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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-11 · Heft 2712 (11.9.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2712 (11.9.1926)
Date
1926-09-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Tritt 4 ' Mm, SamStag Wiener Morgenzeltutt«» 11. September Nr. 8718 itt achte Mrffetas. NS« tffilfttt fötortWI III ö I « I« t ft » f I * | B » Sft e f f I, io daß sich auch gestrm ist Mn Häusern ein lebhafter @t« sch ft ftSgan - bemerkbar Mchte. ÄS kam zu - a h l r e t ch e n Abschlüssen. Di« Ankunft »an MessebrluchE ans den Dadu- Höfen ist tm Vergleich zu den Schlußtagen aller bisherigen Messen alSbesonder» günstig zu bezeichnen. Vanm »Stdeoa-Stotti" «ad Srmaljlln. Sin Hochstaplerpaar. — «r heißt eigentlich Glasel und st« ist eine Kellnerin «ms München. in Wien ansässiger Bauunternehmer hat im Februar 1981 di« Anzeige erstattet, daß er einem Bankier, der sich Richard Gedeon, Teilhaber der Bankfirma Gedeon freies in Bern genannt habe, zwei Schecks auf je 260.000 tschech. St. auf die Böhmische Jndnstrlalbcmk übergeben habe, damit der angebliche Bankier den Gegenwert in österreichischen Kranen bei einer Bank für die Firma erlege. Da die Summe fttt die Schecks ordnungsgemäß einging, wurden dem Mann bald darauf wieder zwei Schecks auf zusammen 600.000 tschech. K. anvertraut. Der angebliche Gedeon hat zwar das Geld einkassiert, aber nicht a b g eliefert und war seither unauffindbar. Wenige Wochen danach tauchte er wieder in Wien auf und beteuerte, er wolle die Angelegenheit ordnen. Am selben Tag verschwand er aber wieder. Es wurde festgestellt, daß es sich um den 49jährigen Richard Glasel, zu Brünn geboren, handelt, der als internationaler Hochstapler und Spieler bekannt ist. Ein Goldwarenhandler hat gegen ihn gleichfalls eine Anzeige wegen Herauslockung einer Perlenschnur im Werte von 16.000 Schtvekzer Franken erstattet. Glasel wußte den Juwelier durch Tränen und Versprechungen -zunächst von einer Anzeige abzuhalten. Die Nachforschungen ergaben, daß Glasel sich später in Paris unter dem Namen Pollak aufgehalten hat. Im Jahre 1922 ist er im Juni in Rio de Janeiro mit einer eleganten Frau, die er für seine Gattin ausgab, unter dem Namen eines Barons Gedeo n-Skötti aufgetaucht. Er führte dort ein vornehmes Leben, hielt sich einen Sekretär, der sich Georgio Valera nannte, in Wirklichkeit aber Herzfeld geheißen haben soll. Gedeon machte große Schulden und verlegte später feine Tätigkeit nach Sao Paolo. Schließlich wurde das Paar Gedeon- Skotti verhaftet. Dabei stellte sich heraus, daß die Baronin eine Münchner Kellnerin gewesen war. Wie das Verfahren in Südamerika gegen Glasel geendet hat, ist hier unbekannt. Tatsache ist, daß er im Jüni dieses Jahres in Berlin erschienen ist, wo er einem Institut einen größeren Betrag entlockt hat. Nunmehr wurde der langgesuchte Hochstapler in Bolosca-Abbazia verhaftet. ____ ßin neues Mittel gegen die Lepra? Die furchtbare Menschheitsgeißel des Aussatzes, jener Krankheit, die in der Bibel mit furchtbaren Farben gemalt wurde, al.er heute in Europa fast unbekannt, im Orient stark zurückgegangen ist, ist in letzter Zeit erfolgreich durch das Oel der Chaulmugra bekämpft worden, einer Pflanze, die nur in Indien vorkommt und aus . der nur Oel in kleinen Mengen gewonnen werden kann, so daß das Mittel sehr teuer ist. Daher ist es dorr großer Bedeutung für die Bekämpfung dieser überaus schweren Krankheit, daß man in Brasilien ein anderes Heilmittel gegen die Lepra gefunden hat. Wie G. Rosenheim in der „Umschau" mitteilt, gelang es brasilianischen Gelehrten, in der Frucht der in den nördlichen Staaten Brasiliens sehr verbreiteten Sapucainha ein Spezifikum gegen die Lepra zu finden. Die Frucht, die zwischen 100 und 1000 Gramm wiegt, hat zahlreiche Samenkörner, aus denen man in einer Menge von 70 Prozent ihres Gewichtes eine klare gelbliche Flüssi^eit gewinnt. Da die Lepra in Brasilien sehr verbreitet ist — im Staate Sao Paolo gibt es allein gegen 5000 Kranke —, so ist diese Entdeckung für dieses Land höchst segensreich. zu Palästina gehört. Schatten, die das reine, klare Licht einen Augenblick lang vielleicht trüben, aber es weder verstärken, noch verlöschen können. Ganz anders die eigentliche Jugend - Palästinas, die, die sich. mit diesem Erdenfleck restlos verbunden fühlt, die den Geist des Aufbaus repräsentiert. Für sie ist die Entwicklung des Landes zum heiligsten Gebot geworden, erstarkt zu treibender Kraft. Für sie ist alles, was hier vorgeht, jedes Geschehen eine persönliche Angelegenheit. Jede Leistung, auf welchem Gebiete es auch sei, eine Quelle lebhafter Freude und Ermutigung, sowie jeder mißlungene Versuch Verstimmung und Schmerz verursacht. Jede Arbeit ist gleichwertig. Ziegeltragen, Kalklöschen, Steine zerkleinern, jedes Tun nähert , dem Ziele, schafft die Basis für ein gesundes, normales Leben in Freiheit. Jede neu gebaute Straße, jedes Haus, jeder gepflanzte Baum bedeuten einen Schritt vorwärts. . Sie haben den Blick für die großen Zusammenhänge und wissen, daß sie sich durch das Gestrüpp der Hindernisse durchkämpfen müssen, um für die Zukunft eine "Grundlage zu schaffen. Sie fühlen sich als Mittler zwischen heute und morgen und sind stark genug, um das Große der geschichtlichen Aufgabe zu erfüllen. Sie haben den unbezwingbaren- Willen, über das Leiden, die Mängel, die Entbehrungen zu siegen. Ihr Leben ist nur Bejahung, es ist ein Triumphgesang der Idee. Einst, wenn Palästina zu einer blühenden Oase wird, wird die Nachwelt um die heutige, arbeitende Jugend Palästinas eine Legende spinnen. Diese Jugend wird in der Kunst wieder lebendig werden, doch jetzt.. . jetzt bauen sie Straßen, stehen am Kwisch in der sengenden Sonne, um jeden Spatenhieb ringend ... Letzte Nachrichten. Re poMifchen Stteltlgkeiten in Prag. Klosae und Stribrny. Prag, 10. September. Dr. Karlik, der jüngst durch seine Verteidigungsschrift für Gajda Aussehen erregt hat, ist, wie er in seinem Blatt „Lech" mitteilt, in den Besitz einer Broschüre Str,ibrnys gekommen, die sich gegen den Senatspräsidenten Klosae richtet und ihn beschuldigt, er habe gegen den früheren Minister Stribrny eine häßliche VerleumdugSkampagne eingeleitet, um ihn aus dem politischen Leben zu entfernen. Klosae habe nämlich das Gerücht verbreitet, Stribrny leide an progressiver Paralyse, und dabei ein Schreiben eines Brunner Arztes benützt, der auf Anzeichen der erwähnten Krankheit StribrnYS hinweist und empfiehlt, ihn in einem Sanatorium unterzubringen. Auf diese Anschuldigung antwortet Senatspräsident K l o f a c im „Ceske slovo"; er bezeichnet die Veröffentlichung der Broschüre als eine Hetze und die ganze Angelegenheit als privat und diskret, verwahrt sich schließlich gegen die vorzeitige Veröffentlichung. Wahrscheinlich im Zusammenhang mit den in der letzten Zeit so häufig auftretenden Broschürenkämpfen hat die Prager Polizeidirektton die Kolportage von unzulässigen Drucken in Prag verboten; es wirb von nun ab nur die Kolportage von Zeitungen im technischen Sinne des Wortes gestattet sein. Die von Karlik veröffentlichte Broschüre StribrnYS hat die herrschende Erregung noch verstärkt. Gegen 9 Uhr abends versammelten sich vor dem Gebäude der „Narodni Listy" größere Gruppen von F a s z i st e n, welche Kramarsch und Gajda Ovationen darbrachten. Es mußte Polizei aufgeboten werden, um die Ruhe aufrecht zu erhalten. Ueberdies tritt nun wieder die Angelegenheit des Generals Gajda in den Vordergrund. Dem morgen vor einem Prager Bezirksgericht beginnenden Ehrenbeleidigungsprozeß, den Gajda gegen Major Kratochw i l l und den gewesenen Diener Solowjew angestrengt hat, die als Hauptzengen gegen ihn aufgetreten sind, wird eine Reihe von Prozessen folgen, da Gajda alle Blätter der Linken geklagt hat. La» Angebot der Bankiers Löwenstein. Paris, 10. September. Wie die Blätter melden, erklärte die belgische Regierung, daß ibt das Angebot teS Bankiers L ö weitst einnicht zu gegangen sei. Die Bedingungen des Bankiers seien, soweit in Regierung? kreisen bekannt sei, unannehmbar Ein Legat für den Wiederaufbau Frankreichs. Berlin, 10. Septeittber. Nach einer Meldung der „Deutschen Allgemeinen Zeitung"' aus Parts hat ein reicher amerikanischer Staatsbürger iiamtns Bub.1 Frankreich z w e i M i l l tone n D v l l a r zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete h nterlassen und den amerikanischen Botschafter in Paris zum Verwalter ernannt. Ans der Revublik Kölling. Der Raubmörder Schröder schreibt eine „RechtfertigungSschrist". Berlin, 9. September. (I. T. A.) Nach einem Bericht aus Magdeburg arbeitet der Mörder des Buchhalters Helling, Schröder der vom Landgerichtsrat Kölling als Zeuge gegen den unschuldig verhafteten jüdischen Industriellen Haas benützt worden war, zurzeit an einer Verteidigungsschrift, in derer Belastungen gegen Personen, die bisher in diesem Zusammenhang noch nicht genannt waren, erhebt. Er will in der am 16, und 17. b. stattfindenden Verhandlung selbst in mehrstündigem Vortrag seinen Lebensstmf schildern und bei dieser Gelegenheit eine „R e ch t s e r t i gü n g s r c b e" für den Untersuchungsrichter Kölling und den Kriminalkommissar Tenholt halten. Nach der gleichen Quelle ist seitens der Verteidigung sowohl die Vernehmung des Kriminalkommissars Tenholt wie des Fabrikanten Haas beantragt worden, während das Gericht Kölling, Tenhold und Haas nur siir den öujjcrften Fall vernehmen will. Wien, 11. September. * Das Wetter. Nach dem vorgestrigen Regen ist wieder sommerliches Schönwetter eingetreten. Die Voraussage lautet: Im Norden heiter, im Süden vorwiegend trüb. Temperatur z u n a h m e. * Die morgige Festbeleuchtung des Rathauses. Morgen findet in der Zeit von halb 9 bis halb 10 Uhr eine Festboleuchtung des Wiener Rathauses statt. Die Besichtigung des beleuchteten Rathauses durch das Publikum wird im Vorüberziehen auf der Ringstraße erfolgen, wobei die Passanten in der Richtung Schottentor—Bellaria die innere, in der Richtung Bellaria—- Schottentor die äußere Ringstraßenseite zu benützen haben. Ans der mittleren Fahrbahn der Ringstraße bleibt der Straßenbahn- und Fuhrwerksverkehr so lange als möglich aufrecht. Bor dem Mitnehmen von Kindern unter 14 Jahren und von dem Mitführen von Kinder- und Handwagen, sowie von Hunden wird ab * Falscher Feuerlärm im Bürgertheater. Gestern abends es bei der Verstellung im Büraertbeattr einen kleinen Zwischenfall. Etwa um viertel 10 Uhr goöMß, vor Beginn des zweiten Aktes, verspürten LheattrgD« einen leichten Brandg e r u ch. Es entstand eine kleine P a n i k. Das Publikum erhob sich von den Platzen und wollte den Die JnsvektionSoraane betichiaten -je G , daß absolut keine Gefahr bestand und daß die Ursache gernches das Heißlattfen d e s M o t o r s der Ventilation war. Das Publikum berWgte sich daraufhin und kehrte auf die Plätze zurück. Die Vorstellung konnte ohne wetteren Zwischenfall fortgesetzt werden. * Die Taschendiebin vom Schottentor. Donnerstag abends wurde beim Schottentor eine Taschendiebin verhaftet, bei der „IX.1 *1-^“ ~r° »fl ••***« holt an ein- und „- , . selbst einzusteigen, und ertappte sie schließlich auf frischer Lat. Sie ist die 24jährige Wilhelmine Weiß, die geschiedene Gattin eines Beamten. Sie wird dem Landesgerichte eingeriefert werden. * Selbstmord. Die 64jährige Private Irene Spitzer, Pestalozzigasse, wurde gestern in der mit Leuchtgas erfüllten Küche Hver Wohnung tot aufgefunden. Die Hähne der Gasleitung waren geöffnet. * Steiermärkische Ethik. Wie aus Nestelbach (Steiermark) berichtet wird, hat der 23 Jahre alte Besitzerssohn Johann Wiesler seine Cousine Johanne Wiesler, mit der er ein Liebesverhältnis unterhielt, in einen nächst Nestelbach gelegenen Wald gelockt und sie in einen dort befindlichen Teich a est o ß e n, in dem sie ertrank. Johann Wiesler, der sich durch diese Untat der ihm bevorstehenden Alimentationspflicht entziehen wollte, wurde verhaftet und dem Gericht eingeliefert. * Unfall des Tarvis—Triester Schnellzuges. Im Bahnhof ocm Dalanza ist er Schnellzug Tarvis—Triest mit einer Lokomotive zusammengestoßen, die ans demselben Geleise rangierte. f.r.i.. u4..uWa^4 4.4«* aaw*r*Crti» «*v*K e bloßen Zchveäen "davon und konnten nach vier Stunden die Fahrt sortsetzen. * Ein unterschobener Meisterboxer. Ans Berlin wird berichtet: Wie sich herausgestellt hat. ist bei dem letzten Boxkampf am 31. August, bei dem der deutsche Meisterboxer Brertenst r a e t e r den Engländer Fred Aoirng in der dritten Runde mit knock out schlug, ein unerhörter Betrug verübt worden, denn sein Gegner war gar nicht der bekannte Engländer Aoung. Als allein Schuldiger kommt der seit langem in Deutschland angesiedelte Boxer Groves in Betracht, während alle anderen iM guten' Glauben gehandelt haben. GroveS hat alle Beteiligten in oem Glauben gelassen, es handle sich nm Fred Aoung. GroveS wurde von allen Äemtern und Funktionen suspendiert und ihm das Betreten aller deutschen Boxrmge verboten. * Der Löwe im Butterladen. Im Ge nt hin (RegierungSiezrvk Magdeburg) ist gestern in den späten Abendstunden ei» Löwe ans dem Zirkus Hagenbeck ausgebrochen. Er lies durch Ke Stadt und sprang in das Schaufenster eines Buttergeschäftes, ivobvi er sich starke Verletzungen zuzog. Nachdem er aus dem Kadett wieder herausgesprungen war, verkroch er sich in einem Hausflur, wo er vom Zirkuspersonal wieder eingefangen wurde. § Antisemitischer Bandenüberfall in einem politischen s Lodz wird uns geschrieben: Im Dorf Wisniowa Nor a bei Lodz überfiel vor kurzem eine Schar von antisemitischen'Banditen ein jüdisches Haus, in dem gerade eine Hochzeit wttsand. Die Bauern ^bewarfen die Fenster des Hauses mit ...» so konnten die nächtlichen Angreifer Licht gemacht wurde, fand man den Hausbesitzer, Leib Aronovicz mit ertrümmertem Schädel in einer Blutlache liegen. Schwer verletzt wurde ferner ein Schlächter namens Wojdek. Wnf Juden trugen leichte Verletzungen davon. Erst am nächsten Lag kanr der Kommandant der Bezirkspolizei Lodz mit einer siolizeiabtei-lung in das Dorf und stellte Nachforschungen nach >en Tätern an. Es wurden fünf Bauern aus dem Nachbardorf pclcffiit verhaftet. * T a felwasser_#tej]wasser tk^terSAU^RBRÜNff Wien, »X.* Kolingasse Nr. 4, Telephon 16-4 38 * Eine Operation im Automobil. Wie französische Blätter ucs Angou-leme melden, wollte der Doktor Larricu einen :n Kehlkopf-Oedem Erkrankten zur Operation in seinem Auto, as er selbst lenkte, ins Krankenhaus schaffen. Mitten ailf dem Veae jedoch, in einer Gegend, wo weit und breit kein Mensch u sehen war, bekam der Kranke Plötzlich Erstickungsanfälle, die einen Tod in toenigen Minuten herbeizufühven drohten. Der lrzt hielt aus offener Strecke. Der Kranke in seiner Todesangst »evkrampfte sich jedoch derartig in seinen Arzt, der Hm helbfen oollte, daß dieser mit chm erst einen richtigen Ringkamp s urchführen mußte, bis es ihm endlich, mit zerrissenen Kleidern ind blutig verkratzt, gelang, einen Luftrw'hren schnitt ausluführen und dem Kranken so eine Atemmoglichkett zu schaffen, stach der endgültigen Operation im Krankenhaus befindet sich »er Kranke auf dem Wege der Besserung. * Eine Ehrenrettung der schlechten Handschrift., Doktor William T. Root von der Pittsburger Universität veroffenblicht rach der „Autographen-Rundschan" eine psychologische Unterttchung. worin er zu dein Schluß kommt, daß im allgemeinen "ir bei intelligenten Personen eine schlechte Handschrift zu flnn ist. Der intelligente Mensch denkt zwanzigmal schneller als -- - “ ~ ' " " lfi >ie MuMbewegnng o beschreiben kann. Infolgedessen ist die gewarnt. * Ableitung des Straßenbahnverkehres. Anläßlich des morgigen Trachtenfeftzuges. wird der Straßenbahnverkehr ans der Ringstraße zwischen Schottentor und Aspernvlatz abgelenkt werden. Die Ablenkung beginnt um 14 Uhr auf oie Dauer des Trachtenfestzuges. * Autobusstandplatz bei der Wottzeile. Von Montag ab wird der AutobusstandPiatz bei der Wollzeile auf die andere Seite des Ringes, zum Stadtparkeingang, verlegt werden. * Die nächste Artistenprüfung findet Samstag den 26. d. um 3 Uhr nachnlittags im Apollotyrater statt. In Berbindung damit wird wieder eine Reihe bekannter Barietekräfte als Einlagen Mitwirken. Der Kartenvorverkauf. hat bereits an den Kassen'des Apollotheaters sowie an der Kassa der Internationalen Artistenorganifotion, Wien, 2. Bez-, Praterstraße 43, begonnen, Vereine, Bmtriige und Versammlungen. Zionistisch- Jugend gr uv p e Leopoldstadt. Heute den 11. d., präzise 7 Uhr abends, im Heime, 2. Bez, ZirkuSgasie 33, dringende Mit gl i e * er- Versammlung. Erl he>nen Pflicht. -- S t o h t ft t s ch e Kulturgruppe XX. Karl-Meißl-Straße b/1. Heute, halb 8 Uhr, gemütliche Zusammenkunft. Morgen. >/,9 Uhr, Büchsenleerung. * Siiualingspslegeturs. Der von Dr. Heinrich. Keller allmonatlich gevalieue iiuxi de« Bunde« für Mut er'chutz über Pflege. Ernährung und Erstehuug des Säuglings »ist praktischen Uebungen beginnt am 2*. o. Anmeldung täglich auch Sonntag, von b bis tj Usr in der Beratungsstelle des Bundes für Mutterschutz, ü. Bez., Mollardgassv 8.

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