Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2672 (1.8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Me. WT9 DM, StzNNW MMee Moegimzettimg i. August mt mtt wollt» Ihr« Wasch« sauber haben »oll«9 Ihre Wüsche schonen mfisseit daher waschen lassen bei der FEIN WASCH ANSTALT BLANCA I.INZF.RSTRASSE SYS TILBPHON 81.3-91 WIR holen und «teilen jedes Quantum Wasche kostenlos jcu waschen Ihre Wäsche ganz separat, ««honend und blötenweitt hatten Ihm Wäsche gegen jedes Risiko Yollversichert 186 Sie Berimderung der PaMina- Subvention. der TenunijianteneingaVe des sozialdemo tez Metzger gegen die Pa . - 3u kratiichen lästinasubventiön der Wiener Knltusgemeinde sende: uns Herr Dr. E, M. Zweig hia folgenden histo rischen Bemerkungen: Als der Tempel in Jerusalem von den römischen Zwing Herren niedergebrannt und die Mische Staatlichkeit zerschlagen war dekretierten die Sieger, daß der Machazith Haschekel, der halbe Schekel den früher jeder Jude alljährlich in den Tempelschatz gesteuert hatte bei Todesstrafe nicht mehr stic Palästina abgelieseri werden dürfe vielmehr strikte ihn der römische Staatsschatz ein. Kaum aber war der Groll -er Römer etwas verraucht, beeilten sie sich, dieses Dekret wieder aufzuheben. und somtr war es den Juden freigsstellt, nach alter Art ihre Anhänglichkeit an Palästina durch Spenden zur Er Haltung der dortigen Institutionen zu betätigen. Offenbar ist dabei das eine, daß jenes Dekret nicht dm Kopfe eines Juden ent sprungen war. Um solche Geschöpfe, wie Herrn Metzger hervor zubringen, mußte die Seelenverftüppolung durch 2000 Jahre Galmh vorausgegangen sein! Speziell den österrrichischen Dchörden sollte die Frage, i»ie Herr Metzger zur Entscheidung aufgeworfen hat, nicht fremd sein. In Wien saßen durch viele Jahrhunderte die römischen Kaiser deutscher Nation; die Juden des Deutschen Reiches, die, wie jene ^er ganzen Welt, auch!n Mittelalte: und Neuzeit nicht aufhörten, für Palästinazwecke zu steuern, pflegten ihre Opfergelder gerade nach Wien als der Kaiserstadl und sozusagen der Hauptstadt des Reiches ^lsaminenzn:ragen. Die Juden waren damals .Jammerknechte des Reiches", das heißt, sie wurden vor allem als Ausbeutungsobjekte betrachtet, deren Hab und Ggf pon Staats wegen sorgfältig überwacht \m van Zeit zu Zeit planmäßig geschröpft wurde. Doch sogar in den rohesten Zeiten hat man ihre PaMinabestrebungcn, an denen sic mi: ganzem Herzen hingen, respektiert und ihnen die Sammlungen für Palästina ohne weiteres gestattet. So war es kom Geringerer als der bekannte Oherhoffaktvr Samson Werths im er in Wien, der unmittelbar unter den Angen von Kaiser und Reich oie Pqlästinagelder der deutschen Juden sammelte und für ihre heilige Bestimmung verwaltete. Als 17A Werihoimer starb und sein Nachlaß in Bedrängnis geriet, war es die kaiserlich.' Negierung, welche die jüdischen Palästinagelder betreute. So entstund die H t e r o s o l y m! a n! s ch e Stiftung, die Kaiser Franz der Erste in seinen „landesfürstlichen Schutz" nahm- 1801 erging die Entschließung. «daß die von verschiedenen Guttätern jüdischer Nation (!) zusammengetragenen und für die arme Judenschaf: zu Jerusalem, Hebron und Saffed bestimmten Almosen gelber von 53-657 Gulden 30 Kreuzer (viel mehr als die 50.0 0 0 Schilling der Kultusgemeindesubvention!) zu einer ordentlichen Stiftung erhoben werden". Zur Verwaltung der Stiftung wurden von her Regierung jeweils zwei jüdische Kurators,, ernannt, deren einer durch Jahrzehnte der von der Wiener Kultusgemeinde vorgeschlagene Oberrabbiner Dr. Güdemann war. Und die Auszahlung der Gelder besorgte der kaiserliche Nuntius in Konstaniinapel durch die österreichischen Konsuln in Palästina. Und nur ein äußerer Umstand, die schreckliche Geldentwertung der Nachkriegszeit. hat diese Stiftung wie so viele andere vernichtet. Sollte cs nun möglich sein, daß im F r e i st a a t Oesterreich den Gefühlen de. Juden für Palästina jener Respekt versagt wird, der ihnen der finsterste Absolutismus rückhaltlos erwiesen hat? Herr Metzger möge übrigens auf seinen traurigen Ruhm nicht so stolz sein. Er hat einen Vorgänger im Anzeigen. Als ich noch die Landesstelle Oesterreich des Jüdischen Nationalfonds leiieie, wurde mir, etwa um 1010, von -der Chewra Kadischa einer nicht mehr erinnerlichen Stadt Deutschböhmens ein Betrag gespendet. Ein deutsch-liberaler Israelit dieser Stadt, dem das nicht paßte, denunzierte den Beschluß als staiutenwidrig bei den Behörden, untz dies mit dem Effekt. daß der greise Bereinsobmann, welcher — übrigens ohne Zionist zu sein — den Beschluß pflichtgemäß zur Aussührung gebrach: und uns die Spende abgeführt hatte, vom Bezirksrichter, einem biederen deutschnanonalen Antisemiten, zu Arrest verurteilt wurde. Erst im Jnstcmzenzng konnte der Freispruch durchgesetzt w.'w'u. Der Freispruch stützte sich nicht zuletzt auf ein Gutachten des Prager Oherrnbbiners Dr. Brvdy, wonach Zuwendungen von Juden für den Kauf von Palästinaboden wie überhaupt zur Förderung des Ansbanes eines jüdischen Palästina einen immanent religiösen Charakter tragen, denn sie stellen' nach den Lehren von Bibel und Talmnd geradezu die Erfüllung einer religiösen Pflicht dar. In diesem Zusammenhänge sei auch noch an den Fall LaniS R o s e n b l o o m erinnert. Dieser 1020 im englischen Brighton verstorben.: galizische Jude haue den Keren Kajemeth zum Universalerben seines beträchtlichen Vermögens eingesetzt. Eigensüchtige Skrivandte erhoben aus formalen Gründen Einspruch und bestritten, daß de Jüdische Nat'-onalsonds überhaupt als Erbe in Betracht kommt.. Es galt nun. sich vor Gericht gegen jede Eventualität zu rüsten. So wurde vom Hauptbureau der Fonds unter anderem ein Affidavit, das heißt ein beeidetes Gutachten, beschafft, in welchem de: Chiefrabbt vyn England, Dr. Her tz, in Uevereinstimmnng mit jenem Gutachten des Prager Obmabbiners, feierlich erklärte, daß Palä stinaspenden von Juden zweifellos als religiöse L e i st u n g aufzusassen und als solche zu respektieren sind. Zu einer Würdigung diese- Affidavits ist es übr-gens „ich! erst gekommen, weil das eng lische Gericht die Erbberechtigung des Jüdischen Nationalfonds ohne dies anerkannt. Bon der antisemitischen Front. Eine Antwort an Wilhelms KlauSnee»Kvitik In der New-Porker „Current History" antwortet Nab biner Kraß auf die Angriffe des Exkaisers Wilhelm gegen die jüdische Religion und die Bibel. Der Exkaiser hatte, wie bekannt behauptet, daß von jüdischer Seite eine neue Religionsausfassung propagiert werde, die davon ausgehe, Jesu als Lehrer einer neue:: Moral anzuerkennen. Dies sei, setzt der Exkaiser fort, ein ebenso unaufrichtiger wie gefährlicher Versuch, „den Donner der christlichen Religion zu stehlen und der Menschheit eine neue jüdische Weltreligon aufzudrängrn". Der Exkaiser kommt zu dem Schluß, es sei eine vollständige Trennung des Alten und des Neuen Testaments erforderlich. Das Alte Testa ment sei ein orientalisches Werk, geschrieben von Orten tfllen für Orientalen, und es sei keine Botschaft an die Völker des Abendlandes. In seiner Antwort erklärt Rabbi Kraß, Wilhelm der Zweite sei auf theologischem Gebiet ein vollkommener Ignorant, seine Behauptungen seien d r e i st und ohne jede Beweiskraft; oas einzig Positive ist sein Mut, über Dinge zu sprechen, von denen er nichts versteht. W«r bezahlt die Hetze? In den „Ablochrblättern" veröffentlicht Generalntajor a. D. Freiherr v. S ch o e n a i ch einen Briefwechsel mit der Schriftleit,mg der in Berlin-Köpenick erscheinenden Zeitschrift „D i e P r o d u k t i o n s w ä h r u n g", Organ des Hugo-Schühler Bundes, der unter neutraler Flagge volkswirtschaftlicher Pro bleme eine — wie Freiherr v. Schoenaich schreibt — „s ch a ml o s e, ganz unsachliche I u d e n h e tz o" betreibt. Die Zeit schrift brachte Zitate aus der Bibel und den Schriften Rathenans, die alle gefälscht waren. Von Schoenaich ans die Fälschungen aufmerksam gemacht, erwiderte die Redaktion, sie hätte die Schriften im Augenblick nicht zur Hand, um Feststellungen machen zu können. Freiherr v. Schoenaich schließt: „Jedem, der weih, mit welchen finanziellen Schwierigkeiten alle kulturellen Organisationen bei der Herausgabe ihrer Werbeschriften heute zu kämpfen haben, fragt sich: Woher hat der Hugo Schüßler-Bund das Geld zur Versendung seiner Schriften an Menschen, die ihm sonst ferne stehen? Gewisse Anzeichen lassen darauf schließen, daß hinter der ebenso dummen wie gewissenlosen Agitation grohagrarische Kreise stecken." In demselben Blatte macht eine christliche. Frau auf die 'olgenden Auslassungen aufmerksam, . die in der von Jürgen v. Ramin, Herausgeber der Zeitschrift „Ringendes Deutsch tum" empfohlenen Broschüre „Für. hatsche Geistesfreiheit" vor kommen: " ' *• „Der feige, knechtische, unterwürfige Sklavengedauke ist der Grnndton des ganzen Christentums. ... Das Christentum ist unmännlichen, knechtischen Wesens, deutschem Wesen direkt entgegengesetzt .. Die Phantasie des Sklaven, des Menschen niederer Ordnung, erkennt man an der Jenseitsvichtung des Christentums." In bezug ans Christus wird gesagt: „Der ausgestohene Landesverräter einer verhatzten Rasse ist der Gott, vor dem der Deutsche das Knie beugen soll?' Die Einsenderin schreibt: „Meine Empörung über eine derartige Schmähung, des Christentums wuchs noch, als ich las, daß der gleiche Jürgen v. Ramin im „Deutschen Tageblatt" den Juden als Gastvolk vorwirft: sie ziehen alles in den Dreck, was den Mrtsvölkern heilig ist, und führen einen Vernichtungskampf gegen die Religion ihrer Wirtsvölker." Dw Einsenderin schließt: „Als christliche Frau und Mutter muß ich gegen einen solchen Volksverführer Stellung nehmen, der einerseits eine ganz unglaubliche Hetze gegen die christliche Religion. . . propagiert und auf der anderen Seite den Juden (natürlich!) als den Feind des Christentums hinstellt." Die sächsischen Dcutschnalionalen, Die Deutschnationalen im sächsischen Landtag haben die olgende Anfrage eingebracht: „Sicherem Vernehmen nach sind in letzter Zeit in der Universitätsangenklinik in Leipzig zwei tschechoslowakische StaatLangehürige (Juden) von ziveifelhafter wissenschaftlicher Bedeutung und Ruf angestellt worden unter Verdrängung von retchsdeutschen Wissenschaftlern. Wie will die Regierung dieses Vorgehen rcchtertigen?" Die Regierung wird schon in den nächsten Tagen zu dieser Anfrage Stellung nehmen und den Fragestellern antworten, daß 1. der Leiter der Universitätsklinik, Medizinalrat Dr. Hertel, bei Anstellungen auf Grund der Negierungsvorschläge die engere Auswahl selber voruimmt, daß 2. Dr. Kttbik, der eine neu angestellte Arzt, Reichsdeutscher ist und daß die Dentschnationalen in dem anderen neu eingestellten Arzt, Dr. Fische r, einen Sudetendeutschen angreifen, einen Pionier deutscher Kultur in der Tschechoslowakei, der von der Kampfnniversität Prag kommt und als ehemaliger österreichischer Reserveoffizier von den Tschechen -um Gemeinen degradiert worden ist. Beide Herren, auf die die Wahl nur gefallen ist, weil sie Kapazitäten sind, sind übrigens keine Juden, aber die Regierung wird den Deutschnationalen sagen, daß für sie die K o n f e s s i o n ü b e r h a n p t n i ch t matzgeb e n d ist. Wir müssen infolge des schlechten Wetters und Saisvnschluß unser großes Lager in Sommer-Luxusschuhen räumen, um für die Herbstware Raunt frei zu bekommen. Wir sitrd genötigt, unsere erstklassigen Fabrikate um jeden annehinbaren Preis zu verkaufen. Benützen Sie diese nicht bald wiedertehrende Gelegenheit und decken Sie Ihren Bedarf an Schuhwaren in der Schuhfabrik Brüder Lissiansky, 7. Bezirk, Kaiser st raße 41. Fabelhaft billige Serienpreise. Sie schöne Frau. Ein Erlebnis von Arkady Awertschenko. Der Billenbesitzer und Staatsbeamte Pliumaschew ging in den Wald spazieren. Bald kam er an da- Ufer des Flusses. Seine kurzsichtigen Augen streiften über die Wasserfläche. Dann traf sein Blick das gegenüberliegende Ufer. Dort befand sich die Badehalle. Er sah am Horizont eine Gestalt, die -im Wasser stand. Ihr Kopf war mit einem grünen Tuch verbunden. Sie goß sich mit den Händen Wasser über den Kopf. „Ein Weib!" dachte Pliumaschew, schloß ein wenig die Angen, so ldaß sie wie zwei Bindestriche auSsahen. „33et Gott, ei» Weib! Sie scheint jung zu sein.. . . Hm." Seine greisen Beine erzitterten, ein Schauer durchlief ihn. „Ah!" stöhnte er, „diese verfluchte Kurzsichtigkeit. Was für eine dumme Angewohnheit, nie den Feldstecher mitznnehmen!" Er rieb sich die Angen und seufzte. „Hm... ich sehr etwas Weißes, etwas GestreisieH. . - aber es ist alles so verschwommen. Ah, dort .ist ein kleimr zel . . . Ich wende mich hinter das Gesträuch setzen und warten . . . vielleicht kommt sie herangeschwommen!" Er begab sich znm Hügel. Als er die Sträucher mit zitternder Hand auseinanderteiltc, siel sein Blick auf einen Gymnasiasten, der hinter den Sträuchern ausgestreckt lag. „Kanaille ... der hat den richtigen Platz gefunden!" dachte Pliumaschew voll Neid. Da bemerkte er, daß der Gymnasiast einen schwarzen Feldstecher in der Hand hielt und aufs andere Ufer schaute. Der Gymnasiast wendete sich um, nickte Pliumaschew freundschastlüh zu und sagte: „Sie auch?" „Lump!" dachte Pliumaschcw. „Wie familiär der wird!" Cr wollte ihn barsch ansahren, da erinnerte er sich an den Feldstecker, ließ sich neben dem Gymnasiasten nieder und sagte lächelnd: „Hm . . . amüsant, nicht wahr?" „Haha . . . eine fesche Person", sagte der Gymnasiast. . . „tadelliys gebaut . . . eine Venns . . . Fabelhaste Beine . . . Ehrenwort ..." s.Nnd wie ist die Figur?" fragte Pliumaschew lüstern. „Klassisch!" „Klassisch?" Pllinmaschew schnalzte mit der Zunge, dann sagte er unschlüssig: „Leihen Pie: Mir ans einen Mdment den-FeWechet!" , . Der Gymnasiast schüttelte verneinend dem Kopf: . „Ausgeschlossen! Weshalb ha'ben Sie Ihren eigenen Feldstecher nicht mitgenommen?" Plittmaschew hielt die zitterudo Hand-chin:^. „Rur einen Augenblick!" ' ' : ' " ' „Aber woher! Ich habe wohl den Feldstecher ans der Kommode meiner Tante gemaust, damit ich ihn anderen Leuten borgen soll? Wenn Sie Ihren Feldstecher hätten — würden Sie mi? ihn auch nicht leihen." „Nur aus einige Sekunden .. . ,-Stören Sie mich nicht . . . AH .-i ." Der Gymnasiast erhob sich; f^Jetzt zeigt sie ihren Rücken . . . Welch ein Rücken! Ich halle nicht geglMtbt, daß sie so einen edlen Rücken hat." Pliumaschew tvendete sich ab. Er war War die Kränkung empört. . . „Eigentlich," sagt? er mit heiserer Stimme, „ist es von Ihrer Seite schamlos, badende Damen zu beobachten. Es ist unmoralisch!" „Sie baten ja selbst um den Feldstecher! Sie dürfen und ich nicht? Sonderbar!" Pkiuniaschew schwieg. Daun: „Ich »verde Ihnen den Feldstecher aus der Hqnd reißen... Ich bin der Stärkere und werde Sie tüchtig durchvläuen!" „Versuchen Sie es doch! Ich werde solch ein Geschrei erheben, daß alle Villenbewohner zuisammenlaufen. Was tarnt mir massieren? Ich bin ein Bob, man wird mich prügeln. Aber Sie 'iud ein älterer Herr, ein Staatsbeamter. Sie sind kompromittiert. Ah .. . jetzt hat sie sich gewendet, ,. nein . .. diese Bein« . . . Wissett Sie —- ich werde Ihnen alles erzählen, was ich sch«." „Grh' zum Teufel!" „Gehen Sie selbst zttm Teufel!" erwiderte der Gymnasiast kaltblütig. „Grobian!" „Sie sind selbst ein Grobian!" Pliumaschew knirschte mit den Zähnen, wollte dom Knaben einen Schlag versetzen tmd seiner Wege gehen, dann überlegte er, ließ sich wieder nieder und sagte zum Gymnasiasten: „Sie sind ein seiner Bttrsche! Wissen Sie waS, mein Lieber, verkaufen Sie wir Ihren Feldstecher." „S&rtmtfeu? Und was wird die Tante sagen? Ich soll 'remde Feldstecher verkaufen?" „Ich bin Werzeugt, junger Mann," bemerkte Pliumaschew, „daß «s Ihrer Tante nicht nt den Sinn kommen wird, daß Sie den Feldstecher genommen haben. Die Dienstboten sind ja so diebisch. veranlagt! Ich werde Ihnen sofort an Ort und Stelle der; vollen Wert des Feldstechers bezahlen!" Im Gesicht des Gymnasiasten spie>golten sich zlvei entgegengesetzte Gefühle: . „Hin . . . Was bieten Sie mir?" „Drei Rubel!" ^Drei Rubel — lächerlich. Beim Optiker kostet jo §in tzsch«