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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-15 · Heft 2655 (15.7.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2655 (15.7.1926)
Date
1926-07-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rt. 2665 " ®i«n, Donnerstag gftteitet M»rse«^U»»« ~ " 15. J»N 1926 ~ T Tagesbericht. J. ü. Dr. Von dem am Dienstag abends erfolgten Ableben unseres Kollegen Dr. Max Rosen berg wurden seine Vertvandten in Czcrnowitz sofort verständigt. Den hochbetagten Eltern, denen der Verstorbene ein guter, treubesorgter Lohn war, wurde die Nachricht durch seine in Czernrwitz befindliche Schnxsier, Fräniein Rosa, Rosenberg, übermittelt. Schwarzbarth im Gefängnis. Von aller Welt angeschnitten. Vor einiger Zeit hat Schalom S ch w a r z b a r t h im Gefängnis einem Vertreter des New-Porker „Jewish Morning Journal" empfangen. Bei dem Gespräch war auch der Verteidiger Schwarzbarths, Herr T o r r e s, anwesend. In der Zelle befand sich ein Polizist, der zu Beginn des Gespräches Schwarzbarth d i e F e s s e l n a b n a h m. „Wir werden der Welt die Grausamkeit der ukrainischen Pogrome enthüllen" — beginnt Schwarzbarth. „Wir werden der Welt zeigen, daß jüdisches Blut nicht vogelfrei ist, damit die Pogromhelden wissen, daß der Geist der Makkabäer im jüdischen Volk noch nicht auSgestorben ist. Durch die Hauptv.erhandlung", führte Schwarzbarth ans, „wird die Welt von Gransamkciten und den Verbrechen der ukrainischen Pogrome erfahren." Schwarzbarth erhält viele Briefe aus allen Ländern der Welt, die ihm ihre Sympathie bekunden. Am meisten freute ihn ein Brief, den er von den ukrainischen Waisenkindern aus Palästina erhalten hat. „Daß mich die Kinder verstehen, ist für mich viel wichtiger, als daß manche Sozialisten, die sich Revolutionäre nennen, sich jetzt Petljrrras annehmen." Schwarzbarth darf im Gefängnis keine Zeitungen lesen und ist von der ganzen Welt abgeschlossen. Man erlaubt ihm nur Bücher zu lesen. Er wird von allen Gefängnisbeamten sehr freundlich behandelt. Petljaras Pogromlchuld. Geständnisse deS Atamans Chmara. Danzig, 14, Juli. (I. T. A.) Dieser Tags weilte in Danzig der Organisator der weißrnssischen Schützen, Ataman Chmara. Er hat zuerst unter Hetman Skoropalsky dann unter P e t l j u r a gegen die Sowjettruppen gefochten und später die >eißrusfische Bewegung gegen die polnische Herrschaft organisiert. Er wandte sich an in Danzig wohnende russische Juden mit der Bitte um Geldunterstützung, die ihm aber verweigert wurde. Auch Chmara soll der Initiator von grauenhaften Pogromen in der Ukraine gewesen sein. In einem Gespräch mit dem I. T. A.-Bertreter versicherte Chmare, da ß P e t l j u r a n i e etwaszurEinstellung der Pogrombewegung getan hat. Wenn auch seine Macht zeitweilig nicht sehr groß war und er ein S p i e l z e u g in den Händen seiner Untergebenen war, so hätte sein Einfluß viel zur Einstellung der Pogromme beitragen können, wenn er diesen Einfluß auch eingesetzt hätte. Chmara war Zeuge grauenvollster Judenschlächtereien, die sich fast u n t e r d e n Augen des O b e r st k o m m a ndierenden Petljura abgespielt haben. Als Petljura gegen Skoropadskh zog, ließ er gedruckte Proklamationen in Massen verbreite», in denen es hieß: „Tod den Moskowitern und Juden!" Diese Aufrufe gaben Anstoß zu den ersten I Möbelfabrik "° I JACQUES WALLIS I Wien, L, Wollzeile 21 | Wohnungseinrichtungen bis zum feinsten Genre, ■ reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken D Pogromen. In allen Orten, in die Petljura und sein Stab einzogen, wurden massenweise jüdische Geiseln genommen und später ohne jedes Verfahren kurzerhand erschossen. Vrröffentlichuag des Pogrommalerialr. K. Paris, 14. Juli. Der Chefredakteur des Now-Borker „Morning Journal", Jakob F i s h m a n, ist auf der Reise zur Londoner Sitzung des Zionistischen Aktionskomitees hier angekomnren. Er hat dem Verteidigungskomitee für Schwarzbarth den Betrag von 10.000 Dollar gegeben, die in Amerika gesammelt wurden und dazu bestimmt sind, das Pogrom material in allen europäischen Sprachen zu veröffentlichen. Nach einer Meldung aus Buenos Aires hat die dortige Judenschaft ein Komitee gebildet, welches das M a t e r-i a l für die Verteidigung Schwarzbarths sankmelt. Es wnrde auch ein größerer Geldbetrag bereits zustande gebracht. Einer, der sich wichtig machen will. Ein Herr Sergius Tschernuschenko-Ssagajd a t s ch n Y j hatte am Z. d. in der „Reichspost" behauptet, sein Name stehe auf der Proskriptionsliste des „Moskauer terroristischen Bureaus" unmittelbar nach Petljura und O s k i l k o. Diese Behanplnug sollte Wohl in erster Linie der ansonsten unbekannten Persönlichkeit des Herrn Tschernnschenko-Ssagajdatschnyj ein gewisses Gewicht geben, andererseits aber zwischen den beiden Attentaten einen Zusammenhang Herstellen, der in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. Der Pressechef der Wiener Sowjetgesandtschaft versendet nunmehr die folgende Erklärung: „Wir haben keine Veranlassung, uns mit der Person T s ch e r n n s ch e n k o - S s a g a j d a t s ch n y j s, der in der Ukraine unbekannt ist, zn befassen. Ta die „Rcichspost" die Veröffentlichung dieses Schreibens mit den Attentaten auf Petljura und Oskilko und mit einem angeblichen Beschluß der russischen Konimunisten, mit den Emigrantenführern inr Anslande „reinen Tisch zu machen", begründet, sehe ich mich veranlaßt, zu bemerken, daß alle Angaben über die Existenz „Moskauer terroristischer Bureaus", Proskriptionslisten usw. frei erfunden sind und daß jeder Versuch, die Sowjetrcgicrnna mit irgendwelchen Attentaten in Verbindung zu bringen, vollständig haltlos ist." Die Zerasalemer. UniverstM. Ein IVOV-Pfund-Vermächtnis. London, 11. Juli. (I. T. A.) Der am 24. August v. I. in Palästina verstorbene Michael E. Lange hat laut dchn jetzt geöffneten Testament dem Keren Hajessod zu Zivecken der Jerusalemer hebräischen Universität den Betrag von 1000 Pfund vermacht. Gin Bncheraustarrfch zwischen Jerusalem und Moskau. Jerusalem, 11. Juli. (I. T. A.) Die Verwaltung der hebräischen Universität in Jerusalem erhielt von der Moskauer Regierung die Mitteilung, daß ihr ein B ü ch e r austau s ch zwischen der Jerusalemer Universitätsbibliothek und den russischen Staatsbibliotheken erwünscht' sei. Die Moskauer Regierung hat den Staatsverlag „Gosizdat" angewiesen, eine Auswahl seiner Publikationen der Jerusalemer Universitätsbibliothek zu übermitteln. Ekmokduag eines Wischen Fabrikanten in Lad;. Lodz, 12. Juli. Der bekannte Textilfabrikant Josef Dobra n i c k t wurde Montag abends von dem Arbeiter JablolnSki im ArbeitSkabinett erschossen. Dobranickl war soforttöt. Der Mörder setzte sich aber ruhiganf ein«« Stuhl und erwartetediePolizei, die ihn auch bald verhaftete. Er bot die Tat a u 8 N a ch e begangen, da er gekündt-t worden war. _ Lektor Dr. Rosenmann Mich verunglückt. bi. Krakau, 14. Juli. In den Wellen des P o p r a & ertrank gestern >der jüngst ernannte Lektor der hebräischen Sprache an der Universität Krakau, der bekannte Zionist Prof. Dr. David Rosenmann. Seine Leiche wird nach Krakau gebracht und auf Kosten der jüdischem Gemeinde bk erdigt werden. _ Prag vier Stande» ohne elektrischen Strom. Prag, 14. Juli. Infolge einer Nachlässigkeit ist Prag heute vier Stunden lang ohne elektrischen Strom geblieben. Das Sästadtler Elektrizitätswerk, das Prag mit Strom versorgt, nahm heute eine Reparatur an den Generatoren vor und schaltete gegen 1 Uhr den Strom aus, vergaß aber, die Stadt davon zu verständigen. Die Holleschowitzer Ersatzwerke heizten zwar sofort die Kessel an, ein Kessel wurde aber überhitzt, so daß wieder eine Unterbrechung eintrat, die erst nach einigen Stunden behoben werden konnte. Larker von Marorzh geschlagen. New-Dork, 14. Juli. (Reuter.) In Lake Hopactong (Bereinigte Staaten von Nordamerika) findet gegenwärtig ein großer panamerikanischer S cha chw e t t ka mpf statt, der für die internationale Schachwelt deshalb von besonderer Bedeutung ist, weil der Weltmeister Capablanca sowie die bekannten europäischen Großmeister Dr. Lasker (Teutschlaicd) und Ma roczy (Ungarn) an diesem Turnier tcilnchmen. Die dritte Runde dieses Turniers brachte nun eine große Ueberraschung, denn Dr. Lasker wurde von Maroczy einlvandfrei geschlagen. Diese Niederlage Dr. Laskers wird noch dadurch interessanter, weil eine Runde zuvor Capablanca über Maroczy gesiegt hatte. Weltschachkongreß in Budapest. Budapest, 14. Juli. Heute nachmittags begann im Grand Hotel der W e l t s ch a ch k o n g r e ß. Vorsitzender des Kongresses ist der Präsident des Obersten Gerichtshofes im Haag Dr. Rrrel. Im Rahmen dieses Kongresses wird auch ein in t e r n a ft nales Schachturnier stattfinden. Hauffe ln Kupfermünzen. Londoner Sommersport. Aus London wird uns gsinÄLei: In v..t1jjw)er< Hauptstadt und in einigen anderen englischen Städten kst seit einiger Zeit eine förmlicheHaussein kupfernen Pen » ym ü n z e n mit der I a h r e s z a h l 1 9 2 2 ansgebrochen. Düse Münzen waren e>ne Zeitlang so gesucht, daß man bis 10 Pence, das Zehnfache ihres Nennwertes, für sie bezahlte. Sie sind infolgedessen imVerkehraußerstrar geworden. Die U r s a ch e für d i e H a u s s e ist eine äußerst seltsame: auf unerklärliche Weise hatte sich nämlich vor einiger Zeit das Gerücht verbreitet, die Kupfermünzen mit der Jahreszahl 1922 enthielten — Gold, das auf geheimnisvolle Weise in drs Prägemetall geraten sei. Das königliche Münzamt hat das Gerücht bereits energisch d e m e n t i e r t, in der Bevölkerung erhält es sich nichtsdestowen'ce". Rektor Adolf Schwarz. Zum 80. Geburtstage, 15. Juli 102«. Von Rabbiner Dr. David Feuchtwang. Im Jahre 1918 (5679) schrieb der' hochverehrte Gelehrte, dessen achtzigsten Geburtstag wir heute feiern, am Schlüsse eines seiner vielen Werke: „Der Hermeneutische Kontext in der talmudischen Literatur" folgcn.de Worte nieder: „Ich stehe mit dem Schluß meiner Untersuchungen über H. 7 (das heißt über die siebente Grundregel Hillels) am Ziele, an jenem Ziele, das ich mir heute von 25 Jähren gesetzt habe, an dem Tage, da ich mit meinen „Kontroversen" die israelitisch-theologische Lehranstalt eröffnote. Daß es mir vergönnt war, tu ehrlicher, hingebungsvoller Arbeit dieses Ziel zu erreichen, preise ich dankerfüllten Herzens als eine besondere Gottesgnade. Ich glaube unserem Volke anl besten gedient zu haben, indem ich den: Talmud eitle feste und sichere, weil streng wissenschaftliche Unterlage gegeben. Die sieben Säulen, auf welchen seilt Riesenbau ruht, find nunmehr voll allem Flick- und Beiwerk, mit welchen Mißverstand und auf Irrwege geratener Glanbenseifer sie umgeben haben, gänzlich befreit. Diese Säulert.sind älter als der kostbarste Marmor, den Hellas jemals der Welt geliefert hat. Denn, lange vor Aristoteles haben unsere Sofcrim, die unmittelbaren Nachfolger der Propheten, die ewigen Denkgesetze der Logik allmählich erkannt und auch angewendet, um die Thora Moses als eilt für ewige Zeitelt geltendes Religionsgesetz hinznstelletl. Das bleibt ihr. unvergleichlicher Nllhm, das bleibt des selbstbewußtesten jüdischen Volkes berechtigter Stolz." Diese Sätze silld so ungemein charakteristisch für den Mmn und seine gelehrte Lebensarbeit, daß derjenige, der Rektor Schtvarz persönlich zu kennen die Freude hat, und der — ein nicht allzuhäufiger Fall — seine Werke wirklich studiert hat, beide, Mann und Werk, in ihnen markant gezeichnet findet. Kraft, S e l b st be w u ß t s e i n, l o g if ch e K l a r he i t, s char fe r Schnitt; Plastik der Darstellung — gepaart.mit leidenschaftlicher Liebe zur Lehre, großer G o t te sf ll r ch t und i u n i gste r Hingebung an sein Bol k, find wohl die Merkmale feines inneren und äußeren Wesens sowie seiner großen gelehrten Werke. Es ist vielleicht für seinen Werdegang bezeichnend, daß eine seiner ersten Arbeiten eine historisch-astronomische Untersuchung über den jüdischen Kalender ist, eine gekrönte Preisschrift des Jüdisch-Theologischen Seminars in Breslau (1872). In diesem Werke zeigen sich die Grurldlinien der Arbeitsweise dieses ausgezeichneten Denkers und Methodikers, des unstreitig großen Talmndisten, der die ungeheure Materie der ganzen, klassischen Talmudlitcratur souverain beherrscht, durchdringt, ordnet und in das intimftc Werden und in deren Ausbau ein- ' gedrungen ist, ihre Wurzeln bloß gelegt und mit kritischem Verstände die logischen Grundlagen dieses Riesenbaues, wie es scheint, ein für allemal gezeigt hat. Es ist wahrlich keine kleine Arbeit, ihn: zu folgen. Und es sind ihn: auch nicht allzuviele gefolgt. Aus verschiede neu Gründen. Die großen Talmndisten der alten Schule sind nicht genügend philosophisch geschult dazu und verstehen seine Sprache nicht und können sich nur schwer an seine Methodik, Logik, Definitionen, Terminologien gewöhnen. Selbst die ausgezeichneten hebräischen Uebersetzungen einiger seiner methodologischen Werke sind ihnen nicht leicht zugänglich. Eine kurze Zusammenfassung der letzten Resultate der talmudisch-krrtischen Forschungen, welche Rektor Schwarz in den Publikationen der Hebräischen Universität in Jerusalem (deutsch und hebräisch) veröffentlicht hat, dürfte manchen großen Talmndisten die Pforte geöffnet und den Weg durch sein Forschungsgebiet gebahnt haben. Die gelehrten Talmndisten der jungen Generation, die genügend philosophisch' vorgebildet sind, haben vielleicht nicht die Geduld und die Zeit, das weite Gebiet, folgend der Führung des Meisters und seiner umfassenden Werke, zu durchackern. Es bleibt der Zukunft Vorbehalten, den Endergebnisse)! die gewaltigen Leistungen, überall Bürgerrecht zu vevschafsen und sie auch endgültig dem praktischen Talmudftudium ap den Hochschulen emzuverleiben. Ist es doch selbst dem von Jugend an Talmud Lernenden nicht leicht, die Werke von Rektor Schwarz ehrlich und gründlich zu studieren. Sie können nämlich nicht bloß gelesen, sie müssen mit hingebungsvoller Geduld studiert werden. Diese Hingebung an die Materie, diese geradezu andächtige Versenkung ist charakteristisch für Schwarz, dessen Einleitungen zu seinen methodologischen Werken trotz der scheinbaren Trockenheit des Stoffes stellenweise hymnisch gestimmt sind. Das erklärt sich aus der heißen Liebe des Autors zur Thora, aus der Begeisterung für die ihm heilige Sache. Seine Wissenschaft ist nicht nur kritisch, sie ist religiös. Diese Atmosphäre umgab ihn von. Jugend an im Elternhause, wo ein gelehrter Vater ihn erzog, in den Talmudschulen, die er besuchte, und in der Hochschule zu Breslau, wo er in Zacharias Frankl sein Ideal fand, dem hochverehrten, verdienstvollen, großen Talmudforscher und frommen, edlen Menschen. Nannte er doch feinen Sohn, den in Wien wirkenden Rabbiner Artur Zacharias Schwarz, der selbst ein anerkannter Forscher und Gelehrter ist, nach diesem seinem Bovbilde. Wie die großen Lehrer der Vergangenheit kannte und kennt Schwarz kein höheres Ideal als ,^u lernen und zu lehren". Auch zur Zeit, als er ausübender Rabbiner und Prediger in Karlsruhe war, sah er nicht im Predigen seine Hauptaufgabe, sondern im „Lernen", öbzlvar er als Redner und Prediger gefeiert war und Kanzelreden zu den fünf Michern Mosis sowie zahllose Gelegenheitsreden publizierte. Ich erinnere mich eines Ausspruches eines großen Talmndisten, der nicht zu Schwarzens unbedingten Anhängern zählte, und der von ihm sagte: „Er l>at nrehr gelernt, als alle Rabbiner Deutschlands seiner Zeit znfammengenommen." Auch seine Predigten sind inhaltlich und künstlerisch bedeutsam. Sie sind originell, ernst und tief. Mt der Berufung als Rektor der Israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien betrat aber Schwarz den ihm adäquaten Boden. Hier lebt er nun seit 30 Jahren ausschließlich der talmudischen Wissenschaft und hier schuf er seine vielen Werke; hier wirkt er als gefeierter Lehrer zahlreicher Schüler, von welchen viele nun große und berühmte Rabbiner und Gelehrte geworden sind. Unser geliebter und verehrter Oberrabbiner allein würde genügen, des Lehrers Ruhm zu verkünden. Diesem auch ist ohne ZweHel die

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