Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2693 (22.8.1926)
- Date
- 1926-08-22
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 2693 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitutt^ 22. August 1926 ♦ Volkswirt. Msenhauffe nnh BSrsensührung. Für die Börse u-n.d ihnen Troß sind die Zeiten wieder Hesse: geworden. Die Effektenkurse strebten schon seit'einiger Zeit konstant hinaus, in dieser Woche wurde das Tempo der Auswärisbewegung stürmischer; es gibt Papiere, die seit ungefähr einem Monat sich um 30, 40, 100 Prozent und 'darüber gehoben hoben. Füvwahr, die Börsen-zeiten sind bereits so gilt, daß, Ms die Kurssteigerungen in gleichem oder gar — an der Börse ist nichts unmöglich — beschleunigtem Tempo fortfchreiten «sollten, man bald wird sagen dürfen: „Mir .san saniert!" Als der Börsenkrach im Frühjahr 1924 einsetzte, herrschte außerhalb der Börse, in Handel und Industrie, noch leidlich gute Behältnisse; als alber der Krach selbst wider Erwarten der Großbanken, die sich doch sonst zu einer Stützungsaktion für die Börse uich: aufgerafft haben würden, viel zu lange anhiclt und der Sturz einer Großbank, zahlreicher Mittelbanken und Dan'ksirmen die Grundfesten der österreichischen Finanzorganisation zu erschüttern drohte, zeigte cs sich, daß die Börse das Rauschen der Pleitegeier schon zu einer Zeit vernommen hatte, in der die wirtschaftlichen Kreise, die ein solides, nicht auf dem Erwartnngshandel aufgebautes Geschäft pflegen, noch immer im Gefühle gesicherten Wohlstandes Idahinleibten. Bis dann auch für sie das Erwachen kam, das Erwachen in eine Wirklichkeit, die gekennzeichnet »rar durch eine endlose Reihe von Falliments, deren Nachzügler noch heute dem Handelsgericht reichlich zu schaffen geben. Erschreckt über den Jammer zerbrochener Existenzen malten damals die österreichischen Nationalökonomen das österreichische Leben grau in grau, was nach einem berühnrten Wort ein Zeichen ist, daß eine Gestalt des Lebens alt geworden war. Diese altgcwordene Form — die einen erblickten sie in der Seipel-Sanierung, die anderen im Kapitalismus überhaupt, die dritten in der Börse, die vierten allerdings in der Seipel- Sanierung, aber nur insofern sie der Inflation ein Ende betrcitcf hat. Denn wenn im wirtschaftlichen Leben eine Form alt geworden ist, so bedeutet das so viel wie daß sie schon längst fort war, und das Grau-<in--Grau-Malen des ökonomischen Lebens überhaupt täuschte sich nur darüber, -wer als Toter hinausgetragen werden sollte. Zu verjüngen war seit der Genfer Sanierung (die nur zufälligerweise an diie Person Seipels geknüpft ist) die Inflation nicht mehr: «die Möglichkeit einer Schainkapitalisierung auf Basis künstlich aufgeblähter Kurstziffern war endgültig dahin, die Kapitalisierung mußte sich wieder jener Fern: realer Güierproduktion nnd daraus 'beruhender realer Einkomm-enersparnis zuwenden, die allem best stabilen »Währungsvcrhälmissen eine Börsenhausse tragen können. Db diese Voraussetzung einer nichtinflationistischen realen Görsenhausse gegeben ist, läßt sich jetzt nach zwei Jahren Börsenabstinenz des Publikums nicht -im vorhinein bestreiten. Zu erinnern ist allerdings daran, daß in dieser Periode der offizielle Zinsfuß sukzessive von 15 auf 7 Prozent, der Einlage- Jinsfuß auf 4,5 Prozent abgebaut worden .ist, der Reportsatz an der Börse (er betrug im Winter 1923-24 zeitweilig 4 Prozent pro Woche) von 100 ans 10 bis 8 Prozent, so daß die Wucher- Tonjunktur auf dem Geldmarkt, die dem Bargeldbesitzer aus- «reicheuden Ersatz für den Entfall von Differenzgewinnen an AMLbursen bot, aufgehört hat. -Zu erinnern ist aber auch Daran — und das ist notwendig, um -den Unterschied von da- «mals und jetzt zu erfassen —, wie sich die Mtienspekulätion, durch den Börsenkrach scheinlbar klug geworden, -er -neuen Situation gegenüber einstell-t-e: Daran ist nicht zu .zweifeln, daß der Impuls zur derzeitigen Aufwärtsbewegung an -er Wiener Börse vom Ausland, namentlich von Deutschland, ausgegangen ist; deutsche Kapitalskreise, durch die monatelang - anhaltende ,Hausse an den deutschen Börsen ermuntert, erweiterten ihren Aktionsrad«ius allmählich auch auf die Aktien gut fundierter, durch günstige Gol-dbilanzen sich empfehlenlder österreichischer Unteruchmungen und bevorzugten naturgemäß solche Papiere, die in die deutsche Interessensphäre irgendwie einschlagen (Alpine, Siemens, A. E. G. Union, Donaudampfschiff, Dynamit Nobel). Diese Käufe, längere Zeit hindurch fortgesetzt, bewirkten natürlich eine ansehnliche Steigerung der Kurse dieser Papiere, «indes die heimische Spekulation, noch immer in der aus dem Krach von 1924 erwachsenen Mißtrauensatmosphäre befangen, der ganzen Bewegung kopfschüttelnd gegenüberstand. Aus ihrem Snbstanzwähn in die rauhe Wirklichkeit versetzt, zerschlug sie den trügerischen Götzen und schwor, -künftig nur noch an die einzig und allein wahre Rentabilität glauben zu wollen, andere wollten überhaupt jeglicher Gffektenspe-kulation entsagen und schworen bei dem Alleriheiligsten — dem Leben ihrer Kinder —, nie mehr eine Aktie anzurühren, sondern redlich zu arbeiten und zu sparen. Als daher zum Beispiel bekannt wurde, daß für Siemens-Aktien, die damals noch aus 140.000 standen, eine Dividende von 9000 Kronen ansgeschüttet werden soll und das Papier auf die deutschen Käufe hin im Kurse weiter anzo-g, sagten die gewesenen Spekulanten: 9000 Kronen z-u 140.000? Das ist ka Verzinsung! Alpine standen 225.000 und zählten keine Dividende; sie kletterten trotzdem rasch empor auf 270.000, aus 300.000, 350.000. Die Mpinomchvheit war an die deutschen Stahlwerke übergegangen. Aber die Spekulanten von gestern sagten: Alpine — keine Rentabilität! Wer soll das kaufen? Geben, geben! Das sagten sie zur selben Zeit, in der die Goldrente) die doch auch nichts trägt, zu 80.000 bis 100.000 auf das stürmischeste begehrt war. Aber freilich, Göldrente, das »var etwas anderes, Goldrente wird, einmal valorisiert, die Zinsen Nachwahlen. Es ist kein Zweifel, das JnlandskaP-ital und die heimische Spekulation haben die tiefen Wandlungen, die sich seit dem vor-vorjäihri-gen Cffektenkvach vollzogen haben, nicht begriffen; sie übersahen das Entschwinden der Wuchevkonjunktur auf dem Geldmarkt, sie übersahen den durch die Goldbiianzen erbrachten Beweis, daß viele Unternehmungen von ihrem Borkriegsvermögen einen repräsentablen Teil über Krieg und Inflation hinaus in die Stabilisievnngsperiode hinübergerettet haben, und sie beachten auch das Wichtigste nicht, daß, zahlreiche Unternehmungen trotz der (fernen) Kriegs- und Jnslationsperio-de und der nahen, weil noch nicht gang überwundenen Wirtschaftskrise in der Lage waren, Dividenden auszuschütten, die sowohl absolut wie auch relativ zu den derzeitigen Derziusungsmöglichkeiten des Geldes den an die Rentabilität einer Aktie zu stellerwell Ansprüchen sehr wohl genügen können. Das auslän-diische Kapital hat diesmal besser gesehen als das inländische. An der Börse besser sehen heißt aber, die Chancen früher warzunchmen und sofort zu ergreifen. Das deutsche Beispiel hat natürlich die heimische Spekulation ntt tgerissen. Jetzt heißt es, das Versäumte nachholen. Was geschieht also? Dieselben Leute, die mit der Rentabilität bei um 60 Prozent niedrigeren Kursen unzufrieden waren, zögern nicht, die um so vieles teurer gewordenen Aktien zu erwerben. Jetzt wäre also die Zeit der Meinurigskijufe Wiedergekehrt, das an und außerhalb der Börse lange verpönte Wort ist wieder in Schwung gekomlnen itnfb beginnt, die Handlungen zu beeinflussen. Solch angeregten Privatverkehr wie gestern hat Wien seit Jahren nicht gesehen. Die Agenten der Banken und zahlreiche Börsenbesucher waren zu ungewöhul-ich früher Stunde im Vorramn des Bövsensaales erschienen, um Geschäfte abzuschließen. Gesucht waren vor allem Elektvigitätswerte, ferner Eisen- und Pet-voleumwerte sowie tschechische und ungarische Ko-Hleupapiere, die nach wie vor von der Fortdauer des englischen Bergarbeitevst-reiks Profitieren. Die Spekulation begann sich auch in Bankwerten zu betätigen, von der Erwägung ausgehend, daß die Steigerung der im Portefeuille der Banken befindlichen Jndustrieaktien auch den Aktien der Banken selbst zugute kommen müsse. Daß für -die Banken, die in der Krisenzeit anläßlich der Stützungsaktion große Beträge in den damals zuvückgefluteten Aktien investiert haben, jetzt die Gelegenheit gekommen ist, ihre Portefeuilles zu entlasten, liegt a-us de-r Hand; obeuso daß, soserne das gute Börsen- Wetter anhält, neue Emissionen kommen werden. Dagegen ist an sich wohl nichts einzuwenden. Kapitalsvermchrungen, die einen günstigen Boden finden, verschaffen der Industrie das billige Geld, das ihr die Banken direkt nicht zukommen lasten konnten, und sind geeignet, dadurch die Industrie zu befruchten und ihr die Herabsetzung der Produktionskosten zu ermöglichen. Wenn die künftigen Kapita-lsverm-ehrungen sich in normalen, der Leistungsfähigkeit der durch die vorangegangene Krise geschwächten Kapitakskvaft angemessenen Grenzen-halten werden und wenn die Empfänglichkeit des Publiku-ms für Aktien nicht dazu benützt werden wird, ihnr auch Nonvaleurs anzuhängen, so könnte es sein, daß die Besserung der wirschaftlichen Verhältnisse diesmal genau so von der Börse ausgehen wird, wie vor zwei Jahren von der Börse die Krise ihren Ausgang genommen hat. Die Börse vernimmt jetzt den Flügelschlag einer heranziehenden Konjunktur und es mag sein, daß sie sich nicht irrt, da die Hausse in Wien auch durch sanfte Töne in Budapest, Prag und Warschau akkompagniert wird, nachdem Berlin das erste Signal gegeben hatte. Jetzt hat auch die Wien-or Börse die lange vermißte Führung bekommen. Es ist ausgefallen, daß zu Wochenende die Hausseslammen auf Gebieten emporzuzüngeln begannen, die miteinander nur in losem oder gar keinem Zusammenhang stchen. Ein bekannter Finanzmaun, der in der JnslationsPeriode von sich wegen seiner großen Erfolge reden machte, der aber dann zur Zeit des Krachs die größte Sorge und Gefahr der Börse geworden war, soll wieder viel Glück im Finanzgeschäft gehäbt haben' und sucht nun dorthin zurückzukehren, wo er einst seine größten Erfolge und Mißerfolge zu verzeichnen hatte. Man hatte ihn a-us seinen Engagements zu Verlnstkursen hinausgodrängt, die aber im Vergleich zu den späteren Kursen sich noch wie Mammut-kuvse ausnahmen. Das war sein Glück, und das scheint ihm mit den neuen erfolgreichen Frankenoperationen zu gestatten, die Führung an der Börse wieder an sich zu reißen nud ihr das Tempo zu diktieren. Neuregelung des polnischen Sevisenverlehre«. Freigabe des Devisenhandels im Inlands. Schon vor einiger Zeit war auf den polnischen Devisenmärkten ein heftiger Kurssturz der fremden Zahlungsmittel zu verzeichmu, der darauf zurttckzuführen war, daß Gerüchte von einer bevorstehenden Freigabe des Devisenhandels wiffen wollten. Diese Gerüchte wurden damals von offizieller Polnischer «Seite weder .bestritten noch «bestätigt. Der- Baluterckrach kam jedenfalls der offiziellen Bankpolitik sehr zustatten, die das offerierte Material — der Dollar war aus den schwarzen Börsen zeitweise sogar zu eimm Kurs von 9.06 unanbringlich — zu billigen Kursen an sich zog,. Die zunehmende Besserung der polnischen Finanzlage sowie der Status der Bcnck Polski erlaubte es nun der polnischen Regierung, an eine Neuregelung des Deviseuverkehres zu schreiten. Wie ans Warschau gernewet wird, veröffentlichte gestern das Gesetzblatt eine Verordnung des Finanzministeriums betreffend die Neuregelung des Devisen- und Valutewvevkchres. Die wichtigste Bestimmung dieser neuen Verordnung ist di« Freigabe des Lei» 0 Devise »Handels im Inland. Die bisher bestehenden Einschränkungen im Devisen, und Valutenverkehr Mit dem Auslande bleiben aufrecht. Die Ueberweisung von ausländischen Valuten ins Ausland ist nur durch Vermittlung der Bank Polski, beziehungsweise der Devisenbanken, möglich, also jener Banken, die hiezu von der Regierung bevollmächtigt wurden und zumindest 1000 Aktien der Bank Polski besitzen. Der Verkauf von Devisen nach dem Auslande ist durch die Bank Polski oder eine Devisenbank erlaubt. Die Verordnung regelt auch den Verkehr von Wertpapieren im Verhältnis zum Auslande, ferner die A b g a b e von E x p o r t v a l u t en an die Bank Polski. Englisches Zuterefie für die Altien der belgischen Eisenbahnen. Brüssel, 21. August. (Tel.-Komp.) Wie mitgeteilt wird, sind mit einer englischen Finanzgruppe Verhandlungen über den Verkw-f eines Pakets von 500 Millionen Franken Vorzugsaktien der Nationalen Eisenbahnen eingeleitet worden. Die Verhandlungen nehmen einen günstigen Verlauf. Uebergang einer Tiroler Privatbahn in italienische« Besitz. Wie die „Innsbrucker Nachrichten" aus Bozen mewen, ist die R i t t n e r b a h n, die bisher in deutschen Händen war, durch Verkauf an ein italienisches Konsortium übergegangen. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über: Ignaz Bognatz Bogyanslh u. Bruder, Wien, 7. Bez., Mariahilferstraße 94; Oskar Die inberg, Wien, 1. Bez., Fischhof; Johann Grohs, Leinen- und Wäschehä-ndler, Wien, 17. Bez-, Blumeugasse 25; Friedrich Schafra «r, Autotaxibesitzer, Wie«, 3. Bez., Beatrixgosse 6; Karl S u ft k a rt bI, zahntechnisches Atelier, Wien, 7. Bez., Mariahllferstroße 47; Moritz Kersch an, Gemlischtwarenhändler, Wien, 2. Bez., Haidgasse 16? Seraphme Gronich, Ratenhändlerin, Wien, 20. Bez., Heinzelmanugass« 18-16; HanS Irieb e iß, Privatier, Wien, 4. Bez., Große Neugaffe 8. Befferung deS französischen Franken. Der frauMche Franken hat gestern einen großen Teil der am Freitag erlittenen KurScinbuße wieder heimgeibracht. Patts gegen Zürich besserte sich aus 14.87,6, Brüssel erholte sich auf 14.12. Mailand blieb unverändert 16.97, Auch -dir übrigen Devisen wiesen keine nennenswerten Bersch ieibungen aus. Konkurse und Ansglieiche ln Oesterreich. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden in Oesterreich nach den „Mitteilungen" des Kreditorenvereines 174 Konkurse verhängt, von denen 112 bereits im Ausgleichsverfahren behandelt worden waren; außerdem wurden im selben Zeiträume 717 Ausgleichsverfahren gerichtlich eingeleitet. Gegenüber dem ersten Quartal des heurigen Jahres zeigen sowohl die Konkurse als die Ansgleichsverfahren eine Zunahme, denn in jenem Zeitraum betrug die Zahl der verhängten Konkurse nur 141, von denen 97 schon früher im Ausgleichsverfahren behandelt worden waren, und überdies wurde in 647 Fällen ein Ausgleichsverfahren eröffnet. Gegenüber dem zweit-rn Quartal des Vorjahres fft nur eine geringe Verschiebung zu bemerken, indem damals 186 Konkurs; verhängt und 696 Ausgleichsverfahren gerichtlich einge-leitet wurden. Budapester Getreidertermimnarkt. Auf Grund amerikanischer Berichte und reger Auslandskäufe setzte ans dem Buhst« rester Terminmarkt eine starke Aufwärts-belvegüng der Kutte ein, H€ insbesondere in Qktoberroggen zum Ausdruck kam. Oktober- :oggen notiert 2470, Ottolberweizen 3740. , Maßnahmen zur Vermeidung von Getreidenotverkaufen in Deutschland. Aus Berlin, 21. d., meldet Wolfs: Auf den Belchlug des preußischen Landtages betreffend Vermeidung von Ikotverkäusen der Getreideernte teilt das Landwirtchaftsmimstermm mit, daß dieser Anregung durch das zwischen der Keichsbank und der preußischen Zentral-Genossenschaftskasse getroffene Abkommen über die Finanzierung der kommenden Geiret-oeernte Rechnung getragen worden ist. Auf Grund dieses Ab» 'o-mmens soll den Landwirten, die den genossenschaftlichen Warenirganis-ationen Getreide verkaufen, eine vorläufige Anzahlung bis zur Höhe von 60 Prozent des.Wertes der Ware in Form eines Wechselakzeptes der betreffenden Genossenschaft gegeben werden. Diese Wechsel werden von der preußischen Zentralgenossenschaftskasse ausgenommen und erforderlichenfalls in beschränktem Umfang einmal prolongiert. Die ganze Aktion soll mit möglichst niedrigen Unkosten für den Landwirt durchv/vfu'f\v+ inorKfl« Berliner Börse. Infolge teilweiser Realisationen war di« Kursbildung bei fester Grundtendenz uneinheitlich. Ueborwiegend ergaben sich' bei Montan-, Chemischen, Elekttizitäts-, Maschinen-, Metall- und Textilwerien K-ursbessernngen von 1 his 2 Prozent, denen freilich auch Knrsnachlässe in teilweise gleichem Ausmaß gegenüberstanden. Im Verlaufe nahm das Interesse für Ekektttzitäts-^ und Kohlenaktien zu. Für Bankaktien hat sich das Interesse gemindert und die Kurse erfuhren bei fester GrundstimMMg Abbröckelungen um teilweise 1 Prozent. Börse für landwirtschaftliche Produkte. Auf dem Wiener Platze ivar gestern die Stinmmng für Weizen und Roggen freundlich. Futterstoffe unverändert. «Ls uvlterteu. Wetzen: inländische, neu 37.50 vis .88,75, iluaattscher Tbeik neu 79/80 Kilogramm 43.— bis 46.— Ungartichei 78/79 .Kilogramm neu 40.50 bis 42.— Jugoslawischer 76 Kilogramm neu 68 50 bis 39 50 Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis -Roggen Inländischer Marchfelder 25.50 bis 25 75 Pester Boden 25.75 bis 26 25. G erst er Brauware ml. neu Prima bis Ausstich 34.— bis 38.— böhmische mährische — bis-".—. Mars.- Jugoslawischer 25.— bis 26.—. (Ein* guantiu 31.50 bis 83.— Ha 1 err Inländischer bis Reis Italienischer 78.- bis SS.-, Burma 67.— hiS 69.—. Madlprodukte! Grieß inländischer 80.— bis 81.—, Weizenmehl 0 inländisches 79.— bis fcO.—, Kochmehl 2 inländisches 68.— bis 70.- Brotmehl inländischer 48.— bis 50.—. . Ae Devilenlurk. Zürich, . 21. Angust. kDevisenknrte von 12 Uhr.) Barts 14.87»/, (14.60) tiouDoH 25.16V, ^35.15»/.), New-Aork 517.50 (..17.62), Brussel 1412'/, ^1410). Railaud 16.97 '16.97'/.), Madrid 80.10 (79.75,. Holland 207.55 207.68*/*), «wun 128.20 (1L3.20-. Wien 7310 (73.10,, Stockholm 183.80 (196.55), Oslo 118.55 (118.55, skovenvagen 187.7« (187.02), Sofia 173V* (8.73). Prag 15.32 (15.32'/,), Warschau 57.— Budapest 0,007240 (0.007240). Belzrad 0.12 (9.12). Brrtarrsr 3.41 (3.42). Buenos Air»« —(—.—) für 100 »