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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-02 · Heft 2673 (2.8.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2673 (2.8.1926)
Date
1926-08-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Wiener MoeOenzettuns ' _2, August isss _ s Große Unterschleife bei einer TexMoarenfirnm Sk Lolleltensacht der Kontoristin nab ihr Liebhaber. Bei einer hiesigen TextiNvavenfaVrir mmde seil Mo-. naten die Wahrnehmung gemacht, daß die Kasse nicht genau st i m m e, ohne daß man ans den Fehler kommen konnte. Dann katnen oft Beschwerden der Kunden und Lieferanten, die nmn sich nicht erklären konnte. Man dachte an Verstöße auf der Post und eichob auch bei der Postdirektton Beschwerde. Man kam darauf, daß etwas beim Personal nicht in Ordnung sei. Samstag hat sich nun die bei der Firma seit acht Jahren als Comptoiriftin angesteNte 24jährigc M. Sommer bei Stadtkommissariat mit der Selbstanzeige gestellt, daß sie die Hauptschuldige sei. Sie sagte aus, daß sie seit zwei Jahren sich große Berfehlungen im Geschäft zuschulden kommen lasse, an denen aber auch noch zwei Angestellte der Firma Anteil hatten. Die Sommer gab zu, sich drei Schecks auf zusammen 12.000 Schweizer Franken und einen Scheck auf 200 Dollar widerrechtlich angeeignet zu haben. Die Korrespondenz, die sich ans diese Schecks bezog, Hot sie vernichtet, dann hat sie gemeinsam mit dem bei der Firma als Korrespondent beschäftigten 35jährigen O. Groß Geldsendungen in der Höhe von 60 0 0 S., die für die Firma eingelangt sind, unterschlagen. Das Geld haben Groß und sie in gleichen Teilen geteilt. Weiter, hot sie gemeinsam mit dem Kassier der Firma^ dem 62jährigen R. K rumholz, der durch Jahrzehnte nn .Hause ist und das größte Vertrauen genoß, aus der Geschäftskasse unter der Angabe, Auslagen für die Firma gehabt zu haben, im Laufe der Zeit nach und nach 50 0 0 S. bezogen. Schließlich hat sie bei der Kasse vorgcischützt, einer der Teilhaber der Firma habe um Geld gesendet und sich gegen Bons mit der falschen Unterschrift des Teilhaber* Beträge vor: 1000 bis 1500 Schilling ausbezahlen lassen. Die Chefs des Hauses, die auch beim. Kommissariat erschienen, konnten sich vor Erstaunen nicht fassen, daß die Angestellten, die vollstes Vertrauen genossen, an den Verschlungen der Compoiristin teilgehabt haben. Als Beweggrund ihres Handelns gab die Sommer ihre Liebhaberei für schöne Kleider und den Wunsch an, den Geliebten finanziell zu unterstützen. Ihrem Gelickten, dem 39jährigen R o s n e r, der bei der gleichen Firma als Disponent angestellt Ist, hat sie durch anderthalb Jahre monatlich Zuwendungen in der Höhe von 490 Schilling gemacht. Kassier Krumpholz hat auch seit Monaten aus der Kasse etwa 100 S. monatlich unter dem Titel „Auslagen für die Firma" bezogen. Krumpholz gab an, daß er gebahnt hat, daß die Bons mit der Unterschrift des Teilhabers, die die Sommer ihm übergeben, gefälscht seien, allein statt von seinem Mißtrauen dem Chef Mitteilung zu machen, hat er sie honoriert und in die Kasse gelegt und später einfach g c st r i ch e n. Der Disponent R o s n e r gab bei der Polizei an, von den Verfehlungen der Sommer nichts gewußt zu haben. Zustandegebracht wurden zwei Schecks auf 660 Schweizer Franken und der Scheck auf 4 0 0 D o l l a r. Nr. 2678 " Mn, Mollkag Riga und schlossen hier Kontrakte für neue Lieferungen. Andere Waren brachten sie wieder aus Riga nach Polen und Litauen. Selbstverständlich war in den ersten Jahren die Zahl der zugereisten Juden nicht allzu groß. ES Ist bemerkenswert, daß man seit dieser Zeit nichts mehr von Klagen über die Juden hört, im Gegenteil, die Rigaer Kaufleute schlossen gerne mit den Juden Geschäfte ab und der Getvinn ließ sie die anderen „Gefahren" einer Judeneinwanderung vergessen. Dabei haben die Juden wahrscheinlich auch ihre hohen Verbindungen zu den polnischen Hofkreisen genützt. ZusammLnfassend kann über die polnische Epoche in der Geschichte Lettlands gesagt werden, daß in dieser Zeit die geschäftlichen Beziehungen der Juden zu den Einheimischen in den baltischen Ländern begannen. Es ist zwar wahr, daß die Juden die ersten Schritte in Lettland sich schwer erkäntpfen mußten und einen Krieg gegen einen mittelalterlichen religiösen Haß zu führen gezwungen waren, mit dein die deutschen Bürger in Westeuropa die Juden verfolgt haben, ferner daß die jüdischen Handwerker in eine festgefügte Organisation der Zünfte eindringen mußten und die Kaufleute eine ganze Reihe von Handelsprivilegien zu überwinden hatten, doch muß ausdrücklich bemerkt werden, daß die polnische Gesellschaft zu jener Zeit den jüdischen Kampf um die Einwanderung in die baltischen Länder unterstützt hat. Es muß auch verzeichnet werden, daß der b a l t i s ch e A d e l viel freundlicher und toleranter die Juden behandelt hat als die städtische Bevölkerung. Noch interessanter ist es aber, daß sogar die städtische Bürgerschaft schließlich ihr Verhältnis zu den Juden geändert hat, nachdem sie die Juden näher kennen gelernt hat. Sie hat auch in den späteren Zeiten die Bestimmungen über die „Jndengefahr", die zu ihren Privilegien gehörten, nicht jttt Anwendung gebracht. Ser Kulturkampf kn Mexiko. Paris, 1. August. Die Blätter melden aus Mexiko über London r Im Laufe der durch den Kirchenkonflikt Herst orgerusenen Unruhen wurden sechs Personen getötet und 98 verwundet. Hunderte von Personen wurden verhaftet. Infolge des Ansturmes von Personen, die ihre Einlagen beheben wollten, mußte die Bank vonMexiko ihre Schalter eineStundefrüheralS gewöhnlich schließen Washington, 1. August. Der mexikanische Geschäftsträger gab eine offizielle Erklärung zum Ktrchenkonflikt in Mexiko ab. in der es beißt: Die Kirche bat sich in Zeiten voller politischer Macht in Mexiko nicht als konstruktiver F a k t o r für das Volk erwiesen. Nur wer die Geschichte Mexikos genau ke»nt. kan» den Konflikt verstehen. Die Kirche hat in Mexiko 300 Jahre gebelrscht, ohne jedoch das Land auf die kulturelle Hohe anderer Staaten gebracht zu haben. Durch die Trennung von Staat und K i r ch e soll letztere veranlaßt werden, sc b ausschließlich auf ihre geistliche Tätigkeit, zu beschränken. Die Politik des Präsidenten C a l l o 8 stellt lediglich eine Fortentwicklung der Ideen der Verfassung von 1857, der Reformgesetze von 1859 und ier Verfassung von l917 dar. Arger als GeldMÄcr. In Berlin verhaftet. Berlin, 1. August. Zwei N e g e r, die sich durch Bestellungen bei hiesigen Firmen verdächtig gemacht hatten, konnten als Geldfälscher entlarvt und festgenommen werden. Bei Durchsuchung ihrer Wohuräume fand man mehrere falsche englische F ü n f p s u n d n o t c n und in einem Koffer ein Klischee, das zur Herstellung der Noten gedient hatte. Heldenheim a. d. Brenz, 1. August. Wie der „Grenzbote" berichtet, endete die Flugveranstaltung des Landesverbandes von Württemberg nach kurzen 'Vorführungen Mit einem furchtbaren U n glück. Das Flugzeug „Heinker D 732" mit dem Jnngflieger D x a ch s e l flog beim Landen zn kurz in den Platz. Der. Versuch, erneut durch Antrieb des Motors zu steigen, mißlang, da das Flugzeug absackte. Das Flugzeug erfaßte dabei die Bretterwand des Platzes und drängte gegen die Barriere und die dahinter stehenden Z uschauer. Durch die Propeller, die Planken und das schleifende Flugzeug wurden f ü n f P e r s o n c n tödlich und sieben Personen leicht verletzt. Der Flieger wurde nur leichter verletzt. Anwesende Aerzte leisteten die erste Hilfe. Das Flugzeug, das im Einlauf nmkippte, wurde zertrümmert. Et» Werk jüdischer Pietät in Fugoslawien. Ein Acheuköuch über die Kriegsopfer der serbischen Juden. Aus Belgrad schreibt mau uns: Von einem Belgrader jüdischen Ausschuß wird gegenwärtig ein interessantes und bedeutsames Gedenkwevk vorbereitet. Es wird Namen und Photographie icuer serbischen Juden enthalten, die in den Kriegen von 1912 bis 1918 ihr Leben für das Land geopfert lMen. An der Spitze des Ausschusses fiir die Errichtung eines Derckmals stehen die Vorsitzenden der Mena fischen uu1? der sephawischen Chevra Kadischa von. Belgrad. Für das Gedenkwerk wurden die Daten Do» jüdischen Soldaten gesammelt, die teils im Balkaukrige, teils im Weltkriege gefallen sind. Ihre Zahl beträgt ungefähr 1 3 P r oz e n t d e r w e h r f ä h i g e n j it b i f ch e n B e v ö l k e r u n g -d e s i le i n e n V a r k r l e g s s e r b i e n s. Ans Vollständigkeit erhebt das Werk keinen Anspruch. Das Denkmal wird auf der Heide nabt ei lang des sephardi'schen Friedhofes in Belgrad errichtet weichen. Hier wurden bereits von verschiedenen Kampfftättzn die irdischen Ueberreste von eüva 20 gefallenen jüdischen Soldaten gesammelt. Inmitten dieser Gräber soll sich das Denkmal erheben und eingravjert die Namen der Kriegsopfer der sevbichcn Judeuschast tragen. Das 'Tenikmal düvfte bereits i m H e r b st d i e s c s Jahres feierlich enchüllt werden. Für die Hinterbliebenen der Gefallenen, für die jüdischen Kriegswaisen sorgt der Wahltätigikeitsvcrein Potpora, der darauf sicht, daß die Hinterbliebenen sorgfältiger Erziehung teilhaftig werden und die Möglichkeit des Studiums oder der Erlernung eines Handwerkes erhalten. Jede Kriegswai'e hat ein Mitglied der Potpora zum „Kum" (Paten),. der das Schicksal seines Schützlings stättd'g aufmerksam verfolgt und betreut. Ein arkntalisch» GrM't. Persiens Radiostation. Aus K o n ft a u t i n o p e l wird gemeldet: Das Persische K r i e g s m i n i st e r i n m hat vergangenes Jahr von der russischen N e g i e r u n g eine drahtlose Station erworben, die in der Nähe von T e h e r a n errichtet wurde. Die Station funkt! 0 u i e r t e ei u e i u; i ge S in a l, nämlich bei der Uebertragung der G l ü ck w ü n s ch e T;f ch i t s cheri n s an den persischen Kr-egsminister im Frühjahr dieses Jahres. Seither gelang cs nicht mehr, die Station zum Funktionieren zu bringen. Es stellte sich heraus,. daß die Einrichtung aus alte n A p p a r a t e n und Maschinen bestand, die, nachdem sie in Rußland mehrere. Jahre hindurch in Gebrauch gewesen waren, repariert und nach Persien geschickt wurden. Der Schaden der persischen Regierung beträgt beiläufig 350.000 Pfund. War fit Gswkttutzland au! Dem 8nd?x steht. Bücher, die in Rußland verboten sind. In der „Literarischen Welt" finden wir eine Zusammenstellung jener Schriftwerke,'deren Lektüre gegenwärtig in Rußland verboten ist. Ein SeivieHesret gibt nämlich den Provinzial- und Distriktsbehörden felgende Instruktionen, „um hie geistige Nahrung der Massen zu regulieren" und die trotz früherer Verfügungen noch nicht strikt befolgte Entfernung „gegenrevolutionärer und unkünstlerischer Literatur" endgültig durchznfü'hren. Folgende Bücher sind zu entfernen: Aus Philosophie, Psychologie und Ethik: Alle Bücher, die im Geiste einer idealistischen Weltanffassnng geschrieben sind. Ebenfalls alle Schriften über Theosophie, Okkultismus, Spiritismus, Phrenologie, Magie, Träume und Orakel. Tie Abteilung Relig''vn darf nur antireligiöse Werke enthalten. Aus Politik und S o z i a l w i s s e n s ch a f t: Alle gegonrevolutionüren Schriften aus der Zeit der Zareuherrschaft. Jegliche Propagandaliteratur gegen Pazifismus, Bolschewismus und die kommunistische Bewegung aus den Jahren 1914 bis 1917 und alle Veröffentlichungen aus dem Jahre 1917, die eine tonstitutiouelle Monarchie, eine demokratische Republik, allgemeines Wahlrecht, bürgerliche Freiheit und verfassunggebende Versammlung befürworten. Ferner alle von den Sowjetmganeu in den Jahren 1919 bis 1920 erlassenen Verfügungen und Flugschriften, die solche Dinge behandeln, die inzwischen von der Sotvjejregievnng in anderer Weise geregelt worden sind (Landbesitz, Stenern, Freihandel, Ernährnngspolitik usw.). Ferner alle alten Gesetzsammlungen mit den dazugehörigen Kommentaren und Erlänterungrn. Aus dem Gebiet der Pädagogik müssen alle Schriften über religiöse Erziehung, kirchliche Schulen usw. verschwinden. In der N a t u r w i s s e nschaft sollen alle Bücher ausgemerzt werden, die Erkenntnisse der Wissenschaft mit religiösen Ideen verquicken und von der Weisheit des Schöpfers und der Jmmoralität des Darwinismus sprechen. Aus Geschichte, Literatur und Geographie müssen alle Bücher (auch Lchr- und Handbücher für Schulen) entfernt worden, die wähMH des zaristischen Regung epschienen sind. - Jas Niveau der Berkaksungegerichtrhoser. Wie die Politische Korrespondenz erfährt, hat der Präsident des Verfassnugs-gcrichtshofcs Dr. Vitorelli nach seiner Rückkehr vom Urlaub, den er im Auslande verbrachte, an den Bundeskanzler Dr. R a me k ein Schreiben gerichtet, in dem er erklärt, daß er in der seinerzeit-igen Bovsprache beim Bundeskanzler wegen der durch den Tvd des Senatspräsidenten Dr. N en ma n n -E-t ten rei ch notwendig gewordenen Neuwahl eines Mitgliedes deS Vcrfaffungsgerichtshoses lediglich die Kanditatnr eines an einer österreichischen Universität wirkenden Professors des Verfassung srechtes befürwortet habe. Dabei habe er ausdrücklich und wiederholt betont, daß er gegen die Person des Senatsrates Dr. Wa ns ch n r a nichts cinwenden könne, da er ihm unbekannt sei. Gewiß habe ex aber nicht gesagt, das Niveau des Verfassungsge r i ch : s h o f c s würde durch die Wahl des Dr..Wunschura herabgedrückt, wie dies in der Sitzung des Nationalrätes vom 14. Juli von den Sozialdelnokraten behauptet worden sei. Wie n, 2. August. * Lebensmüde. Der L9jährige obdachlose Humorist Josef P. nahin Samstag abends in einer Schrebergartenhütte Lysol und wurde von der Rettungsgesellschaft ins Rndolssspital gebracht. Ursache der Tat ist N o t. — Der 26jährige Schlossergehilfe Leopold K. brachte sich heute nachts in der Wohnung seiner Geliebten nach einenr Streit mit ihr mit einem Schusterkneiv mebrera Schnittwunden an: Halse bei. — Der 44jährige Hausbesorger Emil S. hat sich gestern im Keller seines Wohnhauses mit einem Hosenriemcn erhängt. Seine Frau fand ihn ans und schnitt ihn ab. Da der Mann zn toben begann, niuhre er zum Kommissariat Meidling gebracht werden. * Opfer der Donau. Samstag wurde im Winterhafen die Leiche eines etwa 50jährigen mittelgroßen, kräftigen, untersetzten Maunes ans dem Wasser gezogen. Tex Tote hatte dichtes braunes Haar, buschigen Schnurrbart und gute Zähne. Er trug schwarze Hose, gestreiftes Zephirhcnid, gestrickte Krawatte. — Bei P r e ßbnrg wurde die Leiche eines 30 bis 65jährigen Mannes ans der Donau gezogen. Der Ertrunkene, der 4 bis 6 Wochen im Wasser gelegen sein dürste, war mittelgroß, stark, bartlos, hatte schütteres lichtbranncs Haar »nd rnndes Gesicht. Er trng gestreifte Hose, weiße Unterhose, weiße Socken nnd schwarze mit Leder eingefaßte Stofslchnhe. * Berhaftrmg. Der 28jährige postenlose Bankbeamte Alois Mi gl wurde verhaftet und dem Landesgerichte eingeliessrt. Er wird vonr Landcsgenchte in Prag wegen Verbrechens der schworen körperlichen Beschädigung steckbrieflich verfolgt. Daß er in Prag ein Rencontre niit einem Freund hatte, gibt Migl zu, doch will er nicht wissen, daß sein Freund dabei schwer verletzt wurde. , * Hausdurchsuchung aus dem Gralsberg. Das Benediktinerkloster ans dem ans der Parsifalsage bekannten Gralsberg Montserrat bei Barcelona war jüngst der Schauplatz einer polizeilichen Durchsuchung, weil die dortigen Akönche und insbesondere der junge Abt Mareet im Verdacht standen, katalanische Separatisten zn sein. Dieser Verdacht schien den Behörden unter anderem dadurch gerechtfertigt, daß im Kloster gegenwärtig eine Bibelübersetzung iu katalanischer Sprache angefertigt Wwd. Als die Polizei erschien und die Durchsuchung vornehmen wollte, verweigerte ihr der Abt den Zutritt zur Klausur mit dem Bemerken, daß nach anerkanntein Kirchenrecht nicht einmal der König von Spanien Zutritt haben würde; worauf die Polizeibeamten unverrichteter Sache das Kloster verließen. Dein Abt wurde erklärt, daß ncan zwar im Hinblick auf sein geistliches Amt von einer Verhaftung absehe, ncan ncüsse ihm jedoch nahelegen, das Kloster unverzüglich zu verlassen. Tatsächlich weilt der Abt nicht mehr ans den: Montserrat. * 70vv 6)enerale. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika haben kürzlich eine Statistik ihrer Streitkräfte veröffentlicht. Das amerikanische Heer hat 59.636 Unteroffiziere und 59.046 Gemeine. Man fragt sich nun, welche Gefühle die Brust der 622 erfüllen, die noch nicht einmal einen einzigen Gemeinen kommandieren. Sie sind jedoch glänzettd gestellt im Vergleich mit Haiti, wo 6500 Gemeine von 7000 Regimentsoffizieren gedrillt, und von 0500 Generälen befehligt werden. Doch fand dieser vielbegehrte Rattg auch tcichtntilitärische Verwendung, denn e8 gibt in Haiti auch Generäle als Chefs verschiedener Restarts; so steht ein General dent F r a u e n g e f ä n g n i s por,

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