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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-19 · Heft 2690 (19.8.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2690 (19.8.1926)
Date
1926-08-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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nt. SM Wien, DonneEg Mlener Moiftenzelkuttk IS. August 1926 GMe b mai 31*31)1 nüUBgl UMMMM UMMD mtgiiilsHil Sir aMMsche Stimm««« ia Rablaad. X. Moskau, 18. Augnfi. Di« oWelle kommunistische Zei- . tnng ^Prawda" widmet -er neu auftauchen-en Frage des A n t isemrttismus längere Artiiöol.. Die Arbeiterschaft sei teilweise antisemrtisch gestimmt und in den öffentlichen Versammlungen werden immer die Anfragen an die Führer gestellt, warum man nicht gegen den Antisemitismus vorgehe. Das Blatt iruft zum Kampfe gegen dieses Ueberbleibsel des Zarism«-s auf. SB. LaW-Berchvi-i ab Zeuge i« Schwarzbarth- Prozeß. Der einstige Minister für jüdische Angelegenheiten in der Ätkraine, Herr W. La tzki-Be r th o ld i, jetzt einer der Redakteure deS Rigaer „Frimorgn", wurde für den ibevorstchenden Schwarcharch-Prozeß als Zeuge geladen. (I. T. A.) Kohan Bernstein gehl «ach der Krim. Wie uns aus Jerusalem berichtet wird, hat Dr. Kohan Bernftei« den an ihn ergangenen Ruf als Verwalter der sanitären Abteilung des Joint in den jüdischen Kolonien in der Krim angenommen. Dr. Bernstein, der seit zwei Jahren in Palästina lebte, hat dort keine seinen Kenntnissen entsprechende Stellung finden können. Set Beirat der jüdischen Kaltnsgemelnde in Szernowih. In Czernowitz hat am LS. Juli die konstituierende Sitzung des Beirates der jüdffchen Kultttsgemeinde statttzesunden. Der Gerent der Kultusgimeinde, Deputierter Dr. Mayer Ebner, erstattete einen ausführlichen Bericht über die bisherige^ Tätigkeit lder Gerentschaft. Rach erfolgter Wahl iu die cinzelM Sektionen gab der Vizepräsident der Zionistischen Organisation, Dr. Theodor W e i s s e l b c v fl c r, namens der Zioni st e n eine Erklärung ab, in welcher der Ausban der Knltnsgemcinde znr Volks gemein de verlangt wird. In dem Programm heißt es schließlich: „Neben der Befriedigung der religiösen Interessen der national-kulturellen Bedürfnisse und neben der sozialen Fürsorgetätigkeit, die wir modernisieren wollen, werden wir verlangen, daß unsere Gemeinde am Ausbau des jüdischen Landes in brüderlicher Einheit mit den Juden der gesamten Welt aktiven Anteil nehmen soll. Wir werden daher im gegebenen Zeitpunkte die Bildung einer Sektion für Palästinaorbeit der Czernowitzer Kultusgnneinde verlangen^ Das ist. unser Programm in Len allz'.meini-n Umrissen. Zum ersten Male zieht eine geschlossene nationale Gruppe in eine der größten jüdischen Gemeinden Rnrnän'ens ein. Wir hoffen, daß wir im 'Laufe der Zeit eine Gemeinde schaffen werden, welcü' ein leuchtendes Beispiel für alle jüdischen Gemcind.'n Großenminiens sein wird." Bemerkenswert ist. daß nicht nur eine stark organisierte zionistische Gruppe im Beirat sitz?, sondern daß auch die anderen Beiratsmitglieder fast in ihrer Gänze aus dem zionistischen Programme stehen. Konferenz der Wischen Leih- und Sparkaffen in «Nrnmiinie«. *AuS Jassy wird Ms berichtet: Am 6. d. fand hier eine Konferenz der Delegierten -er jüdischen Leih- und Sparkassen Mtrumäniens statt. Den Berichten ist zu entnehmen, daß gegenwärtig aus altrumänischem Gebiet 14 jüdische Kreditgenossenschaften tätig sind, die sich sehr gut entwickeln. Es wurde hauptsächlich die Frage erörtert, wie der großen Kreditnot unter den Juden des Rogats abgeholfen und die Kräfte der bestehenden Genossenschaften rationeller ausgenützt werden könnten. Die Konferenz beschloß den Zusammenschluß der jüdischen Kreditkooperativen in Mtrumänien zu einem Verbände, dessen Zentrale sich in Bukarest befinden wird. Die Ernte in Nahalal verbrannt. Wie hie Londoner ..Times" aus Jerusalem melden, ist in der jüdischen Kolonie Nahalal die Ernte Opfer eines großen Brandes geworden. Ein Tolstoi-Manuskript in der Jerusalemer Bibliothek. Herr Nathan Strauß in New-Aork übergab -der Jüdischen National- und Umversitätsbibliothek Jerusalem ein sehr wertvolles Manuskript: einen eigenhändig ge>chrievenen Brief Leo Tolstois an den Zaren Nikolaus dem Zweiten. Der Drüf wurde am 28. März 1901 von Tolstoi geschrieben und war als Begleitbrief zu einem Memorandum Tolstois für den Zaren bestincmt. Schalom-Aleichem-Stipendium. Anläßlich der 10. Wiederkehr des Todestages Schalom Aleichems beschloß das Bildungskommissariat Weißrußlands, in einer der Hochschulen des Sowjet- Verbandes ein d a u e r n d e s S t i P e n d i u m aus d e n N a m c it Schalom Aleichems im Betrage von 100 R>nbel nconatlich zu stiften. Das Stipendium soll einenc der begabtesten jungen jüdischen Dichter in Weißrußland zugeteilt werden. Für dieses Jahr wurde das Stipendium dem jungen jüdffchen Dichter Ist Ch a r i k verliehen. Akts einem preußischen Amtslolal. Aus Ostpreußen schreibt man der „Welt am Montag": In dem Amts raum des Zollamtes Schirwindt. in dem das Publikum abgefertigt wird, hängt ein schwarz-weiß-rot umrändertes Gedicht von Ernst G a rd e y. das folgendermaßen anfängt: Bist du ein Deutscher, dann zeig' cs der Welt. — Beug' dich nicht jüdischem Machthabergeld. — Kämpf', bis zu Staub und zn Asche das Pack, — Das dich sonst schachernd steckt ganz in den Sack, — Denk' an Locarno, die jüdische Mache, usw. 4 Wie in Oesterreich. In der Gemeinde Wielkawies in Polen besteht, wie man jetzt erfährt, ein Gemeindergtsbeschluß, der den Juden das Wohnen in diesem Kurort untersagt. Wien. Die Schule steht unter der Leitung der Frau Marianne Stern. Durch die Kombination mit der Franengewerbeschule, in welcher ein großer Teil der praktischen und theoretischen Gegenstände des behördlichen Lehrplanes für die Koch- und Haushat ungsjchule qelehrt werden (Wetßncüen, Kleidennachen. Unle>- richtMache. Hygiene und erste Hilfe. Bürgerkunde. Gesang und Turnen) ist die Durchführung der Gründung m pädagogischer Beziehung leichter durchzuführen. Zu den vorgenannten Gegenständen tommen noch folgende Gegenstände de8 behördlichen Lehrplanes hinzu. Kochen HgushaltungSkunde. hauswirt'chaftltches Rechnen. Nahrungs- und Genußmittetlehre, hauswirtschastlicheS Arbeiten einschließlich Waschen und Bügeln. Garten- und Blumenpflege, Kinderwartung und Pflege, Krankenkost und Diätküche. Servterkunde, Ein siedekunst, Beiuch der großstädtischen LebenSmitlelbetriebe (Molkereien usw.), Besuche der Märkte und Markthallen. NahrungSmitteleinkaus und dessen Kalkulation. Gelehrt wird einfache, bürgerliche und feinste Küche. Die Kochschule bezweckt die Heranbildung von Leiterinnen für Großküchenvetriebe Stützen der Hausfrau, perfe'te Köchinffen, Pflegerinnen und die Heranbildung von Kock» und HauShaltungslehrer'nnen. welche nach Absolvierung der Schule die Möglichkeit des Ueln-rutttes in das staatliche Seminar haben. Die Aufnahmsbedingungen schreiben den Nachweis über 'das vollendete 14. Lebensjahr vor. Das Schulgeld stellt sich für Joterntstinnen monatlich 120 S. inklusive Wohnung und Verpflegung Externe Schülerinnen monatlich 20 S. und dreimal wöchentlich MittagStisch 18 S. Termin fstr die Einschreibungen ab heute bis 1. Oktober. Weiters können auch noch einige Schülerinnen in die wegen des regen Zmpruches errichtete Parallelklasse der Frauengewerbeschule aufgenommen werden. Termin bis 1b. Seotember. Einschreibgebühr b S., Lelirmtttelbeitrag b S., Schulgeld monatlich 20 S., als Internist tu 500 S. * Die Lokalbahn Paherbach Hirschwang. Aus Payeribach wird uns gemeldet: Der erste Zug, bestehend ans dom Triebwagen und zwei Archängewagen, ist bereits an Ort und Stelle eingetroffcn. Der Verkehr dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach am 1. September ausgenommen werden. 'Der Fahrpreis dürste sich zwischen 00 Groschen und 1 Schilling bewegen, also billiger sein als ein Platz in den Autos, die gegenwärtig den Bericht zur Raxbahn unterhalten. * Privatwohnungen für Mesftbesucher. Da von den Heuer besonders zahlreich angemeldeten ausländischen Messebesucheru vielfach Privatquartiere , gewünscht werden, richtet die Wiener Messe an die Hausfrauen Wiens das Ersuchen, geeignete Wohnräume zur Verfügung zu stellen «und sie dem Wohnungsnachweis der Wiener Messe, 7. Bez., Museum-straße 1, Melanin, Tür 3, zwischen 8 imfo 12 und 1 unb 5 Uhr oder auch schriftlich betau ntzugelben. * Eine Urenkelin Leo Tolstois entführt. In Prag lebt als Fvisense eine Enkelin Leo Tolstois, Vera, die mit dem Prager Kaufmann Bakovski verheiratet ist, diese Che aber cmficht. Schon häufig hat ihr Gatte versucht, sich gewaltsam des bei der Mutter lebenden fünfjährigen Kindes zu bemächtigen, jedoch erfolglos. Als vor einigen Tagen Veras Mutter mit dem leidenden Kinde ein französisches Bad cmfsuchte, führ Bakovsky den beiden nach und entführte das Kind im Auto. Zwar wurde er von der fmuMschen Polizei verhaftet, es gelang ihm aber, mit dom Kinde nach Prag gu kommen, wo von ieiner Gattin gegen ihn die Klage wegen KindesraubeL erhoben w'^Äeil ist. V * Gefährliche Rasierpinsel. In Deutschland sind in letzter Zeit einige Milzlbrandinfektionen durch Benützung von Rasierpinseln vorgekommen. Dasselbe wird auch in England und Amerika beobachtet. Das Reichsgesundheitsamt verordnete, alle auf Mtlzbrandkeime verdächtige Rasierpinseln der Gesundheitsbchörde zwecks Untersuchung einzuliefern. * Die Tochter des Dollarunlliouärs. Bor 19 Jahren verschwand spurlos die junge und schöne Miß Berta S a o u l, die Tochter eines Jndnstviemillionärs aus Philadelphia. Der verzweifelte Vater machte damals die größten Anstrengungen, um das geheimnisvolle Verschwinden seiner Tochter aufzuklären, aber ohne Erfolg. Vor kurzem wurde nun die Verschollene auf ei n e r kleinen Insel des polynesischen Archipels aufgefunden. Ihr Versteck war von englischen Seeleuten ausfindig gemacht worden, die zufällig an Land gegangen waren, um Trinkwasser zu holen, Sie erblickten eine auf dem Ufer befindliche Folshöhle, die mit Bäumen mngelben war. Es war die Wohnung von Miß Berta Saoul, die ihre Heimat verlassen hatte, nm in dieiser Einöde zu leben. Vollständig verwahrlost und zerlumpt, ruachte sie auf die Matrosen den Eindruck einer Geisteskranken. Man brachte sie auf das Schiss und führte sie nach London. Dort erst wurde das Geheinlnis ihrer Herkunft aufgekläri. * Ein Hochstapler — Herr des Eiffelturmradiosenders. Die Pariser Blätter berichten über einen beispiellos großen Skandal, in dessen Akittelpilnkt die Nadiostatioir des Eiffelturmes steht. Es fiel seit Wochen auf, daß die Börsennleldungen des Eiffelturmes immer eine bestimmte Tendenz zu verfolgen scheinen. Nun gelang vor zwei Wochen unter dramatischen Ilmftänden die Festnahme eines der größten Hochstapler, nämlich des Russen S t awisky, der in seiner Villa direkt aus einer großen Orgie heraus verhaftet wurde. Die Börsenmeldnngen blichen für einige Tage aus und als man gcnaic nach den Zusammenhängen forschte, gelangte man zu der überraschenden Feststellung, daß der Hochstapler Stawisky die Radioftation für die Versendimg seiner Börsennachrichten regelrecht gemietet hatte. Aber der Skandal wurde noch größer. Als rnan die Börsenmoldungen des Gauners unterdrückte, brachte dieser aus denr Gefängnis heraus eine Klage gegen den französischen Staat ein und verlangte, daß ihm die Station wieder zur Verfügimg gestellt werde, eine Forderung, der man auch über gerichtlichen Beschluß nach! a m. So ist jetzt Stawisky die 9tadivstation neuerlich ansgeliefert worden und man erlebt das eigenartige Schallspiel, daß ein Börselischwilchler, der im Gefängnis sitzt, täglich mit Hilfe einer staatlichen Station wirtschaftliche Mitteilllngell versendet, die natiirlich alrsfchließlich seinem Interesse bienen. * Ein zerstreuter Kaffeehausgast. Alis Berlin wird berichtet: Sonntag abends ereignete sich in der Mokkastube an der Ecke Leipziger-Friedrichstraße ein eigenartiger Unfall. Ein Gast, der einige Zeit in dem Kaffeehaus geweilt hatte, verließ es llicht dllrch die Tür, sondern ging in Gedanken vertieft zwischen Dins jüdische Haus I as jüdische Blatt I den am Fenster stehenden Kaffeemaschinen durch eine Schau, f e n st e r s ch e i b e. lvelche dabei in Trümmer ging und ihn an Hand und Knie verletzte. * Der internationale Amtsschimmel. Eine Bank in Polen sandte eine Geldsumme ans telegraphischem Wege nach Jtaibien Der Adressat hat das Geld nicht erhaltell und urgierte einige Male beim Aufgeber, aber ganz erfolglos. Endlich erhielt er das auf telegraphischem Wege au Mg ebene Geld mit sechseinhalbmonatiger Verspätung. * Ein neuer Nachweis des Scheintiwes. Die Zeitschrift „Biologische H c i l k u n st" teilt mit: Ein junger englffcher Chemiker entdeckte ein sehr einfaches Verfahren zur Feststellung ds.Scheintodes. Er gebrauchte dazu ein versiegeltes Reagenzröhrchen und ehren blauen Fade n. Wenn er einen Teil dieses Fadens mit Hilfe einer Nadel unter die Haut eines Gestorbenen brachte, so konnte er. wenn der Mensch wirklich tot war. beobachten, daß ber Faden sich gelb färbte, während bei einem Scheintoten bet Faden seine Farbe nicht veränderte. Es ist darauf aufgebaut. daß das menschliche Blut alkalisch ist und sofort nach dem Eintreten des Todes sauer wird. Bekannt ist schon die F l n oreszeinprobe. Man spritzt dem Toten ober Scheintoten etwas Fluoreszeinlösung ein. Ist noch Stofflvechsel^ also Leben vorhandeic, so zeigt bald das Auge eine grün« Fluoreszenz, andernfalls nicht. E Reisebureau der Hamburg-Amerika-Linle. Verkauf von Schiffs-, Eisenbahn- und Schlafwagenkarten für In- und Ausland, Flugscheine. Auskünfte über Hotels, fachmännische Veranstaltungen von Gesellschafts- und Vereinsfahrten, Geldwechsel. Bureaustunden ummterbrochen von 9 bis 5 Uhr nachmittags (Samstag von 9 bis 2 Uhr), Wien, 1. Bez.. Karntnerstraße 38. Vereine, Bortriige unv Berfammlnügeu. 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V,9 Uhr abends, in der Hinterhrühl. im Hotel „Zu den drei Raben", eine Zlkademie mit anschließendem Tanz zugunsten desKeren Kajemetb. Das reichhaltige Programm brlnot n. a. Darbtetungen des Fräuleins Rens Stein, der Frau Blatt-Herzberg, Dulttzkaja sowie des Herrn Karl G e r d o. Mhnr und Kunst. Die Rot der denlschen Künstler. Berlin, 18. August. (Wolfs.) Der Magistrat hat beschlossen, znr Linderung der Not unter den erwerbslosen Künstlern einmalijs die Summe von 50.000 Mark zur Verfügung'zu stellen. * Vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle auf die er« schreckende Arbeitslosigkeit unter den Berliner Künstlern hingewiesen. Tlllein in Berlin sind 1689.Künstler in die Erwerbslosen^^, sürsorge eingetragen, wobei es sich durchwegs um ausgebildeti Künstler handelt, die oft schon langjährige Praxis hinter sich haben. Es ist aber anznnchnren, daß sich eine große Zahl von Künstlern, die buchstäblich hungern, zur Erwerbslosenfürsorge aus verschiedenartigen, insbesondere bei den künstlerischen Berufen vorhandenen Gründen nicht anmeldet. Daher innß die emnraligc Zuwendung von 60.000 Mark zwar als erfreulich, aber als völlig ungenügen'' betrachtet werden. Ans den Aenter». Deutsches Volkstheater. Freitag Eröffnung?« Vorstellung von Beregid Shaws „H e u ch l e r". Zn Goethes Geburtstag, Freitag' den 27. d , „I p b i g e n i e a u f T a u r i s". Lustspieltheater. Morgen. Samstag und Sonnlag „D i e G! a tz e u n d d e r B ll b i k o p s". R e n a i s > a n c e b ü h n e. „Das Grabmal des. unbekannten S o l d a t e n" die ganze Woche allabendlich. Fünfzigmal „Cafe Elektric." Vorgestern feierte das der lebendigen Wirklichkeit entnommen'.' Stück von Felix Fischer das Jubiläum der 50. Ausführung. Das volle Hans zollte den 21 Szenen wie bei der Premiere lauten Beifall. Vortrefflich wieder Karl M i ksch als irrsinitiger Ltletiker ulld Hella Berg als Wiener Kokotte. 3tntC) B e cf m e i st c v, die Darstellerin der treuen Braut, Zeichnete sich besonders durch ihre Sprechkrtnst aus. Die gestrige Opernvorstellung auf der Hohen Warte „Cavalleria rusticana" und „Bajazzo" nutzte wegen schlechten Wtters auf einen späteren, noch itäher zu bestinlmetlden Termin verschobetl werdett. Die golöstetr Karten behalten ihre Gültigkeit. „Der Idiot" von Dostojewski als Drama. Jnr Londotler Barnescheater gelangt Ende iilngust eine Drantatisicrung des Rontalts „Der Idiot" bau Dosto je wski iu englische r Sprache zur Aufführung. Die Hauptrolle, den Fürsten Myschkitl, wird der bekannte englische Schauspieler Swinley spie-len. Hans Schweikart, der erfolgreiche Darsteller der Hauptrolle int „Grabmal des.unbekannten Soldatelt" alt der Renalss a n c o b ü h n c und Mitglied des Schauspielhauses in A! ü nchen, würde fiir einen Teil der Spielzeit an das Deutsche Volkstheater verpflichtet, wo er als erste Rolle den F i e s c o in einer Neuittszenierung des Schillerschen Werkes spielen wird. k€/\M vttmfdchonHSufisjarchlddu Y Da-LrMch empkdhlrne, vlelmUllomn- ■mS., \ fach vstwchrtn Kuktrol-Hühnerüugen-Vffastrr RX ..iV tzZftch vt» davon. An« Packym kostet mir 8 1AS.:.^vaa «echstWm-e «chrvl-HVa- (Vmbepackung 8 ..50 iKoppelpackmui 8-.76 nrhyht die Vicknnß 6e* AMvl-Master» ünöMkt öle Wn-wm m-^Msksly. Mml.ÄMeür.Kur mm < i,l I I '4

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