Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2639 (29.6.1926)
- Date
- 1926-06-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, ÄMNSKSg wicttcf MorMnzemr«L 2A. Mm ksö 'JU. L%- «W« wH »ivwIvlH» ««4$ («tet Morgen. 7*8 llhr abends, »Duell a m Lid o*. (Theatergemeinde. Serie V, qelb.) — Donnerstag zum ersten Male ,J«« weißen R ö ß Lust'vie von »lnmenthal RNd Kvdetburg. O v e r:n t b e a t e r. Morgen, 7,8 Uhr abends, „9? i ol a nt a". »Die Jahreszeitender Liebe". Verpachtung des Wiewrr-RenstSdter Stadttheaters. Ans Wiener Neustadt wird uns berichtet: Be: der lebten GemeinLc-- ratssitzic-n^ nnrrde beschlossen, das S-tcrdttheater für die Saison 1920*27 an den blslrcriqen Direktor, Herrn Anton Rollett, zu verpachten. Als Bedingung tvurde der Erlag einer Kaution 'im Betrage von 100 Millionen Kronen gestellt. Direktor Rollett 'hat am 19. d. das von der KnrkomMission Bad Hall neurenovierte 'Knrtstcater in Bad Hall mit der Operette ..Der Orlow" eröffnet. D-irokror Rolett lcitei das Kurkheater in Bad -Hall heuer zum 18. Maie. Jüdisches Künstlcrkabarett. 2. Bez.. Pratcrstraße «l0. Heute Dienstag, den Ä>. d.. halb l> Uhr abends, j^ffan.gt das Melodram „Nachvs fvn Kin-der" zur Aufführung. Außerdem reichhaltiges Prraranmi. _! GerichtssM. zahl' und kuscht" Ei»re arisch-bodenständige Offfziersfrau. Tie Korrespondenz Gerichtshalle berichtet: Die Generalswinve Marusik hat als Untermieter in ihrer Wohnung den?lntogaragenüesitzer Friedrich G. und dessen Gattin Nelly. Frau Marusik ist mit der Höhe des vereinbarten Mietzinses nicht zufrieden und wird in dieser Ansicht von ihrer Freundin, der Hauptmannsgiatttn Elisa Mnhl berge r bestärkt. Als einmail Frau Mühlbcrger bei Frall Marnstl zu Besuch weilte, hörte Frau Nelly G. aus einem Näbeuraum, wie Frau Mühlberger über sie und ihren Gatten in lauten: Tone abfällige Bemerkungen machte. Ms Frau Mühlberger das Zimmer der Generalswitiwe verließ, wurde sie wegen ihrer Aeußerungen von Frau G. zur Rede gestellt. Es kam zu einer erregten Auseinandersetzung, in deren Verlaufe die Hauplnrannsgattin zur Frau G. gesagt haben soll: „Sie Schlampen, Sie Trampel, Sie haben den Saujuden ja nur geheiratet, damit Sie jemanden haben,, der Sie aushält. Sie Dreckjüdin. Sie wtlchern die Frau Generälin nur aus." Bei dieser Auseinandersetzung soll auch der Schlasrock der Frau G. stark beschädigt worden sein. Ais nun die Mühvberger nach dieiser Auseinanderfetzung die Wohnung verließ, kam zufällig Herr G. die Stiege herauf. Seine Frau rief ihm zu-, Frau Mühlberger sei wieder ge- 'konrmen, um zu provozieren. Herr G. ging hierauf auf Frau MWberger zu und soll ihr zngevu-sen haben: „Schauen Sie, daß Sie weiter komm, Sie haben hier nichts zu suchen" und soll mm an den Schultern die Treppe herabgezerrt haben. Dabei soll nun Frau Mühl'berger Herrn G. beschimpft und geschrien haben: „S)er Saujuv geht gegen die Christen los." Durch das Zerren soll Frau Michlberger eine leichte Verletzung am Knie erlitten haben. Dieiser Datbestcnrd bildete Gsgenftand gegensertiiger Ehrenbeleidigurrgsklagen des Ehepaares G. und der Frau Mühlberger. .Gegen Herrn G. wurde überdies die Anklage wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit erhoben. Die dom Beziriksrichter Dr. Arlt durchgeisührte BerhalMung endete mitder Verurleilung des Herrn Friedrich G. wegen EhrenbÄeidigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit zu fünfzig Schilling. Geldstrafe und der Frau Elsa Mühlberger zn dreißig Schilling. Die FLrsorgeabsaben der NatiovalsoMKsten. Die Beschwerde des Hakenkreuzlers Schulz abgewiesen. Der Bevsassungsgerichtshof hat gestern die Entscheidung über, die Beschwerde des Obmannes der nationalsogiMstischen Partei, Karl Schulz, gegen den Wiener Stadtsenat publiziert. Schütz wurde in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer deS Parieiblattes „Deutsche Arbeiterpresse" wegen nicht rechtzeitiger Ablieferung der Fürsovgeabgabe für die Angestellten der „Arbeiterpresse" zu einer Geldstrafe von 4000 Schilling, im Nichteinbrrngungssalle zu einem Monat Arrest verurteilt, nachdem er b ereits in der gleichen Sache einmal mit einer Strafe von 1600 Schilling belegt worden war. Schutz wendete ein, daß er als Obmann einer politischen Partei für Vevwaltnngssehler von Angestellten eines Parteiunternehmens nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Die Beschwerde wurde als u n b c gr ü n d e t abgotviosen. Der größte Ringkampf des 20. Jahrhunderts in der BaunLegasic. Eine orig'nelle, durch oix An de: Verübung vereinz^t sasteheirbe Beleidigung bildete ge'tern beim Strufbezirksgericht 1 den Gegenstand einer Ehrenbeleidigungsklage, welche der Bundesbeamte Franz Bulla und der Private Ferdinand «charmann geigen oie Private Irene Weiß angestrengt hatten. Zwischen den Klägern und der Mutter der Baschuldlaten war es am 3. Mai zu einem Konflikt gekommen, in dessen Verlauf angeblich Frau Weiß tätlich 'bedroht worden sein soll. Am geb i-. u 3! Gestern am 3. Mai hat der größte Ringkampf des zwanzigsten Jahrhunderts, st-attgchnnden. Schauplatz: -Barrerlestasse 8.. Die Herren Bulla und Scharmann konnten über die 64iahrlge wehrlose Frau Weiß den Sieg erringen! Kritik: Ein Schuljunge braucht nichr ans dieses Meisterstück stolz zu fein. Unterschrieben: Di? Kampfleitnng. Wegen des Inhaltes dieses Sli frt: % irtÄ /i vif» 50 «1 ~ t ft X ^.... _ - 1 /V / . » stellte in Abrede, das Plakat geschrieben iju haben, gab jedoch zu, das Plakat in Kenntnis seines Jcchaltes auf der Planke angellebt zu haben. Tie habe damit den Zweck verfolgt, ihrer Mutier, die am Vortage von einem der beiden Kläger bedroht worden sein soll. Ruhe zu verschaffen und im Hause Frieden zu stiften. Richter: Diese Angabe klingt wenig wahrscheinlich, da ja das Plakat die Unterschrift trägt: „Die Kampflenung." Der Richter verurteilte sie wegen Ehrenbeleidigung. begangen durch Bevspotturvg, zu einer Geldstrafe von 15 Schilling, eventuell zu drei Tagen Arrest. Volkswirt. Attlenindex der W!e«tt »Otfe tat Msaat F«nl. Nach den „Statistischen Nachrichten" behielt der Aktienindex im Juni den Stand vom Bormonat nahezu unverändert bei, doch traten in den einzelnen Gruppen Schwankungen ein, die sich im Gesamtergebnis gegenseitig aufhoben. So wiesen, wie die nachstehende Zergliederung zeigt, die Gruppen „Eisen- und Metallindustrie", „Elektrizität" sowie „Papier und Druck" einen positiven, die übrigen einen negativen Grnppenindex ans, nur die „diversen Dergwerksbetriebe" blieben ganz unverändert. Die Emissionstätigkeit der Aktiengesellschaften ist in den letzten Monaten völlig ms Stocken geraten. Der Index betrug bei Banken — 2.90°/». TranSportuuternehmungen 12°/«» Bäu und Bcmmalerialieli — 7-2*/«. Brauereien — 1-8%, Eisen- und Metallindustrie + 5 4°/», Elektrizität -f 3*7%, diverse Ber^werkSbetriebe 0-0%. Maschinen und Waggons — 81%, Papier und Truck ff- 6 0% Diverse — 5'°% Gelamt iudex —0 7%. Bon den vier Gruppen festverzinsliche Papiere, für die im folgenden die Meßziffern mit der Basis: 1914 — 1 angeführt werden, haben alle, mit Ausnahme der Kronenrente, im Berichtsmonat eine beträchtliche Kursbesserung erzielt. Die Goldrente blieb gegenüber dem Höchststand vom April dieses Jahres nur um weniges zurück und die Meßziffern der Eisenbahnobligationen erreichten sogar einen Höhepunkt, der das bisherige Niveau bedeutend übersteigt. Oesterreichi'che EisenbabnstaatSschnld- Gskdrente Kronen reute verfchreibun- Vom Staate übernommene Menbahnvrioriätsgen obligationen Juli 1984 150 8 107 79 April 1926 878 80 536 514 Mai 1926 664 44 699 556 Juni 1926 863 45 827 681 Sine zurÄckgersfene Mrsemusolveaz. An der gestrigen Börse erregte größeres Aussehen, daß um hailb 1 Uhr die Insolvenz einer kleineren Börsenfirma auf dem Brette angvcündigt wurde. Nach einer halben Stunde wurde die Insolvenz widerrufen. Dies hatte darin seine Ursache, daß der Inhaber des betreffenden Bankhauses beim Arrangement zirka 10 Millionen Kroney schuldig geblieben ist und den zur Zahlung gesetzten Termin verstreichen ließ. Infolgedessen sah sich der Leiter des Arrangementbureans zur Erklärung der Insolvenz veranlaßt. Als die Anhänger der Firma dies bemerkten, schossen sie rasch die zehn Millionen Kronen zusammen und stellten sie dem Arrangement zur Verfügung, worauf die Insolvenz zurückgezogen wurde. Seit vielen Jahren ist dies -der erste Fall einer Jnsolveuzevklärung, die später Mrnckgenommen wurde. Ae BavtStigkeit in PalMm« tat Sottfe tes Fahrer 1923.. Das „Commercral Bulletin" berichtst: Während des Jahres 1925 herrschte in Palästina eine sehr ausgedehnte Bautät-vgkeit. eine Folge der großen Zahl der in dieser Zeit ins Land gekommenen Einwanderer. Es mußten Wohnungen für 34.614 Em- -wanderer geschasifen werden. In TÄ-Awiw, wo sich die Mchrzahl der Einllvanderer niederließ, wurden während einiger Monate des Jahres durchschnittlich zlvci bis drei Häuser täglich vollendet. Diese Tätigkeit spiegelte sich naturgemäß aitch im Baumaterialietihandol wieder. In der Ber!chtsperi>.-de belief sich der Import von Baumaterial aus eine Summe von nahezu 850.685 äghpt. Pftlnd. Der Status der Oesterreichischen Nationalbank weiter günstig. Nach deuc letzten Ausweis der Oesterreichischen Nationalbank mit denl Stand vom 23. Juni hat der B a r s ch a tz eine Zunahme um 991.958 Schilling Erfahren und ist auf 499,162.011 Schilling gestiegen. Zu der Barschatzsteigerung konrmen die Verringerungen des Wechselportefeuilles und des Notenumlaufes hinzu. Das Wechselportefeu-ille ist unc 3,808.591 aus 67,839.837 Schilling, der Notenumlauf um 17,051.729 auf 735,068.174 Schilling gesunken. Entsprechend dem Rückgang des Notenumlaufes haben sich die Verbindlichkeiten aus dem Giroverkehr um 19,822,498 Schilling vermehrt. Ans diesem günstigen Ausweis, der allerdings den Ultimoanspruch noch nicht enthält, ist zu erwarten, daß in der kürzesten Zeit eine Zinsfußherabsetzung erfolgen dürfte. Geschäflslosigkett aus den Devisenmärkten. Die gestrigen internationalen Devisenmärkte zeigten cncherst geringe Bewegring. Die Devise Paris konnte sich leicht erholen und notierte in Zürich nach leichten Schwankungen 16,02 gegen 14,90 vom Vortage. Brüssel blieb um zirka 1 Prozent tiefer als Paris. Es notierte die Devise 14,90 gegen 14,70 dem Vortage gegenüber. Unverändert fest lag Warschau und B u k a r e st, welche Devisen im Wiener Usancenhandel wenig umgesetzt wurden. New- Aork notierte gegen Warschau 10,— bis 10,20, Bukarest gegen Zürich 2,29 bis 2,31. — In Warschau war der Zloty sehr fest. Inoffiziell senkte sich der Dollar von 10 auf 9M bis 9,60 Zloty. t Werbet Abormevteufür die t 1 „Wiener Morgenzeitnvg" 1 der Wiener Produktenbörse. Das n«le Bönsenstatut mit den geänderten Vorschriften über die schieds- * gerichtliche Kompetenz ist im Sekretariate der Börse siir landwirtschastliche Produkte in Wien zum Preise von 4 S. erhältlich. Insolvenzen. Wie uns gemeld.ff lvird, ist in Belgrad die Firnca B a j l o n i, eine der größten G e t r e i d e f i r m e n I,c g s l a.w: e n s, mit Passiven im Betrage von 30 Millionen Dinar insolverit geworden. Sie hat ein großes internationales Geschäft betrieben und auch nach Wien Beziehungen unterhalten. — Das Wiener Handelsgericht hat das Ausgleichsversahren eröffnet' gegen Eduard Beug, Ges. m. b. H„ Erzeugung von Strickwaren, 8. Bez., Vuchfcldgasse 6. Aktiven 179.719 Schilling, Passiven 304.483 Schilling, Anbot 50 Prozent in AI Monatsraten. Weiters wurde das Ausg>leichsversal)ren eröffnet über Brlentin SüköS Rachf. Martin Pozesny, 7.. Bez., Lerchenfelderstraßc 123, über Geza Eisler. Kaufmann, 16. Bez., Sulmgassc 26 und über Adolf Weiß. Installateur, 2. Bez., Leopoldsgasse 6. Erhöhung der Rückzahlungen im kurzen Wege im Sparverkehr des PostsparkassenamteS. Um einem vielfach geäußerten Wunsche der Spareinlegcr Rechnung zu tragen, hat das Postsparkassenamt die Betragsgrenze für die von deic Postämtern ün kurzen Wege zu leistenden Rückzahlungen im Sparverkehr von- 50 Schilling auf 100 Schilling erhöht. Steigerung der Petrolenmpvvise. Die lvirtschaftliche Derkinignttg der Penolemnraffinerien hat eine neuerliche Preissteigerung für Petroleum und Petroleumderivate angetündigt. Die zukünftigen Preise sind, verglichen mit den alten Preisen, folgende: Petroleum 0.56 groS (neu), 48 gros (alt); Benzine, svezisisches Gewicht 0,710/20 1.38 gros (neu), 1.03 gros (alt); Benzine, spezifisches Gewicht 0.720/30, 1.30 gros (neu), 1.00 groS (alt); Benzine, spezifisches Gewicht 0.730/40. 1.18 groS (neu) 0.94 gros kalt); Benzine, spezifisches Gewicht 0.740/50, 1.03 groS (neu), 0.89 gros (alt); Benzine spezifisches Gewicht 0,750/60, 0.8s gros (neu), 0.78 groS (alt); Paraffine en gros 2.16 groS (neu), 1.60 groS (alt); Paraffine eu gros 2.16 gros (neu). 1.90 groS (ait). Berschlechtenmg der ErnteauSsichten. Der letzte Saatenstandsbericht des U'Nigarischen Ackerbaunrinistcriu-ms veröfsentLicht zum ersten Male ziffernmäßige Schätzungen des voraussichtlichen Ernteertrages an Wetzen und Roggen. Danach sind an Wetzen 18,6 (im Vorjahre 19,5), an Roggen 7,7 (im Vorjahre 8P) Millionen Meterzentner zu erwarten. Die bishcrige übermäßig feuchte Witterung habe, trenn sie ar.ch keinen Nutzen brachte, auch keinen Schaden verursacht, doch sei für die nächste Zeit trockeneres Wetter erwünscht. Ausländische Börsen. Berlin. Die Haussebewegung an der hiesigen Börse dauert weiter an. Sie wird durch die Anleihe für den Stahltrust und durch den Abschluß des russischen Kredites noch weiter gesteigert. Besonders fest waren wieder Montan-, Elektrollnd Maschillenfabriksaktien. Die Kursgewinne betrugen 2 bis 6, bei einzelnen Papieren. sogar 8 bis 9 Prozent. Im späteren Verlaufe des Verkehres wurden jedoch Gewinstrealiscrtionen vorgenommen, da schwächere Hände infolge des Ultimobedarfes Gewinnsicherungen Vornahmen. Der Geldmarkt ist leicht im Anziehen begriffen. Die Papiere, die anfangs am meisten profitiert hatten, gaben 2 bis 3 Prozent ihrer Anfangsgewinne wieder ab. — P r a g. In Erwartung der Diskontherabsetzung verlief auch der gestrige Markt ziemlich freundlich, zumal Deckungen die Tendenz noch weiter steigerten. Me Börse schloß fest. — B u d a p e st. Der lÄchafter Beteiligung des Publikums ilnd der Speknlation avcmeiepterr die meisten Effekten mn 2 bis 4 Prozent. Trotz der Realisationsabgaben, die zum Schlnffe vorgenommen wurden, schloß die Börse bei lebhaftem Verkehr frennblich.; Wiener DiehmSrkLe. Der Auftrieb zum gestrigen Rinder markt betrug 2100 Mastrinder und 533 Stück Beinlvieh. Bei flauem Verkehre waren bis auf Ochsen alle Gattungen b i l l 1 g e r. ES notierten: Ochsen l.io bis 1.55 S., Ia Qualität 1.85 S., Stiere 1.- bis 1.40 S.. Kühe 1.- bis 1.80 S. und Beinlvieh —.60 bis 1.— S. vro Kilogramm Lebendgewicht. — Zum Pf.erdemarkte wurden 94 Gebranchspierde, 248 Schlächtervferde und aus der KontumazabteilMg 365 Pferde ausgetrieben. . Infolge der geringen Nachfrage war die Tendenz flau. Es notierten. Kutschpferde 600.— bis 1200.— S.. leichte Zug-i Pferde 400.— bis 1200.— S. und schwere Zugpferde 600.— bis 1400.— S. vro Stück. Schlächterware la Qualität; —.70 bis —.90 S„ mindere Qualität —.50 bis —.65 S. m;d für die Wurstbereitung —.30 bis —.45 S. vro Kilogramm, Lebendgewicht. Wiener Produktenbörse. Wie gewöhnlich zu Wochenbeginu. verlief der gestrige Berikehr geschäftslos. Dazu kamen noch die flauen Äevichte aus den Auslandsmärkten, welche die Tendenz leicht drückten. Hafer und Heu toaren um 50 Groschen höher. Es notierten! äßeizen. Zttländiiche: 47.50 vcs 48.— . Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 49.60 bis 51.—. Ungarischer, 78/79 Kilogramm 4L.— bis 49.—. Jugoslawischer 76 Kklogramnr! bis 46.— 46 50 Jugoslawischer 7-7/78 Wogramm —bis. -. Roggen Inländischer Marchfelder 27.50 bis 27.75, Pester Boden 27.25 bis 27.50 Gerste: Brauware iumudische 99.— bis 33.60. böhmische mährische — bis —. Mais; Jugoslawischer 24.25 bis 26.25. El«. qu aZrti« neu 39.—bis 34.— Hafer: Inländischer 32 — 'bis 93.— R e i S: Italienischer 79.— bis 84.—, Burma 66.— SIS 68.—. Mahlprodukte: Älrten titla«bifd)cr< 85.— bis 86.—, Weizenmehl 0 inlcnldifcheS 84.50 bis kb^vv.r Kochmehl 2 inländisches 72.50 bis 74150 Brotmehl inlättdifches 48.—-bis 52.— __ Wiener Mrke. Freundlich. — Ungarische Werte fest. Die zum Schluß der Bottvoche dmr Verkehr besebende.. freuMiche Stimmung übertrug sich auch aus bcn gestrigen Markt urtb komlte trotz der bevorstehenden eintägigen Unterbrechung keine Einbuße erlorden. Gestützt tvurde die Tendenz durch den festen Verlauf der Auslandsmärkte und durch die größeren Um* sätze, die von seiten des Publikums getätigt wurden. Besonders fest lagen die ungarischen Arbitrageesfektetr auf umfangreichere Deckungen der Budapester Konternvine. Im Gegensatz zur sonstigen festen Haftung der Kulisse lagen die Südbahnwerte, dre ffedoch im späteren Verlause einen Teil ihrer Anfangsverbuste wieder Wettmächen konnten. Sowohl in der Kuliffe als auch im Schränken schlossen viele Effekten zu höchsten Tageskursen. Der AnlageMrtt evöffnete aMästÄos» doch^WoM auK .hier .die .melsten