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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-10 · Heft 2650 (10.7.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2650 (10.7.1926)
Date
1926-07-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wies, SamStag WieneO Morgenzeituna _J. Juli 1986 Nr. 8660 (BbUk O oRS»« Don («romatlsotie Zahnpaste), in Oläsern S 2 60 tintl Tuben > 2.-10,1 lobetube S —.90. zeichnet sich vor endeten Zahnpasten dadiuch aus, daß sie die Zähne in knfaer Zeit blendend w ill reinigt «ndgefifttteftttttStiftldUch Ist. Dabei hat Twerdys Dc-tiOoie einen höehst angenehmen erfrischenden üeschmack. — Ueberatl eth&hllch. 114 •potheha naum goldenen Miruhan*1 de* dd W. Twardy, Wien, i. KohlmarKt Wr. 11 See zehnte Kongreß der guter- «atronalenUnlonderMtterbundUgev. Von Pröfesior Dr. S. Baron. Vrofestor Dr. Salo Baron, der als Vertreter der Merreichrschen jüdischen Völkerbundliga an der Tagung der Böllerbundligen in Aberystwyth tettMsommen yLt, ist gestern abends in Wien eingetroffen. Einer unserer Mitarbeiter nahm Gelegenheit, Herrn Professor Baron über die Bedeutung der Union im allgemeinen sowie über die Ergebnisse der i ü n g ft e n T a g u n g zu befragen. Nachstehend sino seine AcUßerungen im wesentlichen wiedergegebcn. Wenn auch die Internationale Union der VölkerLundligen nicht offiziell, höchstens offiziös ist, so kommt ihr doch durch die vielen persönlichen Beziehungen zum Völkerbund und zu den Regierungen der Cinzelstaaten sehr große Bedeutung zu. Einige Beispiele: Der führende Mann der englischen Völkcrbundliga ist Lord Robert C e c i l. Die fünf englischen Ehrenpräsidenten sind gleichzeitig die Führer der drei großen politischen Parteien Englands. Für die englische Arbeiterpartei, die in der englischen Liga sehr stark vertreten ist und eine halbe Million Mitglieder zahlt, sitzt Clynas im. Präsidium, für die Konservativen B aldwin und Balfour, für die Liberalen Asquith und Lloyd George. Deutschland war durch den Grafen Bernsdorff vertreten, der bekanntlich letzthin Führet der deutschen Delegation auf der Abrüstungskonferenz war und voraussichtlich nach Eintritt Deutschlands in den Völkerbund dtr Vertreter des Deutschen Reiches im Bölkerbundrat fein wird. Für Italien nahm G i a N i n i teil, der im italienischen Außenministerium eine hervorragende Stellung einnimmt. ‘ Ein wichtiger Zusammenhang mit dem Völkerbund ist auch, dadurch geschaffen, daß alljährlich an der Septembertagung der Völterbundverfammlung in Genf eine Deputation der Union teilnimmt, welche die alljährlichen Kongreßbeschlüsse dem Völkerbund vorlegt. Ueberdies werden auch sämtliche Beschlüsse der Union einschließlich jener. des Generalratcs im offiziellen Organ des Völkerbundes publiziert. Auch auf die Gesetzgebung der einzelnen S t a ü t e n hat die Union bereits eingewirkt. So wurde beispielsweise im österreichischen Parlament durch Dr. Seipel ein Antrag der Völkerbundliga über den Gaskrieg als.Gesetzenttvurf eingehracht.und angenommen. Man kann feststellen, daß die überwiegende Majorität der Delegierten — freilich nicht alle — idealistisch gesinnt sind und tatsächlich für den Völkerfrieden und für die Völkerversöhnung eintreten. Wenn die Ideologie dieser Männer zum Teil auch noch veraltet ist> so wird durch die alljährlich mehrmaligen Zusammenkünfte ein einheitlicher Geist im Sinne des großen Zweckes der Völkerbundidee erzielt. Nicht unwichtig ist es auch, daß an dieser Union die Völker in weit größerer Zahl teilnehmen als an dem Völkerbund. Es sind ja auch Amerika, Deutschland, die Türkei und die russischen Emigranten vertreten. So ist die Union tatsächlich das Völkerforum, zumal die teilnehmenden Vertreter durch ihre Regierungen nicht gebunden sind, also freie Hand haben. Nur sö war die scharfe Kritik erklärlich, die zum Beispiel Mello Franko erfuhr. * Was die Arbeiten dieses jüngsten zehnten Kongresses der Union anlangt, so sei zunächst Mc Stellungnahme hervorgehoben, welche zu der Frage auftauchender Streitigkeiten zwischen derMajoritätundderMinderheit innerhalb eines' Staates genommen wurde. Man beschloß eine Resolution de lege lata, eine Prozedur zu schaffen, wonach solche Streitigkeiten nach Tunlichkeit zunächst im Inland auszutragen sind. Erst wenn es zu keiner Einigung kommt, soll der Streitfall vor den Bölkerbundrat gelangen. Darüber hinaus wurde an diesem Problem de lege ferenda gearbeitet. Bon größerer Bedeutung, insbesondere für die Juden, waren die Verhandlungen der Fragen der Emigration und der gerechten Behandlung der Ausländer, ferner die Frage der Staatenlosen, in bezug auf die, soferne sie sich auf die ehemalige ofterreich! sch-ungarische Monarchie bezieht, eine endgültige, in viele Details gehende Resolution angenommen wurde. Die Angelegenheiten der russischen Flüchtlinge in den verschiedenen Staaten wurden sowohl in der juristischen Kommission wie auch in der Vollversammlung zienilich ausführlich behandelt. Leider waren sie jedoch durch die einzelnen Ligen vorher nicht genügend vorbereitet worden, so daß die Verhandlungen darüber unter großer Unorientiertheit und sprunghaftem Meinungswechsel eu leiden hatten. Zum Schluffe wurde jedoch eine von der britischen Delegation vorgeschlagene Formel angenommen, wonach alle Staaten anfgefordert werden, sich der in ihrem Gebiet wohnenden Flüchtlinge anzunehmen, ihnen regelrechte Pässe auszustellen und ihnen auch im Ausland Konsularschutz zu gewähren. Alle übrigen, recht komplizierten und sür viele Hunderttausende wichtigen juristischen Probleme wurden zur Weiterberatustg an die juristische Kommission und den Generalrat (der am 1. Oktober in Salzburg Zusammentritt) verwiesen. lieber die Aufnahme der palästinensisch-jüdischen Liga hat die „Wiener Morgenzeitnng" bereits eingehend berichtet. Es sei nur hetvvrgehoben, daß sich außer denk Berichterstatter Herrn P r n d h o m nt eaux und dem Vorsitzenden, dem Senatvr La Fontaine, auch noch Graf BerNst0rff und Herr D u m b a sowie der Vertreter der russischen Liga, Ä r i t a n t s ch a u i n o f f, und in der Vollversammlung der Sprecher der englischen Liga, Prof. W e b st e r» Uttd der der amerikanischen Assoziation, der ehemalige Botschafter Marburg, für die Aufnahme einsetzten. Der Delegierte der neuaufzunehmenden Liga, Bürgermeister Disömgoff (Tel-Awiw), wurde zuerst von der juristischen Kommission angehört und hat auch im Plenum zweimal das Wort ergriffen. Die Plenarversammlung gestattete sich dann geradezu zu einer Demonstration für Palästina. Nicht nur sprachen sich außer G i ä U U i U i (dessen Einspruch von uns ausführlich behandelt wurde. — Die Red.) alle Redner in sehr warmen Worten für die Aufnahme der jüdischen palästinensischen Liga aus, nicht nur machten die beiden mannhaft gehaltenen Ansprachen Disengoffs einen ausgezeichneten Eindruck, sondern auch in der Abstimmung stimmten sämtliche Staaten bis auf zwei, Nämlich Ungarn und Italien, für die Aufnahme; ja selbst bei den Vertretern Italiens wurden die drei von den zehn Stimmen, Uber die die Minoritäten verfügten, für die Zulassung abgegeben, sodaß G i a n n i n i in seinem eigenen Lande nur über einen Teil der Stimmen verfügen könnte. Was Ungarn betrifft, so hat ein führendes Mitglied der ungarischen Delegation Veranlassung genommen, unmittelbar nach der Sitzung mir zu versichern, daß die Stimmenabgabe Ungarns auf einem „Mal entendu (Mißverständnis) beruht habe. Ja, selbst Giannini hat mit besonderer Emphase nachher in Gesprächen wiederholt betont, daß es ihm hiebei nicht um das Prinzip, sondern lediglich um Opportunitätsrücksichten zu tun war. Daß alle Debatten in würdigem Ton und bei aller Verschiedenheit der Ansichten doch unter Vorwaltnng des gemeinschaftlichen einigenden Prinzips geführt wurden, braucht Nicht erst hervargchobcn zu werden. So hinterließ auch die palästinensische Debatte, wie übrigens alle anderen, den großen Eindruck der Versöhnlichkeit und Harmonie. Es ist erfreulich, daß die nächste Tagung des Generalrates sowie der beiden permanenten Kommissionen, nämlich der Minoritätenkommission und der ökonomischen Kommission, über Einladung der österreichischen Völkerbundliga aller Voraussicht nach in Oesterreich tagen wird, und zwar anfangs Oktober in S a l z b u r g. As MmemW WmsZm rmd die guveu. (Von unserem Bukarester R.-Korrefpondenten.) Tie vierjährige Regierung Bratianus hatte bei den Minoritäten im allgemeinen und bei den Juden im besonderen eine so tiefe Mißstimmung herrorgerusen, daß man görnv bereit war, je?er anderen Ftegierung einen Vorschuß von Vertrauen zu geben, um nur die „Liberalen" loszuwerden. Angehörige verschiedener Nationalitäten und verschiedener Parteirichtungen verbanden sich schon bei den im April im ganzen Reiche stattgefundenen Gemeinderatswahlen zu einem OppositionÄblock, um den Sturz der Regierung zu beschleunigen. In der Tat setzte sich der Volkswitte durch und die Liberalen erlitten ihre erste Schlappe bei den Gemsinderat-wahlen und ihre zweite vernichtende Niederlage bei den Parlamentswahlen, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, daß diese bereits unter dem Regime Avereseu durchgeführt wurden. Noch vor einigen Wochen verfügten die Liberalen über eine starke Majorität im Parlamente und heute ist man in der Lage, die liberalen Parlamentarier an den Fingexn abzuzählen. Diesmal entspricht die Niederlage der Liberaen der allgemeinen Bolksstimmung, sonst aber ist es parlamentarischer Brauch in Rumänien, daß jede Re.g i e ru ng die Wahlen so durchführt, daß sie mit einer genügenden Majorität ins Parlament einzichen kann. Allerdings Hallen die Liberalen im letzten Momente ein Wahlgesetz durchgepeitscht, das den Einfluß der M i n d e rh.eiten in den Städten aushob. Tos neue Wahlgesetz sieht die Verschmelzung von Torfgemeiiiwü mit den Städten vor, wodurch beispielsweise die Jude« nicht ihrer numerischen Stärke nach im Parlamente vertreten sein können. Andererseits aber bietet dieses Wahlgesetz den Juden die Möglichkeit, eine Re i ch s l i st e auszustellen, um als Angehörige der jüdischen Nation in den Wahlkampf eintreten zu können. Diese günstige Chance zur Bildung eines Neichsblockes haben die jüdischen Führer verpaßt und dadurch einzelnen Juden die Möglichkeit gegeben, be i v e rs ch i e d e n c n rumänischpolitischen Parteien sich um Mandate zu bewerben. Die meisten gingen mit der Regienlng und wurden auf dem Regierungsprogramme gewählt. In Rumänien wchnen zirka eine Million Juden, von welchen infolge der von den Liberalen durchgeführten Einbürgerung nur 80.000 wahlberechtigt waren. Wenn von diesen 80.000 nur die Hälfte für die Liste eines jüdischen Reichsblocks gestimmt hätte, hätten die Juden ungefähr vier Mandate erhalten. Mf diese Weise wäre der Anfang gemacht worden, eine rein jüdt- Der private Dollarkurs ln Polen. ’ L. Krakau, 9. Juli. Der Dollar notierte heute im Privatvertedr in Krakau 9.27 bis 9.32. sche Politik in Rumänien zu führen. CS köÜktz ein großks Stück Erziehungsarbeit auf dem Gebiete des nationalen Be- ..mßtfeins geleistet und der Regierung die Ansicht beigebrach! worden, daß die Juden eine ethnische Minderheit Hilden und nicht dazu da sind, der einen «dtzr der ciwlim Partei zum Siegzu vechelfen, Es wäre dies die schönste, Dü der jüdischen Politiker Großrumtiniens Mesen. Ties ist aus verschiedenen Gründen nicht geschehen, weshalb wir mit den gegebenen Behältnissen rechnen müssen. Regierung Avsrescu stehen die Juden im ganzen und großen sympathisch gegeNüVer, da diese Regierung den Saint GerMäiner FricdcNSvertWg ratifiziert und Anstätien getroffen hatte, nach diesen Satzungen zu regieren. Dazu kommt noch der Untstand, baß im Kabinett Merescu der Minister für die Bukowina, Dr. Popovici, sitzt, der sich allgemeiner Sympathien bei den Juden erfreut. Aber auch einen Schönheitsfehler weist das Ministerium Avereseu auf — den I N tt e n m i n i st e r Goga, der rin guter Freund der Cuzisten (Hakenkreuzler) ist. Averesm selbst hat erklärt, er sei zwar kein Philösemit, aber auch kein Antisemit. In schlechten Zeiten nimmt man auch eine solche Deklaration eines RegtttUNgSchess als eine „Sympathieerklämng" für die Inden auf!! ' Im Parlament und im Senat haben die Judön fast eine doppelt so gwße Anzahl von Vertretern als im vorhergehenden, wenn auch die meisten der Regierungspartei mit Haut und .Haaren verschrieben sind. Die Zionisten hüben in Dr. Ebner ihren Vertreter im Parlament und in Karl Klüger, Rabbiner Dr. NieMiörower und Elie Mendelsohn ihre Vertreter im Senat. Der Gedanke, einen jüdisch-parlamentarischen Klub Zu bilden, mußte fallen gelassen werden, weil die übrigen sechs Parlamentarier den rumänischen Parteien verschrieben sind und dort einen Klubzwang respektieren, in einem jüdischen Klub aber freie Hand haben müßten. Die Negierung Avereseu wird sich mit dem Judenproblcm in Rumänien eingehend beschäftigen müssen, wenn sie alle Fehler, die die Liberalen begaitgen hgpeN, wird gutmachen wollen. In erster Reihe muß die Negierung die jüdische Staatsbürgcrfrage lösen, um das System der „Staatenlosen" aus der Welt zu schaffen. Die vollständige Gleichberechtigung der Juden Rumäniens „ruß endlich einmal durchgeführt werden, wenn die Regierung Avereseu das Vertrauen der Juden im In-und Auslande genießen will. Tie zweite Kardinalforderung'fällt.in das Gebiet des Schulwesens, das nach den Bestimmungen dts Friebensverirages von Saint Germain zu regeln wäre. Es soll die Tatsache hervorgehoben werden, daß speziell in der Bukowina die Regierung den nationalen Minderheiten, insbesondere aber den Juden, auf dem Gebiete der Schulen kleine Konzessionen gemacht hat, indem sie beispielsweise ist die Kommissionen für die Baccalaureatsprüfungen auch jüdische Professoren designierte, was bis nun nicht-,der Fall war. Die Forderungen der Juden auf dem Schulgebiete erstrecken sich auf Autonomie ihrer Schulen im Einklänge mit den Staatsinteressen. Die dritte Kardinalforderung betrifft die Autonomie der jüdischen G e m e im de.n, die ihnen von der.Regiirrung-genommen wurde. Schließlich wäre zu wünschen, -daß die Regierung Averesou der euzistischen Bewegung mehr Aufmerksamkeit schenke und ihre Betätigung auf das theoretische.Gebiet beschränke. Die Juden haben der Regierung Avereseu einen Vorschuß an Vertrauen gegeben und die Zukunft wird lehren, ob sie recht daran getan haben. , - Gin Wisches Senatsmaudat annulliert. (Eigendienst der „Wiener Morgenzcitung".) R. Bukarest, 8. Juli. In der am 7. d. stattgsfundenen Sitzung des Senats wurde das Mandat des Zionisten I l i e Mendelsohn aus Jassy, der von den Handelskammern Czernowitz. Kischinew, Jassy, Bacau, Botoschani und Vaslui gewählt worden war, annulliert. Die Maßnahme .wird damit begründet, daß die rumänische Staatsbürgerschaft Mendelsohns nicht „einwandfrei" nachgewiesen werden konnte, obwohl er in Rumänien geboren ist und schon seine Eltern im Lande lebterv Me Reformen in Italien. Der Genossenschaftsstaat. Wir haben bereits die letzten Beschlüsse des italienischen Ministerrates mitgeteilt, durch die Italien in einen G enossenschaftsstaat ümgewandelt wird. Die Beschlüsse, die sämtliche am 1. Juli in Kraft traten, waren im Wesen nur Demonstrationen sozialer Natur, wie sie im Kriege beliebt waren, um den Massen Vuwas vorzutäuschen. Seit dem 1. Juli also gibt es in Italien für ein Jahr keine Luxusgegenstände mehr, Beschränkung des Konsums, keine neuen Cafes, Pasticcerien, Tanzböden, die Zeitungen auf sechs Seiten beschränkt, Erhöhung der Produktion, verlängerte Arbeitszeit. Am gleichen Tage aber wurden auch Gesetz und Verordnung über die Kollektivarbeitsverträge rechtskräftig. Alle Italiener werden ^ack und nach in 15 Arbeitskategoricn eingeteilt. Die Arbeit kann in der Industrie, im Handel, in der Landwirtschaft, in den Transportgewerben, zu Land und zur See, im Bankhaus geleistet werden. Diese sechs Kategorien verdoppeln sich durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Außer diesen zwölf Kategorien sind dann noch die drei andercri der sogenannten freien Berufe da: G e.w e.r be t r e i b e n d e, W i ssenschaftler,. Künstler. In jeder größeren Stadt werden je zwei „Korporationen ersten, Grades" (für Arbeitnehmer und Arbeitgeber) etüstehen. Diese primären Verbände werden zu „Provinzialföderationeit" vereinigt und über diesen steht die „K o nsöderation der Föderationen". Als oberstes Organ ist ein „Ministerium der Korporationen" gedacht. Die Arbeiter- und Unternehmerkorporationen sollen sich untereinander durch „billige und gerechte" Abmachungen verstehen, sonst interveniert der Staat im Namen und Interesse der Nation. A u sperr ungen und Streiks sind somit ausgel.ch lotsen. Das ist in großen ZÜLen das Geletz»

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