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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-26 · Heft 2636 (26.6.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2636 (26.6.1926)
Date
1926-06-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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NSe I " Mm, Gam-tsH ffileit« Morsenzettuws BsSisSrwges mit «WmtslöMcher Schande bedeckt haben. Seine rPartei echetze darum Einspruch gegen Rinwlcns Wahl zum Wurster der Republik. Dann gab er Aioralsprüchlein über Time zu nt gegebenst Worte zNM besten. An dent Tage, an dem di« RegicriNig und die christlichsozialc Partei die Vereinbarung über das Sclmlwöfen einseitig gebrochen habe, hätten sie die moralische Voraussetzung der Existenz dieses Parlaments zerstört. Deshalb werde seine Partei sich an dem Wahlakt nicht beteiligen. Dr. Rintclen werde aber dann nur Erwählter eines Rmnpfparlaments sein. Seine Leute würden diese Wahl so lange als null und nichtig betrachten, bis dieses Parlament wieder die moralischen Voraussetzungen seiner Tätigkeit hergestellt haben werde. Hierauf verließen die Sozialdemokraten den Sitzungssaal. Ihnen schlossen sich die Handvoll Landbündler an, die darüber verschnupft sind, daß man sie vor der Wahl Rintelens nicht zu Rate gezogen hat. Hierauf samnrclten zwei Bean,te die Stimmzettel der im Saale verbliebenen Christlichsozialen und Großdentschen ab, zählten lange und aufmerksam und ließen schließlich durch den PräiDenten verkünden, daß Dr. Rintclen mit allen abgegebenen 83 Stimmen zum Unterrichtsminister gewählt rvvrdetl sei. Nach Schluß der Sitzung stellte es sich dann allerdings heraus, daß überhaupt nur 81 Stinnnzettel abgegeben wurden. Mit der Erklärung Dr. Rameks, daß der abwesende Tr. Rintclen die Wahl annchme, war die Sitzung zu Ende. Dr. Rintelen. Ter neue Nnterrichtsminister Dr. Anton Rin tele u ist im Jahre 1871 in Graz geboren. Er entstammt einer westfälischen Gelehrtenfamilie. Sein Vater trat in den österreichischen Staatsdienst über. Nach Absolvierung der juristischen Studien habilicrte sich Dr. Rintelen als Privatdozcnt für Zivilprozeß an der Grazer Universität, wurde später als Ordinarius dieses Faches nach Prag und dann wieder nach Graz berufen. Während tcs Krieges war er Major-Auditor und geriet mit den gewissen Hofkreisen in Konflikt. Nach dem Umsturz trat Dr. Rintelen in die Politik ein und wurde bald Landeshauptmann der Steiermark. Während des Bolschewismus in Ungarn und des ersten Karl-Putsches spielte er eine nicht ganz klare Rolle und wurde deshcckb als Monarchist von den Sozialdemokraten stark befehdet. Ta er für seine Elektrifizierungsprojekte von den alten österreichischen Geldgebern nicht die nötigen Mittel echalten konnte, besorgte Castiglioni deren Finanzierung. Doktor Rintelen ist unter anderem auch Präsident der Steirerbank. Verdoppelung der Beiträge zur Ardeitslosenuuterfttttzung. Im Ausschuß für soziale Verwaltung sollte gestern die Novelle zum Arbeit s losender sicherungsgesetz beraten werden. Minister Resch teilte mit, daß er gezwungen sein werde, am Montag -den Avbeitslosenverficherungsbeirat emzuberufen und ihm die Notwendigkeit der Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenunterstützung auf ungefähr 200 ProgerU des Kran,renversicheruuigsbeit.rages vorgutvagen, damit das schon bestehende Defizit gedeckt werden könne. Der Ausschuß möge das Gesetz m H mögt i chste r B e s ch I e unigung beraten, da die Rsgieoung nicht in der Lage fei,, aus Grund des gegenwärtigen Gesetzes vorschußweise so viel wie. bisher zu leisten. Dr. Bauer stellte die Forderung auf, daß das Parlament den gegenwärtigen Zustand verlängern möge, bevor es überhaupt die Frage prüfe, ob im Sinne der Regierungsvorlaige eine Mänderu-ng möglich sei. Zunächst solle daher der sozial'd-mrokratische Antrag auf unbefristete Verlängerung des gegenwärtigen G-esetzes beraten werden. „Wir lehnen," sagte er, „keineswegs eine Verhandlung über die Reform ab, aber man kann uns nicht Unter das Fallbeil stellen: Am 30. d. läuft die Unterstützung ab, bis dahin müßt rhr in den finanziellen Fragen kapitulieren." Dr. Resch meiMe mm, man sollte das Gesetz nur auf kurze Zeit verlängern und sich in der Zwischenzeit bemühen, aus der Regierungsvorlage ein neues Gesetz zu machen. Nach einem langen Hin und Wider beantragte -er Berichterstatter Steinegger. einen Unterausschuß einzusetzen, der sowchl die Regierungsvorlage als auch den Antrag auf Verlängerung des geltenden Gesetzes zu beraten hätte. Da die Sozialdemokraten -der Einsetzung -des Unterausschusses nur unter der Bedingung zustimmen wollten, daß dieser ausschließlich die Verlängerung des gellenden Gesetzes behandle, erAär:en die Abgeordneten der Mehrheit, sie müßten erst mit ihren K7ubs Rücksprache nehmen. Die Verhandlung wurde daher abgebrochen und di« Fortsetzung der Sitzung auif Montag anberaumr. Sie AngeftrllteMrsorse bei dem Hakenireuzlerblatt. Der Wiener Magistrat hat mit Slrasevkenntnis vom 20. Noventber 1025 den Obmann der hakentreuzlerischen nationalsozialistischen Arbeiterpartei, Oberwerkmeistcr Karl Schulz, als Geschäftsführer des HakenkreüMattes „Deutsche A r beite r- P r e s j e" wegen Uobertretung des Fürsorgeabgabegesetzes zu einer Geldstrafe von 40 0 0 Schillings eventuell zu einem Al v n a t Arrest verurteilt. Die Deutsche Arbeiter-Presse" ha: nämlich trotz wiederholler Verwarnungen die Fürsorgeabgabe für ihre Angestellten durch sieben Molmte hindurch um 710 S. verkürzt. Schütz überreichte ein Gesuch Um Nachsicht der Sdeuerstrafe, das aber abschlägig beschieden wurde. Cr brachte deshalb die Beschwerde beim Versassungsgerichtchof ein, der sich gestern damu zu befassen hatte. In der Beschwerde machte Schulz geltend, daß er als Obnrann der narionalsozialistischen Arbeiterpartei sich nicht um die „Deutsche Arbeiter-Presse", die ein selbständiges Unternehmen sei, kümmerm könne. Der Vertreter des Magistrates stellte ftch ms den Standpunkt, daß!0-ie nationalsozialistische Partei als Herausgeberin der „Deutschen Arbeiter-Presse" fungiere, weshalb ihr Obmann für die stxastmrerr Handlungen verantwortlich iflUCUiT.fiAD »m Zoo, Betlin, Hardenbergatr |UnCm!l*ÖMn Nr.27. Direktion: N.v. Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlin*! 5-Uhr-Tee * Souper prlx fl* * Exquisite Kfldbe \«pelle: Se*!n*Sd«fl«BMi4» Milano, ferner der Wiener Hiifllptf«t tharllr Woeber Hl" sei. Im anderen Falle wäre es unmöglich, eine physische Person für die Delikte der juristischen Person haftbar zu machen. Von einer VcrfassnngswDrigkeit der Ltrafvorfchreibmtg oder von einer Einschränkung der Freiheit oder des Eigentumes des Beschwerdeführers könne keilte Rede sein. Der BersassunMerichtshof wirb das Urteil M v n t a g p n b l i z i e r e n. Unstimmigkettr« in der „Ravag". Einspruch gegen die Wahl des Abgeordneten Heinl zum Präsidenten. Gestern vormittags fand eiire Aktionärversammlung der Ravag statt, in der an Stelle des zurückgctretcnen Dr. R i ntelen ein neuer Präsident gewühlt werden sollte. In den Vorbesprechungen tvar Abgeordneter Heinl als illachfolger Rintelcns in Aussicht genommen worden. Bei der Sitzung erhob namens der Zentralbank deutscher Sparkassen Direktor M a rq u e t gegen die Wahl Heinis Einspruch. Wie verlautet, beabsichtigt eine größere Aktionärgruppc, der die Zentralbank deutscher Sparkassen und die Steyrcrbank angehörcn, Dr. Marqnet zum Präsidenten vorzuschlagen. Tie gestrige Aktionärsitzung wurde ergebnislos abgebrochen. Die Verhandlungen über die Besetzung der Prasidcntenstellc werden fortgesetzt. Jer KindermvkS in Svirlmrg. Ein zwanzigjähriges Mädchen als Täterin verhaftet. Duisburg, 25. Juni. Der Kindermovd im Warnheimer Forst, d:m ein fünfjähriges Mädchen namens GAsloichter und der sechsjährig« Knabe Frie-drich Scheffer, gestern zum Opfer gefallen sinlo, Hai honte seine Aufklärung gvfunden. Den Mord an den beiden Kindern hat ein 2 0 jähriges M äd ch e n begangen, das in der Nachbarischaft der beiden Kinder in Düisbnrg wohnte. Gestern abends erschien ein 20jähriges Mädchen namens Hagedorn bei der Duisburger Polizei und teilte mit, sie habe gesehen, wie ein Arbeiter die beiden Kinder in den Forst führte. Ter Arbeiter wurde eiuvernommen, konnte aber ein absolut einwandfreies Mbi Nachweisen. Daraufhin faßte die Polizei die Anzeiger in schärfer ins Auge und es ergaben sich gewisse Verdachtsmomente gegen die Hagedorn. Kriminalbeamte 'wurden in die Wohnung der Hagedorn entsand:, die aber verschwunden war. Heule wurde sie, nach einem wahren Kessel r reiben der Polizei, in der Nähe von Krefeld verhaftet. Zeugen wollen in der Verhafteten mit Sicherheit die Person erkennen, die gestern kur; vor Aufdeckung des -Mordes aus dem Wald gelaufen kam und sich ihre blutigen Hände in dem Bache wusch. Ueber die Beweggründe der Tat ist nichts -bekannt. 3u klein wird der Raum und es wird immer schwieriger, die täglich wachsende Kundenfrequenz des bestrenommierten Warenhauses der Brüder Schiffmann. 2. Bez.. Taborstraße 48. zu bewältigen. Der Seniorchef dieser Firma, Herr Max Schiffmann, war daher genötigt, den gesteigerten Anforderungen entsprechend die Räumlichkeiten des Warenhauses zu vergrößern. Im Zusammenhang nett dem jetzt stattfindenden gänzlichen Umbau des Warenhauses wurde eine bedeutende Preisreduktion sämtlicher Waren vorgenommen, lwelche den zahlreichen treuen Kunden dieses führenden Leopoldstädter Unternehmens einen neuerlichen Beweis von der unerreichten Leistungsfähigkeit dieses großzügigen neuzeitlichen Kaufhauses liefern tvirdi Der wachsende Konsum ermöglich.' eine Verbilligung der ohnedies niedrigen Warenpreise. Eine Besichtigung der künstlerisch äußerst geschmackvoll arrangierten Schaufenster wird jedermann von °der hervorragenden Qualität der Waren und der außerordentlichen Kaufgelegenheit überzeugen. * Wien, 26. Juni. * Anregung für ein Denkmal. Ein Herr wurde im tschechischen Konsulat zu Budapest irrsinnig. Er begann plötzlich zu rufen, daß er dringend zum Präsidenten Masaryk nach Prag müsse. Die Aufmerksamkeit aller wendete sich ihm zu. Wie sich herausstellte, hatte der arme Mensch sechs Tage lang das Konulat vergeblich belagert, um ein Visum zu erlangen. Da wurde er irrsinnig. — Das traurige Budapester Ereignis geht uns allen nahe. Wer kennt nicht die Qualen des Wartens und des Drängens in Paßangelegenheiten? Sehr langsam arbeitet die Ab- 'erligungsmaschine, ohne sich um die Nerven der Bürger zu kümmern. Ueberall, wo Menschen auf den Paß warten müssen, kann sich ereignen, was beim tschechoslowakischen Konsulat in Budapest geschah. Die Staaten, bestehen auf ihrem Schein, ein Paß muß sein. Entschließt man sich nicht endlich, diese zweifelhafte Legitimierung abznschaffen, dann bringe man doch etwas System in die Sache. Man kann sich in den verzweifelten Zustand des Kaufmannes hineindenken, der seine Verwandten besuchen wollte und, irrsinnig geworden, zu schreien begann: „Ichmuß zum Präsidenten der Republik!" Wenn die Unterorgane, in Erfüllung ihrer Amtspflichten das Gehirn der Wartenden zermartern so wird doch ihr oberster Führer einsichtig sein! Als er nach dem Präsidenten rief, war er noch ein vernünftiger Mensch; dann erst umhüllte ihn geistige Nacht... In New-Hork wurde an einem der verkehrsreichsten Punkte ein Dcnkmql für den an dieser Stelle infolge des starken Verkehrs verunglückten Mann gesetzt. Zur Warnung aller, insbesondere der Chauffeure und der Fußgänger. Das Warnungssignal soll erneutes Unglück verhüten. Wir wollen Vorschlägen, auch dem beim Warten auf ein Visum verunglückten Menschen ein Denkmal zu setzen. Als tauglicher Ort kommen in erster Linie die Grenzen in Betracht . . . * Das Wetter. Gestern herrschte trübes, regnerisches Wetter. Die Ueberschwemmungsgefahr ist wieder größer geworden. Die Voraussage lautet: Wahrscheinlich noch vorwiegend trüb, regnerisch und kühl. 26. Ami 1626 M. SM * Die Lebensmüden. Gestern hat sich die Bedienerin Amts Raul, Barichgaste 20 wohnhaft, in ihrer Wohnung wegen Ars bcitslosigkeit erhängt. — Der Kutscher Johann Unden wurde gestern nachts an feinem Arbeitsorte am Favoriten platz erhängt äufgefunden. Krankheit dürfte die Ursache der Tat sein. * rsdeSsturz im Stiesenhans. Gestern nachmittaas ist der siebenjährige Volksschüler Wolf Me in dl, Heiligenstädterstraße Nr. 30, im Eiternyanse über das Stiegcngeländer in die Tiefe gestürzt und erlitt derart schwere Kopfverletzungen, daß er ihnen iwch vor Eintreffen der Rcttnngsgesellschaft erlegen ist. * Der vermißte Tourist Schopf tot äufgefunden. Wie aus Admont gemeldet wird, ist nunmehr auch der dritte im Gesäuse vermißte Wiener Tourist namens S ch o p f durch die Admonter Rettungsmannschaft gestern am Scheibiingstein t o t aufgefnnden worden. * Beim Baden ertrunken. Der Heizer Franz Swoboda, Kluckgasse 12 wohnhaft, ist am 24. d., nachmittags, beim Baden in einem Wasser nächst des Floridsdorfer Anparkcs ertrunken. * Bon einem Bienenschwarm überfallen. Der auf dem Sportplatz tvahnende Franz Fabian tvolite gestern ans bem Dachboden des Hauses Thmiastraße 01 einen im Rauchfang erngenistcten Bien e n schwär m ausheben. Dabei wurde er von den Bienen überfüllen und derart zerstochen, daß er schwere Vergiftungen durch Bienengift erlitt. Die Rettungsgesellschaft mußte ihn in' das WilhelMinenspital überführen. * Generaldirektor Heinsheimer kein Mitglied der B'nai B'rith. Wir werden ersucht, mitzntcilen, daß die in unserer Notiz über die Hochzeit im Hanse Heinsheimer enthaltene Bemerkung, daß der Generaldirektor Mitglied der B'nai B'rith sei, unrichtig ist. Diese Bemerkung war nur nebenbei gemacht und ihre Revokation ändert nichts an dem sonstigen Inhalt unserer Notiz. * Der neue Rektor der Krakauer Universität. Gestern wurde zum Rektor der jageilonischeu Universität in Krakau für das Schuljahr 1020-1027 Dr. Leon Maschlewski, Professor der medizinischen Chemie, gewählt. Im Vorfahr war er Dekan der medizinischen Fakultät. * „Die Tragödie der Arbritslofigkeit." Wir werden mit Bezug auf unsere, am 13. d. unter diesent Titel erschienene Veröffentlichung ersucht, mitzuteilen, daß der dort erwähnte Selbstmörder mit Herrn Adolf Grünberg, cand. chern., Wien, 9. Bez., Mauthncrgasse 4, n i ch t identisch ist. * Der jüdisch-akademische Juristenverein gibt von dem schweren Verluste Kenntnis, den er durch das Hinscheiden seines treuen Mitgliedes cand jur. Ernst Popper erlitten hat. Mit ihni ist einer unserer Besten von uns gegangen. Er war ein treuer Sohn seines Volkes und ein unermüdlicher Kämpfer um die Rechte der jüdischen Studentcil. Er ist des dauernden Andenkens der jüdischen Studentenschaft sicher. * Die Verkehrsschntzansstellüttg. Die Ausstellung wurde neuerlich um eine Woche verlängert und wird nunmehr endgültig Sonntag den 4. Juli um 7 Uhr abends geschlossen. Bisher werden über 100.000 Besucher verzeichnet. Das Programm für heute lautet: Um 0 Uhr, 10 Uhr 40 Min., 3 Uhr und 4 Uhr 40 Mn. Borführltttgen des Berliner Polizcifilms „Im Strudel des Verkehrs", um 9 Uhr 50 Min., 11 Uhr 30 Min., 3 Uhr 50 Min., 5 Uhr 30 Min. Film der Wiener Straßenbahn und der Wiener Polizeidirektion. Um 6 Uhr 10 Min. „.Hamburg hat's eilig". * Die Universitätsbibliothek wird während der Sonrmermonate geöffnet sein: Im Juli und im September von 9 Uhr früh bis 6 Uhr abends und in der ersten Hälfte des August von 9 Uhr früh bis 11 Uhr mittags, vom 15. bis 31. August bleibt die Bibliothek wogen Reinigungsarbeiten geschlossen. * Stadt Scheibbs. Der Landtag von Nioderöstevreich hat gestern die Marktgenreinde Scheibbs zur Stadt erhoben. Die neue Stadt ist hauptsächlich dincch eine Caupletstrophe aus der Operette „Mein Leopold" bekannt. * Fahrpreisermäßigungen in Italien. Die italienllche Eisenbahnverwaltung gewährt für den Besuch der größten adriatiscyen Badeorte sowie Venedigs eine 50prozentige Fahrpreiserurätziguna bis 31. Oktober d. I. Voraussetzung für die Erlangung der Begünstigung ist ein mindestens zehntägiger Aufenthalt m einem dir.er Badeorte. * Ein neuer Palästina-Kinderfilm. Wie wir bereits berichtet haben, wurde in Erez Israel auf Veranlassung des Keren Hajessod ein Kinderfilm gekurbelt, welcher in prachtvollen Aufnahmen die Erziehung, Entwicklung und das Loben der Kinder des neuen Jischuw zeigt und das gesamte Schulwerk schildert. Man hat zunächst den Film in Palästina vovgeführt und wird ihn in der nächsten Zeit allen Ländern zur Verfügung stellen. Wie wir erfahren, wird dieser neueste Palästina film im Monat Soptentber auch in Wien und in ö st e r r e i ch i s ch e n Provinzst ädten zu sehen sein. * Besonders weiße Zähne bekommen Sie beint Gebrauche von W. Twerdys Dentiflore-Zahnpasta. Erzeuger: Hirschenapotheke, Wien, 1. Bez., Kohlmarkt 11. Siche Inserat! * Die bestrenommierte Expreßbüaelanstalt Bergmann, 2. Bez., Taborstraße 68, Tel. 49-4-84, gewährt den Lesern unseres Blattes 5 Prozent Rabatt. E Der Krondorfer Sanerbrunn wird als direkt von der Quelle gchüllter, rein natürlicher Brunnen von tausenden Aerzt-en wegen seiner außerordentlich günstigen Zusammenschung als Tafel- und Heilwasser ersten Ranges empfohlen. Austritte aus dem Judentum. Rath Edith, geb. 14. Septemeer 1924, Wien, 3 Bez., Lin» negaffe 8. F r a n k f u r t Siegfried, geb. 24. November 1892 verh., Baukheamrer. 9. Btz., Glasergasse 22. S ch ü l h o * Gerlrud. geb. 18. Avril 1913, Wien. 9. Brz., Bindergasse 7. Borler Toni geb. Amtmann, geb. 32. Avril 1885, Czernowitz. 9. Bez.. Luskandlgaffe 12. B ert e S Dr. Theodor, geb. 14. Juli 1669, Hetlpadag., 18. Bez. Kireuzgasse 16. Leopold Philipp, geb. 6. Mat 1878, Lugos, 6. Bez.. Schadtkgaffe 8, W e t l e k Josef, geb. 17. Februar 1891, Wien. 12. Böz., Ratschkygasse 15. G e r t ler Gisela, geb. b. Juni 1922 2. Bez.. Große Mohrengaffe 14. G e r t l e r Rosa, geb. 33. April 1920. Wien, 2. Bez.. Oiroße Mohrengasse 14. Gert-- l e r Thereie geb. Steinhard (die Mutter der beiden Vorgenannten), geb. 10. August 1988. Tranersoorf, 2. Bez., Große Mohrengaffe 14. Steiner Sandor (Alexander), geb. i. Juni 1904, Trenczin- Teplitz, 20. Bez. Salzachstraße 21. Kafka Wilhelm Wolfgang, geb. 4. Jänner 1903, Wen. 4. Bez', Hauptstrade 39. Spitzer Panline, geb. 23. Dezember 1906, Wien. 16 Bez., Richard-Wagner-- Plaß 10. B e t t e l h e i m Kurt. geb. 30. Mai 1907. Mödling, 3. Bez.. Schützengässe 6. Aaron Berkn Fanni, geb. 31. Dezember 1902, Jaffh, 12. Bez. Schönbrunnerstraße 166. Heller Siegls-- wund, geb. 19. September 1907, Men, 3. 2Zez., Ennsgasse 1. Spitzer Waltergeb. 13. Juli 1925. Wien, 16. Bez., Richard- Wagncr-Platz 10. .H o r v a t Ella geb. Breier, geb. 36. August 1689, Wien. 7. Bdz., Avoilogaffe 28. Kind Alice, geb. 6. März 1930. Wen. 7. Bez - Apollogasse 28. M o r a lv i tz Julie, geb. 18. Juli 1649, Kolin, 19. Bez., Bersora Lainz. Kahn Ludwig, geb. 2b. März. 1874-, Kndrahitz, 2. Bez., Praterstrabe 32. Berger Max, geb. 1. Dezember 1887, PyrawartS, 2. Bez., Ober« Donau» träße 10S. Mayer Paul in Gödöllö. Auerhahn Rudolf, geb. 8. Jüni 1903, Graz, Beamter, 9. Bez.. Spittelauerlände 13. Gattin Klara geb Kalman, geb. 1b. Märg 1903, Wojutlow. Beamtin, 9. By.. Spittelauerlände 18. E i f e n h a n d Leiser Leib, geb. 12. November 1876, Att-Brodh, 16. Bez.. Hasnerstraße 43. G n t t m a n n Martha, geb. 18j3tom 1895, Hamburg, Fürsorgerin,

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