Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-09-05 · Heft 2707 (5.9.1926) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2707 (5.9.1926)
Date
1926-09-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981794--27499-3015442
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. m> Mn, TsnMg Wkerrer Movsenzettung 6. September 1SS6 UOYD TRISSTINO / TRIEST Direkte Lin l Rituelle Verpflegung Reduzierte Preise Expresslinie nach Aegypten, Konstantinopel, Indien Fostiinien nach den SchwarzenmMeer*Häfen» Syrien and dem fernen Osten 'GeiteraUAtfaiiliiri Wlan, i», KErntnarrlng J Lar größte Panoptikum der Welt. Ms London wird berichtet: Als im vorigen Frühjahr das weltberühmte Wachsfigurenkabinett der Madame T u s s a u in der Marylebone-Road, eine der interessantesten Raritätenschau ftcllitttgeu der Welt, einem Brande zum Opfer siel, wurde Viel fach in der englischen Oesfentlichkeit die Meinung geäußert, nunmehr die Zeit für derartige Unternehmungen unwiderruflich zu Ende sei und das Etablissement der Madame Tussaud, das fast hundert Jahre bestanden hatte, nie mehr zu neuem Leben erstehen werde. Das ist nun aber keineswegs der Fall. ES hat sich eine Gruppe namhafter Geldleut« gefunden, die sich von einem Panoptikumunternchmen auch in der heutigen Zeit viel zu versprechen scheinen; denn wie daamtliche Register der Stadt London besagt, weist die neue Gesellschaft, Heren Eintragung dieser Tage unter der Firma Madame Tussauds Ltd. (1936) erfolgte, ein Aktienkapital von nicht weniger als 1K7.000 Pfund Ster ling auf. 'Mit diesem Betrag, der nach Bedarf auch auf die doppelte Summe erhöht werden kann, läßt sich immerhin schon etwas unternehmen. Das neue Panoptikum, dessen Bau in einigen Wochen begonnen und das in der nächsten Saison ferttggestellt sein soll, soll auch, wie seine Manager in englischen Blättern mitteilen, das großartigste Unternehmen dieser Art sein, das je die Welt gesehen hat und vor allem mit einer Reihe ganz neuer Attraktionen ausgestattet würden, dis es dem Publikum ermüg lichen, nicht bloß Figuren und Gruppen zu „schauen", sondern sich geradezu in vergangene Zeiten und exotische Gegenden einzuleben. Zu diesem Behufe werden ganze Wohnräume aus historischer Zeit bis ins kleinste Detail rekonstruiert werden und das Publikum die Möglichkeit erhalten, in solchen Lokalen Speisen eluzunchmen, die nach alten Kochrezepten hergestellt und in streng historischer Aufmachung serviert werden. In einer anderen Abteilung werden großartige D i o ramcit aus exotischen Gegenden mit wechselnden Lichteffekten den völligen Eindruck und Stimmungsgehalt. der Fremde hervor rufen, zumal die Landschaft von lebenden Eingeborenen belebt werden soll. In der Gruppe der historischen Persönlichkeiten werden die berühmten Herrscher, Feldherren, Dichter nicht als bloße Figuren, sondern in ihren getreulich nach gebildeten Wohnräumen oder sonstigen Arbeitsstätten zu sehen sein. Unter anderem soll der Waggon, in dem der Waffenstill stand nach dem Weltkriege unterzeichnet wurde, mit den Persöst lichtesten, die an diesen historischen Akt toilnahmen, Vorgängen und Situationen naturgetreu nachgebildet werden. In den Kellerräumen des GchäudeS werden in mehreren Stock tiefen Anlagen die berüchtigten Sch reckenSkammern der Inquisition und der sonstigen mittelalterlichen Justiz zu sehen sein, wobei durch elektrisch betriebene Bewegungsapparate die Folterqualen der Inquisition und die Tätigkeit der Henkersknechte aufs minutiöseste anschaulich gemacht werden sollen. Neben Elementen der mittelalterlichen Strafjustiz werden auch Gesangenenzetten aus modernen Strafhänsern und Hinrichtung 8szenen, wie sie in Europa und Amerika heutzutage geübt werden, gezeigt werden. Eine Abteilung wird in diesem neuesten Panoptikum auch dem,Sport gewidmet sein, der heute so viele Anhänger zahlt: inan wird die bedeutendsten. Weltkoryphäen des Fußballes, des Golfs, die hervorragendsten Boxer und Ringer in ihren charakteristischen Kampfstellungen bewundern können, nicht zuletzt auch Suzanne Lenglen und die bekanntesten Mitbewerber um die Tennismeisterschaft. Me Hochftaplttkn Ronny enthaftet. Ans Budapest wird berichtet: Fra» Ferdinand R o n a y, deren Affäre vor einigen Monaten in Blldapest und Wen großes Aufsehen erregte, wurde heute mit Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand provisorisch auf freien Fuß gesetzt. Frau Romy hat bekanntlich vor einigen Monaten den ersten Modewarengeschäften Brldapests Waren im Warte von mehreren Milliarden herausgelockt, um ihrer Tochter, die mit dem Sohn des früheren Wiener Polizeipräsidenten Baron Gorup verlobt war, eine reichere Ausstattung geben zu können Baron Gor up hat inzwischen Fräulein Ronay geheiratet. Das Soll unter de« BSlkern. Lloyd George über guten «ad gudeutum. ' rp Es wurde vor kurzem bevichtet, daß Lloyh George in einem an die Leitung einer von der Jnteruniverstch Jewish tederatlon eröffneten Sommevschule in Ban gor gerichteten chveiben sich über die kulturelle Bedeutung der jungjüdischen Bewegung sehr lobend aussprach. Nun stattete Mr. Lloyd dieser Anstalt einen Besuch ab und hielt dort eine in vielen Beziehungen interessante Rede, in der er ausführte: „Sie gehören einer großen Nation an, hie das Schicksal -er Menschheit in höchstem Maße beeinflußt hat. Bon diesem Einfluß erzählen die Jahrhunderte und mit jedem Jahr wird dieser Eindruck tiefer und tiefer. Bon Ihnen ging der Begriff des Friedens Ms Erden und des guten Willens zwischen den Menschen aus und psitkt mit gewaltiger Kraft fort. Wir, das Voll der Walifen, sind ein kleineres Volk als das Ihrige. Das jüdische Volk Mt fünfzehn Millionen Seelen, während wir bloß vier Millionen haben, und doch sind wir, wenn wir auch an Zahl geringer sind, nicht ohne Wert. Das Zusammengchörigkeitsempfinden eines Volkes ist nicht von seiner See len za hl abhängig. Ihre Propheten, Könige und Kämpfer sind den Kindern und Eltern in Wales besser bewnnt und geläufig als unsere eigenen Helden. Das möge Ihnen einen Begriff davon geben, welchen Eindruck das jüdische Voll auf die Meinungen, Gefühle und die Charakterbildung der anderen Nationen geübt ihat. Gerade deshalb ist aber auch Ihre Verantwortlichkeit eine sehr große. Ich bin niemals einem Menschen oder einer Gruppe begegnet, die gegenüber dem Lande, in dem sie wohnen, einen größeren, ehrlicheren Patriotismus an den Tag gelegt hätten als die Inden. Ich tvug während des Krieges die Verantwortlichkeit und war für die Mchte dieses Reiches richtunggebend durch mehr als zwei Jahre. Und so glaube ich wohl, daß ich >der einzige Minister war, der durch den ganzen großen Krieg durchgegangen ist. Es hat eine Zeit gegeben, als es notwendig wurde, alle patriotischen Impulse wachzumfen und alle Schichten der Bevölkerung zu großen Opfern aufzufordern. Keine Klasse der Bevölkerung ist dem Rufe so schnell gefolgt wie die Juden. Aber nicht nur bei uns, in allen Ländern taten die Juden das gleiche, die waren treu dem Lande, in dem sie geiKoW und der Fahne, die ihnen Schutz bot. So soll es auch fei«. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß eine Nation, die unter den Völkern lebt, nicht auch tief national sein könne. Ich fühle für Ihr Voll, für das, was es während des Krieges geleistet hat, große Dankbarkeit, und als es nach dem Kriege dazu kam» die Grenzen neu zu regeln, war ich einer der Verantwortlichen, und ich empfand die Genugtuung, daß ich an der Deklaration über den Zionismus teil hatte. --- Ein ausgezeichnetes Mitglied Ihres Volkes zeigte mir den Weg, das ist Dr. Chaini W e i z m a n n, einer der vornehmsten Menschen, die nur an das allgemeine Wühl denken. Ich betrachte es als einen besonderen Vorzug, ihn zu kennen. Ich war, als er feine Erfindung brachte, im Munitionsminifterium. Es ist kaum auszudrücken, welche Dienste uns die wissenfchafilichen Kenntnisse Dr. Weizmanns geleistet hatten. Als ich ihn fragte, für welche Auszeichnung ich ihn empfehlen soll«, aniwortete er: „Ich will für mich keinerlei Auszeichnung oder Ghrentitel. Was ich möchte, ist, daß Sie etwas für mein Voll tun." Jeder mag Wer die zionistische Politik denken, wie er will, aber unleugbar ist, daß sie ein Element der Nobleffe und vormhmbesi besitzt, die jeder bewundern muß. Die Verantwortlichkeit, Ihr Volk zu führen" .schloß Lloyd George seine Rede, „ist eine sehr große. Me hatten die -Führerschaft der westlichen Zivilisation und sie ist auch heute noch ihren Händen nicht entglitten. Es ist notwendig, daß Sie diese Führung gerade in ihrer Lage als Voll unter den Böllern auch weiter behalten. Es gibt noch viele große Dinge, die Ihr Volk durchzuführen hat. Es hat schon bisher der Menschheit vieles gebracht und muß es auch weiterhin noch tun." WELCHER iunge Mann (Dame) besieht heute 2«8 Millionen _ Gehalt? Nur solche, dl« schon mehrere 4« r, in einem Betriebe tätig sind oder über ganz besondere Kenntnisse verfügen. In der Lehranstalt L6w, VIII,, Josefstftdterstraise sy, erwerben hie «Ich in kürzester Zeit wirklich gründliche, praktische Kenntnisse und genauen Einblick in alle Formen des modernen Geschäftsbetriebe!' Verlangen Sie einen Prospekt! iiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiii üllllllllilllllilllllllllllllllll ^l!lllllllll!lllllllllllllllllllil|||lllll|||l|llilllllllllllll!lllllllllllllll|llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll!lllll|lllllllllllllllllllllllllllllll(llllll i WNDWWW .~ .. „ . „ IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIII ^iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniui sie in ihrer (nicht gewollten!) Strenge schmevKich sein mag. Be» sonders hart geht er Schönherr an, den er durch eine witzige Imitation — wenn man nur diese liest — in seiner Art endgültig erledigt. Da aber in dieser dreibändigen Sammlung die Besprechung C..i den Sie Schule beginnt und überall sind Neuanschaffungen nötig. Sie werden bei Ihren Besorgungen nichts vergessen; sin Rundaang durch unsere Kaufhäuser — wo in allen Abteilungen die neuesten Herbstanschaffnngen aüSgestellt sind — wird Ihnen alles für Sie Notwendige. in Epinnerung bvinGn. Beachten tzie hstte unser Inserat aus Seite 11, A. Ge rng roß-Aktiengesellschaft. Alfred Polgar: .8« und Nein". Drei Bände: „Kritisches Lefchuch", „Stücke und Spieler", „Noch allerlei Theater". Ernst Rowohlt-Verlag, Berlin. Bon den Vorzügen Alfred PoilgarS, des Schriftstellers, wurde dieser Stelle anläßlich der Besprechung seines Skizzenbuches „An Rand geschrieben" ausführlicher gesprochen. Der Sammlung einer Theaterkritiken schickt der Autor tjin Geleitwort voraus („Warnung als Vorworts, das, nach Polgars Art, ebenso launig wie verantwortungsvoll ist: „Die hier vorliegenden Kritiken verhelfen keiner anderen gründlichen Kenntnis als zu einer solchen von ihrem Verfasser. Sie sinh Linien und Zeichen, hervorgerufen aus dem mehr minder belichteten Geiste des Schreibers durch das Theater als Entwickler. Und nicht wer Mer dieses, sondern nur wer über enes einiges erfahren will, wird sie mit Nutzen lösen." Aus der Wissenschaft der Theaterkritik hat keiner promoviert. Wenn Aertzte so häufig sinaMe« widersprechende Diagnosen stellen würden wie unter einem Dutzend TheatevkriMsvu mindestens zwei, so würden die Strafprozesse wegen Kurpfuscherei ilein Ende nehmen. Nicht als Kritik (im Sinne einer Zensur) hat das Dheaterreferat Wert und Bedeutung. In seinem Glückwunsch zum Burgtheatevjubilänm des Schauspielers Georg Reimers riet Polgar dem Gefeierten, folgende Meinung über die Theaterkrstiker zu akzeptieren: „Ihr seid PnMum wie die anderen, nur mit dem einen Unterschied, daß euer Beifallsklatschen oder Zischen sich in Druckerschwärze ans Zeitnngspapier manifestieren darf." (Der ganze Gratulationsbrief an Reimers ist unter die Rubrik „Sätze, Grundsätze" des dritten Blandes dar Sammlung aufgenommen und er war dessen wert.) Wer dieser Mann ans dem PuMkum ist, der ch der Druckerschwärze bedienen darf — darauf kommt es an; ans einen Kt.nstverstand, sein Temperament, ans die Gabe, auf dem weiten Wege von Ang und Ohr durch das Herz bis zur Feder nichts verloren gehen zu lassen; und vor allem auf den Charakter. Ein Dheaterreserent, der kräftig „nein" sagt, wenn ein anderer „ja" jubelte, ist noch immer einer. Ein Theaterreferent hingegen, der sich auf 50 Prozent ansgleicht, ist keiner. Deshalb scheint mir Alfred Polgar einer der Wertvollsten jener zu fein, die berufsmäßig über Theater schreiben. Entscheidende X..u... m|t seine Kritiken mit Intere se, Vergnügen und Geivinn, auch wenn man das Stück nicht gel-en hat. Jedes Referat ist sprachlich ein Kunstwerlk, ist sachlich, llasiisch, vornehm, und eindeutig. In einem kurzen, überaus uägnanten Satze weiß er wie kein zweiter schreibender Theaterbesucher seine Meinung Wer Wert und Unwert des Stückes zum Ausdruck zu bringen. Zum Exempel: „In diesem Drama geschieht nicht diel, das aber gründlich." Oder: „Jedes Wort ist geladen, und wenn es ein ruhiges Wort ist, ist es mit Ruhe geladen. Wieviel Mühe auch im Leichten, wieviel Spannung im scheinbar Gelösten und Gelockerten! Eine Aufführung, deren Glanz und Not in zwei Worte zu fassen ist: krampfhaft« Vollkommenheit." (Tatsächlich ein ebenso knappes wie erschöpfendes Urteil über Vorzüge und Mängel von Max Reinhardts Inszenierung«»!.) Weil dieser Antor alles, was er baobachtet, in eins endgültige Fassung zu bringen weiß, ist seine Kriklk fruchtbar. Auch wenn der Werke der einzelnen DmmaMr nach Autoren geordnet ist, wird man gerade in der Mteilnng ,-Schönherr" finden, daß Alfred Polgar auch jenen gerecht wird, die sein Kunstempfinden ablehnt. Um einen Begriff von der Fülle des Gebotenen zu geben: Der erste Band enthält Thakespears, Caildnori, Meist, Büchner, Hebbel, Ibsen, Raimund, Nestroy, Strmdberg, Wedekind, Wilde, Hauptmann, Shaw, Schnitzler, Rsttner, Wandel, Pirandello. Keinen der Genannten vollkommen. Aber vollkommen alles, was ihm dar Theaterabend von den Werken der Genannten zutrug. Aufschlußreich PolgarS Arbeiten über WodeLind und Strindberg. (Freimütig gestehe ich, daß ich seinerzeit Strindbergs »^Königin Christine", nämlich den Schlußakt, erst nach Poilgars Besprechung richtig verstanden habe.) Der Mite Band bringt jene, welche Mr Polgar Meiner«, Meinste Götter sinh, überhaupt Wye oder alles «her alssolche. Hier sinken wir Beer-Hüfmann eingeordnet. Polgar hat hon diesem sonst schr geschätzten Autor nicht die ziemlich allgemein gültige hohe Meinung. Die schr kritische Kritik über den ,-Gvaf von Charolais" wird aber bestimmt auch dem feinsinnigen Dichter Freude gemacht haben, denn sie ist ernst zu nehmen. Polgar findet: „Keiner kann keinem Gefährt« sein, aber jeder jedem Stich- wort . . ." Hingegen entdeckt man in der interessanten Besprechung über „Jaakobs Traum" einen Mangel an Polgars Rüstzeug: „Nicht chne Befremden hören wir's, daß Gott Rechtfertigungen seines Waltens braucht, daß der Allmächtige einer sittlichen KausaMt untertan ist." Der jüdische Gott ist es. Mit Befremden bemerkt man, daß die- Polgar nicht weiß. (Und daß er an einer anderen Stelle statt d e r Schadchen das Schadchen schrsibt.) Band KI enthält neben ruffiischem und französischem Theater die ganz hervorragenden .Kritischen Notizen", Pvlgavsche TheateraPhoriSmen und als letzten, höchsten Trnniiph seine Gestaltungen von Schauspielern, Porträts von Pallenberg und Bassermann, Thaller und Helene Dhimig, Chaplin und Wegener, der Massary und dev Werbezirk, nebst einer ganzen Flucht superber Federzeichnungen — durchaus Schöpfungen deS Künstlers Alfred Polgar. O. A. „Weltwirtschaft und Weltpolitik." Heranstgezeben von Alfred Ball und Artur Dix, Verlag R. Oldenbourg, München. Jahr- *. " 1—7. Diese bereits im zweiten Jam- -18, Jahrgang 2 1—7. Diese bereits im zweiten v che Zeitschrift bietet, obwohl sie anscheinend stark rer galtg 1, gang sie emgvst träge. V0N .»*>».. „vv.v.w.|im vvt. yttvvv \+, und der Sudan" (1, 2 und 3), „Aegypten einst ltrcbjtm" 7i, 5), „DaS heutige Großarabien" (3, 8) voll besonderem Wen. Da jedoch Palästina kvin isoliertes Gebilde darstellt, sondern von jedem weltwirtschaftlichen oder politischen Ereignis letzten Endetangiert wird, mögen fast alle Beiträge zu einer Vertiefung des Verständnisses ' der Palästinasragen fuhren. Zum Mtarbeiterkreis zählen auch siihrende Persönlichkeiten der vriti-schen Politik. Wir finden Stamp, Lavton, Snoivden, Mac Donald mit Beiträgen vertreten, ein Kreis von Männern aus allen Lagern, so daß ein Borwurf der Einseitigkeit die Herausgeber nicht treffen kann. Anfsüll-nd ist dagegen, daß sich der ziemlich homogen« deutsche Mitarbei-terkveis fast völlig aus dem rechtst Laaer rekmiieri. Dennoch können wir die stäMge Lektüre der Monatsschrift mt dringendst eiichfMen. Dr. K. G 999999^

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.