Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2671 (31.7.1926)
- Date
- 1926-07-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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I «ttk - Men. Samstatz Wiener MorsenzeituNA 31. Juli 1926 §k. 267. Me Tagung des zionistischen Aktionskomitees. Ile volMsche Lebatte. ftAft am Zoo, Berlin, Hardenbergstr. untmt-öftn Nr.27. Direktion: N. v.Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlin»! ü<(Ar»fefl » S««lper p(lx fix * Exquisite Küche K*j) eilet SceWtoa^Band, Milano, ferner der Wiener Humofljl Charlie VVoeber ___ _11 L* Die Kümpfe im Boischeiyirmus. Dis Konspiration siegen die Konspiration — das ist die knappe Formel für die Vorgänge in der obersten Heeresleitung der kommunistischen Internationale. Das Zentralkomitee hat am letzten Sonntag 31t einem kräftigen Schlag gegen die Opposition ausgeholt imd Sinowjew. cinsgi der intranstgentesten aus der Schar der Vorkämpfer des Bolschewismus, in die Wüste geschickt. Sinowjew. der einstmals mit Erlaubnis Ludcndorffs im plombierten Waggon, ans der Schweiz an der Seite Lenins und Trotzkis in die Heimat reiste, ist die Seele der radifnTcir Opposition, einer der eifrigsten Hüter des kommunistischen Credos, eine .Zentralfigur in dem seit dem Tode Lenins mit schärfster Erbitterung geführten persönlichen Machtkampf. Er bildete mit Stalin und Trotzki das Dreigespann. das 1924 die Zügel ergriffen hatte. Zuerst wurde Trotzki ansgeschaltet und wegen seiner Widerborstigkeit nach dem Kmckasns beurlaubt. Vor eir-em Iabre kam er ßv'edtt zurück und die Aussöhnung Pollrog sich sachlich formell ans bem Parteitag, der die Petersburger Opposition zerschmetterte. Auf diesem Kongreß oeriet Sinowscw in die rettungslose Minderheit. Er zog sich auf seine Stellung als Vorsitzender der Internationale zurück und legte von liier aus seine Minen. Das Urteil aegen ibn besagt, daß er eine Verschwörung versuchte, deren Fäden zu den nichtkomnnmistischeu Parteien in Rußland und zu den. Kommunisten im Ausland führten. Das bedeutet, daß die Konspiration nach bewährten Müllern angelegt war und kein Mittel unversucht lassen wollt!', das ansonsten als Gegenrevolution im Bann war und so und. so viele in nähere Berührung mit der Garde D'erschinskys gebracht hatte. Außerdem gab cs nächtliche Versamntlunaen in einem Walde, zu denen Ginowiews Freund Lascbewiticb. der stellvertretende Vorsitzende des Kriegsrates. Misitärschutz berektgestellt batte. Facit' mit Sinowllw fließt Loichewitsch hinaus und da sich Kanwnew, auch einnr der Großen aus der revolutionäre?: Heldenrcit. verdächtig gemacht hat, so ist auch seine Position in Gefahr. Ter Kern dieser Küntvfe ist immer wieder die alte Frage des Bolschewismus: sollen die Bauern zur Negieruna herangezogen werden? Eine bejahende Lösvna hieße Fortletzuno der von Lenin inaugurierten Politik des Staatskapitalismus» bieße Konzessionen auf dem Gebiete des Getreide,löscches ins Ausland und des Warenimportes, hieße also eine vollständiae Umstellung des Staatsapparates und in weiterer Linie eine weitgehende Annäherung an die Wirt'chaftsform des Auslandes. Konsequent weitergedacht ist dies aber auch die Acnderuna des politischen InbalteH des Bolschewismus. Der Eintritt des Bauerntums in die Zentralreaierung Ware d'e endgültige Absage an den Plan der Westrevolution. Der Radikalismus der Bauern ist nnt der Erlanmmg der Güter des Großgrundbesitzes gestillt worden. Der Bauer ist nicht meln' revolutionä''. wenn er lein Ziel erreicht bat. Kann ihm die Swdt Waren und Maschinen liefern, so ist danu't auch sein Inte''"ne an if»r befriedigt. Er will sein Getreide verkamen. Hindert ihn die Politik der Regierung daran, -winat lle ihn xnt Ablieferung seiner Ernte» so erwacht fein Egoismus und er tritt dem aus dem Klasseiiknmpf bervorgeaauaenen Svsteni als Klasse gegenüber. Der Bolschewismus mußte schon unter Lenin den Weg des Konn"'omisfcs geben und sogar den Großbauern dulden. Der Kamvs gegen das Kompromiß.' also der Kanipf um die Grundlinien des linken Marxismus ist der eigcnttliche Inhalt der Opposition. Damit in Verbindung steht auch die Frage nach dem künftigen Verhältnis Rußlands zu Eurova und zu Alten. Eine Annäherung an den Wellen» die allein zu den so sehr notwendigen Anleihen und Krediten führen kann, setzt eine prinzipielle Versöhnlichkeit voraus, eine Befreundung mit den im Westen herrschenden Bearifsen von der Freiheit des Privaten Handels und eine Abkehr von dem starren System der staatlichen Monopole. Europäisiert sich Rußland, so nuiß es auch seine Methode in Allen ändern, von der Politik Abllblld nehmen, deren letztes Ziel die Verdrängung Englands ans Indien ist. Dei Opposition sieht diese Entwicklung sehr deutlich. Ihr bangt um die Errungenschaften der Revolution, mehr aber noch um das Schicksal der bolschewikischen Ideologie. Die Vergesellschaftung der Produktion und die programmgemäße Aufteilung der Güter ist bisher nicht durchgcführt worden und mit jedem Tage der neuen Entwicklung entfernt sich Rußland immer weiter von diesem Traum der Sehnsucht. Der politische und soziale Kommunismus kann seine programmatischen Ziele nur durch die Weltrevolution erreichen. Das ist die Rechtfertigung seiner Offensive. Aber er konnte in Europa nirgends Fuß fassen, obzwar er es, aeführt von Sinowjewwahrlich nicht an Versuchen hat fehlen lassen. Der Bolschewismus hat nichts erreicht als die Spaltung der Sozialdemokratie und die Schwächung des internativtlalen Gedankens. Cr hat den Nationalismus der Völker ansgepeitscht, ja sich sogar, wie in eDntschland, mit ihm verbindet. Sinvwjew selbst bat durch seinen bekannten Brief die englische Arbeiterregierimn oestür-t und wo immer der Kommunismus seine Vorstöße ml'"rnahm» dort war der illühnngskovitalisums und der böseste Chauvinismus der lachende Erbe. SmM-- g'. L o n d o n, 26. Juli. Wie schon gemeldet, hat in der gestrigen (fünften) Sitzung Herr U s s i s ch k i n über die Arbeit des Keren Kajemeth berichtet. Cr betonte, daß mir Unrecht hätten non einer b e f o nderen Krise in Palästina zu sprechen; er, der Palästina seit 49 Fahren kennt, misse, daß die Arbeit dort immer voll von Schmierigkeiten ist und notwendigerweise ans NM so mehr Hindernisse stoße, je größer der Maßstab unserer Arbeit sei. Wir be-! nötigen Menschen und mir benötigen Geld; er sei sicher, daß das Erforderliche beschafft werden könne, denn letzten Endes hänge das von uns. unserer Ausdauer und Energie ab. Was außerhalb unserer Macht stehe, sei der Boden. Palästina wirb niemals jüdisch sein, wenn nicht der Boden Palästinas in jüdischer Hand sei. Das Instrument für den Bodcnerwcrb, der Keren Kajettteth, sei zwar sehr populär, aber große Teile der Organisation zeigten kein genügendes Interesse für seine Arbeit. Der Redner selbst ist mit den Ergebnissen der Natwnalfondsarbeit nicht restlos zufrieden. Bor allem sei zwar der Anteil Amerikas an den Eingängen des Keren Kasemeth gestiegen, der der europäischen Länder aber nicht im gleichen Maße. Ferner seien die Unkosten des Keren Kajemeth zu hoch, insbesondere!n einzelnen Ländern. Der Keren Kajemeth habe verschiedene Böden neu erworben, darunter ein erstes Grundstück in der Gegend von Beisan. Er habe große Verpflichtungen auf sich genommen und müsse umfangreiche Amellürationsarbeitcn durchführen. Daß die Bodenspekulation im vorigen Jahre so unerfreuliche Formen annahm, sei dem Umstande zuzuschreibcn, daß viele Einwanderer Boden vom NatioN.alfonds verlangten, über aus Mangel einer freien Reserve keinen erhalten konnten und sich dann an Händler wenden mußten. Der Gedanke, jüdische Kolonisation in T r a n s j o r d a n i e n oder Syrien zu ermöglichen» sei keineswegs völlig von der Hand zu w c i s e n, doch sei es z u n ä ch st notwendig, eine fe ste .P o si t i on im Mandatsgebiet selbst z u sch affen. Zn diesen: Zweck wäre cs sehr wünschenswert, eine Anleihe ausschließlich für Zwecke des Bodenankaufes in beträchtlicher Hohe zu ermöglichen. Die weiteren politischen Referate des Kvlonel Kisch und Dr. Inkobsohn haben wir bereits wicdcrgcgeben. In der sechsten Sitzung, die heute nachmitiags stattsand, legte der Vorsitzende der Organisatiouskommissiou Dr. Landsberg eine Reihe VSN Beschlüssen vor, die sich auf eine Reihe von M o d i f t! t1 i o* neu des O r g a n i s a t i o n s st a t u t s im Sinne der Beschlüsse des letzten Kongresses beziehen. Die Vorschläge der KoNv Mission werden angenommen. Nunwehr wird die.politische Debatte eröffnet, in welcher als erster Redner z . Dk. Ärlosöküff spricht. Er erörtert seine Eindrücke in Genf und ttt LöttdöN während der Verhandlungen der Waad-LeUMi-Ddlegation. Er stimme-mit Dr. Weizmann darin überein, daß auf dem politischen Gebiet sehr wichtige Fortschritte erzielt wurden und daß es gefährlich mib unzweckmäßig wäre, den Völkerbund gewissermaßen als Appelationsgerichtshof gegenüber England zu benützen. Die Mandatskommission habe im allgemeinen Verständnis und Sympathie für unsere Forderungen, aber unsere Lage ist trotzdem sehr schwierig, da die politische Position von der Lage in Pciläst'na abhängig ist und wir immer dantit rechnen müssen, daß auch weiterhin noch eine große Anzahl schwieriger Fragen für uns auftauchen Wörden. Die SttminnNg im Völkerbund int allgemeinen se' tatsächlich sehr günstig. Was die politische Arbeit in London betrifft, so ist der Redner überzeugt davon, daß die von Dr. WeizwaNtt verfolgte Politik llicht nur die beste, sondern Unter den gegebenen Verhältnissen die c'nzig mögliche ist. Die Linie der richtigen Abschätzung der Proportionen ist dis einzige, aus der wir uns heute mit 'Aussicht auf Erfolg bewegen können. Allerdings wäre cs Notwendig,, g e r a d e d i c s e politische Arbeit noch' nach einigen Richtungen auszubauen. Auch der nächste Redner, Knrt Blnmrnfeld, stellt sich durchaus aus den Boden von W e i z ttt ft nNs Pöl l i k. Er verlangt, daß unsere politische Leitung von Zeit zu Zeit eine Kundgebung über ihre Politik erlasse, nicht nur gegenüber den politischen Faktoren, sondern auch iil Bezug auf das Verhältnis zu änderet! jüdischen Gruppen und zu den grundlegenden Fragen d e i Zion' smus. Die nichtzionistische Welt bilde eine einheitliche Front uns gegenüber und es sei notwendig, daß wir unsere Kräfte sammeln und in den Kundgebungen unserer Politik nicht von zufälligen Anlässen abhängig sind. Dr. Katjnelsoii stellt fest, daß die ganze Debatte und die Stimmung im Äktions^ komitee deiltlich zeigt, daß unsere Organisütidn volles Verständnis für die politischen Aufgaben hat. Auch erhalte Göns Nicht für ein Tribunal, vor das wir England zwingen könnten, tzr findet jew hat auch, wie Man aus dem Beschlüsse des Zentralkomitees erfährt, irt Ntißlcmd selbst die Vstbittduttst zu den Gegnern des Systems gesucht. Jedes Bündnis ist gut, wenn nttr der nächste Zweck, die Beseitigung der hinderlichen Personen, erreicht wird. Der Verschwörer traute sich göuügend Macht zu, um die Bundesgenossen Nachher Niederhalten zu können. Der Tod Dscherschinskys, die Sorge um die nächsten Entwicklungen, bat Wohl die Energie der Machthaber befeuert. Die Entfernung der Richts-als-Radikalen ist vielleicht ein Schritt weiter zUt Eingliederung Rutzlasids in das. europäische Gefüge. aber, daß die gegenteilige Auffassung durch A e u ß e r u n g ft!t WctzINanns i n Palästina verursacht wurde. Kolonrl Kisch sei mit einer so großen Menge von Aufgaben Überbürdet, daß er sich nicht gänzlich der politischött Arbeit widmen könne. In dieser Beziehung mutzten wir eine rationellere Ausnützung der uns zur Verfügung stehenden Kräfte erstreben. Ter nächste Redner, Dr. Osias Thon» erklärte sich zwar mit Weizmanns Taten einverstanden, nicht aber mit seinen Worten. Eine in Palästina getane A e u h e r n n g W e i z m a n n s im Sinne einer Einwanderungssperrc hätte in Polen großen Schaden gestiftet. Dr. Weizmann unterbricht den Redner mit der Erklärung, er habe keine derartige Aeußerung gemacht. Er habe erklärt, von unserer Seite sei eine ernste Regulierung und ,Organisierung der Einwanderung Notwendig. Diese Erklärung sei von dem Vertreter der polnischen. Presse falsä) wiedergegeben worden. Dt. Thon erklärt stch von dieser Feststellung befriedigt. Zur Frage der Naturalisation bemerkt er, cs sei ein unerträglicher Z u st a n d, daß ein Jude unter Umständen nach Aufgabe seiner ursprünglichen Staatsbürgerschaft in die Lage kommen könne, baß ihm die palästinensische Regierung die Naturalisierung verweigere. Unsere Politik müsse großzügig und mit einem gewissen Stolz geführt werden und sich auf ein fortschreitendes Kolonisationswerk in Palästina stützen. Cklliikungen W«ky». T. London, 30. Juli. Die politische Debatte dauerte SoNntag, Montag und Dienstag fort. Außer dett bereits dt* wähnten Rednern sprachen Noch Abg. Reich, BeA Lücker, Dr. M o s s i n s o h n, R e m e s, Jakob F i >s h m a n, Stöphen W i s e, Äby Go ldb er g, Abg. G r ünb aum, U ss>i schk i n, Mo tzkin, Kaplan und Kisch. 2lm Schlüsse der Debatte, sprachen 'Weizmann und LiPZky. i.Dre Re^e Weizmanns siehe an anderer Stelle.) Lipsky gab als Vorsitzender der amerikanischen Föderation Aufschlüsse.über die Haltung der amerikanischen Zionisten, bezüglich deren in Europa Vielsache Mißverständnisse hervschen. Die amerikänischön Zionisten wollen die breiten jüdischen Massen in Amerika gvwiUNen. Deshalb haben sie dem Plane der Erweiterung der Jewish Agency züge» stimmt. Als vor dem letzten Kongreß das Kvinchrojekt an stauchte, glaubten die Amerikaner, es sei zu früh, zn der Frage eine präzise Stellung zu nehmen. Sie haben deshalb dem Kongreß erklärt, daß sie selbst mit der Angelegenheit fertig werden. Es hat sich aber in Amerika die Situation ergeben, daß die Zionisten dieses Landes gegen das Kvimprojekt sind, während die Zionisten anderer Länder dafür waten. Die Persönlichkeiten, die vor zwei Fahren in die Agency eintreten sollten, haben sich aber geändert. Sie hüben noch Interesse für Palästina, aber thre Stellung tst zweideuttg. Delegationen bet Iudenschaft und auch Zionisten aus Europa sind zu uns gekommen und hüben gsfötdert, der „Joint." solle in Europa feine Hilsstätigkoit vM neuem ausnöhmen. Der „Joint" glaubte nun, daß cs im Sinne dieser Fövbörung liege, wenn et das Krimptojtzkt zu feinet S«chö mache. Vas 'Expose de» MiniftekvrSfidenten Bartel im Senat. L. Warschau, 39. Jüli. In der heutigen Sitzung des Senats kam es nicht zur Abstimmung über die Verfüssuugsrsvision Md die BbllMöchtsgesetze. Rach dem Bericht des Referenten ergriiff Ministerpräsident Bartel das Wort zu ^inem längeren Expose, in welche-m er .zuerst die Bsamtenfrage berührte. Er erklärte, daß die Regierung sich bestreben werde, Me Mängel der Verwaltung zu beseitigen. Die Politik MUß aus der Beamtenschaft wdicheil. Die Regierung wird eine Politisierung 'der Beamtenschaft nicht länger dulden. Ministerprästdent Bartel betonte weiters aön Willen Polens zu einer Politik des Friedens und hob die BLsseruNg der Finanzlage >hervor. Die Regierung hofft, daß sich nach Verabschiedung der Roviisionsgesetze ein gutes und erfolgreiches ZusaMlNenarbpien der gesetzgebenden Körperschaft?« mrd der Regierung einstelleU werde. Der Ministevprästdent gab seinem Bedauern darüber Änsdtuck, daß die WahlorduMg ans dem Kreis der Bolltttächtssskrete ansgefchaltet wurde, was bei den Mi n v ö r h e i i e tt B ö r st i m m u n g HSröorgernfen habe. Nach dbttr MiUisterprksiöSnieN sprach Senator Dr. Ringel, der die Hoffnung ausdrückte, d.iß die Negierung den Minderheiten gegenüber eine neue Politik des Friedens Und der Versöhnlichkeit betreiben werde. Sodann wurde die Sitzung auf ncorgen vertagt. Zur gleichen Zeit fand eine Sitzung des Sejm statt, in der aber nur Minder wichtige Angelegenheiten beraten wurden. In der Sitzung des VerfassUNgsattSschUsseZ wurde die Debatte über die A ü t o N o m i e btt D o r f g e m r i U d e tt beendet. Der Entwurf wurde in zweiter Lesung g e.g e n die Skinuncu der Minberyeiteu anM0mttien. Der Antrag der Rechten über die Abänderung des Wahlgesetzes iN den Gemeinden wird erst nach den Ferien verhandelt werden. . Sie Stgll«iflek«nü der Wische« Semeinven in Pole«. Äatfchaü, 29. Juli. Zn eiNein Erlaß an die WoiwodeU erteilt das Ministerium fiir Inneres geitaüe Instruktionen darliber, wie di-e BerwältiiNgdit dsr jüdischeil GeNieulden die materielle Versorgung ihrer Funiktiouäre, in etstbk LiNis der Rabbiner, deren Stellvertreter und der Bchlääster zu organisieretl haben. Det Erlaß soll der hetrscheilden UnörduNng Und DeZoLPnisation ein Ende setztzN.