Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2645 (5.7.1926)
- Date
- 1926-07-05
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Sk. SW Wen. Monkäg Wiener MossenzelküM 5. IM MS Ersten Halbjahre 6684 mit 584.000 Lei stehen in derselben ^Zeit 6686 1,124.000 Lei gegenüber. Gang besonders intensiv wird * die Büchse gepflegt. In der Bukowina wohnen zirka 26.000 jüj dische Familien. In zweijähriger Arbeit ist es der Oammelstelle gelungen, zirka 14.000 Büchstn auszustellen. Das Büchsennetz erstreckt sich über 147 Gemeinden. Ortskommissionen konnten nur -in 111 Gemeinden eingesetzt werden. Manche Vertrauensleute -«gehen mehrere Kilometer weit in die Nachbargemeinden, irm ein bis zwei Büchsen zu leeren. Hierauf folgte ein einstündiges Referat des Herrn Doktor Zweig über die „prinzipielle Grundlage des Keren Kajemeth l'Jsrael", in welchem der Referent die Bedeutung und die Ziele!"des Keren Kajemeth l'Jsrael sowie seine bisherige Entwicklung | in eingehender Weise erläuterte. Von den zahlreichen Resolution wären besonders hervorzu-!heben: Eine Resolution mit der Aufforderung an das- Direktorium, die zuzuteilenden Staatsländereien für den .Keren Kajemeth l'Jsrael zu reklamieren, die Bodenkäufe ohne Rücksicht auf die Eingänge fortzusetzen, das im Jahre 6687 fallende fünf und zwanzig jährige Jubiläum des Keren Ka jemeth l'Jsrael besonders feierlich zu begehen und die Parole der Verdoppelung de s Bodenbesitzes des Keren Kajemeth l'Jsrael auszugeben. Von den Resolutionen für die Arbeit im Lande sind zu erwähnen: Die Resolution über das Kontingent, wonach die Bukowina ein Prozent des Weltkontingents des Keren Kajemeth l'Jsrael aufzubringen habe, die Parole der Anwerbung von 1000 neuen Mitarbeitern für das kom inende Jahr, * die weitestgehende Unterstützung der Jugend Organisationen und eine Reihe anderer Resolutionen, betreffend Büchse, Aktionen, Frauenarbeit, Kinderpropaganha ufw. Besonders hervorzuheben wäre noch die Dankresolution an Herrn Markus Just er in Czernawitz, der einen wesentlichen Teil seines Vermögens (8000 Pfund) für Äe Zwecke des Keren Kajemeth l'Jsrael zur Verfügung gestellt hat. Die Konferenz erteilte einstimmig der abtretenden Landes kommission sowie insbesondere dem Obmann der Landeskom Mission Dr. Weisselberger und dem Landeskommissär Dr. Schmelzer Absolutoxium und Dank. Die beiden Herren wurden von der Konferenz per Akklamation wieder gewählt. Der LandeSkommission gehören 25 Mitglieder an. Tagesbericht. Sftmatn, das krdbebevlasd. Die Unwetterkatastrophen der letzten Tage, die gewaltigen Erdbeben, denen viele hundert Meschen zum Opfer gefallen sind, haben uns den Namen Sumatra wieder näher gebracht. Die Insel.Sumatra ist mit ihren 438.000 Quadratkilometer -nicht viel kleiner als das Deutsche Reich, Die BepWerung ist -freilich weit weniger zahlreich als die eines europäischen Landes gleicher Ausdehnung; sie beträgt nur knapp sechs Milli oin-en Seelen. Die Stadt Pa dang, die anscheinend im Mittelpunkt des Gebietes 'liegt, das jetzt yon dem verhängnisvollen Erdbeben heinigesucht wurden ist, liegt ziemlich genau in der Mitte der Südküste, hat 5 0.0 0 0 Einwohner und ist riächst Palembang mit 61.000 Einwohnern Sumatras zweitgrößte Stadt. Es ist hie älteste Niederlassung der Holländer auf der Insel, die hier seit 360 Jahren ansässig n,t auch die chinesische Einwanderung, und darüber hinaus geben Inder, Araber und andere Stämme des Orients dex Ber-Äkerung der Hafenstadt ihren höchst bunten und malerischen Kinjschlag. Freilich gibt es trotz deni Vordringen dex Hjvilifa.t.ioll kaum cm_ ausgesprocheneres Tropenland als Sumatra. Vom Aeguator fast genau in der Mitte durchzogen, ist das Klima, dieser Insel für den Europäer in der Ebene wenig zuträglich; erst in den Gebirgslagen von etwa 1200 Meter Höhe an findet der Weiße erträgliche klimatische Verhältnisse. Dieses Gebirge, das sich hauptsächlich auf den.westlichen Teil von Sumatra beschränkt, äst von z a h l r e i ch e n, noch t ä t i g'e n Vulkanen durchbrvchen, deren höchster der Indrapnra mit 3805 Meter Höhe ist. Vulkanisch ist ja überhaupt der ganze ungeheure Sundaarchipel, das gewaltigste Jnfelgebiet der Erde. Erstreckt sich doch . - Zerrissenheit des Archipels -erklärt auch die unheimlichen unterirdischen G ewalt e u, die sich hier immer wieder in schwere n E r de r s ch ü t t e r u n g e n äußern; denn in geologischer Vorzeit bildete der Dmdaarchipel eine zirsammenhängenido Brücke zwischen HiiUerindien und Australien, deren Bruchstücke wir in den zahlreichen großen und den vielen Tausenden von kleinen Inseln vor uns haben. Erdbeben unb vulkanische Ausbrüche von größter Gewalt haben wir erst in den letzten Jahrzehnten wieder miterlebt; der schreckliche Ausbruch des Klo et aus Jap a, der erst wenige Jahre zurückliegt, ist nach in frischer Uxjnnemng, und die Katastrophe von Krakatau im August des Jahres 1883, bei der ein explosionsartiger HMvuch diese ganze, in der Suudastraße liegende Insel in die LH Wes, gehört zu den furchtbarsten Aoußerungen unterirdischer Gewalten. Unter dem heißen Tropenhimmel, unter den sintflutartigen Getvittergüssen dieses Landstriches verdeckt eine beinahe phantastische Fruchtbarkeit aber immer wieder rasch die Gpuren auch der größten Ma tu Au last ruschen. Iie Bluttat in der Bollertftratze. Im Zuge der gestern vom Sicherheitsbureau durchgeMr» te.l Erhebungen der Bluttat des Sekchergehilfeu Wimp a s iuge r hat sich eine neuerliche Zeugin, ein Mädchen nauleus T i ch y. geiueldet, die gleichfalls mit aller Bestimmtheit unter den bei Wimpassinger Vorgefundenen Schnmcksachen das silberne Halskettchen, die stlhmMt Ohrgehänge zzgd den Ring mit hem blauen Stein als Eigentum der S p i e tzlech n e r, der außerchelichen Tochter des Wimpassinger, agnoszierte. Auch die Tichy erklärt, zu wissen, daß V a t e r und Tochter häufig beisammen waren und daß ihr etwas „nicht richtig" vorgekommen sei, da der Vater ihr offenbar in auffälliger Weise zugetan war. Die Untersuchung wird fortgesetzt. _ Wien, 5. Juli. * (Sitte mysteriöse Ächutzverlehung. In ver Nacht znm Sonntag wurde der Smneidergehitfe Wilhelm F i a l k a mit einer Schußvcrletzung am rechten Oberschenkel in das Sopyienspital gebracht und gab dort an, sich die Schußverletzung beim unvorsichtigen Hantieren mit einem Revolver beigebracht zu haben. Der Revolver des Fialka konnte weder in seinem Besitze noch in der Nähe der Unfallstelle gefunden werden, so daß der dringende Verdacht besteht, daß fremdes Verschulden nicht ausgeschlossen ist. Die Erhebungen sind eingelcitet. * Motorrad und Attto. Gestern vormittags ist der 27fÄhrigc Schlosser Viktor P ö h m auf der Fahrt mit seinem Motorrad, aus dem auch die Fuhrwerksbesitzerin Marie Hofer und ihre Tochter Helene saßen, mit dem Auto A 17 577 Msammengestoßen, wobei die Jnsaßen des Motorrades auf die Straße geschlendert wurden. Pöhnt erlitt einen Schädelgrundbruch und andere lebensgefährliche Verletzungen, die beiden Frauen kamen mit erheblichen Verletzungen davon. * Ein flüchtiger StencramtSdirektor. Gestern wurde Ati Wiener Srchcrheitsbnreau telephonisch von der Gercharmeri« ü> Wölkersdorf verständigt, datz von dort der SteueramtSdirM« Rudolf Frühchtückl seit dem 3. d. nach Unterschlagung vou Steneramtsgelosrn in bisher noch nicht fsftstellbarer Hohe flÄtztig geworden ist. * Selbmorde. Vorgestern hat sich der Werkineister Friedrich K a f f fl, Thaliastraßc 10, tu seiner Wohnung erhängt. Der Man«, der vorbestraft :st, war in der Nacht vocher bmm Kommissarko Ottakring in Haft, da er am Samstag abends in der Nähe de4 Ottakringer Frachtenbahnhofes die Gattin eines BnndesbahNbediensteten Werfällen und zu vergewaltigen versucht hatte. Er hdt die Tat offenbar ans Furcht vor Strafe begangen. — Am 3. d wurde die Pensionistin Jsabella St in dl, Leyserstraße 16, tot au-fgefnndcn. Nach einem zurückgelassenen Abschieddbnef hat ste sich mit Leuchtgas vergiftet, weil ihr Geliebter sie um ihr ganzes Hab und Gut gebracht habe. — Samstag nachts hat sich die 22jährige Hausgehilfin Rofalie Egrieder, Stumpergaste 4P ■mit Leuchtgas vergiftet. Austritte aus dem Judentum. Dr Mensche l, geb. 26. Juni 1997, Radantz, Arzt, 9. Betz.. Meynertgasse 4. Silbers ch a tz Elsa geb. Kleiber, geb. 20. Februar i960, Wien, Kleidermacherin. 17. Bez., Dornbacherfiraße 4». G r u b e r Karoline geb. Löbl, 6. Juli 1988, Eidttb. 14. Bez., Grimmgasse 17. K r a s l Helene gesch. Czaiary geb. Fiicher, geb. 24. August 1897, Wien 18. Bez., Gentzgasse62. Dr. S t r a u ß Otto, geb. 19. April 1897, Wien, Beamter, 4. Bez., Weyrgafse 8. § * Sie bunte Ml. c 11 * | ^illHimitH!IIIHIinmi!IIHIItllll»HfflHllllllll«fllllllllllllltHmilllHtHHHI!IHI«tlttttH(IMtlitHHfHmSllHIHlltintHIHH«m«ISim«tltHtl6r3 Ist Krebs ansteckend? Einen kühnen Selbstversuch zur Erforschung dieser Frage unternahm der Privatdozent Dr. Hans Kurt zahn an der Königsbevger chirurgischen Universitätsklinik. Er ließ sich dreimal menschliche Krebsgewebe unter die Haut einsetzen. Das Material zu diesen Versuchen entstammte einem Brustkrebs und. wurde bei der Amputation der krebsentarteten Brust gewonnen. Aus der Geschwulst wurde ein etwa nußgroßes Stück entfernt und. davon eine Hälfte zu den Einpflanzungsversuchen benützt, während die andere Hälfte mikroskopisch zum Nachweis, daß es wirklich Krebs ist, untersucht wurde. Die Einpflanzung ging in unmittelbarem Anschluß an die Operation vor sich. Das Krebsgewebe war dabei nahezu körperwarm und wurde in keinerlei Weise vorbehandelt, sondern gleich unter die Haut des Oberschenkels des Chirurgen eingepflanzt. Es stellte sich heraus, daß das körperfremde Krebsgewebe zugrunde geht. Sämtliche Transplantate heilten zwar an, verfielen aber, wie mikroskopische Untersuchungen ergaben, den: allmählichen Zerfall. Das umliegende gesunde Gewebe zeigte die gleiche Reaktion wie nach Einbringung anderer körperfremder Gewebe, keinerlei krankhafte Zellwucherung wurde ausgelöst. Romeo und Julia im serbischen Dorf. Ein entsetzliches Liebesdrama hat sich in dem serbischen Dorf Baska Topola zugetragen, wo ein unter ungewöhnlichen Umständen verübter Doppelselbstmord noch den Tod einer dritten, gänzlich unbeteiligten Person zur Folge hatte. Das Vorspiel der Tragödie ist das ewig oktuelle Motiv: Jmra Blaj und Mizzi Stajie liebten sich hoffnungslos: ihre Eltern waren tödlich verfeindet und versagten den jungen Leuten die ersehnte Einigung. Der achtzehnjährige Jmre tat den Schwur, nur Mizzi zu lieben, und diese wiederum sind, aber mir 10 Prozent der GesamtbehMxmig'hiKttzN^ 'DÄ' gelobte, ihrem Erwählten die Treue zu-halten und keinen anderen Hmiptleil der Einwohner stellen die. Malaien hqr; beträchtlich *u heiraten. Als sie einsehen mußten, daß der Widerstand ihrer iiIt auck> die chinesische Einwandk>runa!WüBpv kim-ma Eltern nicht zu besiegen war, beschlossen sie, gemeinsam in den Tod zu gehen. Bor einigen Tagen warfen sich die beiden jungen Leute vor einen heranbrausenden Zug. Der junge Mann Wurde von der Lokomotive mehrere hundert Meter auf dem Bahnkörper dahingeschleift und vor den Augen eines entsetzten Bauern allmählich in Stücke, gerissen. Die junge Mizzi wurde von der Lokomotive gepackt und geriet unter die Räder als der Zug in voller Fahrt an einem BahlMärterhäuschen vorbeirastc. Dort saß im Frieden des Juniabends-die Frau des Wärters mit ihren spielenden Kindern, als zu ihrem'namenlosen Entsetzen der furchtbar zugerichtete Kops der jungen Mizzi vor ihre Füße rollte. In jähem Erschrecken riß die Frau ihre Kinder an sich und sank mit einem markerschütterden Schrei zu Boden. In dem Augenblick zog ein Fahrgast die Notbremse, der Zug hielt, verstörte Menschen eilten der Bahnwärtersfrau zu Hilfe. Aber es War zu spät; der plötzliche Schrecken hatte die Unglückliche auf-der Stelle getötet. Die Tschaikowsky-Ouvertüre mit Kanonen. Die Einwohner eines jugoslawischen Dorfes wurden neulich durch Kauottcubonnet aus dem Schlaf geweckt. Erfreulicherweise war kein Krieg ausgebrochen, sondern es fand in der Nähe des Dorfes ein großes Musikfest statt, bei dem die symphonische Ouvertüre „1812" von Tschaikoüvsky gespielt wurde. Tschaikowsky hatte die Absicht, bei der Stelle, die die Schlacht bei Borodino illlkstriert, richtige Kanonen abseuern zu lassen, doch mußte er die Kanonenschüsse in der Partitur durch gewaltige Paukenschläge ersetzen. Ein aus verschiedenen Kapellen Zusammengesetztes Riesenorchester erfüllte hier zum ersten Male den Wunsch des Komponisten, indem es richtige Kanonen' anstatt Pauken - donnern ließ. Die Sowjets halten Ausverkauf. 16 Eisenwaggons mit wertvollen Gegenständer: aus dem Besitz des Zaren sind dieser Tage von Petersburg nach Moskau abgeganger:. Nach der Absicht der Sawjetrcgierung sollen diese Wertobjekte, alte Möbel, berühmte holländische Malereien, kostbare Glas- und Porzellanwerke des 18. Jahrhunderts und herrliche Gobelins und Teppiche derkauft werden. Unter anderem befindet sich unter dieser Ausverkaufsmasse die vollständige Schlafzimmereinrichtung der Zarin Marie Feodorowna sowie ein kostbares Kristallservice, das' sogenannte Londoner Kristall, der seinerzeit Katharina die Zweite auf besondere Bestellung hin anfertigen ließ. Ein Teil der Wertgegeenstände, wie Teppiche, Gobelins und Porzellanstücke, sind siir den Verkauf nach dem Ausland sreigegeben worden. Der Gesamtwert aller dieser Kostbarkeiten belä.nst sich nach sachverständiger Schätzung auf die Summe von mehreren Hunderttausend Goldrubel. vllllulM llkl 0 Fußball. Wiener Mannschaften im Anssand. schwere Niederlage Viennas von Biktoria-Zizkov. Bor 4000 Zuschauern erlitt Vienna gestern in Prag Mk s ch w e r e 1:6 (1 r 2) - N i e d e r l a g e. In: Felde hielten ich die Döblinger recht gnt, versagten jedoch vor dem Tore. Simmering konnte in B e l g r a d auch das zweite Spiel gegen den Belgrader Sportklub 8.2 (1.0) gewinnen- Der W, A. C. spielte in einem schiveren Kampf mit dem Agramer Hast 4r4 (2;2). Die Wiener Freundschaftspieke. Sportklub—Crickcter 5:1 Nicholson-Wacker 3:2 (2.-2). P. A. C.-Gersthof 3:3 (3:1). Datz Länderspiel Salzburg gegen Kärnten brachte gestevn in Salzburg vor 3000 Zuschaaern den Kärntnern einen üverlegenen 5,2(8:0)-Steg, Der Länderlamps Palen—Estland wurde gestern in arschau von den Polen verdienionveise 2:0 (1:0) gewonnen. Die Treffer erzielten Sohota und Tnpalski. 5000 Zuschauer wohnten dem Kanrpfe bei. Das Städtespiel Warschau—Lodz wuvde gestern vor 4M Zuschauern in L o d z ansgetragen. Nach schwerem Kampr 'wüte Warschau 3rS (IrSd Lar Arbefter-Turn- und Sportfest. Mit einer Massenbeteiligung began::e:: geistern die Dportkämpse der großen Avbciterveransta'ltuug. Vormittags um 9 Uhr setzte der Start zum Stajcttenlauf „Quer durch Wien" ein- Sieger wurde ber Arb eitert:: r uv e r ei n Ottakring in 19,48.4 auf der Strecke, die von der Krei^uuq der Arariahilferstraße und Kaiserstraße bis zum Trädreunplatz führte, Zweiter wurde -der Arbeiterschwimmverein. Auch in der wescrrtlich kürzeren Strecke für die SporTerinuen siegten die -Otkcckriuger. JnMischeu fand vor beu: Rathaus der Aufmavsch der J-ugeudkolonueu statt, der seinen Höhepunkt ii: der Awkrniift des Schlußmannes der WauderMette der Linie Graz— Wien fand. Die jungen Leute tvurdeu von: Präisiidenten des Wiener Stab-tschulrotes Otto Glücke! mit einer Ansprache begvüßt. N a ch in i t t a g s um 3 Uhr hielt der Wiener Arbeiterturtwerein ars 'den: Trabrennpl-atz vor ungefähr 20.000 Zuschauern eine Geuera'probc der M a s >s e n f r e i üb u u g e n ab au der sich je 3000 Knaben und Mädck)en, 1700 Turner und 2000 Ti:rneviuucn beteiligten. Während ftev Uebuugeu trafen 1000 FerrrwauderrMahrer an: Feistplatz ein. Später wurde das Fin'äleuwtch um die Arbeiterme-lstevschaft von Oesterreich ausgetrageu, das de-r ArhMpschwimiuverein gegen det» Turnpereiu Truinan 3:0 gelvaltu. Muids wttvde eine größere Anzahl vor: Zldgesandten aus allen Läitberu Criropas im R a t h a empfangen ‘ und vom Bürgermeister Seitz begrüßt. Auf die Ansprache des Bürger- MisM Mlderte Abg. s l j ch. 70610408016763590059278^52736717759208623195209564806483454375365437