Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2692 (21.8.1926)
- Date
- 1926-08-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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21, August 1926 Nr, 2691 Sette ( Äkn, TamStag 6in jüdischer Maler. Aas einem Gespräch mit Jehubo Epstein. In der Lemberger „Chwila" veröffentlicht Julius Wittower ein Gespräch mit bcnt Maler Iehudo Epstein, dem wir folgende Ausführungen des Malers entnehmen: Ich wurde in S l u tz k rm Minsker Gouvernement bei armen, einfachen Leuten geboren. In meinem zweiten Lebensjahre überfiedelten wir nach Homel, wo ich meine ganze Jugend verbrachte. Meine ganze Umgebung hatte nicht den leisesten Begriff von der fKuM. Es waren einfache, fromme Juden. Ich habe mein Talent lsekbst bei folgender Gelegenheit entdeckt: Die Spielkarten, die wir *im Haufe hatten, waren schon ganz alt und ausgeriebett. Man konnte die Zeichen und die Bilder kaum mehr unterscheiden. Da 'kein Gold war, um neue zu kaufen, kam ich auf den Einfall, nach dem Muster der abgeriebenen, neue Karten zu malen. Ich war dann selbst erstaunt, wie glanzend mir das gelungen ist. Seit dieser Zeit begann ich alles mit großer Ausdauer und Vorliebe zu zeichnen. In meinem 14. Lebensjahr begab ich mich auf die Malerschule in Wilna, die ich vier Jahre besuchte. Mein weiterer Weg führte mich nach Wien, wohin ich nach vielen Ereignissen gelangte. Ich mußte mich nämlich über die Grenze schleichen, was allerdings damals nicht schwer war, denn der Grenzposten war von meinem Führer bestochen. In Wien wurde ich gleich in den zweiten Jahrgang der Malerakademie ausgenommen, wo ich fünf Jahre studierte. Ich erhielt damals einen römischen Preis und begab mich nach Italien, wo ich zweieinhalb Jahre verbrachte. Ich kehrte wieder nach Wien zurück und unternahm dann oft Reisen nach Deutschland, Holland, Italien und Spanien. Ich habe viele Auszeichnungen im In- und Auslande. Im Jahre 1920 veranstaltete ich in Wien eine Kollevitkausstellung meiner Bilder und erhielt den Reichl-Preis, die vornehmste künstlerische Auszeichnung, die Oesterreich zu vergeben hat, und den Titel eines Professors. Das südliche Leben hat mich immer besonders angezogen. Helle und farbige Dinge freuen mich am meisten. Ich rnale auch Landschaften, am liebsten aber Porträts. Daneben habe ich immer den Wunsch gehabt, jüdische Dinge zu malen. Zu diesem Zweck kam ich schon dreimal nach Galizien. Ich kehrte jedesmal unverrichteter Dinge zurück. Alles zerschlug sich an'dem Mangel, beziehungsweise dem Unverständnis der Modelle. Dieses wunderliche und außerordentliche Milieu zog mich immer an. Jedes Volk hat seine farbige gemusterte Tracht, die manchmal zu einem Farbenmeer wird. Hier aber überall die merkwürdigen, schwarzen Gestalten. Juden. Wie viel geistige'Schönheit liegt in den grauen, wunderlichen Gestalten? Ich bin Naturalist und male nur nach Modellen. Hier ein williges Modell zu finden, ist aber ungemein schwierig. Die Menschen leben noch tief in der Ghettoatmosphäre. Am Anfang hat man mich sogar als Missionär betrachtet, und nahm mir gegenüber eine geradezu feindselige Stellung ein. Das ist sehr verständlich. Tausend Jahre Sklaverei und Verfolgungen haben diesen Menschen ihren unverrückbaren Stempel aufgedrückt. Wie Vieh wurden sie von Ort zu Ort gejagt und man sah in ihnen nur die Gestalt alles Häßlichen und Schlechten. Und da erscheint plötzlich.jemand, der ihre Schönheit sieht und sie sogar malen will. Wird er ehrliche Absichten haben? Woher? Er will sie nur auslachen, nur darum malt er sie. Damit dke „Goiim" wovon zu lachen. Es ist sehr schwer, sich mit den Leuten zu verständigem Ich hoffe, mit der Zeit werden ffe zu mir Vertrauen fassen. Den heutigen Abend verbrachte ich mit ihnen in der Synagoge. Mein ganzes liturgisches Wissen holte ich aus mir hervor. Auch eine Flasche Schnaps hatte ich mit und glaubte, daß das die Verständigung fördern wird. Es wax, schön. Dämmerung. Frommer Gesang und Gebete. Ich muß Ihnen eine Anekdote erzählen, die sich vor einigen Tagen abspielte. Ein Jude fragte den Kultusvorstand, wer ich sei, mit dem er spaziere. „Ein Maler", antwortete der Präsident. „Aha, Und viele Jünglinge fühlen die Macht der Liebe, und Lust und Freude am Leben. Löben, Leben, Leben, Leben . . . . o Gott! Und da in der Gasse? Da in der Gasse, da auf diesem Ameisenhaufen scheint die Sonne nicht, strahlt der Mond nicht, funkeln die Sterne nicht. Die Natur blüht nicht und das Leben lebt nicht. Da auf diesem Ameisenhaufen Sturm und furchtbarer Kampf. Da kämpft Leben mit Leben um das Leben. Und die Liebe wird aus dem Herzen gerissen. Die Augen und das Herz, Vorzüge des Lebens in ihrer Herrlichkeit, sie sind so überflüssig und „Vermittler der Sünde". Wehe dir, deine Augen sollen nicht sehen und dein Herz nicht gelüsten. Und was sieht du auch und wonach trägst du Verlangen hier in der Gasse?! Der Rücken ist gekrümmt, das Gesicht fahl, die Wangen eingefallen, der Bart spitz und die Stirne von Sorgen durchfurcht. Aber in den Augenhöhlen funkeln die Augen. Und Augen wollen sehen und können sehen! Und das Herz pocht in bangem Sehnen. Aber fühlt denn der Wurm unter der Erdscholle, daß eine Hauddicke über ihm sich Leben entfaltet und oine Welt voll Licht ist?! Sieh' dort im Hintergründe grünende Alleen. Hochragende Bäumte, wie schön ist ihr junges Grün. Meine Augen lieben, auf ihnen zu verweilen aus der Ferne. Ich erinnere mich noch des Bildes aus den warmen Sommertagen. Mein Herz ist voll Schwermut, meine Gefühle steigen. Ich werde auf die Gaffe.gehen. Einsam und allein will ich lustwandeln mit dem Monde ln den grünenden Alleen.-- — Ich ging aus die Gaffe. Da ist es still, so still. Meine Schwermut nimmt zu. Das Leben, die Natur, die Alleen, ^ie sind ja die Gvenzwächter vor meiner Gaffe! Bon drüben schlägt das Bellen eines Hundes an mein Ohr. Die Gaffe umfängt mich. Wiener _ HTiLES-FABRlK t'Upho* 69*1*23 **t*»hnI 65*1*29 H. KnisbQCher & Söhne, Wien. I. lMetgaue J D’n^tsjrrT uik »rsiy ^Export nach allen Staaten 1^ ct wird die Synagoge für die Feiertage malen?" „Nein, ein .Künstler." „Was? Und icb glaubte, daß Sie nur mit anständigen Leuten verkehren!" Was ich über die moderne Kunst denke? Das Wesen der Kunst ist konservativ. Seit Sophokles, Homer oder Phidias hat sich nichts in Wirklichkeit verändert. Ich selbst verhalte mich zur modernen Knust negativ. Sie bemüht sich, in Erstaunen, statt in Begeisterung zu versetzen . . . La» Zentrum der Verbrecherwelt. Eine Schilderung von Chikago. Als das Zentrum des Verbrechens in der Kulturwelt schildert I. W. P. M a s o n auf Grund eingehender Studien die Stadt Chikago in einer Artikelreihe, die er in einem englischen Blatte veröffentlicht. Chikago zieht durch die Stahlwalzwerke und die Packhäuser in seinem Weichbild Arbeitskräfte untersten Ranges an. Die Eisenbahnen kommen aus allen Richtungen der Windrose in die Stadt zu und haben hier ihre Kopfftation. Bon wo man auch herkommt, man muß aussteigen und eilten anderen Zug nehmen. Dieser Zustand hat merkwürdigerweise einen großen Einfluß aus die Verbrecherwelt. Chikago ist die schlimmste Ablagestätte für den Abschaum der Menschheit aus aller Welt, vor allem auch der Zufluchtsort für alle Verbrecher ausderFlucht, die vom Schauplatz ihrer letzten Tat so weit sortjagen, bis sie nicht weiter kommen. Wenn sie Chikago erreichen, sind sie an einem Endziel, verlieren sich möglichst unauffällig in der Menge und wagen es nicht mehr, einen anderen Zug zu nehmen. Bei den Methoden, die die Ehikagoer Verbrecher entwickelt häben, spielt vor allem das Auto eine große Rolle. Mit seiner Hilfe sind die Mordtaten zu einer tvahren Kunst entwickelt. Es gibt zwei Arten, mit Hilfe des Autos Mordtaten zu begehen. Bei der ersten wird das Opfer durch anscheinende Freunde höslichst eingeladen, eine Fahrt mitzumachen. Die Freunde sind von den Verbrechern gemietet, und sobald der Wagen aus der Reichweite der Stadt gelangt und an einen einsamen Fleck gekonpnen ist, wird das Opfer einfach erschossen und die Leiche aus dem Wagen geworfen. Selbst die jugendlichen Mörder Leopold und Loeb, die ihren Kameraden ermordeten und so viel Aussehen erregten, haben diese Methode angenommen. Kanu das Opfer nicht so leicht zu seiner Todesfahrt verlockt werden, so weiß man einen anderen Weg. Man beobachtet genau, wann er sein Haus verläßt. Soll sein eigenes Haus Schauplatz des Verbrechens sein, so bedienen sich die Mörder eines sehr schnellen Autos und nehmen als Verbündete vier andere Wagen, die nach ganz genau überlegten Prinzipien in der Nähe des Hauses ausgestellt werden und die Aufgabe haben, sobald die Tat vollbracht ist, eine Verwirrung im Verkehr hervorzurfen und dem Auto, ans dem die Mörder entfliehen, die Verfolger fernzlchalten. Diese Methode ist bereits so entwickelt, daß die Ehikagoer Polizei eine besondere Maßnahme dagegen getroffen hat. Sie hat dreißig Autos in den Dienst gestellt, die unablässig durch die Ehikagoer Straßen fahren und Ausschau halten, ob nicht irgendwo eine verdächtige Aufstellung von Wagen zu beobachten ist. Zu der Autopolizeimannschaft gehören 450 Polizisten, die in drei Abteilungen je acht Stunden unterwegs sind. Jeder Polizeiwagen ist mit fünf Mann 'besetzt, drei Offizieren mit Schrotflinten, T r ä n e n b o m b e n u n d F a ck e l n und zwei Fahrern, die einander ablösen sotten. Bisher haben diese Polizeiautos aber noch keine rechte Wirksamkeit erlangen können, weil das Gebiet, das sie beobachten müssen, zu groß ist und weil die Gegner, mit denen sie zu tun haben, zu den gewiegtesten Verbrechern in der Welt gchörrn. Wien, 21. August. * Unsere Leser in Sofia werden hiemit verständigt, daß die „Werter Morgeuzeitung" täglich in der Internationalen Buchhandlung S. n. I. Carasso, Sofia, Boulevard Zar Osvoboditel Nr. 4 a, erhältlich ist. * Gründung eines österreichischen Zeitungsarchivs. Der Borstand des Zenträlvereines der Zeitungsuntevnehmungen hat in seiner Sitzung vom 19. d. ans Antrag seines Schriftführers, Redakteur Karl Junker, einstimmig beschlossen, eine Bibliothek und ein Archiv der Zeitnngskunde zu gründen, wie solche schon in anderen Ländern vielfach bestehen und einen wichtigen Behelf für das Studium des Journalismus an dortigen Instituten, Hochschulen und Kursen bilden. * Im Struden- und Nibelungengau. Hart an die Wachau schließen sich der weniger bekannte Nibelungen- und Strudengau, nicht armer an Anziehungskraft auf Frenide, die dem armen Oesterreich so dringend not tun. Der Fremdenverkehrsbeira-t für Niöderösterreich hat zur Besichtigung dieses unentdeckten Teiles Oesterreichs die Vertreter der Wiener und ausländischen Presse eingeladen. Die Propaganda für diese Ge ge ich ist gerechtfertigt. Es fällt schwer, einem der vieleil witttderschönen Orte, die zu besuchen man Gelegenheit hatte, den Vorzug zu geben. Die altehrwürdige Stadt i) b b s, unschätzbar reich an Historie, am gegenüberliegenden User das Schloß' P e r s e n b e u g, wo der letzte Habsburger das Licht der Wslj erblickte (das Kriegerdenkmal zählt Kaiser Karl den Ersten, gestorben an» 1. Avril 1922 im Exil, als Ersten zu den gefallenen Söhnen des Ortes), das einzigartige Jspertal, der Luftkurort Mari a-Ta ferl, das Uferstädtchen Marbach — eine nnmrterbrochene Kette von Wundern. Tie rührige Reiseleitung, bestehend aus den Herren Landtagsabgeordneten Klieve r, Chefredakteur 9t u m P f und Oberinspektor der Donaudampffchisfahrtsgesellschaft R ö l l, hat sich, unterstützt von den BezirkShauptletrten Hofrat Fraß und Doktor Fritz sowie vorr beit Bürgermeistern der besichtigten Orte, mit großem Erfolg bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie. möglich zu gestalten. Es wäre zu wünschen, daß der Strudennnd Nibelungengau bald Gemeingut aller Oesterreicher werde Die Verkehrs- und UnierkunjtSvechältniffe lassen wohl noch einiges zu wüwschen Übrig, aber Mit etwas gutem Willen wirk auch hier bald Wandel gsfchsffen sein. * Erfolgreiche Bekämpfung der Tuberkulose tu Wien. Die Tuberkulosesterblichkeit in Wien ist auch im Jahre 1925 z u r u ck. gegangen. Während im Jahre 1924 4135 Todesfälle an Tuberknlose zu verzeichnen waren, ist diese Zahl im Jahre 1926 auf 3660 gesunken. 13 Tuverkitlosefürsorgesteuen, von denen 9 städtische sind, dienen der Bekämpfung der Tuberkulose. Die Zahl der in Fürsorge genommenen Familien, die 1934 711 betrug» stieg im Jahre 1926 auf 892. Diesen Familien gehörten 3132 Personen an, von denen 2629 tuberkulös waren. * Opfer der Badezeit. Der 56jähri.ge Briefträger Johann W e r e s badete gestern nachmittags in einem Tümpel im Jnundationsgebiet und sank plötzlich unter. Man zog ihn lMos ans dem Wasser. — Der 23jährige FrisemMhfffe Heinrich Karoll u s ist Donnerstag nachmittags im städtischen Strandbad an der Alten Donau ertrunken. * Selbstmorde. Die 17jährige Modistin Frieda Grätzer, Taborstraße 69 wohnhaft, stürzte sich gosteru vormittags vom Gangfenster des 2. Stockes in den Lrchtbof und erlitt schwere Verletzungen. Die stavb in der Unfallstation. — Der 36jährige Fleischhanerge'hilfe Rudolf U nger, Nntzwaldgasse wohnhaft, hat sich erhängt. ' * Verhaftung eines Betrügers. Der 37jahrige geweifene Inhaber einer Tabaktrafik Karl R n t t o f f wurde dem Lanoesgericht eingoliefert. Er hat in Zeitungen Inserate erscheinen lassen des Inhaltes, daß er Darleihen auf eine sehr gut gehende Talbaktrafik aufnchme und dafür eine günstige Beteiligung an dem Erträgnis gewährleiste. Es meldeten sich zahlreiche Leute, die ihm Darlehen in der Gesamt/höhe von etwa 60.000 Schilling anvertrautey. Die Gelder hat er meist im Spiel verloren. * Internationaler Polizeikongreß in Berlin 1926. Die unter Leitung des Polizeipräsidenten Schober stehende Internationale kriminalpolizeiliche Kommission hat beschlossen, int Herbste dieses Jahres einen internationalen Polizeikongreß in Berlin zu veranstalten. * Die Gattin aus dem Fenster geworfem Aus Hamburg wird «berichtet: In der letzten Nacht warf ein Musiker nach einem: Streit mit seiner Ghvfrau diese aus dem Fenster des drittem Stockwerkes. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Der Musiker wurde verhaftet. * Eine energische Frau. Aus Köln wird gemeldet: Geistern wurde in dein um 12 Uhr von D ü sselld o r s nach K o l n abgegangenen Zug eine Frau aus 9t uhror t im Dameucoupe von einem 19jährigen Burschen aus Bochum überfallen, der von ihr mit vor gehaltenem Revolver die Barschaft und ihre Werffachen forderte. Die Frau händigte ihm ihre Barschaft von 16 Mark aus, weigerte sich aber, ihre goldene Armbanduhr herzugeben und wußte durch ihr energisches Verhalten den Burschen, der sie fesseln und ins Klosett einschließen wollte, so lange h i nzuhalte n, daß er bei der Einfahrt des Zuges in Köln festgenommen werden konnte. * Linie Triest—Palästina. Donnerstag den 26. b. um 18 Uhr Abfahrt von Trieft mit dem Dampfer „Earmdia" des Lloyd Tr!.estino nach Jaffa, Haifa. * Kleider machen Leute und werden schick, elegant und billig von den renomnlierten Werkstätten für feinste Maßgarderobe der Firma B o r e n st e i n u. Ma r k n s (früher Spitzer u. Markus), 2. Bez., Hollandstraße 1, geliefert. * Bubikopfreifen, Marke De-Pe, gesetzlich geschützt. Eine praktische Neuerung, für den Bubikovf bildet der neue Bubikopfreifen De-Pe, besonders geeignet bei "Tanz, Sport. Fabrik und Heim. 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Bez., Edeldofgasse 9. K o l n a t Aurel, geb. 9. Dezember 1900. Budapest. Schriftsteller, 6. Bez. Webgasse 11. H a mi et Franziska geb. Fereuc, geb. 14. Oktober 1902, Wien, 4 Bez., Köstlergasse 1. Schön Edmund, geb. 29. Mai 1913, Baja. Schüler, V. Bez., Webgasse 44 Winterberg Alexander, geb. 1b. Dezember 1908, Wegstedl, Piivatbeamter, 3. Bez.. Rai'umofSkygasse 33. Hahn Richard, geb. 2. August 1788, Groß-EnzerSdorf, 2. Bez., Weintraubengasse 30. ThierSfeld Walter, grb. 17. Juni 1894, Wien, 16. Bez.. Arnethgasse 90. Steiner Emmy. geb. 23. Dezember 1901-, Wien, Private, 4. Bez., Brahmöplatz 2 Fuchs Blanka geb. Schneider, geb. 25. Mai 1897, Wien. Private. 4. Bez.. Schanmbnrggasse 13. L ö w i n g e r Andor, geb. 18. Dezember 189!). Raab, 2. Bez, Heinestraße 5. G o l d Siegmund. geb. 9. Mat 1896 Wien. Bundesbahnbeamter, 12. Be,.. Am Fuch'enfelde 3. Besen MoseS Wolf, geb. 18. Dezember 1904. PrzemySl, 11. Bez., Kovalgasfe 70. Katlcher Paul, geb. 9. Februar 1889, Wien, 2. Bez., Lorgartenstraße 213. L u st i g Wilhelm, geb. 8. Februar 1906, Wien. Gerüster, 18. Bez, Schöffelgasse 20. F i s ch e r Rudott, geb. 16. Jänner 1889, Pardubitz. 2. Bez.. Stuwerstraße 18. K o h n Eugen, geb. 19. Dezember 1908, Czernowitz, 2. Bez., Hollandstraße 4. Brau nf e l d Max, geb. 28. Oktober 1921, Wien. 2. Bez., Untere Donaustraße 29. B r a u n f e l d Jolef, geb. 4. November 1685 Güns. 2. Bez. Pazmonitengasse 19. K i n t i s ch Alfred, geb. 16. Mat 1909, Lemberg. 2. Bez., Große Mohrengasse 2b. L e i ch e n Mendel, geb. 1. September 1906, Grodek, 20. Be,.. Nau'cherstraße 6. Spielberger Ignaz, geb. 9. März 1886. Wien, 19. Be,, Baratvitzkagasse 32. Spielberger Walter, geb. 13. Jult 1920, Wien. 19. Bez, Barawitzkagasse 32. K r « m b e i n Leib, geb. 19. März 1896, Mananersly. 13. Bez.. Hardtgasse 8. Perlhefter Richard, geb. ö. Mai 1897, Wien, Reisender, 4 Bez., Karolinengasse 23. Groß Lepoldine geb. Kerpes, geb. 22. August 1895, Wien. 2. Bez, Sleulekplatz 10. R o > e n f e l d Otto, geb 21. Juli 1868. Mtslitz. Vertreter, 9. Bez, Harmouiegasse 7. W e chs l e r Therese geb. Blatteis, geb. 1672. Krakau, 9. Bez. Glasergasse 15. P e r l s e e Grete, geb. 18. März 1904, Wien, Bankbeamtin, 9. Bez., Sechsschimmelgasse 24. B i t t n e r Anna, geb. 6. Mai 1912, Wien, Gymnasiasttu,' 9. Bez.. Thurnggsse 11. K r ou e w e t t e r Sabine, geb: 1b. August 1893, Tarnopol. 6. Bez., Linke Wienze'lk 46. Weiß m a u n Robert, geb. 80. März 1897, Sereth. 8 Bez.. Laudongasse 13. T a u s) i g Hedwig, geb. 37. September 1896, Wien, 19. Bez., Silbergasse 86 Schumi n n Eltiabölh, geb. 7. November 1907, Wien. 2. Bez., Sprtngeraasse 3. P o ll a t Walter, gev. 29. November 1900, Wien, Realschüler, 8. Bez. Hegergaffe 36