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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-16 · Heft 2687 (16.8.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2687 (16.8.1926)
Date
1926-08-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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9k. 9681 RMvn, WCDnlög SOkitet MsrOmzelturrg 16. August 1SS8 Seite S' hat m Jvtnt Foreign Commiti«, welches b«n Board of Deputies of British Jews und den Rat der Anglo^JSwH Association repräsentiert, dem BiMerbunb eine Denkschrift betreffend die Staät^- bAgevschastSfrage der Juden in RmNSnim überreicht und mit besonderer Schache die Tatsache unterstrichen, daß das rumänische Gesetz betreffend Erwerb und Bellust der SiaotKbüvgerschckft von» 28. Februar 1924 den MnibecheitSvertroy verletzt und dem Art. 3 des Mischen Rumänien und den alliierte« und assoziierten Rächten am 9. Dezember 1919 geschlossenen Vertrages widerspricht. Der Tex dieses Art WS kaut«: bezugnehmend auf d-e speziellen Vchimmungen in den unten erwähnten Verträgen lägt Rumänien zu und erklärt als «mürrische Staatsbürger ipso facto «nd ahne Erfilklung irgend einer Formalität, alle jene Personen, die zur Zeit des Inkrafttretens oeS gegenwärtigen Bertmyes ihren ordentlichen Wahnsih innerhalb , der rumänischen Staatsgebietes hatten, mitvingsschlosien die Bestimmungen im FriedenSdertrage mit Oesterreich und Ungarn, oder irgend einer anderen svLteren Bestünmung, wenn sie in diesem Zeitpunkte nicht Angehörige eines anderen Staates, ausgenommen Oesterreich-Ungarn, sind.-' Nach diesem Texte ist es klar ersichtlich, baß alle jene Personen, die zur Zeit des DertragsschlusseS ihren ordentlichen Wohnsitz in den an Rumänien angeschlossenen Gebieten hatten, ipso facto die rumänische Staatsbürgerschaft echaltsn. Der Widerspruch zwischen dom rumänischen Gesetz vom 23. Februar 1924 und den Bestimmungen des MinoritatSvertrages besteht vor allem darin, daß cs alz rumänische Staatsbürger nur diejenigen Personen amrkennt, die am 1. Dezmrber 1918 das Heimatsvecht hatten, und nicht alle jene, welche ihren ordeivllichen Wohnsitz irr den angeschossenen Gebieten hatten. Ans diese Weise wurde Heimatsrecht statt Wohnsitz für die Erlangung der Staatsbürgerschaft gefordert und dem klaren Sinn des M'mdecheitsvertrages widerspwchcn. Jur September 1925 sollte diese Frage beim Völkerbunde zur Verhandlrrng gebracht werden. Der damalige Außenminister Rumäniens, Herr Du ca, äußerte den Wunsch, die Angelegenheit auf direk- : e m Wege mit dem Joint Foreign. Committee zu ordnen ohne Intervention des Bölkechundcs und des Internationalen Gerichtshofes. Ter Minister versprach, in einem späteren Zeitpunkte Vorschläge zu unterbreiten. Anr 25. Mai 1925 ließ die rumänische Regierung durch ihren Geschäftsträger in London, Herrn Ti tu lesen, dem Joint Foreign Committee ein Memorandum betreffend das Staatsbürgerschastsges-etz juTcmtmeti, aus welchem wir bloß eine Stelle zitieren möchten: „Gemäß den angestellten Berechnungen haben höchstens 5509 Juden (ihre D:aatskn":rgerschast verloren) und diese Zahl wird sich verringern, da es uMvahrscheinlich ist, daß alle Rekurse verworfen werden ... Es ist daher nicht ratsam, eine nnfreundliche Haltung em-zunehmen und einen ungünstigen Eindruck auf die rumänische öffentliche Meinung zu machen wegen der 3000 oder 4000, wenn man die im ganzen Lande emanzipierten 1,300.000 Juden in Betracht zieht." Soweit das Memorandum der rumänischen Regierung. Handelt es sich wirklich b'oß um 3000 bis 4000 Juden, die „heimcktslos" wurden? Die Zahl scheint sogar bei den Vertretern des Joint Foreign Conmnttee Gauben zu finden. Meines Erachtens geht es hier um eine Prinzipielle Sache: Man kann nicht Friedensverträge, welche Menschenrechte deklarieren, umgehen. Man kann und darf nach diesem Weltkriege Menschen, wenn >es auch Juden sind, nicht zu herrerllosem Wild nrachen. Wenn wir aber uns in den Gsdankengängm der runränifchen Staatsmänner bewogen ivolle,: und ihre Berechnung vernehmen, daß in Rumänien 1,800.000 Juden wohnen und von diesen bloß 3000 bis 4000 ihre Saatsbürgerschast Vev.'oren haben, wie ist dann die Tatsache zu erklären, daß bei don letzten Parlamentswahlen (allgemeines Wahlrecht!) bloß 80.000 Juden in Großrumänien wahlberechtigt waren. Nach der Statistik der rumänischen Regierung mußte es ja an die 300.000 jüdische Wähler gegeben haben, müßten die Juden zumindest 50 Vertreter in die gesetzgebenden Körperschaften entsenden. Die Volkszählung weist in Rumänien nicht 1,300.000, sondern e^vas weniger als eine Million jüdische Einwohner auf. Ms Schulbeispiel für die falsche Rechnung mögen einige statistische Zahlen aus den letzten Parlaments- Wahlen in der Bukowina angeführt werden. In diesem Lande le!ben 160.000 Juden. Bon diesen waren sage und schreibe an die 16.000 wahlberechtigt für die Kammer. Mit andeven Worten: Alle übrigen, soweit sie ihres Alters — Frauen besitzen kein Wahlrecht — in Betracht kommen, haben kein Staatsbüvgerschastsrech:. Aus dieser Feststellung geht klipp und klar hervor, daß es sich im vorliegenden Falle nicht imt 3000 bis 4000 Personen, wie Herr Duca zu beweisen suchte, sondern um zehntausende Juden Handel, die ihre Staatsbürgerschaft verloren haben. Die Regierung A v e r u s c u, die in Genf durch Ihren Außenminister und den Londoner Geschäftsträger vertreten sein wird, ist berufen die Fehler der „Liberalen" gutzumachen, wenn sie aus die öffentliche Meinung etwas geben will. Die jüdischen Vertreter in Gens aber und der Völkerbund selbst mögen wissen daß in Rumänien etwas weniger als eine Million Juden wohnen, daß die Zahl der Staatenlosen in die Zchntausende gcht, sie möge,: sich in bas Los derjenigen hineinleben, welche treue, loyale Bürger des rumänischen Staates sind, Militärdienste leisten, hohe Steuern zahlen und zu allerletzt keine Heintat haben. Hier kann man mit diplomatischen Floskeln nicht ans Ziel kommen, hier muß und soll ein klares Wort gesprochen werden: Respektierung der Friedensvertrage, Einhaltung der' Bchtinmmngen des Mindecheitsvertrages, Revision der Bestimm,, „gen der rumänischen Verfassung vom 33. Februar 1984 betreffend den Ettverh und Verlust de>r Staatsbürgerschaft. Unruhen IttJtnnsiortmnten? K. Jerusalem, lß. August. Die englischen Behörden sind lln: das Schicksal der christlich e n Bevölkerung in Transjovdanien besorgt, da seitens der aus Syrien g e f l ü ch« teten Aufständischen Gefahr droht, die unter den Beduinen gegen hie Christo« Wen, Ale deutsch-tschechische Mehrheit. Prag, 15. August. Wie die „Tribuna" meldet, sollen gegen den 10. September offizielle Beratungen der Zollmehrheit stattfinden. Zunächst werden getrennte Tagungen der tschechischen und der deutschen Parteien stattfinden. Wie das Blatt berichtet, werde in der deutschen agrarischen und christlichsozralcu Partei Material für die Verhandlungen betreffend Bildung einer bürgerlichen Regierungsmehrheit vorbereitet, wobei hauptsächlich auf kulturelle und Schulfragen Rücksicht genommen werde. „Narodni Listy" erklären, die Nationaldemokraten könnten niemals ihre Zustimmung zu einer Vertretung der Deutschen in der Regierung geben. Es entspreche auch nicht voll den Tatsachen, daß der sozialdemokratischen Partei unwiderruflich der Weg zur Wiedergutmachung ihrer schweren Verfehlungen verschlossen sei. Nektar Shtenel gestorben. Marienbad, 15. August. .Heute Nacht ist hier der Rektor der deutschen Universität in Prag, Professor Doktor Ludwig Spiegel, gestorben. Professor Spiegel lehrte an der Prager deutschen Universität Verwaltungsrecht und wurde im Mai diess Jahves zum Rektor gewählt. Er hat ein Alter von 62 Jahren erreicht. In Profesior Spiegel verliert die jüdisch-deutsche Assimilation ihren Führer. Profesior Spiegel gehörte der aufgelösten Kammer als Senator an und vertrat die deutschdemokratische Fveiheitspartei, die aber bei den letzten Wahlen nicht mehr kandidierte. Mer und die österreichischen Hakenkreuzler. München, 16. August. Nach den Schilderungen des „Völkischen Beobachters" kam es aus dem Parteitag der N ationalsoz ialisten in Pas sau zu schweren Zusammenstößen zwischen den Reichsdeutschen und den Oesterreichern. Die Oesterreicher wehrten sich «dagegen, sich den: Kommando Hitlers unter Verzicht atuf die eigene Selbständigkeit zu unterwerfen. Der Obmann der österreichischen Nationalsozialisten verließ die Tagung und ließ Hitler Mitteilen, daß er an seinen Bedenken feschalte. Hitlers Worte, er habe einen härteren Schädel, konnten die Oesterreicher nicht von ihrer Haltung abbringen. Senwkratischer Wahlsteg kn Belgrad. Belgrad, 15. August. (Avala.) Die Gemeindewahlen, die heute in Altsetbien und Montenegro stattgefunden haben, sind in vollster Ruhe und Ordnung verlausen. Die endgültigen Ergebnisse werden erst morgen bekannt sein. Die Demokraten gewinnen die Mehrheit der Belgrader Gemeindevertretung gegen die Radikalen, die zwei Listen ausgestellt haben. Bürgermeister von Belgrad :rirb Universitätsprofessor Kofta Kumanudi, demokratischer Abgeordneter her Stadt Monastir und gew^ener Minister. ZtrabeMmpse ln Sdeffa? Paris, 15. August. Die Abendblätter bringen Alarmmeldungen aus-der Ukraine. Eine separatistische Bewegung soll bereits stark an Boden gewonnen haben. In Odessa soll es zu Straßenkämpfen gekommen sein. Die Separatisten verlangen vollkommene Loslösung von der Union der Sowjetrepubliken. Beginn der Fußballsaison. Bei herrlichem Wetter hat gestern die Fußballsaisou eine Woche vor Eröffnung der Meisierschaftskampagne 1926-27 begonnen. In Hütteldorf wurde vor ausverkauftem Haust ein internationaler Schlager vorgeführt. Die Begegnung zwischen Rapid und der Prager Slavia brachte den überraschenden und glücklich erzielten Sieg der Wiener. ZU einer Sensation wurde ein Freundschaftsspiel des österreichischen Fußballmeisters mit den Cr Icke lern. Die Amateure mußten froh sein, ungeschlagen davonzu'kommen. Bemerkenswert find die Siege von B. A. C. und Wacker in B r a t: s 1 a v a. Bon internationalen Begegnungen ist der überraschende Sieg Berlins -gegen Budapest zu vermerken. Rkpid—SlaMa 4:8 (2:2). Ropid-Platz. 20.000 Zuschauer. Schiedsrichter Biro (Budapest) Rapid: Feigl; Solil, Schramlfeis; Richter, Madelmayer Ritsch; Wondrak, Uridil, .Hanel (Wesselil), Walzhofer, Wessely. Slavia: Planioka; Hoher, Seifsert; Plobr, Pleticha, Vodicka, Podrazil, Swobcda. Capek, Puc, Simonok. Die Hütteldovstr. für internationale Kämpfe seit jeher ein geeignetes Tecmr. konnten gestern ihr« Saison mit einem u n e rwar teten Siege gegen die Prager Slavia eickleiten. Der Erfolg war Wohl nicht ganz-verdient und ein unentschiedenes Ergebnis hätte deur Verlause eher entsprochen. Was die Spielweise anlanat, führten die Tschechen unstreitig die feinere Klinge. Das elegante schottische System wurde auch gestern von den Pragern nach altbeivährter Slavra-Traditioir vorgeführt. Die erste Hälft« brachte denn auch den Tscheche» sin« ziemliche Ueb erle flenhe: t. Rcwid konnte nur durch einen ,: i ch t ganz einwandfreien Elfmeter ungeschlagen m die Pause gehen. Zu Beginn der zweiten Hälfte rafften sich die Wie,rer. deren Sturm zerfahren spielte, zu energischen Aktionen auf -und innerhalb zwei Minuten konnten zwei Treffer erreicht Sie Hanvelrbeziehnnge« zwilchen Palststlna «N (Junten. Am 19. Fulj fand in Haifa eine allgemeine KonfsWH te* Industriellen ftn:t, öic an den HandcllsbeziehMHen zu Syrien -mter. essicrt sind. Es nahmen an der Konferenz zahlreiche Vertretet größerer und miMever Fabriken in Palästina tei-l, ferner der Ber. treter der HandelSabtei-lung der Zionistischen ExMrtive, Herr Tisch b i, auf dessen Aurcgung diese Konferenz einberufen wurde. Er hielt ein aussiihrliches Refera: über die .Handelsbeziehungen zwischen Syrien und Palästina und betonte unter anderem, baß die Befürchtungen, die manche für den freien Handel hegen, u n b eg r ü n d e t sind. Der Import aus Syrien nach Pailästiua umfaßt Lebensmittel, Nutztiere, syrische Fabrikate, Eyportüvare, dir ans dem Ausland über Syrien nach Palästina gchcn und Rohstoffe. Bon den Waren, die aus Palästina rmch Syriei: oeskmlft werden, standen Meinen und Seife an erster Stelle. Der Bortmgende bchandelte ferocr die jetzt geplante Neuncftaltmig der Hansdelsbeziehungen zwischen Syrien u«nd Palästina. In der türkischen Zeit, als beide Länder zu einem Staat gchörten, war sMstverftäMich der Warenverkehr zollfrei. Die palästinensische Regierung beabsichtigt jetzt einen Handelsvertrag nach folgenden Prinzipien abzuschließen: Rohstoffe, die in beiden Ländern produziert werden, sind zollftei. Auch Waren, die aus Roststoffen erzeugt werden, die im Lande vorhanden sind, sind vom Zoll befreit. Waren ans ausländischen R-chsioffen werden in das Nachbarland nur bann erngchührt werdel: dürfen, wenn deren Preis doppelt so groß ist als der Preis der Rohstoffe. Fabrikate, die zur .Hälfte aus ausläildischen Rohswsfen hergestellt sind, erfahren, eine 50prozen-tige Preiserhöhung. Die Vertreter der Industrie äußerten sich mm zu dem Problem, ob der jetzt bcstchende Fre-ihandeilszustand dem jüdischen Haiwsl entsprechender sei oder der von der Regierung vargeschlayene. Schließlich wurde folgende Resolution angenommen: 1. Angesichts der gegenseitigen ökonomischen Abhängigkeit Palästinas und Syriens ittvd der Erfahrungen der letzten acht Jahre, in denen ein -freier Handelsverkehr zwischen den beidem Ländern bestand, die bewiesen haben, daß der bestehende Zustand fiir die Bewohner Palästinas günstig sei, gibt die Konferenz ihrer Meinung Ausdmck, daß es nicht wünschenswert sei, Aenldemngen enWifühven. 2. Sollten in den VechaMungen zwischen den Regierungen m diestat Frage irgend welche Schwierigkeiten anstauchen, wird die pailästm««- sische Regienlng ersucht, darüber die HandÄs- und Jndustrveabteilung der Zionistischen Exekutive zu benachrichtigeu, damit Unverzüglich eine besondere Sitzung der Vertreter der großen Mrttelindustrie einberufen wirb, um in dieser Frage entsprechende träge zu stellen. In voller Zlberkennung des Freihandels-' Prinzips als Grundlage fiir die Handelsbeziehungen der beiden Länder glaubt die Konferenz ht liebereinstimnmng mit den Vertretern der Ka nd i t en i nd ust r ie, die sich schon im Lande eingebürgert hat und hunderte Familien beschäftigt, daß die palästinensische Regierung in der nächsten Zeit solche Aenderungon in daS b e st e h e n d e Z o il l s y st e m einsühren, die die Existenz dieser Industrien sichern soll, damit sie für keinen Fall in eine ärgere Lage gerät als die Kanditeninvustrie in Syrien. 3. Die Konferenz Lage gerät als die Kanditenindustrie in Syrien. Beförderung eines jüdischen Staatsanwaltes. Aus Waaesich a u wird uns berichtet: Einer..der wenigen höheren jüdischen Gerichtsbeamten -in Polen, die ihre Karriere ohne das Opfer der Taufe zurückgelegt haben, der Staatsanwalt-Stellvertreter beim Warschauer Kreisgericht, Severin Walfisch, wurde vom Staatspräsidenten zum Staatsanwalt beim Warschmrer * Berufungsdericht ernannt und gleichzeitig zwm Spezial delegierten des JnstiMinisteriums beim Benffungsgerichtshof bestimmt. werden. Die -abgeklärte Ruhe des tschechischen Teams wurde dadurch in (keiner Weise beeinträchtigt, die Gäste kamen auch wiederholt wieder vor das Rapib-Tor. (konnten es aber nur mchr «och zu einem Treffer durch den hochtalcntieren Puc bringen. Der Abgang'eiiriger i-ochklassiger Leute sowie die gewiss« behäbige, manchmal schleppend wirkende Methode der Tschechen brachte es mn sich, daß sie durch die rasch zugreifende Mannschaft der Hütbeldorfer^ überrannt tvurden. Die Treffer Rapids wurden durch Fehler foer sonst hochklassigen Prager Verteidigung herbeigesührt. Im übrigen zeigte Slavia in allen Mannschaststorlen me bessere und einheitlich er« Le istung. MaarDaMg, «t ebenso wertvoll arbeitete der unermüdliche Mittelläufer Plei i ch a. Bei Rapid sah es in, der Stürmerreihe eigenmch nicht sehr erfreulich a-us und die Ossensive sowi« die Tore sind zumeist aus E i n z e l v o r st ö ß e zuruckzusühr-en., , Das Spiel war fcnr, der Budapester 'Säyi-edsrichter Biro beifvieidigte im allgememeu. Der diktierte Elser gegen Slavia schien nicht >ganz korrekt. Schon in der siinften Minute ist Rapid erfolgreich. -N rnd i l befördert eine Flanke Wesselys mit dem Kopf lins Tor. Zwm Minuten später kann Pleticha aus einem -aus 25 Meter abgegebene Strafstoß ausflleichen. Feig-l macht aber im wetteren Verlaufe diese,: Fehler gut und bält eine Reihe schwevstor Balle. Die Prager vergeben wiederholt günstige Chancen. Ick der 27. Mannte verläßt Hanel -das Spielfeld wegen einer Beriletznng. Wesselil springt für ihn ein. Dann ist Puc erfolgreich, worauf Solrl den Elfer glatt verwandelt. Nach der Pause -gewinnt zunächst Rapid die Oberhand. Hanel ist tvieber da. bringt Leben intern Rapid-Angrisf und schießt auch in der 21. Minute emew schonen Treffer. Gleich darauf fit Uridil ersoigreich, nachdem HanÄ die Vorarbeit geleistet hatte. Beide Mannschaften zergen Ermüdungsevscheinungeu, doch >kanu Puc eine Minute vor Schmch noch einen Treffer erzielen. Arnatenre—Crlrketer 3:3 kl: 2). Die Amateure gleiche« mit Glück a«s. EricketetPlatz. 800 Zufchcn:er. Schiedsrichter Schebek. Amateure: Lchrmann; Regnart, DaMer; Geher, Rei-teee^ Schneider; M««vik, Bchck, Swdsiar, Wrcha, EM, i

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