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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-29 · Heft 2700 (29.8.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2700 (29.8.1926)
Date
1926-08-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2700 Wien, Sonnka'g Wiener MorgMzeitun. 29. August 1926 l Umbau ,SlSndl,.CSS -^tn Hüntel Hüntel Hüntel Hüntel ans ffniom Velours, mit Pelz verbrämt, irafoltert und wattellert . 8 110.—, 8 93.—, S aus Coachmon und Kaaba-Velours, gute Qualität, aparte Fasson . . . .8 93.—, 8 mit Pelz verbrämt...... .8 116.—, 8 aus Wlnler*Olfomane, hochapart, ganz mit Beide gefuttert und Pelz verbrttmt 8 166.-, 169.—, 8 aus schwerer Winlerseide, ganz mit Kasha gefuttert, reich mit Pelz verbrämt 8 139.-, 8 fdr.Sport und Reise, aus prima engl. liUdiHUlw Stoffen, ganz gefuttert, mit Pelz verbrttmt 8 98.-. 8 79.-. 8 Elegante TrotteurMünie brümt u. Cröpe de Chine geftltterl, S139.-, 119,—, 8 MÜ!ltßi aus gulem Winlerflausch . . . .8 20,—, S ni<3 Miiton und guten eng'ischen Stoffen, itUillUlllli aparte Faasou, ganz eetüttert. S69.—. 8 79.- Stiiotten-Flnnellklelüer UHnlctslofthlelder, hennoii, . s Elegante Tanzhlelüer llf AfrfAff aus Onbardin, Rips, Kasha, gute Qualität, niemer s 39.-. s 35.-,» Ws de CMne-Klelüer, caitt' entzückende Fasson, reich gestickt. 8 89.—, 849.- f NttlfblAtrfAM für iunge Damen, sehr fesche Fasson, dQIlllniei&er reich gestickt.8 Elegante HaciimiltagsKleider Georgette, nach orig. Pariser Modellen gearbeitet S 98.-. 85.-, S Trolteurhieltfernus n,’erneu,?B,e,n pnr,8er;"s 39- 39material, erstklassige Salonarbeit 8 115.—, 95.-, 8 Hsi§€rres!33Hie$$oin< 'meriajier wird zu uaigfaublicfi »Hilgen Preisen «vgegeven k Fürs Kind: Stoffkiefder. s o.so, s 7.80J Samtkleider... .,u s 12.—I Schulkleider.. .ab b 15.—1 Set teilende Kaufmann. Zum 40jlihrigen Bestund des Vereines reisender Kaufreute in Wien und zum internuLionulen Kongreß der europäischen Reisendenvereinigungen. Er ist der unentbehrliche Schrittmacher des Handels, der Pionier der wirtschaftlichen Durchdringung, der Haupisaktor zwischen Import und Export Seine Gestalt ist'ein Begriff, der hervorragende individuelle Fähigkeiten erfordert. Stille Größe ist sein Merkmal und dabei ist feine scharf nnmssene Figur voll sprühenden Lebens. Sein in das Bewußtsein der Welt eingegaugener Typus weist gesunde Volkstümlichkeit auf und das Anekdotische ehrt sein Talent. Er ist der Sendbote des Friedens und des Wiederaufbaues. Ans Generale wollen wir gerne verzichten, der reisende Kaufmann ist unersetzlich. Ihn loben, heißt das hohe Lied der Lebens, der Arbeit, der Kultur singen. Darum ist das Jubiläum des Vereines reifender Kauflents ein Fest der Allgemeinheit. * Als der große Wahnsinn Millionen zu unfreiwilligem Heldentuni zwang, mußte auch dieser unbekannte Soldat des Friedens innehalten. Statt Musterkoffer rollten Granaten auf den Bahnen. Für den Verein kam eine böse Zeit. Gleich anderen wurde auch der sonst gut gestellte Berns der reisenden Kanfleute' notleidend. Was nicht eingerückt war. konnte nicht arbeiten. In der Zeit der schwindenden Waren begann der Kampf um den Laib Brot, den oft aus einer BezirkShauptmannschaft in die andere zn führen nicht möglich ivar. Die großzügige Hilfsaktion des Vereines zehrte fein Vermögen auf, das durch die erzwungene Zeichnung von Kriegsanleihe vollends dranfging. Die Auflassung des kaufmännischen Waisenhauses in Dornbach ist der schmerzlichste Verlust des Vereines. Nach dem Krieg befand sich der Verein also in großen Nöten und die Aussichien schienen trostlos. Vor dem Kriege 6000 Mitglieder zählend, hatte er mit seinen in allen Handels- und Industriezentren befindlichen Angehörigen den Charakter einer Reich-Vereinigung. -i- Von dem Wirtschaftsgebiete zwischen Riesengebirge und Adria, zwischen Czernowitz und dem Bodensee blivb das kleine heutige Oesterreich zurück. Die ersten Jahre nach dem Zusammenbruch herrschte großer Warenhunger. Man hatte nichts anzubieten, man brauchte daher keine Reisenden. Als es langsam besser wurde, türmten sich überall schier unnlüerwindliche Schwierigkeiten ans: Paß, Bisa, Zollschranken, Taxen, Zollabfertigung, Devisenbeschränkungen und noch eine Fülle lästiger Quälereien, die den Export hemmten und dies noch heute tun. Im Jnlande kam dazu die Frage der Zeitkarte und der Ermäßigung für Musterkoffer. Es wurden in vielen Fragen Teilerfolge erzielt. Die vor dem Kriege bestandene Musterkofferermäßignng konnte bis jetzt noch nicht erreicht werden. Je mehr Muster der reisende Kaufmann mitsühren kann, desto größer ist natürlich der Anreiz für den Kunden. Ein Warenverkauf an Ort und Stelle darf nicht staitfinden, denn die dem Verein angehörenden Inhaber oder Vertreter der Industrie- oder Handelsfirmen dürfen nur Aufträge entgegennehmen. *, Dennoch ist es bester geworden und der Verein entwickelt sich in aufsteigender Lime. Wien als altes Zentrum des Handels, mit seiner Reellität, den großen Transitlagern und dem sonstigen erprobten Apparat, profitiert doch wieder von den alten Beziehungen. Der größte Teil der schon wieder -1000 Köpfe zählenden hochqualifizierten Mitglieder ist intensiv tätig und die alten Absatzgebiete werden wieder emsig befahren. Da sind vor allem die B a l k a n st a a t e n. In Jugoslawien und Rumänien macht sich die große Konkurrenz der Franzosen fühlbar, die dort aus politischen Gründen ein besteres Entree haben. Die Türkei und Aegypten werden Wieder aufgemacht und auch nach Palästina kommen Wiener Reisende. Schon in der Vorkriegszeit reisten Vertreter aus Oesterreich nach Jernfalem. Auch in Palästina, für das Oesterreich sehr viele Artikel liefern kann, wachen sich die Zollschwierigkeiten und Einfuhrverbote fühlbar. Es gibt im Vereine sogar eine eigene Orientgrnppe. . Mit den Nachfolge staaten wird das Geschäft lebhafter. Galizien ist dem österreichischen Handel erhalten geblieben und durch die polnische Republik hat sich das Absatzgebiet dort' vergrößert. Stach Nnßland kommen keine Wiener Reifende. Auch die Wiener Messe, deren Präsident, Kommerzialrat Hochmut, übrigens auch Präsident des Vereines ist, wirkt unleugbar belebend auf den Export. Dennoch hat der Verein noch immer eine ziemliche Hilfsiätigkeit zu entfalten. Freilich, wenn vor dem Kriege htefür jährlich 100.000 Goldkronen ansgegeben werden konnten, so reicht es jetzt höchstens Ms 10.000 bis 15,000 Schilling im Jahr. Das Einkomnten des Vereines setzt sich zusammen aus den Mitgliedsbeiträgcn. Vor dem Kriege 60 Kronen jährlich, jetzt 20 Schill'ng nur. Spenden. Dennoch wird es, wenn auch in einem der Krise und Arbeitslosigkeit entsprechendem Tempo, bester. * Die Feier deS vierzigjährigen Bestandes des Vereines reisender Kanflente in Wien kann nicht schöner enigeleitet werden als durch die Abhaltung eines i n t e r n a t o nale n Kongresses der gleichen Vereinigungen fast aller Staaten, welcher der Zusammenarbeit, dem Aufbau und der Zukunft dienen soll. Aus allen Ländern Europas kommen Vertreter. Man erwartet 120 Delegierte. Einige Staaten entsenden mehrere Korporationen, so Pilen uni) Deutschland, dessen Verband reisender Kaufleute in Leipzig, der 30000 Mitglieder zählt, gleichfalls vertreten smi wird. Vor zwei Jahren gab es bereits einen ähnlichen Kongreß in Paris, zn dem aber Deutschland und Oesterreich noch nicht erschienen. Diesmal ist es geradezu eine paneuropäische Verfammln»g. d e hier am 1. September nm 8 Uhr abends im großen Konzerthanssaal beginnt. Donnerstag den 2. September um 10 Uhr vormittags findet im Festsaale des Jndustriehauses ans dem Schwarzenbergplatz eine Festvorsammlung statt. Sie gilt dem lOjährigen Bestandjnbiläum des Wiener Vereines und dem Kongreß. Die Beratungen dauern bis zum 5. September. Neben offiziell?!! Empfängen und Versammlungen wird ernste praktische Arbeit geleistet werden. Gegen die gemeinsamen Uebel der Reisenden der ganzen Welt wird Sturm gelaufen werden. Dejeiiigung aller den Handel hemmenden Hindernisse, womöglich Abschaffung der Paß- und Bisavorschriften. wie überhaupt die völlige Freizügigkeit der Geschäftsreisenden aller Staaten stehen auf dem Programm der Beratungen, die einen Ausbau des internationalen Rcifendenv-.rbandcs bezwecken. Kein besseres Werk als ein internationaler Kongreß könnte das Jubiläuni des Wiener Vereines krönen, der sich wieder mächtig emporarbeitet, zum Nutzen der Allgemeinheit. Tenn seine Größe ist ein Maßstab der wirtschaftlichen Kraft dieses Landes, dessen Bahnen nie mehr Granaten führen niögen, ondern 'immer mehr — Musterkoffer. NeknknMer Amerikanismus. Am-rika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hat in den letzten Jahren, namentlich im Warenhausbetrieb, eine ganze Reibe von Umsatzsteigernngen zu verzeichnen, die für europäische Begriffe geradezu unfaßbar sind. Einzelne erst vor wenigen Jahren entstandene Warenhäuser gewannen einen enormen Kmidenstock und erzielen e neu viele Mill'arden Dollar betragenden Jahresumsatz. Dieser ungeheure Eifolg winde durch Anwendung folgender praktischer Geschäftsrrtnzipten erreicht. Die Leiter dieser Warenhäu er — durchaus neuzeitlich orientierte, großzügige Bufineßmänner -- verstanden eS vor allem die denkbar billigsten EinkaufSquellen aufzuspüren. Sie kauften beim Erzeuger in großen Mengen ausschließlich gangbare, erprobt verläßliche Oualitälswaren, kalkulierten bei Einschränkung der Regien auf das Minimalste, mit einem sehr geringen Nutzen, und waren so in der Lage, wirklich besonders billig zu verkaufen und die gesamte Konkurrenz zu schlagen. Das vorzüglich geschulte Verkäuferpersonal hat strenge Weisung, dem Publikum nicht etwa alte Ladenhüter aufzuschwatzen, sondern nur erstklassige und für dea vorgesehenen Zweck geeignete Artikel zu empfehlen und im üarigen die Wahl dem Geschmack und Wunsch des Käufers zu überlassen. Der Erfolg bewies, wie richtig so die Psychologie des Käufers eingeschätzt wurde. Die mit dem praktischen und billigen Einkauf zufriedenen Kunden kamen immer jvieder, empfahlen daß Geschäft ihren Freunden, und die Reklame von Mund zu Mund bewirkte ein riesenhaftes Anwachsen des.Kundenkreises. Diese vernünftige Verkanfstechnik, bei welcher Kaufmann und Konsument gleicherweise auf ihre Rechnung kommen, wird in Wien vom populären Leopoldstädter Warenhaus der Brüder S ch i f f m a n n, 3. Bezirk, Taborstraße 48, geübt und hat sich auch hier glänzend bewährt. Die dauernde Zuftiedenheit der zahlreicheu .Kunden bewirkt eine immerwährende Steigerung des Umsatzes, welcher immer wieder neue Preisreduktionen ermöglicht. Die erhöhte Leistungsfähigkeit zieht neue Kunden an und dieses Jneinandergreifen von Ursache und Wirkung ist eS, daS das glänzende Renommee des Warenhauses Brüder Schiffmann immer von neuem bestätigt und befestigt. „BoNslieder." Was man sing!, wenn nian vergnügt ist, nachts, im Kabarett, nteruatioual: die Tascheuliederbucher der Berlagsanstalt „Hymno- )hon" (Berlin) fassen es bündig zusammen. Hier eine Auslese: Sahara. Stolz nmschwärml von den Frau'n, sicht stumm Leiunant Brown, gebräunt Dom Sonnenlichl. Ihn, der Welten durchquert, hat deine betört, ihn blendet Schönheit nicht. Leiunant Brown, sag' unumschränkt: Wem hast da dem Herz geschenkt? Er aber schweigt und henki: Refrain: Fern in der Sahara, in der blauen Sternennacht. hat eine Fata moraana mir meine Frau gebrach:. Es hat ihr glühendes schwarzes Angenpaar sonderbar gelacht. Fern in der Sahara, in der blauen Sternennacht. In Venedig um Mitternacht. Paris hat holde Weiblichkeit, und Wien hat seinen Mein, Berlin ha! seine Schnoddrigkeit. und Köln har seinen Rhein: Rcw- Aork hat seinen Henry Forv und ist sehr stol; auf ihn, ooch im Süden kenn ich einen Ort. da liegt Mnsike drin: Refrain: Venedig um Mitreruacht ,da träumt das blaue Meer: in Venedig um Mitternacht geschieh: oft ein Malheur. Fern rauscht die Flut, heiß glüht das Blut, die Gondeln zieh'« — zur Scufzerbrücke hin. — Casanova Im Himmel wacht und denkt vergnügt und froh: In Venedig um Mitternacht, da war das immer so! K o m m aufs M o t o r r a d. Kind, heut ist dein ganzer Tag besetzt, hei! wird heute durch die Welt gehet-:. Ich. in dollem Wichst sitze vorne druff, heißa geht's mit viel Gepaff und Puff. Sitzest auf dem Brautsitz du auch gut. Ja, mein Rad das läuft mit Liebesglut: alles bleibt am Wege still und winkt, und im Takt mein Moto: singt: Refrain: Komm aufs Motorrad süßer, kleiner Schatz, schwing Dich hinren aus, da nur ist dein Platz! Wie das ruckt, wie das zuckt, ja, wir fliegen, Berg und Tal wir im Sturm besiegen. Ci« neues Wahrzeichen Wiens. Samsmg den 4. September, halb 9 Uhr abends, findet vor und in den Räumen des Pariser->Moden..Elisee Zwieback, 6. Bez., Mar'.c.h'lf.rstraße 111, die feierliche Eröffnung der .^Elysee-Lench.sänle", eines der gigantischesten Denkmäler moderner Beleuchtnngsknnst statt. Aus der ganzen Stadt werden Scharen Neugieriger und Schaulustige: in die Gegend Mariahilferstraße, Ecke Webgasse, strömen und niemand, der gerne etwas Schönes steht und Interesse für sein Wien "hat, wird verabsäumen, dieser festlichen Veranstaltung beizuwohnen. Die Inbetriebsetzung dieser Flammensäule darf keineswegs nur als Reklame einer ersten Wiener Firnta gewertet werden. Ihre Bedeutung reicht vielmehr weit über alle rein geschäftlichen Interessen hinaus und ist berechtigt, die Au.fmer.kjamkeit von ganz Wien in Anspruch zu nehmen. Wien ist um ein Wahrzeichen reicher geworden! So wie das beleuchtete Riesenrad und der Leuchtbmnnen am Schwarzeubcogpiatz Sehenswürdigkeiten sind, die dem Wiener Stadtbild ein gang bcstinrnttes Gepräge verleihen und jedem Fremden als für Wien charakteristische Schönheit unauslöschlich im Gedächtnis haften bleiben, wird dies von nun an auch bei der Lcuchtsänle tes Pariser-Moden-Elysee Zwieback der Fall sein. Nacht für Nacht wird ab nächsten Samstag dieses Kunstwerk modernster Beleuchtungstechnik die gange Umgebung der Mariahilferstraße erleuchten. Vom Westbahnhof bis über die Neubaugasse hinunter wird der Elyseeturm die breite Mariahilferstraße durchstrahlen und als Wegweiser zum Modenhimmel Zwieback seinen Daseinszweck erfüllen. Es wird binnen kurzem keine Wienerin und keinen Wiener mehr gehen, die nicht wüßten., daß das Paristr-eModen-Elysee Zwieback jene Firma ist. welche den Elyfee-Lenchtturm als Wahrzeichen und Schutzmarke führt. Gin polnischer Provinzpascha. Warschau, 28. August. Der jüdische Sejmklub hat zwei interessante Schreiben erhalten, die die antisemitischen Zustände in der Polnischen Provinz enthüllen. In einem Schreiben beklagt sich die Zionistische Organisation, der Verband der Kauften te nnd Handlyerker in Kli mon tow über die Unmenschlichkeiten des dortigen Konimandanten der politischen Polizei, Lneian "Sarnecki, der auf offener Straße die Mischen Passanten beschimpft, verprügelt unb durch seinen Hund gefährdet. Unter anderem mißhandelte Sarneck! auch den Prästdenten der dortigen Zionistischen Organisation, Grünblum, ließ ihn dann verhaften und erst gegen eine Kaution wieder ans freien Fuß setzen. Als die Schwester Grünblums seine Hilferufe hörte nnd herangeeilt kam, hetzte der Polizeikommandant seinen Hund auf das Mädchen. Der Hund biß sie dreimal und sie mußte sich einer langwierigen Kur unterziehen. Im zweilen Fall wendet sich die jüdische Bevölkerung von Koretniea in der Kieker Woiwodschaft an den jüdischen Sejmklnb mit der Bitte nm Intervention bei den maßgebenden Behörden gegen den Ortsgeistlichen Johann Zwolinski, der die christliche Bevölkerung gegen die Juden systematisch auswiegle und ihr jeden Verkehr mit den Juden verbiete. Zuwiderhandslnden droht der antisemitische Pfarrer mit Kirchenbann und Veuveigerung der Kommunion. Als die Juden sich an den Pfarrer mit

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