Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-07-09 · Heft 2649 (9.7.1926) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2649 (9.7.1926)
Date
1926-07-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981736--26990-3014875
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

9Sf. 2649 «e». awü^’j-ji..... , 9. M 1926 MMMW itiNiiiNniNii ilimm mmm Welt UiMlilMU ÜM1UM11I I alllBHIBlli UlMllNlH Seim Rentner des güdlschen Ratlonalsonds. Jir,Plo-esti in Rumänien lebt der einzige Leibrentner des Keren' Kajemeth l'Jsrael Baruch Kahane. Er -st heute 92 Jahre alt. Genau zwanzig Jahre sines jetzt, daß dieser glühende Zionist und Menschenfreund sein gesamtes, 5000 englische Pfund betragendes Vermögen dem Jüdischen Nationalfonds mit der Bestimmung zwecks Errichtung einer Arbeitersiedlung in Erez Israel überwies. Für sich stellte er bloß die eine Bedingung, der Keren Kajemeth möge chm für seinen Lebensunterhalt' eine bescheidene Jahresrcnte zubilligen. Vor kurzem statteten Dr. Egon Michael Zweig vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Jerusalem und der Leiter der Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für die Bukowina Dr. Leon Schmelzer Herrn Kahane in Ploesti, wo er in größter Einfachheit, zurückgezogen von der großen Welt, lebt, einen Besuch ab. Ueber die äußerst interesiante Aussprache mit dem fast 92jährigen Leibrentner des Keren Kajemeth berichtet die „Ostjüdische Zeitung": ,Jn wenigen Worten gibt er nns sein Curriculum Vitae. Im Jahre 1835 ist er in Mohilew geboren. Mit zehn Jahren ist er Doppelwaise und entkommt nur mit Mühe den Häschern des Zaren, die damals tausende jüdischer Knaben abfingen und in die entlegensten Teile des Reiches verschleppten, wo sie zugrunde gingen. Ziellos -irrte der Knabe umher und fand in Jassy endlich eine Heimat. Den Kampf ums Leben mußte er schon in diesem Knabenalter aufnehmen. Noch heute geht eine Erschütterung durch den alten Mann, wenn er sich an diese Jahre seines Lebens erinnert. Durch rastlose Arbeit an sich selbst, reift der' Junge zum Mann und schafft sich eine geachtete Position. Die Lösung der Judenfrage beschäftigt ihn wie viele seiner Zeitgenossen. Und als er von Herz! hört und seinen Plan zur Lösung der Judenfrage versteht, hat er nur einen Wunsch, diesen Mann kennen zu lernen. Er liquidiert sein Geschäft und übersiedelt nach Wien. Dort hat er Gelegenheit, mit Herzl in persönlichen Kontakt zu kommen. „Die einzigen Lichtpunkte in meinem Leben sind die Zusammenkünfte mit Herzl", erzählte uns Kahane. Schlicht und einfach erzählt er uns die Geschichte seiner Stiftung. Auf den Gedanken hat ihn Herzl gebracht. Herzl erzählte ihm eines Tages die Geschichte eines kleinen Mädchens, das im strengen Winter die Vöglein im Garten mit den Brotkrumen dom Mittagstische fütterte. Die Eltern, die eines Tages daraufkamen, fragten, ob es denn imstande sei, alle Vögel, die im Winter durch die Schneedecke des Futters beraubt werden, vor junger zu bewahren. Minchen — so hieß das Kind — aber meinte, wenn alle Kinder so denken würden, dann könnte man alle Vöglein vor Hunger schützen. Nun wußte Baruch Kahane, wie es zu machen sei. Kle'in- Minchen hatte ihm den Weg gezeigt. Es fehlt ein Beispiel für die Reichen unseres Volkes, sagte Baruch Kahane, und er übergab sein ganzes Vermögen dem Jüdischen Nationalfonds. Für sich ließ er nur eine bescheidene Rente. Zwartzig Jahre wartete nun Baruch Kahane auf die Nachahmung seines Beispieles. Es freute ihn deswegen sehr, als ihm von der Stiftung des Herrn Markus Inster aus Cernauti Mitteilung gemacht wurde. „Endlich wieder ein Mann," sagt Kahane, „der seine Lebenshaltung einschränkt, um dem jüdischen Volke zu dienen." Ganz eigenartig und interessant nimmt Kahane zu den einzelnen Problemen, die den Aufbau Erez Israels betreffen, Stellung „Die Araber werden nns als Brüder behandeln, wenn wir uns mit ihnen verständigen. Warum schaffen wir künstlich Gegensätze?" „Die Differenzen religiöser Natur werden schwinden, wenn wir eine vernünftige Reform durchführen. Die Ritualien müssen auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Vor zwei Jahrtausenden waren unsere Gebete viel einfacher als heute. Das dicke Sidur muß verschwinden, an seine Stelle kommt ein kleines Sidur mit wenigen, aber aufrichtigen Gebeten, sagt Kahane. Bauern haben nicht so viel Zeit für Beten wie im Galuth die Luftmenschen." Die dreißig Jahre zionistischer Arbeit waren nur Dorbereitungsarbeit für Palästina. Durch diese Arbeit haben wir Palästina erworben. „Palästina ist unser. Niemand kann es uns nehmen." Mit leuchtenden Augen ruft nns Kahane diesen Satz immer wieder zu. „Es tut mir nur weh, daß Herzl das nicht erleben Kein Lchstchtverbot in Sldenburg. JK Berlin, 8. Juli. Der Olden burgische Landtag hat den (von uns angekttndigten) A n t r a g d e r V 3 l k i s ch e n, es sei ein V e r b o t d e 8 r t t u e l l e n S ch ä ch t e n S zu erlassen, abgelehnt. SchächtverLot in Bayern? K. Berlin, 8. Juli. Im bayrischen Landtag wurde heute ein Beschluß gefaßt, der zu einem Verbot des rituellen Schächtens in Bayern führen kann. Es stand nämlich ein Antrag des völkischen Blocks zur Abstimmung, welcher die Regierung verpflichtet, eine Verordnung zu erlassen, wonach Schlachttiere vor Beginn der Blutentziehung zu betäuben sind. Gegen den Antrag stimmte nur die bayrische Volkspartei und die Freie Bereinigung, bestehend aus dem Zentrum und den Demokraten sowie die Kommunisten. Im Staatshaushaltsausschuß war der Beschluß gefaßt worden, daß das Schachtelt entsprechend der Zähl der jüdischen Bevölkerung eingeschränkt werden soll. Frithjof Nansen über das Schächten. Wie aus Oslo berichtet wird, hat die norwegische Negierung den Schächtverbotsentwurf, den sie im Starthing eingebracht hatte, zurückgezogen. Die Bewegung gegen das Schächten ist aber nicht zur Ruhe gekommen. Nunmehr äußert sich Prof. Frithjos N a n s e n in einem Briefe an die Storthing-Kommission in folgender Weise zur Frage des Schächtens: „Ich sammelte große Erfahrungder Tötung von Tieren vermittels Durchschneidens der Adern des Nackens, eine der Schechita ähnlichen Todesart, und bin überzeugt, daß auf diese Weise die Tiere sofort das Bewußtsein verlieren und für den Schmerz dann nicht mehr empfindlich sind. Autoritäten wie die Professoren K r o g h und T h o m s e n (Osla), Dr. Hill (London) u. a. machten darüber Versuche und es wurde praktisch bewiesen, daß die Schechita keinen nnützen Schmerzen verursacht. Dazu kommt, daß die Schechita für die Juden eine Notwendigkeit ist. Sie gehört zur Ausübung ihrer Religion; ein Verbot der Schechita würde den Prinzipien der Gewissensfreiheit widersprechen." Sir Adolf Tuck gestorben. In London starb dieser Tage Sir Adolf Tuck, das Oberhaupt der weltberühmten Ansichtskartenfirma Tuck rr. Söhne, im Alter von 72 Jahren. Er war ein hervorragendes Mitglied der Londoner Judenschaft und bekleidete im öffentlichen jüdischen Leben zahlreiche Ehrenposten. 1910 wurde er in den Baronetstand erhoben. terhaltig. Das Gericht gewann die Ueberzeugung, daß er es darauf abgesehen hatte, die Brüder Hilfreich zu übervorteilen. Die Veruntreuung sei darin gelegen, daß Bauer über daS Bich, das ihm anvertrant war, ohne rechtliche Grundlage verfügte. Die Landesverweisung wurde deshalb ausgesprochen, weil Bauer nach Annahme des Gerichtes ein sehr gefährliches Element für das Geschäftsleben sei. Der Angeklagte nahm das Urteil ruhig 'auf. Sein Verteidiger Dr. P r eminger meldete die Nichtigkeitsbeschwerde intd Berufung an. Attentatrversuch im Serlchtrsaal. Wilna, 8. Juli. Die Gattin des auf fünf Jahre schweren Kerkers verurteilten Staatsanwaltes H u r e z y n (wir haben über den Prozeß bereits berichtet) hat nach Verlesung des Urteilein Attentat auf den Staatsanwalt Steinmann, der die Anklage gegen ihren Gatten vertreten hatte, versucht. Frau Hurczyn wurde noch in der Nacht verhaftet. Die Phantasie des „angehenden" Hungerkünsilers. Dem Dszirksrichter Dr. N a r z des Strafbezirksgerichtes 1 wurde gestern ans der Haft der 23jährige Hilfsarbeiter und „angehende" Hungerkünstler Franz W i s n c tz k i vorgeführt, um sich wegen einer durch die Begleitumstände interessanten Irreführung der Behörde zu verantworten. Wisnetzki hat, wie berichtet, vor einigen Tagen bei der Polizei gegerr sich die Anzeige gemacht, daß er seine Geliebte, weil sie schwanger geworden war, in die Donau gestoßen habe. Nach seiner Verhaftung widerrief er das Geständnis. Er erklärte, daß er Hungerkünstler werden wollte, jedoch von der Polizei zn seiner Produktion keine Erlaubnis erhalten habe. Er wollte eingesperrt werden, um durch einen Hungerstreik die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Vor dem Richter gab Wisnetzki an, daß er ddie ganze Geschichte erfunden habe, nur ter Polizei Arbeit zu geben, weil er auf sie wegen des Verbotes seiner Hungcrproduktion schlecht zu sprechen war. Auf die Erzählung von dem Mädchenmord sei er durch die Zeitungslektüre über den Fall Wimpassinger gekommen. Der Richter verurteilte den Beschuldigten zu einer Woche st r e ngen Arrests unter Anrechnung der bisher verbüßten Untersuchungshaft. Amtsgerichtsrat Josephsen freigesprochen. Breslau, 8. Juli. Der Prozeß gegen Amtsgerichtsrat Josephsen, der angeklagt war, seine Geliebte, die Conrptoiristin Erna Rodenstock, zur Ermordung seiner zweiten'Geliebten, der Halbweltdame Maria Hesse, angestistet zu haben, endete heute mit dem Freispruch des Angeklagten^» In der Begründung sagt das Gericht es sei wahrscheinlich, daß Josephsen die ihm zur Last gelegte Anstiftung zum Mord begangen haben könne. Doch sei es nicht möglich gewesen, den Nachweis für diese Beschuldigung zu erbringen. Die Tat |ct Josephsen seiner ganzen Veranlagung nach durchaus zuzutrauen. Josephsen habe des öfteren Beweise seines sittlichen Tiefstandes abgelegt, die ihn unwürdia. erscheinen lassen, weiter ein Richteramt zu bekleiden. Neuerlicher Kurssturz der West.dMe». Brüssel, Paris und Mailand auf dem bisher tiefsten Stand. -- Der Zloty und der Lei leicht befestigt. Der Kampf C a i l l a u x in der französischen Kammer um seinen Sanierungsplan wird von der internationalen Finanz als aussichtlos beurteilt. Sie ging daher gestern auf allen Märkten mit umfangreichen Abgaben von Frankdevisen vor. Besonders stark wllrde die Devise Brüssel hergenommen, die gegen Zürich auf 12,80 gegen 13,20 vom Vortage zurückging. Das englische Pfund stieg in Brüssel auf 195. Gegenüber dem versuchten Sta« bilisierungsknrs vom Frühjahr 1920 hat sich der belgische Franken um zirka 50 Prozent ermäßigt. Flau lag auch die Devise Paris, die nach.heftigen Schwankungen aus 13,41 gegen 13,85 vom Vortage fiel. — Auch die Lira konnte trotz reger Jnterventionstätigkeit nicht gehalten werden. Die Devise Mailand ging auf 17,08 gegen 17,70 vom Vortage zurück. Nach den Rückschlägen der letzte,i Tage hat sich der Zkoty wieder erholt. In Wien erhöhte sich die Devise Warschau von 76,05 auf 76,35. Bukarest konnte seinen gestrigen Kurs behaupten. c Kerichtssaal. Ser Hausbesitzer als Financier einer Einbrecher« bande. Zu Beginn des gestrigen Tages im Prozeß gegen Schwarzbarth und Genossen wurde die Einbruchsexpedition nach Bludenz besprochen. Der Angeklagte Sefcik sagt über sein erstes Zusammentreffen mit Schwarzbarth aus. „Ich habe chm erzählt — sagt Sefcik — daß wir einen großen Einbruch Vorhaben. Er hat uns versprochen, nns sein Auto zur Verfügung zu stellen. Wir haben nun ausgemacht, er bekommt die ganze Beute und wir werden danach über die Grenze gebracht. Wir konnten ihm rund die ganze Beute versprechen, da wir gewußt haben, daß in Bludenz kein Einbruch zu machen sei. — Vors.: Was bezweckten Sie also damit, daß Sie dem Schwarzbarth das vorgemacht haben? — A n g e k l.: Die Flucht, ins Ausland. Wir haben ihm versprochen, im S t e u e r a m t eine recht große Beute zu machen. — Vors.: Was haben Sie ihm versprochen? — Angekl.: Zwei bis drei Mi ll ia rden. — Vo rs.: Ich glaube, das ist eine Uebers'chätznng der Bundeskasse. (Große Heiterkeit im Auditorium.) Herr Schwarzbarth ist doch sonst ein erfahrener Mann. Der Vorsitzende verliest dann, was Sefcik vor dem Untersuchungsrichter ausgesagt hat. Gegen Mjttag wurde der Angeklagte Schwarzbarth zum Verhör aufgerufen. Er erzählt ausführlich, äaß sein Sekretär Schifter eines Tages ihn um ein Darlehen von zwölf Millionen bat und zur Deckung ein Paket, das angeblich Wertpapiere enthielt, übergab. Später habe Sefcik erwähnt, daß sich in dem Paket gestempelte Marken befinden, die von dem Einbruch -in Innsbruck herrühren. Ueber diese Mitteilung war ich — sagt den Rat, nachdem er mich angefleht hatte, keine Anzeige zu machen, das Paket mit den Wertpapieren anonym an die Polizei zu. schicken. Ich bin aber selbst bald darauf verhaftet worden. — Vors.: Warum sind Sie dann nach Salzburg gefahren, wenn Sie mit der ganzen Sache nichts zn tun haben wollen? —' Angekl.: Ich wurde als Offizier im Kriege verschüttet und gerate bei der geringsten Aufregung ganz außer Fassung. Ich war damals ratlos und habe nicht gewußt, was ich eigentlich tue. — Der Vorsitzende verliest nun ein Bekenntnis, das Schwarzbarth w ä h r e nd seiner Haft bei der Polizei abgefaßt hat. Es beginnt mit den Worten: Ich weiß, daß es keine Entschuldigung für "meine Handlungen gibt. Im Gegensatz zu Schwarzbarth halten die Angeklagten Sefcik und Dittmann die ihn belastenden Angaben aufrecht. Nach Einvernahme des Angeklagten Schifter wird die Verhandlung auf h e u t e v e r t a g t. Las Urteil im Larenburger Prozeß.' Bauer zu zwei Jahreu schweren Kerkers verurteilt. Gestern nachmittags wurde im Laxenbnrger Schloßprozeß das Urteil verkündet. Der Angeklagte Robert Bauer wurde des Verbrechens des B e t r n g es und der Veruntreuung schuldig erkannt und zn zwei Jahren schweren Kerkers, verschärft durch ein hartes Lager vierteljährlich, verurteilt. In diese Strafe wurde die Untersuchungshaft eingerechnet. Außerdem wurde über Bauer die Landesverweisung ausgesprochen. Die Privatbeteiligten wurden auf den Zivilrechtsweg verwiesen. In der ungemein umfangreichen Urteilsbegründung wird Bauer als herrischer Mensch bezeichnet, der alles nur nach seinem Willen getan und die Generalversammlung gänzlich aus- Weitere Noten Inflation in Frankreich. Paris, 8. Juli. Dem heutige,: Wochenausweis der Bank von Frankreich zufolge, haben sich die Vorschüsse der Bank von Frankreich an den Staat um 360 und der Notenumlauf um rund 950 Millionen Franken vermehrt. Der F r a n k e n k u r s hat wieder einen starken Rückschlag erfahren. Die Notierung war bei Börsenschluß 189,80 für das Pfund, 39,01 für. den Dollar und 7,61 für den Schweizer Franken. Strenge Maßnahmen gegen die Devise nein fuhr in Italien. Aus Rom wird uns gemeldet: Das Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung des Finanzministers, worin erklärt wird, daß das Verbot, italienische Devisen, Schecks und Anweisungen ins Ausland auszuführen, sich auch auf sämtliche Kredittitres bezieht, die in Lire ausgestellt und in Italien emittiert und zu zahlen sind. Weiters ordnet der Finanzmiujstcr an, daß die Banken, die solche Devisen usw. auszahlen, dem Ministerium darüber berichten müssen, ob solche Titres im Ausland gewesen sind. Denjenigen Personen, die ins Ausland gehen, ist es erlaubt, Titres und Geld in. Höchstbetrage von 20.000 Lire mit sich zu nehinen, aber diese Erlaubnis, bezieht sich nicht auf diejenigen, die oft ins Ausland gehen. Letztere dürfen nur so viel Geld mitnehmen, als üe für den kurzen Aufenthalt inr Ausland nachweislich brauchen. Diejenigen, die über dieses Ausmaß hinaus Devisen und anderes Geld nach dem Auslände bringen, werden nicht nur mit Geld- 'trafen belegt, sondern das ganze Geld, das sie ins Ausland bringen wollen, verfällt der Konfiskation. Die Pariser Mrse wehrt sich gegen Anslstnder. K. Paris, 8. Juli. In einem heute durchgeführten Prozeß wurde festgestellt, daß den Ausländern nicht nur daS Betreten des Pariser Börseugebüudes, sondern auch der zum großen .Saal führenden Freitreppe verboten ist. Schwarzbarth — wie. .vom Blitz getroffen, Schifter gab. mir. dann geschaltet hat. In seinen Abmachungen zeigte sich Bauer als h j n t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.