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Wiener Morgenzeitung · 1926-07-07 · Heft 2647 (7.7.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2647 (7.7.1926)
Date
1926-07-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2647 Dien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung 7. Jul; 1926 - <25^ 8 Tagesbericht. Me Lehre »Sr dar Rathaus. D*rs Gaftrecht in Wien. Am Montag abends sind auswärtige sozialdemo- .kratische Turner, die an dem großen Arbeitertnrnfest! in Dien als Gäste teilnehmen, ans dem Schwarzenbcrgplatz; von einem Zug Frontkämpfer belästigt worden. Es gab sogar Prügeleien, und die Polizei mußte cingreifen. Die Sozialdemo- . kratie zeigt sich mit Recht entrüstet und erklärt in der „Arbei- > terzeitnng": „Sollte es noch einmal auch nur zur letsosten Störung irgend einer unserer Kundgebungen oder zu Belästigungen auch nur eines unserer Gäste kommen, dann mögen die Herrschaften lieber gleich jetzt ihr Turnfest und alle öffentlichen Vera n st alt ungen der FrontkämpferundHakenk r e u z l e r für die nächste Zukunft absagen!" Es ist sehr traurig, daß die Verwilderung der Sitten vor dem Gastrccht nicht halt macht. Die sozialdemokratische Partei ist in doppelter Eigenschaft getroffen. Sie ist Veranstalter des Festes und sie ist auch als die im Rathaus regierende Partei verantwortlich für den guten Ruf der Stadt. Ist es aber in diesen Kreisen klar, daß sie jetzt nur die Früchte ihres Verhaltens int Vorjahre ernten'? Als dieselben Elemente, die vorgestern fremde Gäste anstänkerten, gegen den Zionistenkongreß Mord und Brand predigten und die Nachrichten über die Vorgänge in Wien das Ausland beunruhigten, da blieb die Sozialdemokratie mehr als kühl. Sic war sogar bestrebt, ihr Desinteressement deutlich und unmißverständlich zu betonen und noch durch amtliche Taktlosigkeit zu verstärken. Das mußte auf den Janhagel ermunternd wirken. Er setzt das Treiben vom Vorjahre fort und erteilt der Stadtverwaltung eine böse Lehre. Die fremden Gäste werden daheim erzählen können, daß sie jetzt die Vorgänge vor dem Zionistenkongreß viel besser verstehen ... Me anrüchige Kultnrsörverung. Ilm Die wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse eines Landes genau feinten zu lernen, braucht man sich nur der Mühe unterziehe», den Anzeigenteil der Tageszeitungen zu durchblättern. In ihm spiegelt sich oft besser als im redaktionellen Teil das wirkliche Leben des -Volkes, die Wünsche und Hoffnungen des kleinen und großen Mannes. Die Rubriken „Offene Stellen" und „Stellengesuche" bieten ein viel anschaulicheres Bild über den Stand der Arbeitslosigkeit als die minutiösesten amtlichen Statistiken. Im Sonntagsblat: einer Wiener Tageszeitung konnte man auf ein Inserat stoßen, das einerseits zur Illustration der traurigen Verhältnisse, in die wir dank des Einflusses eines Klüngels von rassenreinen Volksbeglückern gekommen sind, andererseits zur Erheiterung des darob traurig gestimmten Gemütes viel beitragen kann. Da wird ein Arier oder eine Arierin gesucht, die sich an einem kultursördernden Unternehmen mit einer Einlage bis 50.000 Schilling beteiligen will. Es genügt aber nicht, lveiin diese in direkter Linie von Wotan abstammende Persönlichkeit 50.000 Schilling in „Kultur" (oder was sich so nennt) anbänen Igmmmm Wieder eröffnet! I Hotel National I 1 Wien, IL Taborstrasse 18 I I Telephon 41-5-93 I I Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer I ■ mit messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentral* I ■ helzung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant Im Hansel I I Mfisiige Preise! Neue Leitung I I tb——M darf, sie muß auch über gute Beziehungen zu Regievungskreiseü verfügen. Man kann ja nicht wissen und sicher ist sicher. Ausgleich, Konkurs, Staatsanwalt . . . böse Dinge. Da kann es wahrlich nicht schaden, wenn man „oben" ein bißchen bekannt ist und sich's richten kann. Eine Stützungsaktion der Regierung aus Steuergelderu (der Arierparagraph besteht nicht beim Steuerzahlen, Gleichberechtigung muß sein) a la Zentralbank deutscher Sparkassen ist nicht so von der Hand zu weisen. Man hat ja schon mehrere arische Unternehmungen wackeln gesehen. Deutsche Bodenbank, Nordisch-Oesterreichische, Kaufmännische, Steirerbank, Alpenländische Bank und wie sie alle heißen mögen, die auf ihre Firma „Befreiung von jüdischer Ausbeutung" geschrieben. Einleger und Angestellte sind die Leidtragenden dieses Kreuzzuges. Vielleicht handelt es sich aber diesmal nicht um eine Bank. Kultur und Clearing lassen sich nicht gut vereinigen. Möglich, daß die Herausgabe einer neuen Hakenkrouzzeitung geplant ist oder daß das arische Theater, auf das wir mit großer Spannung warten, endlich ins Leben gerufen werden soll. Für jeden Fall sind gute Beziehungen zu Regierungskreiseu erwünscht. Gewinnt man aus dem Text der Annonce keine rechte Klarheit, so besehe man sich doch die Chiffre. Sie spricht eine deutliche Sprache: „W. C. 1092." Achad Haam 70 Fahre alt. Aus Jerusalem meldet die I. T. A.: Ter palästinensische Schriftstellewerein trifft Vorbereitungen zur großartigen Begehung der Feier des 70. Geburtstages des großen jüdischen Philosophen und -Vaters des geistigen Zionismus, Achad Haam (Ascher Ginsberg), der aufiden 5. Auauft (25. Am) fällt. Achtzigster Geburtstag des Rektors Schwarz. Ant 15. h. wird der Rektor der israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien, Prof. Tr. Adolf Schwarz, seinen 80. Geburtstag feiern, aus welchem Anlaß ifjm, der sich nicht nur als Lehrer und Leiter der genannten Anstalt, sondern mich als Mensch allseitiger Wertschätzung erfreut, zahlreiche Ehuungen zuteil werden. Prof. S ch w a r; wurde im Jahre 1893 Rektor der neu errichteten israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien, an der er seit 33 Jahren verdienstvoll wirkt. Aber anch als Schriftsteller hat er sich säst ans allen Gebieten für theologische und philosophische Fragen einen großen Namen erworben. Wein im Rhein. GeivaMge Trunkenfyettsexzesse am Rhein. Köln, 6. Juli. Aus dem Rhein verunglückte gestern frük ein mit Wein beladenes Schiff, das beim Ankerwersen gegen einen Pfeiler stieß und iu der Mitte anseinandcrbrach. Mihreud die Mannschaft gerettet werden konnte, schwammen die Weinfässer den Rhein hinab. Es sammelten sich hierauf Hunderte von Leuten an und zogen die mit jungem Wein gefüllten Fässer ans Land, wo sie von der Menge aufgeschlagen tittrixnt; alle tranken so lauge, bis sie sinnlos betrunken Ivaren. Schließlich war das Ufer des Rheins weithin von Betrunkenen besetzt. Erst als Sich er heits wachen herangezvgen wunden, konnte einigermaßen Ordnung geschaffen und der Rest der Güter in Sicherheit gebracht werden. Wie verlautet, sin: bisher mehr als zwanzig Personen an Alkoholvergiftung erttantt und in'die Krankenhäuser eingeliefert worden. Die wüsten Szenen forderten fünf Todesopfer. Zwei Personen starben infolge Alkoholvergiftung, ein Mann wurde im Laufe einer Schlägerei unter den Betrunkenen erschlagen und zwei ertranken i m R h e i n. K« sechsjähriger Mörder. Aus New-^ork wird uns gemeldet: Nach einem Streit, der zwischen drei Kindern im Alter r on fünf, sechs und sieben Jahren während des Spielens entstand, erschoß der sechsjährige Kn a b e seinen fünfjährigen Spielkameraden aus Geheiß feiner Schwester mit einer P t st o l e, die er seinem Vater entwendet hatte. __ Streik auf der Rew Dorker Untergrundbahn. AuS N e w - I o r k wird uns gemeldet: 7 0 0 A n geteilte und Weichen'>'t eller der Retv-Iorker Ilnt-ergrundbahn sind i n d e n S t r e i k g e t r e t e n. Die wichtigsten Linien des weitverzweigten Untergrundbahnnetzes k.nmen nur teilweise verkehren, io daß die zwei Millionen täglichen Fahrgäste zum Teil auf andere Verkehrsmittel angewiesen find. In-- olgedeffen haben sich ganz katastrophale Zustande ergeben, da alle Straßen in New-Iork durch Autos und andere Fuhrwerke verstopft sind. Löweulagd 1« Feldkirch. Feldkirch, 6. Juli. Aus der hiesigen Menagerie entlsprang ein Löwe und lief zur Schattenburg, wo ihn Menageriepersonal umstellte. Der Löwe durchbrach dis Umstellung und verletzte,dabei einen Tierwärter durch einen Biß in den Fuß. G e n.darmerie f e u orte auf den gegen Goefis fliehenden Löwen,' da die Schüsse tödlich waren, konnte -das Tier gefangen werden. In der Bevölkerung herrschte ungeheure Airsregung. Die Schulkinder wurden in der Schule zurückgehalten. Zie Bürger von Ksar-FelaNiu. Bei den ukvni Nischen Pogromwaisen in Erez Israel. Ein Reisebericht von Dr. Karl Pollak. . An der Berglehne eine Anzahl von Hänschen; rechts am Eingang der Siedlung ein stattlicher Neubau mit zwei Kuppeln, die Synagoge, zugleich, wie überall hierzulande, Versäminlttugsort für gemeinsame, weltliche Angelegenheiten. Daneben mehrere Kinder im dolce far mente, zwei Erwachsene. Eine derselben, eine erst seit kurzem hier befindliche Lehrerin, führt uns zum Direktor Pogatschof. Er gibt uns Auskünfte: „Kfar-Jelabim ist eine Schöpfung des South African Jews Relief. Die Kinder, 115 an der Zahl, darunter 35 Mädchen, sind Ganzwaisen nach den Opfern der Judenpogrome des Jahres 1010 in der Ukraine. 200 weitere Kinder wurden nach Johannesburg gebracht und dv:t in verschiedenen Familien verteilt; als sich das näht bewährte, gab man sie in ein Waisenhaus. Jetzt — nach den mit unseren Kindern gewonnenen Ersahrnngeii — will man sie auch nach Palästina bringen. Unsere Kinder waren auch nicht gleich hier.. Zuerst hatte man sie in der alten Kolonie Chederah untergebracht; dort sah sic Herr Hillinan, Delegierter der südafrikanischen Gesellschaft, und ans sinne Initiative geht die Gründung von Ksar-Jeladim zurück. Es winden von der American Zion Commonwelth um den Preis von 2000 Pfund 300 Dunam Boden gekauft und so assanier!, daß wir vollkommen malariafrei sind. Außer den 115 Kinlern leben in der Kolonie zwanzig Erwachsene, Lehrer, Hantwerkcr und dergleichen. Wir haben ein Budget von jährlich 6000 Pfund, das von der Scuth African Jews Relief bestritten wird; jedes .Kind kostet also etwa vier Pfund monatlich. Heute ist Sabbat, Sie sehen die Kinder spazierengehen und spielen. An Werktagen werden sie um halb 6 Uhr geweckt, um halb 7 Uhr ist das Frühstück; ooit 7 bis 11 Uhr ist die Hälfte der Kinder in der Schule, die andere bei der Arbeit. Alle Feldarbeiten werden von den Kindern gemacht, ebenso haben sie die Wohnränme und alle ihre Sachen selbst rein;u halten. Die Jungen lernen Tischlerei, Schmiedearbeit und Schlosserei, die Mädchen Nähen, Kochen und dergleichen. Bon 11 bis 1 Uhr ist Mittagspause, dann gehen jene zur Schule, die vormittags bei der Arbeit waren und umgekehrt. Die Zeit von 6 bis 9 Uhr ist der Geselligkeit g^.vidmet, die Kinder halten Versammlungen ab, lesen die Kii^erzeituug. die sie heransgeben und jedes vergnügt sich nach seiner Weise. Der Uitterriclst erfolgt je nach dem Alter und der Begabung der Kinder in sechs Abteilungen, die aber nicht gerade ebenso vielen Jahrgängen entsprechen. Anch sonst sind wir nicht eine Schule oder ein Waisenhaus im alten Sinne. Wir fühlen uns nicht als den Kindern Vorgesetzte Lehrpersonen, sondern als ihre Wegweiser. Wir bemühen uns, ihre Individualität zu entwickeln. Wir haben auch aus das Strafrecht verzichtet; die Kinder nennen sich Bürger von Ksar-Jeladim, haben ihre eigene Verfassung und ihr eigenes Madrich, das Gericht, vor welches alle straswürdigen Fälle gebracht werden. In den anderthalb Jahren unseres Bestandes hat es nicht mehr als zehn solcher Verhandl"ngen gegeben." ' Wir empfahlen uns von Direktor Pogatschof, um dem Fußballspiel der größeren Jungen zuznschen. Ich bin kein Verehrer dieses Sports und ich weiß auch nicht, ob die Leistungen der Mannschaften von Ksar-Jeladim ein richtiges Fnßballherz entzückt hätten. Ich weiß nur, daß beim Anblick dieser Jugend mein jüdisches Vaterherz jubelte. Spieler und Zuschauer, Buben und 'Mädel, blühend in Kraft, Freiheit und Schönheit. Wett über dem Standard dessen, was wir bei uns an wohlentwickelten. gutgepflegten Kindern des Bürgerstandes zu sehen gewohnt sind. Dabei strahlend von Fröhlichkeit und Glück. Sind das die Aermsten der Armen, Kinder, die tagelang in der Wildnis umhergeirrr sind, nachdem man ihnen die Eltern (oft vor ihren Augen) ermordet, die Wchnstätten geplündert und verbrannt hat'? Sind das Waisenkinder, wie wir sie in Europa manchmal durch die Straßen wanderu sehen, in blauen Kitteln uniformiert, in Zweierreihen, traurigen Blickes, ein Gegenstand des Mitleids jedem Kinde, das noch Eltern hat? lind ich — ich ertappe mich aus einem Gefühl des Neides, daß es mir nicht möglich war, meinen eigenen Kindern eine ähnliche Erziehung zn geben, wie sie diese Kinder hier erleben, am grünen Hange des Giwath ha Moreh, am Rande der mit blauem Tnrmus und mit wlen und weißen Aneinonen übersäten Wiese, umgeben von den Gärten und Feldern, die sie selbst bebauen, die „Bürger von Ksar-Jeladim". * Bevor wir das Kinderdorf verließen, besuchteil wir noch den wirtschaftlichen Leiter der Kolonie, Herrn Geffner, einen früheren Landsmann sozusagen, da er aus Stanislan in Galizien stammt. Er war mehrere Jahre auf der Oppenheimerschen Kwnzay Merchawja, hat sich dort, in Ein-Charod und anderwärts au den Entsumpfungsarbeiten beteiligt, znm Glück, ohne an seiner Gesundheit irgendwie Schaden zu nehmen. (Er hatte die Hochschule für Bodenkultur in Wietl absolviert, sich in Deutschland weiter ausgebildet, arbeitet in Palästina seit 15 Jahren, Eine höchst sympathische Erscheinung' in seiner geraden, offenen und klugen Art.) „Wir haben oft Uebevmenschliches geleistet", sagte er, „aber wir hätten mehr leisten können, wenn wir immer die richtige Unterstützung zur rechten Zeit gehabt hätten!" Sein jetziger Wirkungskreis erfüllt ihn mit Sorge. „Wenn ein Tourist kommt und sieht, daß du jüdisches Kind hinter dem Pflug geht, ist er entzückt; uns aber handelt es sich um die Zu k u n s t der Kinder. Bei den ältesten von ihnen wird in kurzer Zeit die Frage akut werden: Was weiter mit ihnen? Nach meiner Meinung sollte der größte Teil durch drei Jahre in einer landwirtschaftlichen Schule im Lande ausgebildet werden, dann für ein Jahr in eine Kwuzah kommen, ebenso lange in einem Moschaw arbeiten und dann vom Keren Hajessod angesiedelt werden. Aber das kostet viel Geld, und woher soll man es nehmen? . . ." (Hört ihr es, verehrte Keren-Hajessod-Zahler, die ihr dem Kajemeth kaum soviel Heller gebt, wie ihr Kronen geben solltet, und die ihr die Arbeiter stir den Keren Hajessod schlechter behandelt als einen lästigen Steuereintreiber?) Geffner sprach ailch über die Frage der religiösen Erziehung. „Es kommen oft Touristen zu uns, die selbst gar nicht fromm sind und auch ihre Kinder, nicht fromm erziehen; daß wir es aber bei unseren Kindern tun, verlangen sie — weil es Waisenkinder sind . . . Wir halten den Sabbat und führen koschere Küche; Gewissenszwang üben wir nicht aus. Wir sind hier die nächsten Nachbarn der Agudahkolonie Machneh- Jsrael. Da muß man sich recht in acht nehmen, kein Aergernis zu erregen. Wir sind als die im Lande Aelteren und Erfahreneren oft in der Lage, ihnen mit Rat und Hilfe beizustehen, und es geschieht gerne. Wir laden sie auch oft zu Spaziergängen im Gebirge ein und ans diese Weise kommen sich die Kinder und die Erwachsenen näher. Ich meine, der Gegensatz zwischeit uns und der Agudah wird um somehr schwinden, je länger sie im Lande arbeitet." * Es geht die Sage, daß der Giwath ha Moreh jener Berg sei, auf dem Gott dem Abraham in den Arm fiel, als er seinen Sohn Isaak opfern wollte. Den ruchlosen Mördern in der Ukraine ist kein Mensch und kein Gott in den Arm gefalleit; aber ihre unschuldigen Kinder hat der Geist Gottes, der seit drei Jahrzehnten als Zionismus belebend über die erstarrten Gebeine des Judentums weht, an diesen Berg geführt. Die goldene Sonne und der blaue Himmel haben sie hier das Leid vergessen lassen, das ihnen widerfahren ist. So wachsen sie heran zur wahren Heiligung des göttlichen Namens, zur Ehre der wackeren Zionisten Südafrikas.

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