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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-06 · Heft 2708 (6.9.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2708 (6.9.1926)
Date
1926-09-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sei t, 9 Dien. Montag Wiener Morsenzettimy. September 18W Nr. SM Mm« im Urlaub. Oer Gberkommtsfür reist nach Italien. X. London, 5. September. Der „Times" wird aus Jerusalem telegraphiert: Der Obeilomnusiär von Palästina. Marichall P I u m 11, bat dieser Tage Jerusalem verlassen und ist nach I t s k i e n abgeketst. Er wird sich dort einen Monat aufhalten und dann ttachPalSsttna zurtzckkehrest, Gtzperafftkre-! tär S y m e 8, der Stellvertreter Plum-hS, ist ist Jerusalem eingetroffen und wird den Oberkommissär vehtreten, Sokolow aus Paiiisttua a-gsrelft. tff. Jerusalem, 8. September. NahtlZst Sokolow hat sich nach Europa einge>chifft Unmittelbar vor seiner Abreise gewährte Sokolow den Vertretern der palästinensischen Presse ein Interview, in dem er unter anderem darlegte: Trotz der ökonomischen Krisis im Lande sind im letzten Jahre dennoch beträchtliche Forp schritte gemacht worben. Lord P l u m e r bemühe sich ehrlich, die Politik des Jüdischen Nationalheims durchzuführen. Hinsichtlich der Land frage habe nun das britische Koloniakamt eine Haltung eingenommen, die den jüdischen Forderungen günstiger ist. Es sei durchaus möglich, di- Aufbauarbeit ans Transjordanien a u 8 z u dehnen; die Regierung hoffe, dqs Land durch jüdisches Kapital und jüdische Jnitiative zur Entwicklung bringen zu können. Sie Palästlnaelnwanderunft. H. Jerusalem, 5. September. Im August sind mich t a ul e n d P e r s o n e n u a ch P a l ä st l u a emgewgndert Sie Reglerungssobventlon ffir du» jüdische Schulwesen in PalMm, H. Jerusalem, 5. September. Die PalDinar-gi-rnng hat ln das nächste Pppgek für das jüdische E r z l? h N n q svesen 1 0.0 00 Pfund eingesetzt, Sie neue WSHrnuu sür Paliisslna. Der vom britischen KolonialulWisier eingesetzten KoMiMssion Zur Gchafsnng einer ü$m\ auf benr englischen Mund basierenden PalWnawahrnng (siche unser Telegramm vom 2. September. — Die Red.) gehören, wie I. T. A. aus London berichtet, folgende Personen an: P. H. Ezechiel, einer der Kronagenten für die Kolonien, als Vorsitzender; L-sliü Couper, Hauptleiter der Bank für Britych-Westasrika; A. I. Harding, Beamter des Kolonialamtes; F. Philips, Ehrenmitglied der Schatzkammer, und H. C Ransom ats Sekretär. Sitz des Ausschusses ist: 4, Wllbank, Wostminster, London S. W. 1. Zur Vorgeschichte dieses Regiermgrerlasses sei folgendes mitgeteikt: Die Palästinaregierung hat im April 1964 ein spezielles Komitee eingesetzt, das die Frage, ob Palästina eine eigene Währung braucht und welches Währungssyftem für das Land am geeignetsten sei. prüfen und darüber Bericht erstatten sollte. Zum Vorsitzenden dieses Komitees wurde der Schatzmeister der Pailästiuareg'erung. Mr. Daches, ernannt; gls Mitglieder gehörten ihm an S. Hoof:en von der Anglo-Palesijne Bank, Herr Jachbus Kahn und Herr van Briesland oon der zion'istilschen Exekutive in PaWma, ' ferner zwei arabischy Vertreter sowie die palästinensischen Vertreter der Anglo^yptign Bank, des Erchit tzyonnms, der Imperial Nttoman Bank und des Banco de Roma. Die Palästinaregierung hat damals in einer Mitteilung erklärt, die Frage der Schaffung einer eigenen - PaWigensischen Währung sei Wgrch aUuels gWyMst. daß PaWma. wo Zögen? wärtig dqs. ägyptische Pfund atz WÄhymg zirkuliert, jährlich sine große GnMM Mdesdghnrch per liiert, haß die Zinsen für die in Palästina zirWereOen Banknoten de; ägyptischen Nqtipstalbank, nicht aber dem palästinensischen Fiskus zu fliehen. Di« von der. Paläsiinaregierung rnannte zweite Kommission zwecks Festsetzung der Bennennungen der neuen Währung (diese Kommission setzte sich aus Mischen und arabischen Palästinensern zusammen) beschloß im Jänner 1923, daß das Pfund Sterling, welches die Währungseinheit zu bilden Hat, in Palästina ,,Dinar" heißen soll. Der zehnte Teil des Dinars (2 Schilling) sollte hckbrOsch „Schekel" und arabisch ,Miskal" heißen. Ferner sollte es einen „Halbschskel" oder „HalbrstMal" scwie -in „Biertelschekäl" („Dark- Ston^ oder „Biertelmiskäl" („Dichem") geben. Es sollte noch, den tausendsten Teil eines Pinars geben, i>er hsbräisch „Prpta", arabffch Half" benannt sein soll. dmlNW bei der HM Nay Nevelodmat , üomvany. Ast8 I % I u f ß I % tn chsid unf tzsichchhern Jp hjsien Tagen wurde mir den T x g j n a g enndWegehgparbtzjtan auf dem großen Gelände der Haifa Bah Develotzment Company begonnen. Laut Mitteilung der Haifa Bay Development Company sinh bei diesen Arbeiten zurzeit 800 bis 700jüdischeArbete r beschäftigt. Zunächst wurde der Bau der Straße besonnen. die H a i f g »uh A s k o verbindet. W ist dies das erste SM des ganzen Weynetzes, das auf dem Besitz de? Haifa Bav Development Company geschaffen werden soff, Pje Strqße wird eine Länge von 4^/, K i l o m e t e r haben und nach Kreuzung der Bahnlinie zwischen Haifa und Atko in einer Entfernung »on etwa 9 Kilometer an der See entlang führen. Mit dem Bau i der Straße wurde am 22. A u g u st begonnen; bis Ende d e S j I a h r e S soll sie fertig kein. Die ganzen A m e l i o r a t i o n S a r b e i t e n, mit denen eine größere AbdämmWMMt z U? KtzkßMpfung der Malariasümpfe yeshGtztzn ist, tpetzdW etwa 40.000 bis 50.060 Pfund kosten. Laut Beschluß der Pakästinaexekutive wird der Keren Hajeffsd hiefttr 10000Pfnnd vorschießen. *r mvim M Ölt «uf. «09, Bon M. G»vß. Kurz nachdem die B-rkreiung der Wiener JudetzZ-msinde in Erfüllung ihrer jüdi'cheu Pflicht den Beschluß gefaßt hat, dem Ausbau Erez Israels einen Betrag von 50.000 Schilling zu widmen, veröffentlichte das Wiener Organ der Agudah eine prinzipielle ÄkllUMghmr der Aüttdah zu o.efcm Beschluß. In dieser Stellungtlahme gibt die Agudah ihrer Genugtuung darüber Ausdruck, daß diesmal auch sie -m-n ansehnlichen Betrag: 7600 Schilling erhielr, unterläßt es aber nicht, unter anderem zu betonen: „Nun umfassen die sehr niannigfachen Pflichten der Kultnsgemeinde durchaus nicht dis Pflicht deß PaMinaaufbaues . . . Wir finden kauck, daß die Genlöinde als solche aus ihren Steuergelbern für Palästinappecke Zuwendungeu gemacht hätte, Wir finden es nicht für richtig, daß die Wiener Kultnsgemeinde diese Tradition unbeachtet läßt." („Jüdische Presse". Nr. 20/21, Seite 153). Diese Deklaration der Agu-dah, dials religiöse Partoi erst recht die religiöse Pflicht hat, Palästina aufzubanen, da nach dem Talmu'd das Gebot der Besiedlung Palästinas sämtliche Gebots der Thora überwiegt- (Sifre Deut. 11), besagt dreierlei: 1. Daß eine Judengemeinde nicht die Pflicht hätte, Palästinazwecken Zuwendungen zu machen; 3. daß in unserer Geschichte kaum da8 Wort „kaum" ist lvohl aus Borsichi gewählt zu finden wäre, daß die Gemeinde als solche für Pglästinazsvecke Zuwsuduflgen gemacht hätte; 3. haß das Nichtgehen für Palästina sogar eine jüdische Tradition wäre und das Jagebey eigen Perstoß gegen diese angebliche ,,Tradition" bedeute. Inzwischen hat ein sozialdemokratischer Fürsorgerat trotz des Umstandes, daß die sozialistisch, organisierte Arbolterschaft ist Palästina außer dem Großteil des Keren Hajessod noch einen separatest Betrag post WO Schilling erhielt, gegen den in Rede stehenden Beschluß der jüdischen Gemeinde in Wien eine Beschwerde bei der Behörde eingebracht. Diese Beschwerde stützt sich wieder darauf, daß die Gemeinde nicht berechtig: wäre, für Palästinazwecke Gelder herzugehen. Wie früher und anderswo so oft. zeigt sich auch hier, wie ausgesprochene Extreme schön in das gleiche Horn blasen, wo es sich um Schritte gegen den Palästinaaufbau handelt. Es soll hier nun der Nachweis erbracht w-rden, daß nach den: jüdischen Religionsgesetz, das einer jeden jüdischen Kultusgemeinde maß- und richtunggebend sein muß, ja nach dem Schulchan Aruch, dessen Kompetenz wohl auch die Agudah nicht in Zweifel ziehen wird, eine jede jüdische Gemeinde ausdrücklich verpflrcht e t ist, Gelder für Palästinazwecke zuzusührest. Cs soll ferner nachgewiesen werden, daß selbst im Mittelalter, da nur die denkbar primitivste Arbeit in Palästina möglich war, bereits angeschene jüdische Gemeinden ausgesprochen^ Z w a n gs b e st e u e r u n g e n für Palästinazwecke eingeführt hatten. Es erübrigt sich, ausführlicher darznlegen, daß eine jede jüdische Gemeinde ffm Sjnne des jüdischen Religionsgesetzes und des meist daraus fußenden Statuts verpflichtet ist, eine Gemeindewchltätigkeitskasse ,Iupat Zedaka" zu haben, ^Ünd daß dieser Kasse Zwangssteuergeldec zugesührt werden müssen. Im Schulchan Aruch (Jore D?a 236, 1) wird erklärt; „Wir haben noch nie gesehen oder gehört, daß in einer Gemeinde in Jsra-l keine Kupa schel Zedafa (Wohltätigkeitskasse) vorhanden sein soll." Die Zwangsbesteuerung für diese Kasse ist gleichfalls im Schulchan Ärych (Jore Dea 218, 1 und 2) begründet, Bezüglich der Verteilung dieser zwangsweise eistgehobene.n Mde; sind bereits in den ältesten tqlmudischeu Gesetzen und im Schulchan Aruch folgende Normest bestimmt: .Den Porzgg haben hie Armen d?r eigenen Stgdt. bezjehungswesie die Optsarmen, wabsi gstshrücklich beton; wird: „Die Bewohner Palästinas sind den Bewohnern anderer L ä st d ß r vorzuziehen. (Sisre Deert. 117, Mordechai Baba ba:ra 1., Schulchan Aruch Jore Dea 251, 3,) Bemerkenswert ist, daß da, Wo von der Bevorzugung Palästinas und der Palästinenser die Rede ist, ,pöewohner" und nicht „Arme" erwähnt werden. Die hier zitierte Halacha läßt allerdings die Frage offen, ob die Bewohner Erez Israels den Ortsarmen gleichzuMlen oder auch diesen vor- Miehen seien. In Beantwortung dieser Frage gehen die Ansichten der Dezernenten auseinander, Dec bedeutende Responsen; Mghariko (Rabbi Josef Colin, Resp. Schoresch Z.) vertritt die Ansicht, daß die Bewohner Palästinas selbst Yen eigenen yrtsgrmen gegenüber den Vorzug haben (vergleiche Joses des CH. I. D, Asstlai 19.). Derselben Ansicht ist auch Rqbbi Mosche Chagis ist seinem überaus interessanten Werkchen „Skfat Emet" ^lmsterdam 17Y?) und der berühmte. Rabhi Jizchak Elchastast Spekwr von Kawny. Aber selbst nach Anfichl des Bach (Nabbi Joel Sirkis) pud des Schach (Rckbbi Sabbatai Kohen) sind die Bewchnex Palästinas jedenfalls den OrtsaWen gleichzustellen. Es ist also klax: Wsdie Gemeinde die reliwvstsgesetzliche Pflicht hat, die elgenen Örtsarmen zu unterstützen, zumindest im gleichen Maße hat siHguch die religionsgesetzltche Pflicht, dep Bewohnern Palästinas, beziehungsweise Palästinazwecken Plihventioflen zWstsühlöst, Was nun die Pmzedenzsälle ln unserer Geschichte betriffr, möchte ich suf drei hinwsflen, weil dich vjelfsgend und J Die Zionislüdis DezliMioB | ieeptiw nnBiteltet zu I llllllllllllllllllllllllllllllllllllll I IMS VW rue»n a>N*t ■ IllillllllllllilillllllllilllliillllU Feierliche Gottesdienste charakteristisch sind, und beispielgebend für die Jetztzei-t sein sollten Die berühmte jüdische Gemeinde in B e n ed l g hat i« Jahre Wk nach dem Empfang eines Aufrufes dös bekanntere Rabbi Mosche Alscheich aus Saffed den Beschluß gefaßt, einem Leben GemeiM« Mitglied, das das Avanzigste Lebensjahr W-rschritten hat, eiste Zwaugsstßllor von m'Osstchß '/» Dukaten jähnlich für P-lÜstinazwecke au^nerlWN. In jenem Beschlüsse heißt es wSrt. lich: tzhiese MDinHeuer soll mit allen Mitteln des Zwanges. PbtjPstWz agch mit Hilfe der stjchtjüdischen Macht („Wagt schel ßojim) eistgehoh-st werdest" (Jahrbuch „Jeruschalajvm" des Luniz. Jahrgang f, Hef- 3). W8 einem von Prof. Dr. Kaufmann im Jahrhuch (Lustß. Jahrgang 4, Seite 73) veröffentlichten Originalprotokoll erfahren wir, daß die altehrwürdige Gemeinde Metz im Jahre 1712 mit Zustimmung, wie es scheint sogar ans Veranlassung ihres berühmten Rabbiners R. Llbraham Brag-a beschlossen hat, von Steuergeldern, ans der Gemeindeka sj e — fl lciß: ausdrücklich: „Mikuvat hakchila chuz mhanehgrim wchankdawsthr" (a»s Gknreinsekasse außer den Widmungen und freiwilligen Spenden) — PolästinaMecken eine Zuwendung von 5000 Goldgulden jit machen. In jenem deMvurdlgen Protokoll heißt es noch wörtlich: „Und sollten sich in iWnd einem Lande einzekne finden, die eine angemessene BeitragSleistnng fit« Palästina verweigern sollten, und sollte die benachbarte Gemeinde nicht die Wqchimitte^ besitzen, diese hiez>; zu zwingen, jo wollen wir uns den anderen großen Gemeinden anschließen, «m gegen diese Widerspenstigen mit aller Stpepge, so wdt unsere Macht nur reicht, aufzptreten, um Beiträge für Palästina von ihnen zwangsweise herauszubringen, denn eine derartige Zedala soll auch durch Zwang und mit Gewalt eingetriebeu werden." Aus dem Protokollbuch Litauens erfahren wir, daß auch die litauischen Gemeinden bei der in Selz jm Jahre 1655 stattgefundenen Landöskonjerenz eine Zwqngshesteuerung, beziehungsweise eine TBvention aus Gemeindemitjeln sür PalästistaWecke beschlossen haben. (Pinkas hakehilor de Lita, Ajastvt-Verlag, Nr. 506, Seite 120.) Schott im allgemeinen schreibt aber unser Religionsgesetz die produktipe Fürsorge vor. Unter den acht verschiedenen Formen der Wohl« tärigkei: nimm: die erste Stelle den Daraufangewies-nen Wrch Anleihen oder sSerciTtgtinfj tb?r sonstwie Arbeits- und Ver« dietijlmögüchksi.en zu geben, ku^mit sie auf Amwsen nicht angawiesen sein sollen. (Schulchan Aruch Jore Dea 349, 6.) Es ist also klar erwiesen, daß nach dem jüdischen RelrgiimSgesetze eine jede jüdijche Gemeinde die religiöse Pflicht hat, ans ihren Mitteln sowie auch mit Hilfe der ZwangSbesteuerung Gelder für Palästinazwecke flüssig zu machen, Kvar ohne Rücksicht darauf, daß die eigenen Institutionen notleidend und eigene Qrtsarme zu versorgen sind. Dem Herrn Sozialdemokraten, der die Beschwerde eingebrqch: har, Wäre noch zu empfehlest, daß er von seinen mehr wissenden Gesinnungsgenossen wie Mae Donald, Wedgwood, Leon Blum, Bernstein und Viel'N anderen Lektionen übe: di,, soziale Bedeutung des Palästinaausbaues nehmen möchte. Er, der Füvsorgerat, könnte sich aber auch von seinen Vorgesetzten Gesinnungsgenossen über den Wert der produktiven Fürsorge belehren lassen, Es steht fest, daß eine einzelne Judengemeinde, und selbst von d-r Größe der Wiener Kultusgemesnde, selbst wenn sie der: besten Wiflen dazu hätte, gar- Nicht in der Lage wäre, eine erfolgversprechende produktive Fürsorge zu bieten. Erst durch die Hilfeleistung zum Ausbau Palästinas kann auch Wiener jüdischen arbeitslustigen und arbeitsfähigen Armen dir beste und sicherste Möglichkeit geboten werden, aus eigener Scholle ein wirklich produktives, Gott und Mstschen gefälliges Lchen W sühpen zum Wohle unseres.armen Volkes und zum Seg-st der ganzen Menschheit. Isnd wenn keine anderen Gründe und ArgnmLstzL für die Notwendigkeit des heschleunigten Mfbastes unser-r attneuen Heimat und der Gesundung unseres kranken Volkskörpers vorhanden wären, so soll die gegen die PalMnasuhvention eingebrachte Beschwerde wenigstens so viel erreichen, uns allen diese Notwendigkeit vor Angen z»i führen. Denn welche BechTevungen muhte der Bazillus der Affimisat-ion ist unserem Volksorganismns astgerichte: haben, WNn sin Mensch jüdischer Abstammung sich seines Jndentnms soweit vergessen kann, gegen die Ermöglichnng hex Wieder-? Errichtung der jüdischen Zusluchts- und H-imstätte, die niemandM zum Schaden und seelisch und körpsrlich verkrüppelten Menschen, einem ganzen Volke zum Nutzen und zum Segen sein soll, bei wchtjüdischen Instanzen Beschwerde zri führen. Eine Gesundung solcher wohl bei keinem anderen VolkwahiLNstchMüd-n gsfährlWn Drankheitserscheinungen kann aber wieder nur am wirksamsten von gnd durch Palästina h-rbßig-führt werden, Je früher, desto bester Hamei in Senf. Genf, 5. September. Bundeskanzler Dr. R a m e k ist heute gbends hier eingetrossen un'd wurde von den hier weilenden Mitgliedern der österreichilschen Delegation erwartet. Die Bechandlungen vor dem Finanzkomitee werden schon Morgen beginnen, Diersitz GtzUstg, W dep hie österveichische Delegation te-ilnchmen wird, ist für morgen Nachmittag affberaumt. Gegenstand der Verhandlung ist erstens der Gefetz- Lptwmf uher dw Ausgabe po» Gcha tzs che in e n, zweitens Nh A p ndtz ru n g W Gkst n ts d e v NNtianal, Hanf, HMtzys di« Frsiggbe let Kreditreste für Prpduiksjptz IstpHitiantzn. Außerdem Mich dtzr BnndtzskgnOr. wie nangskündigt hat, die NiotstsinhsÄllshilfe ftz r die SSvamien m Gsimchs bringen , j v iw wrw Jtvrm uz* ■njru;ru?itf.-ii),iriWHii"iii' inmni & mit Chor im neur^nqvlerten Atzsttsgi-ttiny. 2, ße?jfH, Dghorßtrqöe 8ßwi*f 'ihiwwi.ui 1 h 11 i" f wr k 'ji"irw! in'i>/""iTTi 1 mi in 11 wutji1 *wti■».,>>»*», jiuü», var heßanlittz vyszüLsiehs Obprwntur A> 1 fungiert als Vol-. fagter / Karten sind bei der Kassa des Zentral-Kinos, 2, 8MI1. Taborstrafie 8 a, im Warpnhaua Blöder SsWffmann, 2, Bensirö, Tabovstraße 48. Josef Singer, 2, Boalrfc, Tabqrstraöe S3. BöcheFstube Ratli S. BeeirH. Taboistraße 20a, und bei der Zionistischen BezIrkssekUon. »»"iwiwp|i»wrm‘ 'Mm/w’iwiw yuwiiinwjjWft„>» wwmitniiii I 2. Bezirk, AihmMHW Ä. Äi habest. , >>\M in 'ii'wMuPr 1 u > m 1 um i 65

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