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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-26 · Heft 2636 (26.6.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2636 (26.6.1926)
Date
1926-06-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m. 2686 Wen, IvmStsg Är««LL MorgenzettuNt 26. Juni M US der Mischen Welt Die Roienbloom-SMung W die Jerusalemer Aus New-Hork wird der I. T. A. berichtet: Sir Herbert Samuel, Prof. Albert E i n st e i n und Sir Wyndham Deedes haben ihre Einwilligung erteilt, in das Kuratorium >der den Namen Sol. R o s e n b l o o m tragenden Stiftung der hebräischen Universität zu Jerusalem einzutreten. Sir Herbert Samuel schrieb an die Witwe Rosenblooms: „Ich bin tief gerührt über die Großzügigkeit, mit der Sie Ihrem verstorbenen Gatten ein Andenken setzen; die Stiftung ist würdig des Namens Rosenblooms, dessen Arbeit dem Jüdischen Nationalheim in Palästina galt." — Sir Wyndham Deedes schrieb: „Ick) fühle mich zwar unwiirdig, Mitglied dieses Kuratoriums zu sein, ich kann es aber dennoch nicht über mich bringen, einen abschlägigen Pescheid zu geben, sondern werde mich freudig dem Werke widmen, das ewig die Erinnerung wachhalten wird an Sie und Ihren verstorbenen Gatten." Prof. Einstein schrieb: „Ich bitte Sie, meiner freudigen Zustimmung sicher zu sein, zu der Art, wie Sie Ihrem verstorbenen Gatten ein würdiges Denkmal setzen und zugleich dein jüdischen Volk ein Geschenk machen. Das Jnstitnt wird dazu beitragen, unser Volk wieder einer geistigen Blüte zuzuführen und dem jüdischen Wanten Ehre zu machen. Ich nehme mit freudigem Dank das Angebot eittgegen, Mitglied des Kuratoriums der Rosenbloom-Stiftung an der hebräischen Universität zu werden." - / «vtK. Sie zweite Wische landwitti .. schule in 8rez Israel. Aus T fl - Awiw wird uns geschrieben: Man erinnert sich noch der Geschichte des großen Legats, das der verstorbene Schanghaier Philanthrop Kadoori für landwirtschaftliche Bildungszwecke in Erez Israel letzlwittig ansgesetzt hat. Der Stifter hatte bei seiner Verfügung keinen Aufteilungsschlüsstl vorgeschrieben. Die Araber forderten mm die pwportionelle Austeilung der Summe nach dem Verhältnis der Bevölkerungszahl, das wäre 20 Prozent für '.jüdische und 80 Prozent für arabische Bildungs'Decke. Die ^Intervention Sir Herbert S a m nels brachte einen Ausgleich zustande, auf Grund dessen der Stiftungsbetrag je zur Hälfte den Juden und den Arabern zufättt. Die Araber gehen nun daran, in Tel - Keren eine arabische landwirtschaftliche Schttle )u errichten. Nach langen Unterhandlungen haben sich jetzt die in Betracht kommenden jüdischen Faktoren mit der Regierung darin geeinigt, daß aus den Mitteln des den Juden zusalleniden Betrages im Emek, Mchrschlzinlich in Ejn Charod, die zweite jüdische sandwirtjchaUrche Mittelschule errichtet werde. Die erste besteht bereits!in MiKveh Israel. ~ . Eine italienische geogravhische Wrdltiou «ach PaMina. . Beim italienischen geographischen Institut in Floretrz wurde vor kurzem eine Sondevsektion für geographische Studien über Palästina begründet. Der Vorsitzende des geographischen Instituts, Deputierter General Niccola Vecchelli, skizzierte in einem längeren Gespräch mit dem Vertreter der I. T. A. in Rom die nächsten Aufgaben und Ziele der Palästinasektion wie folgt: Wir schaffen in Italien einen Fonds für PMstinastndien, wie er ähnlich in England und in Deutschland besteht. Die Expedition wird sich schon in den nächsten Monaten nach Palästina begeben und ihre Forschungen am Toten Möer und dessen Umgebung beginnen. Es wird systematisches Material über die Aenderungen der Oberfläche des Jordantales und der dortigen klimatischen Verhältnisse hergestellt werden. Es wird in Jerusalem ein Studienzentrum des italienischen P a l ä st i n a s o n d s begründet werden. Wiederherftevnng der Wischen autonomen «echte in Mauen. Kökvnü, 24. Juni. (I. T. A.) Das neite litauische Kabinett stellte sich heute dem Sejm vor. Das diplomatische Korps war vollzählig erschienen. Der Ministerpräsident S ch l e s e w i t s ch a s verlas eine Regierungserklärung, in der er unter BcifftH der überwiegenden Mehrheit des Hauses hervorhob, daß Litauen oitf de nt akratischer Grundlage wcitergcbaut werde. Litauen werde in der sozialen Arbeiterfürsvrge bas Möglichste leisten und das Recht der Minderheiten wahren. Die nationalen Minderheiten im Lande, setzte der Ministerpräsident fort, werden die Möglichkeit erhalten, ihr Erzieh it n g s-, K it l t u r- und Wo h l t ö t i g k e i t s w e s e n sowie die soziale Fürsorge autonom zu verwalten. Die Steuern werden so ausgeschrieben werden, daß die Bermögenssnbstanz nicht angegriffen werden muß. Ser Inder in PaMina. Das Arbeitsdepartement >er palästinensischen Exekutive hat, wie uns aus Jcvusalem berichtet wird, beschlossen, im Laufe des Juni einen Index für die Kosten der Lebenshaltung in den wichtigsten jüdischen Zentren auszustellen und zu veröffentlichen. Dieser Index sott dann ständig weitergesührt und monatlich veröffentlicht werden. Berufung des Oberrabbiners von Rom als Oberrabbiner von Alexandrien. Ans Rom wird uns berichtet: Der Oberrcrbrt Oft* Art’.r** iÄ a rt V iS M I i Avfvtrtfi. IxVA.tav 'T.rt.Oit ihn zum Oberrabbiner von Alexandrien zu berufen. Oberrabbiner Sacerdoti hat vorläufig noch keinen endgültigen Entschluß gefaßt. Der Posten ves Öberrabbiners der jüdischen Gemeinde von Alexandrien blieb seit dem vor längerer Zeit erfolgten Ableben E Oberrabbitters Professor Dr. Nckffaello Delta P e r g o l a unbesetzt. Hugo Heimann — Ehrenbürger von Berlin. Ter Berliner Magistrat hat beschlossen, dem sozialdemokratischen Stadtverordneten Hugo H e i m a n n das Ehrettbürgerrecht zu verleihen. Hugo H e i m a n tt, der Jude ist, ist weitesten Kreisen dadurch bekannt' geworden, daß er die erste große Arbeiterbildungsbibliothck in der Adalbertstraßo stiftete und dauernd unterhielt. Die sephardischen Juden und der Palästinaaufbau. Ans Jerusalem wird uns berichtet: Die vom Weltverband der sephardischen Juden nach Aegypten entlaubte Abordnung ist nach Jerusalem zurückgekehrt. Die Aktion in Aegypten war erfolgreich. Es wurde ein Kreditsouds für Ansiedlung scphavdischer Juden in Palästina begründet. Dentnächst wird sich die Abordnung nach den Uebcrseelänoern begeben. Die sephardischen Juden in Palästina bringen der Aktion großes Interesse entgegen und zeichnen selbst Anteilscheine für die Siedlnugsbank, Der Weltverband beginnt mit der Herausgabe einer Monatsschrift, die dem Palästina- Werk sephardischer Juden gewidntet ist. Nn Vortrag LunatscharstiS bei einer Schaloyi-Alejchem- Feier. Aris Anlaß der zehnten Wiederkehr des Todestages des großen jüdischen Dichters und Humoristen Schal o m A l e j ch e m wurden in allen größeren und kleineren Städten Rußlands Gedenkabende veranstaltet. Ein solcher Abend fand auch in M o s k a u statt. Der Abend wurde durch einen anderthalbstündigeu Vortrag des Volkskommissärs für Bildung, L u n a t s ch a r s k i, über Schalom Alejchem eingeleitet. Lunatscharski hielt sich nicht streng an sein Thema, sondern ließ sich über die Rolle der Juden in Handel, Finanzen, Kultur, Literatur und Revolution aus. Er sägte, das jüdische Volk sei der geistige A r i st o k r a t unter den Nationen, Nicht nur das junge russische Volk, sondern auch Völker alter Kulturen wie die Engländer und die Italiener seien geistige Schüler der Juden. Der Redner gab einen uebevblick über die M ä r t y r e r h i st o r i e des jüdischen Volkes und sagte, durch zwei Mittel hätten die Juden ihr Martyrium überwunden: durch Musik und Lachen. Die Geburt des Chassidismus entsprang dem Wunsche, sich durch Frohsinn und Gesang aus dem Meer der Leiden zu retten. Schalom Alejchem schuf den lebendigsten Ausdruck dieser jüdischen Fähigkeit, über Gewalttat und Tücke zu lachen. Schalom Alejchem, schloß Lunatscharski, gehört der Menschheit. Kunst, Bühne, Buch. Das Mrlchrr MuflWt. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die internationale Gesellschaft für neue M u s i k hat den UmfaNg Ihrer Musikfeste abgebaut tlnd konnte dadurch eine glücklichere Auswahl der Werke treffen als im Vorjahre. So gab es diesmcil keine Blindgänger und einige Volltreffer. Eine Fülle von Anregung brachten die beiden Chorkonzerte. In ein orientalisches Milieu führt düs Oratorium „Köllig David" des in Paris lebenden Schweizers Artur H o il e g g e r. Irr bunten Bildern zieht hier David als Hirte, sein Kampf mit den Philistern, der Gesang der Propheten, das Siegesfest, der Tanz vor der Bundeslade vorüber, iu vollem Glanze sieht David als Köllig und Prophet da, der Marsch der Israeliten, das Melodram der Krönung Salomos und der Tod Davids bergen Juwelerl musikälischeu Einsalls und lebendiger Charakteristik, die freilich in ihrer Fassung und in ihrer Aneinanderreihung nicht immer Stil besitzen. Etwas kunterbunt ist Oper und Oratoriuin, Naives und Sentimentales durcheinander gemischt, und immer wieder platzt in das Ernste und Erbauliche das Groteske wie eine Bombe ■ hinein. Man fühlt das klangliche Kraftmeiertunl voll Honeggers „Paeific 231". Immerhin eine sehr ansehnliche Leistung des jugelldlicheü Tondichters. Durchaus ausgeglichenkünstlerisch hokhstrebend, ökonomisch im Einklang zwischen Wollen und Können ist der „Psälmus Huu^ineus" des Ungarn Zoltan Koda ly, das lebenswahre Werk eines ganz stärken KäMers. Alles ist hier einfach, MWecht. Einfach das Choralthema, das in freier Rondoform wiederkchrt, einfach, fast primitiv, seine Verstärkung durch das mittelalterliche Quintenorganum, erschütternd in den Episoden die Aufschreie eines seiner Freiheit beraubten, von de'r finsteren Reaktion beherrschten Volkes, weihevoll das Erlösung herbeisehnerlde Adagio. Kodaly stimmt hier gleichsam eitlen Haß- und Trutzgesang gegen Ungarns gegenwärtige Machthaber an. In die Welt des Mysteriums führt das Chorwerk „Le miroir des Jesus" des kürzlich verstorbenen Andre Caplet. Sehr kultiviert das allmähliche Freiwerden vom Diesseits, die Entrückrng ins Transzendentale. Es geht freilich gar ztl langsam dem Jenseits zu. Erst zwei lange ermüdende Teile, einförmig in ihren geistlichen Rezitativen, in denell Franz Liszt tmd der französische Impressionisnms eine Verbindung eingehen, endlich im dritten Teil ein erlöse,lder hymnischer Allfschwllng, hellere Lichter, kraftvollere Akzctlte, die dem Dämmerzustand ein Ende machen. Das Bläserquintett von Arnold Schönberg, das in Wien bereits aufgeführt wurde, erweckte lebhaften Beifall, aber auch starken Widerspruch. Begreiflich, da cs in seiner nrotivischen Gedrängtheit Und in seinen Künstelt des Satzes, in seinem linearen Kontrapunkt, in seinen schmerzhaften Klanghärten jedem .Herkommen widerspricht und sein Gedanken- und Formenreichtum weder für den Laiell noch auch für den Musiker beim ersten Hören faßbar ist. Die Gedrängtheit, die Schönberg in der Motivik ausweist, übernimmt sein Schüler und Freund Anton Webern in den fünf Orchesterstücken Op. 10 in der Farbe. Es sind keusche Bekenntnisse eines verschlossenen Tondichters in wenigen Takten. Alpenglühen, Herdenglocken, tiefe Stille! Eine wundervoll bang verzitternde Tonsprache des Pianissimo, ein Glanz von' Gottes freier HochgebirgÄvelt her leuchtet tzier aus. ' W.. HEML-GEDKflffl I Morgen Sonntag den 27 .Juni ■ präzise 8 Uhr abends I Olympiasaal, /., Rotgasse 5 B ^ilredsi ©barrabbJner Prot. Dr. Sltajai ■ Mitwirkende: Oberregisseur Hans Rodenberg (Rezitationen) f | Prof. J. Wolfsohn (Klavier); B Konzertmeister Zimbler (Violine) B u. a. I * fl Kartenveikauf: Zionistische Bezirkssektion, II., Zirkttsgasse 33 f B Bücherstube Rath, tt., Taborstraße 20 a B Brüder Schiffmann, II., Taborstraße 48 B Josef Singer, II., Taborstraße 25 fl Friseur Ehrlich. II., Negerleg. 9 (Ecke Taborstr.) 1 ttaglgbeitrag von S1.— Dis S 2.— fteglsbeHrag Jüdisches KSnUerkabarett. Es könnte in der Praterstraße besser gemacht -werden. Der kleine, aber nette Theatersaal könnte wirklich etwas in der Art einer jüdischen Kleinkunstbühne beherbergen. Pratcrbudenstimmurkg, deren Infektion man hier leider deutlich spürt, ist für uns Juden ein Lnxus, den wir uns nicht leisten dürfen. Man verstehe mich gilt: Ich spreche nicht vom hohen Pegasus ernster Literatur. Aber ein jüdisches Variete muß auch jndlfcher sein und künstlerisch wertvoller. Alls den Solovorträgen war nur zu erkennen, daß Herr Streng auch in besserem Rahmen ein talentvoller jüdifcheL Komiker wäre, aus dom gespielten Stück „Das Ende eines Schriftstellers" („Morphium") von Dr. Herz konnte man dvr Erkenntnis gewinnen, daß es sich besser luachen ließe. Das Stück, das an der Grenze zwischeil interessantem Kitsch und medizinischLN Studie steht, bietet zwei ideale Bombenrollen. .Herr WittEer als Morphinist zeigt, daß er bei intensiverem Studium der Rolle und verständnisvoller Regie diese schwierige Aufgabe bewältigen könnte. Eillige Spielaugcnblicke, insbesondere die Todesszene, ließen gute Schauspielerc,ualität erkennen. Frau Dreib lat.t ist die Rolle, die eine Katze mtb Mutter zugleich, also tiefstes SBeSt* timt verlangt, wahrlich nicht auf den Leib geschrieben. Im allgemeinen sollte sich dieses .Kabarett auf leichtere, ober um so jüdischere Stücke beschränken, die, gut geleitet und ryit Hingabe gespielt, vielleicht wirklich zttr Kultivierung der jüdischen GeseW^ keit beitragen könnten. Bis jetzt tun sie es noch nicht. l. th. Ans de» Theatern. Burgth eater. Margen, 7 Uhr abends, ,J)o# loS". Akademietbeater. Morgen, V-8 Uhr abrvtzs, „M a d e l v o n h e u t e". Operntheater. Morgen, l/a8 Uhr abends. „T oS tafl. Deutsches V o l k S t h e at e r. Heute und morgen gelangt „D r. I N c i S z abo", Montag „V e r o ni ka" mit Leopoldine K o n st a n t i n zur Aufjührmtg. Theater tn derJoiefstadt. Infolge des Bv» botes der Aufführungen von „Die Gefangene" (La Prisonnierej in Budapest unterbleibt das projektierte zweite Gastspiel mit „Zurück zur S ch u l e" in Budapest. Modern es Theater. In Abänderung des Spielplanes gelangt heute .Sensation" zur AuMhrmtg. Freie Jüdische Volksbühne. Mittwoch den 30. d. gÄcmgtdurch den Vereitt „Freie Jüdische Volksbühne" im Theatersaar, 2. Bez., Praterstraße 60, H. D. Nombergs LebensbW in vier. Akten „D i e Misch p o ch e" zur AnifflHvung. Beginn hcrllb 9 Uhr abends. _ Bereine. Borträge und Versammlungen. Wiener Bet Hamidrasch, 2 Bez., Te,ppelgaffe^3. Heute um 4 Uhr Lektor Dr. Rubin: „Der Segen Mlecmrs . 5 Uhr Lektor Dr. G e l b h a u s: „Sifre". 6 Uhr Lektor Dottor Rubin: „Die Sprüche der Väter, kritisch und historisch beleuchtet". Morgen, 6 Uhr, Dr. Ru bin: „Talmud". — Z i onnst, sch« K u l tnr g ru ppe XX, Karl-Meißl-Straße 8/1. Heute, %8 Uhr abends, Heimabend mit reichhaltigem Programm. Morgen Sonntag, 8 Uhr früh, Zusammenkmtst vor dem Veretnslokal zmn gemeinsamen Abgang zum Herzlgrab. Erscheinen sämtlicher MtgÜeder Pflicht! — ZioniftischeJugendgrNvveLe-öp o^vdst a d t. Morgen Herzlgrabgang. Treffpunkt 3Iß. Uhr früh Endstation 40er-Wagen. Nachmittags 4 Uhr, Olymptasaal. — M a i m ou i d e s - I n st i t u t, 3. Äez., Hetzgaffe 40. Heute. 4 Uhr, Dr. A. Kamtnka: „Der Wert oer geistigen Vervollkommnung". Montag, 6 Uhr abends, Dr. A. Kaminka: „Das Buch Hiob", und um 7 Uhr: „Mamtonides More Nebuchint" (Die ewige Geltung der mosaischen Lehre). —Verein f ü r i ü d i s ch e G e s ch i ch t e u ü d L i t e r a t u r i n W i e n. Molttag den 28. d. Vorzeigmrg der hebräischen Manuskripte in der Nationalbibtiothek, 1. Bez., Josefsplatz 1. Erläiltert durch Rabb. Dr. A. Z. Schwarz. Treffpunkt 6 Uhr abends im Hmtdschriftenzimmer. Gaste willkommen. — Jugendverein Erez Israel. Morgen, %8 Uhr früh, Zirku§ gasse. Treffpunkt zum Herckgrabgang. Um lUo Uhr nachmittags findet die Trauung unteres Chawer F i scher mit Chawerah W a l t a ch im polnischen Tempel statt. — Mitder Hakoüh durch Amerika lieber dteses Thema sprechen Dr. I. H. Körner :md Dr. Eugen Felix Montag den 28. d. um 8 Uhr abends im Festsaal des lliiederösterroichischeN Gewerbeveretns, 1. Bez., Eschenbachgasse It. Korten bet Löwit. 1. Bez., Roteutmmstraße 32; Hatoah, 1. Bez.. Wipplingerstraße 24; Ruth, 2. Bez., Taborstraßv dir. 20 s, und Lazar, 9. Bez., Kolingasse 11. * Jüdisches Realgymnasium. Ausnabnlsstrüfuugen in die l. Klasse werde» Mo mag den 28. ü. um 4 Uhr nachmntags übgehalten. Federstiel und Feder sind ntitzubringen. Ferienkolonie Böslaü. Der Hmnanitätsverein für die westlichen Bezirke Wiens, der seit Jahren die Ferienkolonie Bösiau unterhält, eröffnet am 4. Juli sein neues Heim Weinbefitz „©teilt* berg" ut Vöslau mit einer dem Anlaß ent'prechenden Feier. Die Tätigkeit dieses Vereins Kat stets allseitige Anerkennung gefimden und-die Feriettkolonie in Vöslau steht als JugendhilsÄvsrk in vorderster Reihe. > - 5 . r

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