Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2670 (30.7.1926)
- Date
- 1926-07-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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. A Sette r W«n. Mrnek Mor-enzettrmg sv. Fun id^. srr. rsw «Mitte und Smopa. Verhandlungen Mit den Notstnndsstnnlen. Paris, 29. Mi. (Hovas.Z Wie „Newyork S^raid" meldet, soll Präsident Coolidge dem Lchatz'ekretär Mellon, der gegenwärtig in Frankreich weilt, cvjuctt hoben, seinen Urlaub zu unterbrechen und uMerzüglich mit europäischen Staatsmännern über die finanzielle Lage derjenigen Länder, die durch den Krieg gelitten haben, Beratungen zu pflegen. * ' Präsident Cool idg e hat schon wiederholt die Welt dlrrch Aktionen verblüfft, die zwar nicht immer, soweit sie sich auf europäische Fragen bezogen, zum Ziele geführt haben, stets jedcch Zeugnis dafirr ablegten, daß er ein Aiann von Initiatioc und großartigen Ideen ist. Umso überraschender kommt die Meldrmg, daß er seinem Schatzst'rerär die Weisung gegeben has, über die finanzielle Lage der durch den Krieg geschädigten Länder mit den europäischen 'Staatsmännern zu verhandeln. Tie Ankunft Mellons in Frarckreich war als Beweis dafür angesehen worden, daß er nach Prüfung der finanziellen Verhältnisse Frankreichs lediglich diese»! -die Hilfe Amerikas in Aussicht werde stellen können. Inzwischen dürfte sich aber Mellon überzeugt haben, daß der Reginrewechsel in Frankreich leine Chance dafür biete, daß Frankreich die Bedingung für die amerikanische Hilfe — die Ratifizierung des Berenger- 'Abkommens über die Kriegsschulden— akzeptiere, da Poincar: die Ratifizierung der Abkommen mit England und Amerika auf den Herbst verschieben will. In Amerika macht sich starke Verstimmung wegen der obstinaten Haltung Frankreichs in der Schuldenfrage geltend, andererseits beginnt sich langsam ein Umschwung in der öffentlichen Meinung zu vollziehen, dahingehend, daß es aussichtslos sei, von leistungsunfähigen oder in ihrer Kapitalstraft zumindest ungeruein geschwächten Nationen die Schulden eintreiben zu können. Sehr empfmdlich zeigte sich Amerika gegenüber den letzten Ausführungen Churchills, in denen, wenn auch in diplomatisch stark verschleierter Form auf Amerika als auf den Shylock hingewiefen wurde, der auf seinem Schein beharrt, salbst wenn der Schuldner dabei zugrunde-gchen müßte. Der Wortführer dieses Umschwunges in der ösfentlichen Meinung. AmerikaZ dürfte wohl der ehemalige Ernährnngsdiktator Ämorvkas und späterer Organisator der Ernährungs- Hilfe für die durch den Krieg verwüsteten Länder Europas, .hoooer, fein, der schon im Jahre 1919 in wiederholten Kundgebungen einen Zusammenschluß Europas zur Wahrung der Interessen gegenüber Amerika Vorausgvsagt hat. Hoover, der auch als Handelsminifter Erfahrungen darüber gesammelt hat, wie sehr die Nationen, auch ivenn sie durch den Ozean getrennt sind, anfeinandep angewiesen sind, kann eS nicht schwer gehabt haben., den Präsidenten für feine Ideen zu gewinnen. Der Auftrag Coolidges an Mellon, uNVerziiglich mit den europäischen Staatsmännern über die finanzielle Lage derjenigen Länder, die!durch den Krieg gelitten haben, Beratung zu pflegen, kann unter Umstände« weitgehende Folgen für die künftige Wohlfahrt Europas haben. BoMch uRti liltli^reüpi Das Kvichromiß im Schulkovflikt. Die unter dem Vorsitz'des Unterrichtsminifters Doktor A i n r e l e n in den letzten Tagen geführten Verhandlungen der Vertreter' der politischen Parteien über die strittigen Schulfragen gelangten gistern zum Abschluß. Die Verhandlungen führten zu einer Uebereinstimmung über den grundsätzlichen Aufbau des Bolksschullehrplan es: Boden-ständigSeit, Gesamtuntericht und Fächerung, Arbvitsunterricht und Stundenausmaß. Ebenso wurde eine Uebereinstimmung erzielt bei der Festlegung der Lehr- und Bildungsziele der einzelnen Stufen. Dagegen konnte eine Boreinbarung nicht erzielt werden über die Frage, ob im Gesangunlerricht auch das Kirchenlied zu Pflegen sei, und über einen Vorschlag, wonach an die Spitze der Verordnung, die den Lehrplan verfügt, folgender Absatz gestellt worden soll: ,/Der nachstehende Lehrplan hat im Rahmen der Vevfqssungsgefetze den im §, 1 des Reichsoölksschulgesetzes vorgezeichneten Erziehungs- und Bildungszielen zu dienen und einen Unterricht zu sichern, der durch sein Bildmigsgut und seine Methoden geeignet ist, die Kinder in ihrer Eigenart zu erfassen, ihre geistigen, sittlichen und körperlichen Kräfte auszubilden und sie zu sicherem Können und .zum Handeln im Geiste sozialer, staatsbürgerlicher, volklicher und sittlichreligiöser Erziehung hinzuleiten, damit sie dereinst charakterfeiste, tüchtige Mentschrn werden, die freudig ihre Pflicht erfüllen und sich zum Wöhle -er Gemeinschaften, denen sie angehören, namentlich zum Mehle von Völik und Vaterlmrd betätigen." In Bezug auf die Wiener Mittelschulen wurde für das nächste Jahr ein Provisorium für den fremdsprach e n l o sie n Unterricht der ersten. Klasse Hstgelegt, wovon die Gymnasien unberührt bleiben.' Bezüglich der A l l g e m e i n en Mittelschule verlaugte der Unlerrichtsminister vorerst die Klärung der finanzielle Fragen zwischen der Gemeinde Wien und dem Bund hinsichtlich der Beistellung der Bundeskchrkräste. Am Schluffe der Besprechungen erklärte Unterrichtsminister Dr. Rintelen, daß er den Lehrplan im Laufe der nächsten Woche erlassen werde. Der Magdeburger guftWavdal daaert satt. Ha« SMW I» Hast. Berlin, 29. Juli. (WoW.) Wie die Blätter melden, hat sich die Staatsanwaltschaft in Magdeburg gegen die Haftentlassung de- Industriellen Haas ausgesprochen, da die vorgedrachten Entlastungsgründe nicht stichhältig feie«. ßnttviülrma und Verantwortlichkeit. Bon Dt. Oskar Karbach. Als die führenden 'Staatsmänner der Welt die Imponderabilien jüdischen Solidaritätsgefühles als Charakteristikum der Existenz>.enter. jüdischen Äcatiplr anerkannt und damit ein für aTle Zeiten iricht mehr zü eliminierendes Präjudiz schufen, als sie einen Zustand sanktionierten, den in die gebräuchlichen Schablonen cinzuordtlen die Wissenschaft noch heute sich bemüht, als sie in: selben Augenblick der neuen völkerrechtlichen Persönlichkeit positive Rechte in Bezug auf Palästina znerkaunteu, tateit sie dies, utit den: großen, drückenden und international bedeutsamen Judenproblem eine Lösungsmöglichkeit zu eröffnen. Der Epoche der Liquidierung des Weltkriegesder auch der moderne Zionisnms seine außerjüdische Seriosität verdankt, kann im allgemeinen nicht attMgrüße Sentimentalität gegenüber historischen Rechten vorgeworfen werden; auch'die historischen Rechte des Jndentnms auf sein Stammland, die jeder kennt mtb niemand bezweifelt, batten hier, keine. Ausnahme verursacht: inan räumte den Juden nicht die unter den gegebenen Verhältnissen ohne Beispiel dastehende Möglichkeit ein, sich national zu deklarieren und für...nationale Zwecke ungestört, ja ermuntert gemeinsam zu arbeiten, um diese Arbeit und die Zukunft tätiger Menschen, wirtschaftliche Kraft zusannnenströmender Kapitalien jahrtausendelang ruhenden historischen Rechten dienstbar zu machen, durch ihr Anftauchen die unerträglich gespannte Weltatmosphäre noch unerträglicher zu gestalten, sondern rnn einem unerhört komplizierten, jeder Abhilfe, jeder Vorhersage, ja jeder gewaltsamen Lösung und sogar schon jeder sachlichen Betrachtung unzugänglichen brennenden Weltproblem ein noch nie dagetvese.tt.es Heilmittel zur Verfügung zu-stellen. Diese Auf-- sassung deckt sich vollkommen mit den, großen Leitgedanken der jüdischen Rcnäissancebeweguug. die das Gesamtjudentnm der Erde um ein nationales Zentrum im Lande der Väter gruppierend, zu einer harmonischen Einheit unter Bedingungen zusammenfassen will, die seine ForteMenz nach menschlichem Ermessen für alle Zukunft sichern sollen. Herzl und Nordau haben sich immer als Protagonisten der Juden der ganzen Welt gefühlt, die zionistische Bewegung als die Konzentrierung des gesamtjüdischetr Genieinschaftsnnd Existenzwillens, den Zionistenkongreß als ihr Forum und Parlament; noch.in den kritischen Tagen der Neugeburt Europas in: Oktober 1918 rief die Zionistische Exekutive in ihrem Kopenhagener Manifest das Gesamtjudentum in allen Ländernder Erde zur Geltendmachung ihrer Rechtsanspriiche auf. gab sich also im Sinne ihrer großen Führer mit Recht als die „Jewish Agency des Erdballs". Die praktische Arbeit für Palästina ließ diese Konzentration aller jüdischen Agenden an einer Stelle abbröckeln; .Charles Gide hgh einmal die Zionistische Exekutive mit einem Ministerium verglichen; machen wir uns diesen Vergleich zu eigen,-so wüpde in rascher Entwicklung der Präsident derselben aüs einem Premierminister des jüdischen Volkes ein Ressortminister für Wiederaufbau. Hochbedeutsame Agenden der nationalen Existenz werden und müssen nach der heutigen Lage der Dinge von anderen Faktoren an anderen Orten, nnd kontrolliert und beraten von anderen Organisationen behandelt und geleitet werden. So wurde für stzhr große Teile des in der zionistischen Bewegung vereinigten jüdischen Volkes allmählich Palästina nicht nur das selbstverständliche Zentrum und die Krönung der nationalen Renaissancebewegung' sondern ein Selbstzweck, der nebenher nichts duldet und auch nebenher nichts weiter bedarf. Was noch 1918 in den Ländern der Galuth sieb hoffnungsvoll zu entwickeln schien, verkünunerte und führt heute, von trägen Abwehrbewegungen Angriffen gegenüber abgesehen, ein Scheindasein. Da sich nun einmal die jüdischen Massen mit diesem Zustand bescheiden, so scheint demgegenüber der Wunsch nach einer durchgreifenden jüdischen Reform in den'Galuthländern. wie jede politische oder soziale Forderung, für die die Zeit noch nicht reif ist, utopisch, jede weitere-Diskussion, vom begrenzt jüdischen Standpunkt aus zumindest verfrüht. Ganz anders jedoch, wenn wir von höheren Gesichtspunkten aus die Situation betrachten: im Laufe eines kurzen Menschenalters hat der Zionismus sich durchgesetzt und hunderttausende Juden, die ihn in der Mentalität der Nennzigerjahre befangen ablehnten und verlachten, ja auf Grund der damaligen Anschauungen ablehnen und verlachen mußten, bekehrt und für sich gewonnen. Die mühevolle Werbung, die dornenreichen Jahre des Anfangs, dessen Pioniere noch zum großen Teile unter uns weilen, lassen uns das Symptomatische dieser Wandlung vergessen: eine neue Zeit mußte heraufkonnnen, eine neue Welt erstehen, gewaltige, außerjüdische Einflüsse im guten und schlechten Sinne (Anerkennung als Ration, gesteigerter Antisemitismus, wirtschaftliche Umschichtung) auf die jüdische Seele einwirken, bevor die Wendung geschichtliche Wahrheit werden konnte. Noch lebt kein Gelehrter und kein Staatsmann, auch kein jüdischer' der diese Auswirkung der jüdischen Renaissance, die Auswirkungen der Um» stellung der jüdischen Seele auf die europäische Geschichte zur Gänze erfaßt, geschweige denn dargestellt hätte: und doch wird gerade sie in der Geschichtsschreibung der Zukunft dasjenige sein, was dem Zionismus seine Wertung und seine Bedeutung für die Entwicklung zumindest des europäischen Kontinentes verleihen wird. Man mag diese Entwicklung niit fieberhafter Spannung herbeisehnen oder mit leidenschaftlicher Erbitterung bekämpfen, sie bleibt historisches Faktum, bleibendes Resultat der, wenn auch sicher von den Umwälzungen des letzten Jahrzehntes vorwärtsgeschobenen zionistischen Bewegung. Hunderttausende Juden, geistig neu orientiert, von neu gestärktem Solidaritäts- und Selbstgefühl erfüllt, in ihren Anschauungen gegenüber der-jüdischen Kultur vollkommen uingewandelk, sö daß sie diese heute eifrig zu erfassen sich bemühen oder zumindest doch so sehr zu' schätzen gelernt habet:, daß sie den Mangel ihrer Kenntnisse beklagen, harren des harmonischen Aufbans ihtes Lebens in der Galuth, dem das letzte Menschenalter den Grund vorbereitet hat. Sie ohne Ende weiter warten zu lassen, ist nicht nur eine Versündigung an der Entwicklung der Renaissance, es ist auch — und zwar von jedem denkbaren Standpunkt aus betrachtet — eine Sünde an der Gesamtheit der von Inden bewohnten Länder. Die Wandlung ist einmal geschehen und mit dieser historischen Tatsache muß sich die Welt von heute, Nichtjnden und Inden, abfindcn; aber die Welf hat auch ein Recht darauf, daß den jüdischen Massen, die durch, den Strom der jüdischen Renaissance aus den alten schlechten Bahnen geworfen wurden und nun instinktiv das Neue erwarten, Richtlinien geboten werden, durch welche die jüdische Gemeinschaft, soweit sie in der Galuth verbleibt, harmonisch eingeordnet wird in das neue Europa. Das ist der höhere Zweck der jüdischen Galuthpolitik, dep erfüllt werden, muß; , sollten, wider Erwarten die jüdischen Kräfte nicht ausreichen, so werden auswärtige sufiplicren und helfen müssen. Denn der Zustand ist zu weit vorgeschritten, als daß man die Entwicklung lustlos oder mit anderen Dingen beschäftigt, einfach abbrechen und davongehen kann. Deutschlands kkntrktt in den Bökkerknmd. Belgrad, 29. Juli. Das Außenministerium erhielt «iS Genf die Verständigung, daß Deutschland im September sichet in den Völkerbund ausgenommen werde. » - <• Zas Sbert-Denkmal vor der Paukskirche. Berlin, 29. Juli. Die „Bostischc Zeitung" meldet, daß ia Frankfurt der Kirche n.v o r st and d e r Paulsgemeinde wegen der' beabsichtigten Enthüllung eines Denkmals für den verstorbenen Reichspräsidenten Ebert vor der Paulskirche am 11. August öffentlich Prot-est erhoben habe, -a Ebert weder der evangelischen Kirche angehörte noch 'irgend eine Bedeuümg sin sie hatte. Englands Ausgaben in PaMiaa. London, 29. Juli. (I. T. A.) Im Unterhaus fragte' Sit Frederick W i ls e, wie hoch die in den letzten Jahren für Prckastina bewilligten Subventionen gewesen waren. Kolonicnminister Amerh erwiderte: Im Rechnungsjahr 1924/25 betrugen' die Zuwendungen für -Palästina 197.000 Pfund, 1925/26 212.000 Pfund, 1926/27 108.000 Pfund. : Es sei bemerkt, daß der Ausdruck „Subventionen" hier falsch angewendet ist. England gewährt keine Subventionsn an Palästina, das seine Ausgaben aus eigenen, das heißt aus den jüdischen Steuergeldsirn: bMeiteü England deckt lediglich einen Tül der .militärifchen AuZgaben. Sie englischen Fasziftea. . London, 29. Juli. (I. T. A.) Die englischen FaS-» z i st e n verbreiten in den Straßen Londons ^massenhaft F l u gs ch r i f t e n. Auffallend -ist das folgende Bekenntnis, das eine dieser Flugschriften enthält: „Ich bekenne mich zum saszistischen Ideal und glaube, daß Juden, Ausländer und Ä n g e h ä r i.g e; farhi g e r Raff e «»unfähig sind, im Parlament und im gesamten Königreich öffentliche Aemter zu bekleiden." ~ 9er haltende und witzige Euza. Bukar-st, 29. Juli. (I. T. A.) Das offiziöse Regierungsorgan „Jndreptarea" greift die oppositionelle Presse heftig an ‘ und schreibt, diese Presse hat durch die Mitteilung, baß die Mehrheit der, Kammer Cuzas Forderung n a ch Entdeck) tu n g d e r Jude n beklatscht und daß der P r emie r Averescu darauf Cuza die Han d gedrückt ha t, dem Ansehen Rumäniens im AuSlande sehr geschadet. Wenn die Mehrheit Cuza Beifall gespendet und General Mereseu ihm die Hand gedrückt hat — so schließt die Zeitung —, so galt diese Anerkennung nicht Cuza als politischen Führer, sondern sie galt dem packenden u n d w i tz i g e n Redner Cuza. Baroß abgesagt. Bvdapest, 29. Juli.- Das Amtsblatt veröffentlicht die Er-- -nennuug des Ministerialrats Adalbert Tormay zuni Genera-ldi>rektor der Poftspariassa. Tie Ernennung l)at in po'titischeu Kreisen ein gewisses Aussehen Hervorgemsen, weil es bisher nicht begannt war, daß der bisherige Generaldirektor der PofljsParkassa, Gabriel Baroß, endgültig seines Postens enlhoben, fei. „Esti Kurir" erfährt, daß Baroß schon vor Monaten bent Handslsministeri'ttm sein Pensionierungsgesuch überreicht hatte. Er wurde tatsächlich im Juli in den bleibenden Ruhe stand versetzt. Auch die vom Handelsministerium eingeleitete Diszip I i n o r u nterfuchung fei dem Blatt zufolge längst beendet. Baroß habe danach durch die' Gewährung eines Darlehens von 400 Millionen Kronen aus Sparkassagelderu an Adalbert Mankovich einen schweren Verstoß gegen seine Amtspflichteir begangen und sei für den Betrag verantwortlich. Das Ministerium habe Baroß zum Ersatz des Geldes an 'die Postspavkgssa verpflichtet. Lfsizkersmaßregelnngen kn Pole». ll. Warschau, 29. Juli. Im 90. Infanterieregiment, dar heben von den Manövern zurückgekehrt ist, wurden sä nl tl i ch e B a t a i l l o n s k o m m a n d a kl t e kl' zur Dispositioir gestellt. Es |iub dies Offiziere, die sich während der Maiereiguiise denk Marschall P i lfudsk i eWegengestM haben.