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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-29 · Heft 2639 (29.6.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2639 (29.6.1926)
Date
1926-06-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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BAWVMk WWkWMMVkAWA MlllMöW-MüIMüiMIMiilMIMÜMl! irüwsrnsi I»k--,1 Welt UllMli! UMUiMU UlfNUiMiu viverMllt in Fernsalem. Mischer am Zugoflawien. Keren Hnjessod und Keren KnjemetH. — die NationaMbliothek in Jerusalem. — Koen. — Jngend-bewegrmg. (Bon unserem Korrespondenten.) Bor einig«» Wochen hat wieder, nach fast zwei Jahren, die systematische Aktion für den Ker e u Ha jessod in Jugoslawien begonnen. Es ist dies die erste große Aktion, di« nach der Uebevsiedlung der Zentral« des jngostawifchen Keren Hajessod von Zatgreb nach Belgrad erfolgt.-Zur Leitung dieser! Aktion Weilen jetzt in Jugoslawien als Abgesandte des Kerelt iHajessod die Herren Schalem Pazi, ein hervorragender! Redner, besonders in der span wüschen Sprache, und Richard ^Steiner ans der Tschechoslowakei. Herr Steiner besucht« i 8««rst Zagreb und dann zusammen mit den Heroen Schalem!Dazi, Dr. D. Alkalaj, Dr. Pops und anderen auch iSubotica, wo bisher für den Keren Hajessöd nichts gei arbeitet worden war, hierauf Novisad und einige Städte >tin der Vojvodina. In Belgrad wie auch in anderen Städten swurde außer Versammlungen in kleineren Zirkeln auch «ine ,große Versammlung abgehalten. . Es muß besonders hervorjgchoben werden, 'daß sich auch!der jugoslawische Großrabbiner tDr. D. Alkalaj mit besonderer Energie an der Arbeit für iiden Keren Hajessod beteiligt. Es ist weiter beabsichtigt, außer den Städten in lder Vojvodina auch die Städte in anderen Teilen Jugoslawiens zu beisuchen. In der assimilatorischen Ge nleinde Subotica wer der Erfolg der Kampagne 'besonders gut. * 2ürch die Arbeit für den K e r en Kaj e m e th wird in -diesem Jahre mit viel mehr Energie und Erfolg geführt. Besonderen Wert hat die Zentrale in Zagreb der Organisierung!der Büchsensammlung beigelegt und eine besondere Abteilung jfür diese Arbeit eingerichtet. Schon jetzt sieht man schöne Eriifolge dieser systematischen Arbeit. In den letzten Monaten hat der Sekretär der jugoslawischen Keren-Kajemeth-,Zentrale, Herr Dr. Singer, fast alle Städte und Städtchen Jugoslrwicns besucht und an Ort und Stelle die Arbeit reorganisiert und organisiert. Tie Vevsicherungsabtcilung des Phönix kann unter der Leitung des Herm Dr. Herzer auch schon schöne Re i sultate verzeichnen. * Dor 'einigen Monaten wurde in Zagreb ein Kuratorium sfür die he br ä is ch e n iv e r,s i 1 ät und Nationalbibliothek in Jerusalem für ganz Jngostawien gegründet. Das Direktorium, dem auch Mitglieder in Belgrad und Saraicvo «ngehören, hat es sich zum Ziele gesetzt, zuerst alle Bücher, die über das Judentum m Jugoslawien erschienen sind, zu sammeln und sie der Nationalbibliothek in Jerusalem gu übersenden. Besonders wertvolle Bücher sind jene, die im 17. und 18. Jahrhundert in Serbien in spaniolischer und hebräischer Sprache erschienen sind. Es werden ferner Anthologien der jugoslawischen Lileratur, besonders die interessanten Nationalgesänge gesammelt. Vor einigen Tagen ist es dem Kuratorium gelungen, eine wertvolle Sammlung von Büchern über die Tierheilkunde zu erwerben. Die Sammlung -ist bereits nach Jerusalem abgcgangen. Die rührige Sephardische Organisation in Belgrad hat >vor kurzer Zeit eine große Ausstellung der Werke des 'berühmten jüdisch-serbischen Malers Leon Koen Veranstalter, 'die von der jüdischen wie auch der jugoslawischen Presse und 'Intelligenz mit großer Beachtung und Sympathie ausgenommen wurde und einen schönen Erfolg h--tte. Die i 'ü b i f ch e Jug e n d Jugosiawiens rüstet zu ihren 'Kongressen. Ende Juli findet in Sarajevo der 7. Jugend- ' t a g des Jüdischen Jugendverbandes, anfangs August in Zagreb das 1. T u r n f e st des jugoslawischen Ma'kkabi->Verbandes statt, und durch den ganzen Monat August hält die Ach du th ^Hazos^m (jüdische Pfadfinder) in den schönen und malerischen Skrad in den Gebirgen unweit der adnatischen Küste ihr zweites Camp ab. Fi Ajnal. lk an de» hebrSischen Wie der „Haarez" berichtet, ist Aassicht Vorhaben, daß als Ergebnis der Verhandlungen zwischen der Lehrervereinigung und der UnlvcrsitätÄeitung im nächsten Schuljahre an der hebräischen Universität in Jerusalem ein Lchvstuhl für Pädagogik errichtet werden tvirid. Eine Konferenz Wischer Aerzte in Fernsalem. Die jüdische Aerztevereinigung Palästinas hatte am 16. Mai 1926 nach Jerusalem eine besondere Konferenz einberufen. Die meisten Referate behandelten die im Lande vorherrschenden Krankheiten, vor allem äber Ursachen und Bchandlungsweise der Typhoide und Dysenterie. Am 17. Mai fand m der Anslb'ildungÄschule für Kindergärtnerinnen ein öffentlicher Empfang statt, bei welchen: ein medizinischer Film vorgesi'chrt wurde. Ae „mtsruattonalr Wische Wohlfnhrtsgemeluschajt" mutz siir alles auskommen. Wie soinerzeit berichtet wuvde, ist vor kurzem der jüdische Teil , van Tw i u §'t (Dnnaburg) in Lettland durch eine verheerende Fcuers-! bremst fast völlig vernichtet ivovden. Durch diese BrandKatastrophe ütnarden etwa hnnvert jüdische Kleinhändler und Krämer nttttel-!os. Die Stadtverwaltung richtete an die Regierung das dringenide Ersuchen uuc eine staatliche Notstandsunterftützung von 49.000 Lat, inm ivenigstens das Notwendigste für die am meisten I Betrogene» hevbeischaffen zu können. Die Negierung bewilligte jedoch! nur den zchnten Teil des ebhöbenen Betrages. Bezeichnend ist die Begründung dieser Halung der Regierung. Die Regierung „erwartet" (!), daß die internationale jüdische Wohls ah rtsgemeinschast den Ausfall reichlich decken werde" Die „internationale jüdische Wohlfahrtsgenreinschaft" j wird bei jeder Katastrophe gebmndfchatzt: bei Pogromen, 'bei Juden-! ausireiüunMn. für den Numerus clausus, warum nicht, auch für j BvaMatMvphtzM ■ 6in Palllftinaanrschntz im Warschauer Kultusrat. ■ Aus Warschau wird uns berichtet: Die letzte Sitzung des Kultnsrates war fast zur Gänze mit der Debatte über einen vom Vorsitzenden Dr. Gottlieb begründeten Antrag aus Einsetzung eines Ausschusses, „toex sich mit der Arbeit für den Ausbau von Erez Israel zu befassen haben wird", ausgefüllit. Der Vorsitzende weist darauf hin, daß der Ausschuß nicht die Aufgabe haben solle, Almoisen und Unterstützungen für Palästina zu sammeln, sondern twitzuhelfen m dom Kampf, der zur Erlangung einer eigenen Heimstätte geführt wirtd. Ergz Israel sei keine Parteiangelegenheit, sondern ein allijüdisches Problem. Der 'energische Kampf für ein jüdisches Erez Israel beeinträchtige durchaus nicht den Rechtskampf in der Galuth. An der Debatte 'beteiligten sich Vertreter aller Parteien. Ter Antrag wurde schließlich mit den Stimmen der Zionisten, Agudisten, Misrachisben, der tzitachdnth und Paole-Zion gegen die Stimnden der Bolkiisten und der Vertreter des Bund angenommen. HerzlS „JudeustEt" in jiddischer Sprache. Zu unserer am 26. d. veröMNtlichtcn Notiz schreibt uns Herr Jug. B. Baumann in Wien, baß der „.Jndenstaat" bereits 1916 oder 1917 in Warschau in jiddischer Sprache, und zwar in der Uebensetzung des Mitarbeiters des „Harnt" A. S. Ryklis (Lyrik) erschienen ist. Die Nobhirrcx in der Tschechoflow<M und djas KongWMsetz. Aus Prag wird uns berichtet: Die nach dem Korlgruagesetz erhöhten Bezüge werden auch die Rabbiner erhalten. Während die übrigen Religionsgemeinschaften bereits ihre Zentralorganisationen haben, die die kollektiv erhöhte Kongrua für ihre Geistlichen aufteilen, müssen m der jüdischen Neligionsgemeinschafr erst solche Stellen geschaffen, werden. Daher sind Verhandlungen im Gange, »m den B e r v a nd der israelitischen K u l t u s g e m e i nden für Böhmen zu bilden. Cm Mojk^nne HMtzelsmnüstek m PorlmgÄ. Der gegenwärtige Diktator Portugals. Da Costa, hat einen Marannen, Ingenieur Ezeguel. de Campos, zum Minister ves Handels und der'Landwirtschaft ernannt. Der Minister «des Unterrichts, Doktor I. Mendes dos Remedios, ehemaliger Professor, ist Verfasser vieler Werke, welche die Geschichte der Inden in Portugal behandeln, so z. B.: ,,£)§ Indens cm Portugal 1895", „Os Indens Portngueses em Amstcrdani 1911". Außer den erwähnten Werken veröffentlichte Protf. Meüks do8 Remedios, >der christlicher Abstammung ist, auch mehrere Monographien über bedeutende portugiesische Inden. Dr. Sz. PalästinMvcmdemng aus Serbien. Aus Jerusalein wird uns berichtet: Ein« kleirre Gruppe jüdischer Genveindesührer ans Monasttt und Norvserbien markte türrtick unter der Kübrnna des Groürabbiners Sqbetey I. l >ntt Führern isammentrafen. v- — Palästina -uvückzukehren, um sich bauernd hier im Lande niedevzu lassen. Genevalbersanrmlung der „Gesellschaft für jüdische Familien-, forschung". Aus Berlin wird uns geschrieben: In der am 16. Juni abgehaltenen Generalvevsanmünirq der Gesellschaft für Famrliensorschung 5ab der Vorsitzende Dr. C z e l l i tz e r das Ergebnis ider Enguatt lÄannt, die der Jüdische Frauenhtlnd v-eranstaltete und Heiden!festgei>te g r o viel äße des Kindes bei jüdischen Kindern gleichen Alters eine .... größere Streuung, d. h. große divergierende -Untersch'ieve aus-veise, als sie bei nichdi>üdischrn Rindern in die Evscheinung treten. Die Frage über die Haar s a r b e zeigte, daß # von einem ausgesprochen schwarzhaarigen jüdischen Typus nicht die Rede sein kann. Bon Interesse ist auch die Frage des Staminbaums. Es konnte tymw gend nach statistischen Berechrenngen iß Kinder hatten, entfallen aulf eine heutige Mittler 8,4 Kinder, wöbe! die kinverloisen Frauen noch nicht in die Berechnung eiickezogen ivuriden. Dietje Tatsache ist urn so bedoMicher. da nach Momberts Berechnungen 3,1 Kinder nötig sind, um den Bestand der Gefellschaift zu erhalten. Die Frage Mer Mischehen wies in ihrer geringen Zahlenangabe 'egenüber der Berliner Statistik ein Mißverhältnis ans, das ans er grundsätzlichen Verschiedenheit des venwendeten Materials ,n Vevste'hen ist. Die Antworten der Frage'bogen dürfen nicht als repräsentativ aMeischeit werden, das heißt als charakteristisch. Nach der Berliner Statistik heirateten nach Ende des Krieges etwa die Hälfte aller Mischen Heiratskandidaten Christinnen. Jetzt hat sich das Verhältnis wieder ein wenig gebessert. Die Enquete ist noch nicht albtgeschwsselt. > f\ Ins jüdische Haus | 1/as jüdische Blatt 2 Tapeten Wallis Wien, I, Wippllngerstrassc I5 / Tel. 67307, 69292 »ns RESTAURANTS S. MAYERSOHN nttoomi. Mail. Maste 15, TM S9 SchaSlarbach 15 Beide Etablissements mit modern eingerichteten Zimmern Wiener Adresse: II,, Taborslrafte 24a, Tal« 47-6-ÄO BAD Jas Urteil gegen Paueziitziin veMllrft. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Lemberg, 26. Jrrni. Ter ans dem Steiger-Prozeß bekannte Stephon Panczhczyn wpr, wie nach erinnerlich, wegen Zngehörigkeit zu einer terroristischen Organisation zu giwe-i einhalb Jahren schweren Kerkers verurteilt lworden. Er legte Berufung an, die heu-te vor dem Apellationsgericht verhandele *wurde. Das Gericht gab dem Rekurs keine Folge, sondern schloß sich den Anträgen der Staatsanwaltschaft an. Tue Strafe wurde auf vier Jahr« schweren Kerkers hinanfgelsetzt. Kunst, Bühne, Buch. „Ser Sorregidor." Neneiiiftudiernng im Operntheater. Dem schwerblütigen Deutschen wird es schwer, eine komische Oper fertig zu bringen, noch schwerer, wenn er nicht Dramatiker, sondern der geborene Lyriker ist, und am schwersten gar, wenn ihm überdies ein für di« Bühne ungeeignetes Textbuch in die Hand gespielt wird. Hugo Wolf, den Schöpfer des „spanischen Liederbuches", zog es auch als Opernkomponisten nach Spamen, als er in seinem „Corregidor" die satirische Novelle „Der Dreispitz" von Pedro d'Alarcon vertonte. In der Bühnenbearbeitung feiner Freundin Rosa Mayreder fiel freilich das-Satirische ins Wasser, gleich dem Corregidor selbst, der höhen Obrigkett in Dreispitz und scharlachrotem Mantel, der vom Pech verfolgt wird. Er ist alt und hat einen Buckel, was ihn nicht hindert, rrach der schönen Müllerin Frasquitta zu verlangen. Dabei rutscht er bald von der Bank herunter, bald fällt er ins Wasser, darrn wieder in eine Ohnmacht, bald wird er von der Waffe bedroht, ball» Hämmer» lich verprügelt. Der traurige Held hat die Rechnung ohne FraSquittas Gatten gemacht, der, da er den Corregidor in seinem Ehebett findet, schnurstracks in den Kleidern des mächtigen Herrn zur Fraic Corregidorim gcht. Am Ende ist der Corregidor froh, die Verzeihung seiner Ehehälfte zu verlangen und mit einem blauen Auge davonzittommen. Aus der kurzweiligen Novelle, die einfach undramatisch erzählt, war nicht leicht eine komische Oper zu formen, am welligsten für Hugo Wolf, der, im Banne Richard Wagners, die Musik mit motivischen Bleigewichten beschwerte. Eine regelrechte Meister» singer-Polyphonie drückt die ursprünglich heitere Handlung nieder, ' ohne daß sich Wolf die scharfe Wagnersche Differenziertheit der einzelnen Gestalten in der Motivik zu eigen gemacht hätte. (Nur in den Rhythmen und im Kolorit des Dieners spürt man etwas von Bnffolaune.) Im Orchester machen sich schwere ostinate Bässe und Figuren breit, in der Singstimme hcnmlt oft genug ein zähes schwerfälliges Parlando den Fluß, kaum eines von den cm sich kostbaren Orchescer-Vor-, -Zwischen- und -Nachspielen fügt sich zwanglos in eine komische Oper ein. Statt zu schnäbeln, zu tändeln und sich des frohen Augenblickes zu freuen — wie es der Einklarrg mit dem Milieu erfordern würde — stürmt die Musik, meist mit Wagnevschen Motiven bis an die Zähne betvaffuet, aufgeregt dahin. Der große Lyriker ist eben kein Dramatiker. Welche Schwierigkeiten hat ihur doch nach seinem eigenen Gestäiwnis die große pathetische Szene des Müllers gemacht, wie klein mutet das große Trinkgelage gegen ähnliche Situationen in seinen Liedern an! Nicht arm ist die Oper an spanischem Kolovit, wie Frasqurttas „Bolero" und „Fandango", überreich an schönster eingestreuter Lyrik — wie schön ist doch das kleine volkstümliche E-Dur- Duettchen der Liebesleute — und in der Uebernahme seiner wundervollen Lieder „In dem Schatten meiner Locken" und „Weil die Weiber Weiber sind" in seine Oper legt Wolf gleichsam vat‘ um Entschuldigung bittendes Selbstbekenntnis zur Lyrik ab. Eine Ueberfiille kostbarer lyrischer Einzelheiten ergibt noch-« keine komische Oper. Hugo Wolf hat dieses Werk unter furchtbaren Krämpfen geboren, bei der Uraufführung in Mannheim saß er bleich und tränenüberströmt da, doch bald hatte ihn neuerlich der Opernteufel gepackt. Wieder versuchte er seine Kräfte an einem Libret'tv des Spaniers Alarcon, doch schon nach der Vollendung ivemger Szenen zwang ihcn unheilbarer Wahnsinn di«-- Feder für immer ans der .Hand... Der musikalische Teil der Neueinstudierung war bei Franz Schalk, dem gediegenen Hugo-Wols-Kenuer, in guten Händen, schlimmer stand es um die Szene, welche, konventionell und träge, gar nichts zur Verlebendigung ins Lustspielmätzige beitrug. Durch Spielfreude zeichnete sich eigentlich nur Herr Zec in der Rolle des Dieners mrs, Herr Jerger war um einige Grade zu kühl und zu intellektuell für einen spanischen Miller und Fräulein Anday, so schön sie auch immer singt, hat nicht die äußere Lebendigkeit und Ursprünglichkeit eitler Frasquitta. 'Durchaus würdig sang Herr Hofer den Corregidor, walkürenhaft Frau Paalen die Corregidora. Dem edlen Werke, welchem das schwachbesuchte Haus warme Sympathie bezeugte, wird nirgends in der Welt ein Kassenetsolg beschichen sein und doch möchte man es um all seiner siir das handfeste Theater fast zu erlesenen, zart dlistenden, verträumten Schönheit willen auf keirwr deutschAy Operrchühne WÜ<m- E r w.i» Kellers > /

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