Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2696 (25.8.1926)
- Date
- 1926-08-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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0ed* S Men, WEG ‘ ■■ «».»»M,«».—....... Der Kongreß der Minoritäten. Vielleicht wirb einmal der Genfer Minoritätenkongreß, der henw beginnt, in der Geschichie als der Allsgangspunkt einer netten Na i i onalitäten'bewcgung gelten. Tenn der diesßchrige Kongreß gibt sich bereits offen als ein Versuch, die Basis des geltenden Mknoritlitenrechtes vollkommen umznjvrmen und Vst gesetzliche Lösung dieses Fragenkomplexes in völlig neue Bahnen zu leiten. Dieser Versuch wird jetzt unternommen» obwohl oder weil das Minoritkitenrecht erst kaum sieben Jahre qlt ist. Es ist auf keinem Punkt eine Besserung erzielt worden und darum nehmen es die Ädinoritäten selbst auf sich, noch ehe durch Gebrauch und Alter eine Versteinerung der Bestimmungen eingetreten ist, dir Reform einzuleiten. In gewissem Sinne ist dieser Kongreß ein Reflex der im Vorjahre im Völkerbund ausgetretenen merktvürdigen Lehre, daß es der Sinn der Gelsehgebling sein müsse, die Minderheitsvölker zur Assimilation zu bringen. Es war -er brasilianische Vertreter Mello Franco, der als Berichterstatter über eine ungarische Beschwerde diesen Standpunkt vertrat, und da Chamberlain dies nachdrücklichst unterstützte, so müssen nun die Minoritäten die Sorge um ihr Recht und um ihre nationalkulturefle Entwicklung selbst in die Hond nehmen, Sie tun dies nicht in der Fornk der Abwehr, die nur neue Verbitterung schüfst und negativ verlaust. Sie proklamieren durch diesen Kongreß sich selbst. Damit wird eigentlich die 9!ationalitätenbetvegnng selbst geschaffen. Denn die Voraussetzung eines Ausgleiches bildet die anevkanute und deutlich definierte Existenz einer nationalen Gruppe als Angehörige einer Ttammnation. Dadurch, daß die Vertreter der Minderheiten sich selbst in Genf konstituieren, sprechen sie die Kollektivität ihrer Gruppen aus und stellen sie unter die Garantie ihrer Stammnationen. Sie sind auf dem Wege zu der MtwnalSulturellen Autonomie, die zur Gesamtsorderung der europäischen Nationalitäten erhoben wird, zum Ausdruck eines Geisamtwillens, der sich organisiert, um dem chauvinistischen Grundprinzip der Staatsnation emgegenzulreten. Diesem Begriff ebenso wie dem der Minoritäten hat erst der Krieg zu seiner heutigen schicksalsschtveren Bedeutung verhelfen. Die Friedensverträge haben Bestimmungen getroffen, die meist nur auf denr Papier geblieben sind, zum Rest aber nur mechanistisch erfüllt tarnten. Mit der alleinigen Ausnahme von Estland, das feinen Minderheiten das volle Recht zugesprochen hat, sind die Anovdnnngen der Friedensverträge zu Gnadongkten der Mehrheitsparlamente herabgesunken und auch der Völkerbund hat es nicht vermocht, die Atmosphäre zu entgiften. Die Minoritäten wollen dies nunmehr selbst erzielen. , ' - Die Zusammensetzung dieses Kongresses, der von siebzehn Nationen ans 38 Staaten beschickt wird, zeigt, bis zu welchem Grade die Politik entartet ist. Tie meisten dieser nationalen Gruppen gehören in höherer geistiger Ordnung zu Mehrheiisnationen, die ihrerseits selbst evieker von anderen ethnischen Minderbeilen angeklagt werden. Ter Zusammenschluß der kleinen Gruppen, ttrmt er jetzt in Genf zur Tatsache wird, muß seine befreiende Wirkung zunächst auf die politische PsychZvbst dieser Ztammnationeu. der Deutschen, Magyaren, Slmvsu usiv. üben. Tenn wenn die Deutschen aus Dänemark ihre freie Entwicklung fordern und mit Recht fordern, so kann kein Tesiderium der Tönen in Deutschland unerfüllt hseiben. Von besonderer Wichtigkeit aber ist auf diesem Kongreß die jüdische Minderheit, die nicht den psychischen RttclkM einer territorial festgewurzelten Srammnation besitzt. In der Situation dieser jüdischen Minorität zeichnet sich die Tartnsserst der Minoritästnbestimmungen. Sie sind nur -durch die Tätigkeit der jüdischen Vertreter beim Friedenskongreß zustande gekommen; aber da Himer ihnen nur ein moralisches Recht, nicht aber materielle Macht stand, sind' diese Bestimmungen feierlich beschworen, feierlich 1» die Verfassungen ausgenommen und feierlich vergessen worden, Ter Zustand von heute ist der, 'daß die Urheber dieses Rechtes zur rechtlosesten Kategorie geworden sind, die den nationalen Furor von Majoritäten und Minoritäten zu spüren bekommt. Das jüdische Volk verfügt ncch nicht über ein eigenes -Territorium, es schasst sich erst diese wichtigste und unentbc-hrlichste Grundlage seiner Freiheit, In dichm Bestreben, das seine gesamte, materielle, politische und geistige Kraft erfordert, hat-es -unablässig mit Anfeindungen aus Min'derheits- und Mchrheits- Völkern zu kämpfen. Tehhalb kann die Anteilnahme jüdischer Vertreter an dem Genfer .Kongreß für uns nur den Sinn haben, «daß sie dort Verständnis für unser Werk 'der Erhaltung Wehender Rechte und Schaffung einer neuen jüdischen Gemeinschaft erzeugen und vor allem den Abbau des .Hasses und -der zwiefachen Praxis, wie .sie gegen das Judentum gehawdhM wird, fordern. Wir wollen an dem Aufbau einer neuen Welt Mitarbeiten, aber nur als anerkannte freie nationale Jndivstinalitüt. »ke FrarrkerrfSlscher. Die Straft gegen Wmdifchgrijh und Nadossy bestätigt. Budapest, 24. August. Als erste Appellationsinstanz hat heute die Königliche Tafel das Urteil gegen Prinz Ludwig Windischgrätz und . gegen Landeshauptmann Emmerich Nadofsy, die vom Strafgericht zu je vier Jahren Zuchthaus, zehn Millionen Kronen Geldstrafe und zu je drei Jahren Amtsvertust verurteilt worden sind, bestätigt. Das Urteil gegen den Major Ladislaus Gero und den Sekretär Desider Raba wurde abgrändert, und War im Falk Gero voll zweiIahren Zuchthaus in anderthalb Jahre und im Falle Raba von anderthalb Jahren Zuchthaus auf ein Jahr. Alle anderen Urteile wurden bestätigt. Dadurch erlangten auch die freisprechenden Urteile im Falle Josef S z ö r t s e y sowie des Generaldirektors der Postsparkasse, Gabriel B a r o ß, Rechtskraft. GteBbvief gegen Meszaroö. Budapest, 23. August. Wie aus BnkaveK gemeldet wird, ist beim-Ministerium des Aeußern ein Steckbrief der Prager Polizeidirettion gegen den Hauptfälscher per tschechischen Kronennoten, Julius MeszaroS, singetvoflen. iMeNer MsLstMzrttrms Ser österreichische Sionistentag. Di« 4ftg«sor»n»n». wie bereitmittelei», »Itb »niste, ,el«ilche Z i vn i st e n t a g in der Zeit voni 90. Oktober bis 1. November sticktfindsn. Dar Zionistische Landerkom'tee gibt die Tages, o r h «» n g wie so gt bekannt r 1. Lckg. Samstag m 30. Oktahrr, 8 ytzr aAntz». 1. Eröffnung. 2 Wahl des PrästdiumS und des fftitremtl sowie der Permanenzkornmission. 3. Referat über die allgemeine Lage des Zionismus. 2. Tag. Sonntag den 31. Oktober, 9 Uhr vormittags. 4, Bericht über die Tätigkeit des Zionistischen LandeSkomiteeS. 8. Entwicklung des ArbeitSprogrqmmS des Keren Hajeffsd. 3. Entwicklung he» ArbeitSvrogramm» des Keren stajemeth. 7. Bericht übe« di« Tätigkeit de» Palästinsamte». 8. Bericht der ErlparungSkommisston. 9. Restrat über die Stellung zu den jüdischen und nichtjüdischen Parteien Oesterreich». 10. Generaldebatte. Sonntag den 91. Oktober, 8 Uhr nachmittags. 11. Referat über Kultur und Erziehung. 12. Referat über Palästinafragen. 13. Referat über Organisation«. und Provagandafragen. Sonntag den 91. Oktober, 8 Uhr abends. 14. Debatte. 3» ^0^. Montag den 1. November, 9 Uhr vormittags. .8. Fortsetzung und Schluß der Debatte. 13. Neuwahlen. Der Ort der Tagung und die Namen der Referenten werden noch bekanntgegeben werden. * Der endgültig letzte Termin z n r Ä b f ü h r u u g der Partei st euer und der M i t g l t e d e r l i st e y spwst zur Einsendung der T ä t i g k e i t s b e r t ch t e der einzelnen Be. zirksseklionen. Sonderverbände und Ov'Sgrupven ist der 3 0. September. Spätere Einzahlungen oder Einsendungen können von der Wahlkommission nicht mehr berücksichtigt werden Am 10, O k t o b e r 1928 findet die Wahl derDelegierten statt. Ta8 Wahlregnlativ wirp den einzelnen Bezirkslektionen. Sondervmbändm und Ortsgruppen rechtzeitig zugehen. Der Delesiertentag der dmtschea sioniften. Die Politischen und ErzrehungAdebatten. K. (Stfnti, 34, August. Im ry.eitcren Verlaufe seiner Tagung trat der zionistische Dest'gstrteiitag in die Generaldebatte über die Referate ein (deren Inhalt wir in unseres Montagsausgabe kurz wstdergegeheu haben. ----- Die Red.). Die ersten Redner waren' Dr. Ernst Simon, L i ch t h e i m und Tr. Rahnm Gold mann. Letzterer übte heftige Kritik an der „I n d j l ch c n R u n d s ch a u". die durch ihre E n tp a l i t i s i e r u n g S t e rl d e n z den Zionismus schädige, Namens des Misrachi sprach Adler und namens, der Revisionisten Dr. K a u d e r. T)k. Robert Weltsch verteidigte die Politischen Richtlinien der „Jüdischeri Rundschau" ebenso das Cnrchilllche Weißbuch als Grundlage für die zionistische Politik. Montag erstatteten die Delegierten Kassowitz und W o l f h e r g ihre Referate über Kulturarbeit. In der Debatte wurde die P a s s i p,i t ä t der jüdisch e n I üg e n d lebhaft bedauert. Auch der Zusammenbruch der Blau-Weiß-Werkstätten in Palästina war Gegenstand der Erörterungen. Der Vertreter des jüdischen Mänderbundes erklärte, die jüdische Jugend in Deutschland könne nur gewonnen Werders, wenn sie dem Osten näher gebracht werde. ,.Durch K o w n o wird die'deutsche Jugend zu P a läst i n a kommen!" Dr. Martin B über hielt einen längeren Vpxtrag über Erziehnngssragen, dessen Grundgedanke sich ungefähr salgendermaßen znsaminensasseu läßt: ,,Die nationalen Mionen anderer Völker dauern nur eine Generation. Wir brauchen mehr als eine Generation; deshalb müssen wir unsere ganze Erziehung u m st e l l e n." Buber ging hierauf ans die Details der Evziohnngsfragen ein. Honte hielt Dr. Artur R u p p i n sein Referat über die p a l ä st i n e »* ■4 i) d) c Attlei h e. j Brainl» in Berlin. Nach der Rückkehr aus Rußland. K. Berlin, 34. August, -Heute ist der hebräische -Schriftsteller Ruhen B r a i n i n ist auf der Rückreise aus Rußland hier eingetrossen. Bei seiner Ankunft eMrte cr Vertretern der Presse, seine ReP habe den Zweck gchaöt, eine günstigere S t i m m u n g s ü r den Zionismus und für die Wicher-- Helebung der hebräischen rache zu erwirken. Zu diesem Zweck habe er mit dem Stelwertreter Kalinins, S m i d o w i e z, i gesprochen, der ihm auch Hoffnung aus g ewisse Erleichterungen machte. Brainin meinte zus-ammansasftnd, man nnisie in d« ganzen Welt mit Protesten gegen die Verfolgung des Zionismus in Rußland beginnen. Bei seinem Abischich hätten ihm die russischen Juden gesagt: „Schonen S i e u n s nicht, haben Sie ft in Mitleid mit uns. Wir konnten uns für die Freiheit opfern, wir können es auch für Pö stina tun. Schildern Sie im Ausland die wahre Lage der Juden in Rußland." W. Auffusi IM Ar. SM ■ Al» Mussolini noch hlMMto. Der römische Berichterstatter der. „Dewstres RouveÜes" schreibt: ,Ms war Ende des Sommers 1993. Mussottui «tt zu jener Zeit Ist Jahki qlts »in Hüngli,dg mit großen Prätenftouen, mit einem Normt tzpn Energie, lebte er bei seiner Schwester in Roryagna. ßstsn Bgftr Mgrde soeben in Haft genommen. Dieser teWoromenKylle Mqnn halst die Wahlurnen zertrümmert. weis er bofühchtete, baß die Klerikalen einen WaMteg hMntirggen werdest. Bost heroischer Träume und sozialistischer Histest übepschritt Benito Mussolini die Schweizer Grenze. Ern Freund, de« in der Schweiz labte, hatte versprochen, ihm Arbeit zu verschaffen, abev^er fand keine Arbeit. Und an einem Septemberfreitag stand Mussolini krank und ohne einen Sous in der Tasche, ohne Bekannte, in dem kleinen Schweizer Städtchen Vberdon am Nouchate-ler See. Mussolini erzählt jetzt selber über diese Episode seines Lebens: ,Hch begab mit nach Orde, wo. ich den Paste« eine« HUf»- arbeiters angenommen hatte. Ich mußte gegen einen Stundenlohn pan 38 Centimes 11 Stunden lang Steine schleppen, abex nach drei Tagen wurde ich gekündigt, weil — noch den Behauptungen meines Herr« der Lohn zu hoch war. Ich fügte mich nolest» Polens dem Schicksal, In diesen drei Tagen waren meine Schuhe draufgagangen und für das verdiente Geld kouifte ich mir neu«. In meiner Taschs Uiäb noch gerahe so viel zurück, .daß ich mft eine Bahnkarte bis Lausanne kaufen konnte. Mein einziges Barvermögen war eine Nickelmünze mit dem Bilde Karl Marx'. In voller Bestürzung und Verzweiflung setzte ich mich auf die chtnifen des Denkmals Wilhelms Tests und starrte so drein, daß die Passanten wir W Bogen guswichest. Gegen 6 Uhr nachmittags deplstß ich den Par! und wanderst den Kai entlang. Ginp ungewGnliche Traurigkeit hat st mich ersaßt und ich fragst mich an den Usern dieses nrörcheichast schönen Sees, ob es überhaupt noch «Uten Zweck hätte, bis zum nächsten Tage zu leben. Ich stand in Gedanken versunken — da ertönte plötzlich Musik — im Hotel Bcau-Rivage, Diese Atustt beruhigst meine Nerven, mein Herz, meinen Magen, aber in den Pausen zogen Kr'ämpst meinen Magen zusammen ... In den Alleen spazierten glückliche, lachende Menschen, mit srphcn, zufriedenen Gesichlern. Sie sprachen ist einer Sprache, die mix unbpfaflnt war, Ein altes Ehepaar streifte me'ch iw Porfibergehen, ich dachte, das dsts sicher reiche EiiMstder waren, Ich woflst sie qubetteln, um ein Mmpsest für ein Nachtlager bitten, abex ich hatte nicht den Mut zum Betteln, Die Woxst kamen nicht aus meinem Mund. Ich lief mst einem leisey Fluch davon. O heilige Idee des Anarchismus, in Morton^ Gedanke,!, Handlung! Hat ein Mensch, den die anderen Menschen mit den Füßen treten, das Recht, jene nm eine Unterstützung zu bitten, die er verachtet? Ich lehrst in hie MM. zurück Mh verbrachte schlaflps den -gchtzstn Teil der Nacht unter der BrÜcke pYN LaNfanue ... Am nächsstn Tage 'verließ ich mein Nachtquartier, ging in die.-Stadt und traf zufällig einen Landsmann. Ich erzählst ihm aste meine. Abenteuer 7— er lachte mich ans. Da begann ich zu schimpfen ... . Mein Freund nahst! Ms der Tasche 19 Sous und schenkte sst mir, Ich lies r»sch zum ersten besten Bäcker und kaufst mir ein Brot, Dann ging ich den Wbld entlang uv>d es schien mir, daß ich einen Schatz ist der Hqnd halte , . . Ws ich tief im Walde und sicher war, daß mich Fremde nicht sehen können, verschlang ich bas Brot, wie ein gieriges Tier^ Ich hatst im Laust prm £G Stunden nichts gegessen ... Zwanzig Jahre später lam ich wieder nach Lausanne. Dort wurde gemeinsam mit Lord Carson, Poinoare und anderen Dtptömaten über das Schicksal EurMas entschieden. Mir würden herrliche Appartements mit einem Ballon — Aussich aas die Brücke ond Lausanne — zugewiesen. Ms ich den Balkon betrat, sagst ich zn dem Mir qttachierten schweizerischen Polizeikammissär — auf di« Brücke weisend — mit einem wehmütigen Lächeln: „Einst habe ich Port unter der Brücke geschlMn!" Und her Kommissär, Hex zweiM-pß ein Mstsoph 'war, erwiderst ruhig: ,S o ist das Lebert, Herr Hräsibenk.^ Erdbeben in Spanien. Rach estex MeltzMg avS M s d:ti d -ist itt S» obaVilla tu So anstu M E r d st o ß veespfirt worden. Mehrere Häuser s i n d e i n g' e st ü r z t. der Schade» ist h e t r ä ch t k t Ä. Andere E r h st ö ß e, sind in M a l a g a vd auf T e n e i i f f 9 vexspkrt worden. . FlngzeugkataNrophe bei Weffelp. Pilot ira» »««dachtir tat Aus P rag wird gemeldet! Dem zustägr e<» eignete sich hei Ken m t l i t ä % i J t n U t & » » g e u der B u d w e i f e r G a r » i s 0 n, bst in der Nähe von W e s s e l y ftattfandon, vorgestern mittag» eine Flngzeugkatqstrophe, derzwetMensch.enz.umOpferfielem. I« einer Höhe Von 100 Metern schlugen plötzlich mächtigeFlammenauS dem Flugzeug hervor, die halb den gap-ep Apparat ergriffen. Das Flugzeug stürzte jäh zu Voden. ' ön dieser verzwetsttten Lage kvrang der Beobachter ab und fiel tat z'u Baden Der P 1 l 0 t Verh , an « tß. »K Kavalschwtmmer. Sümttiche Berfttche «fWch«. Paris, 24. August. (Tel.-Oonch.) In der vtzvgangLnett Nacht haben vier Schwimwer unH drei Schwimmerinnen versucht, den Aerm^lkanal m üheWtersn, darunter di« beiden bekannten deutschen Dchwmmrer Kemmerich und B i e r k ö t e r. Sämtliche Versuche schlug« n «wegen des anßonmlen'den schlechten Wetters «nd MM fehl. Die beiden Denischen' gaben nach neun Wunden auf, nachdem sie rund 4SI Kilometer zurücktzelegt hatten.