Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2717 (17.9.1926)
- Date
- 1926-09-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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&Ht 4 Wien. Freitag Einvernahme zweier Freunde des Angeklagten wird seine Braut Hildegard 18 ö tz e vernommen. Sie erklärt zunächst, ne nicht mehr mit Schröder Verlobt. Aus ihren Aussagen ergibt sich, daß sie offenbar viel mehr von der Tat gewußt hat, als Schröder selbst zugab. Damit war die heutige Sitzung geschlossen. Wie verlautet, werden morgen die medizinischen Sachverständigen wahrscheinlich den A u 8 s ch l n ß der O e ffentlichkeit beantragen, da sie die pathologische Veranlagung SchriLers, besonders dessen Verirrungen auf sexualem Gebiet, zur Sprache bringen wollen, lieber den letzten Punkt soll auch die Götze befragt werden. Es sollen eben die pathologischen Züge, die di« heutige Einvernahme Schröders ganz entschieden offenbart hat, die aber keineswegs dazu ausreichen, seine Zurechnungsfähigkeit zu verneinen, durch Charakteristika sexueller Natur aufgezeigt werden. Ser Typhus in Seutfchlaud. Aus Berlin wird uns berichtet: Die Zahl der Lyphuserkrankungen in Hannover steigt noch immer. Nach den amtlichen Angaben sind bisher 1297 Fälle gemeldet, von denen 38 tödlich verliefen. In Halberstadt ist eine starke Thphusepidemie auSgebrochen. Gegenwärtig liegen 60 Kranke im Spital. In Groningen sind 32 Typhusfälle aufgetreten. In Fulda und Umgebung wurden mehrere Erkrankungen an Parachyphus festgestellt. Literarisches Kuriosum. Ein Gedicht Zangwills in jiddischer Sprache. Israel Zangwill, einer der besten englischen Stilisten, Hai — ein Kuriosum — ein ei nz i g e s Mal in feinem Leben in j i d-< dis che r Sprache geschrieben und das — was den Reiz der Sache noch erhöht — in Versen. Das Gedicht, dessen Ausgrabung dem Publizisten Abraham Wewiorka zu verdanken ist, erschien vor mehr als 30 Jahren, im Jahre 1895, in einer Londoner jiddischen Wochenschrift, „H a z o f l e h", dem Organ der orthodoxen jüdischen Vereinigung Machsike hadaß. Daß Zangwills Musenkind gerade in einer orthodoxen Zeitung Platz fand, erhöht noch die Pikanterie dieses literarhistorischen Kuriosums; Zangwill war damals schon ein bekannter englischer Schriftsteller und seine „Weltmarke" war damals vornehmlich Satire; das Gedicht, das den Titel „Eine Kritik im Jargon" führt, ist auch satirisch. Es ist ein Vademecum für die „Grünen", die neueingewanderteu „Brüder und Schwestern", wie sich in England (das zu jener Zeit eine starke jüdische Einwanderung aus dem Osten hatte, welche nach bekanntem, vorher und nachher oft wiederholtem Muster die „bodenständigen" englischen Juden mit scheelen Augen ansahen) zu benehmen hätten, um Gnade in den Augen ihrer englischen Brüder zu finden, gute Engländer zu werden und nicht etwa — Gott behüte — ausgewiesen zu werden. Wozu die „bodenständigen Brüder", denen nicht zuletzt die Bewegung für die damals eingebrachte Alien-Bill zu verdanken war, recht gern die Hand geboten hätten. Zangwill gibt in Kittelversen nach Art der Verse des Hochzeitsversemachers, des Badchen, mit ernsthafter Miene Anweisungen, wie sich die „Grünen", um das erstrebenswerte Ziel der „menschlichen Verfeinerung" zu erreichen, zu kleiden, zu benehmen, zu bewegen, zu essen haben. In sehr amüsanter Weise kleidet der Dichter die Satire in srymnle Spruchweisheit; etwa so: „Gott hilft nicht dem Inden vom Dalles und Leide, So er nicht betet im Tallis aus Seide." Oder: „Hört nicht ans. eure Dajonim, Die von Thora nur wissen und nichts von der Welt. Doch unsere ehrwürdigen Rabbinim, Die wissen wohl um Geltung und Geld; Sind alle Reverends und auch Doktoren Und keiner ist in der Welt verloren." Als Lohn für das Befolgen aller dieser — natürlich satirisch gemeinten — Anweisungen winkt hem braven „Grünen": „So ihr auf meine Worte hört, Seid geehrt ihr und geschätzt, Werdet Engländer, dje wert Sind, daß man ins Parlament sie setzt." Der Chor antwortet darauf unisono: „Ja, wir folgen deinen Lehren, Wünschen Deputiertenehren, Lassen unsere Locken scheren, Wollen Kugel gang entbehren, Christmaspudding viel verzehren. Reverend Adler* *) hoch verehren, Jeden jüdischen Funken in uns zerstören." Zangwill hat dieses Poem versaßt, um die um ihre Bodenständigkeit besorgten Juden Englands zu ärgern; damit, daß er, der gefeierte englische Schriftsteller, es in jiddischer Sprache veröffentlichte, hat er den Kreisen, gegen die das Gedicht gerichtet warwohl den stärksten Hieb versetzt. delchrilnlter Wahlrecht in die paiWueufischeu StodtvewaUungen. Wie wir bereits berichten konnten, hat dev Verband -er Hausbesitzer in T e l - A w i w wegen eines Steuerstreites mit der dortigen Stadtverwaltung eine Gerichtsentscheidung über die Voraussetzungen des Wahlrechtes in hie palästinensischen Stadtvertretungen angerufen. Die gerichtliche Interpretation lautete, nach den bisher geltenden Bestimmungen sei das Wahlrecht vom Bodenbesitz abhängig. Diese Interpretation hat sich nun die Regierung auch für das neue, eben fertiggestellte Wahlgesetz zu eigen gemacht. Nach einer Meldung der I. T. A. aus Jerusalem ist ämlich in dem demnächst zur Veröffentlichung gelangenden Gemeindewahlgesetz das Wahlrecht zu den Stadtverwäl- "*1 Der damalM KMrakki M Atglküd, Wiener Moeaertzeituna . Sie Kompetenzen Der MandatriommWori. Gens, 12. September. (Z. T. A.) Sir Austen Ehamberlain, der britische Minister des Auswärtigen, gab eine Erklärung ab, daß die Frage der Erweiterung der Kompetenzen der Mandatskommission des Völkerbundes nicht früher als im Dezember 1926 vor den Völkerbundrat zur Verhandlung kommen könne, da die Mandatarmächte eine F r i st haben müssen, um die Forderungen der Mandatskommission zu studieren. Großbritannien lmd Frankreich beharren auf diesem Standpunkt, unbeeinflußt von irgend welchen Handlungen der Völkerbrmdversammlung. Er wies zum Schluß noch darauf hin, daß Australien, Neuseeland und Südafrika in der Frage der Mandate mit England vollkomnren übereinstimmen. Bor der ßinMruug von Zünften in Polen. Kampf der jüdischen Vertreter gegen den Gesetzentwurf. Warschon, 15. September. Gestern fand im Ministerium für Handel und Industrie eine Konfereng zwecks Besprechung des Entwurfes für das Jndustrie-gesetz, das durch eine Verordnung des Präsidenten der Republik in Kraft treten soll, statt. In der Debatte verlangte der Vertreter der Handwerkerkammer, Kosfotz u d z k i, die Einführung von Z w a n g s z ü n f t c n. Im Namen der Arbeitsliga trat StraSzewiez gegen die Forderung des Befähigungsnachweises auf und nannte dieses Postulat einen Arrachronismns, der dem Staat und den Bürgern nur Schaden bringt. Auch die anderen Sprecher, bis auf den Vertreter der Lemberger Handelskammer, Dr. Wachte l, wandten sich gegen jede Beschränkung des freien Wettbewerbes. Der Vertreter der jüdischen Handwerkerorganisation. Czermakow, und der Abgeordnete Eisenstein im Namen des Verbandes der kaufmännischen Genossenschaften von Ostkleinpolen, polemisierten gegen das Zünfteprojekt, das Mg. Eisenstein einen Rest des Mittelalters nannte, der dem Gewerbe keinerlei Nutzen bringt. Die F o r d e r u n g nach dem B e f ä h i g u n g s a u sweis ist auch nur ein Mittel zur Entfachung des Konkurrenzkampfes. Im weiteren Verlauf seiner Rede verlangte Abg. Eisenstein, daß an Samstagen und an jüdischen Feiertagen keine Märkte abgehalten werden. Schließlich erklärte Minister K w i a t k o w § k i, daß der Entwurf, noch bevor er dem Ministerrat vorgelegt werden wird, einer sachlichen Prüfung unterzogen werden soll. tungsräten nur für solche palästinensische Bürger vorgesehen, die Boden besitzen oder jährlich mindestens hundert Piaster E i n k o m m e n st e u c r leisten. W i e n, 17. Septeinber. * Msralrrform in Budapest. Ein Telegramm aus Budapest berichtet: Sämtlichen höhere» Mädchenschulen der Hauptstadt ist eine Verordnung der Unterrichtssektion des hauptstädtischen Mnnizipiums zngegangcn, in welcher den Schülerinnen das Tragen von'Unzen Röcken und dekolletierten Kleidern verboten wird. Die Benützung von Rouge und anderen Schönheitsmitteln sowie das Tragen der Eatonsrisnr und des Bubikopfes sind verboten. Sie dürfen nur von ihren Familienmitgliedern in die Schule begleitet und wieder abgeholt werde» und dürfen in öffentlichen Tanzlokal?n, auch in Gesellschaft ihrer Familienmitglieder, nicht erscheinen. Die Verordnung wird den Eltern der Mädchen zur Unterschrift vorgclegt werden. — Ausgerechnet also aus Budapest kommt die Sittlichkeit. Bekanntlich hat schon Pangalos mit dem Kamps gegen kurze Mädchenröcke kein Glück gehabt, ebensowenig wird es dem plötzlich moralisch gewordenen Klobelsberg gelingen. Das ist schon von jeher die Art dieser Schwärzesten aller Schwarzen: Je gewissenloser die Moral mit den Füßen getreten, wird, desto lauter wird mit ihr Paradiert. Die Stadt der Wein-! orgien der erwachenden Offiziere verbannt die Sittlichkeit in die! Mädchenschulen... Dort stört sie mentattb, macht sich aber gut. * Das Wetter. Gestern gab es nur ganz leichte Nieder- 1 schlüge. Tie Voraussage lautet: Veränderliche Bewölkung ohne wesentliche Niederschläge, etwas kühler. 1 * Ab heute Autoverkehr in der Hauptallee. Der Erlaß des Bundesministeriums für Handel und Perkehr bezüglich Freigabe der Hauptallee für Automobile bis zum Ersten Kaffeehaus tritt mit dem heutigen Tage, trotz des Einspruches des Rathauses, probeweise in Kraft. In einem amtlichen Communique warnt das Handelsministerium die Krafiwageulenker vor jedem M i ßbrauch bei Befahrung des kleinen Teiles der Hanphallee, vor allem yor zn ra'schem Fahren, vor unnötiger Staubentwicklung und vor Belästigungen des Publikums durch unnötigen Lärm. Alle diese Verstöße sollen mit aller Strenge, und zwar mit den höchsten diesbezüglichen Strafen geahndet werden. * Samstag den 18. d. bleiben sämtliche Verkaufsräume des M o d e n p n l a t » st r u p n t f, 7. Bez.. Dtahrriun&e ill-»U&, geschlossen, * Fünfzehnte österreichische Klassenlotterie. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung des zweiten Tages der v erien Klasse gewannen: 80 (HK) @. dgs Los Nr. 51.301; 5000 S. die Lo>« Nr. 8309. 45.971; 3000 S. die Lose Nr. 32.877, 63 207, 08 929; 1000 S die Lote Nr. 8609, 63.472. 75.140, 77.432. 82.498; außerdem wurden 989 Gewinne zwischen 600 S. und 160 S. ausgelou. * Unfälle bei der Arbeitslosenkontrolle. Gestern in den Mittagsstunden kam es vor der Kontrolle )ür weibliche Arbeitslose in der Rosinaaasse zu erregten Szenen. Es hatten sich etwa 1000 bis 1200 Personen zur Abstempelung eingesunden. Da die Abfertigung wegen der große:: Zahl schleppender vor sich ging, kam es zu erregten Szenen. Einige Frauen wurden von Ohnmacht und Unwohlsein besauen und die Rettungsgesellschaft mußte in zwölf Fällen erste Hrlfe leisten, von denen zwei Patientinnen schließlich in ihre Wohnungen gebracht werden mußten. * Polizeistrafabteilungen bei der Polizeidirektlon. Die Polizeidirektion in Wien richtet mit Wirksamkeit vorn 1. Oktober bei einigen Kommissariaten eigene Pvlizeistrasabteilungen ein. Diese Maßnahme verfolgt den Zweck, eine einheitliche und gleichmäßige Amtierung zur Durchführurlg zu bringen. Solche Strasabteilungeu werden errichtet in der Inneren Stadt für die Kommissariate Innere Stadt und Alsergrund, in der Leovoldstadt für die Kommissariate Leopoldstadt, Brigittenau und Prater, auf der Landstraße \U Landstraße Wh HjmMNW, in NMMM für Nu» 17. September 1929 Nr. 2717 5 t s t t K a r t e n OSKAR AWNER EMMA AWNER ceb.TRAVB Vermählte Wien —V i e r s e n (R h 1 d.) September 1926 Max Lazar und Frau II., Untere Augartenstrasse 19 w&aichen allen Kunden, Verwandten und Freunden n 3i ü nö’nn itn Das Personal des Restaurant „National" II, Taborstresse 18 entbietet ihrem hochverehrten Chef Herrn W. Spritzer und Frau die herzlichsten Glückwünsche zum Neuen Jahre! naiBnbwnöadolfsheiim Meidling und Hietzing, in Ottakring für diesen Bezirk und die Schmelz. * Der „Goldfllllfederkönlg" aufgegriffe«. Wie berichtet, war der Füllsederrchändler Ernst Winkler seit einigen Tagen aus seiner Wohnung verschwunden; er hat an die Polizei einen Brief gerichtet, in dem er mitteilt, daß er sich auf „klassischem Boden" in der Umgebung von Carnuntum das Leben nehmen werde. Später hat er allerdings mitgeteilt, daß er von der Absicht abgekommen sei. Nun ist Winkler am 15. d. in Böserrdorf aufgegriffen worden. Er hat dort unter dem falschen Namen „Berger" gewohnt und zugegeben, der vermißte Händler Winkler zu sein. Er wurde wegen Falschmeldung dem Gerichte angezeigt. * Die zerstückelte Männerleiche auf den Schienen. Gestern nachts hat ein Bahnwächter aus dem Geleise der Franz-Josess- Bahn nächst der Rampengasse einen offenbar verunglückten Mann liegen gesehen, den er mit einem Wochsbeamten vom Geleise wegschaffen wollte, als plötzlich der Berliner D-Zug heranbrauste und den Mann vollständig zerstückelte. Es wurde sestgestellt, daß der Tote der 35jährige obdachlose Kutscher Johann F o r st n e t war. Er dürfte auf der Suche nach einem Nachtlager angeheitert ans den Bahnkörper geraten und auf diese Art verunglückt sein. * Selbstmord der Kurhausverwalterin von Schallerbach. Ags Linz wird berichtet: Die Berlvalterin des Kurhauses der Bereinigten Krankenkassen Oesterreichs in Bad Schallerbach, Marianne Du spie a, hat sich in einem Ncbenraum der Anstalt am 14. d. erhängt. * Geheimnisvoller Autounfall mit tödlichem Autzgang ans dem Alsergrund. Gestern gegen 4 Uhr früh wurde der 27jährige Kellner Karl Steinzer aus der Fahrbahn vor dem Hause Liechtensteiustraße 7, mit einem Bruch des linken Unterkiefers in einer Blutlache liegend, anfgefunden. Der Arzt der Rettungsgesellschaft konnte nur mehr den Eintritt des Todes feMellen. Zwei wyitpre Fahrgäste erlitten mehrfache Verletzungen. Die Art und Werse, wie sich der Unfall ereignet hat, ist noch nicht aufgeklärt. Der Chauffeur Gallert hatte behauptet, daß lein Auto mit einem Bauernwagen, dessen Kutscher auf dem Bocke schlief, zusammengestoßen sei, und daß die Wagendeichsel Steinzer vom, Auto ans die Straße geschleudert und die anderen zwei Insassen verletzt habe. Die Fahrgäste des Autos machen über den Hergang widersprecheiche Angaben. Per Chauffeur wurde eine Stünde nach dem: Unfall amtsärztlich untersucht und auch noch zu der Zeit angeheitert und zur Lenkung eines Autos ungeeignet befunden. * Großer Einbruch aus dem Schottenring. Mittwoch nachts haben unbekannte Täter in ven Räumen der TextilkommissionS» firma A, H. Gpirer, 1. Bez., Schottenring 86, einen'Kqssenei» brach verübt, bei dem sie große Beute gemacht haben. Der Einbruch wurde gestern in den Morgenstunden entdeckt. Die Täter sind vom Hauskanal aus eingedrungen. Sie erbeuteten Valuten in der Gesamthöhe von 8000 Schilling sowie verschiedene Bank- und Postsparkassenschecks, Leinen- und Seidenwaren in ungefährem Werte von 10.000 Schilling. Die Erhebungen sind eingelei'tet. EJ Makulierte Teppiche, die durch das Ausstellen in den Schaufenstern etwas gelitten haben, wepden im TePPichhauS Dreiibt, 1. Äcz., Rotentnrmstratze 20, zu tief herabgesetzten Preisen abverkauft. Nmlften! Ser Keren Kajemetü tritt in dar 88. Führ seiner Bestände»! Das Geistes- und LiebltirMud Professor Hermann S ch gp p t r a s upd Theodor H e r z l s, der wahrhalte erste südtiche Vülk-fvnds, ist auch heute »och ein Eckpleiler unseres Aufbauwelkes. Dies hat auch die letzte AktiouSkomiteesitzung anerkannt: Dm Eraz-Isrntzl-Duöget für das neue Jahr figuriert der Heren ^ajemclij an erster Stelle mit seinem Erfordernis ypn 500.000 Pfund! Zionisten! Zm Zubeljahr unseres Bolkssonds rufen wir euch auf: Erneuert eure Kräfte, verdoppelt und verdreifacht sie. damit ter Keren Kajemeth ifl Oesterreich seinen Anteil au der erforderlichen Summe betirayen kann. Die Tjschriahlion lei der erste Schritt hiezu, vereinigt eure Kräfte, damit sie einen würdigen Verlauf nehme und ein hohes Ergebnis zeitige. Gebet mit der inaendlichen Energie an» Werk, die I||« ,„M>"7—,»»»,»,»»< >>,»» •»MP>I<„*P „IW ikPi'IM I>'In Hill UNS bei der Grstndnng Misere« Sond« beseelte! vverrahbiner Dr. I. P. Shajes Ing. Robert Stricher, Mitglied des Attlonslomitees Zionistisches Laudeskomitee für Oesterreich r > Dr. Frsedmann Dr. Gotdhammer Slommerzialrat Morbus Präsidium des Keren Xioiemetln Präsidium des Keren Hajessodt Böhm Dr. rarlabomer Gpler Dr. Gelber Misrachizentrale Wienr Zion. ArbeitSvartei Htkachdutd Banminger Grotz Twershi Memrsd Jüdisch-sozialdemokratisch» Atbeiterorgauisation Pval« Z'on; Ging«»