Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2661 (21.7.1926)
- Date
- 1926-07-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Är. 2661 Wir«, Mittwoch Wiener MorsenzeitnnH di yWt jretiö Sn Vertretung der Mrsermeifters. Just vor einem Jahr war es. Da hatte der Bürgermeister von Wien es abgelehnt, dem Zionistenkongreß die Pflicht der Höflichkeit zn erweisen. Während ans der Straße das Pogromgeschrei lärmte, »nachte das Zentralorgan der Sozialdemokraten witzige Bemerkungen über Zionismus und Zionisten, erklärte das Oberhaupt der Stadt, daß es sich an einer konfessionellen Veranstaltung nicht beteiligen könne. Die zionistisch-sozialistische Fraktion war offenbar zu schwach, für die Bewegung, der sie angchört, an den führenden Stellen der Wiener Sozialdemokratie gegen das absichtliche Mißverständnis anzukämpfen. Da Fremde nach Wien eingeladen waren und hier an Leib und Leben bedroht wurden, wäre es doppelt die Pflicht der für das Ansehen der Stadt verantwortlichen Kreise gewesen, durch ihr Verhalten der Hetze entgegenzutreten. Es scheint, daß dies unterlassen wurde, weil sonst die deutsche Gesinnung des Rathauses in Verdacht gekommen wäre. Denn heute, nach einem Jahre, begrüßt die Wiener Stadtvertretung den Massenaufmarsch der deutschnationalistischen Turner mit Fahnen und mit offizieller Vertretung. Diese deutschen Turner stehen der Sozialdemokratie in kampfbereiter Todfeindschaft gegenüber. Sie machen daraus kein Hehl. Trotzdem nahm beim Festzug anr letzten Sonntag in der auf der Parlamentsrampe stehenden Gruppe der Hakenkreuzler- und Frontkämpferführer auch Stadtrat Weber die Defilierung der mit dem schiefen Hakenkreuz geschmückten Turner ab. Auf denr offizieller» Begrüßungsabend hielt nieder Stadtrat Richter eine Rede, aus der das großdeutsche Or.an, die „Wiener Neuesten Nachrichten", die folgende Stelle mitteilt: „Die Turner, Sinnbild der Stärke und Wehrhaftigkeit unseres Volkes, geben die Gewähr, daß cs, wenn auch von vielen Feinden umringt und bedrängt, »licht untergchcn wird. Sie geben die Gewähr, daß, wie sich hier die Turner aus alle»» deutschen Gauen einig gefu»»den habe»», auch das ganze deutsche Volk dereinst zusammengeschlossen in eiirem deutschen Reich sein wird." In» gegebenen Falle besteht die Gewähr, daß sich die Stärke und Wehrhaftigkeit vor allem ur»d zunächst gegen die Sozialdemokratie kehren würde. Ar»f diesem Gebiete ist der geistige Anschluß schon lange hergestellt. Die Wiener Sozialdemokratie sieht dies anders. Sie hat eine Woche vorher einen Massenaufmarsch ihrer Wchrtur»»er veranstaltet mit dem Programm: Gegen den Fäsz^mus. Als Gäste nähme»», wie sich's gebührt, auch tschechische, polnische u»»d litauische sozialistische Turner teil. Zugleich aber waren auch die zu sieben Achteln bürgerlichen Reichsbannerleute aus Deutschland da und es wurde für den Anschluß demonstriert. Es wurde auch eine antifaszistische Organisation gegründet. Wie ernst es um diesen Gedanken bestellt ist, hatte dann bei den Jahn- Turnern mit dem Hakenkre»»z der Vertreter des Wiener Bürgermeisters beschwichtigend darzrrtun, bei denselben Turnern, denen im Vorjahre, der Zion-istenkonc^eß ausgeliefert war und denen such die Rep»»blik ein Dorn im Auge i'st. Vom Ball in den Lad. Aus' Klei n-Tauerla üben, «inen» Ausflugsort bei Memel, wird gemeldet: Gestern ereignete sich hier ein schweres Fährunglück. Die Teilnehmer eines Sommernachtsballes wollten eine über die Dange führende Fähre - benützen, die etwa 15 Personen faßt. Da. die Fähre mit 20 bis 30 Personen besetzt war> riß das Seil und die Fähre schlug um. Die meisten Insassen' konnten gerettet werden; einige Personen sind jedoch ertrunken. Der Marchensarten an der Ringstraße. Sic ist jetzt in den Abendstunden grell beleuchtet, die schönste Straße der Welt. Ich glaube, Peter Altenberg.hätte protestiert. Mit vielen Fragezeichen und erregt hingesetzten Rufzeichen. Er sah auf Diät. Die schreienden Doppelzeilen der Doppellampen hätten ihn bei»»» abendlichen Heimgang aus den» geliebten Rathauspark Sodbrennen verursacht. Aber cs gibt jetzt eine »reue Zuflucht aus den» Lichtlarm der gehäuften Straßenlampen, buntfarbigen Lichtreklamen und über die Dächer rennenden Flammenworte. Dort, wo sich das Denkmal Goethes mit Vorbedacht in einen stilleren Winkel zurückzieht, ist der Eingang in den Burggarten. Ein hügeliger Park, von alten vornehmen Bältmen umstanden, mit gepflegten Beeten besät, deren Pracht in der Dunkelheit ein berückender Di'tft ahnen läßt, mit einer»» stillen Weiher im Hintergrund und einer Marrnorgalcrie in der Flanke, senkt sich zu einer natürlichen Bühne. Bersatzstücke si»»d lebendige Efeuranken. Der Thoaterhimrnel erübrigt sich. Und für den Hintergrund w»»rde statt der üblichen Leinwand ein Glashaus von nicht geivöhnlicher Schönheit und Vornehmheit der Fasiade gewonnen, das tatsächlich in die Nacht ragt. * Wenn ein Gong die beschelde»»e Beleuchtung verlöscht und die Menschen erwartungsvoll stumm werden, merkt man erst, daß in diesen» Freilichttheater dort oben, wo sonst Logenbrüstnngen und Stehgalerie uutergebracht sind, eine große Zahl von Abendgästen mittut, die nicht geladen werde»» »»»»»ßte»», »veil sie hier auch tagsüber zu Hanse sind. Ihr Benehmen ist freier, ungezwungener, als das der Crsteher von Eintrittskarten, und keiner hat wohl etwas dagegen, daß sie ihre Unterhaltung jetzt, bei»n Sttllewerden des Gartens, lebhaft fortsetzen. Im Gegenteil. Dieses Gewirr zarter kleiner Stimmen irr den Baumkrone»», welches hie u»»d da von einen» kräftigen Solo abgelöst wird, ist eiu Präludium der Abendfestlichkeit, das keiner »nisten möchte. Mltu»»ier findet »»»an, daß kein Registeur, Reinhardt inbegriffen, solchen Stimmungszauber ersinnen könnte, wie er de»»» Vogelgesang gelingt. Men»» etwa der Dirigent des. Ae Magdeburger Mordaffäre. Haas noch immer»« Haft. Berlin, 20. Juli. Das preußische Innenministerium hat nunmehr die Untersnchung über die Magdeburger Mordaffäre in die Hand genommen und den Berliner Kriminalkonnnistär Bnszdorf mit den weiteren Ermittlungen beauftragt. Buszdorf hatte bereits in der vorigen Woche au der Aufklärung des Mordes gearbeitet, jedoch waren ihrn von seiten der Magdeburger Behörde»» alle nur denkbaren Schwierigkeiten in den Weg gelegt wordel». Die ganze Angelegenheit wächst sich jetzt z»» einem Kampf Mische»» der Magdeburger Polizei, die die Schuld des Großindustriellen Haas beweisen will, und der Berliner Kriminalpolizei, die an die alleinige Schuld des verhafteten S ch r ö d e r glaubt, aus. Dieser Kampf wird mit geradezu skandalösen Mitteln geführt. So hat der Magdeburger Krim'.nalbeanrte Tenholt, ein dem „Stahlhelm" angehörender Hakenkreuzler, sich nicht gescheut, vor Pressevertreter»» den Verhafteten Schröder vorzuführen und in dessen Gegenwart eine A n s p r a ch c zu Halter», in der er ansfilhrte, daß dieser Mann n » ch t w i e e i n Mörder a u s s e h c. Ebenso merlwnrdi.q ist es, daß der Chauffeur B r»»s s e, der von den» Kriminalkommissär Buszdorf nach Vieler Mühe als Mittäter des Mörders verhaftet worden ist, jetzt ans Beschluß der Magdeburger Behörden wieder ans der Haft entlassen »verden soll. Der Hauptleidtragerrde ist bei der Angelegenheit der. Großindnstrielle Haas, der immer noch in Untersuchungshaft sitzt. Eine neue Verhaftung. Magdeburg, 20. Juli. Die Kriminalpolizei hat im Zusammenhänge mit der Mordaffäre Helling eine neue Verhaftung' vorgenomn»elr, iifar die vorläufig Stillschweigen bewahrt wird. Die Ermittlungen des Untersuchungsrichters solle»: ergeben haben, daß die int Kopfe des ermordeten Buchhalters Helling gcsitndenei» Kugeln nicht aus dem Revolver Schröders stannnen. Tie Spuren der mutmaßlichen Mörder solle»» »rach Schlesien und Prag führen. Schröder verwickelt sich in Widersprüche. ll. Magdeburg, 20. Juli. Heute hat die Konsronta» t i o n tes Fabrikanten .Haas mit dem .Hakenkreuzler Sch r ö d e r stattgefunden. Tie Gegenüberstellung wurde im Zimmer des Untersuchungsrichters vorgenommcn. Schröder trat auf Haas -u und sagte: „Ja, ja, tu bist es, du »villst n»ich aber nicht erkennen!" Haas antwortete »hm äußerst erregt: „Sie sind ja v e r r ü ck t! Es »st alles nnlvahr, was Sie sagen. I ch k e n n e S i e j a n i ch t." Schröder antwortete: „D a n n m ü s s e n § i e eben einen Doppelgänger haben!" Nach der Konsroittation tvurde Schröder nochmals vernommen und hierbei soll er sich in s ch w e rw i e g c n>d e Widersprüche verwickelt haben. Er soll ganz ungsa's'^ würdige Tinge erzählt haben. Frau Schwarzbarlh bei Perez Rein. K. Paris, 20. Juli. Im Laufe des heutigen Tages »vurde bei dem verwuiideten Perez Stein nach einer Röntgenuntersuchung die Kugel aus dem rechten Arm extrahiert. Gestern hat Frau S ch w c» r z b a r t h den im Spital liegenden Verwundeten besucht. Die Zusamrnenkunft war rühre n d. Stein meinte und küßte der Frau die Hände. Sie überbrachte ihm die Grüße ihres Mannes. Stein bedauerte es, daß »nan Schwarzbarth von dem Attentat in Kenntnis gesetzt hatte. llkrainische Lengen gegen Peilinn». K. Paris, 20. Juli. Rechtsanwalt Torres teilte den jüdischen Pressevertretern mit, daß einige Beamte, ukrainische Offiziere, unter ihnen auch ein Oberst, ihm schriftlich rnitgeteilt hätten, daß sie in dem Prozeß als Zeugen für Schwarzbarth aufzutreten wünschen. Sie erklären, daß sie beweisen können, daß Petljura an den Pogromen »virklich schuld war. 75.000 Dollar sllr Das gerusalrmer Lehrerseminar. Jerusalem, 20. Juli. (I. T. A.) Herr David Dell in erhielt aus New-Pork die Nachricht, daß dort die Summe von 75.000 Dollar zwecks Errichtung eines Gebäudes für das Jerusalemer hebräische Lehrerseminar aufgebracht worden ist. Mit der 75.000-Dollar-Spende Julius Rosenwalds stehen dem Zwecke bereits 160.000 Dollar zur Verfügung. Herr Aellin hofft, eine Gesamtsumme von 175.000 Dollar zu erreichen, so daß zn den veranschlagten 200.000 Dollar nur noch 26.000 Dollar fehlen. De»n Konntee für den Lehrerseminarfonds gehören u. a. bekanntlich Julius Rosenwald, Felix M. Marburg und Louis M a r s h a l l an. Der Bndapeker Kommnniftenprozeß. Budapest, 20. Juli. Im Kommunistenprozeß wurden heut«. 16 A»,geklagte eilwernommen, womit ras V e r h ö r d e r Auge k l a g t e n b e e n d e t ist. Morgen beginnt dieEinvernahmederZeugen. Die heute einvernomme»»en Angeklagten sagten übereinstimmend au«, daß sie an keiner kommunistische»» Bewegung teilgenommen hätten und daß ihnen ihre Aussagen a u f b e r P o l i z e i d u r ch P rü g e l und grausam« 'Mißhandlungenerpreßt worden seien. Der politische Nachlaß Vazsonpis. Budapest, 20. Ji»li. Die Witwe nach dem verstorbenen de» »nokrattschen Politiker Wilhelm V a z s o n y t. Frau Margarete Vazsonyi, hat heute vor dem Budapester Strafgericht einen b«-, merkenswerten Prozeß gewonnen. Die Freunde Wilhelm Bazwuhis hatten beschlossen, die g e s a m m el t e n Re d e n u n d. Z eitu n g S a r t i ke l des verstorbenen Politikers in Buchform ersche'nen zu lasten. Der Druck war bereits im Gange. Die Witwe VazsonyiS brachte wegen unbefugter Veröffentlichung eine Klage gegen die Herausgeber mit der Begnindurrg ein, daß sie die Universalerbin nach ihrem verstorbenen Gatten und somit die alleinberechtigtePerson sei, über den politischen Nachlaß VazsonyiS zu verfügen. Der Gerichtshof gab heute der Klage statt und ordnete die B e s ch l a g n a h m e der bereits fertiggestellten Druckplatten zu dem Werke an, zu dem Graf Julius A n d r « s s y das Vorwort geschrieben hatte Orchesters cm» Podium die Ouvertüre zur „Zauberflöte" intoniert, und die Vögel des Burggartens n»ithalten. Zu girier Stunde kommt der Wiener Wind, der in diesem tiefer gelegenen Märchengarten »rur gedämpften Schrittes eintritt, den Baumseelen zu Hilfe. Darin rauschen die Zweige auf. und Mozart wird durch solche Begleitung nicht beeinträchtigt. Diese Stimme ist in seinem Orchester vorgesehen, nur nicht besetzt. So geschieht es, daß man manche Schöpfung Mozarts oder des Walzerkönigs Johann Strauß, so oft man sie auch hörte, hier zum ersten Male hört. Jüngst, bei der Introduktion eines Straußwalzers, bevor die Schwestern Wiesenthal über den grüner» Teppich schwebten, war das Mitsingen zweier Amseln geradezu ein Geschenk des Meisters aus dem Jenseits. Da er jetzt nicht mehr »nitgeigen kann, übertrug er sein Amt den Amseln des Burggartens. Von österreichischer Anmut — kultiviert, aber nicht herausgeputzt, gut gehalten, aber nicht gezirkelt, in die leichten, bewegten Schleier der Nacht seine heitere Schönheit hüllend, ohne sie zu verbergen, ohne sie zu tveisen — kommt dieser Garten besonders der wienevischen Kunst entgegen. Er »»immt cs diesfalls genau. Man könnte die Jahreszahl nennen, bis zu welcher die Arrangeure der Abende bei Auswahl der Piecen gehen dürfen, wenn sie auf die Mitwirkung -des B»»rggartens zählen. Es muß nicht Schubert »»r»d Strauß (Vater und Sohn), Brahms und Lanner, darf auch Millöcker und Ziehrer sein — aber Kalman»» und Granichstaedten bestimmt nicht mehr. An den „bunten Abenden" kann es den» Bnrggarten zu bunt werden; er streikt und die todsicheren Schlager todschicker Diseusen fallen ab. Zweifellos ist ein solches Nachtlokal — »venn man schon eir»es in biefem höherer Kunstübung vorbehaltenen Garten gelegentlich etabliert, wogegen nichts einzuwenden ist — für die Tannhäuserparodie tauglicher als flir die ebenfalls klassische Klabriaspartie, den Schwestern Wiesenthal entgegenkommender, als dem auch von mir sehr geschätzten vortrefflichen Professor Wiesenthal. * Wefenhafte M»»sik, die von auswärts kommt, »»immt dieser Wiener Märchengarten gastlich und verständnisinnig auf. Verdi und Debussy, Puccin» und Tschaikowski sind gut aufgehoben; auch Beethovens .Syrnphonien und der from»ne»v strenger» Schönheit Johann Sebastian Bachs ist der Burggarten, wenn auch nicht durchaus feilte Akustik, gewachsen. Trägt der Wind von den Arien einer Opernaufführung oder von den Pianostellen eines Orchestersatzes manche Kostbarkeit fort, so trägt er sie doch zum freien Himmel, der» die Lichtgarbe der benachbarten, jetzt sehr fernen Großstadt-, stvaßen hell umranden, scheinbar nur, um der Fassade der neuen B»»rg, dem Kuppelgewölbe des Palmenhanses und den Baumwipseln eine Folie zu geben. * \ Zweifellos sind diesem herrlichen Park an der Ringstraße die schimmernden Reigen der Tänzerin»»«»» a»n willkomrnensten. Der Burggarten »st eine ideale Tanzarena, eine wienerische. Zwei von den Schwestern Wiesenthal den Gounödschen Faustwalzer richtig wienerisch walzen zu sehen (wie weiße Riesentuben entfalten sich die fliegenden Getvänder um ihre Glieder) oder die Mädchen der Elen-Tels- Schule, »venn sie in feierlicher Rhythmik zu Chopinscher Musik mächtige Fahnen schwingen, ist nicht minder reizvoll, als wenn die Jüngerinnen der Bodenwieser russisch-ekstatisch „Indien" oder „China" tanzen — und doch mit ihrem Lächeln und der tverchen Anmut der Bewegungen hübsch in den Landesgrenzen bleiben. * Die Vögel des Burggartens, kluge Genießer, haben für gehäufte Progranrmnummern nichts übrig. Die Ouvertüre zu den „Lustigen Weibern", eine getanzte Gavotte, eine gesungene Arie genügen ihnen. Wenn man nach der großen Pa»»se sich in den dmcklen Alleen des Gartens erga»»gen, bei dem aufblitzenden Wasser des Keinen Weihers, bei einer »najestätischen Baun»gruppe, bei einem träumenden Blumenbeet verweilt hat, »vieder Platz ninrntt und mit dem Gongschlag die Lichter erlöschen, schlafen die Vögel. Eine A»»tohuppe, eine Glocke der Elektrischen vom Ring her bringt in die Erinnernrrg, daß dieser Wiener Märchengarten ins Herz des GroWadtlebens gepflanzt ist. Dankbaren Gemütes gibt man sich der kühlen, trauten Stille hin und erwartet den konzertierenden Cellisten oder den dritten Opernakt. Peter Attenberg N>are im Burggarten allnächtlicher Stammgast gewesen und hätte ihn so berühmt genracht, »vis er es verdient, . Q-tto Abeles.