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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-21 · Heft 2661 (21.7.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2661 (21.7.1926)
Date
1926-07-21
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Mil AK«, Mittwoch Wiener Morgen-ettung ft. M 1956 9lf. 2661 Sos Msel von Szatmar. Lar Seftüadnk der gakob Reinitz. Die Morde in den Wäldern von Szatmar, die sich an die Pevson des Kaufmannes Jakob Reinitz knüpfen, sind eigentlich noch immer in geheimnisvolles Dunkel gehüllt. Das Reinitz-Rätsel schien ungelöst, obwohl der Mann nun schon seit einem Jahre abgeurtcilt ist. Wie erinnerlich, wurde Jakob Remitz des Mordes in acht Fällen beschädigt, doch nur in einem Falle, in dem des Hoteliers Herman Grosz, der zwischen dem 1. und 8. August 19W umgebracht wurde, konnte ein I n d i z i e n b e w e i S geführt werden, auf Grund dessen. Reinitz vom Gerichtshöfe in Szatmar zu IcBcttSlänglicher Zwangsarbeit verurteilt wurde. Nunmehr hat sich in der Angelegenheit eine neue Wendung ergeben. Der Hanrmer, mit dem Grosz erschlagen wurde, konnte aufgefttnden werden. Vor dem Gefängnisdirektor legte Reinitz dieser Tage, wie gemeldet, ein merkwürdiges Geständnis ab. Er gab zu, von dem Tode des Hermann Grosz gewußt zu haben, erklärte jedoch, der Täter sei nicht er gewesen, sondern sein Freund Eugen Fuchs, mit dem er gemeinsam Börsengeschäfte durchgeführt hatte. Beide hätten den Grosz in -den Wald von F e l s ob a n Y a gelockt,' wo Fuchs die Tat vollbracht und ihm dann einen Teil des bei GroSz Vorgefundenen Geldes übergeben habe. Fuchs wurde verhaftet. Letzten Donnerstag fand ein Lokalangerrschöin statt, bei dem der verhaftete Fuchs die Kommission geradeaus zu einer Stelle im Walde, sechs Kilometer hinter Felföbanya, führte. Er und Remitz, sagte Fuchs, hätten die Stelle zweimal ausgesucht. Das erstemal, um die Mtuation zu rekognoszieren, und das zweitemal, als Grosz ermordet wurde. „Am Tage der Tat", erzählte Fuchs, „sind Rsinitz und Grosz zusammen in einem Coupe nach Felsöbanya gefahren und ich befand mich in einem anderen Coupee. Erst aus der Landstraße habe ich mich dem GroSz vorgeftellt." Fuchs beschrieb dann genau, wie alle drei im Walde nebeneinander saßen. Groß befand sich in der Mtte zwischen beiden. Neben Reinitz lag ein großer s^varzer Rock, in dem der Hammer verborgen war. Reinitz traktierte den Grosz mit Schnaps und Zigaretten, Grosz sagte sein Abendgebet. Dann fragte er, wann schon die Leute mit den Valuten kämen. Reinitz beruhigte ihn, gab ihm wieder zu trinken und sagte dann zu mir: „Gehen Sie schauen, ob urrsere Kundschaften noch nicht kommen." Daraufhin hgbe ich mich erhoben. Doch kaum war ich zehn bis zwölf Schritte gegangen, da hörte irb einen dumpfen Schlag und darauf den Verzwsiflungsschtei der GroSz: „Schema Iisroel". Ich lief zurück und sah, wie Reinitz über Grosz lag und mit einem Tuch ihm den Mund z u h i e l t. Der Schädel des Grosz war rechts ganz zertrümmert, er war schon tot. Aus Geheiß der Reinitz packte ich den Toten bei den Händen, Reinitz ergriff seine Füße und so haben wir ihn hier auf diese Stelle hergeschleppt und mit Blättern gugedeckt. ES dämmerte schon, als wir fertig waren,' Reinitz warf die Nickeluhr des GroSz weg, zerriß seine Schriften, schleuderte sie in den Bach und wusch sich sein blutiges Hemd und die Hände. Als es heller wurde, begannen wir mit der Teilung. Reinitz zeigte mit 22.000 Lei, gab mir davon die Hälfte und eine goldene Kette mit dem Bemerken, daß ich ihm die Hälfte ihres Wertes geben muß. Zwei Tage später habe ich ihm auch in Szatmar 200 Lei überreicht. Wir sind dann nach Marmaros-Szigeth gefahren, wo wir auscinandergingen. Seitdem habe ich Reinitz, den ich unter dem Namen „Schwarz" kannte, bis jetzt nicht mehr gesehen." Samstag wurde Fuchs dem Reinitz gegenübergestellt. Er wiederholte seine Angaben, doch Reinitz gab nur zur Antwort: „Kann sein, daß du ihn erschlagen hast m i t deinen: Schwager N e u m a n n zusammen, ich habe aber weder mit euch was zu tun noch mit dem Mord." Man hat seinerzeit eine ganze Anzahl der verschwundenen Opfer vor ihrem Tode meistens in Begleitung des Reinitz und eines geheimnisvollen rotbärtigen Fr e m d e n gesehen. Dieser Frenrde dürfte eben Fuchs gewesen sein.'Gegen Fuchs wurde die Anklage bereits erhoben. Der Prozeß gegen ihn soll bereits im August in Kaschau stattfinden. Was der Nationalrat noch r« tnn hätte. Da die Regierung sich bis knapp zur Jahvesmitte Zeit ließ und sehr wichtige Borgen erst in den letzten Tagen einbringen mußte, dürften Heuer die parlamentarischen Ferien trotz der geringen Arbeitsfreudigkeit des Nationalrates später beginnen als sonst. Nachdem Dr. Rrntelen den Schulerlaß Dr. Schneiders suspendiert hat, lassen die Sozialdemokraten wieder mit sich reden und machten gestern weiter kein Aufhebens mehr davon, daß sie ja eigentlich mit der Regierung auf Kriegsfuß leben, und benahmen sich sowohl in der Nationalratssitzung tvie in der darauffolgenden Obmännerkonserenz ganz gesittet. Es ist gerade nicht wenig, was Dr. Ramek noch im laufenden Sessionsabschnitt vom Nationalrat bewilligt erhalten will. In der gestrigeik Obmännerkonferenz unterbreitete er eine Zusammenstellung jener Vorlagen, die noch vor Schluß der Sommevfefsion erledigt werden sollen. Es sind dies unter anderen: die Novelle zum Zolltarif, das P o st s p a r k a s s e ngesetz, die Aroeitslosenversicherungsnovelle, das A n g l o b a n k g e s e tz, der Budgetnachtrag, der die Indemnität für die der Zentralbank vorgeschossenen 600 Milliarden enthält, und schließlich sogar das Einlagensondssicherungsgesetz, durch das die Regierung die der Zentralbank deutscher Sparkassen hingeworsenen 600 Milliarden aus den Zinsenvergütungen der Sparkassen und anderer Einlageninstitute resundiert erhalten will. Daneben äußerten auch die Parteien ihre Wünsche. Die Sozialdemokraten verlangten die Verhandlung ihres Antrages auf Ministeranklage, die Verabschiedung des Krankenkassenkonzentrationsgesetzes, trährend die bürgerlichen Parteien wieder dafür eintraten, daß noch vor der Sommerpause die NovellierungdesAngeftclltenversicherungsgesetzes, die Ge bü h r e n n ov e l l e, die Holzausfuhrabga b e, das Jugendstrafrecht ufw. beschlossen werden sollen. Es erscheint ausgeschlossen, daß dieses umfangreiche Programm in den nächsten Tagen durchberaten werden krnn. Uebrigöns werden lwute noch Parteienverhandlungen abgehalten werden, um Vereinbarungen über jene Gesetze JU treffen, die tatsächlich noch vor den Ferien gemacht werden können. Sie parlamentarische Untersuchung der zentralbanlasiäre. Der in Angelegenheit der Zentralbank der deutschen Spar- /assen eingesetzte Untersuchungsausschuß trat gestern nachmittagunter dem Borsitz des ObmanneS E l d e r s ch zu einer Sitzung zulammen, der die drei Mitglieder des Kuratoriums Abg. Streeruloitz Dr. H e u r i t f ch und Hofrat Stern beiwohnten. Die nächste Sitzung des UntersuchungSauischusseS wird nach Vorlage beS Materials durch da? Krtratorium aber e r st imLansedeSMolatesAugnst stattfinden. Knnschat widerruft seinen Rücktritt. Jnr Verlaufe des Schillstreit-, der an die vom Abg, K u ni d) a f in der Lehrplans-rage geschlossenen Vereinbarungen sich knüpfte, hat Äbg. Kunschak seinen Rücktritt von der Stelle als Obmann der Wiener christlichsozialen Parteileitung vollzogen. Die Wiener christlichsoziale Parteileitung hat mm Kunschak die von ihn: geforderte Genugtuung verschafft, worauf dieser fernen Rücktritt widerrufen und erklärt hat, die Obmannstelle wieder zu übernehmen. 2er Mord in Meidling. Ein Racheakt. Wie berichtet, wurde der 18jährige Bäckergehilse Josef Oliva, der Mörder der Hausgehilfin Marie Fried!, Montag abends am Bahnhof in Gmünd angehalten und verhaftet. Oliva, der sich gegenwärtig im Bezirksgerichte in Weitra in Haft befindet, gestand zwar beim ersten Verhör ein, den Mord begangen zu haben. Er bestreitet jedoch entschieden, daß eine r ä n b e r i s ch e Absicht das Motiv der Tat war. Er erklärte, daß er das Mädchen, das über ihn Schlechtes herumgetratscht habe und auf das er eifersüchtig war, aus Rache umbringen wollte. Er gab an, daß er die Bluttat um *>/,4 Uhr früh am Samstag begangen hat. Er hatte sich die Holzhacke aus der Backstube geholt, war durch d a S F e n st e r geräuschlos eingestiegen, hatte sich zum Bette herangcschlichen und der ahnungslos Schlafenden vier wuchtige Hiebe gegen den Kopf versetzt. Oliva stellte entschieden in Abrede, etwas gestohlen zu haben. Die Brieftasche des Leixner hat er an sich genommen, mn nach der Tat mit etwas Geld fortfahren zu können. Samstag gegen */,7 Uhr früh hat er, wie er sagte, unbemerkt das Haus verlassen und ist nach Hoheneich im Waldviertel gefahren. 6 Schilling bezeichnete er als sein erspartes Geld. Seither hat er sich in der Umgebung von Gmünd vorwiegend in den Wäldern bis zu seiner Verhaftung herumgetrieben. Gestern fand im gerichtlich-medizinischen Institute di« Obduktion der Leiche der Hausgehilfin Marie F r i e d l statt. Sie ergab folgendes: Der rechte Gesichtsteil ist zertrümmert. Der Schädelgrund gebrochen und Ober- und Unterkiefer zerschmettert, das Gehirn gequetscht. Jedenfalls sind gegen den Kopf der Unglücklichen mehrere Hiebe mit voller Wucht, offenbar mit dem stumpfen Teil der Holzhacke geführt worden, die den sofortigen Tod zur Folge hatten. Eine Gegenwehr des Opfers dürfte nicht stattgesunden haben. Wien, 21. Juli. Das Wetter. Das schöne Hochsommerwetter von Sonntag und Montag hat nicht cmgehälten. Von: Westen her trat Trübung und Abkühlung ein. Die Voraussage meldet verminderte Temperaturen und stellenweise Regen. * Maximilian Schreier — Nachfolger Bekesshs. Das Schicksal der drei Blätter des Kronos-Verlages („Stunde", „Börse", „Bühne") bildet noch immer den Gegenstand von Unterhandlungen, die letzthin bei einer Zusammenkunft eines Abgesandten der Redaktion mit Jrnre Bekessy, dem Herausgeber der Blätter und Hauptaktionär der Kronos A.-G., zu einem vorläufigen Abschluß gelangt sind. Danach.wäre Bekessy bereit, sein Aktienpaket gegen eine mehrjährige Sustentation, Entlassung aus den für den Kronos-Verlag übernommenen Garantien und allmähliche Rückzahlung der von ihm dem Verlag gewährten Darlehen an eine neue Besitzergruppe, bestehend. aus der Firma Haasenstein und Vogler und der Pernay A.-G. hinzugeben und sich von der Leitung der Blätter ganz zurückzuziehen. Als Nachfolger Bekessys in der Führung der vre: Zeikungcn \\t oex Herausgeber des „Tag", Maximilian Schreier, in Aussicht genommen, der auch die Verhandlungen führen soll. * Hosrat Ernst Lecher gestorben. Montag früh ist der Vorstand des ersten physikalischen Instituts der Universität, Hofrat Dr. Ernst Lecher, im Alter von 70 Jahren gestorben. Er war im Jahre 1856 in Wien geboren, promovierte 1879 in Innsbruck und habilitierte sich 1884 an der Wiener Universität. 1891 zum außerordentlichen Professor ernannt, wurde er 1898 an die JnnShrucker, 1895 an die Prager Lehrkanzel berufen, von wo er 1909 als Nachfolger des HsfrateS Lang als Vorstand des ersten physi« kalischen Instituts nach Wien berufen wurde. Seine Wissenschaft, liche Bedeutung liegt in Arbeiten aus dem Gebiete der Elektrizi. tat. Bon besonderer Bedeutung waren seine Konstruktion eines Apparates, der die elektrischen Wellen sichtbar machst und wertvolle Entdeckungen aus dem Gebiete der Thermoelektrizität. * El» vermißter Tourist. Der Bankbeamte Karl Kutscherauer, am 3. Marz 1901 zu München geboren, nach Wien zuständig, Redtenbachergasse 3 wohulwst, wird seit dem 3. d. vermißt. Er hatte damals abends Wien mit der Absicht verlassen, eine Tour in den Dolomiten zu unternehmen und zunächst nach San Candio (Jnnichen) zu fahren. Er wollte seinen Patz, vem das itaiienische Visum noch fehlte, in Lienz auf der Post beheben. Er hat dies nicht getan. Daß er in den Bergen verunglückt ist, ist deshalb wenig wahrscheinlich, weil er ein sehr geübter Bergsiaiger ist. * Don einem Ttadlbahnzug getötet. Gestern nachmittags gegen 3 Uhr wurde ein zirka IZjähriger Mann am Margaretengürtel nächst dem Matzleinsdorferplatz von eirrem Straßenbahnstadtbahnzng der Linie G 18, ans dessen Motorwagen er während der Fahrt aufspringen wollte, jedoch dabei zu Fall kam und unter den Beiwagen geriet, überfahren. Die Feuerwehr rückte aus, konnte den Mann jedoch nur mehr als Leiche bergen. Die Erhebungen zur Feststellung der Identität des Toten sind eingeleilet. * Ablenkung der Bahnhofrundlinie. Wegen Geleisearbeiten werden vom Mittwoch ab bis aus weiteres die Züge der Bahnhosrundlinie zwischen Mariahilsergürtel und MatzlvinSdorferplatz über die Wallgasse—Gumpendorferstraße—Reinprechtsvorsersiraße in beiden Fahrtrichtungen geführt. * Die Gemeindestipenbien für Hoch- und Mittelschüler. Der Wiener Gemeinderat hat in seiner letzten vor den Ferien abgehaltenen.Sitzung beschlossen, die Zahl der bisher gewahrter: Stipendien um fünfzig zu erhöhen. Die Gemeinde Wien gewährt daher vom 1. Oktober an re 115 Stipendien für Hoch- und Mittelschüler. Auch die Jahresbeiträge wurden erhöht. Bisher betrug oas Stipendium für die Hochschülcr 300 Schilling; es wird nun auf 420 Schilling jährlich erhöht. Das Stipendium für die Mittelschüler betrug 180 Schilling; es wurde auf 300 Schilling erhöht. * Errichtung eines Taubstummenfonds. Der Taubstumme bedarf ebenso wie der Blinde der Unterstützung seiner vollsinnigen Mitmenschen. Zur Gewinnung der für die Errichtung eines Altersheimes für Taubstumme erforderlichen bedeutenden Geldmittel wurde aus Veranlassung des Ministers Dr. R e s ch durch eine soeben :n der „Wiener Zeitung" erschienene Kundmachung des Bundeskanzleramtes im Ministerium für florale Verwaltung nach Muster des kürzlich errichteten Blinoensonds ein T a uv stummettfonds errichtet. Dr. R es ch wendet sich an alle Menschenfreunde mit der Bitte, durch reichliche Zuwendungen an den Fonds der bisher zu wenig beachteien Notlage der Taubstummen zu steuern. Postsparkassenerlogscheine des Fonds werden vom Ministerium für soziale Verwaltung, 1. Bez., Herrengasse 3, Amtswirtschaftsstelle oder Abteilung 7, bereitwilligst zur Verfügung gestellt. * Malaria schlimmer als der Krieg. Aus Anlaß der bevorstehenden Eröffnung des britischen Instituts für Tropenkrankheitm hielt der Direktor des Instituts, Sir Ronald Roß, vor Pressevertretern eine Ansprache, in der er betonte, daß di« Bekänsiifnng der Malaria mindestens ebenso wichtig sei wie di« des Krieges. Es könne sestgvstellt werden, daß täglich mehr Menschen an dieser Krankheit sterben als im Durchschnitt während des Krieges getötet wurden. Allein in Brttisch-Jndien werden jährlich etwa 1,300.000 Todesfälle an Malaria gezählt. Der erfolgreiche Kampf gegen diese Krankheit sei die Voraussetzung für jeden entsprechenden Fortschritt der Zivilisation in tropischen Ländern. * Wien als Kongreßstadt. Im heurigen Jahr finden in Wien noch folgende Kongresse statt: 4. bi« 6. August, Internationale Bnchbindertagung. 5. bis 10. August, Internationaler RechtSkaufstes; (International Law Association). 15. bis 18. August, QÜtz'eller Besuch der Stadtgemelnde Augsburg. 1. bis 9. September, Schweizer Reisegesellschaft. 2. bis 12. September, Besuch der schwedischen Industriellen. 2. bis 12. September, Italienische Arbelterrei'ö aus Venedig. 11. bis 14. September. Besichtigungsfahrt der österreichischen Wasserkraftwerke durch eine Fachgruppe der Besucher der Apeler Ausstellung. 13 bis 14. Sevtembet, Fischereitagung. 14. bis 19. September, Internationaler Wohnbau- und Städtebaukongreß. 16. bis 22. Sevtvmber, Deutscher Buchhändlertog. 19. bis 24. September. Deutscher Schrtttstellertag. 20. bis 25. September, Naturforschertag. 22 bis 25. September, Gesellschaft für Sozialpolitik. 23. bis 29. September, Internationaler Meteorologenkongreß. 26. bis 29. September, Deutscher Soziologentag. 29. September bis 4. Oktober, Urologenkongreß. 4. bis 7. Oktober, Paneuropätscher Koiigreß. 18. bis 14. Oktober. Mitteleuropäische WirtschaftStagung. 18. bis 20. Oktober, Tagung des Kulturbundes. UeberdreS finden im Sevtember die Internationalen Hochschulkurfe und eine Tagung der Tanzmeister Oesterreichs statt. , * Klassenlotterie. Bei der gestrigen Ziehung des ersten TageS der zweiten Klasse gewannen: 40.000 S. daL Los Nr. 39 586, 10.000 S. das Los Nr. 9669. je 5000 S. die Lo,e Nr. 41.049 und 83.450, 8000 S. das LoS Nr. 7961, je 1000 S. die Lo,e Nr. 85.154, 45.611, 57.110, 68 765, 69.528, 80.704. Außerdem wurden 1489 Gewinne zwischen 600 S. und 96 S. ausgelost. E Gratulation. Die zionistische Sektton Prater gratuliert ihrem Vorstandsmitglied Gg. Herrn Arje Feld m a n n und dessen Frau Debora anläßlich der Boschndiidung ihres neugeborenen Sohnes. ' _ Lasse» Sie sich gut beraten! E Sie schaden sich selbst, wenn Sie Ihrer: Warenbedarf ick irgend einen: beliebigen Geschäft decken. Weun Sie gute Qualirätsware billig kaufen wollen, dam: müsseu Sie urlbedingt ein größeres Warenhaus aussucheli, das reiche Auswaihl bietet und allgemein als reell und billig bekannt ist. An erster Stelle steht das führende Leopoldstädter Kaufhaus der Brüder Schis s-. m a n n, 2. Bez., Taborstraße 48, -essen glänzerides Stenommee täglich ilelie Kundell anzieht. Einer sagt's denl anderen, daß mau nur bei Brüder Schiffmann verläßlich gute Qualitätswaren in geschitiackvoller reicher Auswahl zu konkiirrenzlos billigen Preisen bekomntt. Dank der amerikanischen Geschäftsniethode: „Größter Umsatz — kleinster Nutzen" hat sich die Kundenfrequenz des Kaushanses so gesteigert, daß Brüder Schifflnann im Laufe von wenigen, Monaten dreimal genötigt ioaren, ihre Verkaufsräume zil vergrößern, rm: den gestelM'tvn Anforderrmgen entsprechen zu können. Dieser in Anbetracht der allgemeinen schlechten Geschäftslage besonders bemerkenswerte dlirsschwnng deS Warenhauses der Brüder Schiffmam: ist ein riNwiderle-glicher Beweis dafür, daß Geschäftserfolge nur durch stetig steigende Leistungsfähigkeit zu erzielen sind. Gegenwärtig findet aus Anlaß der Bergroßerulig und des Umbartes.dor Berkaufsräume ein außerordentlicher EonlNtürrälMiUicgsverkauf zu beispiellpS stark reduzierter: Preisen statt. Mir empfehlen unseren Lesern die Besichttgnna der reizend arrangierten Schaufe,:ster und den unverbindlichen Besuch der Vertdufsräume. Ein Versuch überzeugt von der ungemein günstiges KausgelAlenheit,

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