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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-14 · Heft 2685 (14.8.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2685 (14.8.1926)
Date
1926-08-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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St ASS Wi««, ®J«lfc8 -*»• Wiener MorsenzeMmA 14. August 1926 mfe 8 Mische Wett. Tie MUche« Mk«e« aas de« tatirnatiaaalen «Mattmoaülld ia »arlowltz. Auf dem gegenwärtig in Kttklowitz tagenden inbernatlonalen Studentenkongreß tonten fctefet Däge auch Sie Förderungen der jüdischen Jtttellskt-uellen zur VechaMung. Oie jüdischen Delegierten Leich, Zeit!in» Ft iedlander, Weltmann und Fräulein Hober vertraten sehr energisch die Rechte der jüdischen Studentenschaft in Men VäiMrn. Mte Reöen übten einen derartigen Eindruck auf die Anwesenden, daß das Präsidium verfügte, daß unter den Fahnen der einzelnen Rationen in dem Beratungsraum auch die blau-weiße Kähne aufgezogen wurde. $u einer erregten Szene käiü es bei M GöthandluNg über den R u m c t u § clausus. Dä der Präsident dös KoNgtefses, Herr Ho ff manu (Amerika), sich aNch über die Rüttterüsclaufus-Beweguug in NuNiattieil sehr abfällig geäußert hätte, protestierte ein rumänischer ^Stlldeüt gegen seine Rifee. Bö« seitött der Delegierten ans Indien, Japan und China wurde mit großen! Enthusiasmus die Deklaration der jüdischen Vertreter ansgenommen, daß die Universität in Jerusalem als g e ist i ge B r ü cke z w i s che n d e Nt O sten und de m Weften dielten werde. Delegierter Dr. K o h tt, bet Vorstand des internationalen Siudeiiteitbilre-aits beim Völkerbund, wandte sich an den Kongreß mit der Beschwerde, daß das Bureau picht genügend infornriert sei über §ie Arbeit des jüdischen Studenten in Palästina. Präsident H o f f Nt ä n tt unterstützte alle Borsthläge der jüdischen Delegierten. Unter den ängenonrnrenen Resolutionen befindet sich aüch eine, welche fordert, daß die Einwanderung der jüdischen LtUdetiteN aüs dem Oste« 'N ach de Ni W c st e n erleichtert werden solle. Eins?8N,che Rktionalversommlung in Manen. Die Non der früheren litauischeil Regierung mit der Wahrnehmung oer jiwischei! sozialen und religiösen Interessen betraute Gesellschaft Esra hat, eitler Anregung der Ziönistön-Sozialisten. folgend, die Einberufung der zweiten N ä t i o n a l v e r s a m ml n n g oer tnanischen Inden vorgeschlage«. Die erste Natimlawersmnmlung wurde bekanntlich von der sri'cheren reaktionären lilanIschSn Regierung aufgelöst. Die Zionisten- Sozialistcn begründe» ihre Forderung damit, daß die jüdische Sejmsrallion nicht alle Schichten des litauischen Judentums reptäsenrieren kviine, va i» ihr einerseits die Zionisteil-Sozialistett, anderersciis oic Orlhotoxenpartei Achditth nicht Vettreten sind, Det jüd-i- 's che S e j m k l n b wendet sich entschieden gegen diesen P l a n, der nach der Meinung der jüdischen Parlamentarier dazu angetan wäre, Zwiespalt zu stiften und die Durchsetzung der jüdischen Postnlale lin Parlanten: zn vc: hindern. Die jüdische Se-jittfrakticM vertrete 75 Prozent der Juden Litauens und sei durchaus legitimiert, sich allein für die Bestätigung der jüdischen Autonomie einznsehcn, unisomchr als die Grundprinzipien des Autonomicgesetzes hon der Konferenz der jüdischen Gemeinden und.von der 'erste.: Nationalversammlung der Jude« Litauens bereits forMuliett worden sind. Das litauische ckäbinetl berät gegöNwätiig übet einMt Gesetzentwurf betreffend die Börleihttüg des Bürgerrechtes an solche Personen, die zwar ln Limiten geboten oder beheimate: stNbaber nicht iN der Läge sind, sich Wör lytc litauische StääiszNgehöriWlt ansznibeisen. Die jüdische Fraktion iNi tltäuischön Sesiii yüt diese Vorlage angeregt, die, weit« sie Gesetz Wird, es vielen HitnMiSn jetzt staatenlosen Inden criNöglicheit wird, Bürger des iltäitljchett Staates zu werden. Sie amdkanischea KNegsvetkkaven. In Philadelphia fänd dieser Lage diö fünfte Jährös-« konseren; der jüdischen Kriegsbeteranen Amerikas statt. Es wurde ein Brief des Präsidenten Coolidge verlesen, dör die Konferenz begrüßt und verspricht, die EinwaNdernngsbeftlmmungen für die Frauen u n Ö Kind e r, deren Männer Und Väter für Amcrikä kämpften, zu erleichtern. Cs wurde u. ä. eilte Rtsölü:iött Über die Lat Schivarzbarths angilNöntmöli, weiche besagt: ,^J« Anbetracht Mü, Gtz Schälom Dchwarzbarth sei« Lebe« geopfert und Wljiira erschosst« hat, der für die Blutbäder verätttwortkich ist, die In dör llkrctliie angetlchte: würbe«. beschließen wir jüdische«. KtieMötcraM, Atnetika Möge das K o nt i t ö e NtttcrstÜtzeN, das züt UnterhichNNg mtb Aufdeckung des ganzen Komplexes der Ereignisse während des v l n t i g e n V e t l j it r a - R ö g i nt e s Mildet Wbrdttt ist." Ein Vortrag Über hrdrÄschr GesilNge int Äodlö. - Mittwoch, r Uhr äbeliKZ^ sprach Kapellmeister A. Ksllermäü« im B1111 n k t Rädiö über: ^tilttttgeschichtllche Betrachtungen über hebräische Gesänge itiiü MelöblöN". DU8 ÄächNilttagSkönjett der Berliner Fnnkkapelle brachte als Cellosolo „Kol Nidrei" von Bruch ZU Gehör. Die „D e ü t s 5) e Z e! t ll u g" regt sich über diese Darbietungen aus Und schreibt: >,Also feiert der deutsche Rnndfunk "ren Festtag der dri»:ischs,i Republik." Das jttdatsttschr Institut der hebräischen Universität, tu JernsaleM. Wie lins ans Paris gemeldet wird, . finden hövt e JUstttilt MN " gegetllvärtig wichtige BesprechilUgön Mt väs juMsi:..,. . oer hebräischen Uu lve rj! tn t in Ierttfalöjst stäti^ M de>r BesprechttttgSti, die ttt den RälttNen der Alliance Israelite abgehalten werden^ sind diele angesehene jüdische PersonliMeiten eingetrossen. n. a. Vberraböiiler Dr. Chazes, OberraMner H e r tz, der Rektor Dr. M a g tt ö s, Dr. T h b n (KrMii), D i al l k Und Genatot R-ulbtnsieitt (WtlNa). Mg, GrÜNtzaunt ich Clsätz. Die Kcren-Haijessod-Kommisfion für Fra>ikreich hat den Abg. MüNbätitN ZU öinör Ptopagandätoutuee eingeladöN. Herr GrPrbaunt hät sein« AusttckmuM Ogstzen ntld wird duckier T>c»a« in M>etz nud in StrWmvtz m öffentvlchtzn CENTRJilixKINO i. 43.3.41 HEUTE WIEDSREROFFNUNQ äaksi Umfeld UHd vollständiger Neuausstattung mit der UR* und ALLEINAUFFÜHRUNG "t?" DER LIEBHABER PEP KÖNIGIN mit Ki«anar iaaldmaaM und Cattfad ttigll Vorsteiiuttgsfeegtny: 6. V*8 dhd 9 Uhr. Musikalische Begleitung: Das heue UFA - KoNttRTÖftCHEStER mit Jü»b»hd (Diiigent: Kupelimeistet E*H Krall) Versammlnilgen über den Äuflfeau, Pälastinas sprechen. In heideti Stödten werden größt VötberöllltUgeit zlt seinem Empfang getwffeu. EhtNng tMrtz jüdischen Pvittitertz \n Durbam Der Stadtrat von Durban (Südafrika) Hit in einer seiner letzten Sitzungen beschlossen, iiUe der Haupistiaßen der Stadt nach F. C. H o l l a n d e r zu beueunen,. der bret Jahrö lang Bütgermeistet von Durban war UNd sich vtfli die Stöö: groß; Verdunste erworben hat. Hvüandet war vom Jahre 1997 bis 193a Präsident der Dutbamr jüdischen Gemeinde. Jüdische Nniversitätsprosefforen in Holland. Wie uns.aus Amsterdam berichi.'! wird, wu.de einer oer angsscheudstell Publiztsten in Holland, der im Haag lebende Dr. David Cohen znm Professor für die Geschichte des Alterrums an der Amsterdamer UniMrsität ernannt. Sein Vorgänger auf dieser Lehrkanzel war der Geschichtsprofessor Boissevain. Bor kurzem erst wurde der Oberrabbiner der Haager pottUigitzsisch--jüdischett Gemeinde. Dr. Palache, zum Universitätsprofesscr für altwstamentliche Theologie ernannt. Ein Denkmal siir feie jiidischen Unabhangigkeitskämpser itt Ämetikä. Wie die I. T. A. aus Philadelphia melde:, wird dort aus Anlaß der IM-Jahrausstelluna zu Philadelphia ein De n k m a l ,zur Erinnerung an die Kämpfer für die Unabhängigkeit enthüllt werben. Ein besonderes Deirkmal -wirb dem Gedenken.der 100 jüdischen Soldaten gewidmet sein, die unket Major N o n e s für die Freiheit AtttetikäS gekämpft höben. Gegen die UNterdrUkkUng rn hebräischen Sprache Itt Rußland. Der Verband hehräisöKr Schriftsteller in Palästina übersandte dem russischen Volkskc-mmissär für Bikdungswesen ein Protestschreiben gegen die Unterdrückung der hebräischen Spräche in Mitzland. Die WiUleseatvöiten in Palkstttw. Aus Jerusalem schreibt Matt: Dutch VetMitilttUq des ArbeitsdepartententS der Zionistischen Palästinaexeknkive ist es gslimgen, für die Ze.it der Weinlese zirka 300 jüdische Arbeiter bei den Kolonisten in den alten Sie-dilungön unt-örzll!bringött. Die Mchrzchl ber ans bisse Weise versorgtetl Fvameit und Männer stammen a-us den Reihen der Arbeitslosen; aus dem Artbeiksbuldget des Keren Hajessod wurden für diesen Zweck einige hundert Pfund zur Verfügung gestellt. _ Meine. Doriküge unD BeksMüiwtisen. ring. Montag, 8 Uhr, SIchoth bei der Kwnzoth. Diettstag. 8 Uhr, Z-ionistica-kurs. — B r i t h. - h a - Z o f i nt, Heute um 7 Uhr abends halt, ber Gruppenführer Schapira Moscheh int Heltn der Brith-Ya- Zosinl, Retnvraudtstraße 18, eitten Vortrag Übet die BedcNtuNg Hörzls für das jüdische Bblk. Ein jüdischer Blinder bittet um einen Vorleser für Deutsch und Jüdisch. Zuschriften an die Rsoaktibn Der Keren Äajemcth veranstaltet eine einmalige Anf- .l'unq des neuen Paläsiinnsilms „Das alte ultd tteitc Palästina^ heute Säutst-äg den Ul. d. uttt halb 10 U.ht abends im Zcntralkino ln Baden bei Wien. Alle Gesinnungsgenossen werden ersucht, den Mm aNzüsehen. * Der Weg zum Erfolg iM LrökN wird bedeutend erleichtert, wenn der Eindruck Ihrer Persönlichkeit durch geschmackvolle, gut sitzeM Meiönüg g-.choben wird. Die rcrtüntiUicrtdu Werkstätikn für feinste Herrenlittb Daitleugarderoben Bdrenjtöin ü. Markus (früher Spitzer ü. Marktis). L. Bez., Höllaildftraße 1. licfrtt elegante Garderoben aj.s prima englischen Stofsen, bei tadelloser AnSführipig, n-ach der. nenejtcn Mode, zn konrnrrenzlos billigen Preiscit. Auf Wünsch ZahlnngserleichtUnng. tz. Ditz Mettöpol-Wäle der LebensversicherUngsgesettfchaft Phönix (Ärektör: M. Schwager) hat ihr Bütöäü ab 16. d. von 1. Bez., Fleischmarkt 1, nach U Brz., E l i s a b e i h st r a h e 2 (Heinrichshof) verlegt. Telephon: 69-Ü6 und 65-81. * Wer an Gallensteine« leidet und eine. Karlsbader oder Marietifeader Kür gsbrüncht hat, : rin kt nachher Krvndorfer.Sauerbrnnn, um die Neubildung tun Galleitkonkr.'Menten zn verhüten! Bühne «ud Kunst. Au» den Meateru. :ung. die relzeüde-^Soubrette des Jcchaüü-StraNßrüng im Festsaale der neuen Hosötirg. Bttrgei-theater. Ende dieses Monats findet die Pre- Ntiere der Neuen Etislcrstlien.Operette „D a 8 L a n d d e r L l e b e" stütt. Josef König ünd Wiuh St re hl werden in Reset Novität gastieren. Im Jüdischen Künstlerkabarett, 2. Bez., Praterstrahe 60, ge- SamLiag den i4. und Sonntag den 15. d. die Komödie Wat Samstag „Die r o j t e I e n k e" zur Gisst Kölbe, die re^.... ... Theaters, tritt jetzt in der von Atitll Georg kreletteN Rolle der Mittti in Ui' Operette „Wien Mimi!" von Engel ttttv Horst, Musik Von Ralph Benatzky, ans und erntet Abend für Abend stürmische Erfolge. Dir nächste (vorletzte) Freilichtaufführung auf der Hohen Warte findet Dienst-ag den 17. d. statt. Es gelangen dis Ope.rn „Cattülletia rustteana^ nnv „Der Baja^o^ z»lt AilfsühruNg. Die ncn-sikalische Leitung hat Herr Direktor Karl Ander leih iuue. Mst ö'Ältzett Wöttzett. Wie di? „BoMche Zeittiiig" Nteldet, ist Jda dAlbert, die geschiedens Frau dMverts und Ludwig Fuldas, nach schwerer Krankheit -gestorben. Enthüllttyg des Hamburger Heine-Denkmals, In stimitlnnMoljer Fm er Nvilrde gestern das Hamfezttger Heine-Dmkmal das VevntyMt. Das von Vtosessot Hugo Lederer anläßlich des 50. täges Heities geschoffette Erzstaüdbild des jutlgeti Heiite, retts vor einem ..r 1 ' ' * schönen Platz im Zlioirjj^ÄvnE ÄstMt Äv i Theater in oer Köntggrützerstraße. Myrzehnt vollendet war, ist jetzt an sijdeM amburger Stadtpark znr Aufstellung gelangt. mrg Kaisers, ,Ltvei;M sein Berliner GüMtel ttt Die Arbeitslosigkeit unter den deutschen Künstler«. A«geubltckltch sind ttt Berlin 198b Künstler Bei Bet Erwervslösentütjvrtze etffietrnfieit, itnd zwar 694 Schauspieler, 388 KünstMäktt. L99 OpMjünger, 101 Bilvdaüer. 87 Schriftsteller, 80 Tänzer, 71 ToUkÜustitt, 69 Cborsänger» 57 Koiizertlanger, 64 Graphiker und Kunstgewerbler, 64 Ftlmschauspteler. 40 Artisten, 35 Bortragskünstler. 31 Kovellin eiste r, 83 Architekten, 10 Studenten der Musik, 10 GtzMaStHM i Komponisten und- 7 Theaterdireitoren. Etz handelt sich fast durch wegs um ausgebiidele Künstler, die schon eine, lauge Praxis Hinte sich habeü. linier den Kapellmeistern befindet sich einer der bekanntesten Berliner Kapellmeister UUd OpiretteUkompöNtsteU der Voririetzszett, der 17 Jahre hindurch Intendant bekannter Bühnen war. In den Arbeitsnachweisen sind ferner auch 800 Intellektuelle eingetragen, darunter Publizisten, Rechtsanwälte Und Aerzte, die keinen AnwrNch auf Atbeitslosenfülsorge haben. Die allgemeine ÄNrtschasttzkrise hat die künstlerischen Beru'e besonders schwer betroffer. Deutsche TheatekcmSstellung Magdeburg 1937. Die Magdeburger städtischen Kbrversch asten haben in ihre letzten Sitzung für die D n r ch f ü h r u tt g der .Deutsche DüeateraUssteltuiig Magdeburg 1927* bedeutende Mittel zur Benügung gestellt. Die, organisatorische und wissenschaftliche Lettmm der lünstlerischen Abteilung liegt in den Händen von Dr. Franz R a v p. Letter des Theatermmeums in München, Pcm Alfred Dt e k b ach (Berlin) Und Dr. Alfred Winds M. (Magbetzurg). Ein Wettkampf iw Növellenschteibeit. Die anMikamscheu Universitäten von Iowa und K e n r U a y haben einen Wettkampfimdtovellenschretben vereinbart. Jede der beiden Universitäten stellt ei n eMann sch. a ft vonzehN Leuten z U I a m m e tt. die sich nach Möglichkeit schon im Verfassen der tyvtsch-amerikanilche Short-storteS bewährt baden sollen. Ein Preisgericht aus Professoren, Nedakteuren und Schriftstellern soll eUUchciden, welche Maüttschast die bessere ist. Eitt neues DrNma von KläbüNd. Int L e s f i N g t h e a t e r sil Berlin wird Ditektbr S a -l t c n b U r -g die nächste Spielzeit am 1. Septenwet mit einer Uraüffühtun-g von KlabuN-vs Drama -,Cromwell" eröffnen. , Shaw als Radiofein-. Die deutschen. Ruwdfunkgesellfchaften lvollten in der nächste» Zeit Szenen ans Verschiedenen StMen Bernhard Shaws im Radio verbreiten. Shaw hat nnn dem Verlage S. Fischer in Berlin mitgeteilt, daß er die Erlaubnis zur Petbreitung seiner Werbe durch das Rädio nicht erteilen könne, zumal er bekanntrrntaßelt ein er-klärtet Feind des Radios sei, roas ihnt auch in letzter Zeit die Mttzlijche Regierung ^bestätigt habe. Cr habe abir nichts daaegeN eirtZümenden, wenn Vorreden und Essays, sowie kleinere ProsatchrffttU veribreifet würden. ganzi . . je» ige» französischen Schriftstellern zu benennen, die während des Krieges gefallen sind. - ' Wien und der größte eutopdische Ninotheater» Ksvzeru. Bekanntlich Hai die Ufa, welche in Dertischland ünid. den anderen Länder!! Mittele-nröpas Wer einen Stock pön insgesamt 157 der größten Kinvtheate-r verfügt, das Zentral-Kino, .Wien, 8, Bez., Taborstraße 8, erworben. Das Theater wurde Vollständig umstehatlt Und nach dem MUstet der vornehmen Berliner.Preniieren- Ihcater ausgestattet. Gletchzeibig würde ein neues Ufa-Konzvrtorchester mit Jazzband znsamm'engestellt, dessen Leitung der populäre Kabellttteister Karl Krall iitttchät. Als besoniders HMerkenswerte Neuerung wurde in das Orchester eine Konzertorgel eingebaut. An dem neuen Ufa-Zentral-Kino besitzt Wien einen großstädtischeii Lichtspieipälast, wie er bisher mit in dön Meirövolen EÜtopas NNV Anierikas bestanden Hai. Gerichtssaal. -tt tzseM GeriHtshok M die Nnswennns W Leibrenten. Die Ansichtetl der uttteren Jnstartzen über ValorisierungSt klageil von Leibrenten sind dwergierend. Ein Senat des Handelst gerichtes steht auf dem Standtpunkt, daß Ansprüche aus Leibrenten« Verträgen wie Alimentanonsforderungen zu valorifierru stien> wogegen ein anderer Senat der Ansicht ift, daß Leibrentenforderungeu als gdwöhttliche Geldfordeningett aus Älücksverträgen nach dem Grundsatz -,Ktvne ist Krone" zü behandeln seien. Nun hat bei Oberste Gerichtshof in einem Baloriisierungsprozeß wegev einer Leibrente, de« die Private Marie Dobay gegen die Ber« sichettiü-gsgesellschaft Anker eintzebracht hat, Kipp und llar auK gesprochen, baß LeiVren:eliverträge U n t e r h a l t s cha r a k t e r t r ct g e« und d a h e r z u välorijieren s i nb. Die Streitsach« tvitrde Mt «euerlichett Verhandlnng an das Erstgericht zürückgewiesenj ltüt dem Begehren nach einer der Zaylnngsfähigkvit der Beo sicherünstS-gesellschäft eniiprechende« ziffernniäßigen ANfwertum RechNuüg M ttäOn. tz« geschiedene Saite schiebt ans den Frennd seiner Fra«, Zwischen de-nt 36jährigen Bertreiet MfrÄ» N e u m a it x und feilhCüt Berltfskolleigen Siegfried S ch-w e d bestand birier? Feittdschüst, weil Schweb Mit det geschÜddeiw« Äätiitt Nenmanni ein Vtzrhältnis unkerlstiett, das der (Mtttantt Nicht dttlden wollte Ant 5. J-itüi nachtrMags kaM Netttwamt lUrverMttelt in dil Wohnung seiner Kttan, 0. Bez., M-Vsengasie 23, UNÄ senerte foi fort auf den NsbeiiHtchlet drei R ö v v l d e r s ch Ü s s e ab: eirtz Kugel stredfte ben rechten Oberaruc des Schweb, eilte zweite traf ihn in den Rücken, die dritte giüg M. Dank det geringen Durch fchtagsktaft der Wäffe «ttd dank zufälliger Umstände wug Schwel! N4ir lle^Ktz« bsM

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