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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-07 · Heft 2709 (7.9.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2709 (7.9.1926)
Date
1926-09-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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St. Mg Nim, $ieti«tog Staut« attottiennetarns 1. EepI«E-r 1936 Seile 8 Ae Hetze gm« den dlmemovSlschea Kongreß. Drohung« Vev Hitlee-GoMNsten. Die von der österreichischen HaEenkreuzpartei abgsspaltenen Hitler-Leute geben ein Matt heraus, dessen Inhalt teils dem Ritual mord, teils der Auseinandersetzung mit den gewesenen Partei genossen gewidmet, ist. Diesen Zwecken entspricht auch die Tonart dieses Blatte-, die ein einziger Kübel Jauche ist. In der ,/Folge" vom 26. August wirb aiigokündigt, daß man von mu ab in Wien „mi'mchnerisch" reden wird. Jur Sinne dieser Devise bezeichnet ein Herr Rolf West den nati-onalsozialistischeck Jugendffchrer Mols Bauer als einen niederträchtigen Der leunlder, -veil Bauer ihn einen Hochstapler genannt hat. Die Folge vom 2. September schmeckt ein in Polen stattgehabter Mischer Ritualmord. ES Micke — so erzählen die Kerle mich einer „litt! scheu" Zeitung ,Zauriakas Sinns" — ein Ißjähriges Mädchen ge Hunden, geknebelt und durch Zerschneiden der Pulsadern getötet Die Mörder tranken das Blut und schnitten dem Mädchen beide Hände und Füße ab. Natürlich hat diese Geschichte nicht den ge ringsten tatsächlichen Hintergrund. Trotz dieser Hirnrissigkeiten sind diese Leute idoch eine eminente Gefahr. Sie haben im Vorjahr, wie noch erinnerlich, die Mord hetze gegen den Zionisteukongreß betrieben und es zuwege gebracht daß sich die Oeffeutlichkeit mit ihnen beschäftigen mußte. Da ihre inneren Probleme keinen Menschen interessieren, so sind sie immer auf der Seiche nach neuem Propagandastoff. Diesmal glauben sie ihn in der panenropäi'f-chen Bewegung g»r finden, die für anfangs Oktober einen Kongreß nach Men einbemfen hat. Die Hitler-Leute erklären also durch die Feber des schon aus dem Bor fahr bekannten Josef Mü l l e r, sie könnten nicht „zuschen, wie man ungestraft mit diesem neuen Köder das deutsche Volk .zu locken sucht... Verbrecherpläne sind im Kemre zu ersticken!" Das ist eine deutliche Sprache und es wick rechtzeitig vorgebcugt werden müssen, daß nicht Oesterreich wieder von einer internationalen Blamage ereilt wird. Lesterreich in Senf. Die erste Sitzung des Finanzkomitees. Genf, 6. September. Heute nachmittags fand unter dem Vorsitz des tschechoslowakischen Delegierten, Doktor Pospisil, die Sitzung des Finanzkomitees des Völkerbundes statt, die sich mit der österreichischen Frage befaßte. Oesterreich war du^ch Bundeskanzler Dr. R a m e k, den Präsidenten der Nationalbank Dr. R e i s ch und die Referenten, Sektionschef Dr. Schüller, Doktor I o a s und Dr. B a e r n k l a u vertreten. Zuerst wurde der von der Regierung in Aussicht ge nommene Gesetzentwurf über die Ausgabe von Schatz scheinen und die damit zusammenhängende A b and erung des Banken st atuts besprochen. Seitens des Komitees wurde keine Einwendung gegen die Vorschläge' der österreichischen Regierung erhoben. Der Bundeskanzler machte sodann Mitteilung von dem Ergebnis der Verhandlungen mit den Bundesbeamten und den Absichten der Regierung, auch im zweiten Halbjahr einen hal'ben Monatsgehlt als Not standSunterstützung zur Auszahlung zu bringen. Auf eine an ihn gerichtete Anfrage erklärte der. Bundeskanzler, daß er nicht in der Lage sei, diese Summe bei anderen Ausgaben ersparen zu können. Sie stelle also eine Ueberschreitung der Ausgaben grenze dar. Hieran schloß sich eine längere Diskussion über die budgetäre Konsequenz dieser Mehrausgabe und ihre Wirkung auf das.Budget für 1927 an. Der Bundeskanzler erklärte, daß dessenungeachtet das Gleichgewicht im Budget 1927 unbedingt erhol t e n werden würde. Den nächsten Punkt der Beratung bildete die vom Bundeskanzler gestellte Forderung, daß die verfügbaren Reste der B ö l k e r b u n d a n l e i h e für produktive I n v e st i t i o n e n für 1927 freigegeben werden. Von diesen Kreditresten sind vollständig frei verfügbar 2 5 Millionen Schilling, wozu aber noch verschiedene, vorläufig noch gebun dene Posten, ungefähr im gleichen Ausmaße, kämen. Das Finanzkomitee wünschte nähere Auskünfte über die beabsichtigte Verwendung dieser Summe. Der Bundeskanzler gab die notwendigen Aufklärungen. Die nächste Sitzung findet morgen vormittags statt. Der vierte Messetag. Der Besuch der diesjährigen Herbstmesse Mist eine stetig steigende Frequenz ans, die den Verkehr der letzten Früh« jahrsmesse bedeutend übevtrifft. Im Vergleich zur Frühjahrsmesse sind bisher aus Europa 'um 86 Prozent mchr Besucher, zu verzeichnen. Aus Amerika sind bisher um 70 Prozent nrchr Besucher gökomnlett. Gegenüber der Herbstmesse 1926 ist dev Besuch bis jetzt aus Europa um 63 Prozent, ans Amerika um 190 und aus Australien um 700 Prozent gestiegen. Frankreich wick im nächsten Jahre an der Wiener Messe durch eine großzügige Ausstellung von Kolonial Produkten sich beteiligen. Gei der Messeleitung haben gestern 37 Stadt hot eis Vollbelag angemeldet. ES kam zu zahlreichen Abschlüssen. In allen Messrgebäuden herrschte leichaster Geschäftsgang. Als Ankäufer' traten außer den Bundesländern die Nationalstaaten sowie fast alle Länder Europas, Amerikas und Firmen aus Klebnasien auf. Auch die Interessentenweinkost findet großen Zuspruch. Fünfzig Weinsorten auS allen Gebieten Niederösterreichs gelangen zur Verkostung. Gestern nachmittags besuchte Bundespräsident Doktor Hainisch die Ausstellungsräume in der Neuen Burg, wo er eingehend den ,-Salon de Elegance fraucaise" besichtigte. Auch die Gruppen der Wiener Konfektion und die s'eipuodenichau fanden den Beifall des Präsidenten. 50.000 EchlMng Gem*4niMuvvr«rkm fl* die Wiener Messe. Der städtische Finanzausschuß hat gestern beschlossen, der Wiener Herbstmesse eine Gemeindesubvention von 60.609 Schilling zu gewähren. 9000 ttene SemelMmhttttttge». Im Laufe der Woche wick dem Wiener Gemeinderat daS neue Jnvestitionsprvgramm vorgelegt wecken, das unter anderem nach Vollendung der 23.000. Gemeinbewohnung den Bau weiterer 3000 Wohnungen mit einem Gesamt aujwand von rund 50 Millionen Schilling verspricht. Für Straßenherstellungen sind weitere 26 Millionen Schilling in Aussicht genommen. Wie in den vorangegawgenen Jahren erwartet die Gemeinde, daß der Bund aus den Mitteln der produktiven ErweckslosenfÜpforge der Gemeinde 26 Prozent des Aufwandes rückvergüte, doch scheint weder -im Finanzministerium noch im Ministerium für soziale Verwaltung hiezu Geneigtheit zu bestehen. Man beruft sich dort darauf, daß diese JnvestitiMsarbeiten auch ohne die Inanspruchnahme staatlicher Mittel ausgeführt würden, und daß nach dem Statut des Fonds für die produktive Erwecksloifenfürsorge der 2Sprozenti>ge Zuschuß nur gewährt werden könne, wenn die Gefahr bestünde, baß solche Arbeiten unterbleiben. Schon im Vorjahr hat diese Angelegenheit zu Auseinandersetzungen zwischen Buinb und Gemeinde Anlaß gegeben, da die Gemeinde Wien kurzerhand von ihr einkassierte Bundessteuern in der beiläufigen Höhe des 26pvozentigen Zuschusses auS dem Fürsorgefonds für die produktive Er werbslosenmrterstützung zurückbehielt. UebrigenS hat »der Bernd auch der Wiener Kultusgemeinde diesen LVpvo zentigen Zuschuß fiir den Barr der -neuen Zeremonienhalle verweigert. Störung im Straßenbahnverkrhr. Wie schon so oft, ist gestern nachts eine Störung gegen Betriebsschluß im Straßenbahnvevkehr eingetreten. Ein Gebrechen im Döblinger Kraftwerk ließ sämtliche nach Währing und Döbling verkehrenden Straßenbahnzüge ftockn, was zu den in Wien bereits zur Gewohnheit gewordenen Unannehmlichkeiten des Nachtverkehres führte. Nach halb 1 Uhr war die dreiviertelstündige Störung behoben und die Trainsfuhren wieder. Die Lichtversorgung war nicht ge stört. La« Wittfel von HelUgenkrenz. Doliner die ordentliche Untersuchungshaft verhängt, lieber den vom Bezirksgericht Baden dem Kreisgericht Wiener-Neustadt in der Affäre LaumannS in Heiligenkreuz übergebenen Wiener Tempe'chorfänger Doliner tstbieorde n tl i ch e Untersuchungshaft verhängt worben. Doliner beteuert noch immer, daß - et in keinerlei Zusammenhang mit d e m T o d L a u mannS stehe. Er ist ganz niebergebrochen und fein Anwalt bemüht sich, so bald wie möglich seine Haftentlassung durch Nachweis, seiner Unschuld zu erreichen Im Befinden des Bankbeamten P « h r, der noch im Spital in Baden lügt, ist eine bedeutende Besserung zrt verzeichnen.. _ Kölling« Freund wollte aurbrechen. Berlin, 6. September. Der Mörder des Buchhalters Helling, Schröder, deffen Prozeß am 17. d. stattfinden, soll, hat gestern gemeinsüm mit einem Mitgefangenen namens Schultz den Versuch gemacht, aus dem Magdeburger Gefängnis ausz«- b r e ch e n, nachdem die beiden einen Gefängniswärter ebenSgefäbrlich verletzt hatten. Schröder wurde nach einer abenteuerlichen Flucht über die Dächer wieder eingefangen, tvährend Schultz sich gleich hatte fostnehmen lassen. ___ Otne Wische Helvettgedenkseier in «erlitt. K- Berlin, 6. September. Zum Gedächtnis der 12.000 gefallenen jüdischen Soldaten des Weltkrieges veranstaltete der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten auf >dem Weißender Friedhof heute eine große Trauerfeier, an der etwa 16.00 0 Personen teilnahmen. Auf dem freien Platze waren 4000 Mitglieder des jüdischen Fronst oldatenbundes und MMtärvereine imd studentische Verbindungen mit trauerum- 'lorten Fahnen erschienen. Reichswehr i nd Reichsmarine hatten zu der Tranerfeier mehrere Stabsoffiziere entsandt, Vertreter des rrsuß'ischen Innenministeriums und der Stadt Berlin -waren antyefend. Mch einer Ansprache des Rabbiners Dr. Link hielt Justizrat Dr. Max Chodziesner eine eindrucksvolle Rede, in der er hewochob, daß diese Feier dem Gedächtnis der gefallenen Juden in den ehemaligen deutschen Gebieten Westpreußens, Posens und Oberschlesiens ge-widmet sei, für deren Heldentum kein Ehrenmal Zeugnis gibt. Unter Chorgesängen schloß die eindrucksvolle Feier. Der die Lhrkekgen kriegt... Ein Clown vergiftet sich während der Zirkusvorstellung. Im Budapester Bolksgartenzirkns ereignete sich Sonntag abends ein tragisches Intermezzo, das an den Schluß von Andre- «WS Schauspiel „Der die Ohrfeigen kriegt" erinnert. Bei einer? Zrvgranrmnümmer, bei der drei Clowns in der Manege auftraten, rief der eine Clown namens Morvai dem Publikum zu: Achtungt Nicht gerichrt! Hierauf zog er ein Papiersäckchen aus der Tasche und schüttete sich dessen/Inhalt, ein Weißes Pulver, in den M>nnd. Das Publikum lachte, da es der Meinung war. daß es sich um einen improvisierten Scherz handle. Die Kameraden Morvais spielten weiter, als sie plötzlich bemerkten, daß sich Mowah der der Länge nach auf denBöden fiel, unter heftigen Zuckungen und schmerzhaften Krämpfen wand. Der Clown wurde ins Spital, befördert. Er hat Gift genomipm, weil iem Engagement nicht erneuert worden ist ' Tapeten Wallis Wien, I, Wlppllnflerstrasse 15 /■ Tel. 67307,69292 aUSIUSBAD l(Oeorgsbad) WIEN, IX. CLUSIUS3ASSE13 (Oeorgsbad)l I Telephon 18-1-40 i Stainsohwitz- // Dampf* // Wanncnbldai* ein Klnobrattd. Aus London wird gemeldet: In einem Kino in Dromoeollogher (Grafschaft Limerick, Irland) e n t z Ü ndetesichwährend derVorstellnng derFilmstreifen. Da- Feuer breitete sich rasch auf das ganze aus Holz bestehende Gebäude aus, das im N« in Flammen stand. Unter den Besuchern de» Kinos entstand eine furcht» barePanik; eine Anzahl von Personen wurde erdrückt, viele verbrannten. Die Zahl der Toten, meist Jugendliche, beträgt 44. die der Verletzten 11. BiSh-r wurden dreißig Leichen geborgen. Mn Msenbahnzug in den Flnß gestürzt. Denver (Colorado), 6. September. Ans der Strecke S a l t L a k e-D oder ist ein P e r s o n e n z u g entgleist, wobei die Lokomotive, der Gepäckwagen, zwei Personenwagen und ein Schlafwagen in den Arkanlasfluß stürzten. 15 P e rsonen kamen sofortnmSLeben, 60 wurden verletzt, davon 2 6 schwer. _ Smapssleb« dr 2e«tWchlefie«. Die „Breslauer Neuesten Nachrichten" melden: In der Umgegend von Köben a. d. O. treten vereinzelt Fälle von Sumvffieberkrankheit auf. In besonders großem Umfang herrscht .die Krankheit in DeichSlau, wo dreißig Personen an ihr erkrankt sind. Mne vätsethafte Kvcrnkheit. Die Pariser Ausgabe des „New York Herald" meldet: In Montbeliard ist eine Krankheit auSgebrochvn, die sich dadurch äußert, daß Personen, die sich anscheinend bei g u t e r Gesundheit befinden, plötzlich mit LähmungSerscheinungen z « B o d e n f a l l e n. Die Skrankheit soll durch Soldaten aus Afrika eingeschleppt worden sein. Loewenftekns Darlehensanbot. Auch Frankreich kann ein Darlehen erhalten. Paris, 6. September. Der belgische Finanzmann Loewen st e i n empfing gestern englische Parlamentarier, denen gegenüber er erklärte, daß er außer dem z i n 8 l o s e n Zehnmilltonouvfunddarlehen an B e l g i e n auch zehn Millionen Pfand zu 2 Prozent an F r a n k r e i ch und später eine weitere Summe von z w a n z i g M i l lionen Pfu n d Sterling geben wolle. Die grüfliche «Mn. Testamentfälschung und Wegtaufe. Eine eigentümliche Angelegenheit erregt in Berlin weites Aufsehen. Var einigen Jchven heiratete der jüdische Prosessor Dr. Schnabel eine goborene Gräfin v. Leiningen. Professor Schnabel, der als ein hochbegabter Mediziner galt, wurde, nachdem er in. Oesterreich, auch während des Krieges als Militärarzt, tätig gewesen war, nach Balsel und von «dort an das Berliner Rohert-Koch-Jnstitut für Jnfeiktionskrankheiten berufen. Geboren war er in Kolomea, Ostgalizien, als Jude. In Kolomea lebt auch seine gesamte jüdische Verwandtschaft. Professor Schnabel ist nun plötzlich — wie verlautet an einer Sepsis — gestorben. ObKtvar er sich ausseinem Milieu völlig entfernt hatte, hing er bis zu seiem jähen Ende mit rührender Treue an seiner Mutter und >den nächsten Verwandten. Deshalb erregte es Staunen, als sich -im Nachlaß ein Testament vorfand, in dem seine Gattin, die geborene Gräfin v. Leiningen als Universalerbin «ingesetz-t war. Seine Gattin behauptete, daß er zur katholischen Kirche übergetveten sei, dementsprechend hat auch seine Beerdigung aus einem christlichen Friedhof in Potsdam stattgefunden. Eine Reihe von Anzeichen veranlaßten die jüdischen Erben in Kolomea, durch dm Berliner Rechtsanwalt Gronemann die Angelegenheit einer näheren Untersuchung zu unterziehen. Rechtsanwalt Gronemann kam dabei zu der Ueberzeugung, daß jedenfalls ein gefälschtes Testament vorliegt. Unter der Last der Beweisargumente hat . nunmehr Frau Professor Schnabel, geb. Gräfin v. Leiningen, ein umfassendes G e st ä n d n i 8 abgelegt, so daß die DtaatSanwalstchcvft im Potsdam gegen sie wegen schwerer Urkundenfälschung AMage erhoben hat. (I. T. A.) «ttßedelttttg von Mürattnrn In Frankreich. Zur Frage der Wiedergewinnung der spanischen und portugiesischen Marannen für das Judentum schlägt der Pariser „Univers Jsrael'ite" vor, die Uebevsiedluug der Marannen nach Frankreich zu ermöglichen. Im Südwesten Frankreichs mangle es an l-andwirtchafklichen A-obeitem; seit einer Reche von Jahren Kommen spanische und portugiesische Arbeiter nach Frankreich, wo sie sich schon wegen des gleichartigen Klimas und der AehNliHksit -der Sprachen in Frankreich sehr wchl fühlen. Wahr sei twhl, daß FmMeich ke-i-n schr geeignetes Milieu für eine jüdisch-religiüst Wiedeckesebuwg sei. Das Blatt meint, daß di« Juden von Boadeaux und Bayonn«, die st von Marannen abstammen, sich für das Schickfäl chver Bvüdsr, vie zu ihrem Vqlle zurückkchren wollen, mchr interessieren. Ihr« Borfchren hatten im Iß. Jahrhundert gleichfalls den Versuch gemacht, Marannen nach Fvanlkreich zu bringen, um sie vor dom .Zugriff der Jnguisitivn M bewahren. Der Plc» scheiterte damaiS an dem Wdechmch deS Yr-H4schof» vv-t Bordeaux. ,Mc Zetten haben sich tt^wischen geändert — schließt das Blat: 'eine WDchrWM — Dch vielleicht «ch Mt Hlcken '

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