClfl Bll Kürschnermeister ■ I CI I ■■ C K II., Schmelzgasse Nr, 6 Pelzwaren jeder Art Prima Ausführung Solide Preise * W i e n, 19. September. * Das Wetter. Gestern herrschte wolkenloser Himmel. Die Voraus laae mmei : ^chiin ivettrr ano uer o. wärmer. * Ablenkung des Bahnhofrundverkehrs. Am Montag wird der Balmhofrundoeriehr oer Sirogenbavnen wegen Gleisardeuen bet der Brigiltabrücke abgelenkt und über die Tabo straße, Obere und Untere Augaitenstraße-Schottenring-Porzellangasse—Liechtenwerdervlatz zum Wäbriimer Gürtel gefühlt. Die Ablenkung erstreckt sich auf beide Fahitr'chtungen. * Umbenennung der Stadtbahnhaltestelle Brigittabrücke. Mit Eröffnung der Fl'eoenstuücke über oen Donautanal am Liens« tag wird die Siadtbahnhaltestelle Brigiltabrücke in Friedensbrücke umbenannt. * Installationen von Gas und elektrischem Licht. Me Wohnparteien, die sich Gas oder elektrisches Licht installieren lassen wollen, werden aufmerksam gemacht, daß sie sich zunächst bei brr Direktion der städtischen Gas- oder Elätrizitätswerke erkundigen müssen, Ä>. der Anschluß an das Straßenbaböl oder das Gasrohr möglich ist.Die Gemeindeverwaltung hat nämlich in der letzten Zeit neue Bestimmungen für die Ausführung solcher Arbeiten erlassen. * Aufwertung der Pensionen bei der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschast. Die Donau-Dampfschffsahrtsgesellscha,ft hat chren Angestellten, Alt- und Neupenfionisten die Erklärung abgegeben, daß sie auf Grund des neuen ungarischen Aufwertungsaesetzes den AuswertungsschlüssÄ für die in ungarischen Kronen berechneten Pensionsbeträge mit 30 Prozent des Goldwertes festsetzt. Die Angestellten, Alt- und Neupenfionisten haben daraufhin von dem ihnen im Gesetz eingeräumten Recht Gebrauch gemacht und bei der königlichen Kurie in Budapest unter Hinweis auf die besondere Leistungsfähigkeit der Donau-Dampsschifscchrtsoesellschast die Abänderung dieses Aufwertimgsschlüssels entsprechend der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft beantragt. Die Eingabe ist von 1200 Angestellten und Pensionisten unterfertigt. Die Altpensionisten haben übrigens beim Wiener Landesgericht eine Entscheidung auf berechtigte Aufwertung erlangt, da es sich um Bersor,gungsansprüche handelt. * Talmud-Thora-Schule, Leopoldsgasse. Der Vorstand des Synagogenvereines Beth-Jsrael, 2. Bez., Leopoldsgasse 39 (polnischer Tempel), gibt hiermit bekannt, daß Schüleranmeldungen für die neuervaute, allen hygienischen Anforderungen entsprechende Talmud-Thora-Schule mit unentgeltlichenl Unterricht täglich von 6 bis 8 Uhr abends (mit Ausnahme von Sabbat und Feiertagen) im Sitzungssaale des Vereins entgegengenommen werden. Zur Anmeldung haben die Schüler womöglich in Begleitung ihrer Eltern zu erscheinen. * Ein Schüler von einem Auto getötet. Im Laufe des gestrigen Tages wurde der 9jährige Schüler Johann Doppler, Burghardt gaffe 12 wohnhaft, in der Dresdnenstraße vor dem Haufe Nr. 77 von dem Auto A 16 963. das der Installateur Norbert Frimmel lenkte, niedergestoßen. Der Knabe erlitt einen Bruch des Schädelgrundes und verschied noch vor dem Eintreffen der Rettungsgesellschaft. * Die Vermißten. Der Spenglerlehrling Alois Jenischte aus Oöerlaa ist seit deni 1. d. vermißt. Der Junge ist 16»/. Jahre alt, klein und hat rötlichbraunes, zurückgekämmtes Haar. — Der seit dem Mai d. I. aus Wien verschwundene Friseur lehrlmg Emil Schöndorfer wurde dieser' Tage als in Verwährung der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch befindlich erkannt. Der Junge hat lange alle möglichen Namen angegeben, um .nicht erkannt zu werden. * Drei Lebensretter. Die 21ijähriqe Josefine Reis aus Klosterneuburg stürzte anr 17. d., als sie sich beim SteinLagerplatz in der Leopoldstadt im Donaukanal die Hände waschen wollte, in das Wasser und drohte M ertrinken. Zuerst sprang ihr ein unbekannter Mann nach, mußte aber infolge der Strömung darauf bedacht sein, sich selbst zu retten. Dann sprang ihr der Hilfsarbeiter Robert I e l l i n e i nach, doch suchte sich die Reis chm an den Hals zu hangen, so daß er sich durch einen Stoß von ihr losmachen mußte. Schließlich sprang ihr der Hilfsarbeiter Eduard Schneller nach, konnte sie erreichen und ans Ufer bringen. *' Während der Rosch-Haschanah-Gratulation beim Zaddik gestorben. Aus Kalwarja-Gora wird uns geschrieben: Ein tragischer Unfall ereignete sich am Rosch-Haschanah beim berühmten Zaddik von Kalwarja-Gora (Gerer Zaddik). Es versammelten sich dort für die Feiertage einige tausend Anhänger des Zaddik. Während die Chassidim dem Zaddik die Neujahrswünsche davbrachten, herrschte ein so arges Gedränge, daß der 35jährige Chassid Leibusch in Ohnmacht fiel. Ein in der Nähe wohnender christlicher Feldscher lehnte die Hilfeleistung ab. Leibusch verschied, da keine sachverständige Hilfe zur Stelle war. bald darauf, * WMch« Schallwellen? Lange Zeit ist die öffentliche Meimmg durch die Nachricht beunruhigt worden, daß man bestimmte Strahlen erfunden habe, die auf weite Entfernung zu töten vermögen. Noch immer fehlen die näheren Mitteilungen über diese Strahlen, und man hat wohl mit Recht von vornherein an ihrer Existenz gezweifelt. Nun will Professor Goldmann von der Universität Kiew einen Apparat erfunden haben, der gefährliche Schallwellen hervorbringt. Nach seiner Behauptung besitzen me von ihm erzeugten Schallwellen ein solche Gewalt, daß man mit ihnen jedes Lebewesen auf weite Entfernung vernichten kann. In den ukrainischen Zeitungen ist zu lesen, daß der Erfinder zunr Ausbau seiner Erfindung von der ukrainischen Regierung Unterstützungen erhält. Man kann nur hoffen, daß die'Nachricht über dieses mysteriöse Vernichtungsmittel sich als Ente erweist. enn'8 vettert und blitzt und Ziegelstein* hagelt, Ich trinke mein Ölfischen Huber-Likör. Wenn’s Unglück grad’ wollt’ und ich hätt’ Ihn nicht mehr, Mir schiene die Welt wie mit Brtttern vernagtlt. III»!IIlII»»II!!»»IIIttIIIlIIIIII!!!II»!I»IIIIi» überall erhältlich! |||||||||||||||||||[|||||||||||||||||||(||||||||||||||[! * Napoleon als abgelehnter Autor. Nach den Tagebüchern des Barons de Tremond wich im .Journal des Debats" eine bisher uiibeikannte Episode aus den Anfängen Napoleons des Ersten mitgeteilt. Er hatte von dem Abgeordneten Clement die folgende Geschichte gehört, die er sich sofort aufzeichnete: „Clement speiste eines Tages bei dem Verleger Daclin in Besancon. Während des Essens tritt ein junger Artillerieosfizier ein. Eine sehr magere Gestalt mit braunem Teint, durchbohrenden Augen und einem sehr ernsten Gesicht; seine Aussprache ist etwas 'italienisch, seine Kleidung einfach, seine Haltung lässig, aber es geht von ihm eine BornchMheit aus, die ihren Eindruck aus die Anwesenden nicht verfehlt. Entschuldigen Sie, daß ich für einen Augenblick störe," sagt er zu dem Herrn des Hauses, aber ich kann nicht in ihrer Stadt blerben und bin nicht Herr meiner Zeit." DaÄin bittet ihn, an dem Essen teilzunehmen; aber er dankt und nimmt nur ein Glas verdünnten Wein an. Nachher geht er mit Daclin in dessen Arbeitskabmett, und als dieser bald wieder erscheint, fragen ihn die Gäste nach dem Anliegen des jungen Mannes. „Er heißt Bonaparte". erwidert der Verleger, „und kam, um mir eine Handschrift über die Geschichte Korsikas zum Verlag anzubieten. die er verfaßt hat. Ein so junger Schriftsteller mit einem ganz unbekannten Namen bietet aber nicht die geringste Gewähr dafür, daß man die Kosten deckt: ich habe ihn daher abgewiesen."_ AschiaS'öchnellkuren (auch gegen Hexenschuss und Aimneuralgien) Fangopackungen gegen Rheumatismus und Gicht Moorbäder, Diathermie, Heissluft, Höhensonne, Kohlensäurebädcr, Kaltwasserkuren Täglich von 8 bis 6 Uhr im „Thermiall>ln*tltut, ». Bezirk, Franz-Josefs- Kal 1. Telephon Nr. 78-1-37 * Krondorfer natürlicher alkalischer Sauerbrunn! Diätischcs Tafelwasser ersten Ranges! Altbewährte Heilquelle, ärztlich empfohlen gegen Leiden des KehMopfes, der Lunge, des Magens und der Blase. 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Man kaufe sich in der nächsten Apotheke vier Dekagramm F u ca b oh ne n, davon nimmt man Ävei Wochen hindurch zweimal täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach drei Wochen dreimal täglich je zwei Bohnen nach der Mchlzeit. sodann wiederum zwei Wochen dreimal täglich eine Bohne nach der Mahlzeit; der Erfolg tz't ein überraschender. §)Tafelwa33er \_jps m afkaTischerSAUERBRUNNI * Unersetzlich ist der Vevlust Ihrer Zähne durch Schlechtwerden. Sie vermeiden densellben bei Gebrauch von W. Twerd y s D e n t i f l o r e, 1. Bez., Kohl m. a r t t 11. * Der große Andvang in der Schuvstiöfellabtsilung der Del-cKa-Verlkaufshäuser beweist die Leistungssähigkeit dieser Firma. Die Freude der Schuljugend cm den neuen Schuhen wird noch durch ein praktisches Geschenk der Firma Del-Ka erhöht. * Jazz im Cafe Produktenbörse. 2. Bez., Taborstraße 10. Die in den weiteisten Kreisen bestbokannte und beliebte Cafetiere Frau Spitzer überrascht das Publikum mit der Nachricht, daß in ihrem wirklich zu den schönsten Lokalen Wiens zählenden Cafe Produktenbörse. welches auch unter Denkmalschutz steht, ab gestern Samstag akonzert eingesührt wurde. Mit oieser Neueinführung ist ch' einmal einem schon lange gehegten und oft geäußerten Wunsche des Publikums entsprochen worden. Die Kapelle B. Wolfsthal. rnhmliW bekannt von den Badener Kurkonzerten, die, in jeder Beziehung tonangebend und erstklassig, sich größter Wertschätzung erfreut, wurde von Frau Spitzer als JaMkapelle verpflichtet. Dieses Experiment ist ein neuevliHer Beweis, welche Attraktionen dem Publikum im Cafe Produktenbörse geboten werden. Selbstverständlich bittet Küche und Keller — Bier vom Faß — das Beste zu sehr mäßigen Preisen, und besonders erwähnenswert ist die hervorragende Bedienung, die. von internationalen Fachleuten geleitet, bestrebt ist. den Gästen den.Aufenthalt beguem und anheimelnd zu gestalten. Also auf ins Cafe Produktenbörse! vereine. Bortröge «nd Versammlungen. Z i o n t st t s ch % I u gend a r u p v e Leopold» ft fl b t. Moniag. 8 Uhr abends. Ausschußsitzung. Dienstag. 8 Uhr abends, Sichah. Samstag den 25. ».dritte ordentliche Generalversammlung. Beginn vräzüe 7 Uhr abends. Ist die Generalversammlung um 7 Uhr abends nicht be'chlußiähtg, >o findet sie eine Halbe Stunde später unter allen Umständen statt. - I. A. B. U n t t a s. Die alten Herren treffe» einander an jedem Mittwoch ab 8 Uhr abends im Caiö Lonvie, Wippitngerstraße. * Die Einschreibungen in die Bibel- und Talmudschule der ifrarUtischen Kultusgemeinde finden Montag und Dienstag, den 20. unü 2i £>,, o biß <i Hut uOenoj, >ttl Beih Hamiorajch, 2. Bez., Tempelaaffe 3. statt. D»r tuusutchi ist unentgeltlich.

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