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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-27 · Heft 2667 (27.7.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2667 (27.7.1926)
Date
1926-07-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. SM_ Men, MenSkäg Wiener Moeftenzeltunß S7. Juli 1SS6 Seite 8 Tagesbericht. Ae Fürsorge der Metzgers. Ein Fürsorgerat hat an die Landesregierung von Wien eine Eingabe gerichtet, in der er ein Einschreiten gegen den Vorstand der israelitischen Knltusgemeinde fordert, weil dieser die Summe von 60.000 Schilling für Palästinazivccke gewidmet hat. Durch diese Bewilligung sei der ß 3 der Statuten miss gröblichste verletzt worden. Der bewilligte Betrag, zu welchem alle im Vorstand vertretenen Parteien, und zwar die Union, die Zionisten, die soziale Vereinigung und die Agudah ihre Zustimmung erteilt haben, stellt den Beitrag der Gemeinde als der das gesamte Wiener Judentum repräsentierenden Körperschaft zu dem Ausbauwerk in Palästina dar. Aus diesem Geld wird auf den: in jüdischen Besitz überführten Boden Arbeitsgelegenheit für jüdische Arbeiter geschaffen, werden Häuser, Schulen, Spitäler, Kindergärten, Waisenhäuser errichtet, aus diesem Geld wird die Grundlage der Heimstätte errichtet, die das in aller Welt bedrängte uitb unterdrückte jüdische Volk, das sogar in seiner Freizügigkeit gehemmt ist, für sich und seine Kinder errichtet. Daß das Judentum ein historisches und ein natürliches Recht auf dieses Land als das Land seiner Zukunft besitzt, ist vom Völkerbund anerkannt u>ld sogar int Fricdensvertrag ausgesprochen worden. Gegen dieses Recht an sich hat nicht einmal der internationale Antisemitismus etwas cinzuweuden gefunden. Erst ein „Mitglied und Steuerzahler der israelitischen Kultusgemeinde", also ein Angehöriger des Judentums, mutzte es sein, der sich zu dem Dcnunziantenstück hergibt, die antijüdischen Instinkte durch Berufung auf Statut und Paragraphen anzltstacheln. Dieser Manu namens Metzger — er heißt mit Recht so — ist ein Fürsorgerat, ein Mitglied jener Institution, die von der Demokratie eingesetzt tvorden ist, um der Notlage mit sozialen Mitteln steuern Zu können. Dieser Fürsorgerat ist in seinem Antizionismus blind genug, um zu verkennen, daß es sich bei dem Pnlästinawerk um jüdische Fürsorge im größten Stile handelt für jüdische Menschen, denen die Gesinnungsfreunde dieses Metzger in Wien und anderwärts das Leben zur Hölle machen. Dieser Fürsorgerat weiß natürlich nichts davon, datz aus Wien im Vorjahre allein mehr als tausend jüdische Personen von den zionistischen Fonds nach Palästina gebracht worden sind, die hier der Fürsorge anheimgefallen wären, also öffentliche Mittel in Anspruch hätten nehmen müssen, tvähreud sie dank der sozialen Tätigkeit der zionistischen Einrichtungen sich in Palästina ein freies Leben, eine menschenwürdige Existenz voll Arbeit und Mühe, aber voll Ehre aufbauen konnten. Die zionistischen Fonds entreißen Jahr um Jahr Tausende von Menschen der Fürsorge, führen sie der produktiven Arbeit zu und entlasten damit die Wirtschaft der Herkunftsländer, unter ihnen auch Oesterreich. Der Fürsorgerat Metzger erhobt dagegen Protest und ruft die niederösterreichische Landesregierung auf, sie möge mit den schwersten Strafen einschreiten. Sie soll den Vorstand ersatzpflichtig machen, ihn vom Amt enthoben und durch einen Negierungskommissär ersetzen. Der Angeberstreich, der natürlich dem Zionismus allein vermeint ist, richtet sich gegen alle Parteien im Vorstande der Kultusgemeinde. Ihre Vertreter waren einstimmig der Anschauung, daß es eine moralische Pflicht der Wiener Gemeinde ist, ebenso wie die Grazer und Innsbrucker, wie die tsohecho-slowakischen, wie die großen Gemeinden Polens, wie die Berliner Gemeinde, wie das jüdische Konsistorium Bulgariens, das ihrige zu dem großen Werk der nationalen und sozialen Regeneration beizutragen. Sie hatten erkannt, daß die Wiener Gemeinde nicht beiseitestehen dürfe, wenn es sich um eine das ganze Judentum bewegende jüdische Frage handelt. Es gibt Dinge, bei denen es aus den tieferen Inhalt der Gemeinschaft ankommt. Es hätte gewiß auch ejn christlichsozialer Bürger und Steuerzahler gegen den Beschluß des Wiener Gemeinderates, tausend Pfund für die Kinder der streikenden Arbeiter in England zu bewilligen, zum Kadi laufen können. Aber das demokratische Empfinden ist hier doch stärker gewesen und hat einen solchen Akt niedriger Gesinnung verhindert. Ein Fürsorger, ein jüdischer Fürsorger, gibt sich dazu her, das jüdische Loben zu inetzgern. Die Denunziationen an die Landesregierung. Der' Fürsorgerat Max Metzger, Inhaber der ersten Wiener Maler-Schablonenfäbrik C. Keil, (7. Bez., Zieglergasse 74), hat an die Landesregierung Wien eine Eingabe gerichtet, in der er sich darauf bezieht, daß der Vorstand der israelitischen Knltusgemeinde ln seiner Sitzung vom 26. April beschlossen hat, an den Keren Hajessod 25.600 Schilling, an veil Keren Hasischuw (der Parteifonds der Agudah) 7306 Schilling, an den Palästinaarbeiterfonds 3500 Schilling, und an das Chaluzwesen 13.000 Schilling, zusammen 50.000 Schilling, als Zuwendungen ans,nzahlen. „Ms Mitglied und Steuerzahler der israelitischen Kultusgemelnoe lege ich hiemit wegen S t atutenverletzu ng Beschwerde bei der löblichen Landesregierung ein, nachdem durch diesen Porstandsbeschluß d e r 8 3 d e r Statuten der israelitischen Kultusgemeinde aufs gröblichste verletzt wurde. Die Begründung besagt: 1. Der Keren Hajeffod, dem 25.000 Schilling zugewiesen wurden, ist eine jüdischnationale (zionistische) Organisation zur Kolonisatiou Palästinas. 2. Der Keren Hasischuw, den» 7300 Schilling zugewiesen Nmrdeu, ist eine jüdisch-orthodoxe Organisation, ebenfalls zur Kolonisation Palästinas. 3. Der Palästinaarbeiterfonds, dem 2500 Schilling ^gewiesen wurden, dient zur Unterstützung der m Palästina anzusiedelnden Arbeiter. 4. Das ChaluiMsen. dem 15.000 Schilling zugowiesen wurden, dient ebenfalls dem jüdischnationaleu KvlonisationsAweae, indem S« mm »» » ■■ * B * §■ * III * Bi I mm UW Ibi die ständige Ausstellung der städtischen Elektrizität*-Werke Wien, IX., Morinnnengasse Nr. 4 IST ERÖFFNET Derleir zu sehen: Die Elektrizität Im Haushalt. Elektro-Heisswasserspeicher l Bemj£;t?temef* Elektro^Raumspelcheröfen f Nachisuom Elektro - Waschmaschinen, Elektro - Kochhauben, Eleklro-bratröhren, Elektro-Spülapparate, Elektro - Kühlschränke, Elektrobo«lenbürsten, Clekfro-Staubsauger, Elektro- IMigelelsen, Elektro-Kochapparate, Elektro* Küchenmaschinen, Elektro - Beleuchtungskörper etc. Freier Zutritt 8 bis 18 Uhr Vom 15. Mai bis >5. Sept. an Samstagen von 5 bis 14 Uhr. Sonnu. Eelerlage geschlossen. Kein Kaufzwang! „»» hier durchreisende Palästina Auswanderer mit Geld versehen werden. Die ati ebigc Zionistenorganisationen ausgczahtten 50.000 Schilling stehet: in k r as s e m Widerspruche mir dem - 8 3 der Stattlten der israelitischen Kultusgemeinde, in welchen es ausdrücklich heißt, daß die eingehobenen Stenergelder nur für religiöse und humanitäre Zwecke für die Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde in Wien *u verwenden sind. Es wird schließlich beantragt: 1 Den gesamten Vorstand der israelinschen Kultusgemeindc für die statulenwidri.g ansgezahlten 50.000 Schilling ersatzpflichtig zu machen. 2. Wegen dieser statutenwidrigen Handlung den gesamten Vorstand seines Amtes zu entheben. 3. Einen Regierungskommissär bis zu Neuwahlen zur Leitung der Geschäfte der israelinschen Kultusgemeinde einzusetzen." Petroleumvorkommen bei Fasta. K. Berlin, 26. Juli. Wolfgang Weisl meldet der „Vossijchen Zeitung" aus Jerufalom: In der Nähe von Jaffa wurde e i n w a n d f r e i P e t r o l e <u m Vorkommen nachgewiosen. Man beabsichtigt, dort jetzt ausgedehnte Bohrungen vorzunehmen. Katastrophaler FluszmgmilaS im Frak. Bagdad, 26. Juli. Aus bisher unbekannter Ursache stürzte ein Militärflugzeug bei H i n a i d i (Irak) ab. Das Flugzeug wurde z e r st ö r t. Sieben Personen wurden getötet, darunter drei Offiziere, ein Offizier wurde schwer verletzt. Die Magdeburger MordaWre. Disziplinarnntersuchung gegen Ten Hott. Marburg, 20. Juli. Gegen den bisher in der Mordnntersuchung Helling beschäftigten Kriminalkommissar Ten H o l t ist ein D i s z i p l i n a r v e r f a h r e n eingeleitet worden. Ten Holt wurde die A u s ü b u ngder A m t sv e rr icht u ng e n vorläufig untersag t. Er hat sich unter Vorlage eines ärztlichen Ältestes, das seine Dienstunfähigkeit bescheinigt, k r a u! gemeldet. Der KommunWenprozetz in Budapest. Budapest, 26. Juli. In der heutigen Verhandlung des Rakosi-Prozesses wurden verschiedene Schriftstücke verlesen und sodann festgestellt, daß auf Grund des Antrages der Staatsanwaltschaft gegen 15 Angeklagte dad Strafve rfahren einge stellt wurde. Gegen nc^un flüchtige Beschuldigte wurden Steckbriefe erlassen. Der Staatsanwalt unterbreitete eine große Zahl von Briefen und Preßprodnkten, die den Zusammenhang der Anhänger Vagis mit den ausländischen kommunistischen Parteien beweisen. Nachdem noch die Verteidiger verschiedene Vorschläge auf Ergänzung des B e w e i s v e r f a h r e n s unterbreitet hatten, wurde die Verhandlung auf morgen vertagt. Der gulammenbruch des Bittoria-Konrern». Die Anklage gegen Generaldirektor Bacher. Budapest, 26. Juli. In dem heute dem Gerichtshof unterbreiteten Antrag des Staatsanwalts in Angelegenheit des Generaldirektors des Viktoria-Konzerns, B a ch e r, wird die Einleitung der Untersuchung gegen Bacher wegen franduloser Gebarung und Betruges sowie die Aufrechterhaltung der H a f t in Fornr des h ä n s l i ch e n G e w a h rs a m s beantragt. Das fraudulose Gebaren erblickt die Staats^ «Anwaltschaft darin, daß Bacher das Vermögen des Viktoria- Konzerns seit dein Jahre 1917 für seine privaten Unternehmungen benützte, ferner in dem maßlosen Börsenspiel, das Kriteritim des Betruges darin, daß Bacher die englischen Gläubiger geschädigt habe. Die Staatsanwaltschaft schätzt den von Bacher vernrsachtenSchaden auf ungefähr 15 Milliarden Kronen. Schrecklicher Selbstmord eines FünlzehnMrlgen. Hof, 26. Juli. Ein 15 Jahre alter Bremserssohn erkletterte in A s ch einen Leitungsmast und ließ sich durch den elektrischen S t r o m töten. Der sonst brave Junge hatte, weil er eine K l e i d e r r a t e n z a h l n n g nicht leisten konnte, auf diese schreckliche Weife den Tod gesucht. Die SploaageaMre I« Pol««. Kattowltz, 26. Juli. Im Zirfammenhang mit der Krakauer Spionageaffäre wurde in M y 8 l o w i tz ein Beamter der Oberzolldirektion namens Woleszezuk verhaftet. Eine gleichzeitig erfolgte Revision soll kompromittierendes Material zutage gefördert hoben. Verhaftungen \n Rembeetow. L. Warschau, 26. Juli. Die Nachtausgabe der „Republik", des Organs Korfantys, meldet, daß in dem Militärlager Rembertow bei Warschau ein Offizier und fünf Mann wegen Spionage verhaftet wurden. In Przenthsl lvurden 20 Studenten und Gymnasialabsolventen in.Haft genommen. Wildwest In Franklurt a. S. Frankfurt a. d. Oder, 26. Juli. In der letzten Nacht wurde der Orgelbanmeister Paul Walker in feiner Villa von vier maskierten Männern überfallen. Die Täter warfen dein Greis ein Tuch über den Kopf und mißhandelten ihn so schwer, daß er die. Besinnung verlor. Dann raubten sie die Wohnung aus und nahmen Barmittel in der Höhe von 1000 Mark mit. Bisher hat man keine Spur von den Tätern. Die Tragödie einer Hausgehilfin. Das Kind durch Lysol getötet. Gestern in den Mittagsstunden hat in einem G e b Äs ch in der Hüttclbergstraße in Hütteldorf eine'21jährige Haus- 'gehllfin ihr eineinhalbjähviges außerehelich es Kind durch Lysol vergiftet und sich auch ans die gleiche Weise zu töten versucht. Ilm halb 2 Uhr vernahmen Fußgänger in der Nähe der Ben Tieber-Villa in der Hüttelbergstraße aus einem Gebüsch ein Stöhnen. Ein junges Mädchen lag anscheinend bewußtlos und röchelnd am Boden, daneben befand sich ein Knäblein leblos. Beim Kinde wurde -er Eintritt des Todes festgestellt, die Frai.ensperison wurde in das Jnquisit.enspit.al gebracht. Sie ist die 21jährige Hausgehilfin Elisabeth Fröhlich, in der Hofmühlgasse 2 bedienstet. Sie hat ihr Kind, das bei Bekannten in Wien in Pflege war, vor kurzem abgcholt und war in der Absicht, die Tat ausznführen, gestern mit dem Kinde fortgegangen. Da, wie sie angab, der Vater des Kindes keine Alimente leisten wollte, und sie an einen erfolgreichen Ausgang gerichtlicher Schritte nicht glaubte, wurde sie lebensüberdvüssig. Sie hatte im Gebüsch das zirka einen Viertelliter Lysol enthaltende Fläschchen entkorkt, etwa ein Viertel des Inhaltes dem eineinhalbjährigen Knäblein eingeflößt und den Rest, wie sie angi'bt, selbst zu sich genommen. Der Tod bei denr Kinde ist infolge der schweren Verätzungen augenscheinlich gleich eingetreten. Die Fröhlich gab an, daß sie sich schon lange mit denr Plane der Verzweiflungstat getragen habe. Die Staatsanwaltschaft wurde von dem Vorfälle in Kenntnis gesetzt. Nach „Barry" auch „L'Bryen" in Wien verhaktet. Neue Milliardengaunereien der zwei internationalen Hochstapler. Am Samstag wurde, wie berichtet, einer der zwei internationalen Hochstapler, die durch Bauernfängerei zumeist Reisende aus Amerika um große Summen gebracht haben, in Wien verhaftet. Der Mann, der unter dem Namen Herbert Barry anftrat, hatte noch einige hundert Millionen aus den Beutezügen bei sich. Nunmehr ist es gelungen, auch seinen Komplice n, der unter dem Namen Patrick O'B r y e n „arbeitete", hier in Wien zu verhaften. Man fand bei ihm einen Betrag von nahezu einer Milliarde Kronen. Der Mann war in einem Hotel in der Inneren Stadt als James Webb, 1861 in London geboren, Privatier, gemeldet. Sein Reisepaß wies den gleichen Namen auf, aber die -Aehnlichkeit mit dem bei Barry ans John Doyle lautenden Paß war unverkennbar. Auch andere Details überführten ihn als Komplice n B a r r y s. Beide stellen jedes Delikt in Abrede und geben vor, einander nur flüchtig zu kennen. Man hat es hier mit zwei h a r tgesottenen Sündern zu tun, die auf jede Möglichkeit eingestellt sind und nie aus der Fassung kommen. Im Laufe des gestrigen Tages hat das Sicherheitsbureau dem Gattnerpaar eine ganze Reihe neuer Streiche nachgewiesen, bei deren einem den Gesellen nicht weniger als 8 0.0 00 Goldm a r k in die Hände fielen. Das Opfer war in diesen! Falle wieder ein Amerikaner, der sich auf der Reise nach Polen befand und auf der Fahrt von Bremen nach Berlin einen eleganten jungen Mann kennen lernte, der sich H. Wallace nannte und offenbar der angebliche Barry ist. In Berlin hat dann Barry mit seinem anstanchenden Komplicen die bekannte Biedermann ko mödie — ehrwürdiger Greis mit Brille, grauer Bart, Philanthrop — aufgeführt. Die Folge war, daßder Amerikaner 80.000 Goldmark nachweinen mußte. Weitere 600 Dollar, in Berlin von einem Deutschamerikaner erbeutet, und 5000 Dollar, um die ein amerikanisches Ehepaar in München erleichtert wurde, zeugen vom Fleiß der Banditen. Die Tätigkeit der beiden in Deutschland war so gefährlich, daß die Neisegesell- 'chaften und Bankgeschäfte von dem Auftreten der Hochstapler verständigt werden mußten. Zuerst leugneten beide hartnäckig, bis der angebliche O'Bryen als erster zu bekennen begann. Vorläufig gibt er aber „nur" den Fall mit den entlockten 80.0ÖQ Goldmark zu. Er nimmt die Schuld allein auf sich und will den Barry noch imnter erst seit kurzem kennen. Don der Verhaftung der beiden wurden die Polizeibehörden in Lortdon, Berlin und Hamburg telegraphisch verständigt. O'Bryen gestand bei einem neuerlichen Verhör, daß er in Wirklichkeit Robert M o r r i s o u heiße und ein Optiker aus London sei. Die Erhebungen werden fortgesetzt.

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