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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-12 · Heft 2652 (12.7.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2652 (12.7.1926)
Date
1926-07-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2ßteit, MorM 1 Witter Morsrnzettun- IS. M im Kereu -ajeffod und unsere landwirtschaftliche Kolonisation. Von Uri Feldmann. Wir erinnern unnoch sehr gut an die Suuation unserer ^andwittlschafllichen Kolonisation in der Epoche vor der Gründung de- Keren Hajessod, in der Aera des PalästinaburcauS. Wir gedenken des sehr begrenzten Budgets, welches keinerlei Möglichkeiten eröffnete; der ersten Kolonisationswerke: Merchaniia, Dagania, Kinereih. Demgegenüber wollen wir den Keren Hajessod mit seinem Minimalbudget von 600.000 ägp:. Pfund, wovon fast die Hälfte (287.000 ägypt. Pfund, daS heißt 46 Prozent) für -)e landwirtschaftliche Kolonisation verwendet werden, ins Auge fassen, Wie groß also ist der Fortschritt der Ictzren Jahre! Die Bedeutung des Keren-Hajesiod-Budgets kann man insbesondere dann richtig einschätzen, wenn man das Kapital, das der Keren Hajessod in der landwirtschaftlichen Kolonisation investiert hat (im Laufe von viereinhalb Jahren, vom April 1921 bis September 1995 533.000 ägypt. Pfund) mit den Summen vergleicht, die andere Institutionen, die reicher sind als die Zionistische Organisation. zum Beispiel „Pica" und die Regierung, für die Landwirtschaft verwenden. Im Budget" der Regierung für das Jahr 1926 ist für die Landwirtschaft die Summe von 90.000 ägypt. Pfund vorgesehen, und darin ist schon eine bedeutende Erhöhung inbegriffen, weil in den früheren Jahren die Regierung für landwirtschaftliche Zwecke noch weniger ausgegehen hatte. Sehr interessant -ist die Entwicklung der landwirtschaftlichen Betäcigung des Keren Hajessod der letzten fünf Jahre: 1922 111.199 agypt. Pf. (und 10.000 ägypt. Pf. für Versuchsfelder) 1923 80.606 „ , 10.500 „ „ „ 1924 114.808 _ „ _ 10.836 _ _ ' 1925 125.000 . . w 8.500 . . . für daS Jahr 1926 sind 397.000 ägypt. Pfund bestimmt worden. Diese Tabelle zeigt, wie schnell sich das landwirtschaftliche .Budget .des Keren Hajessod entwickelt ha: und welche relativ große Bedeutung dieses Budget im Rahmen des Gcsamtbudgets dieses Fonds besitzt. Wie verteilt sich die Summ« von 287.000 ägypt. Pfund auf die einzelnen Positionen? 175.000 sind für den Aufbau schon existierender Wirtschaften und für eine großzügige Bewässerungsarbeit bestimmt; 30.000 für die Gründung von neuen Arbeiterkolonien (darunter Kolonien für Jemeniten); 70.000 für die Mittelstandskolonisation (hievon 30.000 für die Bedürfnisse schon existierender Kolonien dieser Art, 20.000 für die Gründung neue-r Kolonien einschließlich sephardischer, 20.000 für die Gründung von Kolonien nach Soskinschem System). Die Tätigkeit des Keren Hajessod erstreckt sich also auf diesem Gebiete auf verschieden; Gruppen unseres Volles, sowohl nach ihrer Abstammung (Sephardim. Jemeniten und Aschkenasim), als auch nach ihrem sozialen Stand (Arbeiter, Kolonisten, die selbst arbeiten, und der Mittelstand). Damit sich der Laser eine Vorstellung davon macht, wofür -diese Riesensummen auSgegeben wurden, wollen wkrauf die einzelnen Punkte des landwirtschaftlichen Budgets für das Jahr 1924 Hinweisen. In diesem Jahre wurde, wie oben erwähnt, die Summe von 14.808 ägypt. Pfund für landwirtschaftliche Zwecke ausgegeben. Diese Summe wurde wie folgt verteilt: ijut Kwuzoth » » , »,,«,»»,.»«»»15.157 agypt. Pf. . große Kwuzoth. 23.611 „ „ „ Siedlungen und Kolonien.. . 601213 , „ „ verschiedene Anleihen ......... 4.784 0 „ verschiedene Wirtschaften..6.519 , , , Unterstützung jemenitischer Siedlungen.... 527 „ „ „ Ueberfuhrung von Chaluzim zur Landwirtschaft 3.673 „ „ „ Aufforstung. 250 „ , , das landwirtschaftliche Museum. .. 1.254 . * „ landwirtschaftliche Erziehuyg und Instruktion. 4.633 „ * „ Nationalfonds. 8.758 „ „ Die Tabelle, zusammen mit den ausgewiesenen Einzelheiten (nach dem Buch „Rechnungen der zionistischen Leitung in Palästina über die Periode vom 1. Okt. 1922 bis D. Mai 1935, Jerusalem 1935), zeigt uns, daß die Gelder des Keren Hajessod teilweise für die Kolonisation sekkfft (Häuserbau, lebendes -und totes Inventar, Lebensmittel . u. a. m.), teilweise — eine ganz bedeutende Summe — für ^Meliorationen, für Erziehung und Instruktion, für wissenschaftliche Versuche und Örtliches verwendet werden. Ohne diese Ausgaben kann man sich eine landwirtschaftliche Entwicklung nicht vorstellen, besonders bei einem Volk, das schon vor Jahchundevten von seinem Boden getrennt wurde. Die starke Entwicklung der Landwirtschaft in Palästina —die Vergrößerung der Getreideernte, die Erhöhung der Milchprodrcktion, die Verbesserung der ArbeitSmechcden und in Verbindung damit die stärkere Gnwur>;elung des Arbeiters in der Landschaft —, das alles kann man auf das Konto des Keren Oasissod setzen. Und diese Arbeit vergrößert sich von Jahr zu Jahr und erstreckt sich auf eine immer größere Zahl von Wirtschaften und von Siedlern: Während im Jahre 1983 vom Keren Hajessod 35 Kolonien ausgehalren wurden, waren es im Jahre 1984 42 und :m Jahre 1925 44, bis im Jahre 1926 deren Zahl auf 50 gewachsen ist. Schon heute kann man sich im Lande keine landwirtschaftliche Kolonisation ohne die Mittel des Keren Hajessod vorstellen. Trotz der riesigen Entwicklung der landwirtschaftlichen Kolonisation in den letzten Jahren müssen wir doch zugeben, daß vom historischen Standpunkt doch nur der erste Schritt gemacht wurde. Mit dem Wachsen der jüdischen Masieneinwanberung und mit dem gesteigerten Landtaus seilen» des Nakionalfonds werden sich auch die lolonisawrischen Aufgaben des .Keren Hajessod vergrößern. Und wenn sich der Jischuw im Lande auch unter den besten Bedingungen erweitern sollte, dos heißt unter starker Beteiligung des Privatkapital» im Ausland, so wird doch der Keren Hajessüd seine Bedeutung nicht verlieren, denn er wird immer der Wrgbahner und Führer im Aufbau» Palästinas bleiben. Sie Grausamkeiten der Peltinra- Armee. Girr Beispiel für viele. Bericht des Herrn Berl S p i e r e r, Gutsbesitzers und Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde in ** Horodcnka, . über die Ermordung seines Sohnes Dr. B. Isaak Spierer durch die Petljura-Banden. Anfangs August 1920 näherten sich die vor den Bolschewiken - flüchtenden Kosnkenabteilungen der Petljura- Armee dem Dniestr. Die Unruhe in unserer am Dniestr liegenden Stadt Horodenka steigerte sich in dem Maße, als die Kosaken sich der Stadt näherten. Die Kunde hon den auf dem Rückzug der Pcltjura-Armee stattgefundenen fürchterlichen Pogromen uitb Massenabschlachtungen von. Juden verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Bewohnern der Stadt. AIS die Pctljnra-Armee tatsächlich Mitte August den Dniestr überschritt und in die Stadt einmarschierte, hatte die Panik unter der jüdischen Bevölkerung ihren Höhepunkt erreicht. Ein Teil der jüdischen und polnischen Bevölkerung verließ fluchtartig die Stadt, unter diesen auch ich, meine Frau, mein Sohn sowie das jüdische Dienstmädchen, das wir mitgenommen hatten. Wir fuhren in Richtung auf S'n i a t y n, in der Absicht, rumänisches Territorium zu crreicheir, um den Mördern zu entgehen. Kaum hatten wir die Stadt verlassen und das nahe an der rumänischen Grenze liegende Dorf S t e e o w a . erreicht, gallopierte plötzlich eine Petljura-Abteilnng der 5. Cherson-Division heran, ließ den Kutscher halten, die Insassen absteigen und befahl, daß wir uns hintereinander ausstellen, und zwar ich mich an erster Stelle, hinter mir mein Sohn, dann meine Frau und zuletzt das Dienstmädchen. Vor uns stellten sich einige Kosaken, die Läufe der Gewehre aus unsere Köpfe gerichtet, und nachdem die anderen unsere ganze Barschaft und unseren Schmuck geraubt, kommandierte einer der Banditen „Feuer". Mein 25jähriger Sohn sprang vor, in der Absicht, mit seiner Brust die aus uns gerichteten Kugeln aufzufangen. Es erscholl eine Salve. Als ich zwei Stunden später, nachdem ich das Bewußtsein verloren hatte, schwer verwundet erwachte, lag der tote Körper meines armen Sohnes, aus mehreren Wunden blutend, auf der Straße, neben ihm> noch in Ohnmacht, meine Frau und das Dienstmädchen. Die Pferde, durch die Schüsse scheu geworden, waren entlaufen und nicht mehr aufzufinden. Man traf nur später Reste des Wagens und der darin befindlichen Gegenstände. Die Kosaken, in der Meinung, daß wir alle tot seien, kehrten ruhig in die Stadt zurück. Zufällig vovbeikommende Bauern brachten die Leiche meines Sohnes, die noch in Ohnmacht liegenden Frauen und mich nach S n i a t y n, wo mein Sohn auch begraben wurde. Zwei Kosakenkugeln dieser Petljura-Banditen stecken noch heute in meinem Körper zur Erinnerung an diese bestialische Tat, die mein ganzes Leben ruinierte. Am 22. August 1920 wurde das Polizeikommando in Horodenka von diesem Mord verständigt und es gelang auch,' einen der Mörder' "zu verlhaften; aber nach einigen Tagen wurde er von seinen Kameraden wieder befreit. Das Militärgericht weigerte sich überhaupt, diesen Banditen zur Verantwortung zu ziehen. Wie sich später herausstellte, stand die Abteilung unter dem Kommando eines Petljura-Osfiziers, der sich offen brüstete, diese Heldentat begangen zu haben. Der ganze Raub war planmäßig durchgeführt und von einem Petljura-General, der bei mir einquartiert war, inszeniert. Wie sich später herausstellte, hatte zur selben Zeit, als die Abteilung die Stadt verließ, um uns zu ermorden, der bei mir einquartierte General eine andere Abteilung in den mir gehörenden Meierhof C z e r n i a t h n instradiert, wo das ganze Getreide, die Pferde und Kühe usw. geraubt wurden. Bor Ihrer Abreise in die Sommerfrische sorgen Sie für den regeLmcisiigen Bezug des Blattes! < An unsere P. T. Abonnenten! Wir ersuchen Sie, möglichst btei ober vier Tage v o r Ihrer Abreise den nachfolgenden Schein aenauesten» anSaesüklt samt der Bezugsbestätigung der Trasik uns einzusenden, damit Ihnen unser Blatt während Ihrer Abwesenheit von Dien ohne jede Unterbrechung pünktlich nachgesendet werden kann. Wir bit en. Ihre Verständigung möglichst frühzeitig an unS gelangen zu lassen. Die Administration der „Wiener Morgenzeituug". An die Adrrrinistrationder.WienerMorgenzeltirng" Wien IC., Taborstraßt 1—3. Hiedurch erwche ich Sie, mir die „W i e n e r M o r g v nzeitung", welche ich bi-her durch die Trafik......... . . Bez., ..Straße (Gaffe) Nr.. . beziehe und welche ich bis zum . . . ... bezahlt habe, vom.. ab an folgende Adresse z« senden^ Die AbounementSquittung (TrafitbestLligung) füge ich hier bei. i ... (vor- und Zmnuiie.) (Genaue Wiener Adresse.) -er strbente Ischrchoslomatischr glonlfteatas. Boa unsere« Brünner ^.-Berichterstatter. Vom 4. bis 6. d. M. fand in Brünn, wie schon berlchtM. der siebente Zionistentag statt. Die Tagung leistete recht gute Arbeit, wenn es ihr auch keineswegs gelang, die Gegensätze zwischen dektz. einzelnen Parteigruppen auch nur abzuschwächen. Stellenweise gab epeinliche Kontroversen, die ausschließlich von rein persönlichen Momenten diktiert waren. Auch die versammlungstechnische Äorberaitung der Zusammenkunft vertrug manche Kritik. Die eigentlichen Beratungen begannen Sonntag vormittaf« im Klubhaus am Makkabiplatz. Dr. Kahn und Dr. Ruf eisen gaben Ergänzungen zu dem Bericht der Exekutive. Das Expose Dr. Rufeiscns stand auf beträchtlicher Hohe und gab ein anschauliches Bild von der systematischen Tätigkeit der tschechoslorvakischen LandcSleitung in den letzten fünf Jahren. In der anschließenden Debatte traten zum ersten Male die Oppositionsparteien vor das zionistische Forum. Biel bemerkt wurde die Rede des Führers der Radikalen Dr. MargulieS (Leitmevitz), der in fast zweistündigem Vortrag die Desiderata seiner Gruppe vorbrachte. Während seiner Rede kam cs wiederholt zu scharfen Zusammenstößen -wischen den sogenannten „RegierungSzionisten" und den Anhängern der Opposition. Für die „Realisten" sprach u. a. Prof. Epstein (Brünn). Am Schluß der Debatte, an der sich gegen 20 Delegierte beteiligten, erwiderte Dr. Rufeisen auf die einzelnen Beschwerden; auch während seiner Rede, die bedauerlicherweise in die ungegenständliche Art der Debattenredner verfiel und oft die Bahn des Sachlichen verließ, gab es stürmische Auftritte. DaS innerpolitische Referat hielt Dr. Singer, der besonders die Tätigkeit des jüdischen Nationalrates besprach und auch die Borgänge bei den letzten Parlamentswahlen sowie die Gegenarbeit der Regierung erwähnte. In den zum Beschlusie erhobenen Resolutionen wurde zunächst das uneingeschränkte Vertrauen der tschechoslowakischen Zionisten zu der Politik der Zionistischen Exekutive und insbesondere zu dem Präsidenten der Organisation, Dr. W e i z m a n n, zum Ausdruck gebracht und die Erwartung ausgesprochen, daß die Exekutive die Vertretung der jüdischen Rechte auch weiterhin mit Tatkraft -und Würde führen und „für unsere noch unerfüllten Forderungen bei der palästinensischen Regierung sowie bei der Mandatarmacht nicht bloß Verständnis, sondern auch aktive Förderung erzielen werde". Es wurde ferner der Wunsch ausgesprochen, alle diejenigen Inden, die am Aufbau der nationalen Heimstätte Mitwirken sollen, zur Mitarbeit und Mitverantwortung heranzuziehen. In einem weiteren Beschlusie wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß es gelingen wird, die politischen Voraussetzungen für eine große Palästinaanleihe zu schäften und zu diesem Behufs nebst dem aktiven Jnteresie der finanziellen Kräfte des Judentums auch die moralische unb materielle Hilfe de- Völkerbundes zu erlangen. Weitere Resolutionen galten der notwendigen Intensivierung der OrganisationSa r b e i t, wie sie durch die Jjaraktion neuerlich . in Angriff genommen wurde, der Vereinheitlichung der Pro« pog.anda für Organrjationsarbei t und für die Fonds in den Zentralstellen sowie der Forderung nach einer plan-mäßigen wirtschaftlichen Aufbauarbeit. Was den letzteren Punkt anlangt, wurde. eine entsprechende Ergänzung der Exekutive gewünscht. In bezug auf die innerpolitische Betätigung nahm der Zionistentag nach Anhörung des Berichtes, welchen der Vorsitzende des jüdischen Nationalrates, Dr. Ludwig Singer, erstattete, das Vorgehen dieser Körperschaft anläßlich der letzten Wahlen in die Nationalversammlung zur Kenntnis... Der Zionistenkougreß begrüßte in einer Resolution mit Genugtuung die starke Vertretung aller Richtungen der Jugendbewegung in seinen Reihen und verzeichnet« mit besonderer Freude die bedeutenden Erfolge d.er Idee der Chaluziuth in der tschechoslowakischen Lan deSorganisation. Bon den eingelaufenen Begrüßungsschreiben sei ein sehr ausführlicher Brief Prof. W e i z m a n n s erwähnt, in welchem der Präsident der.Zionistischen Exekutive einen Ueberblick über die Lage der zionistischen Bewegung gibt und den Erfolg der Jjaraktion in der Tschechostotvakei ganz besonders hervorhebt, sowie ein Brief der zionistischen Bereinigung für Deutschland, der auf die gemeinsame Tendenz der zionistischen Arbeit in den beiden Ländern hinweist. . y;; ** eine zentralste«- für Knltmarbett. Weltorganisation zionistischer Frauen (Womenr Jttternatiouak Zionist Organisation) in Wien. Anläßlich -dar kürzlich in Berlin ftattgohabten ersten Aktionskorniteesitzung (Eounerl) der W. I. Z. O. wurden folgende Richtlinien für die kulturelle Arbeit angenommen: 1. Awüng eines Kulturkvmitees, bestehend aus Frauen der einzelnen Länder zum Zwecke geistiger Zusammenarbeit. 2. Herausgabe eines Jahrbuches der jüdischen Frau", daS die praktische und kulturelle Leistung und Bedeutung der jüdischen Frau in Erez Israel und in der Galuth darstelleu soll. S. Schaffung eines „Archivs der j ü d i f ch en Fra u", welches alles Material sammeln, systematisch lbearbeiten und den einzelnen Ländern zugänglich machen soll. 4. Schaffung einer ergänzenden Photographenzentrale, die möglichst vollständig Leistung und Lebensformen der jüdischen Frarren und Mädchen (namentlich in Palästina) im Bilde enthalten und für Vorträge das Material liefern soll. 5. Ausgabe von vierteljährigen Publikationen, enthaltend Mitteilungen Über das gesammelte Material, Bibliographie, Anleitungen zum Selbst- und Fremdenunterricht auf verschiedenen Gebieten der jüdischen Wissens, des Hebräischen, wertvolle Ans« sätze von oder über jüdftche Frauen und deren Jnteresiengebiet, Literatur zur jüdischen Jugenderziehung, zur Frage der religiösen LrbeMormen, der acheitendw Frauen, Starken mrd dergl.

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