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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-22 · Heft 2693 (22.8.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2693 (22.8.1926)
Date
1926-08-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. SW Wien, -Sonntag Wiener Morgenzettiing 22. August 1926 Seite K mmmrn illNiliNlllNIII iuMUli liMinani naniainani^inaiHMmHiiMiii giaiiiaiiiaiiiaiiiEaiii^iii^iiiaiii^niaiiiaiiianiaiii infcaiiitäiii Sei nen Wischen Grubenarbeitern in Belgien. Der Mitarbeiter des „Moment" unternahm vor kurzem eine Studienreise in das belgische Kohlengebiet. Seinem Berichte : aus Charleroi entnehmen wir die folgenden Stellen: Die erste Einwanderung jüdischer Arbeiter nach Charleroi begann in den Jahren 1919 bis 1920. Sie kamen aus Deutschland, das sie zur Zeit der Besetzung Polens eingeladen hatte, in deutschen Fabriken unter guten Bedingungen Arbeit zu nehmen. Allmählich verließen die jüdischen Arbeiter die deutschen Fabriken und zogen nach dem nahe der deutschen Grenze gelegenen Charleroi, wo sie in den Kohlenschachten ohne Schwierigkeit Arbeit fanden. Den größten Umfang nahnr die Einwanderung jüdischer Arbeiter aus dem Ruhrgebiet im Jahre 1922 an. Die deutschen Bergarbeiter verließen die Arbeit, ebenso die Fabriksarbeiter, so daß die aus Polen stammenden jüdischen Bergarbeiter, die in großer Zahl im Ruhrgebiet beschäftigt waren, brotlos blieben. Ein Teil wanderte nach Frankreich, ein anderer nach Charleroi aus. Ein neuer größerer Auswanderungsstrom jüdischer Arbeiter aus Polen nach Belgien erfolgte unter dem Regime Grabski. Diese Einwanderer waren, da sie die französische Sprache nicht beherrschten und in den Fabriken schwer Unterkommen konnten, gezwungen, im Bergbau Arbeit zu nehmen, wo sie gerne genommen wurden, da sich die Juden als ausdauernd und den Strapazen der unterirdischen Arbeit in den Kohlenschächten durchaus gewachsen erwiesen. Allmählich wuchs die Zahl der jüdischen Arbeiter in Charleroi auf 2500 an, von denen der überwiegende Teil aus Polen, die übrigen aus Litauen, Rußland, Rumänien, Ungarn und anderen Ländern gekommen waren. Mit der Zeit ging ein Teil, der sich die Kenntnis der französischen Sprache angeeignet hatte, auch in die in Charleroi und Umgebung befindlichen Metallfabriken in Arbeit, wo man ihre Arbeit sehr hochschätzt. Gegenwärtig arbeiten noch ungefähr 700 jüdische Arbeiter im Bergbau, 1500 sind Fabriksarbeiter, während etwa 100 der jüdischen Einwanderer sich als Kleinhändler . fortbringen. Die jüdischen Arbeiter müssen schwer arbeiten. Die Direktion der großen Mertallfabrik Providence, in welcher etwa 1200 jüdische Arbeiter beschäftigt sind, lobt sie besonders wegen ihres Fleißes, ihrer Nüchternheit und Verträglichkeit; es kommt, wie er hervorhebt, fast nie vor, daß Juden an,.Raufhändeln beteiligt wären. Dar Wische Kriegerdenkmal in Belgrad. Zu dem von uns bereits kurz gemeldeten Plan der Errichtung eines jüdischen, Kriegerdenkmals in Belgrad wird uns von dort noch berichtet: Das Denkmal ist als eines der monumentalsten Gedächtniswerke dieser Art gedacht. Es gilt dein Andenken aller im Kriege gefallenen serbischen Juden und wird nicht nur die Namen, sondern auch die Photographien der Gefallenen tragen. Das Denkmal gelangt ans dem s e p h a r d i s ch e n Fr io dH o f i n Belgrad zur Aufstellung. Das, Bestreben des vorbereitenden Komitees geht dahin, die Leichen der in anderen Friedhöfen begrabenen jüdischen Kricgsgefallenen exhumieren und nach Belgrad überführen zu lassen, wo sie um das 31t errichtende Denkmal in eigenen Gräbern bestattet werden sollen. Bisher wurden bereits 120 solche traurige Akte vorgenommen. Die Zahl der bisher festgestellten jüdischen Gefallenen entspricht bereits 12 Prozent der jüdischen Bevölkerung Altserbiens. Die feierliche Enthüllung des Denkmals wird zu Beginn des Herbstes stattfinden. Eine Kundgebung der Wischen Krieg-frei« willigen in Paris. 8. Paris. 21. August. Morgen organisiert der Verband der mvichen Kriegsfreiwilligen eine Kundgebung am Grabe des unbekannten Soldaten. Sie werden die Ehre erhalten, das ewige Licht an dem Grabdenkmal zu entzünden. Seffentlichkeitrrecht der siebenbllrgischen Mittelschule«. Zlus Klausenburg wird uns berichtet: Die seit Jahren in Schwebe befindliche Frage des Oeffentlichkeitsrechtes der jüdischen Mittelschulen wurde nunmehr endgültig erledigt, indem das Unterrichtsministerium diesen Anstalten im Verovdnungswege das Oeffentlichkeitsrecht im vollen Umfange wiedergegeben hat. Hindurch werden die jüdischen Mittelschüler in jeder Beziehrrng — so auch bezüglich des Rechtes der Reifeprüfungen — allen übrigen staatlich anerkannten Mittelschulen gleichgestellt. Der Bnndesgott von Kanaan. Dem Berliner Theologen und Palästinaforscher Professor Ernst Sellin ist in Balats, der Stätte des alten Sichern, tvo er seit Juni dieses Jahres, unterstützt von Dr. Walter und H. Johannes, Grabungen vornimmt, ein höchst interessanter Fund gelungen. Elwa acht Meter iMvestlich von dem linken Flügel des Palastes, den er im Frühjahr entdeckte, stieß er auf ein 26:21 Meter großes, arf gewaltigem Fundamente ruhendes, von einer 6,60 Meter d'ckcn Mauer untgebeires Gebäude, das nach seiner Überzeugung der berühmte Tempel des kanaanitischen Bundesgottes von Sichem ist. Wenn sich die Annahme Sellins bewährt, daß das von ihm gefundene Gebäude der Tempel des Bundesgotics in Sichem sei, so dürste dieser Fund von großer Bedeutung für die wissenschaftliche Erkenntnis werden. Der B lndesgott von Sichem ist aus der Geschichte des Königs Aoime^ech im Buche der Richter Kap. 9 bekannt. Als die Stadt der Bürger schon zerstört war, flüchtete die Besatzung in den Tempel 'des Duudesgvt:es, wo sie den letzten Widerstand leistete, bis das Gebäude in Brand gesteckt wurde. Tie Frage, ob der Bundesgott kanoanitischen (also vor israelitischen) Ursprungs war, ist bis holte noch nicht entischicdett, Große Spcrrdc eines jüdischen Philanthropen. Aus New-Aork wird uns berichtet: Der hiesige jüdische Philanthrop, Mr. H. Hein s h e i tu e r schenkte dem Hospital for Joint Diseases seinen 10 Raume enthaltenden, prächtig gelegenen Herrenbesitz in Breszy Pvnr (Rockaivav) als Erholungsheim für. krüppelhafte Kinder. Diese Sprilde ha: He'msheimer weiter mit einem Fonds von einer halben Million Dollar ausgestattet, woraus die Mittel zur Erhaltung des . Hermes fließen. Außerdem richtete Hcinsheimer in dem Hause 120 Belten und einen Operationsiaalein. Marquis Readings neue Mission. Nach einer Meldung .der Londoiler „Zeit" erhielt Marquis os Reading, Her frühere Vizekönig von Indien, oo>n englischen Minisiersilm Kr Indien den ^Auftrag, die Führung einer Delegation des indischen Volkes nach Südafrika zu überirehnren. Diese Abordnung soll die Lage bcr Inder in Südafrika untersuchen. Möbelfabrik J. Spira Feine Hill DU. MMlIWill |—2 Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl-Sch weighofer-Oasße) ^HiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiinHimiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiniiiiiiiiiimiiimiMiiife I ÜBERALL ERHÄLTLICH 1 H Blaimscheins 1 PFLANZENFETT INUSEROL B 100 Prozent Fettgehalt § 1V2 ItM W fcnwon* bdtö 'plrn n man mn nnawn nnn) 55 Erzeugt unter Aufsicht Seiner Ehrwürden Herrn SS Oberrabbiner Jesaia Fürst (Adas jisroel) I Fabrik: Wien, W. Diefenbachgtisse 59 g Neu eingerichtet! Bücher zu 1 Schilling * Bücherzu 2 Schilling Beste Autoren Gediegene Ausstattung ERSTE WOCHE Derzeit vorrätig: Strindberg, Geyerstam, Claude Farrere, .Anaiole France, Gourmont, Hermann Bang, Landsberger, Tschechow, Max Brod, Heinrich Mann, Meyrink, Peiadan, Tagore, Dymow, Wilde, Wells, Machar, Balzac, Ko Ibenhey er, Kterckegaard Buchhandlung R. LÖWIT, Wien, I Roteniurmsiragc 22 101 Sir Mqthcw Nathan. Aus London wird uns berichtet: Ter Kolonialmmister hat den Leutnant-Colonel Sir Mathew Nathan,, der vor'einiger. Zeit Äs Statthalter von Queensland zurückgetreten ist, neuerdings ln die Kolonialverwaltung berufen, indem er ihn. zum ' Porntzen-m" des sehr -wichtigen Advisorh Committee" ernannte. — SicN a i h -a n war ursprünglich Militäringeuicur, dann Admini-. strator von Srerra-Loone (Westasrika), Gouverneur der Goldküste, später von Hongkong und dann von Natal (Südafrika). Im Jahre 1909 war er Generalpostmeister von England, dann Mmsster für Pensionen usw. Als. Statthalter .von Queensland.fünf, gierte Sir Nathan von 1920 bis 1925. Salzburger FeMiele. Opernaufführungen im Stadtlheater. Zunächst eme betrübliche Feststellung: Die Festspiele brachten weder eine musikalische Erstaufführung noch die Wiedererweckung eines Vevschollenen älteren Werkes noch auch die Entdeckung einer Sängerpevsönlichkeit. Was man zu hören bekam, war altes, Vortviegend gutes Operntheater, was man zu sehen bekam, teilweise ältere Regieschnle, die nicht immer genügend Rücksicht auf die Schaubühne nahm und nicht alles das zu Form, Tempo und Bewegung entwickelte, was in No-ten und Regiebemerkungen keimhast angedeutet ist. Die Ausführungen von „Don Juan" und „Entführung aus dem Serail", die schon wiederholt in Salzburg Erfolg hatten, geben keinerlei Anlaß zu neuen Erörterungen. Das naive Mozart-Ballettchen „L e s p et i t s r i e n s" ist in Wahrheit ein „reizendes Nichts", wie Goethe in seiner Farbenlehre die-blaue Farbe nennt. Wie des sanften heiteren Blaus des wolkenlosen Himmels freut man sich der leichten Musik und der reizenden Tilly Losch, die graziös vorüberh-uscht. Noch viel stärker müßte freilich diese Froilicht- und Frvilnstmusik. unter freiem Himmel im Naturtheater des Mirabell-Parkes wirken. Als düsterer Gegensatz dazu das dunkel getönte „Don-Juan-Balleti" von Gluck, das Mozart noch als Knabe gehört hatte und dessen Musik in beit schaurigen Blechblaserakkovden seiner eigenen Don-Juan-Oper nachklingt. Zwischen dem tragischen Gluck- und denr lächelnden Mozart-Ballett stand als versöhnendes Intermezzo die alte italienische Oper „Laserva patro na" von Pergolesi, deren Musik trotz ihres hohen Alters noch imnter wie-an ihrem ersten Tage zu lachen vermag. Besonders wenn Herr Mayr mit seinem breiten, behaglichen Hunwr und Frau S ch u m a n n als schelmisch-schttippische Hausthrannin miteinander an Tempo und Munterkeit wetteifern, um das nur halb unfreiwillige Ende des trägen, alten Junggesellen in den Ehebanden seiner unternehmenden Haushälterin möglichst komisch zu gestalten. ©in kleines Sondevfest in den Festspielen bot die „F l e d e r nr a n s" unter Bruno Walter, dem Mozart- Dirigenten, der in der „Fledermaus" allerlei int-ime Beziehungen zwischen Mozart und. Johann Strauß aufzuspüren vermag nnd die Fled-ermaus mit einer Leichtigkeit vorüberflattern läßt, wie einst Gustav Mahler „Die Hochzeit des Figaro" im Salzburger Stadttheater. Frau Achsel machte freilich aus der Rosalinde eine solide, erdenschwere Tragödin, dafür spielte die geistvoll routinierte Frau Massary als Adele ein quecksilbern bewegliches Operettenstubemnädchen, das, aufgeklärt bis in die. Fingerspitzen, alle Kniffe nnd Schliche einer modernen singenden Hausgehilfin kennt. Begreiflich, daß ihr in der großen Arie des Schlußaktes geäußerter Wunsch, zum Theater zu gehen, vom Publikum mit tosendem Beifall quittiert wurde. Eine weitere Prachtgestalt war Herr M o s e r als Frosch, ganz in Dunst eingohüllt, in einer Atmosphäre von Fusel lohend und stammelnd. Um nicht ganz tatenlos dazustöhen, hatte die Staatsoper eine Nenrnszenierung und eine Art Noneinstudrerung der Richard Straußschen „A r i a d n e ans N a x o s" vorbereitet, welche sich seit ihrer Uraufführung schon so manche texMche, musikalische und szenische. Umwandlung hatte gefallen lassen müssen. „Ariadne in Salzburg": Die barocke Mnsik hat hier gleichsanr den richtigen szenischen'Hintergrund in der Barocke der Natur und. Kunst Salzburgs, in all den Bergen ringsum, der Festung ans ragender Höhe, den Fassaden der barocken Paläste und Tome, die während der abendlichen FestsPi-elausfU-vnngen theatralisch von Scheinwerfern wie von Bühnenlicht auf vollen Glan; hergerichtet werden. Die Barocke aus der Miniaturbühne hat es freilich schwerer, und Lothar W a ll e r st e i n als Regisseur und Oskar S t r n a d als Schöpfer der szenischen Entwürfe muffen -— auch noch nach Einbeziehung der Proszeniumslöge — alle Theatertricks anwenden, um die Ranmsrage zu lösen. In dent Vorspiel gewinnt man drastischen Einblick in das karge, lakaienähnliche Leben der Mimen int Hanse des reichsten Mannes. Man sieht die schäbigen, stickigerr Gardervberäume, die engerr Treppen, die winkelige Hinterbühne, vorne durch einen schmalen Durchblick den luxuriösen Zuschauerranm, man atmet modrige Knlissenlnft. Ganz anders als cius der naturalistischen Szene des Vorspieles spielt das Milieu in der Oper selbst auf der phantastischen barocken ,Msten Insel" nnt ihrem nnobenen, gleichsanr zerrissenen Gelände mit. Das Reich der kühnen, freien Pharrtaste, welches Ariadne und Bacchus versinnbildlichen — über die verschiedenen Welten, welche hier gleichwie in der. „Frau ohne Schatten" einander gegennberstchen, informierte Richard Specht in entern ungemein lebendigen Einführungsvortrag zur „Ariadne" —, ist hier schärfer von der durch Zevbinetta und ihre Galane vertretenen Welt des Genreinen, des.Trivialen getrennt als bisher im Wiener Operntheater. Eine Art barocker Goldrahmen mit phantastischer Schnitzerei bildet das Eingangstor, die Grenze zwischen der Welt des Alltags und der des Erhabenen, des Idealen, des Uebevsinnlichrn, an welche sich die Realität immer wieder heranwagt. Diese Scheidowand — für die.Stranßsche Musik gewissermaßen die Grenze zwischen „Opera seria" und „Opera buffa" — wurde auch durch die Regie und in der Darstellung in aller Schärfe anfgerichtet: Priesterliche Inbrunst erfüllt Frau Lehntann als Ariadne. Ihre Schwärmerei läßt das Gemeine des Alltags weit hinter sich, und doch fühlt man ihre wa-rm- Kütige WeMichkeit. Inr stärksten Gegensatz zu dieser adeligen Gestalt betont Frau Gerhardt als Zerbinetta das kokette Weibchen, sie kokettiert selbst mit derr unsagbar schwierigen Koloraturen, die sie im Vollgefühl ihrer blendenden Virtuosität spielevisch-tändelnd aussteigen läßt..Den Bacchus sang Herr John Gläser. Er kommt nicht aus einer höheren Welt des Scheins, sondern ans der Handelsstadt Frankfurt am Main und fühlt nicht bacchantisch, sondern brav bürgerlich, der rechte deutsche Heldentenor, dessen ergiebiges Material des „Glanzes und der Wonne" entbehrt. Er singt.stumpf, mitunter gepreßt, in seiner Nüchternheit keine glaubhafte Verkörperung der Bacchuspoesie. Die übrigen Künstler, durchwegs Mitglieder der Wiener Staatsoper, waren mit vjel Spiel- und Sangeifer bei der Sache und die kunstvollen . Gesangsensenrbles klangen ganz wunderschön im kleinen Räume. Herr Klemens Kranes als Dirigent wandte sein Hauptallgenmerk denr Melodischen, Leichten, Lltstspielmäßigell zn, ganz irrt Sinne Richard Strauß', der die zweite Aufführllng der „Ariadne" dirigieren llnd damit formell seinen Fviadensschluß mit dem Wiener Operntheater verlaut baren wird. Immerhin ein erfreuliches festliches Ergebnis der Salzburger Festspiele für die Wiener Oper, die nicht reich genug ist, aus Richard Strauß als „Gastdirigelrtell" dauernd verzichten zu können, E r w i n F e l b e r.

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