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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-10 · Heft 2650 (10.7.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2650 (10.7.1926)
Date
1926-07-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Di«, ^awstag Wiener Movaenzeitung 10. Juli 1926 Sette 3 Mr. 2680 600Milliarden Staatsgelder für die zentralbaak. Siasttzuag eines parlamentaeischen Untersnchnngsausschnffes. pnUPIiP.RAß(im Zoo, Berlin, Hardenbergstr. Ur1LmC.*DMn Nr.27. Direktion: N. v.Bensciito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins f f-tÄuMTee - *om»er prlx fix « Exquisite Kflefie Kapelle« Seala-Soud-Bana, Milano, ferner der wlener Humo- _rlst Charlie Woche*_1117 Tagesbericht. Sagodert Werdisdeini. , Der Rassenantisemit von Knittelfeld. Einer Leoben er Zeitung entnehmen wir, daß der Geschäftsmann Adolf Bergoffen in Knittelfeld, der dem Kon-!fettionär Dagobert Werdisheim.,„jüdische Arier" zugerufen ' hatte, wegen dieser Beschimpfung zu einer Geldstrafe von 160 Schilling oder drei Tagen Arrest verurteilt wurde. Seine Be« rufung wurde abgewiesen. In der Verhandlung ergab sich, daß Dagobert Werdisheim, der in Knittelfeld und St. Michael „christliche" Warenhäuser besitzt, in den antisemitischen Blättern Annoncen im sogenannten Judendeutsch veröffentlicht, um sich die besondere Sympathie der Arier zu erwerben. Es ergab sich aber weiters, daß Dagobert Werdisheim der Sohn eines achtbaren jndschen Kantors ist und im Oktober 1921 evangelisch wurde, wobei er den N-amen David mit Dagobert vertauschte. Das Gericht nahm aus diesem Grunde den Standpunkt ein, daß Dagobert Werdisheim als Protestant berechtigt sei, sein Unternehmen als christlich zu bezeichnen. Da er sich nicht als Arier bezeichnet hatte, war der Zuruf seines Konkurrenten Berghoffen als Ehrenbeleidigung zu qualifizieren. Erst Abfall vom Judentum, dann praktische Ausnützung antisemitischer Stimmungen und schließlich „arische Empfindlichkeit", das ist der gewöhnliche Gang der Assimilation. Er verteilt sich sonst auf mehrere Generationen: der Vater ließ sich taufen, der Sohn ist christlich, der Enkel läuft mit dem Hakenkreuz herum. In dem Knittelfelder Cxempel ist diese Entwicklung an einer einzigen Person zu sehen, die freilich für ihren hohen Grad von Anpassung nur die Lächerlichkeit erntet. FlSchtlinsrmleihe und Wurftmoaopsl. Was aus einem Völkerbundbeschlutz werden kann. Wie wiederholt berichtet, hat der Völkerbund der bulgarischen Regierung die Erlaubnis erteilt, zum Zwecke der Produktivierung und Ansiedlung der bulgarischen Fluchtl i n g e einen Auslandskredit von 2,5 Millionen Pfund aufzunehmen. Diese Erlaubnis hat nun zu ganz merkwürdigen Weiterungen geführt. Die „Baseler Nat.-Ztg" berichtet hierüber: Das Sofioter Kabinett trat mit einer' L o nb oner Finanzgruppe in Verbindung und die will das Geld vorstrecken, wenn ihr das Monopol für die ganze bulgarische Charcuterie (Wursterzeugung) samt deren Export, ferner das ausschl^liche Privileg, Kühlhäuser zu errichten und schließlich das Recht auf N a h r u n g s m i t t e l h a n d e l jeder Art zugestanden wird. Und der Gipfel: Bulgarien verzichtet den Konzessionären gegenüber auf jede Steuer u n d R c ch tsprechung. Für alle Konflikte zwischen der Gesellschaft und bulgarischen Bürgern find die Londoner Gerichte zuständig! Alle Fraktionen der Opposition — Liberale, Sozialisten, Agrarier, Demokraten — protestieren aufs äußerste gegen diese „Landeskatastrophe", welche den größten Teil der bulgarischen Wirtschaft tatsächlich ausländischenr Monopol überantwortet, Die Proteste sind so gut wie aussichtslos. Es sind demnach, da sich die bulgarische Opposition nur gegen ihre Regierung wenderi kann, innerpolitische Schwierigkeiten in Bulgarien zu erwarten. Und da erfahrungsgemäß, insbesondere auf dem Balkan, innerpolitischer Hader sich auch außenpolitisch bemerkbar macht, ist es vielleicht möglich, daß für das Wurstprivileg der Londoner Geldgeber irgendwo Menschen werden sterben müssen... # Die agitatorische Ausbeutung des Falles „Zentralbank deutscher Sparkassen" durch die Sozialdemokraten beherrschte auch gestern alle parlamentarischen Verhandlungen. Vormittags sollte der Ausschuß für soziale Verwaltung die Arbeitslosenversicherungsnovelle, die bekanntlich von den Sozialdemokraten obstruiert wird, weiterberaten. Mit dem Hinweise darauf, daß zu gleicher Zeit auch der Finanzausschuß das Zentralbankgesetz beraten sollte, forderten die Sozialdemokraten den Schluß der Sitzung. Dr. Bauer meinte, durch die Vorkommnisse der letzten Tage sei die Regierungsvorlage schlechthin unmöglich geworden. Ohne verfassungsmäßige Genehmigung seien Hunderte Milliarden einem Privatunternehmen zur Verfügung gestellt worden. Dt könne man nicht darüber debattieren, wie man ein paar tausend Arbeitslosen die Unterstützung entzieht, damit der Staat einige Milliarden erspart, während auf der anderen Seite große Summen verpulvert werden. Als Bauer behauptete, die Regierung habe Hunderte Milliarden Steuergelder defraudiert, nannte ihn der Christlichsoziale S p a l o w s k y einen Lügner, worauf Bauer meinte, Spalowsky könne ihn nicht beleidigen. Da unter solchen Umständen an eine Weiterberatuug nicht zu denken war, wurde die Ausschußsitzung geschlossen. Bald darauf trat der Finanzausschuß zusammen und setzte die Debatte über das Zentralbankgesetz fort. Die Sozialdemokraten ergingen sich wieder in heftigen Anklagereden gegen die Regierung und die Majorität und verlangten die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Einstweilen solle Hofrat Stern von der Bankenkommission dem Abg. Streeruwitz beigegeben werde, bis ein Kuratorium die Geschäfte übernehmen könne. Alls eine Untersuchung könne man — so sagte Dr. Bauer — um so weniger verzichten, weil das Parlament daraus ersehen müsse, ob nicht für die ungeheuren Beträge, die der Staat aüfgewendet hat, R e g r e ß a n s p r ü ch e an gewisse Schuldige gestellt werden können. Die Steuerträger hätten ein Recht, zu verlangen, daß ihr Geld nicht hinausgeworfen wird. Dr. Dan neberg fragte, ob der Rechnungshof davon verständigt worden sei, daß der Bund 600 Milliarden für d i e Z e n t r a lbank vorgeschossen habe. Die Regierung wäre verpflichtet, ein Nachtragsbudget zu unterbreiten. Die Sitzung mußte m e h r m a l s unterbrochen werden, da mehrere Vermittlungsvorschläge gemacht wurden und erst von den Parteien beraten werden mußten. Die Sozialdemokraten legten immer wieder das Hauptgewicht auf die parlamentarische Untersuchung des Falles und verwiesen auf den Fall Mataja. Schließlich stellte Dr. Gürtler einen neuen Vermittlungsantrag, der eine völlige Neuformulierung des Gesetzes bedeutete. Auf Vorschlag Dr. Gürtlers wurde zur Beratung seines Antrages ei.»Ziebengliedriger. Unterausschuß eingesetzt. Das neue ZentvaVbankgesetz. Der Unterausschuß des Finanzausschusses, der sofort zusamnientrat, beschloß nach einer eingehenden, langen Debatte einen Gesetzentwurf, der im wesentlichen folgendes beinhaltet: Es wird ein Untersuchungsausschuß des Nationalrates eingesetzt, der aus sieben Mitgliedern besteht und dessen Aufgabe die Untersuchung der Angelegenheiten der Zentralbank und ihrer Gebarung mit den ihr vom Bunde beigestellten Mitteln ist. Alle zur Vernehmung vor den Ausschuß als Sachverständige oder Zeugen geladene Personen sind für ihre Aussagen von der Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit oder zur Wahrung eines Kunst-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisses entbunden. Mit der Uebevwachung der Geschäftsführung der Zentralbank wird ein Kuratorium betraut, das aus drei vom Finanzministerium auf Antrag des Hauptausschusses ernannten Mitgliedern besteht. Bis zur Bestellung dieses Kuratoriums werden seine Funktionen durch von der Regierung bestellte Vertrauenspersonen ausgeübt. Das Moratorium. Die vor Beginn der Wirksamkeit dieses Gesetzes gegen die Zentralbank entstandenen Forderungen können bis e i nsch ließlich 31. Oktober 1926 nicht gerichtlich geltend gemacht werden. Doch sind die Einlagen gegen Einlagebuch und im Kotokorrent von Sparkassen und Kreditgenossenschaften, sotveit sie von diesen Geldinstituten zur Befriedigung ihrer eigenen Einleger benötigt werden, vom Kuratorium rechtzeitig zurückzuzahlen. Im übrigen kann das Kuratorium für anderweitige Forderungen in gleicher Weise Vorsorgen und die Zahlungsbedingungen im einzelnen Falle festfetzen. Vom Tage des Wirksamkeitsbeginnes dieses Gesetzes kann bis 31. Oktober 1926 wegen einer Forderung gegen die Zentralbank über deren Vermögen weder der Konkurs noch kann an den der Zentralbank gehörigen Sachen ein richterliches Pfand oder Befriedigungsrecht erworben werden. Während dieser Frist ist die Verjährung von Forderungen gegen die Zentralbank gehemmt. Die endgültige Formulierung des Gesetzes wird in der heute vormittags stattfindcnden Sitzung des Unterausschusses erfolgen. Das Gesetz soll bereits am Montag vom Nationalrat beschlossen werden. Eine Debatte im Gemeinderat. Die Vorgänge im Nationalrat haben in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderates — die letzte vor den Ferien — ein Widerspiel gefunden. Im Anschluß an einen christlichsozialen Antrag, der genaue Rechnungslegung für die Kosten bei Empfängen inr Rathaus verlangte, entwickelte sich eine von Bürgermeister S e i tz einerseits und Gemeinderat Kunschak andererseits geführte lebhafte Debatte über die jüngsten Vorgänge bei der Zentralbank der deutschen Sparkassen. Bürgermeister S e i tz erklärte, daß B r e i t n e r, wenn er sich einfallen lassen würde, ohne jode gesetzliche Handhabe und mit Umgehung der verfassungsmäßigen Instanzen beispielsweise den Konsumvereinen mit Milliardenbeträge beispringen, zweifellos als Dieb bezeichnet * werden würde. Die Regierung hat aber eine derartige Handlungsweise bei der Zentralbank deutscher Sparkassen begangen. Sie hätte die Pflicht gehabt, beim Ober st e n Rechnungshof um Bewilligung dieser im Budget nicht vorgesehenen außerordentlichen Post anzusuchen. In der Oeffentkichkeit wird vielfach die Ansicht laut, daß die Zentralbank durch die Veröffentlichungen eines Abendblattes — der Bürgermeister vermied es geflissentlich, den Namen des Abendblattes zu nennen — in seine mißliche Lage geraten sei. Das entspreche nicht den Tatsachen. Das Primäre war die Schweinerei, die in diesem Institut geherrscht hat. Die Zeitungsnachricht ist erst später gekommen und hätte einem gut fundierten Institut nicht schaden können. Die Zustände sind aber nur dadurch hervorgerufen worden, daß man Politik mit Wirtschaft verquickt hat. Es hat bei den Politikern der ch r i st l i ch s o z i a l e n Partei die Unsitte eingerissen, ihre Stellung dazu benützt zu haben, um sich an Bankgeschäften zu beteiligen. Die Politik der bürgerlichen Parteien ist völlig verseucht. „Unser Lebens Eine neue Jugendzeitschrift. Vor mir liegen drei dünne Heftchen: ziegelrot, blau und grün (>icfc Fartenfrcude an Umschlägen ist sehr wichtig; auch wenn es nur darum geniacht wurde, weil das andere Papier ausgegangen ist). Im Tilel: „Unser Leben", schießt das „L" hoch empor, sich der Spitze zu immer mehr verjüngend; so etrvas wie Wellengotik liegt in Dem symbolischen Buchstaben. Ter Untertitel: „Eine Zeitschrift der jüdischen Jugend", die Vielfältigkeit der Umschlagsarben und die Titelzoichnung waren der erste angenehme Eindruck, den ich von dieser Zeitschrift empfangen habe, noch bevor ich mich aus dem Geleitwort überzeugen konnte, daß die Blätter auch ein bewußtes Programm bedeuten, einen bestimmten Geist cermittet« sollen und die Ausstattung kein Zufall ist. Erinnerungen an eine Jugendbewegung, in der man gelebt und nütgcarbciitet hat, steigen auf, an Zeitschriften, Die eine Hoffnung waren: d.e polnische „Moriah", der deutsche „Jerubaal", an den die Herausgeber von „Unser Leben" anschließen wollen. * Herausgeber?! Eine Kwuzah „Esch" (Feuer) zeichnet als Eigentümer, Herausgeber, Drucker und Verleger. Eine Gruppe junger Meuischeu, die man nicht näher kennt und von der man nur erfährt, daß sie auf Wanderungen, aus innerstenl Bedürfnis nach Lebensgestaltung entstauÄen ist. Diese jungen Leute haben sich nun.zusammengetan, um mit eigener Hände Arbeit, nur aus dem starken, entschlossenen Willen heraus, eine Stätte zu schaffen, wo die jüdische Jugendbewegung — w i e d e rg eibo re n w e rd c n soll. Tenn dies ist Wohl den Mitgliedern der Kwuzah Esch selbst klar und kommt auch deutlich in Den verschiedenen Pwgrammanfsätzen der drei Nummern zum Ausdruck: die Kwttzah Ejch und eventuell.die JugendgmpM^ hie hinter ihr stehen (es scheint der Blau-Weiß zu sein), bilden jetzt keine Jugendbewegung, sondern höchstens Ansätze hierzu. „Unser Leben" ist also kein Organ einer Wirklichkeit, sondern das Werkzeug eines Aufbaues, eines Werdens, die Vorbereitung einer Zukunft. Diese geistige Dynamik scheint mir das Charakteristischeste und Schönste an der neuen Jugendzeitschrift zu sein. Es gab vor einigen Jahren eine jüdische Jugendbewegung in Wien und in Deutschland (in Wien intensiver, weil gespoist von Den Mischen Kräften des Ostens, die damals in großer Zahl in Wien weilten) und gibt es jetzt keine oder fast keine. Es nmß aber eine jüdische Jugendbewegung entstehen, soll nicht der Zionismus in der Galulh zur Politischen Parteisache verdorren. Hechalnz und wahrscheinlich auch Kwuzah Esch, von deren ernstem Willen ihre Zeitschrift zeugt, können zum Korn uud Beginn einer neuen, großen Jugendbewegung werden. Der Schrei nach den Führern, Die nach deni Kriege in konsequenter Verwirklichung ihrer Lebensidrale nach Palästina zogen, dringt aus den Aussätzen Bertold Löwenfelds und Baruch S p i e l m a n n s. Gleichzeitig aber wird von Spielmann sehr richtig alle Führervorbildung als Selbstbildung erfaßt, und hier liegt meines Erachtens nach auch die Lösung des ganzen Führerproblems: Führer kommen mit einer Jugendbewegung; sie entstehen mit ihr. Jugendbewegung ist immer ein organisches Wachstum, das wohl gesät werden muß und daher meist eines großen Sämannes, eines Führers oder einer bslvegenden Idee bedarf, die vielen Führer aber sind die Jugendliche» selbst, Die die Bewegung bilden und deren Führerschaft in der Vervollkommnung und Erfüllung des eigener! Lebens besteht. Darum sind Die moisteu alten Jugendführer jetzt in Palästina. H* Die Hefte bringen nicht viel Neues; Jngrndbetvegung und Erziehung sind aber immer weniger eine Schöpfung von neuen, als eine Intensivierung von allen Werten. Und in dieser Hinsicht zeigt die neue Zeitschrrst einen erwj'M und strchkundigen Blick aufs Ganze. Hebräische Literatur, Kunstbetrachtung und Naturwissenschaft finden, gleichmäßige Berücksichtigung. Es wäre nur zu wünschen, daß bald eine hebräische Beilage kommt und daß die Zeitung allmählich hebräistert wird. Die jüdische Jugendbewegung muß in erster Lin-ie hebräisch sein! Aus dem Geiste Der hebräischen Sprache und der vielfältigen hebräischen Literatur muß sich der einzelne und die ganze Bewegung erst ihre Einstellung zu den Dingen der Welt und des Lebens aufbauen. Hebräisch muß bei aller Jugendbewegung (wie bei der Habima) nicht Ziel, sondern Vorau ssetzung sein. Kunstbetrachtung, Sport, Lebensform müssen in hebräischer Sprache und aus hebräischem Geist erwachsen. Sport- und I u g e n d v e r b ä n d e, die nicht durch u n d du r ch h eb r ä i s ch s i nD, n n tz e n fa st gar nicht der wirklichen'Wiedergeburt nnsercs Volkes, m öge n s i e noch soviel Propaganda machen und Rekorde a u f st e l l e n. Wie die Problematik der politischen Einstellung des jungen jüdischen Menschen erst in Palästina eine endgültige Lösung finden kann (Jaakow Gar-Ir hat Dies in seinem Anssatze „Freiheit" schr treffend erfaßt und ausgedrückt). so kann überhaupt eine gesunde Bildungsentw-icklung einer jüdischen Jugend nur unter der Voraussetzung der hebräischen Sprache und eines hebräischen Milieus vor sich gehen. Hebräisch ist z. B. Das einzig denkbare Gegengewicht gegen eine gute, reformierte deutsche Schule. (Diese Gefahr zeigt Bertold LöwenfeD im Artikel „Jugend und Schnlernenemug" auf.) Ein begrüßenswerter Begi-nn. Er steht vtelle-icht rroch abseits des -gssanrten jüdischen Jugend- und Kulturlebens. Er muß aber aufgegriffen und writergeführt werden. Tie Zeitschrift soll allen Ernsten und Willigen offenstehen: Macht sie aus einem Imperativ zum Spiegel einer Wirtlichkeit! Euer Leben soll „Unser Leben" Wersten, glaube ich hevausgehört zu haben. Leopold T h a l e r.

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