Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-07-19 · Heft 2659 (19.7.1926) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2659 (19.7.1926)
Date
1926-07-19
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981746--27083-3014978
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. mm mm, Mvmvy Die jüdisch« Gemeinschaft der Vereinigten Staate« ist nicht nur numerisch die zweitstSrkste der Wett, sondern gewiß auch die kosmopolitisch«ste in bezug aus ihre Herkunft non der alten Welt. Und von welcher Herkunft immer sie waren, kommen sie stets zu uns, begierig sich unseren Jristi« tutionen anzupassen, unter dem Einfluß der Freiheit zu geseihen, als Bürger ihren vollen Anteil an dem Aufbau und an der Erhaltung der Nation zu nehmen, und ihren Teil zu tragen bei deren Verteidigung, um zu dem nationalen Leben eine Beisteuer zu leisten, würdig der Tradition, die sie geerbt hatte«. Diese Fähigkeit der Anpassung in Details ohne Aufopferung des Essentiellen ist eines der speziellen Lehren, welche die wunderbare Geschichte des Judentums bietet: ES ist eine Lehr«, die jedes Land, das auf eine vottStümliche Regierung aufgebaut ist, lernen und anwenden mutz, von Generation zu Generation. Mögen Sie lange genug in der Betrachtung verweilen, daß!dic Patrioten, welche diese Republik gegründet haben, ihr Vertrauen aus der Bibel schöpften. Mögen Die volle Gerechtigkeit dem Volke wiederfahren lassen, -in welchem die heiligen Schriften inS Leben getreten sind. Und wenn Die die Versicherung erwogen haben, daß „hebräischer Mörtel die Grundlagen der amerikanischen Demokratie zementiert" har, so können Die nichit dH Schlußfolgerung entgehen, daß, wenn die amerikanische Demokratie auch weiterhin die .größte Hoffnung der Menschheit bleiben soll, sie nur aus dem Glauben in der Bibol weiterqesührt werden müsse." Erweiterung der Arbeiterstedlung Borochow. Das Arbeiterstädtcherr Borochow bei Tel-Awiw zählt heute 80 Familien mit 840 Seelen, die eine Fläche von 300 Dunam bewohnen. Man geht jetzt an die Erweiterung des Städtchens. Mit Hilfe des Nationalsonds erwarben die Einwohner neue 350 Dunäm für 180 Familien. Lange Zeit hindurch litt das Städtchen an ungenügender Wasserversorgung. Jetzt ist ein großer Brunnen gebaut worden, der die Wasserversorgung sichert. Dör Brunnen wird elektrisch vont Kraftwerk Ruthenbergs betrieben. Nach Beschaffung des noch fehlenden elektrischen Motors wird die Erweiterung der Siedlung verwirklicht werden können. Konstantin Mille über die anMdische Rede der Ministers Goga. Bukarest, 17. Juli. In der oppositionellen „Lupta" schreibt Konstantin Mille, einer der angesehensten politischen Schriftsteller Rumäniens, über die (von uns bereits b-richtete) Rede des Innenministers Goga, in der dieser das Cuza-Programm akzeptiert hatte: „Das erste Wort der Regierung im neuen Parlament war ein Bekenntnis zum A n t i-se m i t i sm.u s, das mit vieILärm von der Christlichen Liga begrüßt wurde. Herr General A v e r e s c u hat das Wort dem Innenminister Goga abgetreten, damit dieser die Prvgranrmrede der Negierung halte. Wir fragen den Regierungschef, ob er glaubt, ein Recht zu haben, die allgemeinen Interessen Rumäniens in die antisemitilsche Politik, die von der Ministerbank verkündet wird, zu verwickeln. Hat der 5»'önig dem General Avere^cu die Regierung als Exponenten des Antisemitismus anvertraut? Bor den Wahlen versuchte die Regierung, die jüdischen Wähler durch Versprechungen zu gewinnen, um jetzt gegen sie den Rassenhaß, zu propagieren. Das Ausland wird den Schrei desHas s es, der von der Miniisterbauk ausgeht, vernehmen. In London und N c w- Nork, woder rumänische Staat wieder Versuche m a ch t, eine Anlei hebewilligt zu b ekommen, wird die antisemitische Programmrede des Innenministers Goga wie ein Messerstich in den Rücken des rumänischen Kredits wirken. Was hat dieses Land verbrochen, daß man es dem Ruin Mtgegenführt?" I-e Antwerpener Misrüchi-Weltkouferem. Soeben ist das Programm für die vom 10. bis 15. August nach Antwerpen ei «berufene Weltwgung der Misrachi- Organisation festgesetzt worden. Die Eröffnungssitzung findet am Dienstag bcN 10. August, 6 Uhr nachmittags, statt. Die Eröffnungsrede wird Rabbi A m i e l (Antwerpen) halten. Es folgt eine Ansprache von Rabbi M>e i r Be r l i n (Jerusalem). Am Mittwoch wird N.'bbi I. L. Fischmann (Jerusalem) den Rechenschaftsbericht der Organisation erstatten. Daran schließt sich die Generaldebatte. M. M. Ussischkin wird sodann über die Arbeit des Keren Kajemeth referieren. Am Donnerstag spricht Rabbi M e i r Berlin über „Die Rolle des Misrochi in Erez Israel und im Galuth", am Freitag Sch. CH. Landau (Jerusalem) über „Arbeit und Kolonisation". Am Sonntag berichtet Eliesrr Perl mann (Jerusalem) über die Vliärachi-Bank. Es folgen Schluß der Generaldebatte, Anträge und Beschlußfassungen sowie Wahlen. Sonntag abends wttd eine große öffentliche Kundgebung stattfinden. Die Juden auf Kuba. Einem Brief von der Insel Kuba an den „vaolam" entnehmeil wir folgende interessante Einzelheiten: Auf der Insel Kuba besteht seit einem Jahr eine zionistische Bereinigung. Ihre Mitglieder sind zum größten Teil (!>0 Prozent) Einwanderer, die in den letzten drei Jahren aus allen Teilen der Welt gekommen find. Die meisten sind ans Osteuropa. Tie Vereinigung heißt „Hitachdnth" (Einheit), well in ihren Ausschüssen Mitglieder aller Parteien und Strömungen im Zionismus vertreten sind. Die zionistische Bereinigung konnte trotz ihres kurzen Bestehens nicht nur unter den Einwanderern, sondern auch unter den früheren Einwohnern, die hier schon seit zwanzig Jahren leben. Fuß fallen. «rare* gwotffewprtitttB_' Die Einheimischen sind iu zwei Gemeinden organisiert: Die Sephardim in der Gemeinde Schabbath achim und die Aschkeuasim im MerkaS makkabi. Diese Gemeinden haben sich bis jetzt noch nie mit jüdischen nationalen Ideen beschäftigt und ein großer Teil der hiesigen Juden hat sie Überhaupt nicht gekannt. Erst in den letzten Jahren begann hier eine nationale Bewegung, aber nur in sehr geringem Umfang, wobei noch bemerkt werden muß, daß der größte Teil der hiesigen Inden sehr reiche Leute umfaßt. Die Zionistische Exekutive in London hat nun beschlossen, den südamerikanischen Ländern ihre Aufmerksamkeit zu schenken. In der letzten Zeit besuchte nun die Insel im Namen des Keren Hajessod Dr. A. Benzion, der hier eine sehr schwere Aufgabe fand. Er mußte nicht nur dem Zionismus neue Anhänger werben, sondern den Leuten hier erst das primitivste Abe des zionistischen Programms erklären; er veranstaltete öffentliche Propagandaversammlungen und war gezwungen, an jede Tür zu klopfen. Es kann ohne Uebertreibung gesagt werden, daß Dr. Benzion der erste Pionier der zionistischen Arbeit auf der Insel Knba war. Der Gattin Benzions gelang es, hier zwei zionistische Franenorganisationen zu gründen, eine sephardische und eine aschkenasischc. Tagesbericht. Hochstapler Ahrmann als Arzt. Der der Polizei wohlbekannte Hochstapler Karl U h rmann, der erst vör kurzem eine Arreststrafe verbüßt hatte, wurde neuerlich der Polizei cingeliefcrt. Uhrmann, der sich mit Vorliebe für einen höheren P o l i z e i b e a m t e n ausgab, versuchte sich diesmal in der Rolle eines Arztes. Er erschien im Franz-Joscfs-Spital, stellte sich dort der diensthabenden Schwester als Assistent Dr. Groß vor und erklärte, er benötige zu einer Operation einen Reflektor und ein Besteck. Er gab der Schwester den Auftrag, alles für die Operation herzurichten, und begab sich sodann mit den ihm überreichten Instrumenten in den Garten. Ein Spitalsdiencr, den: das Gehaben des angeblichen Dr. Groß verdächtig vorkam, hielt ihn an, und auch ihm stellte sich der angebliche Arzt als Dr. Groß vor und gab an, er hätte eine dringende Operation in der Lucina vorzunehmen. Ein zufällig hinzugekommener Arzt des Spitals forderte den ihm verdächtigen Manu auf, sich vorher die Genehmigung zur Mitnahme der Apparate von dem diensthabenden Assistenzärzte zu verschaffen. Dieser, durch das sichere Auftreten des Schwindlers getäuscht, erteilte auch die Erlaubnis hiezu. Uhrmann wollte gerade mit den Instrumenten in ein Antotaxi einsteigen, als ein von dem Spitalsdiener herbeigcholter Wachebeamter erschien, der den angeblichen Arzt zur Ausweisleistung verhielt. Nun stellte sich heraus, daß man es mit einem Schwindler zu tun hat, und so wurde dieser auf das Polizeikommissariat Favoriten gebracht. wo er sofort als der berüchtigte Hochstapler U h rm a n n erkannt wurde. Bier Lodrropfer ker wilden Bodens. Gestern ist im S t ü r z l >v a.f. f c r Lei der Neichsbrucke, im.JnundationSgebietbei Brettldcnf. in der Alten D o n a u bet der Schießstätte, und in einem Jnzersdorfer Ziegelteich je ein Mann beim Baden ertrunken. Zwei Leichen konnten nicht geborgen werden, die beiden anderen als der 60jährige Siedler Michael S t n nl v f und der 30jährige Flellchyauergehilfe Josef W i e g n e r azncsz'ert. ItMen-otznzulainmenstoß ans Sem Ring. Drei Verletzte. Gestern abends fuhr ein Straßenbahnwagen auf dem Ring in der Nähe der Babenbergerstraße bei der Haltestelle in einen vor ihm stehenden Zug hinein. Drei Passagiere des vorderen Zuges wurden verletzt, der Beamte Wilhelm Krag erlitt einen Nervenchock, seine Gattin und eine Frau Hcrmine F a t k o so erhebliche Verletzungen, daß sie der Unfallstation überstellt werden mußten. Ein Micher Aulsnolast. Gestern wurde vor dem Hause Technikerstraße 9 die Hilssarbeiterin Theresia Oberndorfer von dem Auto A 18 288, das der Chauffeur Josef Uhlig lenkte, niedergestoßen und von dem Borderr.ad -des Autos überfahren. Der Arzt der Rettungsgesellschaft konnte nur mehr den E i ntrittdesTodcs feststellen. Nach Zeugenaussagen trifft den Lenker des Autos keine Schuld an dem Unfall, da die Frau direkt in den langsam sahreuden Kraftwagen hineingeraunt ist. Hofknt Stern verunglückt. Gestern früh wurde auf der Ringstraße. rächst dem Parlament, der 5 jährige Hofrat Georg Ster n, das bekannte Mitglied der Banlenkornnnstton, von einem Motorrad niedergestoßen und erlitt eine Quetschung des lin’cn Oberschenkels. Hostat Giern wurde von der Rettungsgesellschast verbunden und konnte sich dann vom Uusallöorte selbst emsenren. /Insel Frauen und ein Mann. Gäue in Mailing. Vorgestern nachmittags trvifctt in einem Ga schau je der 30jährige Ferdinand Fe h r i u g c r, dessen Ldbens-gesährtinneu Johanna M inich und Karvliiie Reiß zusammen. Die beiden Frauen stritten sich um Fehringer, auf den be i d e Ansprüche geltend machten. Darüber geriet dieser in heftige Erregung und stieß sich plötzlich sein Vexier Messer in die linke Brustseite. In schwer verletztem Zustande wurde er in die Erste Unfallstation gebracht. Während man sich ncch um den Verletzten bemühte, ,tM.k die R?iß ein kleines Fläschchen Lyjol. Sie uv« jijjuTT xtMEftf «wurde in schwer verletztem Zustande in das Sophienspitsl gebracht, wo sie, ohne das Bewußtein tviedererlvngt zu habm, gestorben ist. Sie Suche nach dem MeidNusee Raubmörder. Mit allen: Nachdruck wurde in den letzten Stunden nach dem flüchtigen Raubmörder von Meidling, dem Bäckerlehrling Josef Oliva, geforscht. Ta es möglich ist, daß sich der Bursche in der Umgebung Wiens herrrmtreibt, haben zahlreiche G e n d a r m e r i e p o st e n Streifungen durchgcführt. Sie sind jedoch vorläufig ergebnislos geblieben. Es ist möglich, daß sich der junge Mörder nach dem Waldviertel durchzuschlagen versucht und in einem Bauerngehöft auf der Strecke als Knecht cintritt, um sich so besser verstecken zu können. Er verkehrte mit niemandem seiner Umgebung, w§r im Hanfe nnd Geschäft wenig beliebt, und so ist es der Polizei nicht möglich, von Personen, mit denen er Umgang pflegte, Aufklärungen zu erhalten, wohin sich der Flüchtige etwa gewandt haben könnte. Es heißt, daß Oliva in den gestvigen Mendstunden in der Nähe der Radiostation Laaerbcrg gesehen worden sc!,' die Nachfovschungen blieben jedoch bisher vergeblich. Sin Liebesdrama. Mord und Selbstmord ans Liebe und Eifersucht. In den ersten Morgenstunden des gestrigen Sonntags haben zwei Menschen im gegenseitigen Einverständnis ihrem Leben ein Ende gemacht. Ein 24jähriger Oberwachncann und seine Braut, eine 26jahrige Hausgehilfin, hatten Samstag abends ein Hotel in Meidling aufgesucht und dort hat der Mann zuerst das Mädchen undidann sich selber erschossen. Das Mädchen war Hausgehilfin, bei einer Kaufmannsfamilie und ihre Dienstgek.-rin äußerte sich sehr lobend über sie. Sie hat einen Brief an ihre verheiratete Schwester hinterlassen, in dem sie diese um Verzeihnng bittet, daß sie ihr das antnt, doch sei ihre Liebe zu dem Manne so groß, daß sie nicht anders handeln könne. Der Wachmann hat gleichfalls einen Abschiedsbrief hinterlassen, der an seinen in E b e n t a l bei Dürnkrut wohnetkden Vater gerichtet ist. Außerdem lag am Tisch im Hotelzimmer ein von beiden Toten unterschriebener Zettel, auf dem nur stand, daß sie keinen anderen Aus w e g finden und bitten, ihre Namen der Oeffentlichkeit nicht bekannt zu geben. Obwohl der Mann ans seiner Dienstpistole drei S chüsse abgefenert hat, hatte man im Hotel nichts davon gehört und so wurden die beiden.erst um halb 9 Uhr früh aufgefunden. Das Mädchen war bereits tot; sie hatte eine Durchschußwunde am Kopfe. Ihr Bräutigam wurde bewußtlos in das Svphienspital gebracht und ist dort um 12 Uhr mittags, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben, gestorben. Er hatte eine S t e ck s ch u ß w u n d e im Kopfe mit Gehirnaustritt. Wie aus den Abschiedsbriefen hervorgeht, war der Mann auf das Mädchen eifersüchtig und hat ihr den Vorwurf gemacht, daß sie ihnr nicht treu bleibe. Der eigentliche Grund des Verzweiflungssi^irittes dürfte jedoch dor sein, daß die beiden keinen Weg zu einer Vere he l i ch u n g finden konnten, da der Wachmann gegenwärtig noch nicht in der Lage war, eine Familie zu erhalten. Ein vereitelies Attentat mtf einen Wachmann. , Vorgestern abexds wurde der Hilfsarbeiter Franz Näder e r in der Angerevstraße von einom Passanten dabei betreten, wie er mit einem scharf geladenen Revolver auf einen patrouillierenden Wachmann ziel t c, ohne daß dieser es bemerkte. Der Pasiant schlug Naderer die Waffe aus der Hand und verhinderte so ein Attentat. Naderer wurde angehalten nnd konnte, da er sich u n g em e i n gewalttätig benahnc, nur mit großer Mühe dem Komuüssariat überstellt werden. Da Naderer seinerzeit von -dem gleichen Wachmann wegen E i n b r n ch s d i c b st a h l v e r h a f t e t worden war, glarrbt man, daß ihn R a ch s u ch t dazu getrieben habe, dem Sicherhertsbeamten mit dem Revolver einen Denkzettel sn geben. Naderer wurde dem Landesgericht eingeliefert. Wien, 19. Juli. * Ein betrügerischer Kürschnermeister. Samstag früh Hai sich beim Komnlissariate Schinelz der 29jährige Kürschn^rmeister Wilhelm Melzer, Costagasse, etabliert, in der Hinterbrühl wohnhaft, mit der Selbstbeschuldigung gestellt, er habe von Kilttden während der Sommermonate ihm zur Anfbewahrnng übergebene Pelzwaren im Werte von 10.000 Schilling vernntrent. * Selbstmord cknes Zahnt-chnikers. Samsi^i nachts hat sich in der Wodnung seiner Schwiegereltern der Geschäftigunaslosk Zahntechniker Biktor B a b i n e tz wagen Arbeitslosigkeit erschossen. * Von der Straßerrtbahn gestürzt. Soruttag aberidz ist am 'Kenmarikt die olijährige Näherin.Rosa Löwh, Margareten,gürte.' Ar. 160 wohnhaft, vom Trittbrett eines 'fahrenden Straßcnbahn- ^znges ab gestürzt nivd erlitt nuhrsache Verletzungen. * Sturz bejm Fnßballkpiel. Gestern nachnüttags ist am Sportplatz Elektra der 19jährige Schlosser Emil Weidrich beim Fußballspiel gestürzt und erlitt eine Quetschung des rechten Un'erschenkels, so daß er durch die RettunMesellschast auf die erste Unfallstation gebracht werden mußte. * Goldene Hochzeit. In Vertretung des Bürgermeisters überreichte am Freitag amtSsübrender Stadtrat Richter den Ehe-' Paaren Ignaz nnd Rosalia K o r n h e f c r und Ludwig und Rosalie Lang anläßlich ihrer Goldenen Hochzeit die Ehrengabe der Stadl Wien. * Parteienverkehr lm Wohnungsamt. Der allgemeinne Parieienverketzr im Wchnungsamt der Stadt Wien findet nur Samst a g von 8 bis halb 1 Uhr statt. An der: übrigen Werktagen haben nur Parteimz Zptritk. die sich mttbBorladukWN au.Sweijen. körmerr ch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.