Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2697 (26.8.1926)
- Date
- 1926-08-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. SM Wen, DonneMg' MEMk M0VAe«zertU«O 26. August 1966 SMk^S Tagesbericht. Franz Svvenheimer in Wien. Ein Pntiistinavortrnst. DaS österreichische Keren-Hajessod- Bureau teilt uuS mit r Der bekannte Soziologe und Nat'onalö onom Prof. Dr. Franz O v v e n h e i m e r, der erst vor einigen Wochen Palästina besuchte, wird SamStag den 25. S e v» tember d. I. um 8 Uhr abends im mittleren tt o n z e r t h a u S s a a l, 9. Bez., Lothringerstraße 20, über seine Eindrücke in Palästina sprechen. Vormerkungen für Karten werden lm Keren-Hajessod-Bureau, 1. Bez, Kärntnerstraße 28 (Telephon 77.4-85 und 77-4-86) entgegengenommen. _ Hugo guckermanns Grab. Bor mehr als elf Jahren hat der Krieg ein Leben auSgelöscht, das allen teuer war, die sein heller, froher Glanz bestrahlte. Hugo Z n ck e r m a n u schloß die Augen, die mit dem freien Blicke des neuen Juden ln die Welt blickten, der Mund eines Dichters verstummte, dessen Lied seinem Volk und dessen Schönheit geweiht war. Mehr als zehn Jahre schläft Hugo Zuckermann auf dont Friedhöfe seiner Heimatstadt E g e r den ewigen Schlaf; aber sein Grab, das Grab dessen, der allen, die ihn kannten. Freude und Erfüllung aller Träume von Glück und Helligkeit bedeutete, ist bis heute düster, verfallen, trauvig. Nicht Verwandte, nicht Freunde dachten daran, dieses Grab so zu erhalten und zu schmücken, daß es dessen würdig fei, den es birgt. Da ist es freudig zu begrüßen, daß sich die jüdische Gemeinde von Eger ihrer Pflicht gegen ihren toten Sohn erinnert. Der Vorstand der Kultusgemeinde Eger und ihr Rabbiner Dr. Arnold Grünfeld haben beschlossen, am Grabe Hugo Zuckermanns einen Denkstein zu errichten. Sie wenden sich nun mit einem Aufruf an die Oeffentlichkeit, ihr bei der Durchführung dieses Beschlusses zu helfen, und bitten um die tatkräftige Unterstützung aller derer, die in Hugo Zuckermann den Mann ehren, der eine machtvolle Verkörperung idealer Begeisterung und hingebeuder Arbeit für eine große jüdische Zukunft war, den Mann, dom es als bewußten Juden um seines Judentums willen heilige sittliche Pflicht war, das Höchste auch im Kriege zu leisten. Die jüdische Gemeinde von Eger will, daß das Denkmal, das an Zuckermanns Grab ersteht, davon zeuge, daß wir Juden unsere Besten zu ehren verstehen. Sie hat ein Recht, dies zu fordern: der Denkstein am Grabe Hugo Auckermamrs ehrt das jüdische Volk, dem des Dichters Lied und Leben geweiht war. Und darum sollen alle ausgerufen werden, ihre Pflicht nicht gegen den lieben Toten, sondern gegen sich, denen er ein jüdisches Leben der Schönheit vorgeleibt hat, zu erfüllen. Wir Vereinen unseren Ruf an alle, zum würdigen Denkstein für Hugo Zuckermaun be>izusteuern, gern mit dem der jüdischen Gemeinde von Eger und ihres geistigen Führers, des Rabbiners. * Die Kultusgemeinde und das Ravbinat Eger erbitten die direkte Einsendung der Beiträge an die Oesterreichische Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, Wien, 1. Bez., Am Hof, für den .Dr.-Hugo-Zuckermann-Fonds und werden die eingelaufenen Spenden öffentlich quittieren. Voranzeige! Die ZionMisclie Bezirkssektlon Leopoldstadt veranstaltet zu ■m» bv mi Feierliche Gottesdienste mit Chor im neurenovierten Zentral-Klno. 2. Bezirk, Taborstraßc 8 a. Der bekannte vorzügliche Oberkantor A. Margulfes fungiert als Vorbeter / Karten sind im Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bezirk, Taborstraße 48, Josef Singer, 2. Bezirk. Taborstraße 25, Bücherstube Rath, 2. Bezirk, Taborstraße 20a, und bei der Zionistischen Bezirkssektion, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, zu haben ■ 3l)r wahre» Gesicht In der nächsten Nähe des.berühmten Mädchen-Erziehungslustitutes „Sacre Coeur" liegt ein graues Gebäude, das jüdische Asyl. Es hat <iu den letzten Jahren starke Frequenz Von jüdische)) Flüchtlinge)), die die Kriegs-, Umsturz- und Pogrom- Wellen nach Paris geworfen habe)). Auch Perez Stein, jener Flüchtling a))s der Ukraine, den die Pogromisten zum erwerbsunfähigen Epileptiker geprügelt haben, war Insasse dieses Asyls, bis ihm seine Absicht, im bevorstehenden Schwarzbarth-Prozetz gegen die Pogrombauden Zeugenschaft abzulcgen, zwei Kugeln in den von Not und Krankheit ausgemergelten Leib einbrachte, die ihn zivangen, seinen „Wohnsitz" ins Spital zu verlege)). Aber noch andere ben)erkenswerte Insassen birgt das Pariser jüdische Asyl. Als die russische Reaktion ehre Hoffnungen auf die mit französischer Hilfe eiugeleiteto „Wicdereroberung Rußlands", richtiger ihres Rußland, schwinden sah, ergoß sich ein Strom von russischen, echt russischen Flüchtlingen nach Paris, Monarchisten, Wrangel- und Denisiin-Leute und viele andere Schiä)ten des „gegenrevolutiouäreu" Rußland. Diese neue Flüchtlingswelle brachte nicht Opfer der russischen Pogrome, wie es die jüdisch-russische getan hatte, sondern gar viele Akteure und Regisseure des Pogroms nach Paris. Und sonderbar — eine Anzahl dieser echt russischen Flüchtlinge fanden ihren Weg ins jüdische Asyl. Sie wurden bereitwillig a))fgenommen und bis heute haben in dem grauen Elendsgebäude Denikin-Soldaten und Pogromslüchtlinge ein gemeinsames Obdach. Sind die' Zeiten der Paradiesmythe wiedergekommen, da der Wolf neben dem Lamm lagert? Oder hat das aus dem wahren jüdischen Geist geborene Wohltun in dem Feinde jene Umkehr bewirkt, die alles, was gewesen ist, auslöscht und vergessen macht? O nein — das wahre Gesicht derer, die „böse sind von Anbeginn" und darum nie anders sein können, muß zum Vorschein kommen. Es hat sich auch im jüdischen Asyl enthüllt. Eine größere Spende Weins, den die echt russischen Bewohner des jüdischen Asyls bekamen, hat das bewirkt. Er gaukelte ihnen das heimatliche Glück vor — und mit dem Ruse: „Schlagt die Juden tot!" stürzten sie sich aus ihre jüdischen Mitbewohner und es wäre zu dem langentbehrten Blutvergießen gekommen, hätte nicht die Pariser Polizei rasch Ruhe geschafft. Seither herrscht wieder Friede im jüdischen Asyl zu Paris — bis zur nächsten Weinsendung. * Hochsommerwetter. Die Natur will anscheinend den bisher schuldig gebliebenen Sommer nachholen. Gütern herrschte prächtiges Schönwetter; wolkenloser Himmel und strahlend heiße Sonne. Die Voraussage bezeichnet dies als vorläufig andauernd. Sin Mesenbrand in Gran» am Gebirge. Ans Brunn wird uns berichtet? In der Nacht znM 24. d. ist in der hiesigen Fabrik Gebrüder Schwarzhnber A.-G. ein großer Brand entstanden, der fast die gesamte Fabrik in Asche legte und riesigen Schaden anrichtete. Die Fabrik befaßt sich mit der Erzeugung von Holzwaren, namentlich solchen -um Schnlgebrarich, wie Mal-, Schul- und Zeichenrequistten, Reißbrettern, Linealen nsw. Die Zentrale ist in Men, 1. Bez., Liliengasse 1. Die Fabrik ist nach dem Pavillonsystem gebaut und in einer Reih von Gebäuden befinden sich die Schlosserei, das Sägewerk, die Tischlerei, Leimerei, Schmiede nsw. Montag um etwa viertel 12 Uhr nachts ist das Feuer in einer Spänevorratskammer in der Nähe des Heiz- und Maschinenhanses zum Ausbruch gekonrmeit. Durch einen sehr starken Wind begünstigt, hat es sich mit rasender Eile verbreitet und von einem Gebäude auf das andere übergegriffen. Alsbald standen auf dem ganzen Gelände nahezu sämtliche Baulichkeiten in Brand. Aus Brunn und aus der ganzen Umgebung rückten die Freiwilligen Feuerwehren an und arbeiteten, von der Gendarmerie des Postens Perchtoldsdorf unterstützt, an der Bekämpfung des Riesenbrandes. Sie gelang erst vorgestern mittags. Der Schaden wird ans etwa 800.000 S. geschätzt. Wwldbrand in der Steiermark. Wie die Grazer „Tagespost" meldet, wurde von Peggan, Deutsch-Feistritz und Frohnleiten aus heute gegen l;al>b 8 Uhr abends ein riesiger Brand festgestellt, der aus dem Bergrücken wütet, der rechts der Mur vom Scharlenkogel gegen die Gleinalpe zieht. Es handelt sich um einen Waldbrand, der auf dem Hanegglogel ausacbrochen ist. Die Fcuerröte war in Graz vom Schloßberg aus deutlich sichtbar. Srdftöße in Sachsen. Plauen, 25. August. Heute wurde hier zwischen einviertel 3 Uhr und 9 Uhr nachts mehrmals ein u n t e r t r d t! ch e S. wellenförmiges Schwanken in der Richtung von Südwest nach Nordost wahrgenommen. Der Seismograph verzeichnete einigeErdstöße. _ Heilung der Bluterkrankheit? Madrid, 25. August. (Fabra.) Die spanischen Professoren Elosegui und Llopis haben eine neue Behandlung der Bluterkrankheit (Hämophilie) entdeckt, die im Forschungslaböratormm sowie an den Kliniken, der medizinischen Fakultät von Madrid mit größtem Erfolg erprobt worden ist. Das neue, auf Vitamin behandlung beruhende Verfahren heilt die Krankheit rasch und radikal. Die beiden Professoren beabsichtigen, ihre neue Methode verschiedenen medizinischen Gesellschaften und Fakultäten >deS Auslandes selbst mitzuteilen. Bombenanschlag auf eine Bank. Pittsburg, '25. August. In der hiesigen Farmers Deposit and Savings Bank wurde ein Bombenanschlag verübt. Ein Mann in Avbeitskleidern erschien irr. Schalterraum und verlangte vom Kassier 2000 Dollar. Als der in der Bank anwesende Schutzmann ihn zu verhaften, suchte, gab der Räuber einem kleinen schwarzen Sack, den er auf de): Boden gestellt hatte, einen Stoß mit dem Fuß, worauf eine E xplosion eintrat, die das Innere des Gebäudes zertrümmerte und dem Urheber des Anschlages den Kopf ab riß. Zahlreiche Anwesende wurden verletzt. 15 Personen mußten ins Spital gebracht werden; neun von ihnen befinden sich in Lebensgefahr. Dar Eannenshstem. Bon Offip Dhmow. Neun Jahre ist der Knabe alt. Nächstes Jahr soll er schon öas Gymnasium besuchen. Jetzt erhält er zu Hause Unterricht. Jeden Tag kommt der Lehrer und jeden Tag hofft der Knabe: „Vielleicht kommt er heutenicht?" Aber -der Lehrer kommt immer. Er trägt einen grauen Radmantel und einen schwarzen Hut, riecht nach billigem Tabak und festen, harten Grundsätzen. Hart ist alles an ihm: der Gang, die Stimme, der Mick, der Stock. Hart und gründlich erläutert er auch denk Knaben das Sonnensystem. Er weiß genau, was dort in der Gegend der Sorrne vorgcht — denn er ist ein gebildeter Mensch: „Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse und gleichzeitig uin die Sonne; sie hat also zwei Drehrichtungen. Die erste verursacht den Wechsel von Tag und Nacht, die zweite den der Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und.. Bei dem Wort Frühling vergißt der Knabe das Zuhören. Er siehl sich im Wald von Swieriniec, Zwischen dessen Bäumen Rehe grasen; er spürt den Duft von Moos, Fichtenharz und reifem Machholsder, sieht ein kleines Eichhörnchen mit schönen Augen — oh, es fangen können!... „Verstehst du?" schlägt die harte Stimme des Lchrers an sein Ohr. „Der Wechsel der Jahreszeiten hängt mit deni Winkel zusammen, unter den die Sonnenstrahlen aus die Erde auffalle,k." „Ich verstehe." Der Knabe nickt mit dem Kopf. „Also wiederhole: der Wechsel der Jahreszeiten.. * Siebzehn Jahre spater e?st wiederholt der Knabe die Er- /.ärnng. Ta ist er längst kein Knabe mehr. Er hat ein Schnurrbärtchen, dichtes Haar, Äuge Augen und ein dummes Herz, erfüllt von der Liebe zu einem schmalen, schlanken Mädchen. An einem sonnenhellen Tag schlendern beide durch die Schweizer Gebirgspsade. Sommer, stiernde Trägheit, faule Sorglosigkeit und großes Glück. so groß, daß du selbst nicht weiht, das sei das Glück; erst später erkennst du es, wenn es fortgeslogen ist. Er sicht ihr in die Augen und sagt lächelnd: „Es ist sonderbar, die nreisten erwachsenen Leute. kennen nicht die Ursachen des Jahreszeitemvechsels. Wie ich ein Knabe tvar, habe ich die Erklärung stets ganz mechanisch nachgesagt; verstanden habe ich sie nicht,.." „Sie waren gewiß ein interessanter Knabe", unterbricht das Mädchen. „Ich war ein schrecklicher Allsbund. Ich hatte einen Lehrer, er war Sozialist; 'später kam er auch nach Sibirien... Also, Sie verstehen: der Wechsel der Jahreszeiten hat seine Ursache' darin, daß die Erdachse nicht senkrecht verläuft, sondern in einem Neigungswinkel von 38 Grad. Und wenn sich die Erde nm die Sonne dreht" ... Während er spricht, schaut er ihr unvertvandt in die Augen und ohne daß er selbst es weiß, sucht seine Hand ihr kleines, zartes Händchen; sein Herz ist voll vom Vorgefühl des Glückes und durchMert vom süßen, schmerzlichen Krampf der Zärtlichkeit... Und beide bleiben stehen, ettvarten voneinander irgend etwas ... Sie stehen unter dem blauen Schweizer Himmel, übergossen von den Sonnenstrahlen, die nach einem bestimmten Gesetz ausfallen — wie es der sozialistische Lehrer erklärt hat, der längst in Sibirien begraben liegt... * Siebzehn Jahre sind vergangen. „Papa", fragte einmal im Herbst seine kleine Tochter, „hast du Zeit?" „Was willst du, mein Kind?" „In der Schule hat uns heute die Lehrerin das Sonnensystem erklärt und ich habe kein Wort verstanden. Erklär' es mir!" Bereit zu hören, hockt sich die Kleine nieder. „Das ist so, mein Kind", beginnt er und fährt mit der Hand durch fein schon leicht ergrautes .Haar, „also hör' zu: Das Wichtigste ist, daß die Erdachse"... Er hält inne, von den Wogen der ErinnerlMg umfaßt. Er sieht sich selbst so alt, wie jetzt seine Tochter ist, spürt den Dnft von Fichten'harz — gemischt mit dem Geruch billigen Tabaks... Er sieht die Berge der Schweiz lind fühlt nahezu körperlich jene kleine, blasse, zarte Hand... Seine Gedanken bekrmmen Worte: „Ich erinnere mich, wie ich dasselbe deiner armen Mutter erklärt habe... Da tvarst du, mein Kind, noch nicht auf der Welt. Es tvar ein Sommer in den Bergen, da bin ich zum evstennial deiner lieben Mütter begegnet... Irr dem sich die Erde um die Sonne dreht" ... „Papa", sagt die Kleine leise, „bitte, weine nicht!" Doch sie selbst »veint und vergräbt ihr Gesicht in ihren kleinen Händchen, so zart wie die der Mutter — und doch anders .... Siebzehn Jahre sind vergangen — Zeit einer Generation. Sein Haar ist weiß geworden. Er stützt sich aus einen Stock. Herzansälle treten häufig ctuf und der Arzt sagt: „Das vergcht wieder." Ja — es vergcht — zusammen mit dem Leben. Seine Augen sind schweigsam geworden, klug, aber kühl; immer kühler, ruhiger, gleichgültiger wird ihr Blick. Er halt einen Enkel, seiner Tochier Sohn. Ein gescheites Kind, wißbegierig über alle Maßen: „Großvater, ist das wahr — dreht sich eine große Alaschine, mit den Sternen, mit der Erde, mit der Sonne? Warum ist erst Sommer und dann wieder Winter?" Der Großvater betrachtet den Enkel und.findet eine Aehnlichkeit mit dem Knaben, der vor mehr als fünfzig Jahren die Erklärung des Lehrers mit dem grauen Radmantel angchört m>) dabei vom Wald von Swieriniec geträumt hat. Dem sieht der Enkel ähnlich — und ist doch ein anderer, Sproß dreier G.'- schlechler. Und der Großvater erklärt: „Weißt du — der periodische Wechsel der Jahreszeiien hat seine Ursache darin, daß" ... Ter Kleine hört aufmerksam zu, bemüht, den Grchoaier zu verstehen. Gelassen erklärt der Großvater zum "vierten und sicher letzten Male das Sonnensystem und denkt seines Frühlings, feines Sommers, seines Herbstes. Er hält nicht inne, wird nicht unruhig. Alles ist erlebt, alles verziehen, alles .begraben. Und Lachen und Tränen der Vergangenheit sind nur Schatten der untergegangenen, erloschenen Sonne. ,?Hast du das verstanden?" fragt er, nachdem er die Erklärung beendet. Der Knabe verstcht sie noch nicht, aber er wivtz sie verstehen — denn er hat noch die ganze Folge der Jahreszeiten vor sich: den Frühling, den Sommer, den .Herbst und den Winter — sie alle hat der Großvater schon hinter sich gelassen und schreitet, jetzt durch das letzte Stück des Winters, da die Sonne selten scheint, nur blaß und schwach und ohne zu wärmen... (Uebertrsgen von Siegfried S ch m i tz.-