Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2714 (14.9.1926)
- Date
- 1926-09-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Dienstag Wiener Morgenzeikuns 14. September 192^ Seite $ M.«1 A« Ttzvhus in Hannover. M«hr als 700 Erkrankunycn. 30 Lod«sfSlle. AuS Hannover wird gemeldet: Die Typhusepidemie in -er Stadt breitet sich in erschreckender Weise aus. Die Zahl der tn die Krankenhäuser eingelieferten Typhuskranken ist auf 637 gestiegen. Dretzehn Fälle sind tödlich verlaufen. Den Herd der Berseuchmtg zu finden, ist bisher nicht gelungen. Es wurden mehrere amtliche Impfstellen eröffnet. Bereits jetzt beginnt sich Mangel an geschulten Aerzten und Schwesternpersonal fühlbar zu machen. Wie aus Berlin berichtet wird, führt die konMUnistische Fraktion im preußischen Landtag in einenr Urantrag die Typhusepidemie i-n Hannover, di« nach den letzten Meldungen bereits 15 Todesfälle und 733 Erkrankungen gefordert hat, auf die F a h rlässigkeit der Behörden zurück. Die Trinkwasserversorgung der preußischen Kommunen müsse einer strengen Kontrolle unterzogen werden. Fahrlässigkeit der Beamten müsse zur Folge ^abeii, daß diese sofort unter Anklage gestellt werden. Dreißig Typhusfälle in Magdeburg. Die »Magdeburger Zeitung" meldet, daß die anfangs September in der Magdeburger Vorstadt Wilhelmsstadt ausgetretenen Erlrankungen als Typhus fest ge stellt wurden. Die Zahl der Erkrankten ist jetzt auf SOFällege stiegen. Todesfälle sind bisher nicht zu verzeichnen Die Scharlachepidemie in Polen. Warschau, 18. September. Die Scharlachepidemie hält, wie ■ aus Warschau berichtet wird, in ganz Polen unverändert an. Am stärksten ist sie in W a r s ch a u, wo in der letzten Woche 169 Erkrankungen festgestellt wurden, von denen 17 tödlich verlausen sind. In der Warschauer Woiwodschaft sind 160 Personen an Scharlach - erkrankt, von denen 12 starben. Stärker hat sich die Epidemie auch in der Woidwodschaft K i e l c e ausgebreitet, wo 160 Erkrankungen, davon 11 mit tödlichem Ausgang, gezählt wurden. Nur in der Lemberger Woidwodschaft ist die Epidemie zurückgegangen; in der letzten Woche gab es 72 Scharlachkrank«. Dagegen ist in den Wilnaer, Nowgoroder, Krakauer, Posener, Tarnopoler und schlesischen Woiwodschaften die Zahl der Scharlachkranken, wenn auch xicht bedeutend, gestiegen, Svser der Berge. Sonntag ereigneten sich wieder mehrere tödliche 6ouristenunfäll«. Zwei Opfer aus Wien tragen seltsamerweise den gleichen Namen Schwarz. Auf dem Technikersteig der Hohen Wand stürzte der 24jährige Stockdrechsler Karl Schwarz,, wohnhaft gewesen in Margareten, tödlich ab. — Auf der Rax verunglückte das Mitglied der Naturfreunde, Schwarz, aus Wien, der vor den Augen seiner Gefährtin 200 Meter tief stürzte und tot liegen blieb. — Bon der Lafatscher Nordwand bei Innsbruck stürzte der 81jährige Elektrotechniker Herbert Kreller aus Innsbruck tödlich ab. — Am SamStag ist, wie der „Tiroler Anzeiger" meldet, im Kaisergebirge, beim Uebergang vom Hirschanger auf das Totechkirchl eine gewisse Hedwig Reimann, 1888 in Men geboren und dorthin zuständig, tödlich abgestürzt. — Auf einer Bergtour am Alten Tauernkogel ist die LOjahvige Studentin M. L. Williams «uS Bezieh- Heath in England beim Passieren abschüssigen Geländes abgestürzt. Sie hat leichte Verletzungen erlitten, Sie wurde in das Spital nach Zell am See gebracht, , 8m Papyrusboot Mer de» Madsee. Der französische Hauptmann de Bohve, der m einer französischen Mission am Tschadsee im Kongo teilnimmt, darf sich rühmen, ein« sportliche Leistung auSgeführt zu haben, die Mst in dieser durch RMMeistungen verwöhnten Zeit sensationell wirkt. Es handelt sich um eine Neberguerung hes TschadseeS, in einer jener Papyvus-Pirogen, wie sie von den Eingeborenen benützt werden. Mn einen Begriff von der Schwierigkeit, oder, richtiger gesagt, von dem leichtsinnigen Wagnis zu Glommen, muß man zunächst daran denken, daß der Tschads», «in« ungeheure Ausdehnung hat und ein richtiger Binnenmeer bildet, dessen Wasser überdies häufig von gewaltigen Wirbel, winden aufgewühlt wird. Zum anderen muß man sich auch darüber Mar sein, was diese Pirogen der Eingeborenen eigentlich sind. Sie stellen eine Art Floß von vier bis fünf Meter in der Länge und einem halben Meter Breite dar. Dieses Floß besteht aus Papyrusbündeln, und das Hinterteil ist nach der Art der veneziani- Wen Gondeln in die Höhe gebogen. Di« Bündel sind in primi- Vuöcr Weise durch aus Pflanzenfasern, gedrehte ktricke Msammengebunden, die verfaulen, wenn sie 18 Stunjto im Wasser geblieben sind. Der Bovdrand dieser Pirogen er- Abt sich nur etwa zwanzig Zentimeter Wer den Wasserspiegel, krnch kräftige Arm« gerudert, können diese Fahrzeuge etwa vier- §ig Meter in der Minute zurücklegen. Ueber vierzehn Tage hintereinander halten sie sich selten aus dem Wasser, und auch bei dieser kurzen Lebensdauer ist es Bedingung, daß die Piroge nicht von einem Sturm überrascht wird. In diesem Fall geschieht es nur zu häufig, daß die wenig dauerhaften Stricke reißen, daß die Bündel sich im Wasser auflüsen, und wenn es selbst der Besatzung gelingt, sich an dm Baumstamm anzuklammern, den man der Sicherheit wegen mitgesührt, so sorgen die Krokodile dafür, daß der Schiffbrüchige nicht wviterkommt. Unter diesen wenig verführerischen Bedingungen hat der französische Kapitän mit zehn Schwarzen, die vor Furcht zitterten, mit vier Ziegen und IVO Kilogramm Proviant auf dem Dschadsee 600 Kilometer zuvückgelegt und zu dieser Strecke vier Monat« gebraucht. Ungezälhllte Male riskierte er sein Men und dqtz seiner Gefährten. Als er ankam, war er von der unmenschliche» Anstrengung und vom'Fieber völlig erschöpft und hatte zwölf Pfund Gewicht verloren, dafür hatte «r freilich die Befriedigung, «im Sportleistung vollbracht zn haben, die -ein Schwarzer, geschweige denn «in Weiß« Mher für möglich geiniNi Es U berff lilgelt durch sein Renommee, seine riesige Wirkung der echte DIANA- Franzbranntwein mit Menthol sämtliche ausländischen Erzeugnisse und Hausmittel. An NervosItSt und Kepfi«liman«fi Leidende wenden nur eine Massafee an, um sich zu erfrischen und ihre ermüdende Tagesarbeit fortsetzen zu können. Uabarall arhülliich. Fünfundzwanzig Gralisreisen nach PalMna. Dev Keven Kajemeth für die jüdische Juyen-d. Vor einem Vierteljahrhundert wurde der Jüdische Nationalfonds begründet, der sich zum Bodeninstrnment des Mischen Aufbauwerkes in Palästina ausgestaltet hat. Das 26. Jahr seines Bestandes wird er durch eine große Sammelaktion begehen, die ihm so viel Mittel verschaffen soll, daß die daraus erworbenen Bodenslächen an Umfang und Verwertung gewissermaßen ein dauerndes Andenken an dieses erste Jubeljahr der populärsten zionistischen Institution geben soll. In der richtigen Erkenntnis, daß die Begeisterung der jüdischen Jugend es war, welche den Jüdischen Nationalfonds durch ihren Sammeleifer und ihre unermüdliche jugendliche Werbetätigkeit groß machen hals, hat das Hcmptbureau des Keren Kajemeth das Nationalsondsjubiläum in erster Linie als eine Aktion der Jugend angelegt. Di« jüdische Jugend, die nicht nur in der Sammlung für Erwerbung von Palästinaboden, sondern in Werk- und Opferbereitschaft für den Aufbau des neuen Palästina beispielgebend war und ist, sie soll vor allem mit dem Jubiläumswerk des Jüdischen Nationalfonds verbunden fein.. Das Hauptbureau des Keren Kajemeth hat deshalb der jüdischen Jugend 25 Gratisreisen nach Erez Israel zur Verfügung gestellt, die im Wege eines Wettbewerbes zur Verteilung gelangen. Jeder Jude männlichen oder weiblichen Geschlechtes, der bei Beginn des Jubiläumsjahres, d. i. am 1. Oktober 1926,, das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, darf an diesem Wettbewerb teilnehmen, als dessen Preis eine frei« Reise nach Palästina dritter Klasse ab Wohnort des Preisträgers ein dreiwöchiger Aufenthalt in Erez Israel unter sachverständiger Führung sowie die Rückreise bis zum Wohnort des Preisträgers winkt. Der Termin der Reise wird vom Hauptbuveau des Keren Kajemeih noch festgesetzt werden, es ist das Frühjahr oder der Herbst 1928 für diese Gesellschaftsreise der Gewinner im Wettbewerb in Aussicht genommen. Der Wettbewerb, bei dem für die jungen Julden und Jüdinnen «in ihrem ganzen Denken und Fühlen entsprechender Gewinn festgesetzt ist, bezieht sich aus Ae Sammeltätigkeit mit dem populärsten und wichtigsten Sammeltitel des jüdischen Nationalfonds, der Nationalbüchse. Die Verteilung der 26 Preise geschieht nach folgenden Gesichtspunkten: a) Zehn Palästinareisen >werAn vertM unter diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, Ae während deS JubiläumsjahreS, das heißt vom 1. Oktober 1926 bis 30. Oktober 1927, die größte Zahl Keren-Kajemeth -Büchsen neu verteilt und die größte Zahl Leerungen dieser neu verteilten Büchsen durchgeführt hüben. b) Zehn Palästinareisen werden verteilt unter diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, die während des Jubiläumsjahres, d. h. dom 1. Oktober 1926 bis 30. September 19^7, die größte Zahl Leerungen solcher Büchsen vqrgenommen haben, die zu Beginn des Jubiläumsjahres, am 1. Oktober 1926, bereits verteilt waren. c) Fünf Palästinareisen werden verteilt an diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, die während des Jubiläumsjahres, d. h. vom 1. Oktober 1926 bis zum 80. September 1927, mindestens 40 Büchsenleernngen vorgenommen haben und deren Büchsen den höchsten Durchschnittsertrag innerhalb Ar ganzen Büchsenleerung des Jubiläumsjahres gebracht haben. Aus einen Teilnehmer am Wettbewerb kann nur ein Preis entfallen und zwischen den Gewinnberechtigten entscheidet das Los. Die Zuerkennung eines Preises verpflichtet zur Teilnahme an der Reise nach dem Reiseplan des Hauptbureaus des Keren Kajemeth. Wenn dies einem Preisträger nicht möglich sein sollte, scheidet er ohne jeden weiteren Anspruch ans und an seiner Stelle tritt der nächste Preisträger. Die Preisverteilung erfolgt auf Grund der beim Hauptbureau in Jerusalem von den Landessammelstellen eingelaufenen Sammelergebnisse durch das Hauptbureau des Keren Kajemeth als einzige und letzte Instanz. Sollten sich nnter den Preisträgern Personen befinden, die in Palästina wohnen, so kann diesen auf Wunsch statt der PalMnareise eine Reise zum Ziomstenkongreß bewilligt werden. Der Jüdische Nationalfonds hat mit der Ausschreibung dieses Wettbewerbes eine seiner Tradition (65 Jahre des Bestandes geben die Berechtigung dazu, Tradition zu haben) entsprechende Aktion ins Werk gesetzt; denn seit je ist er mit der jüdischen Jugend verbunden und verbindet sie mit Palästina. Der Wettbewerb um die Palästinareisen wird es wohl noch in stärkerem Maße tun. Hat Ford eine Locht«? Die Nachricht von der Verlobung des gewesenen polnischen Ministerpräsidenten Grafen S k r z y n s k i mit einer Tochter Henri Fords wird in der polnischen Presse entschieden dementiert, unter anderem mit dem Hinweis darauf, daß der amerikanische Auto- Kellnttftrett im Änrfclon. Sonntag abends brach im Restaurant Kursalon im Stadilark, das von dem Pächter des Rathauskellers und des Schloßjotels Kobenzl, Hübner, betrieben wird, plötzlich ein Kellnertreik aus, der bis gestern abends unvermindert andauerte. An dem heißen Sonntag war die Terrasse des Kursalons dicht besetzt und zwei Kellner erlitten infolge der großen Hitze und der Ueberanstrengurrg Ohnmachtsanfälle. Dies gab das Signal zu dem unerwarteten Kellnerstreik. Das Personal forderte nämlich die Einstellung von neuen Kellnern, um dem in den letzten schönen Tagen stark zugenommenen Betrieb gerecht werden zu können. Herr Hübner weigerte sich, diese Forderung zu erfüllen und so kam es zu dem Streik, von dem das Publikum, unter denen sich zahlreiche Fremde befanden, äußerst unliebsam berühr: wurde. Aus Ar Arbeitsniederlegung Ar K'.llmr 'dürfte Am Restaurant bereits am ersten Tage ein Schaden von 100 Millionen Kronen erwachsen sein. Zwischen Am Unternehmer und An Streikenden sind gestern keinerlei Verhandlungen gepflogen worden. Die übrigen Hübner» chen Betriebe wurAn von Ar Arbeitseinstellung nicht Aixoffen, doch besteht die Gefahr, daß sie bei einer längeren Dauer n den Streik einbezogen werden. Wien, 14. September. * Das Wetter. Gestern hat das sommerliche Schönwetter durch Regen und Abkühlung eme Unterbrechung erfahren. Die Voraussage lautet: In den Nordalpen Bewölkungsabnahme, etwas kühler, in An Düdalpen wenig verändert. * Der Wiener Festsonntag. Der Festsonntag in Wien ist gestern unter überaus zahlreicher Beteiilrgung von Neugierigen ohne Störung vor sich gegauken. Einige Wiener Heimatsvereine von Kärntnern, 'Tirolern. Steirern, Burgenländern, Salzburgern. Perchtoldsdorfern, Neustiftern und Gailtalern zogen unter Juhurusen über die Ringstraße. Auf dem Rathausplatze wurde in Gegenwart des Bundespräsidenten. Dr. Hatnisch getanzt und Modelt. Der Andrang von Schaulustigen hatte die unangenehme Folge, daß die Rasenanlogen der Ringstraße arg mitgenommen wurden. * Siamstag An 18. d. bleiben sämtliche Verkaufsräume des MoAnpälais K r u p n i k, 7. Bezirk. Kaiserstraße 111 bis 116, geschlossen. * Die Misrachi-Weltkonferenz in Antwerpen. Sejmabgeordueter Dr. Simon Federbusch ist in Wien eingetroffen. Auf Einladung des Misrachi-Jugendbundes spricht er heute u»y 7 Uhr abends rm Lokale der Zeire Misrachi, 2. Bezirk, Praterstraße 43, über „Die Misrachi-WMonferenjz in Antwerpen". Gäste willkommen. „Die Juden und Pianeuropa." Aus Anlaß des bevorstehenden Wiener paneuropäischen Kongresses veranstaltet der Verein Jüdische Moderne heute um hallb 8 Uhr abends im Saale des Cafe Atlashof, 1. Bgzirk, Aspernplatz 4, einett Ditz» kusfionsabend über dieses Thema. Herr Dr. Franz Schütz wird die Diskussion einleiten. * Das Leichenbegängnis des Oberkantors Bauer. Unter zahlreicher Beteiligung fand letzten Sonntag das Leichenbegängnis des Obevkantors Ar spaniolischen Gemeinde in Men, Jakob Bauer, statt. Der gesamte Vorstand Ar sephardischen Gemeinde unter Führung des Präsidenten S u s s i n war erschienen. Die Wiener KEtusgemeinde war durch den. Vize-. Präsidenten Dr. Jakob Ornstein und mehrere Vorstandsmitglieder sowie den Amtsdirektor Dr. Adler vertreten. Das Pmsidium des österreichischen Kantorenvereines,. dessen Ehrenpräsident der Verstorbene war, und sämtliche Wiener Karttoren gaben dem Kollegen das letzte Geleite. Den Drauerchoral trug Obevkantor Asser vor. Nachrufe hielten: Chacham Ovadja, Rabbiner Dr. Gruuwald, Vizepräsident der sephavdischen Gemeinde Robert de Majo nnd für den Kantorenverein der gegenwart-ige Präsident Obevkantor Lewit. Sämtliche Redner würdigten die Verdienste des Dahingeschiedenen und dessen vorzügliche Charattereigenschaften. Am Grabe hielt der Präsident der Union Espagnol. zu deren FövArer Obevkantor Bauer gehörte, einen Mchruf. Zum Schluss« zitierten die. Oberkantoren Fischer und Müller das „El Mole Rachamim". * I« Donaukanal ertrunken. Sonntag um halb 5 Uhr llachmittags .haben Passanten gehört, daß bei der Augartenwücke Von zw^ Burschen, die dort badeten, einer laut um Hche zerufeu hatte. Tatsächlich fand man unterhalb der Württembevgi,asse herrenlose Kleider. Verschiedene Dokumente in polnischer Sprache lauteten ans den Namen Siegfried Laibl, im Jahre l906 geboren. Auch ein Brief lag dabei, der allenfalls auch ans Selbstmord schließen läßt. Die Erhebungen ergäben, daß der Besrichnete erst vor acht Tagen nach Wien gekommen ist und in >er Herminengasse 19 gewöhnt hat. Der Bursche, Ar mit ihm zebadet hat, ist auch vor kurzem nach Wien gekommen; er ist der Schnhoberteilherrichter Hermaun Klein. * Autozusammenstoß. Am Fvang-Josess-Kai ist gestern sin Auto, in dem der 46zährige Kaufmann Bernhard Ko hu als Fahrgast saß, mit einem Äastenauto Mammengestoßen. Kohn rrlttt mchrfache Quetschungen. * Der vermißte MittelschAtt Pollitzer cmsgearissen. Wie berichtet, ist seit dem 10. d. vormittags der Mittelschüler Kurt Pollitzer auS der elterlichen Wchnuug in der Gentzgasse 41 oerschwunden .gewesen. Der Junge wurde Sonntag nachts anl Pratevkai aufgegriffen und seiner Mutttt übergeben. — Seit SamStag ist aus feiner Wohnung, 16. Bezirk. Wallrißgasse 67* Ar WjMüge Architekt Hans Vanaeek, vermißt. Seme An«- hörigen befurchten, er könnte sich infolge Nervengewüttung haben. Gchulimchvicht. B Deutsche Mittelschule und Refovmayumasmm für Dtäd« hen, Wien. 8. Bez., Hollandstraße 4. Staatlich subventioniert. Beginn der' Aufnahmsprüsungm Donnerstag den 16. d.. 9 Uhr Friiih ß'trnrfrfireÜfHirtMe'rt täallck. ReMoProgrmnm fite heute. 11 Uhr: Bormittagsmusik. — 16 Uhr lß Min.: Nachmittags, konzert. Schrammel: Urwimer Tange. Walzer. Rossini: „Wilhelm Tell", Ouvertüre. Samarttm: Canto amoroso. Drdla: KuAlik-Serenade. Ponchielli: Ballettmusik aus „Gioconda". Micheli: Küsse im Dunkeln, Lied. Kapeller: Das Ränscherl, Wiener Lied. Lindemann: Pretiosen, Potpourri. Strauß: Wo die Zitronen blüh'n. Walzer. Ralph Erwin: Warum gefällt wir keine so wie du?, Tanzlied - 18 Uhr 80 Mn.: Die Sägeindu- . strie. Ing. Paul Konta. — 19 Uhr 10 Min.: Die Wett des mo- Arnen Theaters. SchanfpielermaSken. Emil Kläger. — 19 Uhr 46 Min.: OperchtWiEWM^ JSm Operette Imm .