Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2658 (18.7.1926)
- Date
- 1926-07-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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m* $ Men. Sonnt«; Wie««« MsesM-Lltmtzg IS. Mi 1926 M. S68S' Raubmord in Meidling. Sin 18Mrigrr MSrrlehrUug tötet eine gleichaNrlge Hausgehilfin. — Ne blutige Hacke. lern früh gegen 6 Uhr wurde das Dachzimmer Dörfelstraße alarmiert, daß im Hanse Wibhelmstraße 15 die dort bedicnstete Hcntsgchilfm Marie Friedl, 30. September 1908 zu Wien geboren, bei der Backe rnwister in Inliane Wilbelmine Meißner bedienstet, in ihrer von innen versperrten Karn mar tot in einer Blutlache im Bette liegend aufgefunden worden und daß der im gleichen Hanse wohnhafte und bedienstete Bäckerlehrling Josef Oliva der Täter sei. Die Polizeiliche Kommission fand die Leiche der ermordeten Friedl in ihrem Bette, in einem kleinen, im Hofe des Hclncu Hanfes gelogenen Zimmer liegen, bis zur Brtrst zugedeckt, auf die linke Seite gewendet. Der Kopf war ganz nr i t Bl n t b e s u d el t, das ailch die Polster bereits verfärbt hatte, -und wies eine klaffende Hiebwunde auf, die bis auf das Gehirn reichte. Neben dem Bette lag eine mit Blut besudelte Hacke ans einem Sessel, mit der offenbar die Bluttat begangen worden war. Die Erhebungen ergaben folgendes: Im Hause der Bäckermeisterswittve Meißner in der Wilhelmstraße 15 wohnt der am 11. Oktober 1908 zu Men geborene und dahin zuständige Bäckerlehrling Josef Oliva, der seit zwei Jahren bei der Meißner in Posten ist, in einer kleinen Kammer, während die ermordete Hausgehilfin Marie Friedl, die seit September 1924 an ihrem gegenwärtigen Dieustposten beschäftigt war, das angrenzende kleine Zimmer mit dem hofseitig gelegenen Fenster inne hat. Die Hausgehilfin hatte die Gepflogenheit, wenn sie sich §ur Ruhe begab, ihr Zimmer von innen a b z u s ch l i e ß e n. Gestern wollte der Bäckergehilfe L e i x n e r, wie gewöhnlich, die Fried! um 6 Uhr. früh auftvecken. Da er keine Antwort erhielt, ging er den Hof durch zur Dienstgeberin und teilte ihr dies mit. Schließlich stieg Leixner durch das offene -Fenster in das Zimmer ein und sah zuerst die Friedl, anscheinend noch schlafend, zur Seite tm Bette liegend. Als er jedoch hinzutrat, sah er, daß der Kopf und die Polster ganz mit-Blut durchtränü waren und das unglückliche Mädchen tot war. Josef Oliva, der im angrenzenden Kämmerchen stets in der Nacht schlief, war jedoch, als man ihn suchte, spur los verschwunden. Leixnct hatte gestern um 2 Uhr nachts, als er in die Kammer des Oliva blickte, den Lehrling noch anscheinend schlafend im Bette liegen gesehen, als er aber um viertel 5 Uhr-wieder in die Kammer kam, hat er den Lehrling nicht mehr angetroffen. Bei der Durchsuchung des Bettes des Oliva fand man ein kleines, längliches Brotmesser. Es besteht wohl kein Zioeifel, daß Oliva der Mörder ist und daß es sich allem Anschckn nach um einen Raubmord handelt. Aus dem Täschchen der Ermordeten fehlt nämlich ein Betrag von etwa 20 bis 30 Schilling und aus dem Rock des Leixner, der in derselben Kammer hing. 5 Schilling. Alle Anzeichen lassen ans einen vorbedachten Mord schließen. Der Täter dürfte sich die Hacke aus der Backstube geholt haben und die schlafende Friedl erschlagen haben. Gegen halb 3 Uhr früh wurde der junge Raubmörder noch bei der Flnrschützgasie in Meidling geschert. Man vermutet, daß er sich in der Umgebung von Wien herumtreibt. Gestern vormittags hat sich ein Student gemeldet, der angab, gegen 3 Uhr vormittags am Wienerberg bei Teich des Ziegelkverkes Nr. 5 einen Burschen beobachtet zu haben, mtf den die Beschreibung des Täters paßte, ivelcher sich am Teichrand im Wasser gereinigt hat und dann wieder verschtouudcn ist. Josef Oliva wird beschrieben als klein, mil dunkelblondem, zurückgekämmtern .Haar, sogenanntem Bulldoggesicht, aufgestellter Nase, abstehenden Ohren, herabhängender Unterlippe, und war bekleidet mit dunkler Zeughoise, dunrelgrauem Sakko mit Spange am Rücken, Halbschuhen aus braunem Sämischleder, graugesprenkelter Sportkappe und weißem R-uderloibchen. Die Erhebungen werden fortgesetzt. Zr. Reisch über die RarkprloritSten der Steg. Prag, 17. Juli. Der Präsident der Oesterreichdschen Nationalbank und Vizepräsident der Staatseifenbcchngesellschast Dr. Reisch erklärte einem Mitarbeiter des „Prager Tagblattcs" über die Rechtslage der Steg-Majoritäten, die Entscheidung der Reparattonskommrssion, daß den Marktprioritäten der Steg Papiercharakter zukom-me, sei für slle Staaten bindend; auch wenn sich das Berliner Kammergevicht auf beit gegenteiligen Standpunkt gestellt habe, daß den Marktprioritäten Goldcharakter zukomme. Eine Entscheidung über die Kompetenzfrage dürste sich nur ans diplomatischem Woge finden lassen. Für die Gesellschaft bedeutet das Urteil des Berliner Kcvmmergerichtes nur eine Unbequemlichkeit, aber keine finanzielle Gefahr, denn das Urteil sei in der Tschechoslowakei rnrd in Oesterreich trotz Rechts-Hilfeverirages nicht exequierbar. Die Staatseisenbahngesellschaft werde voraussichtlich bei der Reparationskommission um die Wiederaufnahme des Verfahrens oinschreiten. Aus diesen Gründen könne er nicht nachdrücklich genug davor warnen, aus Grund des Berliner Urteils etwa Haussesprkulat ionen in Steg-Prioritäten zu beginnen, da sonst eine schmerzliche Ernüchterung nicht ausbleiben könne. Sturmlrene« in der Arbelkrtammer. Bei der Konstituierung der neugewählten Wiener Arbeiter- /ammet kam es gestern zu Krawallen, welche eine vorzeitige Schließung der Sitzung notwendig machten. Nach der Wahl des neuen Vorstandes führte eine Debatte über die Frage der Arbeitslosenversicherung zu stürmischen Auseinandersetzungen der Sozialdemokraten mit der christlichsotzialen und hakenikreutzlerischeu Minorität. Ms die Galerie sich einmengte, mußte die Sitzung unterbrochen werden. Handfeste Ordner entfernten sie Schreier von der Galerie. Nach Wiederaufnahme der Sitzung rvarj der Sozialdemokrat Zipper den Christlichsoyialen vor, sie härten das -seinerzeit aus ihn verübte Revolverattentat veranlaßt. Das gab Aftlaß zu neuen Tumulten. Der Soziald.'mokrat Weiß drahte der Rcinovität mit dem Hinauswurs. Run war eine weitere Verhandlung nicht mehr möglich. Präsident Domes mußte die Sitzung schließen. Die Lärmszeneu setzten sich außerhalb des Saales fort, wo es säst infolge der Einmischung der Galeriebesucher, die von den Christ!ichsogialen anscheinend ins Haus beordert worden waren, zu Tätlichkeiten gekommen tväre. Mnffenklagen gegen den Vnndersfickel. > Beamte haben durch den Bund der öffentlichen Angefteu.en beim Verfassungsgerichtshof Magen gegen den Buirdesfchatz ei »'bringen lassen, da sie sich infolge der vom Fmanzmimsterium praktizierten Durchführung des GehaltSgesetzes in ihren Bezügen verkürzt glauben. Da eine Beschwerde beim Bundeskanzler evfol^os endete, blieb den .Beamten nur der Weg zum Verfassnngsgerichtshos offen. Große Untrrschlsgung bei der Gemeinde Snrestew. Aus Wiener-Neustadt wird n»S berichtet: Erst m jüngster Zeit wurde, der Gemeindesekretär van Klaicfen-Leopoldsdorf verhaftet, weÄ er Gemeindegelder in der Höhe von dielen Millionen unterschlagen hat. Kürzlich wurde auch der Bürgermeister von Günselsdorf uM drei Gemeinderäte von der Landesregierung wegen Unregelmäßigkeiten beim Gemeindvkino vom Dienste suspendiert. Dieser Tage nnn stellte sich GemeindesÄretär Krausrrecker der Gemeinde EnzesftiÜd beim hiesigem Kreisgerichte mir der Selbstanzcige. daß er Gemeindegelder in der Hohe von 50 Miltiomen unterschlagen habe. Bis jetzt wurde das Fehlen von 120 Millionen festgestellt. Krausnecker wurde in Haft genommen. 986 Plattfuß Beschwerde« a«ch in den schwersten Fällen, sowie Frostbeulen, Gewächs» und Schwielenbtlduua werden unter Garantie in der seit 30 Jahren mit den modernsten eingerichtete« orthopädischen Meb» >md Schuhanstalt Andreas Reich,«. Veztrt, Mariahitserftratze 108, behoben. Dieser Spezialist arbeitet für gesunde Füße nicht. Laufende! haben die günstige Gelegenheit des Del-Sa-Sommer» Räumunqs Verkaufes wahrgenommen, um moderne Qualrilitsschu.be zu fabelhaft billigen Preise u zu taufen. Noch sind unsere Lager gefüllt. Eilen Sie! Wir wollen und -uüsi-ft räumen! Stehe Znservt Seit« 7. Selbstmord des Baukdirettors gonvrz. Wegen fiuavMler Schwierigkeiten? Freitag nachts wrrrde der ölHährige Barckdrrekdor I . u a s z, Traungasse 12, in ,seiner mit Leuchtgas erfüllten Wohnung tot ausgesunden. Nach Vorgefundenen Adschiedsbriesen handelt es sich Zweifellos um einen Selbstnwrd. Direktor Jonas; hat feine Bankkckrriere bei der Firma Landeslberger, Schmeichler u. Co. begonnen. Ais mt Jahre 1006 diese Firma aufgelöst wende nutz ihr Inhaber Adolf LandeZberger als DireEtor zur Anglobank ging, kam auch Jvnatzz in dieses Unternehmen, wo er es schließlich zum Leiter des Bbrsenbureaus brachte. Er erfreute sich in Bvrsenkreilsen großer Sympathien. Sein Selbstmord wurde allgemein ans feinen Abbau bei der Angloibank zu rückgeführt, den er nicht verwinden konnte. Ueber die Bedingungen seines Abbaues wurde erzählt, daß für ihn eine Pauschalsumme Äs Abfertigung ausgesetzt war, mit der weiteren Bestimmung, daß er nach pm Jahren in den Genuß einer Pension von 11 Millionen monatlich getreten wäre. Wie gestern abends verlautete. handelt es sich um Sevbstmorb wegen finanzieller Schwierigkeiten. Direktor Jonas; wurde im Badezimmer auf den Steinfliesen lügend leblos vorgefunden. Ein Zettel enthielt dis kurze Bomerkurrg: ,Mau soll meine Frau in Edlach verständigen." Seine Frau war mit den zwei Kindern erst am Freitag Vormittag zum LairbanftrrttzaU nach Edlach abgereist. Wanzen —Achtung! Blausäure gegen Ungeziefer. LänA hat man das Ungeziefer alls den Uebsrträger fährlichften ansteckenden Krankheiten erkannt. Eine erfolgreiche Bek ä mpsu n g dieser Parasiten ist mm durch B la «fä mredurchgasungen der Räume gelungen, Die etsivn Bla«- sintvedurchgasungen fanden vor ungefähr vierzig Jahren in dm Vereinigten Staaten statt, doch stand man diesem Verfahren ioegen der damit verbundenen Gefahr anfangs ablehnrtrd gegenüber. Erst nach Verbesserung der Mechoide, fand das Bevfahven stärker« Bekämpfung der tierischen Ucberträger von KrantHeitSerregerck in den WchlfahrtsanstaltHn erprüben. Autf Beranlassimg des amtsstchrendcn StMrates Professor Dr. Tandler, wird am Dienstag das Brrjorgungs-Heim in der Drigittencnr, Meldemannstraße, das i,n Krieg militärischen Zwacken diente, mit Blausäure durchgast. Die Deutsche Gesellschaft für Schädlrngsbekämstfung in Frankfurt am Main hat ein Cyanpräparat erfunden, das ein Gasgenrisch ist Und Cyairwasferlstoff und Reizgase enthält. Dieses Gemisch besitzt die Eigenschaft, alles Ungeziefer restlos zu beseitigen. Es ist aber klar, daß die Berivendung eines derartigen Mittels nur unter Beobachtnng der größten Vopsichts» maßregeln nwglich ist. Es wurde deshalb veranlaßt, daß die Aw statt von allen Insassen geräumt und daß nach Vollzug dcr^ Aus« gasnng eine gründliche Entlüftung vongenommen wird. Nach diesen Arbeiten wird von der Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung ilDegcsch), m allen Räumen die Gas restprobe vorgenommem Erst wenn diese Probe negativ ausfällt, dürfen die Räume wieder bezogen tverdcn. Wien, 18, IE. Das Weiter. Der gestrige Tag war regenfrei >md h«.ln.dstags« mäßig heiß. Die Voraussage lautet: Vo«virgend heiter, lokale Gew i t tcr, wann. * Der vermißte Wachebeamte znrückgekehrt. Wie berichtet, ist der 30jährige, Obertvachnrann Friedrich Li tschau er fett denr 3. b. abgängig. Er war anson.gs div>cs Monats von Wen for^ gefahren, um eine Partie ans die Rax zu nnternchmen. seither fc^ltr von ihm jede Nachricht. Gestern ist Litschauer wohlbehalten Mrückgekchrt. * Diebische W^hrmäumr bedrohen einen Jagdmsischer mit dem Messer. Aus Bruckncudorf (Bnrgenkand) wird uns gc^ mAhot: Auf den sogenannten Joiser Felderiz betrat der Iagdausscher sechs Wehrmänuer., die in Brucknendorf konrMandiert sind, beim Kirschenstehlen.. Dre-i von den Wehrmännern flüchteten,, wähwnd die übrigen mit offenem Taschenmesser auf den JaMmßcher losgingen. Dieser gab aus Notwehr einen Schuß ab und verletzte dadurch den Korporal Karl Kriebns an den Beinen ziemlich schtver, so daß dieser in das Spital überführt >v:r1den nmßte. * Heute Festbelcuchtuna des Hochstrlchlbruunens. Die Wasser-- spiele ans dem Tchhvarzen-beggplatz tver-den hcut-e gegen 9 Uhr abendL. beginnen mid eine Stunde dauern. ' * Die Sommerfrischenaktion für den Jüdischen Rational« fonds. - Ans Linz schreibt man uns: Die hiesige Nationa!>fond§- konmrission hat eine recht erfolgveiche Swimerattimr in Bad Hall urrternamuen. Das überaus nngmrftige Wetter hae leider eine Wiederholung bisher - nicht Kigelassen, wie auch 4>ic Mionen in den anderen oberi^derreichifchen Kurorten aus denk gleichen Grilnde unterlassen werden mußten. . * Aus der Linzer jüdischen Gemeinde. Ans Linz wird nnß g^'chricben: Bei der kürzlich stattgefundenen Konstituierung des neuen j^lttusvorstandes wurde Herr Benedikt Schwager wieder Anstimmig pm Präsidenten gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden mit Stimmenmehcheist Herr Einil B r n d e r (jüdifch-demykratifch) und Herr RechtsaiNvale Dr. M o r g e n st e r n (siönistisch) gstvählt. Bei der Wohl des Ausschusses gab cs bezüglich 'des Schul- und Kulturairsschusses große Schwierigkeiten, da die Zionisten auf der Führung in diesem Arlsschuß bestanden. Schließlich -wurde eine Einigkeit. dadurch erzielt, daß der Ausschuß mit 3:3 Stiknmen,beschickt ivurde» — Herr Bernhard Tausfig. welcher seit 40 Jahren dern Vorstände der KulMsgememde angehovte, würde MM EhvAMitglieb der Gemomde ernannt. ' ' * Ein Bankier in Frankfurt a. O. verhaftet. Wie die „Oder-- Zeitung" meldet, ist der Bankier Schröder unter dcnr Verdacht der V e r n n t r e u u n g verhaftet worden. Schröder hat bis vo r einigen Monaten ein eigenes Bankgeschäft betrieben. Er war vor allem als Vertreter der R ogg enr enteu ba u? tätig^ und gab BelchnungZanträge tveeter. Nach den bisherigen Feststellungen hat er ordnungsgemäß die Lombardstmlmen ausgezahl-t und ordnlmgsmäßig über die bchändigten Werte quittiert, die Stücke selbst aber wären für die Hypochekargläubiger nicht mefa ylvückMbekommcn. Hebet den Umfang der Untevschlaguungeir ist zur Stunde noch mchtS genEres zu erfahren. Nach den vorliegenden Angaben Han-, dÄt es sich aber um mehrere Millionen. * SprachunierrÄht. Die Sprachlehrmvthode Tons-« sarnt-Longenfcheidt bietet Ihnen die Gelec^nheit, durch Selbstunterricht ohne Lehrer, jede wichtige moderne und die alten Sprachen sLatermfch, Griechisch, H e b r ä i s chZ bis zunr höchsten Grade der Vollkommenheit zu erlernen. DWl find weder Vorkenntnisse noch höhere Schulbildung erforderlich. Die Methode Toussaint- Langenfcheidt hat das schwierige Problem, wie das richtige Sprechen dev ftemden Sprache ohne Lehrer zu erlernen ist, gelöst. Zahlreiche «e von Schülern, die ihre Kenntnisse im Auslände erprobt Lveisekl, daß man ans Grund der Mechode Tonssaint-Langenscheidt Englisch wie ein Engländer, Spanisch wie ein Spanier üstv. spricht. Der Verlag -der Unterrichtsbriefe (Langenscheidtfche Betiagsvklchhandlung — Pwf. G. Lcmgenscheidt —. G. m. b. H., Berlin-Schoneberg) sendet jedem, der ihm mitteitt, für tvelche Sprache er Jirterefse ^hat, eine Probelektion kostenlos, 'portofrei und ohne irgendwelche Berbindlichrelt. Hygiene. Anstecken-de .Kranchrkten werden cun leichtesten durch Wanzen und airderes Ungeziefer übertragen. Nadikaiste Vertilgung mit „Sa lforkose". Gamütiert wirksam, daher billig. Ohne Sachbeschädigung in möblierten Wohnungen. Erstes Wiener Reinigungsinstittti La Generale, 1. Dez., Hegelgafse 9. Telephon 73-4-86 rmd 78-Ä-31. E Herr Rudolf Goldstern ersucht uns um nachstehende Veröftentlichung: Seit einiger Zeit kursiert in der Leopolvstadt das Gerücht, daß die aMäkannte Uniformicruugsanstalr und Maßschneiderei Rudolf Goldstein das von ihr seit Jahrzehnten geführte Geschäft in der Taborstraße 64 veräußert hätte, 'beziehungsweise das GeschäftÄokal anderen BetriebWvecken zugsführt wird. Dieses Gerückt entbchrt jedoch jeder tatsächlichen Gr-tlnolagc. Die Firma Rudotz Goldstsin betreibt ihr Unternehmen nach wie vor im Lokale, 2. Bez., T a b v r st -r a ß e 5 4. und sin-d dort Kultus- und Justistalare, fertig und nach Maß, sowie feinste Herrengavderoben erhältlich. Vorname und Hausrnumner bitte genau beachten. E UnschiidkkW Entfettungsmrttel. Man kauft sich in der nächsten »lpotheke 4 Dekagramm Fucabohnen, davon nimmt man Mü Wochen hindurch Meima-l täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach drei Wochen dreimal iLKich je ^vri Bohmir nach der Mohheit, sovcnm wiederum Met Wochen dreimal täglich eine Bohne nach der MahlHert. Der Eifolg ist ein Derraschendcr. Bereine, Borttfige uad Bersammlungru. Zionistische S» k t t o-u Z w i s ck e n d r ü ck e «. Heute (bet schönem Wetter) gemeinsamer Ausflug per Autobus nach Burg Kreuzen ft ei«. Abfahrt 10 Uhr 46 Min. vormittags (Treffpunkt 20. Bez., Engeksplatz), Rückfahrt 7 Uhr abends. . Der tzhMerband Hasimrrch fordeck alle Menfuchende Tempelsänger (Sängerinnen), Dirigen^n und Ongawisten aus. sich zwecks Gvidenzhaltung im Arbeitsnachweis der Hasimrah, Cafe Mejedem Mittwoch vo» 4 bis t