Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2692 (21.8.1926)
- Date
- 1926-08-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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üfc. MS Wien, KamAog ... Wiener Mornenzeitung *i. August 1926 __ weite s Tagesbericht. A« Minderheitenschutz. ' Der Völkerbund, der im Zeichen „Schlitz den Schwachen" ' LegrLllidet 'wurde und dessen stärkste Errungenschaft das Recht! der Mindovheiten Ivar, hat im Laufe der Zeit dieses Problem immer mehr vernachlässigt; es ist ihnr $u schwer geworden, iveit er es nicht an der Wurzel zu faffeit wagte. Was Wunder, daß die Minderheilten, deren es in dein balkavisierten Europa fast drei Dutzend gibt, immer mehr einsehen, daß sie auf sich selbst angewiesen sind und alle Hebel in Bewegung setzen, um aus eigener Kraft sich im Zentrum der völkerrechtlichen Neuordnung Gehör zu verschaffen. Die zweite Minderheitskonferenz, die anr 25. d. in Genf beginnt, ist einer dieser Akte der Selbstbestimmung ihrer Rechte, die die Minderheiten vom Völkerbund vergebens erwartet haben. Diesem Minderheitskongreß ist vor kurzem erst in Wien eine bedeutsame Erörterung des Problems vorangegangen, die anläßlich' der Tagung der International Law Association erfolgte. Der Kongreß der Rechtsgelehrten hat damit zum zweiten Male (das erste Mal vor zwei Jahre in Stockholm)/ das Problenc erörtert, dessen Lösung Lord C e c i l als unentbehrlich für das europäische öffentliche Recht bezeichnet hat, ohne das; es bisher irgendwelche Fortschritte gemacht hätte.' Der Wiener Kongreß der Völkerrechtler hat, wie bekannt, eine Resolution angenommen, in der er eine Ilenderung des Verfahrens bei Petitionen der Minderheiten an den Völkerbund fordert; diese Petitionen sollen nicht mehr, wie bisher nn Geheimverfahren erledigt werden, indem sie den Negierungen, in deren Gebiet die petitionierenden Minderheiten siedeln, die Beschwerde zur Beantwortung übergeben und nach Vorlage ihrer Antwort der Völkerbundrat entscheidet, ohne den petitionierenden Minderheiten Gelegenheit zu geben, sich zu der Antwort ihrer Regierungen zu äußern. Die Resolution der International Law Association verlangt, daß die Minderheiten von den Antworten ihrer Regierungen ans die Petitionen Kenntnis erhalten und Gelegenheit zu einer Stellungnahme Mammen und daß er ft dann die Entscheidung des Bölkevbundrates erfolgen solle. Ueberdies solle der Bölkerbnndrat hänfiger als bisher die Petiouen der Minderheiten dem permanenten Gerichtshof im H a a fl zur Entscheidung vorlegen, der eine weit bessere Rechtsbasis für die Minderheitsbeschwerden bildet als der von politischen Strömungen zu stark beeinflußte Bölkerbundrat. Diese Resolutionen wurden erst nach langem Kampf angenommen und cs ist bezeichnend, daß gerade Lord Philimore, der Vertreter aus England, den: Lande, das den begeistertsten Vorkämpfer der Minderheitsrechte, Lord Cecil, in den Völkerbund entsendet hat, sich entschieden gegen diese Stärkung der Minderheitsrechte im Völkerbund aussprach. Jetzt veröffentlicht Lovd Philimore in den „Times" einen Kommentar zu seiner Haltung auf dem Wiener Rechtskongreß, dessen Argumentation sehr eigenartig klingt. Lord Philimore schreibt,, daß er im Interesse der Minderheiten gegen die Resolution war; denn „die Minderheiten", so heißt es wörtlich, „könnten sich in einer nn-angenehmen Lage finden, wenn der Regierung ihres Landes öffentlich die Kenntnis anfgezwnngen würde, daß da die und die Klagen und die lind die Beschwerdeführer seien. Dann hatte ich noch einen Grund. Ich bin nämlich, darin abweichend von vielen meiner Freunde in der Bölkerbundliga, nicht begeistert von öffentlicher Diplomatie. Was tvürde der Präsident oder Generaldirektor esner großen Eisenbahn- oder Schiffahrts- oder sonst einer Judnstriegesellschaft sagen, wenn er jeden Schritt bei Verhandlungen mit einer anderen großen Gesellschaft feinen Aktionären und dadurch der ganzen Welt und damit seinen und der Aktionäre Konkilrrenten anzeigen müßte." Diese Argumentation, die wie eine Vorwegnahme der Stellung des Völkerbundrates zur Resolution klingt, zeigt am besten, daß die Minderheiten ihr Recht nicht finden werden, solange die alte diplomatische Methode im Völkerbund nicht durch eine klare völkerverbindende, nicht staatengruppierende Politik ersetzt wird und solange nicht die Minderheiten selbst eine allen Staatengruppierungen ausweichende klare Richtlinie für ihre Rechtsgrundlagen finden. Der Minderheitskongrcß in Genf kann da einen großen Schritt nach vorwärts tun, wenn er ohne politische Cliqnecinflüsse ernsthaft diese Richtlinien sucht. Eonvenhove an Beth-en. Wie tvir berichteten, hat der ungarische Ministerpräsident Graf B c t h I c lt den Vorsitzenden der ungarischen paneuropäischen Union, Georg v. Lukacs, aufgefordert, diese Stelle niederzulegen. Der Präsident der paneuropäischen Union, Herr Richard C o u d e u h o v e - K a l e r g i, richtet nun einen offenen Brief an den Grafen Bcthlen, in dem es unter anderem heißt: „Panenro-Pa bedeutet nicht die Vernichtung, sondern die Befreiung und Förderung der nationalen Kulturen durch ihre Zusammenarbeit. Durch den Abbau der europäischen Zwischengrenzen wird das territoriale Prinzip an Bedeutung ebenso viel verlieren wie das nationale gewinnen. Paneuropa wird werden, weil die Technik es erzwingen wird. Hier gibt es kein Zurück. Gegen Paneuropa arbeiten heißt gegen den Strom der Geschichte schwimmen. Sie wissen so gut wie ich, daß Europa nicht bleiben kann wie es ist, ohne unter den Trümmern eines neuen Krieges begraben zu werden. Aber bedenken Sie, daß es nur zwei Wege gibt, Europa ans dieser Sackgasse zu befreien: entweder die Paneuropabewegung in Frieden — oder die dritte Internationale in Krieg und Revolution: Wählen Sie! Wählen Sie, ob Sie Panemopäer sein wollen oder Antiouropäer, ob Sie uns helfen oder bekämpfen wollen! Ob Ungarn Führer des einigen Europa schaffen will oder Märtyrer!" Der Erfolg dieses offenen Briefes kann nicht zweifelhaft sein. Er wird negativ sein. Denn int Grasen Bethlen repräsentiert sich ein System, das nicht Paneuropa will, sondern den ungarischen Globus. W Ta fei wasserJlHeilwasser ~'ondo«»r alkalischer SAUERBRU N N Das verdat ver „Aimdarle". Tie „Frankfurter Zeitung" druckt den Artikel des Stahlhelmblattes „Ditz Standarte" ab,-der zu dein Verbot des Blattes führte. Der Artikel ist am Verfassungstag erschienen und glorifiziert den politischen Mord in folgender Weise: „Wir haben heute ein Bekenntnis abzulegen, das sayrekang verschwiegen oder nur vereinzelt gesagt wurde. Wir haben die Gemeinschaft der nan.-naliltischen Märtyrer zu bekennen: Schlageter einsam am Pfahl zersch.'ssen; Dreher in Martin de Re zu Tode gequält; die Reihe der vordersten Nationalsozialisten an der Feldherrnhalle ermordet; Kern und Fischer im Turm von Saaleck gestellt und erlegt wie edles Wild; Til essen und Schulz m die Welt vertrieben. Die vielen.Verfolgten der Republik, die ihre jungen Jahre hinter Mauern verlieren mit Hunger und Unruhe; sie alle die mutigsten, die dämonischen unserer F r o n t, die Vortrupps unserer Revolutionen wären umsonst gefallen, umsonst verfolgt, ins Nichts gewandert, wenn wir nicht zu ihren Taten stünden. Wir bekennen die Gemeinschaft der nationalistischen Märtyrer. Das heißt, wir nennen in einem Atem Schlageter und Kern, Tilessen und Dreher, Nilhrkämpser und Attentäter, denn sie sind Männer aus einem Fanatismus. Wir kannten sie besser als das Volk, das über sie herfiel, weil es Schrecken nicht mrbr erträgt. Wir kannten sie als die Besten, die der Krieg entließ, als die ewigen S o l.d a t e n, die p r ä ch t i g ft e n Kerle, die denn Nacken nicht bogen, die sich nicht schicken wollten, verbissen nnd voll Uebermnt, arm und anspruchslos, ohne Ruhe, ohne Heimat, immer in einem Dienst, der Gefahren brachte, versprengte Herren in einer herrenlosen Zeit. Ihre Taten sind uns mehr 'wert als das, was die Rechte in acht parlamentarischen Jahren fertig brachte." Ile Unwetterkatastrophen. Schwere Schäden in Steiermark und im Zillertal. In der vergangenen Nacht ging abermals ein schweres Umvetter über Mittel- und Obersteiermavk nieder, das sich besonders in der Oststeiermark in verheerender Werse answirkte. In der Gleisdorser und Weizer Gegend richteten H ag c l s ch l ä g e großen Schaden an. Aus H a r t b e r g wird gemeldet, daß das Safen- und Feistritztal verwüstet wurden. Die Obsternte und die Fcldfvüchte sind vernichtet. Auf der Eisenbahnstrecke Hartberg—Fürstensold ist der Eisenbahndamm so unterwaschen, daß der Gesamtverkehr eingestellt werden mußte. , Bei dem Dienstag abends in der Gegend von G e r l o s (Zillertal) nicdcrgegangenen wolkenbruchartigen Regen hat der Gerlos-Steinbach eine Betonbrücke im Zuge der Gerlosstraße weggerissen. Der Schaden ist beträchtlich, der Verkehr behindert. - Das Wetter. Der gestrige Tag verlief in Wien ruhig. Die Voraussage lautet: Oertliche Gewitter, in -den Sirdalpen vorwiegend trüb und schwül. Ser Eisenbahnanschlag bei Lehrte. Eine Spur der Täü.. Berlin, 20. August. (Wolfs.) Die Er'hebungender Kriminalpolizei haben ergeben, daß die .Hertunst der an der Stätte des Eisenbahnunglücks M Lehrte gefundenen Zwei Schraubenschlüssel festgestellt wurde. -Sie gehören zum Werkzeugbestand der Firma Heinrich K ö n i ck e, die nicht weit von der Unglücksstätte mit einem Brückenbau über die Oder beschäftigt ist. Mehrere Arbeiter, die früher in der Nahe der Unglücksstätte verwendet worden waren, sind im Laufe des gestigen Tages einvcncmmen.worden. Nach einer Meldung des ,berliner Tageblattes" soll man seit heute früh eine Spur verfolgen, die nach Leiferde führt. Ein früherer Eis en bahn beamt er soll sich durch Aeußerungen verdächtig gemacht haben. Im ganzen genommen ist aber vorderhand kein 'rechtes Motiv für ein Verbrechen, wenn es sich um ein solches handelt, zu erkennen. Auch liegen keine Meldungen über Diebstähle nach der Katastrophe vor. Tie Staatsanwaltschaft hat die Leichen der Opfer der Eisentahnkatastrophe freigegeben. Sie wurden eingesargt und nach Lehrte gebracht, wo sie aiufgebahrt wurden. Guhot verhaftet. Paris, 20. August. Der Pariser Millionär Guhot, der vor einigen Tagen, wie gemeldet, seine Geliebte bei einem Autoausflug im Walde erdrosselt hat und sich seither unauffindbar in Paris .Herumtrieb, ist.heute nachts in einerw kleinen Hotel verhaftet worden. Er beteuert seine Unschuld und will von dem Tode seiner Geliebten nichts wissen. Ser Seauoiapark gerettet. San Franzisko, 20. August. (Reuter.) An der Bekämpfung des B r a n d e s, der die Riesenbäume des S e q u o i a - N a t i cn a l p a r k s bedroht, arbeiten 600 Mann. Der Erfolg ihrer Bemühungen scheint gesichert. Früblinsrnacht. Von Mordechai Zeb. Feierberg. Aus dem Hebräischen von I. K. Alt bin ich und grau, meine Schultern gebeugt, die Haare weiß und die Jugendkräfte schwinden und schwinden... Nicht voll sind meine Tage, aber mein Herz ist erfüllt von Wehmut und Kränkung; nicht die Last meiner Jahre hat meine Schultern gebeugt, sondern die Last des Leidens und die Schwere des Lebens. Ich kann nicht weinen, nicht lachen. Versiegt ist die Quelle meiner Tränen, meine Gefühle sind erstarrt. Siehe, die Flüche der „Tanchvchah" lasten aus mir und doch seufze ich nicht-. Nur eines Abends erinnere ich mich. Ich war ein Knabe noch, lebhaft und empfindsam. Es war eitle junge Frühlingsnacht .... In meinem kleinen Zimmer brennt die Lampe mit düsteren: Lichte. Auf dem Tische liegen Bücher in wirrem Durcheinander: Baba Kama, Knsari, Jore Deal), Mose Nebnchim, Rischis Chochmath und die Bibel. Auch, unter den Kissen meines. Bettes sind einige Bücher versteckt, die Bücher der Haskalcch. Cirr starker Schmerz bedrückt mein Gemüt sehr. Das düstere Licht ruft in mir düstere Gedanken wach und die vielen mannigfaltigen Bücher erwecken in mir seltsame Gefühle. Dann trete ich all das Fenster meines Zimmers und öffne es. Draußen Stille ... Die Holzläden, die die Fenster bedecken, silld geschlossen. Nur hie lmd da fallt eilt Lichtstrahl durch eine Ritze. Ein arlner Handwerker, der noch an der Arbeit ist. Oder es sitzt »Mn Vücherkuudiger und lernt. „Das Haus, in dem keine Thora gehört wird, wird zur Abendzeit verödet llnd liegt einsam." Und lote milde ist dem Inden die Tlwra am Abend Der strahlende Mond mit dem vollen, kindlichen Gesichte schwebt auf dem blauen Meer und gießt ans die Gasse sein weißes, liebliches Licht, flutet aus mein Fenster, bedeckt mein Gesicht, wie ich ans ihn schaue. Tausende von Sternen funkeln ttnd glänzen an der herrlichen Kuppel des Himmels. Und das Licht fließt in die Weite .... Der laue Wind bringt aus seinen Schwingen würzige Düfte ilt die Gasse. Die Natur ist voll Grün, Leben und Ruhe. Tie Schöpfung ist ein wunderbares Lied. Die Luft ist voll lieblicher Töne. „Lobet Gott, denn er ist gütig, ewig währet seilte Gnade." Heilig . . . heilig . . . heilig .... Und da draußen in diesem Heiligtum keine Bücher, keine Rollen, keilte Ideen, keine Philosophie, keine zusammengeschrtmtpften Gehirne und keine losen Gedanken. Einfach und heilig hat Gott alles geschaffen. Meine ganze Seele Atmet die freie Luft und groß ist meine Seligkeit. Die Brust wird weit ttnd das Herz pocht. Mein Blick verliert sich zwischen Mt Sternen, dem Monde und dem blauen Meere. Ach, mein Gott, mein Gott, wie herrlich ist deine Welt! Wie groß die Fvettde, die Gunst und Gnade, die du über sie in deiner Weisheit ausgegossen hast. Wie herrlich ist das Leben in deiner Welt, die du geschaffen. Wie gut ist dieser Abend uttd wie angenehm ist es, zu leben und Wohlgefallen zu finden an einem solchen Abend unter Gottes Himmel. Und draußen tu der Gasse? Aber deine Welt, v Gott, ist herrlich und'heilig . . . Ich sehe den Mond, der dort latigsant am Himmel geht, sein Antlitz strahlt vor Freude uttd Liebe. Ich höre die wunderbaren Melodien, die blühen itt dettt geheimen Schatten des Ewigen. Ich sehe den Zauber, der sich itt die Weite dehnt. Groß ttnd weit ist die Welt, uttd Frettde und Sanftmut und heilige Lieblichkeit. Und draußen in der Gasse? Kranilädeit, Schenken, Bethänser und Ehedarim! Haben die noch eine Welt? Eine Welt von Mond und Sternen, von Lust und Licht, von blauen Himmeln und Frühlingsnächten, von singenden Vögeln und von dem Großen, das aus dem Lobliede spricht, von starken Gedanken und Vergnügungen der Seele? . Da draußen in der Gasse .....! Und meine Jugend hat nichts von diesen Freuden ge» könnt. „Die Anger sind voll Schafen und die Auen stehen dick mit Korn, daß man jauchzet und singet." Der Talmud, die „Bücher der Moral", die Satzungen waren meine Logik pes Lebens. Ich habe sie gesehen, wie meine Gasse und den Markt. Die Psalmen, die Haskalah und die Wissenschaft aber waren das Lied meines Lebens. Ich weiß, daß die Auen dicht mit Korn stehen und die Quellen in Bäche zwischen den Bergen rieseln. Sie tränken das Wild des Feldes, junge Löwen löschen daraus ihren Durst. Aber Täler, Anger. Quellen, Bäche, Berge, ich habe sie nie im Leben gesehen. Rtthe ringsum. Lieder klingen an mein Ohr. Mein Herz wird schwer und schwül. Warunt will ich weinen? Was wollen meine Tränen? Wie ist mir so weh? Wo ist meine Jttgend?! Wo ist mein Leben?! Wo ist meine Welt?! O Gott . . . .! Habe ich Mtu gewußt, was Jugend und Leben ist- Habe ich im Frühling meinet: Jugend gefühlt, Ivas jeder Baum, jeder Halm, jede Blume, jedes Gewächs, jede Mücke, jeder Wurnt, jeder Vogel jetzt im Frühling fühlt! Und die Jugend, wie schön und gut ist sie! Aber vielen Menschen blüht kein Frühling.... Und da in der Gasse? Bor dent „Tore" aber ivacht das Leben, blühen die Jünglinge, sprießt der Baum, ist die Wange rot. Und fc»? Und das Leben in deiner Welt, o Gott, ist gut unlieblich und voller Glückseligkeit mtd voller Ruhe und voll heiligem Empfinden. Und in allen Herzen ist Freude und Eintracht, Glaube uttd Hoffnung, Gebet und Dank.