Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2690 (19.8.1926)
- Date
- 1926-08-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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9lt. 26^ Wen, Äönw'tlfcy MeMr MoiMnzelküM 19. Arlgust 1926 Zer Hakenkreuzmord bei Salzburg. 81» SeftSnvnIs. Tagesbericht. Srfterrelch sagt die Manöver ab. Eine amtliche Mitteilung besagt: Die durch Monate andauernde ungünstige Witterung hat den Zustand der Straßen und Wege im We chs e l geb ie t, das für die Hebungen der 1., 2., 3. und 6. Brigade in Aussicht genommen war, derart verschlechtert, das; sich sowchl das Fortkommen der Truppen, vor allem aber jenes der zu ihrer Versorgung nötigen Fuhrwerke und Autos außerordentlich schwierig gestaltet hätte. Das Bundesministerium für Heerwesen hat infolgedessen zur Schonung der Truppen diese beabsichtigten gemeinsamen Hebungen abgesagt und an deren Stelle Uebungen der vorgenannten Brigaden inuechaüb der eigeilen Brigadeibereiche angeovdnet. Raba widerruft feinen Widerruf. Budapest, 18. August. Wie schon berichtet, hatte in der gestrigen Verhandlung des Frankenfälscherprozesies der Sekretär des Prinzen W i n d i s ch g r ä tz, Desider Raba, der Kronzeuge der ganzen schmutzigen Affäre, seine vor dem Strafgerichtshof gemachten Aussagen zurückgezogen, in denen er den Ministerpräsidenten Glasen Stephan B e t h l e n, den Grafen Paul T c l e k y, den Feldbischof Zadravecz und den Generaldirektor der Postsparkasse Gabriel B a r o s z schwer belastet und die Frankensälschungen auf eine st a a tl i ch organisierte Organisation zurückgeführt hatte. Er hatte erklärt, daß er diese Belastung nur unter der Suggestion seines Verteidigers Dr. Teleky (des Kanzleikotlogen Vazsonyis) ausgesprochen habe. In der heutigen Verhandlung gab nun R a b a die E rk'lärung ab, er habe seine gestrige Aussage tnt Zustand nervöser Gereiztheit gemacht und ziehe sie zurück. Der Vorsitzende, Kurialrichter G e d o, nahm nun Raba in oin Kreuzverhör. Der Allgeklagte blieb jedoch fest und wollte auf keine Suggestivfrage eingehen. Äksttt verurteilt. Budapest, 18. August. Der Strafgerichtshof hat heute den ehemaligen Privatsekretär des verstorbeilen Ackerbauministers Szabo-Nagyatad, Ludwig Eskütt, wegen sechsfacher Verleumdung, darunter wegen der Behauptung, die Mitglieder der Regierung hätten anläßlich der Schweizer Heulteserung ein Panama von 14 Milliarden «verübt, zu einem Jahr Gefängnis und 18 Millionen Kronen Geldstrafe verurteilt. Eine Vagi-Bersammlung von der Nndaprster Polizei gesprengt. BudapH, 18. August. Zwanzig Mitglieder der sozialistiscyeu Vagi-Gruppe hielten heute abends in einem Haus am Josefsring eine der Behörde nicht:an gemeldete Versammlung ab. Die Polizei erhielt Kenntnis tarn der verbotenen Sitzung und fuhr spät abends in mehreren Lastautomobilen vor dem Hause vor.. Die Versammlung wurde g esprengt und sämtliche Teilnehmer wurden auf die Oberstadthauptmannschaift gebracht, bk schon morgen, als Polizeigericht erster Instanz, die Verhafteten aburteilen wird. Reform der Wohnungrstener in Polen. L. Warschau, 18. August. In den nächsten Tagen soll die Verordnung über die Neuregelung der Wohnungssteuer publiziert werden. Es wird die staatliche wie die städtische Steuer durch eine einheitliche Steuer ersetzt, welche alle Wohnungen erfaßt Mit Ausnahme der Gotteshäuser, der Fabrikslokale, der leerstehenden Wohnungen und der Wohmutgeit von Arbeitslosen und Hausmeistern. Steneramneftie in Polen. L. Warschau, 18. August. Nach einem Zirkular des Finanzministeriums steht die Erlassung einer Amnestie für alle rückständigen Steuern verarmter Steuerzahler bis zum 1. Jänner 1925 bevor. Die polnische Koylenausfnhr. L. Warschau, 18. August. Die Ausfuhr der polnischen Kohle nach der Tschechoslowakei, Oesterreich und Italien wächst von Tag zu Tag. Die Zentrale der Vereinigung der Köhler; industriellen hat die Versicherung erhalten, daß durch die Station T a r v i s 200 Waggons Kohle, das sind zirka 3000 Tonileil, täglich durchgehen werden. Im Zusammenhang damit hat das polnische Eisenbahnministerinnl Verhandlungen mit der Verwaltung der österr e i ch i s ch e n B u n d e s b a h n e n und der tschechischen Staatsbahnen wegen leihweiser Ueberlastung von 3200 Kohlenwagen eingeleitet. zur Vorgeschichte der Maßregelung Saidas. Prag, 18. August. Ein bisher g e >h e i m g e h a lt e u c $ Faktum aus der Vorgeschichte des Verfahrens gegen Geileval Gajda decken „Liidove Novinh" auf. Das Blatt schreibt: Wir erfahren, daß in den Anfängen der Gajda-Affäre, als sich zum ersten Male die Nachricht verbreitete, daß dem General Gajda der Verrat französis ch e n R e s e r v a t b e f e h l e an die Sowjetregierung zur Last gelegt wuvde, der französische Gesandte Conger im Namen der französischen Rogierung eine Demarche beim Prager Außenamt unternahm. Das. geschah deshalb, weil denl Gesandten jene Anschuldigungen von einer in dieser Angelegenheit eingeweihten Stelle vollkommen b est ä t i g t worden waren. In der Untersuchung über den Mord an dem jungen Zahntechnikergehilsen Andreas Berger, der wie berichtet, am 13. Mai von der Kienbergwaud bei Schärfling von seinen Begleitern in die Tiefe gestoßen wllrde, ist eine entscheidende W e n d n n g eingetreten. Wie erinnerlich, wurden der siebennndzwanzigjährige Zahntechniker Karl Payerleitner ans Mattighofen, sein einundzwanzigjähriger Bruder Adalbert und der neunundzwanzigjährige Handelsangestellte Karl Schwarz aus Steyr verhaftet, weil der Verdacht vorlag, daß sie Andreas Berger zu einer Tour ins Schafberggebiet verlockt und ihn von •bet Kienbergwand .it die Tiefe gestürzt haben, um nachher einen hohen Versicherungsbetrag zu beheben. Als zum Enlpfang der Versicherungssumme Berechtigte tauchte die ehemalige zahntechnische Assistentin Payerleitners, Wilhelmine Zechner, auf. Die Erhebungen ergaben, daß Payerleitner den Berger zun; Eingehen der Versicherung unter der Vorspiegelung bewogen hat, er, Payerleitner, habe ein außereheliches Kind zu versorgen, könne aber mit seinem Namen nicht hervortreten. Um jeden Verdacht seiner Frau zu vermeiden, müßte die Polizze aus einen anderen Namen abgeschlossen werden. Der Zahntechnikergehilfe gab zum Abschluß der Versicherung se-ine Einwilligung. Nach dem Tode Bergers wurde bei der Behebung der Versicherungssumme Wilhelmine Zechner als die Braut des Verunglückten ausgegeben. Auch sie wurde festgenommen. Montag fand nun an jener Stelle, wo Berger angeblich abgcstürzt war, im Beisein der Brüder Payerleitner und -des Venedig—Wien in 4 Stunden. Gestern wurde durch die Trans Adriatica Societa Aerienne der Luftverkehr auf der Strecke Venedig—Wien eröffnet. Das Flugzeug war um 11 Uhr von Venedig abgeflogen, und landete um 13 Uhr in Klagenfurt. Um 14 Uhr 45 Min. wurde der Flug fortgesetzt, der das Flugzeug in eindreiviertel Stunden nach dem Flugfeld von Aspern-brachte. Der deutsche Aerztetag gegen den Alkohol. Der 45. deutsche Aerztetag in Eisenach, die Vertretung von fast 39.000 deutschen Aerzten, hat nach einem' Vortrag des Ministerialrates -im preußischen Ministerium für Bolkswohlsahrt, Tr.. Bayer, über das Thema ,Me Bedeutung^ der Alkohoffrage für Volk und Staat" die Entschließung einstimmig gefaßt, daß der 45. deutsche Aerztetag in der gegenwärtigen Höhe des Alloholverbrauches, namentlich in Hinsicht auf die wirtschaftliche und gesundheitliche.Lage des deutschen Volkes, eine Gefahr für die Bolksgesundhe; t erblicke. Als geeignet für die Eindämmung des AKoholverbrauches erscheinen dem Aerztetag die Unterstützung der S p o r t b e w e g u n g, die Förderung des Wohnungsbaues, des Siedlungswesens und der Kleingartenbewegung sowie die Sorge für die physiologisch und Psychologisch günstigen Arbeitsbedingungen und für gute und wohlseile Erholungs- Möglichkeit unp bildende Unterhaltung. Der Tanz als Abmagerungsmittel. Es ist schwer, gegen den Tanz, der unser ganzes gesellschaftliches Loben heute beherrscht, Stellung zu nehmen. Er ist eine Sache der Mode und diese ändert sich ja ziemlich häufig. Aber vom ärztlichen Standpunkt aus muß man doch gegen diese allzu stark uni sich greifende Betätigung Einspruch erheben. Und so erinnert der Berliner Arzt Dr. Tobias an die vielfachen Schädigungen, die eine Uebertreibung des Tanzens bei vielen Menschen, insbesondere bei den Fettleibigen, zu verursachen vermag. So sind die bekannten Entfettungskurorte insbesondere Stätten der Uebertreibungen im- Tanzen. Der Tanz gilt gewissermaßen als Abmagerungsmittel, und so wird in den Kurorten zum Frühstück, zum Tee und bis in die Nacht hinein getanzt. Diesen Anstrengungen sind aber nicht alle Herren gewachsen. So mancher Plötzliche Todesfall der älteren Damen und Herren ist aus eine Ueberanstrengung des Herzmuskels zurückzuführen, der Plötzlich versagte. Wohl hat der Arzt am Herzen trotz genauer Untersuchung nichts Krankhaftes finden können, tvohl fühlt sich der Mensch oft ganz wohl und doch schleicht der Tod an den Menschen oft unauffällig, unerwartet heran. Es heißt, der Herzmuskel war nicht intakt. Man sieht es oft bei geübten Schwirumcrn, die die stärksten Trainings hinter sich haben und bei geringen Anstrengungen zusammenbrechen. Darum muß der Fettleibige denken, dessen Herz eigentlich nie tadellos ist. Auch der übertriebene Tanz hat seine Tücken und kann gefährlich werden, zumal in Klrrorten, wo der Körper oft zu Zwecke»; der Abmagerung viele Ein schränkungell sich gefallen lasten muß und Tvink- und Badekuren erhöhte Ansprüche all den Herzmuskel stellen. Größere Gewichtsabnahine .wird nie ist a'ber durch das viele Tanzen auch nicht erzielt, höchstens der Fettleibige unterzieht sich gleichzeitig einer starken Nahrungseinschränkung. Denn Abmagerung ohne dell Grundsatz: mehr ausgeben, weniger einnehnien, gibt es nicht. Der Tanzende schwitzt viel, verliert dadurch an Gewicht, ersetzt dieses aber erst wieder durch Zufuhr von Getränken, da sich stacker Durst einstellt. Es ist der gleiche Trugschluß, der viele Frauen in die Dampfbäder führt, wo sie meist ein bis anderthalb Kilo abmhmen. Diese Abnahme ist aber nur vorübergehend, wird meist ersetzt, wenn weiter viel — ohne genaue Vorschrift — getrunken und gegessen wird. Dem Tanz als Abmagerungsmitiel kann also der Arzt nicht das Wort reden, höchstens daß bet Tanz den Menschen in angenehmer Weise seelisch zu beeinfluffen vermag. Das kann unter bestimmten Umständen wertvoll sein. Dr. S a « e l B e e r. Wer ist Payerleitner? .Handelsangestellten Schwarz ein Lokal au ge ns che in statt. Unter dem Eindruck des Tatortes legte Schwarz ein umfassendes Geständnis ab. Er gab an, Berger in die Tiefe gestoßen zn haben, um gemeinsam mit den; Zahntechniker Payerleitner die Versicherungssumme zu erhalten. Cr versuchte allerdings die Hauptschuld aus Payerleitner abzuwälzen, der ihn zu der Tat gezwungen und ihn, als er sich anfangs weigerte, mit einem Revolver bedroht habe. Der Bruder Payerleitners soll an dem Morde gänzlich unbeteiligt und unschuldig verhaft»* worden sein. Ueber die Person des Karl Payerleitner macht der „Abend" interessante Mitteilungen. Das Blatt führt auch seine Vorstrafen an. Diese sind: Sechs Wochen schweren Kerkers wegen Verbrechens des Diebstahls mit Urteil des Kreisgerichtes St. Pölten vom' Jahre 1917; Geldstrafe wegen Uebertretung des 8 320 (Falschmeldung) durch das Bezirksgericht Klattau vom Jahre 1918; Geldstrafe wegen Uebertretung nach 8 487, weil er eine gegen ihn klagbar anftretende Hausgehilfin seines Vaters, gegen die er sich gröblich vergangen hat, fälschlich des Diebstahls beschuldigte. Diese Strafe stammt aus dem Jahre 1920. Die Zeitung bezeichnet auch den Präsidenten Dr. D.i n g h o f e r als Protektor Payerleitners bei seiner Bewerbung um die Konzestion als Zahntechniker. Die Mordtat wird in der Herbstsession des Salzburger Schwurgerichtes verhandelt werden. Die zwölf Unsterblichen. Bei einem Bankett, das die Royal Society in London der* anstaltete, äußerte Rudyard Kipling in einer Tischrede, von allen Schriftstellern der Erde hätten im Laufe der letzten verflossenen 2500 Jahre höchstens ein Dutzend sich Unsterblichkeit errungen. Dissen Ausspruch Kiplings hat nun die „New-Pork Times" aufgegriffen und eine Umfrage erlassen, deren Ergebnis sie jetzt vorlegt. Es handelte sich darum, festzustellen, welche zwölf Dichter als „unsterblich" angusprechen seien. Befragt wurden fünfzehn angesehene Schriftsteller in aller Herren Länder, und zwar die Amerikaner William Rose Benet, Zona Gale, Hendrik Willem van Äoon, George Haven Putnam, Ellery Sedgtvick und William Allen White, die Engländer Arnold Bennett, G. K. Chesterton und I. St. Loe Stracheh, die Franzosen Jacques Bainville und Marcel Pvevost, der deutsche Dramatiker Georg Kaiser, der Italiener Guglielmo Ferrero, der^ Spanier Vieente Blasco Jbänez und der Schwede Helmer Key. Mit schmerzlichem Bedauern stellt die „New-Aork Times" fest, daß dieses Richterkollegium keinen einzigen Amerikaner für würdig befunden hat, in die Unsterblichkeit einzuziehen, obwohl die Mehrzahl der Befragten Bürger der Vereinigten Staaten sind. Whitm a n und Poe hätten zwar einige Stimmen erhalten, wären aber gegenüber anderen Dichtern starß in-der Minderheit geblieben.^. Die Liste der zwölf Unsterblichen, nach der Zahl der auf sie entfallenen Stimmen geordnet, ist folgend«: 1. Shakespeare, 2. Dante, 3. Homer, 4. Vergil, 5. Balzac, 6. Cervantes, 7. Goethe- 8. Möllere, 9. Plato, 10. Dickens, 11. Voltaire, 12. Milton. Wien. 19. August. * Das Wetter. Das Schönwetter in Wien wuvde gestern zwischen «2 und 3 Uhr durch einen wolkenbruchartigen Gewitter- ' regen unterbrochen. Die überaus heftigen Regengüsse veranlaßen auch das wiederholte Eingreifen der Feuerwehr, namentlich im 9. Bezirk. Am späten Nachmittag trat wieder Aushviterung ein. Die -Wettervoraussage lautet: Veränderlich, Temperatur wenig verändert. * „Wir glaubten, ein Judenjüngling ertrinkt . . Meder ein Schuilbeispieil für antisermtiische Moral. Diesmal wllvde es in Loidz geliefert. Bor einigen Tagen badete der zwölfjährige Henryk Chmiel in einem naben dam Schlachthaus befindlichen Toich. Der Jllnge wagte^sich zu wait vor, vevlor den Boden rmter den Füßen und sank. Die Wrigen Badenden, offenbar keine geübten Schwimmer, schrien um Hilfe. Am Ufer saß woihl ein Haufe junger Menschen, rührte sich aber nacht. Da kam ein junger Jude, hörte die Hilferufe, sprang rasch eutschloffen ins Master, um den Ertrinkenden zu retten. Vom Ufer her hörte er bloß die Rufe: „Rascher Jude, ein Judenbnb ersäuft!" Der junge Jude war zu spät gekommen. Er zog «Wohl den Aern-en Henryk Chmiel aus dem Wasser, brachte ihn ans Ufer, der Junge war aber bereits tot. Auch der Rettungsarzt konnte nichts anderes feststellen. Noch immer blieb der Haufe Menschen, der am Ufer mit wahrer Wohllust das Sterben des Kindes verfolgt hatte, >bei guter Laune. Erst als der einschreitende Pollzeimann feststellte, daß Chmiel der Sohn einer guten Christin war, kam er erste Ausdruck menschlichen Rührens mls dem Haufen Menschen dam User des Teiches nsben dem Schlachthaus. Und dieser mutete: „Psiakrew! Myslelismy zu to zydek — tonie!" Zn dmltsch etüva: ,Luwdosohn! Und wir glalkbten, «daß ein J-lldenjunge ertvinkt . . .!" * Beim Rettungsversuch ertrmtkn. Montag um 3 Uhr llachmittags war nächst der Rotnndenbrücke der Volksschüler Wilhelm Berger «in den Donankanal gefallen und m Ertrinkungsgefahr gerateil. Ohne sich zu besinnen, sprang ihm der 30>jährige Fleischhauergehilse Moritz Suran. Landstraßer Hauptstraße 40 wohnhaft, nach, um ihn zn retten. Während Berger von zwei anderen 'Personen aus dem Wasser gezogen wuvde. mußte Suran sein Leber; lassen. Seine Lerche konnte bisher nicht geborgen werden. * Großer Einbruch. In der Wohnung des Cmil Kann. Liechtensteinstraße 69, wurde «m großer Einbruch verübt. Gestohlen wurde,; Bestecke und «Schmuck im Werte von 20.000 Schilling. * Ein Trachtenfestzug in Me«. Die Fremdendevkehrskommission plant als Abschlrlß der Wiener Meste die Veranstaltung eures Trachtensestzuges. Auf dem Rathausplatz lverden Volkstänze rrnd Bolkslspie'le vorgeführt «werden. Das Fest wird am 12. September stattsinden. * Eine rituelle Koch- und Houshaltungsschule. Das ,-Misabethheim", 2. Bez., Malzgaste 7, eröffnet anfangs Oktober eine rituelle Koch- und Haushaltungsschule, di« erste ihrer Art m an ' r / /