Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2677 (6.8.1926)
- Date
- 1926-08-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981764--27238-3015151- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Sette 4 Gien, Freitag Wiener: MorüenzeitiMA 6. August 1L- Nr. 267? etgcftnlfft der «euere« Paralysefokschiing. In der Beurteilung der pregressiveu Paralyse ist, wie -prüf. Gins in der in Berlin erscheinenden Korrespondenz „Forschungen und Fortschritte" darlegt, in den letzten Jahren insofern ein Wandel eingctreten, als man das Dogma von -er Unheiibarkeit dieser Krancheit nicht mehr uneingeschränkt aufrechterhalten kann. Die im Jahre 1917 von dem Wiener Psychiater Wagner- Jauregg angegebene j Behandlung der Paralyse mit M a l a r i a i n f e k t i o n ist an! verschiedenen Kliniken urch einer größeren Zahl von Patienten! durchgeführt worden. Es läßt sich bisher natürlich noch kein ab-; schließendes Urteil über diese Behandlungsmethode fälle«, aber - die Tatsache scheint festzustehen, daß Besserungen und Wiederhcrstellung der geistigen und körperlichen Arbeitsfähigkeit beobachtet worden sind, die früher mit keiner Behandlung «reicht werden konnten. Die Malaria b «Handlung wird derart durchgeft'chrt, daß das Blut eines malariainfizierten Menschen denr Paralytiker eingespritzt wird. Dieser bekommt nach Verlauf weniger Tage eine Impfmalaria, die sich kaum von der durch natürliche Infektion entstandenen Malaria tertiana unterscheidet. Bei den Fieberanfällen werden Temperaturen bis 40 Grad erreicht. Nachdem einige Fieberanfälle überstanden sind, ivird die Malaria durch Chininbehandlung geheilt. Die Behand- Iititg bietet gewisse Gefahren für den .zu impfenden Paralytiker, da das Ueberstchen der heftigen Fieberanfälle den Organismus stark mitnimmt. Das traurige Schicksal des Paralytikers rechtfertigt jedoch die Anwendung dieses .Heilverfahrens, deffen Wirkrngsweiise übrigens noch durchaus unklar ist. Zluch der diesjährige Kongreß für innere Medizin in Wiesbaden hat sich eingehend mit der. Malariabchandlung der Paralyse beschäftigt. Es wurden günstige Ergebnisse aus einer ganzen Reihe von Ländern berichtet. Bei der Beurteilung der Aussichten des neuen Heilverfahrens sollte man jedoch die Ansicht des Freiburger Psychiaters Ho che nicht übersehen. Er glaubt Anhaltspunkte dafür zu haben, daß die Paralyse schon spontan zu einem gewissen milderen Verlauf neige. Ist dies der Fall, dann könnten die Erfolge der Malariabchandlung zum Teil dtirch diese Aenderung des Charakters der Paralyse unterstütz^ sein. Auf alle Fälle aber handelt cs sich hier um einen Fortschritt ron großer Bedeutung. Noch in unterer Hinsicht hat die Paralyse in der letzten Zeit das Interesse der Aerzteschaft beschäftigt. Das bisher über der Geschichte der Paralyse lagernde Dunkel glaubt der russische Forscher Taraskiewicz durch die Annahme lüsten zu können, daß die Paralyse in irgend einer Form eine Folge v Kuhpockenimpfung sei. Er schloß so, weil in der Tat die ersten Berichte über die Paralyse aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts stammen, aus der Zeit also, in der die Kuhpockenimpfung ihren Siegeszug begann. Durch die Unlerstichunchen. einer Reihe von deutschen Gelehrten, besonders von Kröpelin un) Plaut ist jedoch der Nachweis geführt worden, daß irgend welche Beziehungen der Paralyse zur Pockenschutzimpfung bestimmt nicht vorhanden sind. Sie fanden nämlich in Amerika die Paralyse auch bei Individuen, die niemals geimpft waren. Nach rer Ansicht des R-escrenten sprechen die zeitlichen Verhältnisse schon deutlich gegen einen solchen Zusammenhang. Tie ersten Berichte über die Paralyse stammen aus der Zeit, als die Impfung noch wenig verbreitet war. Es ist nicht einzuschen, daß gerade die Kuhpockenimpsung Anlaß zur Entstehung der Paralyse gegeben haben sollte, während die jahrzehntelang vorher gebrauchte Einimpfung Der echten Pocken nichts dergleichen veranlaßt hat. Außerdem aber ist es wahrscheinlich ein Zufall, daß die ersten Berichte über die Paralyse als besonderer Krankheit aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts stammen; denn das Kranlheitsbil) war sicher schon früher i bekannt Gibt es Gehinistrahlen? In Italien und Frankreich machen gegenwärtig die . Versuche des Mailänder Psychologen Professors Cazzam al i Aufsehen. Cazzamali hat bekanntlich die Behauptung aufgestellt, daß das menschliche Gehirn Strahlen aussende, die den H e r tz s ch e n Wellen (wie sie bei der drahtlosen Telegraphie verwendet werden) ähnlich seien. Cazzamalis Behauptungen beruhen auf folgendem Experiment: Medial veranlagte Nervenkranke wurde in ein I s o l i e r z i m m e r gebracht, dessen Wände vor allen elektromagnetischen Einflüssen gesichert waren. Die Medien wurden nun durch Hypnose zu einer erhöhten G ehirntätigkeit veranlaßt. Die im Jsolierzimmer aufgestellten, besonders empfindlichen Empfangsapparate zeigten nun, nach Cazzamalis Behauptung, das Vorhandensein kurzer elektromagpetischer Wellen an. In der Gelehrtenwelt hat Cazzamali eine wenig günstige Beurteilung erfahren. Bor allen Dingen wandte sich der bekannte Pariser Psychologe Rene Sndre gegen Cazzamali. Sudre meint, es bestehe zunächst kein zwingender Grund, anzunehmen, daß der Isolierraum tatsächlich gegen elektromagnetische Wellen vollständig abgeschlossen war. Sollten aber die Geräusche, die an den Empfangsapparaten beobachl-t wurden, tatsächlich ihre Ursache im Jnnenraum des Istlierzirnmers haben, so sei noch lange nicht anzunehmen, daß es sich um Gedankenwellen handle. N'r'.enerregungen durch Hypnose würden oft von rein körperlichen Erscheinungen begleitet, die elektrische Reflexe hervorriefen. Die Versuche des Forschers Abramovski hatten schon längst dargetan, daß G e f ü h l s e r r e g n n g e n einer in einen elektrischen Strom eingeschalteten Person Intensitätsschwankungen dieses Stromes hervorgerufen hätten. Vielleicht habe es sich um Ströme dieser Art gehandelt. Einer ähnlichen Ansicht gibt der französische Forscher Paul B e t r o n Ausdruck. Er erklärt, das Reich der Wellen sein nur zu einem Teile erforscht. Wenn die in der Radiotechnik angewandten Wellen mit unserem Gehirn in irgend tvelcher Wechselbeziehung stünden, so kämen wir in kurzer Zeit alle ins Irrenhaus. Der Münchner Arzt Rudolf T i s ch n e r erklärt, psychische Schwingungen seien von den elektromagnetischen Erscheinungen so verschieden, daß es ein Irrtum wäre, zwischen den beiden eine enge Parallele zu ziehen. Der französische Gelehrte Henri Aza m glaubt jedoch an G e d a n k e n st r a h l e n. Der Weg Cazzamalis zur Feststellung dieser Strahlen ist indes nach seiner Ansicht falsch. Es handle sich bei den medialen Erscheinungen und wohl auch bei der normalen Gehirnfnnktion nicht um Hertzsche Wellen, sondern um Radioaktivität. Eine Anzahl von Medien besäße nachgewiesenermaßen die Fähigkeit, Radium zu entladen. Die überwiegende Mehrheit der maßgebenden Forscher hat also gegen Cazzamali Stellung genommen. Die Diskussion ist aber damit keineswegs beendet. Eine Wiederholung des Experiments dürfte das Problem wesentlich klären. Cazzamali ist bereits eingeladen worden, seine Experimente in London zu wiederholen. 8sa gLgMkjtea Auiomobil. Sieben Personen tot. Auö Berlin wird berichtet: Die Infafstn eines Automobils, darunter eine Anzahl Mädchen aus Uffenheim, l-atten an ein-em Kränzchen teiigenommen. Auf der Rückfahrt mit einem Lohnauto bemerkte der Chauffeur auf einer steilen Straße in 'der Nähe des Bahnhofes Burg Bernheim, daß die Bremse des Autos nicht in Ordnung sei und forderte die Insassen auf, auszusteigmi. Ter Wagen geriet jedoch ins Rollen und stürzte die Böschung hinab. Bei dem Unglück fanden fünf Mädchen, der Chauffeur und ein Reichswehrsoldat den Tod. Nach weiteren Berichten stürzte das Auto die 30 Meter bohe Böschung auf den Bahndamm hinunter, alles unter sich begrabend. In diesem Augenblick fuhr eine Lokomotive vorüber und schleifte den Wagen und Die "Verunglückten noch etwa 5,0 Melcr weit. Tie Verunglückten blieben in furchtbarem Zustande liegen. "»MbSSeefall durch mnsüerte Mich»-. 5000 Dollar am hellichlen Tage geraubt New-Kork, 5. August. Bier schwer bewaffnete Räuber dielten gestern bei Hellem Tageslicht in einer der ver.'ekrsre'chsten Straßen von Manhattan einen G e > ch ä f t 8 w a q e n an, der kür L o ir n a rr s z a h I rr n g e n bestimmte Gelder in eine Brotfabrik führte. Drei Banditen zwangen mit v o rgehaltenem Revolver die Begleiter. bauptjächlich Frauen, stille zu stehen während der vierte, der mit seinem Revolver den Kutscher tes G^chci'lsivagcrlS In Schach hielt. d>e Lohngelber, etwa n 0 0 0 D o lI a r, in rfler Ruhe an sich nabm Sodann luhren die vier Banvlten mit ihrem bereit st ebenden Automobil unbehelligt davon, ehe die Polizei alarmiert Werren konnte. Wilhelms Hoffnungen. New-Dork, 5. August. Hermann Bernste: n, der Verfasser des Buches Weg zum Friesen", erhielt aus Toorn folgenden Brie': et einzige Weg zum Frieden ist oer. de Schuldlosigkeit Deutschlands am Kriege anzu erkennen und den Deutschland schamlos arllgezwungenen B e r i a i l l e r Beitrag, der auf der KriegS- 'chuld bestell, zu beseitigen und Deutschland w i e d e r a I s M o n a r ch i c unter seinem Kaiser aufzurichten. Ohne die Erfüllung dieser Vorbedingungen wird es niemals Frieden geben. Der deutsche Kaller wußte, wie er den Weltfrieden während dreißig Jahren bewahren konnte. M i l Gottes Hilfe wird er es rrochmals können Auf Allerhöchsten Be'clrl Seiner Majestät des KaikerS und Königs gezelchmt! Gros Firckeirst.Iir m p." Tie amerikanische Zeilrmg »Su * fügt der Veröffentlichung dieses Briefes die Bemer'ung hinzu, daß der Kaiser icheinbar weder vergessen noch zu.,elernt habe. sir „Prkvz" aus Warschau. In Brüssel wurde, wie die dortige Polizeibehörde dem Sicherhcitsbureau bekannt gibt» ein intsreffüßter Hochstapler verhaftet, der unter verschiedener Kamen, darunter dem eines „Prince Fanny Robert de Tessancvnr-t" austrat. Er suchte die vornehmsten LnxuSgeschäfle auf rrnd machbe große Bestellungen um viele tausende Franken. Die Waren lich er sich in ein Appartement bringen, daS er kurz zuvor unter dcm hochtrabenden Namen gemietet hatte. Kam der Verkäufer, so nahm er ihm die Waren im Empfangszimmer ab rrrid bemerkte, er müsse sie erst Verwandten im Salon zeigen. Er ging mit den Waren ins anstoßende Gemach und ließ den Boten draußen suchen. Wen,» es diesem zn lange dauerte, und er nach dem Bestelber fragte» ergab es sich, daß der Gauner, der im übrigen int Hause unbekannt war, sich schon längst durch eine zweite Türe entfernt hatte. Der Mann ist als der 11jährige David Robert Meißner, zu Warschau geboren, erkannt worden. Nach seiner Verhaftung hat er ganz geschickt den Irrsinnigen gespielt. Er soll auch schon in einem französischen Irrenhaus interniert gewesen, jedoch von dort entsprungen sein. (Korr. Wilhelm.) vekschwnndene Geheimdokumente. Reval, 3. August. In der gestrigen .Paklamentssitzung stellte der Führer der oppositionellen Arbeiterpartei, Anderkopp, fest, daß au s d e m G e h c L m a r ch i v der eskländischen Gsstmdtschöft in Moskau während der Amtstätigkeit des Gesandten Birk über 100 sehr wichtige D o k u m e n t e verschwunden sind. Diese Erklärung hat im Parlament ungeheure Sensation heworgerusen. Wie in hiesigen diplomatischen Kreisen verlandet, erwartet man im Zusammenhang mit der Affäre Birk, daß alle baltischen Staaten ihr? Gesandten aus Sowjetrußland akrberufen werden, um sie durch andere Persönlichkeiten zu ersetzen. Kein Wahlrecht sür MiMSrpersone« in der Tschechoslowakei. Prqg, 5. August. Der dem Parlament vorzulsgendc Ge-» setzentwurf über den Entzug Te§ Wahlrechtes fü r M i l i tä r- Personen und Gendarmen soll eine Bestimmung enthalten, wonach auch die zu Waffenübungeu und zu außerordentlichen Dienstleistungen, z. B. anläßlich der Mobilisierung, einberusenen Miliiärpersonen zwar das passive Wahlrecht behalten, das aktive jedoch verlieren sollen. Die Maßnahmen werden mit 'den Erfordernissen der militärischen Disziplin begründe" Selbstmord eines Abgeordneten. Dessau, 5. August. (Wolfs.) Heute früh hat sich b e \ Magdeburg am User der Elbe der anhaltische Landtagsabgeordnete Wieland erschossen. Seine Leiche wurde von in der Nähe weilenden Personen ans 'der Elbe gezogen. Wie es heißt, sott gegen Wieland eine Anzeige wegen eines S i t tl i ch'k e i t s v e r b r e ch e n s erstattet worden sein. Sin neues Mittel gegen zuikerkrantheit. In der Pariser Akademie sür Wissenschaften gaben Gabriel Bertrand und M a ch e b o e u s das Reiültat von Versuchen bekannt, die ste mit einer Mischung von Nickel und Kobalt zuerst bei Tieren, dann auch bet Menschen ongestellt batten. Sie machten die Erfahrung, daß Einspritzungen von sehr geringen Mengen ihrer Mischung, oder selbst da8 Verichlucken ihres PräoaratS den Zustand von Diabetikern wesentlich b e i s e r e. ja sogar den Zucker ganz v e r s ch w i rio e n lasse. Die beiden Mediziner gaben aber noch ausdrücklich an daß bei einzelnen Formen der Zuckerkrankheit garketneHeilw i r k u rr g zu'beobachten war. Prof. Ratberry und die Aerztin Fräulein Bettina bestätigen, daß sie das neue Heilmittel in der Praxis erprobt haben und ganz die gleichen Erjahrungerr gemacht haben. w>e ihre Kollegen Berlrand VS LMacheboeuf. Ne Mlchpantfcherei. » 520 Personen an Bergiftungserscheinungen erkrankt. Mexiko, 6. August. Infolge des Versehens eines Milch- Händlers, der an Stelle eines Milchwnservierungdmittels Wolf sg t f t in die Milch gegeben hatte, sind hier 5 2 0 Personen unter Vergiftungserscheinungen erkrankt. Bisher sind zwei Fälle tödlich verlaufen. Melbant AchiLeon au? Korsn. Der Besitz Exkaiser Wilhelms. Mailand, 5. August. Wie der „Sccolo" erfährt, wird das A ch i l l r o n aur Storfu. trotz dem Einbruch des frühererr Kai'er WillrelmS, voll der grlechiiä eu Neg'erunq in e ne int e r» nationale Spielbank, ähnlich der von Mont« Carlo, umgcwandelt we den _ Miß Gibson ittijureÄmmgssLhig. Rom, 6. Aligust. Das Gretachterr der Aerzte über den Ert.-eszustand cer A-tß Gibson. die. wie eiimietllcö, das A t t e n t a t a u f M u s >' o l i u t verübt bat. wurde gestern dem Untersuchungsrichter zugestellt. Auf Grund mouaielarrger Beobachtung wird Mrß Gibson a l s g e i st i g n i ch t normal erklärt. Im Augenblick der Tat sei sie nicht zurechnungssähig gewesen und ste inlisse daher als v o l l st ä n d t g unverantwortlich betrachtet werden. Miß Gibson leide a n ch r o n t s ch e n S i n n e St ä u s ch n n g e n. Im Falle ihrer Freilassung könne sie sich selbst nnd anderen gefährlich werden, weshalb ihre Internierung t n e i n e m I r r e n b a u S notwendig sei. Werbet Abonnenten für die l 1 „Wiener Morgevzeitvng" I „Sol" und „So»". spanische Hunde als Juwelerrdiebe. Der gestern in B u k a r e st einlaufende Orientexpreß war der Schauplatz aufregender Szenen, die mit der Aufdeckung eines gairz neuen Gaunertricks ihren Abschluß fanden. Mit dem Zuge war eine Gräfin Belmonte, die Gemahlin eines hohen sranzösischen Würdenträgers, eingetrosfen» die ein türkisches Perleukollier aus ihrer Handtasche vernrißte, das sie in Angora um 25.000 Goldfranken gekauft hatte. Auf Anzeige der Gräfin wurde die Durchsuchung des Zugspersorrals urrd aller Reisenden unter großer Aufregung vorgenonrmen, aber nichts gefunden. Ju einem Abteil des Schlafwagens befand sich ein hochelegant gekleideter Amerikaner, der von zwei reizenden japanischen Schohhündcheir „T o k" rrnd „I o rr" begleitet war, die das Entzücken aller Mitreisenden gebildet hatten. Derselbe bot sich und sein Gepäck lächelnd zur Durchsrrchung an, die gleichfalls ergebnislos verlief. Schvn wollte der Kommissär den Waggon verlasien, da merkte er, wie „Tvk" auf seinen Herrn znlief nnd aus seirrer Schnauze etwas in dessen Hände fallen ließ. Rasch sprang er hin nnd entriß dem verduzten Amerikaner das Perlenkollier. Der Reiserrde, der sich Z w e e k nannte, wunde verhaftet, und es stellte sich heraus, daß er ein internationaler Garrner ist, der die beiden japanischen Hunde zum D i e b st a h l abgerichtet hat und seit zwei Jahren mit derrselben herumrrist. Die Gräfin hatte mit den niedlichen Tieren gespielt, sie mit allen möglichen Süßigkeiten gefüttert, bis „Tok" in einem rlrrbewachten Moment der Gräfirr das Kollier aus der geösfireten Handtasche stahl, >m Maul verbarg und seirrenr Herrn zutrug.