Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2643 (3.7.1926)
- Date
- 1926-07-03
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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DeUe r_ ' ~ ~ Mm, Tammag Ser vordere Orient. Von Dr. Fritz Löwenftew, Jerusalem. tz. DaS politische BW der allgemeinen Lage im vorderen Orient hat sich in den letzten Wochen entschieden aufgeklärt und vielfach sogar in definitivem Sinne friedlich gestaltet. Tie Ucbergabe AHd el Krims macht wenigstens dem Kriegszustand in Marokko ein Ende, wenn sie auch wahrscheinlich den Anfang einer Auseinandersetzung der an Marokko politisch interessierten Mächte bedeutet. In Aegypten ist der Konflikt, der durch die englandfeindlichen Wahlen auszudrechen drohte, durch das kluge Einlenken Zaghlnls vermieden worden. Der Mossulkonflikt hat der Türkei ein Paar unbedeutende GrettKwrfer eingetragen, während das Kampsvbjekt, nämlich die Petroleumfelder, in der Hand der Engländer bleibt. Aber wenigstens ist die Frage endgültig bereinigt. England kann also sowohl mit dem Ergebnis seiner ägyptischen Politik wie seiner Verhandlungen mit der Türkei recht zufrieden sein. Auch in Syrien scheint das Feuer des Aufstandes zu erlöschen und die Franzosen gehen daran, die Forderungen der Aufständischen soweit zu erfüllen, daß darunter die französische Machtstellung nicht leidet. Im Ganzen also haben sämtliche Auseinandersetzungen der orientalischen Völker mit den europäischen Großmächten mit dem Siege der letzteren geendet, was vermutlich noch längere Zeit der Fall bleiben wird, so wenig auch aus die Dauer die orientalischen Unabhängigkeitsbestrebungen zu ständigem Mißlingen verurteilt sein dürften. Die Versuche der Orientvölker, sich enger zusammenzuschlicßen und gemeinsam ihre Interessen Nxchrzunehmen — man spricht ja sogar von einem orientalischen Völkerbund als Konkurrenz zu dem etwas machtpolitisch eingestellten .Genfer Bund —, fanden in jüngster Zeit ihren Ausdruck außer in der bereits besprochenen Kairoer Kalifatskonferenz >m dem Kongreß von Mekka sowie in den Versuchen der palästinensischen Araber, ihre Gegensätze zu überwinden. Aus allen diesen Versuchen ist bisher nicht viel Positives herausgekommen. Die Konferenz von Mekka beschäftigt sich mit der Stellung Mekkas als des islamischen ZentralheUigtums in der islamischen. Welt, eine Frage, die durch die Eroberung rmd Angfiederung Mekkas an das Wahabitenreich Jbn Sauds aktuell geworden ist. Die Versuche der palästinenfischen Araber, mit Unterstützung algerischer und ägyptischer Araüersührer aus dem Varteienkküngel eine einheitliche arabische Bewegung z« Mchen, haben zur Einsetzung eines Komitees geführt, dessen Arbeiten aber von vornherein unter einer ungünstigen Prognose stehen, weil die eine der beiden streitenden Parteien, die Nadionalpartei N a f ch aschibis, den Sitzungen von vornherein fernblieb, da die Husfeiuis zu stark vorzuwiegen schienen. Solange die Araber Palästinas Politik mit Stammesfeihden der Notabelngeschlechter verwechseln, werden ihre Bemühungen zu pol-iti-- scher Organisierung immer wieder scheitern, Zewfth Agency trab Waad Senat. Jerusalem, 1. Juli. (I. T. A.) Nach einer Reche von Betzwechungen zwischen der Zionistischen Paläftmaexekutive und den Leitern des Waad Leumi .es zu einer genauen Festteau-ng der B^i<chungen zwischen diesen beiden Körperschaften gekommen. Das Präsidium des Waad Lemni wird in stürchigem Kontakt mit dem Vertreter der Jewish Agency, Kolonel F. H. K i s ch, stehen. Es ist ferner festgelegt worden, in welchen Angelegenheiten der Waad Lemni sich an die palästinensische Verwaltung zn wenden hat, und Kolonel Kisch hat die Zustimmung des Obe r komm isfB-rs und des Chefsekretärs fürdiese Abmachung erlangt. Die ExeWwe ihrerseits wird sich mit dem Waad Leumi in allen neu austauchenden Fragen von prinzipieller Bedeutung, die mit der Verwaltung besprochen werden solle«, in .Verbindung sitzen. ' Set Achtstundentag im englischen Kohlenbergbau. Londrm, 2. Juli. Im Unterhaus wurde gestern Abends um halb 12 Uhr die Regierungsvorlage über die Einführung des Achtstundentages in den Bergwerken mit 332 gegen 147 Stimmen angenommen. Vorher hatte der Arbeiterführer Hartshorne die Regierung besonders heftigangegriffen und Baldwin als den größten Feind der Arbeiterklasse der gegenwärtigen Generation bezeichnet. Baldwin ließ sich jedoch durch diese Angriffe nicht aus seiner Ruhe bringen und erklärte, daß die Regierung lediglich ihre Pflicht gegenüber Dem Lande erfüllen werde. - Obwohl Das Gesetz noch nicht alle Phasen durchlaufen hat, scheinen die Grubenarbeiter ihren Widerstand aufgegeben zu haben und bauen ihre Phrschläge in den meisten Fällen auf dem Achtstundentag unter Beibehaltung der früHeren Löhne aus. Die Annahme der Vorschläge würde die Wiedereinstellung von rund 830.000 Bergarbeitern zu den alten Lohnsätzen möglich nmchen. Die Hoffnungen gehen dahin, daß diese Tatsache die Arbeiter zm Annahme der neuen Bedingungen bestimmen wird. Sollten diese Hoffnungen nicht in Erfüllung gehen und die Arbeiter nach den Erklärungen ihres Führers Carley die Einführung des Achtstundentages verweigern, hat sich Baldwin im Unterhaus die Türe offen gehalten, indem er erklärte, daß die Beilegung des Konflikts auch jetzt noch sofort möglich wäre, wenn die Arbeiter den Bericht' der königlichen Kommission als Ganzes annchmen würden. Die Erklärungen des Premiemlinisters führten noch in später Nachtstunde zu Besprechungen zwischen Baldwin und der Exekutive der parlamentarischen Arbeiterpartei. WSHmt MweMnzrnmm 8 NM rm Nr. SSW Ser Avsnahmstustanv in England verlSngett. London, 2. Juli. Das Unterhaus begann heute nachmittags die Diskussion über die Verlängerung des Notstandszustandes um weitere 30 Tage. Innenminister I o y n s o n- Hicks erklärte, daß die königliche Proklamation über das Notstandsgesetz eine Regicrungshandlung darstelle. Namens der Arb ei terpa r t e i brachte Cly n es einen. Antrag ein, in dem erklärt wird, daß der Notstandszustand ein Hindernis für die Lösung der Bergbaukrise sei und Unruhen Hervorrufe, statt sie zu verhindern. - Schließlich wure ein fatalistischer Mißtrauen 8a n t r a g mit 250 gegen 95 Stimmen a b g c I c j n t Md der Vorschlag der Regierung angenommen. ' > * Ritaaimordiirodaaanda in polnischen Schule«. Eine Interpellation im Sejm. Warschau, 2. Juli. Entsetzliche Zustände im Schulwesen der polnischen Provinz enthüllte eine Interpellation, die die Abgeordneten Heller und Genossen vom jüdischen Klub im Sejm eingebracht haben. In einer ganzen Reihe von Städten wurden die Schulen zu antisemitischen Höhlen, in denen man die künftigen Bürger Polens zu blutigen Judenfeinden heranzieht. Die Interpellation schildert ausführlich das Borgehen des Lchrerehepaares Julian und Janina Du bas, die in dem galizischen Städtchen I a s l o w i e c den christlichen Kindern Unterricht — im Ritualmord erteilten. Frau Janina Dubas hat den Kindern einen Artikel aus dem Posener antisemitischen Hetzblatt „W e l t und Wahrheit" über den Ritualmord vorgelesen. Die Schüler konnten folgende Wahrheiten in der Schule lernen: „Die Juden benützen christliches Blut zum P e s sa chs est und zu Trauungen. Die Juden fiittern ein christliches Kind durch 40 Tage, dann legen sie es in ein Faß, Das ganz mit N ä g e k n a u s g e s ch l a g en ist, quälen das Kind und dann schlachtet es der Rabbiner m i t einem silbernen Messer eigenhändig, und zwar auf solche Weise, daß das Blut des Kindes dem Rabbi in die Augen spritzen muß. Dann wird Das Blut des Kiudes ausgepumpt und sein Leib, wenn es noch lebt, lebendig begraben; wenn cs schon tot ist, wird es weggeworfen, denn die Juden wollen die Leiche nicht berühren. Das Blut des Kindes benützen die Juden zu Pessach zu den Ostereiern und außerdem gibt es der Rabbi Brautleuten unter dem Baldachin gemischt mit Wein zum Trinken." Frau Dubas hat für die Verbreitung dieser Heilslehren auch ihren Mann gewonnen Und ihn überredet, den jüdischen Schülern schlechte Klafsifizierungsnoten zu geben. Die vorbildliche Lehrerin wandte sich an die christlichen Kinder, daß sie bei Juden nichts kaufen sollen, „denn wer bei Jlchen kauft, ist wert eines Messerstiches ins Herz!" Jiulian Dubas rief die Schülerin Dora Biller während einer Rechenstunde zur Tafel. Als sie keine befriedigende Antwort geben konnte, schickte sie der Lehrer auf ihren Platz und sagte: „Gut, daß die Juden nicht rechnen können, da werden sie nicht solche Schwindler werden können." Der Lehrer beschimpfte oft jüdische Religion, den Ortsvabbiner, de« er Schwindler -nannte, ' und überredete die jüdischen Schülerinnen zur Ta-nf e. Die jüdischen Schüler waren überdies veiWsdMM Schikanen ausgesetzt. " ' - ' Die jüdischen Abgeordneten stellten nun in dieser Jnt-er- - pellation an den Unterrichtsminister und den Minister für In-- neres die Frage, 1. ob ihnen diese Vorfälle bekannt sind; .2. ob sie bereit sind, die Schuldigen exemplarisch zu bestrafen und fte von jedem erzieherischen Amt zu entheben; 3. was sie zu tun gedenken, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Hanrdnrchsnchungen bei Ukrainer« in Lemberg. Lemberg, 2. Juli. Die Organe der Lemberger politischen Polizei haben in den letzten Tagen zahlreiche Hausdurchsuchungen 'bei hervorragenden Ukrainern vorgenommen, die mij den ukrainischen Emigranten in Wien und Berlin Beziehungen aufrecht echalten. Die Hausdurchsuchungen stehen unter anderem auch in Zusammenhang mit dem kürzlich erfolgten Fluchtversuch der gegenwärtig vor den Lemberger Gerichtshof gestellten ukrainischen Terroristen. Die Polizei stellte fest, daß die zwölf Hauptangeklagten im Gefängnis Feilen erhalten haben, um die Gefängnisgitter zu durchfeilen. Die Flucht -war in allen Details vorbereitet, der Plan wurde aber r echtzeitig aufgedeckt. Graf v. Pahlen verhaftet. Berlin, 2. Juli. In Potsdam wurde gestern abends der 23jährige Graf v. P a h l c n, der in der Billa des Prinzen Eitel Friedrich von Hohenzollern ivohnt und mit dem Prinzen befreundet ist, wegen eines'Sittlichkeitsoerbrcchens verhaftet. Graf v. Pahlen wurde in flagranti ertappt, als er einem siebenjährigen Schulkind die Kleider zerriß. Er soll bereits früher verschiedene Sittlichkeitsattentate gegen Schulmädchen versucht haben. Die Verhaftung rief in Berlin ungeheures A u fsehen hervor. Man glaubt, daß Prinz Eitel Friedrich auch vorgeladen wird, um über seine Beziehungen zum Grasen von Pahlen Auskunft zu erteilen. Marquis Reading kommt nach Wien. Vom 5. bis 11. Abgusi d. I. finden in Wien die diesjährigeil Konferenzen der International Law Association (Gesellschaft für internationales Recht) statt, an welcher, nach den vorliegenden Anmeldungen zu urteilen, zahlreiche hervorragende ausländische, insbesondere englische Juristen teilnehmen. Wie man uns aus London berichtet, wird die Delegation aus London sehr zahlreich sein und - unter der Fichrung von Marquis of Reading, dem gewesenen jüdischen Bizeköuig von Indien, und ,Loch Phillimvi; e£ beide MchlHelehrte von Weltruf, Men.. BnUCiAC Q AD Zoo, Berlin, Hardenbergstr. Un3LI?!L"BMn Nr.27. Direktions N^v.Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins! 5-Uhr-Tee * Souper prlx fix * ExquüFtt; Käthe Kapelle: ferner der Wiener Humorist Charlie Woeber N17 Inland. 320 Lbftmktionrreden. Die Erstreckung.der Arbeitslosenunterstützung um eine« weiteren Neonat böte zwar genügend Zeit, um die Vorlage der Regierung zur Arbeitsloseiwersicherung sertigzustellen, die Opposition will aber die Verhandlungen dieser Gesetzesnovelle endlos hinausziehen. Die Regierungsvorlage besteht aus nicht weniger ÄS 16 Artikel. Es könnten nach der Geschäftsordnung sich die zehn sozialdemokratischen Ausschußmitglieder zu jedem Artikel ein- bis zweimal zum Wort melden, so daß man mit mindestens 16 0 bis 3 20 Obst ruktionsreden rechnen könnte. Gelingt es nicht, die Krise des Nationalrates im Verhandlungswege zu beseitigen, so ist es natürlich ausgeschlossen, die Reform der Arbeitslosenversicherung in absehbarer Zeit der parlamentarischen Beschlußfassung zuzuführen. Der Angelpunkt der parlamentarischen Situation ist noch immer die S ch u l s r a g e. Die Sozialdemokraten halten ihre Erklärung noch immer aufrecht,- daß ohne die Wiederherstellung in den früheren Stand die Regierung nicht verhandlungsfähig sei. Es müßte znmindestens auch die Verordnung des Uttterrichtsministers Dr. Schneider vom 19. Mai beseitigt werden. Unterrichtsminister Dr. Rintelen beschäftigt sich mit der Ausarbeitung eineb Grundschullehrplanes rmd den entsprechenden Durchführungsverordnungen, nachdem er über die Richtlinien der im Bolksfchulwosen vorzunehmenden Regelung mit den beiden Mehvheitsparteien so ziemlich einig geworden ist. Die Hinausgabe dieses neuen Volksschullchrplanes wird aber kaum vor der Schaffung von Verhaudlungsmöglichkciten mit den Sozialdemokraten erfolgen können. In parlamentarischen Kreisen ist man der Anschauung, daß so ziemlich alle Streitfragen bis zur Rückkehr Doktor Seipels nach Wien, also für das zweite Drittel des Juli, offen bleiben werden. Im Ausschuß für soziale Verwaltung ging gestern die Obstruktion der Sozialdemokraten gegen die Arbeitslosenversicherungsnovolle weiter. Es sprachen vier sozialdemokratische Redner. Abg. H u e b e r erklärte, die Gewerkschaften würden das Nötige tun, um, koste es welche Opfer immer, d4e Arbeiter vor diesem antisozialen Gesetze zu bewahren. Eine Beratung auf der Grundlage des Ne- .gierungsentwurses sei völlig ausgeschlossen. Frau Boschek sprach im selben Sinne. Abg. Mdersch stellte einen Antrag, durch den der fortlaufende Bezug von Notstands-' aushilfen «ach Konfmnierimg der ordentlichen Unterstützung als ein absolutes Recht der Arbeitslosen sestgelegt werden soll. Abg. Pick meinte, zur selben Zeit, wo man Nachweise,, daß die Arbeitslofeuuntevstützung staatsfinanziell nicht zu ertragen fei, eile die Regierung einem Bankinstitut: sofort zu Mfe, wenn.Aktionäre in Gefahr geraten. * Sic AettriziKt im Haushalt. Eine Ausstellung der städtischen Elektrizitätswerke. Die Gemeinde Wien, die durch den Ausbau der Waffer- -kräste über äußerst billigen Strom verfügt und deshalb die Be-- völekrung sehr billig beliefern kann, setzt alles daran, daß die Vorteile des elektrischen Stromes den breitesten Schichten der völkerung sehr billig beliefern kann, setzt alles.daran, daß die haben deshalb in ihrem Direktionsgebäude in der Marianne ngaffe 4 eine frei zugängli che Ä u sftellung von Apparaten für den Gebrauch vön Elektrizität im Haushalt eröffnet. ■ Die Hausfrau findet dort alle modernen elektrischen Einrichtungen für den Wohnraum, die Küche, das Bad u. dgl. Man' sieht elektrische Kaffeemaschinen, Tee- und Milchkocher, Kochtöpfe, Kochplatten, Bratkaserollen, Brotröster, elektrische Brennscheren, Haartrockenapparate, Heizkissen, Fußwärmer, Ventilatoren, Beleuchtungskörper, Bügeleisen in allen Größen, elektrische Waschmaschinen, Kühlschrank«, Nahmaschinenmotorm, Staubsauger, Bodenbürsten, Küchenmaschinen usw. Sehr interesiant sind die elektrischen Kochhauhen, welche eigentlich Kochautomaten sind, da sich der Strom, wenn das Kochgnt auf Kochtemperatur gebrächt ist, a u t o m a t i s ch a b s ch a l t e t. In diesen Kochhauben halten sich die gekochten Speisen stundenlang warm. Die Hausfrau kann das Essen, wann es ihr beliebt, zubereiten und holt es aus dem Apparat, wenn die Familie zum Essen kommt. Ganz besondere Aufmerksamkeit beanspruchen die Elektro-Heißwasserspeicher, welche in Größen von 5 Liter bis zn 300 Liter zur Schau gestellt sürd. Bei diesen Apparaten wird das Wasser in gut isolierten Behältern während der Nachtstunden mit dem ermäßigten Nachtspeicherstrom erwärnlt. Die Einschaltung der Speicher besorgt eine - Uhr, die Abschaltung 4vird, sobald das Wasser die vereinbarte Temperatur, in der Regel 88 Grad Celsius, erreicht hat, durch eine eigene Vorrichtung bewirkt, so daß jede Bedienung entfällt und bei der guten Wärmeisolation des Apparates während des ganzen Tages heißes Wasier für Koch-, Wasch- und Badezwccke zur Verfügung: steht. Nach bertt Speicherprinzip können mittels der elektrischen^ Speicheröfen auch W o h n r ä u m e beheizt werden und wird für solche Oesen der Nachtstrom zu einem ermäßigten Preise abgegeben. Jede Hausfrau wird beim Besuche dieser Ausstellung gewiß Gebrauchsgegenstände finden, die ihr ein rationelles und billiges Arbeiten in der 5küche ermöglichen.