Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2665 (25.7.1926)
- Date
- 1926-07-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Mcn, Sonntaig WiMer MorftenzeUung 25. Juli 1926 Nr. Z66L stammen fall. Die Illusion gelingt vollkommen. Man glaubt loivkttch am Lido zu sein, wenn sich an Ver Badener Küste ein fafhionobles Strandleben auftut. Beim Auskleiden sind die Ge schlechter streng von einander getrennt, aber auf der Strand Promenade kommen Männlein und Weiblein zusammen, uni Biarritz oder Heringsdorf zu spielen. Die weltberühmten Badeorte mögen sich in acht nehmen, der Kollmann wird's ihnen schon zeigen. Nein, man braucht wirklich nicht mehr die Strapazen einer weiten Reife auf sich nehmen, in einer knappen Stunde ist man am Meer. * 3»?er gärigen Gr?ssmrng des Bades hatte sich von der L.nndesregierung Vizekanzler Dr. Wader, die Minster Doktor Rintelen und Kollmann und für die nicderösterreichische Landesregierung Präsident Ing. J-nkel nebst zahlreichen anderen Festgästen eingefunden. In zahlreichen Festreden wurde die Be deutung des Bades für Heilzwecke und als Anziehungspunkt für Fremde gewürdigt. Sodann machte die österreichische Meisterin im Springen, Frau B o r n e t t, bei den' Klängen der österreichischen Hymne den ersten Salto von dem sieben Meter hohen Sprungturm iu die prächtig blauen Fluten. Nachher produzierten sich noch andere Springer und Schwimmer, unter ihnen der berühmte Springer Hiltscher. Das Bad wurde nachmittags für das Publikum eröffnet und fand regen Zuspruch. Die Festgäste wurden von der Stadt Baden zu einem -Bankett ins Kurhaus geladen. _ N. S. 6 ine Bundesanstalt für Srziehnngsbedürftige. Bei den gegenwärtig stattfindcnden Parteienbesprechungen über den Entwurf eines Jugendgerichtsgesetzes wurde auch den Parteien ein Plan für die Bundesanstalt für Erziehungsbedürstige vorgelegt. Der Justizverwaltung steht gegenwärtig nur ein Gebäude zur Verfügung, das dom Erziehungszweck dienstbar gemacht werden kann, das ehemalige Monturdepot in Kaiser-Ebersdorf, das — als kaiserliches Lustschloß erbaut — .schon einmal als Erziehungsanstalt, und zwar für Offizierstöchter, gedient hat. In dem Westtrakt dieses Gebäudes ist gegenwärtig die Jugendstrafanstalt untergebracht. Die in der Jugenidstrafanstalt Kaiser-Ebersdorf angehaltenen Strafgefangenen, deren Zahl jeweils zwischen 120 und 140 schwankt, könnten ohne Schwierigkeit in einer besonderen Abteilung der Strafanstalt Göllersdorf, und zwar von erwachsenen Strafgefangenen getrennt, untergobracht werden. Der weitläufige Bau in Kaiser-Ebersdorf würde sodann genügend Raum für die Unterbringung v o n u n g e f ä h r ' 400 Zöglingen, für die nötigen Werkstätten, Verwaltungsräume und Angestelltervwohnungen bieten. Für die körperlichen Hebungen .der Zöglinge stünden ein ziemlich ausgedehnter Garten und die Höft zur Verfügung. Da "sich überdies in unmrttel- . barer Nähe der Anstalt auch Pachtgründe im Ausmaß von ungefähr . 70.000. Quadratmeter besitzen, Ware auch Gelegenheit zu landwirtschaftlicher Beschäftigung der Zöglinge gegeben. In der Anstalt sollen ausschließlich erziehungsbedürftige Knaben, und zwar schulpflichtige Unmündige sowohl als auch bereits schulentwachsene Jugendliche, untergebracht werden. Für die Unterbringung erziehungsbedürftiger Mädchen würde sich die Justizverwaltung entsprechende Räume in anderen, nach ihren Einrichtungen hiefür geeigneten Anstalten sichern. Die Erziehungsanstalt in Kaiser-Ebersdorf würde für die Erziehung nach dom sogenannten Familiensystem eingerichtet werden. Es würden demnach etwa 20 bis 30 Zöglinge in eine Gruppe (Familie) zusamengefaßt werden, die nnter der Leitung eines Erziehers stünden. Die Einteilung in Gruppen soll nach dem Ergebnis einer mehrwöchigen Beobachtung durch einen Heilpädagoyen in einer „Ausnahmsgruppe" nach Gruppierungsgrundsätzen" erfolgen. Je weiter die Besserung und Heilung fortgeschritten ist, desto größere Bewegungsfreiheit kann den Zöglingen eingeräumt werden. Die Aussicht aus diese Begünstigung wird nicht nur anspornend wirken, sondern auch den Uebergang zur vollen Freiheit nach der Entlassung aus der Anstalt erleichtern. Daß für die Schulpflichtigen eine entsprechende Anstaltsschule eingerichtet und auch für den allgemeinen Unterricht Schulentlassener Vorsorge getroffen werden wird, ist selbstverständlich. Außerdem werden auch für die Ausbildung jugendlicher Zöglinge in einem Handwerk die nötigen Einrichtungen geschaffen werden. Die Werkstätten — in Kaiser-Ebersdorf bestehen derzeit eine Schusterei, eine Schneiderei, eine Buchbinderei und eine Schlosserei — werden, damit die Zöglinge als Lehrlinge ausgedungen werden können, unter die Leitung von Meistern gestellt werden, denen je nach der Zähl der in der Werkstätte beschäftigten Zöglinge nötigenfalls Gehilfen werden beigegeben werden. Radio in der Eisenbahn. Die Generaldirektion der Oesterreichischen Bundesbahnen will den Bahnverkchr modernisieren und den Bedürfnissen der Ausländer anpassen. In Deutschland ist das Radio im fahrenden "Zug bereits seit langem eingeführt. Nun sott auch in Oesterreich für das reisende Publikum diese Zerstreuungsmöglichkeit geschaffen werden. Vorläufig befindet sich das Projekt noch im Stadium der Vorversuche. Es ist geplant, in Fernzügen eigene Radiowagen einzurichten, in die sich die Fahrgäste begeben können, um gegen ein Entgelt von einem Schilling pro Stunde Kopfhörer ausgefolgt zu erhalten. Der Radiowagen wird über Abteile erster, zweiter und dritter Klasse verfügen, so daß die Fahrgäste der einzelnen Zugsklassen außer der Radiogebühr keine sonstige Allszahlung zu leisten haben werden. Späterhin sollen die Radiovorstellungen derart ausgebaut werden, daß die Passagiere die Kopfhörer gegen Entrichtung der entsprechenden Gebühr auf ihren Sitzplätzen erhalten. Sie werden sich also den Weg in den Radiowaggon ersparen und nicht mehr gezwungen sein, ihr Gepäck zu verlassen. Ferner besteht die Absicht, eigene Kinowagen einzurichten, in denen die Reisenden Filmvorführungen beiwohnen können. Dieses Projekt stoßt aber auf weit größere Schwierigkeiten als das Radioprojekt, weil zu diesem Zweck eigene Waggons gebaut werden müssen. SthShum des Brotvreifes um zwei Groschen. Wie die Korr. Wilhelm erfährt, haben sich die Wiener Brotcrzeugcr vor einiger Zeit an die Behörden gewendet, weil sie durch die Erhöhung der Brotmchlpreise nicht mehr in der Lage seien, den gegenwärtige« Bwtpreis (70 Groschen für einen Laib zrr 123 Deka ofenwarm) weiterhin zu Hallen. Die daraus vorgenommene getraue amtliche Ueberprüfung hat ergeben, daß die geplante Erhöhung um 2 Groschen a ns 7 2^ Groschen pro Laib gegenwärtig in den durch die Mchlpreissteigerung erhöhten Gestehungskosten begründet ist und bis auf weiteres nicht beanständet werden kann. Dem Vernehmen nach soll die Preisregnlierung in den n ä ch st e n T a g e n dnrchgeführt werden. ie Ursache der Entstehung neuer Sterne. Das periodische Aufjl-ammcn eines unbekannten Sterns am Firntament, der zuerst überall hell leuchtet, um dann allmählich zu verblassen und völlig zu verschwinden, ist eine bekannte Erscheinung. Hinsichlich der Ursache dieses Phänomens glaubte man früher allgemein, daß zwei dunkle, uns unsichtbare Weltkörper au sei na n Serge stoßen und explosionsartig entflammt seien. Diese Auffassung hat sich aber als unhaltbar erwiesen. Denn -wenn die große Masse eines Sterns durch eine Explosion zu glühendem Ncbel zerstäubt würde, wie man es annahm, müßten ungeheuer lange Zeiträume vergehen, ehe die Leuchtkraft verschwunden ist. In Wirklichkeit jedoch nimmt die L i ch t i n t e n si t ä t überaus schnell ab. Außerdem zeichnen sich die neuen Sterne durch periodische Schwankungen ihrer Lichtstärke aus. Je nach ihrsm Alter nimmt die Dauer dieser Perioden zu; kurz nach dem Ansslaiirmeu folgen Ab- und Zunahme der Lcnchllrast rasch aufeinander; später betragen die Zwischenräume bereits mehrere Monate. Auch die Farbe ändert sich bei diesem A bst e rb e p r o ze ß; anfangs hell vlänlich-weiß, dann orange, ninrmt sic schließlich einen rötlichen Ton an, um zuletzt ganz unbestimmt zu verschwimmen. Der Münchner Gelehrte Professor Emden hat nun gezeigt, daß man aus den periodischen Lichtschwankungen, die eine leuchtende, pulsierende -Gaskngel zeigt, Schlüsse aus die Dichte dieser Gaskugel ziehen kann. Der Astronom Barabaschew hat diese physikalischen Erkenntnisse aus die Verhältnisse der neuen Sterne übertragen, die ja nichts anderes als sich a usdehnende Ille NIEDERÖSTERREICHISCHE MOLKEREI Wien, XX. Mochttacllplalx S ist die Zentralstelle von 136 Genossenschaften, deren Gebarung unter def ständigen Kontrolle der landwirtschaftlichen Kammer steht 2027 100 eigene Filialen / Täglicher Absatz: 110.000 Liter Feinste Teebutter, Yoghurt, Schlagobers, Kindermilch Nebel m asss en darstellen. Er hat für den berühmten neuen Stern im Perseus, der 1001 auftauchte, diese Methode benützt ued kam zu dem Ergebins, daß entsprechend der Zunahnre der Lichtschwankungsperiode die Dichte des neuen Sterns — bezichungS- 'weise dessen Ncbelmasse — vott einem Zehntel der Sonnendichte aus ein Millionenstel der Sonnendichte gesunken war, als die Periode ein Jahr betrug. Die leuchtenden Ncbclmasseit hatten sich also ungeheuer ausgedehnt und dabei an Lenchtlkrast und Farbe eingebiißt. Zu dieser Ausdehnung ist natürlich auch Energie nötig, Nach neueren Anschauungen stammt sie n i ch t a u s e i n e r Explosion zlveier aufeinandergestürzteit Wcltkörper — diese Energiemenge wäre viel zu gering —, auch die Energie der Radioeleme-nte, die eventuell in Freiheit gesetzt würde, reicht nicht ans, um die Ausdehnung und das Aufleuchten zu veranlasieu. Man glaubt vielmehr, daß die Atome einer d ü n n e n O b e rs l ä ch enis ch i ch t vollkommen z e r Fr ü m nt e r t iverden, wodurch ungeheure Energiemengen frei werden. Diese Zerstörung soll eintreten, wenn die Wclt>körper in Nc'oelmasscn geraten durch den Widerstand sehr stark erhitzt werden. Ser Modestoff. Kasha. Unter den für den Herbst'und den kommenden Winter in Betracht kommenden Stoffen steht andrster Stelle das Kasha. Es ist einfach und gemustert und wird in ollen Farben hergestellt. Neben grau und sandfärbig werden besoners wein- und rostrot vorherrschen, wie auch hell- und flaschengrün. Verschiedene Farben auf glattem Hintergrund geben einen leichten Regenbogenschein. Auch ' Gold- und Silbcrfäden werden mit cingcwoben und einzelne Goldknotcn bossiert. Kasha sieht aus wie der Schatten eines Baumes oder einer Wolke ans einem japanischem Bilde, Aber auch wollene Stoffe kommen auf den Markt. Sie sind größtenteils gemustert oder gestreift. Manche zeigen zwei F a rb e n, andere nur eine. T s ch i n si n oder Georgette ist jetzt reich und schimmernd gemustert, besonders in Blumenfornt. Blasse und starke entfache schattige Farben. Samt leicht und hell, wie Seide, für Abendkleider. Die gerade Linie für Röcke und Mäntel bleibt. Die kurzen Kleider sind zu praktisch, als daß man davon abkäme. Mil! iardenbauernjängerei zweier internationaler Hochstapler. Tie Polizei hat festgestellt, daß zwei großzügige i n t e,rnationale H 0 ch st a p l e r, die unter verschiedenen Namen austreten, in der Zeit vom 20. bis zum 21. d. in Wien geweilt haben. Sie haben Bauernfängerei größten Stils betrieben und dadurch einige vertrauensselige Amerikaner um große Summen g eprellt. Im vorigen Monat war der Deutschamerikaner N. aus Amerika in Hamburg eingetroften. In S 0 u t h a m Pt 0 n hatte sich ihm ein Passagier angefreundet, der mit ihm in Hamburg ans Land ging, rtnd ihn mit einem Freund, der sich Direktor M e 1 r 0 s e nannte, bekanntmachte. Bei einem gemeinsamen Spaziergange hatte der Amerikaner ein merkwürdiges Erlebnis. Knapp vor ihnen verlor ein - > ehrwürdig aussehender alter Herr einen Beutel m i t G e l d. Direktor Melrose hob den Beutel auf und übergab ihn dem Verlustträger, der sich in überschwänglichen Dankesworten erschöpfte. Herr N. hatte keine Ahnung, daß alles abgekartet war. Er hörte mit Interesse, wie der alte Herr erzählte, er habe eine große Erbschaft gemacht und wolle mit einem großen Teil des Geldes Wohltaten erweisen. Ter alte Herr erklärte sich bereit, dem Finder und Hern N. größere Summen zur Verteilung an. Arme zu übergeben. Nur ntüsse er sich überzeugen, ob beide Herren auch selbst vermögend und vertrauenswürdig seien. Scheinbar ganz impulsiv übergab Direktor Melrose dem ehrwürdigen Alten an scheine nd ei ne größere Summö und auch Herr N. konnte nicht zurückstehen und gab in Dollar, Rentenmark und Schmuck z u s a m m e n etwa 25.000 Schilling. Natürlich fanden die beiden Gauner bald Gelegenheit, mit der Beute dem Amerikaner durchzuge hen. Der angebliche Melrose soll eigentlich. Herbert Barclay, am 15. Dezember 1891 zu London geboren, heißen. In Southampton hatte er sich unter dem Namen „Herbert Barr y" eingeschifft. Sein Begleiter hat sich Herrn N. als „Patrick O'BrYen" vorgestellt. Es ist zweifellos, daß er sich in Hamburg bei der Komödie mit dem verlorenen Beutel maskiert hat. Einen zweiten Gauner st reich ähnlicher Art haben die beiden in Bremen fünfzehn Tage danach an einer Tcutschamerikarterin, Frau Henry P., verübt. Auch dieser Cup trug ihnen mehr als eine Viertelmilliarde ein. In Berlin hat das Gaunerpaar noch eilt drittes Opfer geschröpft. Sie hatten sich an den amerikanischen Arzt Dr. Ri eck, Mitglied einer Studienkommission, herangemacht. „O'BrYen" hatte ihm erzählt, er habe 60.000 Pfund geerbt und wolle der irischen Mission in Amerika von der unerwarteten Erbschaft 10.000 Pfund, zukommen lassen. Er suche nun einen ehrenhaften Mann, der das Geld nach Amerika bringen könne, da er es ans politischen Gründen der Post oder einer Bank nicht anvertrauen könne. Der Arzt erklärte sich bereit, das Geld nach Amerika zu nehmen. Der Ire gab ihin ein umfangreiches Kuvert, das angeblich die 10.000 Pfund enthielt. Dafür erbat er eine Sicherheit, die der Arzt, sobald die irische Mission das Eintreffen des Geldes gemeldet haben sollte, zurückerhalten würde. Der Arzt war gerne bereit und gab auch in cinent verschlossenen Kuvert 100 Dollar, 100 Goldmark und eine goldene Uhr samt einem Brillantring. Es war noch eine Zusammenkunft vereinbart, zu der aber die beiden Gauner nicht erschienen. Ms nun der Arzt, mißtrauisch geworden, das Paket öffnete, fand er darin nur Papierschnitzel. Es wurde nutt festgestellt, daß sich „Barry" in der Nacht zum 21, d. von 11 bis 6 Uhr früh in einem hiesigen Vergnügungslokal aufgehalten und dort eine Zeche von etwa 600 Schilling gemacht hat. Er hat dort auch eiüe Banknote zu 1000 Mark wechseln.lassen. Er sprach nur, englisch und ganz wenig gebrochen deutsch. Ein Mann dieses Namens hat schon anfangs Oktober 1925 in zwei hiesigen Hotels gewohnt. Auch ein William Duncnn, am' 22. April 1889 zu Edinburgh geboren, hat anfangs August 1926 in einem hiesigen Hotel gewohnt. Mutmaßlich war der Mann der angebliche O'BrYen. Die Verfolgung der beiden Hochstapler ist eingeleitet. „Barry" in Wien verhaftet. Nachts wird uns gemeldet: Um 5 Uhr nachmittags wurde der angebliche „Barry" im ersten Bezirk angehalten. Der elegante Mann wurde unter ziemlichem Aufsehen in das Sicherheitsbureau gebracht und spielte dort den ahnungslos e.NiA)eltreisenden, der nicht wußte, wie er zu seiner Anhaltung komme. Er behauptete den Ex- und Import- Handel zu betreiben, ohne aber sagen zu können, wo sich sein Geschäft befindet. Nach seiner Angabe hat er in London und West minster die Schule besucht und befindet sich jetzt ans einer Kontinentreise, um sich von einem Jnfluenzaleiden zu erholen.. Man fand bei ihm einen englischen, auf den Namen Herbert Barry lautenden Reisepaß. Er stellt entschieden in Abrede, an den Betrugsfällen in Hamburg, Bremen und Berlin beteiligt zu sein. Ueberhaupt will er sehr vergeßlich sein und sich an nichts erinnern. Aus dem Paß geht hervor, daß er sich schon int B 0 r j a h r e in D e n t s ch l a n d und O e st e r r e ich aufgehalten hat. Er . wurde nachts, einer genauen Dur chs u ch n n g s e i n e r K l e i d e r unterzogen. Hiebei fand man an einer Stelle in der Hose eilige näht 21.000 Renten mark verborgen sowie eilten Ring mit einem großen Brillanten, so daß seine Schuld mmmehr erwiesen erscheint.