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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-13 · Heft 2653 (13.7.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2653 (13.7.1926)
Date
1926-07-13
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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wmntt MormmMUtts IS. Xptft T9BÖ MMS Kk.SM ' Meif,DleEckg >»-- „,.. .• ...—-- Tagesbericht. Arsenal Dänemark. DaS attbetvährte Kräftigungsmittel für Körper und Nerve» . ist in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. Proben und Broschüren kostenlos durch Bauer & Cie., Berlin SW48, Friedrichstratze 231 Das explodierte Munitionsdepot auf New-Nersey lag am „See Tänmwck". Die Grausa-mkcit des Ereignisses wird noch dr rch den Zitfall des Namens unterstrichen. Dänemark, einer dei^ kleinsten, aber hochstehendsten Staaten, ist in der Slbrüstung begriffen und hat sich zn der Losung „Nie wieder Krieg!" durch ld:e einfache, aber in der Welt des pazifistischen Meineids doppelt tapfere Tat bekannt. Es hat seine Armee auf eine Po.'i.zei-triippe redilziert und nur in Kopenhagen für die Fremden ulid die spazieren'geheniden Kinder mit ihren Nurses die brnte WachMösimg mit der glitzernden Mnsiklkapelle behalten. Dänemark ist c-iit Keiner Staat, der es verschmäht, durch allerlei lärmend ausgesprochene Lehren zur Tugend und Friedfertigkeit glänzen zit wollen. Dänemark ist trotzdem populär in der Welt und das große, reiche Amerika, das vom Friedenswillen strotzt und sich dem-vlkratisch nerrnt und die europäischen Kascrnenftaaten alle Tage zinn Frieden mahnt, Hai sich jnst den ,Jake Danmark" ausgesucht, im an seinem Ufer ein Munitionsdepot anznlegen. Wie sichs für Amerika von selbst versteht, das größte Depot der Welt, in dem ein Viertel des gesamten Bedarfes der Union untergcbracht ist. Bor acht Tagen erst hatte Präsident Coolidge in der Unabhäikgigkeitshalle zu Philadelphia die stolzen Worte gesprochen, daß in dieser Halle vor 160 Jahren die neue Zivilisation geboren -worden war, die den Geist Amerikas formte, ihm das Glück der Freiheit brachte und die Grundlage zu 'der großartigen Entwicklung schuf. Tlmerika werde in der Verfolgung der ihm vorgezeichneten Bahn beispielgebend für die Welt. Der Präside.nt hatte die Verhältnisse Europas vor Augen, des irr seine Wirren ohnmächtig verstrickten Kontinents, dessen Völker und Führer den Weg ans dem Chaos suchen und nicht finden können, weil sie -das Mißtrauen und den Egoismus nicht überwinden können. Europa, das emmall ans seiner überschüssigen Kraft den nerven Erdteil kbefiedekl-t hat, ist heute zu schwach, sich selbst zu helsvl. W schnt sich noch der Hand des stärkeren und robusteren Sohnes. Amerika aber ist Gläubiger, nur Gläubiger und -will gar nicht mehr sein. Je schwächer und zerfahrener Europa ist, um so stolzer und härter klingen die Mahnungen, die es zu hören bekommt, um so. zahlreicher werden die Ratschläge. Europa hat sich «einen Völkerbund gebAdet, um unter tausend Krisen und Wirren eine Sanierung zu versuchen. Diese' Institution ist auf den Rat Amerikas eingesetzt worden nnd sie hätte die Gesundung Ordern können« Aber Amerika hat es vorgezogen, dem Völkerbund ferngMeiben. Und so ist auch diese Schöpfung des politischen Intellekts in der höchsten Gefahr, im Sumpfe der Eisersüchte- Ileien zu ersttcken. , Amerika ist hon dem Geist der Freiheit abgerrvt. Seine Politik ist heute genau so wie die europäische von imperialistischen Tendenzen erfüllt und sie geht auch die gleichen Wege mit den gleichen Methoden, allerdings in ungleich besserer Verfassung. Amerika ist reich, * jung und gesund und es nutzt seine Situation lbedenkenlos aus. Es ist in allem der Sohn Europas, im Streben zur Macht, wie in der kulturellen Entwicklung. Was Europa zerstörte, der Haß und die Unterdrückung von wehrlosen Minderheiten, das ist auch nach Amerika gekommen und mit allen Symptomen, im ganzen und in den Details. Amerika konnte die Sentimentalität überwinden, es hat keine Schlösser und keine Basalte, es hat keine Traditionen. Es konnte sogar die Quellen vergessen, aus denen seine Freiheit und seine Größe stammt, es konnte die Geschichte seines Werdens vergessen. Der von der Einwanderung geschaffene Sta.i., der ein Protest der Rebellion gegen die geistige Sklaverei des mittelalterlichen Europas war, hat Einwanderungsgesetze erlassen und sperrt verzweifelte. Menschen aus, die aus dem heimischen Käfig zur Freihutsstatne streben. Daß ein solches Amerika das größte Heer ha! und die größte Flotte, den ioevktätigsten militaristischen Patriotismus, verkünden die amerikanischen Politiker und Gelehrten und Zeitungen alle Tage und das mit der Stentorstimme, die man von Amerika her zewöhnr ist. Es läge ja die Frage nahe, gegen wen dieses Heer, diese Flotte bestimmt sind und treu der Patriotismus im Auge Hai Cs gibt Leute, die auch in der in Amerika sehr stacken Sorge vor dem „inneren Feind" die Parallele zum europäischen Nauonciiisums erblicken; andere, die an Japan denken. Wahrscheinlich haben sich beide Momente miteinander verbunden un>d zu der so fürchterlichen Ironie geführt, daß das größte Munilionsarseual den Namen des freisinnigen, demokratischen Mrüstiillgsstaales erhalten hat. Ob es mm ein Blitzschlag ivar — der Bau moderner Bef-estigungsanlagen läßt eine derartige Annahme fast als unmöglich erscheinen — oder der Akt eines „fremden Staates" der die Idylle von Lake Danmark störte, mag noch dahingestellt sein. Für keinen Fall laich Amerika den Weg Dänemarks betreten. * Große Fabriksbründe in Lodz. Anr letzten Freitag abends brachen in Lodz fast zur gleichen Zeit zwei FvnerAbrttnste auS. Es brannte die Färberei der Vereinigten Jndustriege-sellfchaften S ch e i b l e r n n d G r o b m a n n und die Fabrik der Brüder Libermann. Die Brände konnten noch rechtzeitig lokalisiert werden. Der Schaden scheint nicht sehr groß zu sein, «da sich in den Magazinen leine großen MarenmenMN befanden. Ae Explofionskataftrophe in Amerika. 58 fHBtonen Lollar Sachschaden. — Ae zahl dtt Menschenopfer «ach ««gewiß. — Ungeheure SerftSrnngen «ad Verwüstungen. Die durch einen Blitzschlag erfolgte Explosion der M arinem unitionsdepots in Dover-Lake im Staate N e w - I e r s e y in den Vereinigten Staaten ist eine dr größten Katastrophen, von denen die Union in den letzten Jahren betroffen wurde. Samstag mittags setzte im Osten der Vereinigten Staaten ein überaus heftiges Gewitter ein, in desien Verlauf ein Blitz wahrscheinlich in ein kleines, ungesichertes Hans im Räume des großen Munitionslagers einschlug und die darin befindlichen Zündstoffe zur Explosion brachte. Die herumfliegenden Eisenteile zündeten wieder die Nachbardepots mtb die Explosionen dauern auch he».te noch an. Es ist als ein besonderer Glücksfall anznsehen, daß die Katastrophe außerhalb der Arbeitszeit begann, so daß in den Depots keine Arbeiter anwesend waren. Zn Schaden gekommen sind zumeist die Angehörigen des Wachkorps, von denen nach den bisherigen Feststellungen 32 tödlich verunglückt und etwa 100 verletzt wurden. 20 Personen werden noch vermißt. Die Bergung der bei der Munitionsexplosion Verunglückten ist infolge der Fortdauer der GeschoßexsAvskvnen unmöglich. Es wurde bisher festgestellt, daß anch 200 Zivilpersonen verletzt Sas Unwetter. Verheerende WolkenbrLche in Angarn. Bttdapeft, 12. Juli. lieber Tra»ödannbien gingen verheerende Wolkenbrüche nieder, die namemuch in der Umgebung von Kapos vor riesigen Schaden anrichte!en. In der Stadt sechst mußten zahlreiche Straßen geräumt werden, lveil die Häuser von Einsturzgefahr bedroht waren. Die städtischen Dampfmühlen wurden von den Wassermassen überflutet, wobei riesige G e t r e rd emc n g e n zugrunbegiingen. Auch im Pest er-Komi tat wütete sin verheerendes Unwetter. AM schlimmsten mitgenommen wurde die Gemeinde Voig-Szen t-Laszlo, wo 28 Häuser von den Wassermassen mitgerissen wurden. Die gesamte Ernte ist vernichtet, zahlreiches Dich ist ertrunken. Auf der Landstraße stand Sonntag vormittags das Wasser einen Meter hoch. Usberdies war die Landstraße durch vom Blitzschlag entwurzelte Bäume unpassierbar gemacht. Die lleberschwemnnmge«!n Fngoslawken. Belgrad, 18. Juli. Ein Kabinettsrat beschäftigte sich heute nachmittags mit der UeberschwemmungNkatastrophe. Die Lage im Banat und in der B a S k a wird von Tag zn Tag kritischer. Bei B e l g r a d ist die Donau wieder imSteigen begriffen. Wenn das Wasser noch nm sechs Zentimeter steigt, wird der höchste Wasserstand ans dem Jahre 1888 erreicht sein. Fischvergiftungen infolge Hochwaffero. Dessau, 12. Jnili. Infolge anhaltenden Hochwassers und der damit verbundenen Ueberschwemmungen sind sämtliche Fische in den Teichen zwischen Dessau und Vockerode e i n g e g a n g e n. Das faule G r a s hat die Gewässer verseucht. Täglich arbeiten Männer mit Gasmasken daran, die nach vielen Tan sendenzählenden vergifteten Fische, meist Karplen und Aale, aus den Gewässern zn entfernen. SrSnfew hegt im Buvavester Schachturnier. Budapest, 12. Juli. Im internationalen Schachturnier wurden bis 11 Uhr abends bloß zwei Partien beendet. Rubinstein gewann gegen Takacs, Grünfeld gewann gegen Kmoch. Der Wiener Meister Grünfeld hat sich danrit endgültig den Sieg gesichert. „Panrerttenzrr Potemkln" in ganz Deutschland verboten. K. Berlin, 12. Juli. Durch Spruch der Reichsprüfungsstelle ist heute die Auf/ührung des Filmschansp.iÄs „Panzerkreuzer Potemkin" für das ganze Reich verboten worden. Den Antrag hatten die Länder Bayern, Württemberg, Thnringeu und Hessen gestellt. Die „Bossische Zeitung" bemerkt dazu: Das Verbot ist offenbar der Auftakt für das bevorstehende Schund- und Schntzgesetz. 8in Kommuniftrn'vroreb in Ungarn. Budapest, 18. Juli. Heute begann vor dem hiesigen Strafgerichtshoif der Prozeß gegen den. früheren Bolkskommissär Ra kos i, der seinerzeit nach Rußland geflüchtet war, später aber mit einem fälschen Paß nach Budapest zurückkehrte, sowie gegen 54 Genossen, darunter den bereits zn 15 Jahren Zuchthaus verurteilten Zoltan W e i n be r ge r. Sämtliche Angeklagten werden des ans Umsturz der bestehenden staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung gerichteten Verbrechens beschuldigt. Für die Verhandlung zeigte sich großes Interesse. In dem Gerichtsgebände und dessen Umgebung sind weitgehende polizeiliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden. Unter den Angeklagten befindet sich auch der Vorsitzende der ungarländischen sozialistischen Arbsiterparcei (Kommunistenpcrrtei) Stephan Vagi. Die Angeklageschrift beschuldigt die Angeklagten, daß sie mit materieller Unterstützung der Dritten Internationale, seit Dewurden. Die Landstraßen sind von Flüchtenden übersät. Das amerikanische Rote Kreuz hat eine Hilfsaktion eingeleitet. Zuverlässige Feststellungen der Zahl der Opfer werden erst nach völliger Durchführung der Aufräumungsarbeiten Möglich sein. Dort, wo sich das Hauptgebäude befand, ist jetzt ein Trichter von 100 Fuß Breite und 30 Futz Tiefe. 700 Gebäude innerhalb des Arsenals sind zer stört. Dis Zerstörungszone bedeckt einen Kreis von 16 Meilen Rad ins. Die ersten Schätzungen über den Sachschaden rechnen mit ungefähr 86 Millionen Dollar. Anch Picavillv in die Luft geganoen. Rew-Aork, 12. Juli. Die Explosionen in L a r e- D a 11-» mark büuerten noch ununterbrochen an. Das Gelände ist in weitem Umkreise u n b e t r e tba r, so daß Einzelheiten nur durch Flugzeuge zn erlangen waren. Das Armeedepot Pica dilly, das schon bei den ersten Explosionen bedroht war, ist g e st e r n ebenfalls explodiert. Picadilly war das d r i t t g r ö ß t e Armeedepot der Welt, wo jetzt rrcimentlich die großkalibrigen Granaten gelagert worden waren. zember 1924 in Budapest eine kommunistische Organisation za schaffen bestrebt waren. Ms erster wird Angeklagter Karl O e r y 'einvernommen. Er gibt zn, daß er in Wied einen Agitationsknrs absolviert und sich dann nach Budapest begeben habe, wo er mit den übrigen Führern der Bewegung in Benchru»g trat. Der Präsident ermahnt wiederholt den Angeklagten, sich in seinen Aussagen anständig zn benehmen, da er sonst disziplinavisch bestraft würde. Oery erwidert: Das werde ich ertragen müssen, denn die Mach! liegt in Ihrer Hand. Der Präsident verurteilte Oery zu einem Tag Einzelhaft mit Fasten. - Hierauf wird der ehemalige Bolkskommissär Matthias Rakosi verhört. Er gibt an, daß er nach Ungarn gekommen sei, um die ungarische komm-unistische Partei zu organisieren, und zwar, wenn möglich, auf gesetzliche Weise. »JentschöfterreichWer H.-B.-T.-Bund." Ein Erpresser verhaftet. Am 8. d. wurde einem in Wien ansässigen Fabrikanten ein rekommandierter Brief zugestellt, der den Kopfaufdruck Deutschösterreichischer H^-V.-T.-Bun-d, einen Kautschukrundstempel Deutschösterreichischer H.-^Z.-T.-Bund, Sektion Wien und Niederösterreich, sowie drei Unterschrfften trug und beinhaltete, daß von einer Gruppe' von Leuten, die diesem Bunde angehören, Privatpersonen, je nach deren Vermögenslage Abgaben vorgeschrieben werden und daß auf den Fabrikanten laut «Beschluß eine Kopfquote von 16.000 Schilling entfalle, die dieser sofort zu leisten habe, da er sich sonst in Todesgefahr befände. Ferner hieß es in dem Brief, daß der Fabrikant am 10. d., nachmittags 2 Uhr, in einem offenen Auto, das außen am Kühler eine kleine weiße Flagge führen mußte, nur in Begleitung des Chauffeurs von Wien weg mit der gebundenen Fahrtroute Nenlengbach —St. Polten—Melk—Amstetten—St. Valentin—Linz zu fahren, dort zu übernachten und am nächsten Tage auf dem gleichen Wege wieder die Strecke nach Wien zurückzulegen habe. In einem verschnürtem Paket habe er die Summe in Banknoten zn hundert Schilling mitzufi'chren und dort, wo ein schriller Pfiff ertöne und ein -dumpfer S ch u ß falle, aus dem?bnto in den Straßengraben zu werfen. Einen Tag vor dem geplanten Erpressnngsversuch erlangte das Wiener Sicherheitsbureau Kenntnis von dem Plan, zugleich aber auch von einem zweiten Schreiben, in dem der Fabrikant äufgefordert wurde, den in seinem Betriebe beschäftigten Hilfsarbeiter Franz Zehma sofort zu entlassen, widrigenfalls er ai»h mit dem Tod bedroht werde. Die Vermntnng lag nahe, daß Zehma mit der Erpressung im Zusammenhang stehe, weil nur er mit den Verhältnissen in Pöchlarn vertraut ist. Zehma wurde von Kriminalbeamten beobachtet und in dem Augenblick verhaftet, als er sich in einem Heuschober auf die Lauer legen wollte. Bei eurer Hausdurchsuchung in seiner Wohnung in Pöchlarn wurden mehrere Papiere mit dem Kopfanfdruck: Deuffchösterreichischer H.-V.-T.-Bund sowie die Rnndkautschukstampiglie, ferner eine Pistole und ein Jagdgewehr gefunden. Unter dem Druck des Beweismaterials mußte Zehma schließlich ein Geständnis ablegen und zugeben, daß er anfangs Juni einem in Wien wohnenden Großindustriellen einen gleichen Brief geschrieben hat, in welchem er 100.000 Schilling begehrte. In einem zweiten Brief hat er dann dem gleichen Großindustriellen, gewissermaßen wie von anderer Seite mitgeteilt, daß er ihn auf einen gegen den Industriellen gerichteten Anschlag warne, ' daß er den Drohbrieffchreiber kenne und in der Lage sei, ihn vor diesem Erpresser zn schützen. Beide Briefe wurden jedoch nicht beachtet. Zehma wurde dem Bezirksgericht Melk eingeliefert. Me Bewohner von Perg in Lbervsterreliki. Ihre Sitten und Gebräuche. Der Beamte der Steuerbehörde m dem oberösterreichischen Städtchen Perg, Dr. Simon Dollenz, ein chvistlichsozialer Parteigänger, war bei der großdeutsch orientierten Bevölkerung von Perg in Ungnade gefallen. Es kam zn einer Ehrenbeleidignngsklage des Dr. Dollenz gegen vier Mitglieder des deutschnationalen Turnvereins, weil diese chm eine Katzenmusik darge-

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