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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-09 · Heft 2649 (9.7.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2649 (9.7.1926)
Date
1926-07-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seit« S Wien. Freitag bleiben, bezitzlich deren Araber und Juden mit Vorteil a u ß der Basis g e m e i n s a m e n Interesses;ii< sammenarbeiten können. Auf einem Ausbau dieser Basis nach politischer und wirtschaftlicher Richtung beruht die Verwirklichung eines auf Frieden und Wohlfahrt aufgebauten p a l ä st i n e n s i s ch e n Staates. Die erhöhten Einnahmen des Finanzdepcirtements der Regierung zeigen den gebesserten Zustand der Landes, finanzerr im, was eine Folge erhöhter allgemeiner Wohtftchrt ist. Trotz der Ermähigung des Zehem Ms landwirtschaftliche Produkte ergaben die Finanzen der Verwaltung > , einenNeberschutzvorik,y6v.57K8gypt. Pfund für das Jahr 192c Diese Balancen wurden zur Finanzierung von Werken ' großen Umfanges verwendet unter Vorwegnahma der Ausschreibung einer Anleihe. Der Ertrag der Landwirtschaft war aut. Sir E. D o ws o n, frühere Generaldirektor des Landvermessungrilvesens in Aegypten, hat nach einem sorgfältigen Studium des Problems der landwirtschaftlichen Preduktion und der örtlichen Bedingungen in Palästina allgemeine Richtlinien zu einer Reform rorgeschlaaen, die zum Nutzen des Landes durchgeführt werden könnte; er wir) selbst bei der systematischen Durchführung des Prcgrannns. die eine Reihe von Jahren rxanfpruchen wird, Mitarbeiten. Trei-ehn neue jüdische Lan>kolon:cn wurden gegründet. Was das Erziehttngswesen betrifft, so gibt es zwei Systeme öffentlicher interkonfessioneller Schulen, ein arabisches und ein hebräisches System. Die arabischen Schulen werden dirrch das Erziehungsbepaxtement der Regierung direkt kontrolliert, die hebräischen Schulen werden weniger dmch die Regierung als durch die Palästinensisch-zionistische Exekutive, die dis Zionistische Weltorganisation repräsentiert, konttollbrrt. Das'arabische öffentliche Schulnetz umfatzt 315 Schulen, die aus den a l l g e m e i n e n S t e u e r n und lokalen Beiträgen unterhalten werden. In den Dörfern ist dir Mehrheit dieser Schrlen eine Schöpfung der britischen Regierung, während es sich in den Städten meist um frühere ottomanische öffentliche Schule« Handelt. Die. Schülerzahl beträgt 19.881, von denen ein Achtel Christen sind. Das hebräische öffentlicheSchnlneh umfaßt .139 Anstalten, die hauptsächlich aus den Fonds der Zionistischon Weltorganisation erhalten werden, aber auch Ms den lokalen Beiträgen. Diese Sch-ckan werden von 15.329 Schülern besucht. Es existieren noch kleiner« Schulsysteme, die von de m Erzi e h u.n g s d e pa rtcment ' kontrolliert norden. Tchulen, die gewissen Vorschriften entsprechen, erhalten kleine Zuschüsse. Tie. Gssamt^rhl jener Schulen, die rveder von dem Regitzrungstzepartement der Erziehung, , noch von der Zionistischen Exekutive kontrolliert werden, ist folgende: 102 arabische Schulen mit 7063 Schülerg, 107. jüdische Schulen mit 6723 Schülern. Es gibt ferner noch eine größere Anzahl christlicher und Mischer Schulen, die hauptsächlich aus Fonds fremder Mission en und Körperschaften unterhalten werden; einige erhalten auch kleine Zuschüsse aus der Staatskasse, Ausländische christliche- Gewerkschaften unterhalten 132 Schulen mit 12.265 Schülern, von denen mehr als ein Sech stel Nichtchristensind.-Ein gewisser Teil der Schüler stammt aus dem Ausland. Ausländische jüdische Gesellschafte n unterhalten neun Schulen mit 3199 Schülern, von denen nur 35. Nichtjuden sind. Im ganzen existieren-804 Schulen.mit 6 4.7 6 4 Schüler n. Im Berichtsjahre wurden in Palästina 27 Handelsgesellschaften mit einem Gesamtkapital von 250 Pfund eingetragen. Durch die Palestine Electric Corporation wurden in Haifa und Tiberias Kraftwerke errichtet. D« Steigerung der Handels- und Bautätigkeit und die neue industrielle Entwicklung ist fast ausschließlich dem jüdi, schen Kapital und dem Zuzug einer vermögendm Anwan« dererschicht zuzuschreiben. 1925 sind 33.801 jüdische Einwanderer nach Palästina gekommen. Tiefe jüdisch« Einwanderung, die die Einwanderung von 1924 um ein Dreifaches überstieg, hat, obwohl sie zweifellos v i e l Gutes gebracht hat, n e u e P r o b l e m e aufgeworfen. Die Absorbierung von Männern und Frauen verschiedener Typen und verschiedener Fähigkeiten durch das Wirtschaftsleben eines so kleinen und noch wenig produktiven Landes ist eine schwierige Sache, die alle Energie und alle Hilfsquellen der Zionistischen Organisation beansprucht hat. Eine Anzahl dieser Einwanderer würde sich gern der Landwirtschaft widmen, in der Tat weist das Verhältnis jüdischer ländlicher zu städtischer Siedlung eine steigende Tendenz aus, aber eine landwirtschaftliche Ansiedlung ist ein l a n gsamer und teurer Prozeß. Obwchl im Berichtsjahre 129.366 Dunäm Boden von jüdischen Gesellschaften und Einzelpersonen erworben worden sind, ist es der Regierung bis jetzt unmöglich gewesen, den neuen Ansiedlern Staatsboden und Oedland zur Verfügung zu stellen. So kommt es, daß ein großer Teil der Einwanderer den Hauptstädten z u st r e b t und in der Beschaffung des Lebensunterhalts von kommerziellen und industriellen Unternehmungen abhängt. Die meisten der neuen Industrien sind in ihrer Entwicklung durch die hohen Lebens- und Produktionskosten gehemmt. Biele von ihnen ersuchen um Protektionsmaßnahmen, die, wenn man sie gewähren würde, die Lebenskosten noch steigern würden. Di« Regierung muß Zol.lerleiKterupgen bei Einführung von Rohmaterialien ge- JBttetre* Morsrnzettuira__ währen und die Entwicklung des Exports derjenigen Industrien fördern, die lokale Produkte nutzbringend verwerten, sowie gewisser andrer, bei denen das Rohmaterial keine so große Rolle spielt. In Verbindung mit der industriellen Entwicklung entstehen immer neue Arbeiterprobleme. Jüdisch« Arbeitgeber beschäftigen aus politischen "und G^ühlsgründen vorzugsweise jüdische Arbeiter, gelernte und ungelernte, die gut organisiert sind und annähernd denselben Lohn fordern, die gleiche Lebenshaltung führen und auf der gleichen Arbeitsgesetzgebung bestehen, wie sie in einem modernen und homogenen Staate üblich sind. Tic bestehende Arbeitsgesetzgebung, die nur Kontrollmaßnahmcn durch das Gcsundheitsdepartemcnt Vorsicht, ist a ne r k a n n t e r m a ß e n mangelhaft. Bei Einführung neuer Arbeitsgcsetzc muß man aber vorsichtig zu Merke gehen un) die besonderen Bedingungen des Landes, seiner verschiedenartigen Bevölkerung in Betracht ziehen. Eine Arbeitsordnung wird in Erwägung gezogen, ein ständiges Komitee steht mit den Arbeiter- und anderen Organisationen in Fühlung. Die Erholung von der Wirtschaftsdepression des Jahres 1923. eine Erholung, die 1924 einsetzte, machte im Jahre 1923 infolge des Zuzugs neuer kapitalistischer Ansiedler weitere Fortschritte. Biele der Einwanderer brachten ansehnliche S u m m e n mit, die in den Banken deponiert wurden und so das Kreditwesen entspannten. Tarlehensziilsen erreichten ein tieferes Niveau, wie es seit 1920 nicht bestand. Jedoch haben spekulative Käufe in Erwartung erhöhter Anforderungen im Bauwesen, ebenso die Festlegung.von Kapital in großen Bauuntcrnehmungen und Handankäusen, eine Spannung auf dem KapitolSmartt gegen Ende des Jahres verursacht, was zu Kreditei n s ch r änk u.n ge n führte. Ter Lebenshaltungsindex stieg gegen 1924 um 4,4 Prozent, der große. Hände l s i n d e x um 7,2 Prozent. Der O r a n g c n e x p o r t betrug, 1,668.291 Kisten gegen 1,880.783 Kisten im Jahre 1924. Die erzielten Preise waren zufriedenstellend hoch. Die W e i n i n d u st r i e. leidet unter dem Mangel an Absatzmärkten; der Export sank um 7850 äghpt. Pfund. 5855 Tonnen-Seife im Morte von 247.725 Pfund wurden exportiert; gegen 1924 eine Zunahme von 1046 Tonnen im Werte von 43.834 ägypt. Pfund. Bessere Produktionsmethoden werden eingeführt und höhere Qualitäten in.den Handel gebracht. Sieben Tabak-- und Zigarettenfabriken. - sowie sieben T o m bakf a b r i k e n sind jn Tätigkeit, Seit 1. Mai wurden 219.800 Kilogramm Zigaretten, 12.000 Kilogramm geschnittener Tabak und 42.000 Kilogramm Tombak produziert. Die Haisaer Z e m e n t f a b r ik wurde im Oktober in Betrieb gesetzt, ihre Produkte finden im Lande AbM. Ein besonderer Abschnitt Im Bericht ist den Antworten gewidmet, die die britische Regierung auf die Fragen der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes erteilt hat. ‘ Auf die Frage, welche Maßnahmen ergriffen worden seien, um das Land unter solche politische, vexwaltungstechnischö und wirtschaftliche Bedingungen zu bringen, die die Errichtung des Rationalheims für das jüdische Pylk sichern, und welche Resultate diese Maßnahmen erbracht haben, wurde die folgende Antwort erteilt: Die Richtung und die Objekte der Politik der Re» gierung Palästinas in Gesetzgebung, Verwaltung und Finanzen blieben unverändert; die sichtbaren Resultate dieser Politik sind Ruhe, erhöhte jüdische Ein* Wanderung, Fortschritt der jüdischen Landansiedlnng. Die Entwicklung der Industrie wurde durch Aufhebung von Einfuhrzöllen auf gewisse Rohmaterialien ermutigt. Die Regelung gemäß der Einwandernngsordnung vom Jahre 1925 brachte eine Gesetzmäßigkeit mit Bezug auf die Hereinbringung jüdischer Jmmigrantenarbeiter. Die palästinensische Bürgerschaftsordnung 1925 erleichterte denjenigen Personen, die im Lande ihren Wohnsitz nehmen, die Erwerbung der palästinensischen Nationalität. Eine bemerkenswerte Entwicklung jüdischer k o o p e r a t i v e r G e s e l l s ch a f t e n im Bau-, Ackerbau» und gegenseitigem Kreditwesen war zu verzeichnen. 26 derartige jüdische Gesellschaften wurden gebildet. Frage d c r M a n d a t s k o m m i f s i o.n: Hat die Jewish Agency der Administration im vergangenen Jahre Ratschläge erteilt, und was betrafen diese Ratschläge? A n 1 w o r t: Tcnr palästinensischen Komitee der Agency (der Palästinensisch-zionistischen Exekutive), sowie dem H a u p t b u r e a u der Z i v n i st i s ch e n O r g a n i s«rt i o n ist Gelegenheit gegeben worden, ihre Ansichten über die Paß- und E i n w a n d e r u n g s o r d n u u g sowie über die geplante Organisation der jüdischen Gemeinde n, die noch immer die Regierung Palästinas beschäftigt, darzutun. Frage: Was hat die Agency zur Entwicklung des Landes getan? Antwort: Die Einwanderung erhöhte die jüdische Bevölkerung T e l - A w i w $ und Haifas uni# 10,000, beziehungsweise 6000. Dementsprechend wuchs die industrielle Tätigkeit. Einer Aufstellung der Agency gemäß gab es im November 1925 5 4 7 jüdische industrielle Unternehmungen in Palästina, die rund 7000 Arbeiter beschäftigten und ein Kapital von 2,500.000 Pfund vertraten. Die von dem Palästinakomitee der Agency kontrollierten Schulen. erreichen die Zahl 182, die Zahl der Lehrer beträgt 550, die der Schüler 13.346, Die Agency gab in dem g. Juli 1B6 Nr. 264« am 80.September 1925 beendeten Schuljahr 63.000 Pfund für Erziebungszwecke aus. Das Palästinakomitee der Agency unterhält eine Abteilung fürHandel und In« d u st r i e und für Jnstruierung Von Immigranten; es gewährt Anleihen an Immigranten, industrielle Unter, nehniungen und Gemeindebehörden zwecks Ausführung öffentlicher Arbeiten. Die Agency hat zur Erhöhung des Kapitals der Pale st ine Electric Corporation staÜ beige tragen. Frage: Welche Schritte sind im Einvernehmen mit der Regierung unternommen worden, um eine Zusammenarbeit aller jener Juden herbei, z u f ü h r e it, die an der Errichtung des jüdischen Naiionalhcims Mitarbeiten wollen? Antwort: Die im Bericht 1924 dargelogten Unterhandlungen, die auf eine Erweiterung der Jewisy Agency Hinzielen, wurden weitergcführt; der 14. Zionistenkongretz vom August 1925 hat einen diesbezüglichen Beschluß gefaßt. Frage: Welche Maßnahmen sind ergriffen worden, um die Rechte und die Position anderer Teile der Bevölkerung zu sichern? Antwort: Die neue Einwanderungsordnung und -Regelung ist, soweit möglich, auf dem Prinzip aufgebaut, daß die Einwanderung geregelt werden müsse nach der ökonomischen Fähigkeit des Landes, n e u e A n s i e d l e r a u f z ü n e h m e n; aus diese Weise wurde der Position der Bevölkerung Rechnung getragen. 731 Personen, unter ihnen 534 Jude n, die den Regeln nicht entsprachen, wurden im Jahre 1925 von den Grenzen und Häfen z u r ü ck g e w i e s e n. Frage: Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um i» Zusammenarbeit mit der Jewish Agency eine dichte Siedlung von Jude» auf dem Lande zu fördern? . Antwort: Der jüdische Bodenbesitz in Palästina beträgt gegenwärtig 200.000 Morgen. 1925 wurden von Juden 32.500 Morgen Ackerland neu erworben. 3000 Morgen Siaatsland in Brisan wurden der Zionistischen Exekutive zu langfristiger Pacht zwecks Ansiedlung ehemaliger jüdischer Soldaten, angeboten, aber als untauglich zurück, g e w i e s e n. Es sind nun Verhandlungen eröffnet worden, bezüglich der Pacht von 6 0 0 0 Morgen Staatsland in der Nähe von Rasa und etwa 4000 Morgen in d-" 9!ähe von Haifa. Die Gegensätze im arMsüien Lage»'. Jerusalem, 7. Juli. Das arabische Blatt „Ma>.ith al Sryar!" schreibt zur Frage der Einberufung des arabischen Kongresses: Der Grund, weshalb der arabische Kongreß in Palästina nicht einberufen wird, liegt in den Zwistigkeiten zwischen den arabischen Führern in Nordpelästina und dem arabischen Exekutivkomitee. Die Araber in N o r d p a l ä st t it<i sind mit dem Frieden, der in der seinerzeit aus Initiative des ägyptischen Gelehrten Achmed Zaki Pascha cinberusenen Versammlung geschlossen wurde, und mit der Einberufung des siebenten arabischen Kongresses nicht einverstanden, Sie erklären, daß sie an dem Kongreß, wenn er abgehalten werden sollte, nicht teilnehmen werden. Sie seien nicht gewillt, in den Händen gewisser Herren in Jerusalem als Werkzeug zu diensn und sich von ihnen noch Willkür führen zu lassen. Sie wissen ganz genau, daß die Familiensippschaft, die in Jerusalem die Araber beherrschen möchte, bloß für eigene Interessen und nicht zum Wöhle des Volkes arbeitet. Sie hielten eS daher für besser, die Jerusalemer sich selbst zu überlassen und «ine eigene Orggnisatiouder nordpaläslimusischen Araber;u schaffen, ohne' sich den Jerusalemern >* czuschlicßen. Anschluß der Sinai-Halbinsel an PoMim? Jerusalem, 7. Juli. In einer seiner letzten Nummern schreibt „Maraat al Schark": Es geht das Gerücht, daß der Besuch des OberkommisfärS von Aegypten L-ord George Lloyd in Palästina mit der Frage der Beziehungen zwischen der .Halbinsel Sinai und Palästina im Zusammenhang sei. Die Halbinsel Sinai wird Palästina an ge schlossen w e r d e n. Port Fuad würde ein p a l ä st i n e n s i s ch e r Hasen sein. Bewahrheitet sich diese Meldung — fährt das genannte Blatt fort —, so könnte England die ägyptische Frage lösen. Sie würde ihre Streitkräfte an die Ostmündung des SuczkanalS bringen und Palästina zn seiner obersten militärischen Zentrale bestimmen. Angesichts der weichen Naturschätze der Halbinsel Sinai, wie Salze, Metalle, des Fischrcichtums und der großen Bodenflächen, die zu -ihrer Kultivierung keiner großen Wasserzufuhr bedürfen, ist es begreiflich, daß England der Angliederung der Halbinsel Sinai an Palästina so große Wichtigkeit bewußt. Keine Milderung der Mwmderungsyuote. New-Aork, 7. Juli. (I. T. A.) Der Kongreß der Vereinigten S t a a t e n bat sich zum 17. Oktober vertagt, ohne daß er dazu gekommen, ist, über die vom Kongleßmitglied I a e o b st e i n - R o ch e st e r ewgebrachte Resolution, wonach Frauen und minderjährige Kinde« vonDek l a r a u t e n außer der Quote e i n w a n d e r n dürfen, zu entscheiden. Das GlNtvauderungSkomitev des Sllpräsentontenhau'eS e h n t e e S a b, die R ution dem Kongreß zu unterbre ten. Die Fordrrmgen der jüdische« Kausmonnschvst Polens. L'. Warschau, 8. Juli. Heute sprach beim Finanzminister K l a r u e r eine Abordnung der jüdischen Kaufmannschaft vor und überreichte ihm ein eingehendes Memorandum» welches in 21 Punkten die Forderungen der jüdischen Kaufleuta enthält. Der Minister sagte die Berücksichtigung dieser Postulaie NSH TunliMij zy.

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