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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-08 · Heft 2648 (8.7.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2648 (8.7.1926)
Date
1926-07-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Mi« Men, DonfferSkrg Mene« Morsenzelknns S. FuN ISA SK. SS4S «-* m Plattfuß Vefchwikve« auch in den schwersten Fällen, sowie Hrostbcnlen, SemSchS« nnv Schwielenbtldniia werden unter Sqrantt« in der seit sa Jahren mit ven modernsten HiffKnmeln etnaerichieten orthopädischen Mest- und Schuhanstalt Andrea- Reich, 1». Bezirk, Maria, hilferstratz« LOS, behoben. Dieser Speziaktst arbeitet für gesunde Füßz nicht. Sie ßinbSrgerung in PaiDina. Don Dr. Fritz Löwenfiein, Jerusalem. . I e r u s a l e m, 1. Die in diesen Togen in TelAwiw abgehaltcne Sitzung . des Waad Leumi hatte sich in der Hauptsache mit drei Fragen zu beschäftigen: mit der Aufbringung von Mitteln seitens des Jischuw zur Ueberwindung der wirtschaftlichen Krise („Ozar H a j i s ch u w"), mit dem Stande der E i n b ü r g e r u n g a n g e l e g e n h e i t und mit dem G e m e i n d e g e s e tz. Die erste Angeleget,heit ist noch zu keinem Mschlnß gelangt. Die Aufnahme des Borschlages war eine recht günstige und zurzeit sind Kommissionen des Waad Leumi, an denen auch Dr. Ruppin Anteil nimmt, mit der Ausarbeitung der Einzelheiten beschäftigt. Sehr traurig steht es mit der Embürgerungsbewegung. Die Zionistische Exekutive gibt die Zahl der bisher eingebürgerten Juden mit 3500 an, was von der Einbürgernngskommission („Baadah merkasith lchithesrachuth") noch als zu hoch angesehen wird. Ein Memorandum dieser Kommission an den Waad Leumi und das Referat des Vorsitzenden dieser Kommission Rechtsanwalt Daniel A n s h e r in der Sitzung des Waad Leumi unterrichten über die Sachlage. Hiernach kommen vor allem folgende Momente in Betracht, die die Interesselosigkeit des Jischuw uüd das schlechte Ergebnis der Einbürgerung erklärlich machen: 1. Die durch Artikel 3 des Mandats vorgeschriebenen Erleichterungen für Juden bei der Einbürgerung sind im Gesetz nicht enthalten. 2. Das Recht des High Commissioners, die Einbürgerung ohne Angabe von Gründen zu versagen und bereits erfolgte Naturalisationen rückgängig zu.machen, schreckt viele ab. 3. Die hohen Naturalisationsgebühren (mehr als 1 Pfund!) machen es großen Teilen des Jischuw, so der Arbeiterschaft, unmöglich, sich naturalisieren zu lassen. 4. Nach den geltenden Bestimmungen involviert die Einbürgerung den Verlust der dem Ausländer noch aus der Zeit der Kapitulationen zustehenden Vorrechte (Zusammensetzung der Gerichte, ans Verlangen stets Einzelhaft, Personenstand beim Konsulat). 6. Für den naturalisierten Juden tritt in allen Familiensiandsangelegenheiten das Rabbinatsgericht als zuständige Instanz ein. Das bedeutet die Anwendung eines dem modernen Juden fremd gewordenen talmudischen Rechts, das in vielen Beziehungen (Benachteiligung der Töchter beim Erbrecht!) modernem Rechtsempfinden widerstrebt. 6. Die unendlichen Formalitäten, die von den Negierungsbeamten verlangt werden, bedeuten den Verlust ganzer Arbeitstage sowie die Notwendigkeit, alle Arten amtlicher Papiere aus dem Heimatlands zu beschaffen, was vielfach unmöglich ist, jedenfalls aber die Lust zur Einbürgerung nicht gerade steigert. Ueberhaupt existieren zahlreiche Klagen über das Verhalten der Beamtenschaft. Das gilt vor allem in bezug aus die 1922 provisorisch Naturalisierten, die gezwungen werden, noch einmal alle Dokumente herbeizuschaffen, zumal in den Negierungsarchiven viele Aktenstücke aus dem Jahre 1922 unauffindbar sind. Mit vollstem Recht fügte Kolonel Kish, der die Zionistische Exekutive in dieser Sitzung des Waad Leumi vertrat, allen Hirsen Momenten ein letztes hirtzu, nämlich die In t er ess eloslgkeit des Ii schu w für die ganze Angelegenheit — unabhängig von allen einzelnen Momenten —, und beton-te K\t große Politische Gefahr, die in diesem Vechalten liegen könne. Der Beschluß des Waad Leumi ist von der einen Seite ein A u f r u f an den Jischuw, sich trotz aller Bedenken zu naturalisieren, andererseits bedeutet er. den Beginn neuer politischer Bemühungen für Abänderung des Naturalisationsgesetzes. Kolonel Kish, der in diesen Tagen zur Teilnahme an der Sitzung des Aktionskomitees nach London abgereist ist, wird dort eherffalls in dieser Angelegenheit aktiv sein. Wir möchten nicht Unterlasten, h-inziHUsügen, daß die Bewertung der oben angeführten, ans den Stand der Einbürgerungsangelegenheit einwirkenden Momente sehr verschieden sein wird. Der Verzicht auf Rechtsvorteile des Ausländers darf einem nach Palästina ansgewanderten Zionisten Wohl zugemutet werden. Die unter Nummer 2 genannten Befugnisse des Oberkommissärs, so sehr wir sie zu bekämpfen haben, sind praktisch zienrlich unerheblich und übrigens wohl in weiten Kreisen des Jischuw gar nicht bekannt. Aber die Gesamtheit der Momente ist Wohl ^eignet, die Gleichgültigkeit in der Angelegenheit zu erklären. Die Ueberwindung dieser Gleichgültigkeit ist die wich, tigste Aufgabe; denn es scheint, daß in absehbarer Zeit die Wahlen zu den städtischen Körperschaften stattfinden werden, an denen sicherlich nur palästinensische Bürger teilnehmen werden. Wäre zum Beispiel der Jischuw Jerusalems bis zu diesem Zeitpunkt natnralisiert, so kann uns die Mehrheit in der Jerusalemer Jria kaum streitig gemacht werden und das würde geriwezu eine neue Epoche für die alt-neue Hauptstadt Palästinas bedeuten. So lauge wir eine Minderheit in der Jria find, werden wir nichts erreichen: das hat gerade der Zwischenfall mit Storrs erneni bewiese«. Er ist „heigelegt" worden, d. h. die Delegation wurde erneut empfange«, gab ihre Erklärung ab, die der Gouverneur akzeptierte, ging nunmehr zum sachlichen Teil der Besprechungen über, erhielt eine . "WH- Der emufmifl für ßorö ,. Bernhard Baron spendet 85,Q00 Pfund (780.000 öst. MM««) «r den Keren Saieffod (Von unserem C.-Berichlerstgiier.) Weit dem Tag« der Balsour-Dessaration hat haS jüdische London eiste solche nationale Kundgebung noch nicht gosshsp, wie sie der Empfang de- Marschafls Affenby darstellte. Bei dem Empfang waren die hervorragendsten Persönlichkeiten der jüdischen Gesellschaft anwesend. Den Vorsitz führte der Präsident der zionistischen Föderation Herr Philipp G u ed a l l a. Reverend Goldbloom begrüßte den Marschall mit einer hebräischen Ansprache, worauf der Sekretär der Zionistischen Organisation Englands ihm eine Adresse in h ebräisch er und englischer Sprache überreichte. Das Dokument, das auf Pergament geschrieben ist, liegt in einer kunstvoll nach antiken Motiven gearbeiteten silbernen Schatulle. Lord A l l e n b y antwortete in einer kurzen Ansprache, in der er für die Begrüßung dankte. Seine Worte weckten stürmischen Enthusiasmus. Sr habe die größte Freude seines Lehens empfunden, als ihm die palästinensischen Juden eine Thorqrolle überreichte«. Er sagte: „Der Zionismus dars nicht aufPhilanthropiegebantwerden. Für seine Ziele müssen Anleihen gesichert werden." London, 6. Juli. Nach Allenhy erhob sich Herr Bernhard B a r o n, der bekannte englische Tabakindustrielle, und händigte Weiz- M a N n einen Scheck ans 26.000 Pfund ein. Er erklärte, er fühle sich glücklich, am Tage der Ehrung des Befreiers von Palästina dazu beitragen zu können, daß der T r a u m d e s Judentums, in Palästina eine neue Heimat zu finden, in Erfüllung gehe. Er sprach schließlich der englischen Regierung den Dank aus für ihr wohlwollendes Verhalten zum jüdischen Volke. Präüdent W e i z m a n n hielt eine längere Ansprache, in der er ven Marschall Allenby einen militärischen Chaluz und Herrn Baron einen Chaluz Hakesses (Chaluz des Geldes) nannte. Am selben Tage fand in der Stephanie-Synagoge ein zweiter Empfang für Marschall Allenby statt. Hier wurde ihm eine Gedenktafel mit den Namen der im Kriege gefallenenenglischenJudcn überreicht. Die bei dieser Zeremonie anwesenden M 8 t t e r und S ch w e st e r n der Gefallenen begleiteten den Akt mit lautem Weinen. negative Antwort und entfernte sich. Man sieht, daß dazu nichts führen kann. Die Frage der palästinensischen Staatsbürgerschaft hat auch in T e l - A w i w dieser Tage eine Rolle gespielt. Die Angelegenheit wurde von Kish und anderen in der Sitzung des Waad Leumi berührt. Die Hausbesitzer Tel-Awiws sind mit der modernen Steuerpolitik der linksgerichteten Jria nicht einverstanden und kämpfen gegen sie vor den Gerichten mit der Tendenz, die letzten Wahlen für ungültig erklären zu lassen. Dabei haben sie durch ihren Anwalt als Argument verwenden lassen, bei den Wahlen hätten „A u s l ä n d e r" teilgenommen. Die Kampfosweise des europäischen Assimilanten gegen die „Ostjuden" in Tel-Awiw!! Auch die Frage des Gemeindegesetzes * steht sehr unbefriedigend. Seit Jahren verhandelt der Waad Leunri mit der Regierung über die Organisierung des Jischuw. Ein Uebereinkommen war — jedenfalls in der Hauptsache — erzielt worden, freilich nur durch weitgehende (uns scheint, zuweit gehende) Nachgiebigkeit des Waad Leumi. Er hat der Organisation 1. der religiösen Gemeinde, 2. der freiwilligen Gemeinde zngestimmt, also ' .. . auf die nationale Zwangsgemeinde, der jeder Jnde durch Geburt angrhört, verzichtet. Das Gesetz stand vor der Veröffentlichung, als die Zionistische Exekutive in die Verhandlungen eingrvff und mit großem Nachdruck das Gesetz für unannehmbar erklärte, da nichtnationale Gemeinden dem Grundprinzip der nationalen Heimstätten widersprächen. Die Situation ist etwas merkwürdig; denn während sonst die Exekutive eher zur Nachgiebigkeit geneigt ist als der Waad Leumi, ist es diesmal umgekehrt, wobei uns diesmal das Recht auf seiten der Exekutive, zu sein scheint. Der Waad Leumi hält daran fest, daß die Entscheidung dieser Angelegenheit in seine Kompetenz, nicht in die der Exekutive fällt und hat seine Vertreter in der Aktionskomiteesitzung mit der Vertretung dieses Standpunktes beauftragt. Die Angelegenheit fft ein Teil der allgemeinen Auseinandersetzung zwischen Exekutive und. Waad Leumi, die, wie erinnerlich, die letzten Kongreffe erfolglos beschäftigte und auf der nächsten Aktionskomiteesitzung wiederum zur Verhandlung steht. Zwei Ereignisse haben ferner die Oeffentlichkeit in der letzten Zeit beschäftigt: das erfreulicherweise harmlos verlaufene Erdbeben und der Petroleumsund, den ein arabischer Efendi in seinem Orangengarten, 20 Kilometer vom Jasfaer Hafen entfernt, gemacht hat oder, vorsichtiger gesagt, gemacht zu haben glaubt. Es ist nicht die erste Nachricht über Petroleumvorkommen in Palästina; hoffentlich ist sie diesmal zuverlässiger als die letzte Meldung über einen Fund bei Haifa. Zer siebente tschechoslowakische Sloaifteutag. Der siebe-nte tschechoslowakische Ziomstmkag, der vom 4. bis 6. d. in B r ü n n tagte, wurde eingeleitet durch eine Herzl-Gedenkfeier im großen Brunner Tempel, bei der Herr Dr. Hugo Hermann (Brünn) in wirkungsvoller Rede die Gestalt und das Wirken Herzls charakterisierte. Der Zionistentag erhielt sein besonderes Gepräge durch einen auffallend starken Besuch und eine rege Teilnahme seitens der tschechoslowakischen Zionisten. Die Tagung war von mehr als 170 Delegierten aus allen Teilen der Republik beischickt, eitle Zahl, wie sie bisher noch niemals erreicht worden war. Diese rege Teilnahme, die ein Beweis ist für das Interesse, das man der zionistischen Arbeit in der tschechoslowakischen Republik entgegeübringt, berechtigt auch zu dem Rückschluß, daß hie Apbe-it der bisherigen Exekutive intensiv und fruchtbar gewesen ist. Hätte diese Arbeit nicht wirklich das zionistische Leihen in der Tschechoslowakei ungestaltet und ersaßt, so wäre eine derartige Beteiligung, ein solcher Ernst bei den Verhandlungen und ein solch cmftichtiger Wille zur Mitarbeit wohl kaum möglich gewesen. Besortders auffallend war die starke Beteiligung der Zionisten aus Prag und die Gruppe der Delegierten aus der Slowakei. Zum erstenuml traten ans einem tschechoslowakischen Zionistentag die Chalnzim geschlossen und richtunggebend hervor. Das Referat, das über Chalnzmlh gehalten wurde, wuchs mit geauch ihren konkreten Ausdruck in der Berücksichtigung dieser Avbeit im Biu^et. Mit großer Aufmerksamkeit sah man noch vor Beginn des Ziomstentages dem Auftreten der drei oppositionellen Gruppen, Revisionisten, Radikale und Realisten, entgegen. Die Gruppen her Revisionisten und Radikalen traten geschloffen als Gruppe der vereinigten Opposition aus. Der Zwriistentag gab in gewissem Sinne die Bilanz der I j a r a k t i o n im tschechoslowakischen Landesverband. Während der Jjaraktion war in allen Teilen der Republik intensive Arbeit und Kleinarbeit geleistet worden und nun ging man daran, die neuen Erfahrungen, insbesondere die in den tschechischen und slowakischen Gebieten gesammelton, scwie die Früchte der Arbeit in Karpathorußland für das Programm des kommenden Jahres auszunützen. Als Hauptprobleme der Verhandlungen seien ferner genannt die schon seit längerer Zeit diskutierte Verlegung des S i tz e s d e s Z i o n i st i s ch e n Exekutivkomitees von Mährisch-Ostrau nach Prag und die damit verbundenen Fragen einer neuen Exekutive, ferner die Fragen der Jugendarbeit, insbesondere in den slowakischen Gebieten, die schon vorher genannte Hachschara-Avbeit und die Fragen der inneren Arbeit und deren finanzielle Sicherstellung. Da sich die Ausführungen der Opposition ans das Gebiet der persönlichen Auseinandersetzung und viel zu sehr auf eine Rückschau ach Vergangenes denn ach praktische Vorschläge erstreckten, verfehlten sie das Ziel, das sie sich gesetzt hatten: die Masse der Mchrhoitsziomsten M. Besinnung umb zum Nachdenken zu bringen. ■ \ ' Am Ende der Tagung hatte man das Gefühl, daß eine große Menge von Arbeit geleistet worden ist, daß es sich nicht wenigstens in erster Linie nur um eine Austragung van Diffierenzen gehandelt hat, sondern daß die tschechoslowakischen Zionisten gewillt sind, mit ihrer Exekutive in fruchtbarer und iutensipex' Avbeit weiter zu wirken. Man hatte das Programm, das Dr. Rufeisen, dev mit überwiegender Mehrheit wieder zum Obmann deß Exekutivkomitees gewählt worden war, zur Gänze angenommen und damit den Witten geäußert, daß Konzentration und Einheitlichkeit der Arbeit nicht an den Ort Prag gebunden sind, daß Disziplin und Verantwortungsgefühl die wesentlichsten Erfordernisse für fruchtbare Avbeit sein müssen. Die zionistischen Delegierten konnten mit einer Fülle von Anregungen nach Hanse fahren, aber auch mit dem Gefühl, ihre Arbeit von bewahrten Händen.. geleitet zu wissen, in dem Gefühl eines.unbedingten Vertrauens und d< U-cherzeugung von dem ehrlichsten Willen der Exekutive. " Grete Kovacs (Prag). Dws neue GxeikrrttEonritee der tschechoslowakischen Zionisten. Auf dem Brünner Zionistentage wur>den in bas Exekutivkomitee, welches wieder feinen Sitz in Mährisch-Ostrau hat, entsendet: Herr Dr. Josef Rufe >iscn als Präsident, ferner die Herren Direktor E i s n e r, Dr. Kahn, Kriege r, Doktor Müller und T h i e >'b e r g e r. Zum Präsidenten des Zentralkomitees wurde Herr Gustav Fi nzi in Trvppau gewählt. BudgetMimmunsen im preußischen Landtas. Berlin, 7. Juli. Im Landtag wurden heute die Budgetabstimmnngen vorgenommen. Mit 206 gegen 168 Stimmen wurde in namentlicher Abstimmung der sozialdemokratische Antrag auf Einschränkung der Prügelstrafe a b g e l e h n t. Zum Falle Lefsing wurde der deutschnationale An-« trag auf Zurückziehung des Disziplinarerlasses gegen die Studenten gegen die Stimmen der Rechten a b g e l e h n t. Ebenso wurde der weitere deutschnationale Antrag betreffend die Einziehung dos Lehrauftrages und keine andere Unterstützung oder Förderung der wissenschaftlicher: Arbeiten des Herrn Lessing a b g e l e h n t. Die BWerbimdkonirMe in Lnsar«. . Budapest, 7. Juli. Gestern langte bei der Regierung die offizielle Mitteilung der Völkerbundes ein, daß die Anleihestaaten die Herren Sir Henry S t r a k o s ch und B i a n ch i n t und die Finanzkommission des Völkerbundes Herrn ter Meuten zur Kontratte der Verwendung der nicht freigegebenen Kreditreste delegieren. Gleichzeitig wird bekanntgogeben, daß die Genanirten, die Mitglieder der Finanzkommission des Völkerbundes sind, mit ihrer ständigen Vertrtzung in Budapest Mr. Royal T y l e r, den bisherigen Gtellvettrstsr desDbevkommiffärs Jeremias Smith, betraut haben. spannisr Ausmerksamkeit und tiefer Bewegung ausgenommen und die Ueberzmgurtg von her Wichtigkeit der Klchschara-Arbe.lt fand 15

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