Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2682 (11.8.1926)
- Date
- 1926-08-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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•u^Wj «vnTTIvuCD Wiener Morgenzeituns 11. August 1926 Nr. 2682 Severing über den Magdeburger Skandal. ßfn raittschkeiben de, Minister, an die Berliner Polizei. Heg« tz« Seist von Versailles. Das &t$<fyfo§ Man Versailles sieht wieder im! MitteßpunK der Aufmerksamkeit. Abergläubische Genniter konnte die Geschichte dieses Ortes schrecken, der für das Schicksal der Welt eine unheimliche Bedeutung gewonnen hat. Zweimal im Verlaufe eines halben Jahrhunderts ist dieser 9Krme genannt worden. In dem großen Saal von Versailles hat Bismarck den Sieg über Frankreich gefeiert, in denifelben Saale hat Deutschland seine Niederlage, deren erste Wurzeln in dem Siege laAN, unterschreiben müssen. Der Rachegeist wohnt in den Mauern dieses Gebäudes und er hat sich auch das sieghafte Frankreich gebeugt. Aus dem Akt im September 1919, als hier der Diktatfrieden geschaffen wurde, ist in einer fast nmmterbrochenen logischen Kette die Situation von heute entstanden. Der harte Sieger, der den Unterlegenen zum Zahlen verurteilte, ist selbst in die Brandung geraten und der Präsideiit von damals, der ben Friedenskongreß mit einer Strafrede einleitete, ist durch die Fügirng der Umstände wieder der Mann? der die Liquidation einleiten soll. Es ist wieder Poincare, der das gesunkene Vertrauen wieder beleben tvlll. Er hat die Nationalversammlung einberuferi, um allen politischen Elan der Nation in einem Brennpunkt zu vereinigen. Es ist eine an sich keine so solenne Angelegenheit, die hier in gesetzliche Form gebracht werden soll. Abänderung der Verfassung steht ans der Tagesordnung. Aber es ist doch nur die Gründung eines Instituts zur Tilgung der schwebenden Schuld, dem nebstbei noch die Ausbeutung des Tabakmonopols obliegt, keine Frage also, die die Atmosphäret in so flirrende Bewegung versetzen kann, wie man sich dies bei einer Aenderung der Verfassung vorzustellen gewöhnt hat. Aber es ist ein psychologisches Experiment, das Poincare und mit ihm das große Kabinett der Präsidenten in Szene setzt. Ist es möglich, die Vertrauenskrise zu beschwören?.In dem Hader der Parteien ist allen das Empfinden für die Lage des Staates verloren gegangen. Den Sozialisten, die in der bequemen Opposition stehe«, schwebt trotz aller bösen Erfahrungen Mitteleuropas die Vermögensabgabe als Heilmittel der Finanzen vor, ein Projekt, das in der agrarischen Bevölkerung dem stärksten Widerstand begegnet. Die Rechte wieder lobt ihre Pläne der indirekten Steuern. Alle tun so, als wäre es heute überhaupt noch möglich, die Geldnot eines so großen Gemeinwesens durch Steuern zu besiegen, die immer wieder vom Produzenten auf den Konsumenten zurückfallen und als Schraube ohne Ende zur Teuerung ohne Ende werden. Es gibt Nur den Weg der Anleihe, des Appells an den Markt und dieser Weg führt nur durch die Refarnr der politischen Systeme. Eine Anleihe ist die »Anrufung des Vertrauens lind so wie Frankreichs Bevölkerung der Währung nichts kreditiert, so wie die Besitzenden in Frankreich ihr Kapital über die Grenze schaffen, so hat auch das Ausland keinen Glaubeü an das Frankreich, in dem die Demokratie sich in einem fruchtlosen Kampf gegen die Kricaserbschaft erschöpft. Das Allianzensystem, mit dem Frankreich seine Hegemonie in Europa befestigen wollte, besteht heute nur mehr auf dem Papier. Die kleine Entente ist längst ihre eigenen Wege gegangen, Pole« muß seine innere Wirtschaft voll allen gloriosen Velleitäten reinigen, Italien macht sich Frankreichs Schwierigkeiten zu nutze, um an der afrikanischen Küste und auf dem Balkan seine Interessensphären zu erweitern. England ist in seine Kohlenschwierigkeiten verwickelt und Amerika besteht mit immer wachsender Hartnäckigkeit auf der Honorierung seiner Wechsel. Das alles zusammen ergibt für Frankreich das Bild der Isolierung, nämlich für das militaristische Frankreich, das genau so wie das Ludendorffsche Deutschland noch nicht zur Kenntnis nehmen will, daß die Wirtschaftsgemeinschaft der europäischen Staaten jede von der Parteienpolitik begangene Sünde furchtbar rächt. Der Geist von Versailles geht nicht nur in Frankreich um. Aber er trägt, wo immer er spukt, seine Strafe in sich selbst. Die Nationalversammlung ist attgerufen worden, um ihren Mitgliedern das Verständnis für die Tragik der Situation zu geben. Ob die Mitglieder der beiden Häuser auf der. Höhe der Notwendmkeit stehen.'werden, muß sich noch zeigen. Vielleicht ist Poincare ein besserer Kenner ihrer Psychologie und vielleicht wird es ihm nicht so unangenehm sein, wenn der Kongreß versagt. Der Ministerpräsident hat schon das Vertagungsdekret in der Tasche und die Lage, in der sich Frankreich befindet, verträgt keine inneren Konflikte. Frankreich braucht Ruhe, braucht Vertrauen, braucht Anleihen. In seiner Regierung sind heute die großen Führer seiner Politik vereinigt. Ihnen muß der Gedanke nahsliegen, es für einige Zeit auch ohne die Volksvertretung zu versuchen. Dies wäre eine schlimme, aber nicht unverdiente Lektion für die Parteien, die innerlich vergreist und vereist, den Parlamentarismus diskreditieren. Sie haben es geduldet, daß der Geist von Versailles Frankreich mit Feinden, umgibt und in der ganzen Welt die Stimmung des Hasses wiederbelebt hat. Die Fehler Frankreichs sind zu Fehlem des Kontinents geworden. Er wird sich erst wieder echolen können, wenn die französische Demokratie in ihrem Bestreben unterstützt wird und gemeinsam mit den demokratischen Elementen der anderen Staaten gegen Versailles kämpft und die Revision der Kriegsverträge durchsetzt, die weder Frankreich noch ein anderes Lack) zur Ruhe kommen lassen und als Fortsetzung des Waffenganges immer neue Opfer fordern. An diese Trostlosigkeit der Unvernunft muß sich der Kongreß erinnern, wenn er in Versailles lügt und dem Mann von Versailles das Vertrauen üussprechen muß. Berlin, 10. August. (Wolfs.) Wie der amtliche preußische Pressedienst milteilt, lxit Minister des Fnnern, Zeder i n g, ütt den Polizeipräsident'n von Berlin folgendes Schreiben gerichtet: In der Mord-fache Helling ist durch die seitens der Strafkammer in Magdeburg verfügte Freilassung von Haas, Reut er. und Fischer aus der Untersuchungshaft das Verfahren zu einer bcdeutsamen Klärung gelangt. Ties ist in erster Linie der Arbeit der Berliner Kriminalpolizei zu verdanken. Nachdem KriNnnalkomm'issär B n s d o r f, »mbeoirifücht durch falsche Spuren, in der kriminalistisch gebotenen Weife beste Auff.'äruugsarbcit ''geleistet hatte, sind von den anderen Beanlten Ihrer Behörde, Kriminalpck-üeirat Galzow und Kriminälassistent Martini. vor allem aber durch Krimiualoberinspektor Doktor R i e in e r s und Kriminal'krnimissär B r a s ch w >i tz, alle Feststellungen schnell und sicher, ohne jedes Ab irren, in vorbildlicher Weise erledigt werden. Ans Anilaß dieser Tätigkeit» die eine schwere BmMUhigMg der Osffentlichteit, soweit es nach Lage der Sache zu entscheiden möglich ist, behoben bat, -spreche ich sämtlichen beteiligten Beamten, au ihrer Spitze denk Leiter der Kriminalpolizei, R-egicmngsdiröklor Tr. Weiß, meine uneingeschrärcktc Anerkennung aus. Dis.ftplruavvevfnhren gegen KöMng. Berlin, 10. August. Durch Beschluß des Disziplinärs e n a t s des Oberlandgerichtes Naumburg vom 7. d. -ist gegen den Unter,suchungsrichter im Magdeburger Prozeß, Landesgevichtsrat Kölli ng, das Tisziplinarverfährcu eröffnet Morden. Die Hintermänner der Hetze. Berlin, 10. Ancust. Die Beschtverdekanimer in Magdeburg hat zwar die Haftentlassung des H aa s,. Re u te r und Fischer verfügt, aber das Verfahren ist noch nicht eingestellt. Di-e Erklärung des Verteidigers Rechtsanwalt Dr. Brau-n, man habe ihm feit Wochen die Akten vorenihälten, und die Behauptung des „Lokalanzeiger", die B-eschwerde-lämmer s.ei zu der Ue'berzeugung gekommen, daß nur kein dringender Tatverdacht rorliege, eine Behauptung, die mit per Möglichen Wiederkehr des ilutersuchnngsricht-ers Kölli ng aus seinem .Urlaub zwecks weiterer Schritte verknüpft wird, lassen erkennen, daß man sich noch aus weitere ü b e r r a s ch e n d e. O b- >st r nktionsver s u ch e gefaßt machen muß. Es drängt sich jetzt -wieder die Frage nach den H i n t e r m ä int e r n auf. Unwidersprochen ist geblieben, daß der bekannte Brief Köll-ings an den Magdeburger Pöligeipräsiienten andere Leute zu Verfassern hak. Es bleibt auch die Rolle des Abgeordneten Konrad Meyer aufzuklären, der bei der Oberstaaioanwältschast in Berlin die Anzeige wegen Begünstigung gegen Sevcring und seine Dezernenten sowie gegen den Leiter der Landeskviminalpolizei erstattet hat. Dieser Abgeordnete, der später versicherte, es habe ihm jede politische Absicht gefehlt, sei geschästsführendes Vorstandsmitglied der deutschnationalen Volkspartci und habe besonderen Einfluß auf das deutschnationale Pressewesen. Außerdem soll er Vorsitzender des Aussichtsrates einer Magdeburger, Tageszeitung sein, die zusammen Mit der Hugenberg-Zenkrale in der Rechtshetze führt. Gr ne Er klävnng des VevteMgers Braun. Mchdeburg, 10. August. Der Verteidiger von Rudolf -Haas, Rechtsanwalt Dr. Braun, gab folgende Erklärung: „Rudolf Haas, Fischer und Reuter sind frei. Damit ist die erste Etappe zurückg-elegt. Zwei Ziele liegen noch vor uns. Zunächst muß Haas von den letzten angeblichen Verdachtsmomenten gereinigt werden. Diese sind mir zur Stunde zwar noch unbekannt, da man mir aufsallenderwcise seit W o ch -e n d i e A k t e n v o r e n t h ä l t. Daß überhaupt Verdachtsmomente noch vorüegen, entnehme ich aber aus Aeußeruttgen, die der Untersuchungsrichter KölliUg in rechtsgerichteten Blättern veröffentlicht. Sollten sich wirklich Zeugen gesunden haben, die über eine Verbindung zwischen der Familie Haas und Schröder eidlich ausgesagt haben, so wird gegen die Zeugen im Meineidsverfahren vorgegangen werden nmssen. Nicht weniger wesentlich erscheint die zweite Aufgabe, die Aufklärung der noch dunklen Vorgänge, die für Schröder und die U n t e r s u ch n n g s b e h ö r d e n den Anhalt bowlst .-Rudolf Haas in die Mordaffäre hin-cinzuziehen." Eine Regreßklage Haas'. Magdeburg, 10. August. Me hier bekannt wird, wird der aus der Untersuchungshaft entlassene Fabriksbesitzer Rudolf Haas gegen den preußischen. Staat eine Regreßklage wegen derunfchuldigerltttenettUntersuchungshaft und der ungeheuerlichen geschäftlichen Einbuße anstrengen. Eine solch« Klage ist jedoch erst möglich. sobald der Beschluß vortiegst daß die Untersuchung gegen Haas eingestellt wurde. Die Untersuchung gegen Schröder. K. Magdeburg, 10. August. Das Erkenntnis der Spruchkammer, bestchend aus dem- Oberlandesgerichtsdirektor Doktor Löwenthal und den Landgwichtsräten Becker und Bogt, besagt: „Das am o. August abgelegte Ge stän-dnis Schröders, in dem er die Ermordung Hellings in allen Einzelheiten schildert, begründet den dringenden Verdacht, daß Schröder selb st ihn e>rmvrdet habe. Das Geständnis -wird .bestätigt durch die Aussage der Hildegard Götze. Gegen Schröder spricht auch die Auffindung des Fahrrades, dos Helling benützt hatte. Ferner sei durch di-e Bekundung des in Magdeburg wohnenden Neffen des Schröder selbst darg-etan, daß Schrcder im Juni 1925 mit einem Mann nach Groß- MttmersWcn fuhr, der sich den: Neffen gegenüber -selbst als Helling ausgegebön habe. Der dringende Verdacht aber sei noch darin begründest Laß die Leiche Hellings im Keller des Wöhn haüses Schröders vergraben wurde und daß im Besitz Schröders die Uhr und die Schisisformulare Hellings gefunden wurden. Die Widerrufung seines Geständnisses ändert nichts an diesem E r k e n n t n i s." Die weitere Untersuchung liegt in den Händen des Amtsgerichtrates Tr. Praiser, der, -wie versichert wird, seine Aufgabe darin sicht, die Untersuchung gegen Schröder zu Ende zu führen. Er wird auch die Berliner Kriminalisten, di-e in den Gang der Untersuchung eingegriffen haben, als Zeugen vornehme». Ter Oberpräsident der Provinz Sachsen, der sozialdemokratische Abgeordnete H ö r >s i n g, veröffentlicht in der Presse ein Schreiben, in welchem er sagt: „Das Recht ist verlor e n d u r ch d i e Reakt i on in der deutschen Justiz. Wir deutsche Republikaner sind das rechtloseste Volk «der Welt." Aus dem Tagebuch Haas'. . . In der Hast hat Rudolf Haas ein Tagebuch geführt. Wir entnehmen ihm nach der „Doss-ischen Zeitung" die folgenden Auszeichnungen: 8. Juli. Jetzt endlich merke ich, daß Herr Te n Hol t nur gegen mich und nicht für mich arbeitet. Er sucht allevlei Belästuiigsmomente zusammen, aber was mich entlasten könnte, interessiert ihn nicht. Len Holt muß doch so viel Ehrgefühl haben, mich freizulassen, wenn er sieht, daß er sich geirrt hat. 10. Iul-i. Coue, hilf! 11. Juli. An Ten Holts Ehrlichleit glaube ich nicht mehr. Ist da vielleicht Antisemitismus dahinter? Ich sehe jetzt, man will Mich hier mit aller Gewalt festhalten. Ich schlafe jetzt schlecht und wenig und fühletulch den ganzen Tag über matt. 12. Juli. Heute habe ich d i e Z -c lle a u sg c w a s ch « n. Das hat mehrere Stunden gedauert. Gott sei Tank. Aber mein Herz, meine Nerven! Ich müßte'mir meinen .Hausarzt kommen lassen, äber nachher denken die Lento hier, ich will nur simulieren. Lieber warte ich noch. 20. Juli. Ich werde das Gefühl der Bespitzelung nicht los. Trotzdem muß ich wohl jetzt meinen Hausarzt kommen lassen. Das Herz tut mir furchtbar weh. Ma n w ill die F a nt -t I i, e Haas t o t m a ch e n. -Geht es nicht steuerlich, dann so. . 21. -Iuli. Manchmal frage' ich mich, ob ich auch noch -geistig klar bin. 30. Juli. Ich lese jetzt viel die .Zeitungen. Was für -eine Sensation für -sie. Aber was nützt mir das schck-eß'lich. Ich gehe on all dem kaputt, ZeMakmen wollen sie. mich. . ..uv? .* . Und dann kommen die I-e tzt-e n Tage, in denen Haas in sein Tagebuch nur ganz kurze Bemerkungen macht. Cr hat Angst, Laß man i-hnr das Tagebuch wLgnimmt oder -daß man ihm vielleicht e-inen Strick -daraus dreht. Seine Stimmung wechselt. Einen Tag fühlt er sich wohl, den anderen Tag ganz niedergedrückt. Am 3. August notiert -er: Vorläufig ertrage ich die .Haft noch, aber wie lange? Und am 5. August: Jetzt kommt endlich Licht in die Sache. Am 6. August, als -er in den Zeitungen die Geständnisse von Schrcder und der Götze liest, schreibt er: Ich ha.be in den ZeikUngett die Geständnisse wohl zehnmal gelesen. Nun ist es endlich klar. Jetzt wird -ntan mich -doch endlich herauslassen. Ich komme -Mir vor Wie im Felde einen Tag vor dem Urlaub. Am letzten Vormittag, den 9., notiert er noch: Ich -kann nicht mehr rauchen, nicht mehr lesen, nichts mehr. Ich bin so furchtbar aufgeregt. Die Spannung ist unendlich. Jetzt endlich muß ich doch frei werden, oder soll sich das noch weiter hinauszögern? Ich halte es nickt mehr lange aus. Und dann steht am Ende der 23. Seite ganz gwß das Wort Frei über di-e halbe Seite mit drei riesigen Ausr-usimgszeichen dahinter. Das wachte er in dem Moment, als der Verteidiger in 'seine Zelle trat 'Und mittefe, er sei frei. Dann fiel er ihm M 'den.Hals. _ Die Fememorde. Abschluß der Voruntersuchung. Berttn, 10. August. Die Boruntevsuchmcg in bftt Fememordan-gelegenheiten Leutnant San d, Feldwebel W i l m s ttnd Wachtmeister L e g n e r ist nunmehr uacl) einer Meldung einer Berliner Korrespondeniz endgültig deschlossen. Die Akten werden der Staatsanwaltschaft zu geleitet werden. Die Angeschuldigtetl sind: Dberleutnairt Schulz, Feldüoebel Klapproth, Oberleutnant Fuhrnt a n n, Leutnant v. Pose r, Oberlercknant S t a n t i o u, HcmptmaNn Gutktte ch t, Feldwebel U n h o f e r und Feldwebel B o tz, die sich größtenteils in Hast beftndens. 2>«c Kelfgionsftiefl in Mexiko. Moziko, 10. August. Nach den letzten Meldungen beträgt bisher di« Gesmntzahl -der bei den R-eligionsunruheu g e t ö t e t e n P e r s o n e n 60 und die der Verletzten 200. Die mexikanische Regierung hat -nm-Ugels an Beweisen dir tvegen eines a n g«b l i che u K o m plo t t's g-eg e n Prä s st d « n t e n Calles verhüsteten 'Personen f r e i g e l a s s e m