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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-15 · Heft 2715 (15.9.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2715 (15.9.1926)
Date
1926-09-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gerte 4 Wien, Mittwoch Wiener Moeaenzeituna 18. GePkeMer 1826 Nr. 8718 Wozu der Wische Satte gut ist. «i> m Pakviaur «esellschaft. - Sie SE« Leinlngea und ihr Wischer Satte Aus Berit« wird u«S geschrieven: Potsdam, das erst vor nicht sehr langer Zelt de« Skandal der Gräfin B o t h m e r auMistri kannte, hat jetzt einen neuen Gefell, schaftsskandal, der auf die Verhältnisse und die Moral der exklusiven Kreis«, für dt« der Name Potsdam symbolisch ist, ei« bezeichnendes Licht wirft. Während der Krieges lernte der Arzt Professor Doktor Schnabel, ein Jude, der in einem Wiener Spital als Militärarzt tätig war, die Krankenschwester-Gräfin Leiningen-Westenburg kennen, die einem alten mittelrheinischen Geschlecht entstammt. Die Gräfin heiratete den um sechs Jahre jüngeren Mann und das Ehepaar zog nach Basel, von dort nach Berlin, wohin Professor Schnabel, der sich trotz seiner Jugend bereits einen wissenschaftlichen Namen, insbesondere durch seine Arbeiten über dte geheimnisvolle Hasfkrankheit erworben hatte, an das berühmte Robert-Koch-Jnstitut für Infektionskrankheiten berufen worden war. DaS Ehepaar wohnte in Potsdam in einer Villa, die Professor Schnabel seiner Gattin zu liebe gekauft hatte. Die Gräfin, die den Mann nur seines Geldes wegen geheiratet hatte, fühlte sich in der Ehe nicht wohl, zumal ihr Gatte keine Neigung zeigte, der Frau ihre degagierten Extravaganzen, die sie vor der Ehe hatte, weiter zu gestatten. Im Jahre 192b erkrankte der damals 34 Jahre alte Professor Schnabel, der b i s d a h i n vollkommen gesund gewesen war, plötzlich, angeblich an Furunkulose. Seine fromm-katholische Gattin pflegte ihn sehr eifrig, zog aber merkwürdigerweise trotz der Gefährlichkeit der Krankheit keinen Arzt bei. Erst auf energisches Drängen der Verwandten des Professors Schnabel ließ sie sich dazu bewegen, ihren Gatten in ein Sanatorium überführen zu lassen, wo Professor Schnabel nach wenigen Tagen starb. Seine Frau war nicht zu bewegen, an das Sterbebett des Mannes zu kommen. Ms es sich um den Nachlaß des verstorbenen Professors, der sehr vermögend gewesen war, handelte, war kein Testament vorhanden, wodurch eine Schwester des Verstorbenen Universalerbin geworden wäre. Plötzlich kam ein Testament zum Vorschein, das die Witwe, die Gräfin Leinigen, in alten Büchern, die ans dem Robert-Koch-Jnstitut in die Wohnung zurückgebracht worden waren, gefunden haben wollte. Dieses Testament setzte die Gräfin Leiningen zur U n i v e r s a l e r b i n ein. Es wurde von der Schwester des Verstorbenen angefochten und nun stellte sich zu allgemeiner Ueberraschung heraus, daß das Testament von der Gräfin gefälscht tvorden war. Die Haushälterin sagte nämlich aus, daß die Gräfin Leiningen-Schnabel sich nach dem Tode ihres Mannes nächtelang mit Schreibübungen beschäftigt hatte. Als man dies der Gräfin vorhielt, legte sie ein volles G est ä n d n i s ab. Ein Schriftgutachten, das inzwischen cingeholt worden war, erklärte es als unzweifelhaft, daß das Testament von der Gräfin geschrieben w v rden sei. Nunmehr ist gegen Frau Dr. Schnabel, geborene Gräfin von LeinigeU, ein Strafverfahren wegen schwerer Urkundenfälschung eingeleitet worden und der Prozeß wird am 3 0 d. stattfinden. Die Fälscherin wurde.jedoch nicht in Hast geeigenartigen Traum: Seine Glieder stritten miteinander. Die Füße sagten: „Kein Glied ist so nützlich wie wir. Wären wir nicht gegangen, so wäre die Beschaffung der Milch unmöglich." Die Hände aber sagten: „Wir sind wichtiger; ohne uns hätte man die Löwin nicht melken können." Die Angen hielten sich für wichtiger, denn sie hätten dem Körper den Weg gezeigt, während das Herz (— Verstand) sich das Verdienst zuschrieb, den guten Rat erteilt zu haben. Die Zunge jedoch meinte, es sei i h r Hauptverdienst, da sie den Rat an den König ausgesprochen habe. Da sagten die übrigen Glieder zur Zunge: „Wie wagst du es, -dich mit uns zu messen? Du sitzest ja im flüstern Versteck und hast auch keine festen Knochen wie wir!" Hierauf sprach die Zunge: „Ihr sollt es heute noch erfahren, wie ich euch allen überlegen bin!" Der Mann erwachte urt'd setzte seinen Weg fort. Als er vor den König trat, sagte er: „Hier ist Milch von einer Hündin (Kalba), die ich für dich gebracht habe!" Der König geriet in Zorn Uttd gab den Befehl, ihn aufzuhängen. Auf dem Wege znv Richtstatte begannen die Glieder ängstlich zu zittern. Da sagte die Zunge: „Habe ich euch nicht gesagt, daß ihr alle ohnmächtig seid? Wenn ich euch nun rette, wollt ihr dann eingestehen, daß ich euch überlegen bin?" Sie erklärten sich d^u bereit. Hieraus sagte die Zunge zu den Hentern: führet mich zum König!" Der Mann wurde zum König geführt. Er fragte diesen, warum er denn befohlen habe, ihn zu hängen. Der König sagte: „Weil du mir Milch von einer Hündin gebracht hast!" Der WAamr aber sagte: „Was schert es dich, wenn sie dir nur Heilung bringt? Uebrigens heißt man bei uns „Kalba" (Hündin) auch eine Löwin." Die Milch wurde untersucht und als die einer Löwin befunden. Der König trank und genas. Der Mann wurde belohnt und in Ehren entlassen. Die Glieder aber sagten nun zur Zunge: „Wir bekennen, daß du uns überlegen bist!" So hatte Salomo recht, schließt der Midrasch, wenn ex fagt«: Hch und Leben sind in" der Hand der Zunge." .. nommen, da sie ihr Ehrenwort gegeben hat, Potsdam nicht zu verlassen. Inzwischen wird die Untersuchung auch darauf ausgedehnt, wieso eigentlich der Tod des Professors Schnabel erfolgt ist, der, wie bereits erwähnt, in jugendlichem Alter verstorben ist, nachdem er vorher niemals krank gewesen war. Es liegt der Verdacht nahe, daß die Gräfin Leinigen ihren Mann ans dem Wege geräumt hat, um sich in den Besitz seines Vermögens zu setzen. Schnabel entstammt, wie wir erfahren, einer streng religiösen jüdischen Familie aus Kolomea und hat längere Zeit in Lemberg gelebt. Er wurde auf dem christlichen Friedhof in Potsdam beerdigt, weil feine Gattin behauptete, er sei nach der Eheschließung zum Katholizismus übergetreten. Das Verfahren soll nun auch über den Tod des Professors Schnabel volle Klarheit bringen. Es dürfte die Exhumierung und Obduktion der Leiche erfolgen. Im Gerichtssaal wird in wenigen Wochen ein Bild moralischer Entartung entrollt werden, das symptomatisch ist, nicht bloß für die Kreise, denen die Gräfin entstammt, sondern auch für jene jüdischen Kreise, bei denen eine gräfliche Berbindunga als besondere Ehre gilt. Die Gräfin Leiningen aus Potsdam verschwunden. Wie die „Vosiische Zeitung" in ihrer Abendausgabe berichtet, ist die Witwe Schnabels, Gräfin Leiningen, plötzlich aus Potsdam verschwunden, obwohl sie sich dem Untersuchungsrichter gegenüber e h r e nw ö r t l i ch verpflichtet hatte, während der Untersuchung in Potsdam zu bleiben. Frau Schnabel dürfte sich in Berlin aushalten. Es ist zu erwarten, daß der Untersuchungsrichter noch heute ben Haftbefehl erlassen wird. Aus dem Tagebuch eines Hilfsduchhaiters. •$on Anton Tschechow. 11. Mai. 1863. Glotkin, unser 60jähr«ger Buchhalter, hat gegen seine Erkältung Milch mit Kognak getrunken und bekam davon einen Schüttelfrost. Die Aerzte behaupte«« mit der bei ihnen gewohnten Sicherheit, daß er morgen sterben wird. Endlich werde ich Buchhalter werden! Man hat mir die Stelle schon lange versprochen. Der Sekretär Kleschtschef kommt vors Gericht, -tveil er jemanden geschlagen hat, der ihn einen Bureaukraien nannte. Ich habe gegen mein Magenleiden Tee getrunken. 3. August 1865. Glotkin hat sich schon wieder erkältet. Er hustet und trinkt Milch mit Kognak. Wenn er stirbt, bekomme ich seine Stelle. Ich hoffe es zumindest, es ist aber noch nicht bestimmt; Schüttelfrost ist nicht immer tödlich. Kleschtschef riß einem Armenier einen Wechsel ans der Hand und zerriß ihn. Er kommt sicherlich vors Gericht. Ich habe gestern mit einer alten Frau (Cnrjeva) gesprochen; sie jagte, ich habe kein Magenleiden, sondern eine versteckte goldene Ader. Sie kann wahrlich recht haben.' 30. I-nni 1867. Man sagt, in Arabien sei die Cholera ansgebrochen. Es ist sehr wicht möglich, daß endlich auch der alte Glotkin sterben wird und ich seine Stelle bekomme. Der Alte hält viel aus! Ein solches Alter zu erleben, schickt sich vielleicht nicht. ' Was soll ich gegen mein Magenleiden nehmen? 2. Jänner 1870. Im Hofe des Glotkin hat die ganze Nacht der Hund geheult. Pelegaja, meine Köchin, sagt, daß das ein sicheres Zeichen ist; wir unterhielten uns bis 2 Uhr nachts darüber, daß Ich mir, sobald ich Buchhalter bin, einen Pelz und einen Schlafrock kaufen werde. Vielleicht werde ich sogar auch heiraten. Natürlich werde ich ntir kein Mädchen zur Frau nehmen, dazu bin ich zu alt; eine Witwe. / Gestern wurde Kleschtschef ans dem Klub ausgeschlossen, weil er laut frivole Witze erzählte und Ponjuclow, der Mitglied der Gewerbekammer ist, verspottet hat, kein Patriot zu sein. Man sagt, Ponjuelow bringt die Sache vors Gericht. Ich will wegen meines Magenleidens zu Botkin gehet«. Man sagt, er sei ein sehr guter Arzt. 4. Juni 1878. Die Zeitungen schreiben, daß in Wetljonka die Pest herrscht. Die Menschen fallen nur so hin. Glotkin trirtkt seither irgend welche Tropfen. Dem Armen werden die Tropfen nicht viel nützen. Wenn die Pest da sein wird, werde vielleicht dennoch ich Buchhalter werden. 4. Juni 1883. Glotkin liegt im Sterben. Ich war bei ihm, weinend bat ich ihn um Entschuldigung, er möge mir verzeihen, daß ich so ungeduldig p-«f seinen Tod gewartet habe. Auch er weinte — er verzieh, mir — er riet mir, gegen mein Magenleidcn Eichelkaffee zu nehmen. Kleschtschef ka«n beinahe vors Gericht; er versetzte das leihweise gemietete Klavier. Er besitzt dennoch den Stanislaus-Orden und ist Vorsitzender im Kollegium. Es ist zum Staunen, was aus der Welt möglich ist. Ingwer: 8 Gramm; Nelken: 6; konzentrierter Alkohol: 4z in einen« Deziliter Branntwein stehen lassen; gegen Magenleiden ist es gut, auf nüchternem Magen ein Likörglas voll zu nehmen. 7. Juni desselben Jahres. Gestern fand das Begräbnis Glotkins statt. Ich habe leider von seinem Tode gar keinen Nutzen. Ich sehe ihn im Traume, in einem weißen Leintuch; er droht mir mit dem Finger. Seine Stelle habe nicht ich bekommen, sondern Tschalikow, ein ganz juilger Man««, die Fra«« eines Generals war seine Protektorin. Mit meinen Hoffnungen ist es ans! 10. Juli 1886. Die Frau des Tschalikow ist durchgegangeu. Er Iraners der Arme. Es ist möglich, daß er in seinem Schmer- Feinste Hemnsarderobe «ach Maß lteieit zu mäßlgs» -»«<1«N «I, toWtyrt ÄutsühMNg («Ulf) dttf Tkilzahlilug, RuVNtf OolBftttft, Zivil, iinb UnisöMschneider Gear. 1868 Man, r. Ser., Laborstraße §4 Tel. 48.6-29 Kuttasunk» gtWz»rar«ke sowie Snrttte «35 noch Selbstmord begeht. Dann bekomme ich seine Stelle. Man spricht auch schon davon. Ich habe also Hoffnung. Man kann noch leben, auch der Pelz ist noch möglich. Was die Heirat betrifft, hätte ich auch jetzt nichts dagegen. Warum nicht, wenn sich dazu Gelegenheit bietet, ich muß es bloß vorher mit jemanden besprechen. Es ist «in ernster Schritt! Kleschtschef vertauschte seine Galoschen mit Veiten des Ge» heimrateS Lirmans. Unerhört! Paissi, der Briefträger, rät mit Sublimat gegen mein Magen leide««. Ich werde es versuchen. (A««s dem Russischen übertragen von Grete Neufeld.) Me Erve atmet. Warum unser« Zeitmessung schlecht ist. Gelegentlich des im April dieses Jahres in den Bereinigten Staaten stattgchabten Zusammentrittes mehrerer amerikanischen wissenschaftlrchen Gesellschaften sind eine Anzcchl Fragen von großem allgemeinen Interesse besprochen worden, ülber welche die Gerichte jetzt vorlicgen. Eine der merkwürdigsten Mitteilungen war die von Professor E. M. Brown über gewisse unerklärliche Unregelmäßigkeiten in der Bewegung des Monde s. Es ist allerdings lange bekannt, daß die Bahn des Mondes nicht genau so verlättst, wie sie es nach den darüber angestellten Berechnungen tun müßte. Aber erst durch die zwanzigjährigen BeobachtungenBrownsund seine »daraufhin vorgenommene zehnjährige mathematische Bearbeitung derstlberi ist erwiese««, baß kein Fehler in der Theorie, sondern eine wirkliche Unregelmäßigkeit vorliegt. -Obwohl Brown alle Himmelskörper, welche irgendwie störend auf die Bahn des Mondes einwirken könnten, in seine Rechnung einbezogen hat, ergibt sich, daß sich der Mond in manchen Jahren 10 6 i s» 16 Kilometer vor der errechne!«» Stelle n««d in anderen elbensoweit dahinter befindet. Manchmal läuft er jahrelang zu schnell, um dann wieder, wie mit einem plötzlichen Cnffchluß, in verhältnismäßig kurzer Zeit alles auszltgleichen. Auf dieses uns zunächst ganz rätselhaftes Verhalten des Mondes fällt das erste Licht durch die jetzt erst einer vollen Würdigung fähige, ebenfalls schon länger bekannte Tatsache, daß ähnliche Unregelmäßigkeiten auch bei Sonne, Merkur, Venus und Mars Vorkommen, und — was das Wichtigste ist — sie alle sangen zu gleicher Zeit an zu eilen und Verlangsamer« wieder gleichzeitig ihre Gangart und, je schneller die durchschnittliche Geschwindigkeit eines dieser Gestirne ist, um so größer erweist sich auch seine Bcischleunigimg oder Verlangsamung. Da liegt denn nichts näher als die Vermutung, daß in Wirklichkeit alle diese Gestirne sich ganz vorschriftsmäßig bewegen und nur unsere Zeitmessung falsch ist. Wenn unsere IHren schneller zu gehen beginnen, muß der Lauf der Gestirne sich zu verlangsamen scheinen und umgekehrt. Zur Erklärung der gefundenen Unregelmäßigkeiten wäre nun schon eine Beschleunigung oder Verlangsamung der Erduhren um eine tausendstel Sekunde täglich genügend. Aber auch sie zu erklären, ist nicht leicht. Den einzigen Ausweg sieht Professor Brotvn daher in vor Annahme, daß die Erde sich rhthmisch ausdehnt und wieder zus a mm e'n zieht. Wenn die Erde sich zusammen zieht, muß sie nach den Graditationsgesetzen schneller, sobald sie sich ausdehnt, langsamer rotieren. Ein Prozent Veränderung in« Durchnresser bedingt zwei Prozent Veränderung in der Umdrehungsgeschwindigkeit. Um die Erdumdrehung um eine tausendstel Sekunde täglich, das heißt, etwa um ein 86-Millionstel zu verringern', brauchte sich der Erddurchmesser nur um ein 172-Millionstel, das heißt, etwa acht Zentimeter auszudehnen. Nun bedarf es beim Eisen, aus dem nach heutiger Ansicht fast die ganze Erde besteht, nur eines tausendstel Grades, um es um ein 86-Millionstel seiner Länge auszndehnen. Chomische Veränderungen oder molekulare Uinla gerungen im Erdinnern könnten nun sehr wohl imstande sein, derartige minimale Temperaturunterschiede in ihm hervorzurufen. Wenn wir also die Unregelmäßigkeiten der Gestirnbahnen auf solche Veränderungen des Erddurchmessers zurücksühren wollen, so würde sich ergeben, daß die Erde gleichsam atmet, und zwar ln einer Weise, die wir an der scheinbaren Beschlcunigu>«g oder Verlangsamung des Laufes der Gestirne auss genaueste Meson können. Wien, 16. September. * Das Wetter. Das heitere warme Wetter hat gestern nach kurzer Unterbrechung seine Fortsetzung gefunden. Die Voraussage lautet: Borwiegsno heiter, wieder wärmer. * Fiinfzehttte österreichische Klassenlotterie. Be« der gestern abgekialteNrn Z'evung des elften Tages der vierten Klasse gewannei« H(>.000 S. das Los Nr. 97.494; 10.000 S. das Los Nr. 63 71.-). 3000 S. hio Lose Nr. 21.119 84.05b; 1000 S. die Loie Nr. 36*1. 79.246, 94.308 96.141. 96.302; außerdem wurden 1491 Gewinne zwischen 860 S. und 160 S. ausgelost. * Ablenkung des Bahnhofrundverkehrs. Wegen Gelcisearbeiten ans dem Hernalser Gürtel wird heute und morgen der Bahnhosrundveokchr zwischen Alserbachstraße (Hotel Union) und Matzwinsdorfor Platz sowie die Linie 16 über die Svitalgasse— Lasarettaasse—Kalserstraße—Wallgasse — Gnmpendorferstraße — die«>«prechtsdor ferstratze geführt. Die Ablenkung erstreckt sich auf beide Fahrtrichtungen. * Täglicher Flugpostherkehr Wien—Venedig. Von Mittwoch den 16; b. an werden die Postflüge Wien—Klagenfurt— Venedig und zurück täglich verkehren. Mit diesen Flügen werden nulilnehr tägliche Flngpvstseiidttnger« befördert. Der bisherige Annahmeschluß oeim Postamt Wien 1 für die zu diesen Flügen bestimmten Postsendungen ist wie bisher 8 Uhr §5 Minuten. * Aufnahme des Flugverkehrs mit Äraz. Von heute ab wird der Flug Wie»«—Venedig an Montggen, Mittwoch und Freitagen, der Flug Venedig—Wien an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen in Graz eine Zw i s ch e n l a n d u n g vor- SäHü

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