Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2667 (27.7.1926)
- Date
- 1926-07-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Sem t Men. TlenMg Wtenek Mökstenzeltüns w, rftn im M. 2M Sie Tagung des zionistischen Aktionskomitees. Sie Wiktschaftsreferate. lieber den Beginn der Londoner Konferenz uns Uder den Verlauf der ersten zwei Sitzungen hat die „Wiener Morgen-eitung" in ihrer gestrigen Mittagsausgabe ausführlich berichtet. Im nochsoläeuden tragen wir die am 22. Juli in der Nachm ittagssitzuug erstatteten Wirtschastsreserate nach. Die -Zweite Sitzung wurde am Donnerstag den 22. Juli am 4 Uhr 15 Minuten nachmittags vom Präsidenten Herrn Leo M o tzki n eröffnet. Die Präsenzliste zählte die folgenden Anwesenden auf: Mtionskomiteemitglieder, beziehungsweise Ersatzmitglicder. K. B l u m e n f e l b, Dr. H. C v a j e 8, Lr. Hugo H e11 nt fl n it, I. F t s h m a n, A. G o l d b e r g. Rev. I. K. Goldbloom. Dr. A. G o l d st e t n, Dr. H. G o t t l i e b. Dr. A. L a n d 8 b e r g. I. H e f t m a n n, Dr. V. Jacob» s o n. Dr. Schmarya L e v i n. Leon L e v i t e. Dr. B. M o s s i ns o n, Leo M o tz k i «, Meier W. Wet 8 gal, Dr. L. R e i ch, Dr. U. R o s e it 6 l a 1t, Mrs. A. Silverman, Dr. I. R u s e1 \ e n, Rabbi A. H. Silver, I. S u p r a 8 k y, Miß H. S z o l d. M. M. U s s i s ch k i n. Dr. Step: en W t s e, Rabbi M. Berlin, Rabbi I. L. F i s ch m a n, Samuel Landau. Levi L e v i n - E p st e i n. Rabbi M. N u r o k. Dr Ch. A r-. Iosoroff. E. K a p l a n, Dr. A. K a tz n e l s o n, I. M e r e» mtnsk y, N. Twersky. Dr. Werlinsky. B. Locker, D. R e m e 8, S. R u b a s ch o w, Dr. R. G o l d m a n n. Ersatzmitglledrr ohne Stimmrecht: Prof. B r o d e t s k y. L. I a f f e. H. L o u r i e. Mitglieder der Exekutive: Dr. Chaim W e t z m a n n, Dr. M. V. E t c r, L. L i v 8 k y, Kol. K i s ch, Dr. H. P i ck, I. S v r i n z a k. Mtgtt^er des Finanz- und Mrtschastsrates: Dr. B. F e t w e l, Dr. G. H a l v e r n. I. R a i d i t s ch. S. K a p l a n 8 k y, S. Schocken. Die Vertreter der Direktorien des: Jewish Colonial Trust — JeanFi scher, Keren Hajessod — Josef C o w e u. Kongreßgericht: S. Gronemau n, Vorsitzender des Kougreß-Ehren> geeichtes. Das erste Referat hielt Herr S. Kaplanskh, Leiter des landwirtschaftlichen Departements der Palästinaexekutive. Er erklärte in seinem Bericht über die Ausführung des Aufbauplanes sprechen zu wollen, der mit dem vom letzten Kongreß bewilligten Budget durchgesührt werden konnte, und die schon bestehenden Siedlungen zu konsolidieren «bezweckte. In zweiter Linie standen neue kolonisatorische Arbeiten, die während des Jahres unternommen wurden, und schließlich ist große Wichtig, keit dem in.diesem Jahre durchgeführten Werk des Abschlusses von Vertragen mit den Siedlern des Keren Hajessod zuzumessen. Die Konsolidierung der bestehenden Siedlungen wurde planmäßig durchgeführt, obzwar das Budget des landwirtschaftlichen Departements infolge der unzureichenden Eingänge des Keren Hajessod aus 200.000 Pfund reduziert wurde. Das Ziel der Kcmsolidierungsarbeit war, zumindsstens acht hierfür reife Siedlungen vollständig auszubauen und von weiteren Budgetzuschüssen unabhängig zu machen. Dieses Programm wurde ausgeführt. Die dadurch ausgÄxrüten Siedlungen repräsentieren einen Invest ikionswert von 100.000 Pfund für den Keren Hajessod und mit Hinzurechnung der Jnvestierungskosten des Keren Kajemeth einen Betrag von 226.000 Pfund. Einen besonderen Erfolg bedeuten die Steigerungen in den Bruttoerträgnissen der landwirtschaftlichen Beträge, die unter anderem zweifellos auf die Erfolge der systematischen Instruktion durch die Jnstruktore des landwirtschaftlichen Departements zurückzuführen sind. Ein Betrag von über 10.000 Pfund wurde in Gebäuden der Keren-Hajessod-Siedlnngen investiert, so daß der Emek schon den Charakter des Barackenlagers verlor e n h a t. Die Inangriffnahme neuer Kolonisationsarbeiten betraf in diesem Jahre nicht Siedlungen, die erst neu geschaffen wurden, sondern solche, die schon früher ins Leben gerufen worden waren, aber jetzt kolonisatorische Unterstützumg aus den Finanzmitteln des Keren Hajessod erhielten. Cs handelt sich dabei um Siedlungen des Mittelstandes und von Kolonist e n s ö h n e n. Zu den Mittelstandssiedlungen gehören auch die chassidischen Siedlungen. Das Kolonisationsdepartement hal sich dazu entschlossen, aus dem Siedlermaterial die bestgualifizierten anszuwählen und an einem Punkt definitiv anzusiede'ln. Zu der Mittelstandssiedlung gehört auch die Förderung der Siedlungen nach dem Projekt Dr. Soskins. Nachdem schon Beträge zur Verfügung gestellt worden waren, um die Sos'kin- Siedlung aus dem Boden der I. C. A. (Chabarah) durchzusühren, ist schließlich das landwirtschaftliche Departement durch eine Anleihe an die Haifa Bay Company dazu gelaugt, die Soskin-S ieülung bei Haifa in die Wege zu leiten L-eider hat die Kürzung des Etats keine anderen neuen .'alonisatoriichen Arbeiten möglich gemacht und auch die Durchfiihrung oer Jrrigalionspläne im Emek zuvüctgehalte». Hieraus behandelte der Referent ausführlich die Frage der Perträge, die zwischen dem Keren Hajessod und den Siedlern geschlossen werden sollen, wobei die Gesellschaft der Landarbeiter „Nir" die Verträge mitzeichnen wird, ohne dingliche Rechte oder Verpflichtungen zu übernehmen, aber ihre Mitwirkung soll die tandwirtschastl'.che Kolonisation vor sozialer und nationaler Degeneration schützen. Die Verträge bedürfen noch der Billigung -es Keren-Hajess-od-Tirektoriums und werden dem Aktionskomitee unterbreitet. ES ist ein Zinssatz von 2,6 Prozent vorgesehen, die Abzahlung der Anleihen des Keren Hajessod wird in fünfzig Jahren zu erfolgen haben und die Abzahlung wird nach fünf Freijahirn, gerechnet vom Zeitpunkt der vollständigen Auszahlung der Anleihe, beginnen. ES sind auch Nachprüfungen der Zahlungstabellen vorgesehen. Wichtig ist, daß der Schuldbetrag durch gügeusertiges Einvernehmeu festgesetzt werden wird, damit hiebei -er Betrag errechnet und festgestellt wird, der auf Okkupationskosten abznfchreiben ist. Falls kein Einvernehmen erzielt wiiD, wird eine neutrale Kommission zu entscheideu haben. Durch diese Verträge werden die Beziehungen des Keren Hajessod zu den Siedlern aus eine klare und verläßliche Basis gestellt. Die Schlußfolgerung aus den Erfahrungen der Vergangenheit ist, daß trotz der größten Schwierigkeiten die Konsolidierung fortgesetzt wurde. Jetzt mnß aber auch für neue Kolonisation ein Budget bereitgestellt werden, da hunderte Familien bewährter landwirtschaftlicher Ansiedler aus Ansiedlung warten. Hierauf erstattete Herr Dr. Holpern das Referat über städtische Siedlung. Cr ging davon aus, daß die Beratungen dieses Aktionskomitees im Zeichen der Krisis in Palästina stehen. Diese Krisis ist nicht nur das Problem von Tel-Awiw, sondern berührt die Grundfragen iwt> serer Avbeit in Palästina, das heißt vor allem das zentrale Problem, ob es möglich ist und bleiben soll, eine große Ein« Wanderung nach Palästina zu leiten oder zuzulassen, ohne daß die Zionistische Organisation ihr Budget auf ihre Bedürfnisse' einrichtet. Dieses Problem ist in der vergangenen Periode dadurch akut geworden, daß die mittelständischen Elemente, die den Hauptteil der Einwandcoungswelle bildeten, nicht so viel Kapital mitbrachten, um auf die Dauer ohne Inanspruchnahme von Krediten auszükommen. Ein großer Teil ihres Geldes ist (durch Bcdenkauf) in arabische Hände gegangen, ein anderer Teil ist in den Ueberschüssen des Imports über den Export festzustctten, die übrigens wiederum ihrerseits die Quelle für die wachsenden Einkünfte der Regierung waren, und schließlich ist ein sehr wesentlicher Teil des importierten Kapitals in den neu gebauten Häusern festgelegt, so daß die Hauseigentümer schließlich in schwere Lage gerieten, wenn sie nicht Anleihen a u s ihre Häuser bekommen konnten. Die Jndustrieunternehmungen, die die mittelständischen Elemente ins Leben riefen, waren zum Teil zu groß angelegt, sowohl in bezug aus die zur Verfügung sichenden Mittel, als auch aus die Prciduktionsmöglichkeiten, und es ist nicht zu leugnen, daß auch keine ausreichende fachmännische Beratung und Anweisung gegeben war. Im Anschluß an diese Ursachen der Krisis zeigte der Referent aus den Ziffern der Kreditoren und Debitoren der Banken, daß die Krisis nicht etwa durch vorzeitige Kreditäbschniürung seitens der Bank erfolgt sei, sondern daß im Gegenteil die Politik der Anglo-Palestine Co. durchaus richtig in dem Sinn« geführt worden ist, einer Ueberhitzung der Wirtschaft zu steuern und so eine Uebcrspannung «der Krisis zu verhindern. Hierauf gab Herr Tr. Halpern detaillierte Ziffern darüber, mit welchen Beträgen das Arbeits- und Jndustriedepartement der Palästinaexekutive aus Keren-Hajessod-Mittcln die Interessen der 'tädtischen Siedlung gefördert hat, und erwähnte, daß auch die aus dem Keren Hajessod erfolgten Investierungen in der Hypothekenbank und der Palestine-Electrieal Corporation (Ruthcnbevg- Geielüschaft) ausschließlich der städtischen Siedlung gedient habe. Für db: Zukunft ist unbedingt eine großzügige Ausgestaltung der Hypothekenbank und die Gründung einer Industriebau! notwendig. Für die Industrie ist zweifellos eine ausreichende Grundlage für gut geleitete und sorgfältig finanzierte Uiit>:rnehmungsn vorhanden. Daß die Regierung im letzten Jahre, bis auf zwei Ausnahmen, alle Importzölle auf Rohstoffe misgehoben hat, daß große nichtjüdische Jndustrieunternehmungen sich in Palästina etablieren, sollte der jüdischen Privatinitiative Hinweis sein. Wenn die genannten Banken richtig ausgebaut werden, sind Krisen wie die letzte weit ungefährlicher. Jedenfalls mutz aber die Zionistische Organisation zu der Frage Stellung nehmen, wie die Einwanderung größeren Massen zur Produktivierung gebracht werden soll. Wenn man der Ansicht ist. datz diese Einwanderung wünschenswert und möglich ist, so mutz diese Ansicht der Zionistischen Organisation auch in dem Budget des Keren Hajessod Ausdruck finden. Dritte »ntz vierte Atz»»». T. London, 26 Juli. In der Debatte über d-e Bilästinaexekutive erklärte Lewite (Warschau): Die Zionistische Organisation hat sich nicht um die st ä d t i s ch e Einwanderung gekümmert. Die Verwendung des Budgets ist einseitig geschehen. Man hat kaum 17.000 Pfund für die Industrie ausgegeben. Redner verlangt die sofortige Einrichtung eines Wirtschaftsreferates in Palästina, der aus Vertretern aller Wirtschastskreise zusamntengesetzt sein soll. Reines: Man mnß jetzt einen Plan aufstellen, um während der nächsten zehn Jahre 100.000 jüdische Familien nach Palästina zu bringen. R n b a s ch o f f schildert die gefährliche Lage, die durch die Arbeitslosigkeit entstanden ist. Die Exekutive hat nicht alle Gelegensten ans-enützt, um die Arbeitslosigkeit zu erleichtern^ und so kann man erwarten, daß ein Arbeiter in der nächsten Zeit nur durch zwei Tage m der Woche beschäftigt sein wird. Rabbi Me i r Berlin kritisiert stark die Haltung des landwirtschaftlichen Departements gegenüber den ch a s s i d rs ch e n Siedlungen. Man. hat sie seinerzeit als Propagandamittel für den Keren Kajemeth ausgenützt und lvill sie jetzt s i ch s e l b st ü b e r l a s s e n. S u p r a S k i wendet sich ebenfalls sehr scharf gegen die Tätigkeit deS landwirtschaftlichen Departements. Bon dem vom Kongreß bestimmten Budget hat mau für die Arbeiter 67 Prozent ausgezahlt, für den Mittelstand aber bloß 35 Prozent. Die Zionistische Organisation kümmert sich nicht um die st ä d t i s ch e n Arbeiter. Es gibt in den Städten 16.000 Arbeiter, aber man hat während der letzten fünf Jahre für ihre Zwecke nur 35.000 Pfund, d. i. etwas mehr als zwei Pfund pro Kopf ausgezahlt. Weiters spricht er über das Verhalten der Banken, die durch die Sperrung der Kredite die Krise verursacht haben. Der Redner fordert die unbedingte, freie Einwanderung der Inden nach Palästina und erklärt, es müffc verhindert werden, daß kleine Leute weiter als Luftmenschen behandelt werden. Arbeitsgemelnschait allgemeiner gioniftev. Die Konferenz in London. Wir haben bereits «berichtet, daß am 18. Juli in London eine Beratung der Mitglieder des Aktionskomitees statt fand, welche keinem Sondeovcrband an gehören und nur Laude so rganijationen vertreten. Diese Vorberatung war von Herrn Louis Lipsky angeregt worden. Einem uns aus London zu gehenden offiziellen Bericht zufolge, beschlossen die Teilnehmer, sich zunächst für die Tauer dieser Mionskomiteasitzung als eine A r b e i t s g e m e i -uschaft zu betrachten und während der Tagung wiederholt zusammenzutrcten, um zu den aus die Tagesordnung gelangenden Fragen Stellung zu nehmen. Es wurde ein Präsidium gewählt, bestehend aus den Herren Louis Lipsky als Vorsitzenden und Dr. Hugo H e r r m a n n als Sekretär. Der erste Beratungsgegenstand war das P a l ä st i n a b u d g e t. Es tvurde übereinstimmend festgestellt, daß eine der wesentliichsten Vorfragen die der Ermöglichung größerer Geldeingänge für den Keren Hajessod ist. Cs wurden die Möglichkeiten und Schwierigkeiten erhöhter Keren -Haje ssod --E vfrfiße in den einzelnen Ländern dar,gelegt, insbesondere in Amerika, Polen, Deutschland und England. Es scheint, daß gewisse Aussichten vorhanden sind, die Einnahmen des Keren Hajessold im kommenden Jahre über das bisherige Maß zu steigern. Am Mittwoch den 21. Juli fanden zwei weitere Sitzungen statt. Im Mittelpunkt der Beratung stand die Erörterung finanzieller Maßnahmen zur Erleichterung der wirtschaftlichen Loge in Palästina, insbesondere die baldige Errichtung ibet I n d ust r i eba n k und die Ermöglichung einer ausgiebigen Erweiterung der H y p o t h e n k e n b a n k. Es wurde ein kleines Komitee eingesetzt, das die Ergebnisse der Diskussion in die Form einer Resolution bringen soll.. Ob die so geschaffene Arbeitsgemeinischaft z n einer dauernden Institution lwerden soll und ln welchen Formen dies geschehen kann, soll erst in einem späteren Zeitpunkt besprochen werden. Der Kultorfondr. Wie wir erfahren, beäbsichtigt Ussischkin anläßlich der Londoner Aktionsikomiteesitzung eine großzügige Propaganda für die Gründung eines Kulturfonds zu entfalten. Die Direktoren des Keren Hajeffad sprechen sich gegen die Gründung eines solchen neuen Fonds aus, weil die Schafsnng eines neuen Fonds, der neben Keren Kajemeth und Keren Hajessod bestehen soll, nur Verwirrung herbeisühren und insbesondere die Aüsbauarbeit des Keren Hajessod beeinträchtigen würde. Außerordentlicher Delegiertentag der Sfterreichischen jlionifteu. Gestern fand ein außerordentlicher Delegiertentag der Zionistischen Organisarwn sta:t. weicher sich lediglich mit einer Statutenänderung betreffend die Anzahl der wahlberechtigten Mitglieder zum bevorstehenden ordentlichen Delegiertentag zu beifassen hatte. Namens des Zionistischen Landeskomitees berichrete Herr Dr. Leo G o l d h a m m e r über die bisherige Tätigkeit -er österreichischeit zionistischen Leitung während ihrer letzten Amtsperiode, insbesondere über die Verhandlungen mit dem Präsidenten der „Freien zionistischen Bereinigung", welche zu der endgültigen B e r e i n g u n g des bestandenen organisatorischen Konfliktes führten. Der außerordentliche Delegiertenwg nahm den Bericht genehmigend zur Kenntnis. Es gelangte södann der einzige Punkt der Tagesordnung z>rr Verhandlung. Nach längerer Debatte wurde eine Herabsetzung der Wahlzisfer zum Delegiertentag beschlossen und bezüglich der Berechtigung, fü: die Reststinimen Delegierte zu wählen, ein Modus genehmigt. Ein An:rag auf Herabsetzung der Parteisteuer wurde dem Zionistischen Landeskomitee zur freien Entscheidung überwiesen. Der außerordentliche Delegiertentag befaßte sich ferner mit der Kultur frage. Das Zionistische Landeskomitee wurde beauftragt, sich mit dem Arbeitskontiree In Berbiudung zu setzen, welches singst aus der Ersten Wiener Kultnrkonferenz eingesetzt worden war. Der ordentliche Delegiertentag wird im Herbst abgehalten werden. Die panafiatische Kanserenz. London, 26. Juli. Wie die Blätter melden, verfolge dik m August in Nagasaki abzuhaltewde panasiatische Konerenz unter anderem den Zweck, eine Panasiatische A lt a n z zu schassen. Auf der Konferenz würden unter anderem Japan, Ehi'na, Indien, Siam, Perisie», die Tü rtei und die VHiritzrtziHe« vsrtrete« sei».