Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2672 (1.8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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1. MOtst 1926 Nr. 2672 <mmi IT Men. SoWW Wrenek MseMMelkitNü Aegengüffe. Hagel und krdftöße. Wetterkataftrophen in aller Weit. ^fiecher acht Rubel." Der Gymna,fiost zuckte verächtlich mit den Achsel« und scheute wieder auf das gegenüberliegende Ufer. ,Mollen Sie fünf Rubel?" fragte Pliumafchew. . „Geben Sie Mir zehn Rubel und die Sache ist abgemacht!" ,/DaS ist einL Gemeinheit . . . Sie sagen selbst, daß ein 'steuer Feldstecher acht Rubel kostet. Blutsauger!" ,Me»n es Ihnen zu wenig ist, so können Sie auch zwanzig Rubel zahlen! Zkh . . . jetzt, neigt sie sich ... Sie schaut fabelhaft aus . . . Ah . . . jetzt steht sie auf der Sandbank . . . Man kann ihre Füße sehen ... Die Knöchel ... ich sage Ihnen, einzig . . ." Früher kam der Gymnasiast ehrlich in Entzücken, aber jetzt tat er es aus geschäftlichen Gründen . . . „Ah . . . was hat sie? Grübchen auf den Schultern . . . Tatsächlich . . . schneeweiße Arm« . . . Auch am Ellbogen Grübchen..." „Junger Mann," sagt« Pliumaschew heiser, „wollen Die — ich gebe Ihnen zehn Rubel." „Bloß zehn Rubel?" „Ich habe nicht mehr bei mir ... Da ist meine Börse . . . acht Rubel uivd zehn Kopeken . . . Nehmen Sie mit der Börse . . . Die Börse ist ganz neu ... hat drei Rubel gekostet . . „Mehr ist sie <urch nicht wert!" Pliumaschew wollte etwas entgegnen, da er aber fürchtete, -aß der Gymnasiast den Preis für den Feldstecher erhöhen würde, schwieg er. »Oho . . . jetzt neigt sie sich . . . Was ist das? Das Trikot ist auf der einen Seile losgegangen!" „Hören Sie",. sagte Pliumaschew mit zitternder Stimm«. ,„Jch werde Ihnen außer der Börse mit den acht Rubeln noch ein Taschenmesser und eine pikante Ansichtskarte geben . . „Ist das Messer, neu?" ,Jch habe es gestern.gekauft." „Haben Sie Zigaretten?" „Ja , , . Darf «ich Ihnen eine Zigarette anbieten?" ' ,Mh . .. eine Ledertabatiere . . . sechs Zigaretten . .; Also — die Zigaretten mit der Labatiere, das Messer, die Ansichtskarte, die Börse, das Geld und Sie erhalten den Feldstecher . . ." „Einverstanden -. . . aber zwei Zigaretten müssen Die mir auf den Nachhauseweg lassen!" „Entweder alle Zigaretten oder Sie bekommen den Feldstecher nicht." ,^Da haben Sie . . . Sie können das Geld nachzählen . . . Da ist das Messer, da die Ansichtskarte, da die Tabatiere, die Börse . . . Horen €He — ist sie fort?" _ ^Nein — sie steht in ihrer ganzen Schönheit da! Jetzt steht sie seitwärts. Da schauen Sie!" Der Gymnasiast nahm seine Schätze, zwickte Pliumaschew ■in den Fuß, pfiff den neuesten Shimmy „Ich Hab das Fräulein Heken baden sehen" und verschwand rasch in dem Waldesdickicht . -. . Pliumaschew lächelte selbstzufrieden, setzte den Feldstecher an und schaute: aus der Sandbank vor der Badehalle stand in einem gestreiften Badskleid, mit einer langen Badehose, seine Frau Marija Pawlowna. Sie hielt mit der Hand ihren Kopf und richtete chr grünes Kopftuch ... -Pliumaschew stieg daL Blut zu Kopf, mit einem wilden Fluch warf er den Feldstecher ins Wasser und lief davon . . . Bis zur Brücke, wo man aufs andere Ufer gehen mußte, dort wo seine Villa stand, mußte man drei Werst zu- Fuß gehen . . . Sein Körper schwankte, die Füße knackten zusammen, er wollte für sein Leben gern eine Zigarette rauchen, aber der Gymnasiast, der ihn so zum Narren hielt, hatte ja alle Zigaretten svrtgetragen. Heimsparkaffenverstchernng. Die Stabilisierung der österreichischen Währung hat eS mit sich gebracht, daß der Versicherungsgedanke wieder in weite Kreise dringt. Eine Anzahl von Versicherungsgesellschaften hat, dem Rechnung tragend, eine neue Versicherungsart, die sogenannte Heimsparkassen- oder Heimprämienversicherung, eingeführt. Dabei stellen die Anstalten ihren Versicherten kostenlos Heimsparkassen zur Verfügung und ermöglichen es ihnen, mit ganz kleinen Tagesraten (von 10 G. aufwärts) die Prämien einer Versicherung zu bestreiten, die wirklich allen Anforderungen gerecht wird, indem sie eine Erlebens-, eine Ablebens- und eine Unfallpolizze in sich vereinigt. Die Polizze des Phönix gewährt überdies auch bei bleibender Invalidität durch Unfall beträchtliche Entschädigungszahlungen. Die Versicherungen sind nach zweijährigem Bestände unverfallbar und rückkaufsberechtigt. Wird die Prämienzahlung wann immer eingestellt, so bleibt der Vertrag noch drei bis sechs Monate unverändert aufrecht; nach Ablauf dieser Zeit kann die Versicherung noch innerhalb weiterer sechs Monate durch Nachzahlung der rückständigen Prämien oder durch Verlängerung der Dauer der Polizze wieder in Kraft gesetzt werden, so daß einmal geleistete Prämienzahlungen den Versicherten, die sich innerhalb eines Jahres darum bekümmern, niemals verloren gehen können. Die geschilderte Versicherungsart hat beim Publikum großen Anklang gefunden und es sind im letzten Halbjahr beim Phönix allein etwa 15.000 solcher Versicherungen abgeschlossen worden. Die Prämien für diese Versicherung sind im Verhältnis zu den versicherten Kapitalien sehr niedrig und die Polizze ist, wenngleich sie ohne ärztliche Untersuchung abgeschlossen wird, für 1000 Schilling vom ersten Augenblick an für den Todesfall wirksam. Diese Umstände — im Verein mit den früher erwähnten Underfallbarkeitsbestimmungen — bedeuten einen sehr großen Fortschritt gegenüber der Bolksversicherung, wie sie in der Vorkriegszeit üblich war, so daß die Neuerung auf dem Gebiete des Versicherungswesens auch in prinzipieller Hinsicht von ansehnlichem Werte ist. Ae Amnestie in Litauen. K. Kowno, 31. Juli. Durch die nunmehr zur Tatsache gewordene politische Amnestie wurden im ganzen 600 Personen in Freiheit gefitzt, unter thuen14 3Zud nt, Das allgemeine Unwetter hält an. Alls allen Teilen Europas komnien unallsgesetzt Meldungen über neue Wetterkatastrophen. Ganz Mitteleuropa wird derzeit von einer Regen Periode heimgesucht, die in der Landwirtschaft schwere Schäden anrichtet. Die Wettervoraussage verspricht nicht viel Gutes: Für die N o r d a l P c n: Veränderlich,, zeitweise Niederschläge, kühl, nordwestliche Winde. Für die Südalpen: Bewölkungszunahme, fortschreitende Verschlechterung, Temperaturzunahme. Die Donau steint weiter. Die in ganz-Oesterreich in den letzten vier Tagen gefallenen reichlichen Niederschlagsmengen haben ein starkes A n st c i g e n des W a s s e r st a n d e s in den südlichen Zubringern der Donau zur Folge. Am 29. Juli betrug der Frühwasserstand am Reichsbrückenpegel in Wien -j- 2-10; er stieg am nächsten Tag auf -s- 287 und betrug gestern -j- 305. Nach den neuesten Meldungen ist ein weiteres erhebliches A n st e i g e n der Donau z,t erwarten, so das; heute mit einem Wasscrstand von -fi 360 am Reichsbrückenpegel zu rechnen ist. Neuerlicher Tcmrmbrrrch irrdcr Brrcska. Aus Szomwor .wird berichtet: In der gestrigen Nacht hat die Donau den provisorischen Damm bei Novoselo in der Bacska durchbrochen. Das Blasser strömte ins Dorf und., ü b e r s ch w e nt m t e über hund ert Häuser. Die Bevölkerung flüchtete in die höher gelegenen Gebäude. Schneefälle in Bayern. München, 31. Juli. Die ungewöhnliche Kälte hat zu ausgiebigen S ch n e e s ä l l e n im Gebirge geführt. Ler reichste Mann Europas. Sir Basil Zaharoff. Der kürzlich erfolgte Tod seiner Gattin, der früheren Herzogin de Billasranca de los Caballeros, lenkt die Aufmerksamkeit auf Sir Basil Z a h a r o f f, den reichsten Mann Europas. Seine Geschäftsinteressen erstrecken sich von einem Ende des Kontinents bis zunr anderen und sind verschiedenster Art. Eisenbahnen, Gruben, Schiffahrtslinien, Faktoreien, Zeitungen, Banken und Hotels gehören ihm. Er ist Hanptbeteiligter der Holländischen Petroleumgesellschaft, des größten. Petroleurnkonzers Europas. Er ist der führende Mannn des Credit Lyonnais und — was viele überraschen wird —lsäst Allein!n,h aber der Spielhölle in Monte Carlo. Zaharoff gehört zu den großen Schweigern. Kein Journalist hat ihn je interviewen können, lieber seine persönlichen Verhältnisse äußerte er nur dies: „Meine Mutter war Griechin, mein Vater Russe. Ich wurde in Konstantinopel geboren." Die Folge ist, daß eine Menge von Legenden den seltsamen Mann umgeben. Er ist eine Sphinx. Nur eine einzige wahre Geschichte von ihm ist bekommt, und die betrifft seine Liebe zur Herzogin Donnna Mari e. Nach 40 Jahren Wartezeit führte diese Liebe zu einem anderthalbjährigen Eheglück, das der Tod jetzt löste. Ein Freund Zaharoffs erzählte Amerikanern in Athen den merkwürdigen Herzensroman, der mit dem Aufstieg des europäischen Krösus eng verbunden ist. Als junger Mannn kam Zaharoff nach Athen, jeglicher Barmittel entblößt. Jahrelang verdiente er sich sein Brot als Uebersetzer und Sekretär. Er beherrschte damals schon zehn Sprachen. Als dann ein Agent des britischen Armeelieferanten Vickers ihn engagierte, schien seine Zukunft gesichert. Er sollte dem Agenten nach London folgen, brach also seine Beziehungen in Athen ab und setzte sich in den Zug. Im selben Waggon fuhr eine junge Spanierin mit. Obwohl erst 17 Jahre alt, war sie bereits mit einem spanischen Aristokraten verheiratet. Man kann nicht sagen, daß sie unglücklich gewesen sei, aber sie wurde es, nachdem sie Zaharoff gesehen hatte. Die Gesellschafterin, die sie auf der Reise begleitete, konnte nicht hindern, daß sich die beiden jungen Leute tief in die Augen sahen. Im Nu vergaß Zaharoff die Londoner Stellung und folgte der Spanierin nach Paris, bis sie in ihr Heimatland zurückfuhr. Sie wußte, daß ihre Liebe hoffnungslos sei. Eine Scheidung am streng katholischen Hofe in Madrid, dem sie angehörte, war vollkommen ausgeschlossen. Obendrein waren Zaharoffs Zukunftsattssichten doch noch sehr unklar. Immerhin ermunterte Donna Marie den unglücklichen Liebhaber, er solle sich eine sichere Existenz gründen, denn mau könne nicht wissen, ob das Schicksal sie nicht doch einmal zusammenführen würde. In geschäftlichen Dingen wolle sie ihm mit ihren Beziehungen gern behilflich sein. Vielleicht, meinte die Dame, könne sie ihm Armee l i eferungen verschaffen, die ihn reich und mächtig machen würden. Nach ihrer Abreise beschloß Zaharoff, doch nach London zu fahren. Aber nicht als Angestellter, sondern als Mann, der gewillt war, in schnellster Frist Weltmacht in die Hände zu bekommen. Er ging zu Vickers und bot der Firma an, ihr feste Kontrakte für Heereslieferungen von der spanischen Negierung zu besorgen. Es handle sich, sagte er kühn, um einen Auftrag von mindestens einerMillion PfundSt e rling. Als Gegenleistung forderte er Eintritt in das Geschäft als Teilhaber. Vickers ging darauf ein und zwei Monate später kam Zaharoff mit dem Auftrag in der Tasche von Spanien zurück. Von diesen: Tage an datiert sein enormer Ausstieg. Er wurde der größte Heereslieferant Europas, und Die Schneegrenze ist im allgemeinen auf 1400, ja sogar biS 900 Meter heruntergegangen. Auch die tieferen Lagen des K a r w e n d ei- Und Wetter st ei ngebiets zeigen das ungewöhnliche Bild einer Winterlandschaft. In: F u r k a- und Grinselpaß gerieten Reisende iit einem S ch n e est u r nt. Die Autopost blieb im N c u s ch u e e stecken und es bedurfte stundenlanger Arbeit, um sie zu befreien. Wirbelsturm in Berlin. Berlin, 31. Juli. Gestern gegen 6 Uhr abends wttrde der Südwcsteu Berlins von einem Wirbelstu r nt, der von einem Gewitterregen begleitet war, heimgesucht. Besonders groß ist der angerichtete Schaden in Südende und Steglitz. Mehrere Dächer würden abgedeckt; eine Anzahl Bannte wurdet! entwurzelt. Hagel in Italien. Nom, 31. Juli. Die Blätter berichten von weiteren s ch w e r e n S t ü r m c u in Norditalie u. Bei P ar enzo lag der Hagel fünf Zentimeter ho ch. Die Berge in der Provinz Friaul sind mit S ch nee bedeckt. Erdbeben in Frankreich und Südengland. Paris, 31. Juli. In der Bretagne und in der > Normandie sind gestern nachmittags nach 2 Uhr nt e h r ere Erdstöße verspürt worden, die aber nirgends Schaden anrichteten. In vielen Orten war das Beben von unterirdischem Getöse und einer plötzlichen Erhöhung der Temperatur begleitet. Das Beben wurde auch bei Pari s, wenn auch nur schwach, verspürt. London, 31. Juli. Gestern und heute wurden auf der Insel Jersey mehrere heftige Erdstöße verspürt. Mehrere Häuser stürzten ein. Personen kamen nicht zu Schaden. zwar unter kluger Verwendung der Informationen, die ihm von Madrid zugingen. Im Jahre 1922 starb der Gatte der spanischen Herzogin. Ein paar Monate später war sie die Frau Zaharoffs. Aber das Glück sollte nicht lange dauern. Schon nach anderthalbjähriger Ehe verlor Zaharoff die geliebte Frau, der er im weitesten Sinrte des Wortes sein ganzes Lebensglück verdankt. _ Hundert Fahre Bibliographisches Fustiiut in Leipzig. Das Leipziger Bibliographische Institut feiert heute den 1. August seinen hundertsten Gebu r t s t a g. Der' Gründer des großzügigen und erfolgreichen deutschen Unternehmens, Josef Meyer, wollte die nationale und die Weltliteratur dem Volke zugängig machen und legte das Institut auf Massenproduktion und Massenabsatz an. Cs entstand die „G r o s ch e n b i b l i othek", die sich nach einer Pause in der Form von „MeyerS Volksbüchern" foctsetzte. Weltbekannt wurden „Meyers Klassik er ans gaben". Seine Zeitschrift „Der Volksfreund" siel der Zensur zum Opfer, während die spätere Gründung, das „Universum" bis zu einer Auflage von 80.000 Exemplaren gedieh. Großen Aufschwung nahm der im Jahre 1830 angegliederte Geographische Verlag, welcher mit „Meyers Universalatlas" begann und später „M e y e r s Großen Handatlas" folgen ließ. Auch der ungefähr gleichzeitig gcgründete Kunstverlag nahm großen Aufschwung. Weltberühmt wurde das Verlagsunternehmen durch das Konversationslexikon, in Angriff genommen im Jahre 1839. Von den vorgesehenen 21 Bänden wuchs es auf 52 an. Anfänglich ein großer Erfolg, litt die Herausgabe des Werkes unter der Zensur der Vormärzjahre und brachte der Berlagsanstalt eine schwere wirtschaftliche Niederlage. Als Josef Meyer starb, blieb eine große Schuldenlast zurück. Sein Sohn Hermann M eher ging tatkräftig an die Arbeit, gestaltete die Klassikerausgabe um und begann mit der „Bibliothek ausländischer Klassiker" in deutscher Uebertragnng. Eine Nonansgabe des Konversationslexikons, insbesondere aber der „Kleine Meyer", ferner Meyers „Reisebücher" und Meyers „Sprachführer" schlugen ein. Dann kam der große Wurf: Die sechsbändige Ausgabe von „B r e h m s T i e r l e b e n." Im Jahre 1884 übernahmen die vier Söhne Hernrann Meyers die Leitung der Geschäfte des Verlages, der im Jahre 1874 seilten Sitz von Wildburghausen nach Leipzig verlegt hatte. Wichtige neue Veranstaltttngen waren „Die allgemeine Erdk u n d e", die „A l l g e m eine L ä n d e r k u n d e" und die int Jahre 1896 begonnene „S a m m l u n g i l l n st r i e r t c r Literaturgeschichte n". * Nebst vorbildlichen Klassikeraiisgcibcn edierte der Verlag bedeutende enzyklopädische Geschichtswerke, darunter Helmolts „Weltgeschichte" mtb Woermanns „Geschichte der Kunst aller Zeiten und Völker". Nach den: Weltkrieg widtnet sich der Verlag ganz besonders dem r u s s i s ch e n Schrifttum. Die Säkularfeier des Bibliographischen Instituts in Leipzig wird durch eine 18bändige Festausgabe vott Goethes Werken und durch eine vornehme, ganz ausgezeichnet redigierte Festschrift begangen, welche die hundertjährige Geschichte des Verlages berichtet. Ende der Hungerperiode kn Beßarabien. Kischinsw, 29. Juli. (I. T. A.) Int Zusammenhang mit der g u t e n d i e S j ä h r i g e u Er n t e hat sich die Lage d e c jüdischen Kolonisten, die in den letzten zwei Jahren durch MißwachS eine schloere Zeit durchMnachett hatten, io daß ihre Existenz gefährdet war, gebessert. DaS seit Herbst 19!5 bestandene Hilfskomitee für Hungerleidende hat sich nunutehr aufgelöst.