Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2707 (5.9.1926)
- Date
- 1926-09-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Wk 4 Dien. Sonntag Wiener Morgenzeitung s« Paradier der Kleinen. Die Ln««Ahe4mst8tte des Vereins Attdifche Kinverfreitn-e. Nicht allzu Bielen dürfte es bekannt sein, daß es in Wien, wenige Minuten Straßenbahnfahrt entfernt vom Zentrum der OtM. ein immdervölles Idyll gibt, das ivahrsich wert ist, von allen gekannt zn sein. Ein Paradies der Kleinen, ein Tummelplatz des FroWnnH, em Born für Gssnnidhert des Körpers und der Seele dieser MAN, schmiegsamen Püppchen, die dort mit Liebe gchsgt und gspfleA toer-en-: Die Tagesheimstatte des Vereines jüdisch?. K'n-dorfreunde tn der Nähe des Strandbades Gansehäufel. Man gehe hin und sehe mit eigenen Augen und fühle mit eigenem Herzen, wie selig es sein kann-, ein Kind noch zu sein. Und man wird" Schaudern empfinden-, wenn man bedenkt, daß es in aller Welt Millionen und Millionen zarter, unschuldiger Gefchöpschen gibt, die ebenfalls Anspruch darauf haben, Kinder zu sein, denen jedoch ein grausiges Schicksal auferlegt, vor der Zeit zu altern, das heißt, die Bitternisse des Lebens kennen zu lernen. Und sind es nicbt gerade die 'üdiichen Kinder, deren Jugend durch den Haß, der sie umgibt, vergiftet wird? Pogromwaisen! Man muß nicht gleich mit dem schwersten Geschütz auffahren. Es gibt auch Seelenpogrome, dem.-n die Kleinen tagtäglich in der Schule und auf dem Spielplatz auLgese^ sind: „Hopp, hepp." Diese Wunden vernarben schwer. Da kommt nran hinein mitten in eine Jugend, die tollt uu-v spielt, die lacht und sich fren-t: Sonnenkinder, wie sie nur noch im neuen Jischuw, etwa in den Kindergarten im Emek oder in Obergasiläa gedeihen. Alle, alle, die noch dort zu Besuch waren, Männer und Frauen, große Gelehrte in verantwortungsvollen und repräsentativen Stellungen, denen das Leben schon hart zugesetzt hat, sie kamen, sahen und wurden besiegt. Zarte Patschhändchen ziehen ihnen sachte, ohne daß sie es merken, den Mantel der Autorität von den Schultern, und ehe sie sich's versehen, sind sie mitten in einem Kreis singender und hüpfender Rangen und hören nur mehr: „Sei mein kleiner Hampelmann, Hampelmann." So nehmen sie jeden gefangen, die kleinen unschuldigen Herzensränber und machen aus dem bärbeißigsten, sorgengeqnältesten Brummbär ihren Hampelmann... Zeitlich früh werden die Kinder von ihren Eltern in die Sammelstellen, in die Kindergärten in der Oberen Donaustraße, im Prater und in der Wurlitzergasst gebracht — dort finden die Kleinen im Winter ihr zweites Heim, wenn „Vatti und Mutti" verdienen gehen müssen — und werden von den Aufsichtspersonen in Empfang. genommen. Man stelle sich unter dem häßlichen Worte „Aufsichtspersonen" junge, frische, lebenslustige Mädchen vor, geprüfte Kindergärtnerinnen, so die rechten Spielkameradinnen. die * es verstehen, auch die bittere Pille des „Lernenmüssens" zu versüAm. Dann fahren die Kleinen in die Tagesheimstätte, in ihr Sonnenland. Mit leichten Spielhöschen bekleidet, tummeln sich Buben und Mädeln auf dem grünen Rasen, die Größeren beschäftigen sich mit elfteren Dingen, verfertigen reizende Bildchen und Modellierarbeiten, manche wiederholen für das ksinmende Schuljahr. Indes wird in der Küche bin schmackhaftes, kräftiges Mahl bereitet, über das die Kleinen mit einem machen würde. Wahrlich es ist e-ne Lust, dem kleinen Völkchen beim Schmausen zuzusehen. Neben dem Schlaf ist es die einzige Unterbrechung des unaufhörlichen Plapperns und Piepsens, das in diisein Staat der kleinen Phäaken herrscht. Es wird nicht nur für körperliches Gedeihen dieser jüdischen Kinder gesorgt. Die hebräische Sprache beherrschen dr«Kleinen ebenso gut wie die deutsche. Wenn man diese auf grünem Plan „Hora"-Tanzen sieht und hebräische Lieder singen hört, dann ist man unwillkürlich zu Vergleichen geneigt, die sehr zu ungunsten der „guten, alten Zeit",, ausfallen. Man erinnert sich der hohlwangigen, bleichen KirMW die in dumpfen Stuben über mächtigen Büchern sitzen cknd „lernen". Frische, pausbäckige Jugend setzt sich hier auf niedliche Scssekchen und spielt, wie um den Unterschied noch drastischer hervorznkehrcn „Chedar". Gin kleiner Junge, der sich einen Schnurrbart anfgeklcbt Yät tmi> einen großen Stock in der Hand hält, ist der Lehrer. Er hat mit dem unbändigen Völkchen seine liebe Not. Die Glücklichen, die nicht mehr aus verstaubten Büchern, sondern im Spiele lernen dürfen! Jedes Wort tvivd hebräisch gesprochen und zum Schlüsse des Spieles stehen alle auf und singen mit Begeisterung ans voller Kehle die „Tikwah". Einige lernen ein hebräisches Theaterstück, artdere tvieder in deutscher Sprache „Dornröschen" ein. Bald wird das Abschiedsfest gefeiert, zu dem die Eltern zu Gaste geladen sind. Da darf man sich doch nicht blamieren! Abends ivenn das Lagewerk, das aus Spiel, Essen und Schlafen besteht, vollbracht ist, harrt der Kleinsten noch eine große Ueberraschung. Da man abends wegen des großen Andranges mit den Kindern nicht auf der Straßenbahn fahren kann, werden sie von einem großen Wagen geholt, auf den die liebe Fracht verladen wird, und dann geht es „über Stock und Steine".. * Zu Hanse wird noch lange von den Erlebnissen des Tages erzählt, bis die kleinen Augen zufallen. Der Verein Jüdische Kinderfreunde hat am nächsten Tag wieder die Sorge, wie er .800 himgrige Mäulchen stopfen und wie er für die großen Auslagen, die der Betrieb der Tagesheimstätte mit sich bringt, aufkommen soll. Es ist tvahrlich nicht leicht. Aber die guten „Tanten und Onkeln", sie werden die Kleinen bestimmt nicht im Stiche lassen. Sie wissen ja, daß es um das Köstlichste, was ein Bolk nur haben kann, um die Jugend, geht. Die Familie ist ja groß, sie werden lialt zu den reichen Verwandten borgen gehen. Robert Schreier. Der Kongretz ver reisenden Kauileute beendet. Gründung der internationalen Organisation. Der Kongreß führte gestern seine Arbeiten in zwei Kommissionen und in einer Plenarsitzung durch. Hie Hauptaufgabe des Tages war die endgültige Gründung der internationalen Organisation, die in folgender Resolution zum Ausdruck kam: „Dir Vertreter der Verbände in den Staaten Dschechosiowakei, Deutschland, Jugoslawien, Oesterreich, Schweiz, Spanien und Ungarn haben beschlossen, grundsätzlich ihren Anschluß a n dir F e d e r a t i o it internationale in Paris zu erklären, unter der Voraussetzung, zweckentsprechende Aendernngen der vorliegenden Statuten vorzunehmen. Mit der Durchführung ist die Pariser Federation und der Wiener Verein reisender Kaltfleute betraut." Dieser Beschsilß wurde int Plenum unter stürmischem Beifall einhellig angenommen. Der Karlsbader Delegierte, Kammerrat W e ißkopf, berichtete über die Errichtung eines K urh an ses für reisende K a-u fle ut e in Karlsbad. Uebrr die Rechtslage der Handelsagenten referierte Gremialrat Dr. Bloch. Die diesbezügliche gesetzliche Regelung in O e st e r r e i ch gilt als M u st c r. Eine Resolution über eine internationale Stellenvermittlung wird an das Plenum weitergeleitct. Dann churde über die Sie u erbelast-ung der reij’enibnt Kaufleute .referiert. Nachmittags hielt der Kongreß eine Vollsitzung ab. Der Bericht über die definitive Gründung des internationalen Verbandes wurde durch lebhafte Kundgebungen aufgenommett. Der Vorsitzende, Präsident Hochmut h, faßte hierauf die Ergebnisse der Tagung zusammen und hob dabei die Verdienste des langjährigen Direktors des Wiener Vereines, Herrn K v r n e i, hervor, der lebhaft akklamiert wurde. Im H-andelsmuseum fand dann ein Empfang der Kongtcßteil'ttchmer statt. Abends vereinigte die Mschiedsfeier im Kon- > zerthauSsaal die Kongreßteilnehmer. Handelsminister Doktor ' S ch ü r f f hielt dort -eine große Rede, in der er -die Bedeutung der reisenden Kaufleute für die Weltwirtschaft würdigte „rtidfaß tachat memschelet haadön hachascham Kristosil Madruz stumm hcdo po Riva di Trento schanat.. . lifvat katan", auf deutsch: „gedruckt unter der Regierung des Herrn Kardinal Cristofore Madrnzzo, seine Macht -möge erhöht wechen, hier zu Riva di Trento im Jahre. nach der kleinen Aera." Der Kardinal 'Fürstbischof von Trient, C r! st o f o r o M a d r u z z o, war jener Kirchenfürst, unter -dem das berühmte Trientiner Konzil tagte, und dieses gab unserer Offizin gleichfalls zu tun, denn sie drückte während der Tagungen desselben eine größere Anzahl lateinischer Bücher, deren Inhalt auf die Verhandlungen des Konzils Bezug hatte,' ein Zeichen, daß es damals wenige Druckereien im Trentino gegeben haben muß, wenn eine jüdische Druckerei Bücher k-alhosischen Inhalts für das Konzil druckte. Heute befindet sich zu Riva nur chn einziges Exemplar aus der Druckerei des Jakob von Malaria, es 'ijt R. Israel Merlins Kommentar zu den fünf Büchern Mosis, imd Zwar im Munizipalarchiv; dagegen beisitzt unser Wiener jüdisches Muse u m zwei Drucke aus dieser Offizin. Die jüdische Gemeinde zu Riva entstand im fünfzehnten Jahchundert, als der Ort zur Republik Venedig gehörte-; wäre Riva damals dem Fürstbischof von Trient unterstanden, so hätten die Juden dort wahrscheinlich das Schicksal ihrer Stammesgenossen in Trient geteilt-; so aber erfreuten -sie sich -des Schutzes der venezianischen Mtznoria, die ihnen auch Privilegien verbich. Ms Riva infolge des Krieges, den die heilige Liga von Eambrah zu Anfang des sechzehnten Jahrhunderts gegen Venedig führte, «an das Deutsche Mich, und Avar an dessen Vasallen, -den Fürstbischof von Trient, abgetreten wurde, -bestätigte letzterer Äie Privilegien, die Venedig den Juden von Riva verliehen hatte. Sie konnten dort ungestört leben. Aus der zweiten Hälfte des sechzehnten und aus der ersten Hälfte und Mitte des siebzehnten Jahrhunderts halben wir im Rivaer Munizipalarchiv eine Anzahl von Akten erhalten, die über Prozesse zwischen Juden und Nichtjuden handeln, hauptsächlich wegen GeMeihe. Später perbi-evi sich jede Spur von den Juden Rivas und heute lebt dost kein einziger Jude, Wo rnögetl sie hingekomnte« sein? Sind sie vertrieben woMl ntm M H MHetrandeE AMG A pich«W 'm achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert durch das Aufblühen der Städte Veneziens und der Lombardei, Veronas und Mailands ungezogen, wie ja «die Juden irr aller! Ländern im neunzehnten Jahrhundert aus den Dörfern, Marktflecken und kleinen Städten nach -den im Aufschwung begriffenen großen Städten wanderten? Oder löste sich die Gemeinde von Riva schon früher auf, gleich vielen arideren Judengemeinden Italiens und Deutschlands, indem, wie ich vermute, vom -fünfzehnten bis zum siebzehnten Jahrhundert das große Judenzentvum im polnischen Reiche aus die Judenheit Deutschlands und, wie ich glaube, auch Italiens wie ein Magnet anziehend wirkte? Wer kann es -sagen? Ich glaube, daß das italische Land tu früherer Zeit, bis ins sechzehnte Jahrhundert, ein zahlreiches Judentum hatte, denn überall lassen Erinnerungen auf ein einst viel stärkeres jüdisches Leiben schließen; auch finden sich in den großen alben Bibliotheken Italiens viele hebräische Handschriften und Drucke vor; im geistigen Leben der italienischen Renaissance spielten einige Juden eine sehr bedeutende Rolle, und damals gab es in Italien christliche Kapazitäten auf dem Gebiete des hebräischen Schrifttums, so Graf Pico von Mrandola; ein zahlreicheres Judenlüm -ist auch deshalb litt Italien anzunehmen, -da dieses Land damals an der Spitz« des Welthandels stand; doch die Entdeckung des Seaweges nach Ostindien durch die Portugiesen verschch die großen Straßen des Weltverkehrs und Handels, Italien verlor seine kommerzielle Bedeutung, die auch durch das Vordringen der Türken geschwächt wurde, und so glaube ich, daß die Judenheit Italiens, die dort weniger Fortkommen itmstr den veränkdesten wirtschaftlichen Verhältnissen fand, -seit idetm 'sechzehnten Jahrhundert langsam abwanderte, und Zwar einerseits nach lrer Türkei, wo sich die Juden damals einer ganz besonders günstigen Stellung erfreuten, und andererseits, wie ich glasthe, nach Polen; im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert wirkten auch Holland, England und Frankreich anziehend auf die üalie-nlsche Judenheit. So sehen wi-p in Italien heute rmr FpiedM eines früh«« -reichen ii?j>ischen Abens und etn solche« Friedhof ist Riva di Trento. 5. September 19SL sit. mm PELZWAREN non art in nimmt. «UlrUMRUNO BIUI«» Bll GEBRÜDER BRAININ WIEN, II., flLOCKENOASSE S / TEL. 46443 Set zweite Messetag. In allen Messehänsern war gestern Me Steigerung des Besuches festzustellen Es ist bereits eine große Zahl vckn A bschlüssen zustande gekommen. Als Jnterefsentsn tvaten gestern folgende Staaten auf: Die öfterreichischm Burvdeslänid«, Deutschland, Tschechoslotvakek, Ungarn, Rnmärvisn, Jugoslawien, Polen, Griechenland, Italien, England, Palästina, Nardtrnd Südamerika und Japan. Zum Besuch der Wiener Herbftmsffe trafen folgende oMzrells französische Delegationen ein: M. Meggle mit sieben Mitgliedern des AußetchandelsbeirateS des französischen Handelsnvtn-istevinms und M. Kempf, Präsident der Pariser Handelskammer mit sieben Mitgliedern der Kammer, e Sestttreichische Baulose. Emission 1828. Auf Grund eines mit dem Bundes-Wohn- und Siedl-ung8fonds getwstenen Uebereinkommens gelangen 600.000 öste-rreichisch« Baulose, Em. 1926, zmn Preise von S. 18.— zur Ausgabe. Die Tilgung dieser Losanlaihe erfolgt innerhalb 40 Jahren, wobei in den ersten siinf Jahren jährlich zwei Haupttve-ffer, und zwar ein Haupttreffer zu S. 200.000 und ein Haupttreffer zu S. 150.000 ausgelost werden. In den weiteren Perioden finden jährlich zwei TresferAiehungen statt, bei denen je oin Haupttreffer von S. 100.000, bszw. S. 80.000 und S. 46.000 behoben werden. Da -auch zahlreiche Sieben tveffer in Abftufungen von S. 85.000 bis S. 30 vorgesehen sind, bieten sich dem Losbesitzer große Gewinstchancen. Jedes Los muß mit einem den Zeichnungspreis übersteigenden Betrag gezogen werden. Die Treffer der Battlo-fe sind von sämtlichen Stauern und Gebühren befreät, insbesondere auch von der Einkammenst e u e r. Gleich wie in den früheren Jahren hat sich ein Konsortii-um, dont das Postsparkassenamt, die Dienststelle für Staatslotterien, das Hatts S. M. v. Rothschild, sämtliche große Wiener Banken, das Oestereichische Credit-Jnstitut für öffentliche Unternahmungen und Arbeiten, die Bankhäuser Schelhammer u. Schattera und Schoeller u. Co., sowie die Bank siir Oberösterreich und Salzburg mtb die Steiermärkische Escompte-Bank angchöran, und dessen Führung der. Oesterreichischen Boden-Credit- AnstaltinGenteinschaftmitderOesterr-eichischen Credit-Anstalt, dem Wiener Bank-Verein und der Niederösterreichischen Escompte-Ges e,llschüft zusteht, bereit erklärt, dieses Losanlchen teils fix, teils.in Option ztt übernehmen. Zeichnungen auf Oesterreichische Baulose, Em. 1926, ttchnren, soweit Stücke verfügbar sind, alle österreichischen Banken, Bankfirmen, Wechselstuben sowie das Postspar-kasseuant-t und die Dienststelle für Sbaatslotterien entgegen. Bei diesen Stellen sind Msführliche Prospekte kostenlos erhältlich- Sie SMle gegen die neuen SettSukesteuern, Ter große Ausschuß des Städtebundes faßte gestern nach Anhörung eines Referats des Abg. Dr. Dann-eberg eine Resolution, in der sich Me Städte mit aller Entschietdenheit gegen di e Inka mer-ierUng de r B nndesbieru n id W e r n st e u e r aussprechen. Die Gemeinden sind -der Anfchaunng, daß die Kosten der Arbeitslösenversi-cherung am zweckmäßigsten vom Bund zu zahlen wären, die von der Reg-iernrrg vorgeschlagene Verbrauchsabgäbe der Länder und Gemeinden -ans Bier und Wein sei schikanös. Sollten die Grnnidzüge der RegiemnMorlage aufrecht bleiben, so möge nur eine Landessteuer aus Bier und Wein geschaffen und kas Bundesg-esetz 'best Gemeinden vollen Ersatz für die Mchttkosten dev Apbeitsünsen» Versicherung gewähren. Die Resolution wurde mittags dem Bundeskanzler Doktor Ram-e'k übermit-telt, der betonte, daß die Regierung an der Landessteuer für Bier und Wein festhalten müsst, aber hiebei die Interessen der Gemeinden wahren werde. Sietznbttk Kölling. Diszlplinarunterstichung gegen die preußische Berwakstmgsbehörde. Das „Berliner Tageblatt" teilt aus -Magdeburg mit: Der Prozeß Schröder wird demnächst vom Gericht aufgeklärt worden. Größere Schwierigkeiten dürfte dagegen der Fall Kolli ng-Hoffmann bereiten. Es liegen Anzeichen dafür vor, daß die Untersuchung beim OberlcmdeSgevicht Naumburg nicht gegen Kölling, sondern gegen die preußische Verwaltungsbehörde geführt wevdm soll. Gewisse Mitteilungen aus Naumbttvg und dazu die Haltttug der deutschen Richtervereine lasset! es als ntöglich erscheinen, daß wir «inen Richterkrieg gegen die preußische Staatsverwaltung erlebsrt. Nicht Trinntph des Rechtes scheint das Ziel gewisser Richterkroise zu stin, sondern dev Triumph her Rächtsv über den Staate Wichtig sttr dm Mt. Dia Heiztechnik ist bereits so weit Vovaüschritten, daß mau nett wenig Brennstoff und kleinen Kchlenöfen große Räume dauernd erwärmen kann. Die altrenomnuerte Firnta »rix, Wien. 7. Bez„ Kgiforstvaße öS, ist ein Spe-ziaihaus für ohlen- und Dauerbrattdösen, verschön nett bestem Rüllenschamotte, zu allen Preisen. Interessant ist an diesett Oestn die sinnreiche ZusammeNstelluW vo»t schlachten nud gntan Wärmeleitern, wodurch eine pasch sntstchende, anhaltende MvM ent- »vickelt wird. Eine Notwendigkeit für jeden Ofen ist der bskannute Patent-BritzKoysaDostn, Ln tzt feinem HanMt Mn sollte. Hs G von Porteif, sich schön tzeuta seinen Btzdors M.